Gärten bereisen! Vortrag im Garten-Center röttger

Claudia Röttger lädt am kommenden Samstag zu zwei Garten-Vorträgen in ihr Garten-Center ein.

Schöne Gärten zu besuchen und dadurch Länder und ihre Gartenkulturen kennenzulernen ist eine wundervolle Leidenschaft. Zu diesem beliebten Thema bekommt das Garten-Center röttger Besuch von dem „Gartenreisenden“ Christoph Laade.

Am Samstag, 13. April, wird es zwei Vorträge geben, die sich mit folgenden Themen beschäftigen:

  • um 13Uhr Gärten von Cotswold & Highgrove (der Garten von Prinz Charles) -England
  • m 14Uhr15 Gärten in Flandern – Belgien –

es sind nur noch wenige freie Plätze zu buchen und die Vorträge sind
kostenfrei, um Voranmeldung wird gebeten an kontakt@gartencenter-roettger.de




Haus Aden-Kleingärtner ersetzen Buchsbäume durch Bäume, Strächer und insektenfreundliche Stauden

Im Rahmen der Gemeinschaftsarbeit im Herbst des vergangenen Jahres haben die Gartenfreunde des KGV Haus Aden alle durch den Buchsbaumzünsler befallenden Buchsbäume aus der Kleingartenanlage in Bergkamen-Heil entfernt.

Durch die freundliche Unterstützung des örtlichen Garten-Center Röttger können die dadurch entstandenen Lücken durch Bäume und Sträucher, sowie bienen- und insektenfreundliche Stauden wieder geschlossenen werden. Gerade der stark betroffene Weg zum Vereinsheim wird sich dadurch in Zukunft farbenfroher und einladener präsentieren können.

Der Vorsitzende Oliver Schröder und die neugewählte Fachberaterin des Vereins Nicole Schröder-Bungard haben am letzten Samstag die Pflanzen bei Claudia Röttger, Geschäftsführerin des Garten-Centers abgeholt. Diese werden in der am kommenden Samstag stattfindenden Gemeinschaftsarbeit durch die Gartenfreundes des KGV Haus Aden eingepflanzt und die Kleingartenanlage für die kommende Gartensaison fit gemacht.

Ein erstes Bild der Neugestaltung können sich die Freunde und Gäste der Kleingartenanlage am 30.04.2019 machen, wenn ab 20:00 Uhr das Vereinsheim zum „Tanz in den Mai“ geöffnet wird. Während der Öffnungszeiten des Vereinsheims (Sa. + So. von 10:00 Uhr – 13:00 Uhr) können noch wenige Restkarten für 5,00€ erworben werden, wobei es für Kurzentschlossene natürlich auch eine Abendkasse geben wird.




Leserbrief der BI L821n Nein!

Zum Thema L821n ist uns ein Leserbrief der Bürgerinitiative L821n Nein! zugegangen. Hier gilt wie bei allen Leserbriefen, dass sie nicht unbedingt die Meinung der Redaktion widergeben.

„Die Flächen zur geplanten L821n sind teilweise schon in den Besitz der WFG Kreis Unna, die den Strukturwandel im Ruhrgebiet aktiv gestaltet, übergegangen. Die Wirtschaftsförderung Kreis Unna – WFG – verfolgt das Ziel, die soziale und wirtschaftliche Entwicklung im Kreis Unna zu steuern und zu beschleunigen. Einen scharfen Fokus richtet die WFG auf die Bereitstellung attraktiver Gewerbeflächen. Hier plant, erschließt und vermarktet die WFG insbesondere Industrie- und Gewerbegebiete treuhänderisch für die zehn Städte und Gemeinden des Kreises. Weiterhin hilft die WFG Betrieben bei der Neuansiedlung und bei der Entwicklung von Standortkonzepten.

Lassen Sie mich am Rande bemerken, dass die Grundstückskäufe der WFG zur Verwirklichung der L821n in diesem Zusammenhang einen ganz anderen Fokus auf den geplanten Straßenbau werfen. Es ist doch aufgrund der oben genannten Zielausrichtung der WFG ein wirtschaftlicher Hintergrund nicht von der Hand zu weisen, zumal der Bau der L821n nachweislich nicht den erwünschten Umlenkungseffekt für die Jahnstraße bringen wird.

Die Rodung für den 1. Bauabschnitt wurde Ende Februar veranlasst, obwohl die Entwässerungsproblematik für den kompletten Straßenbau noch nicht geklärt ist. Nach unseren Erkenntnissen werden aktuell von Straßen NRW für den 1. Bauabschnitt, dessen Ausschreibung bis zum 11.04.2019 abgeschlossen sein wird, Teile der Grundstücksflächen erst jetzt zur Nutzung aquiriert. Dabei handelt es sich wohl auch um Flächen, die nicht im Planfeststellungsbeschluss aufgeführt werden. Die Pächter und Eigentümer der Flächen werden mit einem sogenannten Bauerlaubnisvertrag konfrontiert. Die Einholung der Bauerlaubnisverträge enthält regelmäßig das Einverständnis mit der Baumaßnahme und schafft damit die Voraussetzungen des § 74 Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 VwVfG, um vom kostenaufwändigen Planfeststellungsverfahren in ein Plangenehmigungsverfahren zu wechseln. Die Einholung der Bauerlaubnisverträge dient also oftmals dazu, das Planfeststellungsverfahren zu umgehen und das Verfahren insgesamt zu vereinfachen. Ein zweiter Grund für die Bauerlaubnisverträge ist das Enteignungsrecht.

Im vorgenannten Fall scheint es so, dass Straßen NRW der WFG empfiehlt, als Eigentümer der Flächen, die Pächter zur Vertragsunterzeichnung „zu bewegen“. Falls die Flächen zum Baubeginn nicht zur Verfügung stehen, drohen Straßen NRW Behinderungsanzeigen inkl. hoher Vertragsstrafen. Da Straßen NRW die Verkehrsinfrastruktur ausbaut und Grundstein für eine prosperierende Wirtschaft schafft, ist das Unternehmen der Meinung, dass diese Vorgehensweise auch im Interesse der WFG sein sollte. Um das Szenario zu verhindern soll die WFG mit den Pächtern diesbezüglich eine Einigung herbeiführen. Hier handelt es sich unserer Meinung nach um eine Symbiose, die von Straßen NRW mit einem gewissen Druck zur Umsetzung an die WFG weitergegeben wird, die wiederum wahrscheinlich auch aufgrund ihrer eigenen Interessen die Kooperation mit Straßen NRW nicht gefährden will.

Nach unserem Kenntnisstand, kann Straßen NRW/WFG die zusätzlichen Flächen nicht einfach den Landwirten/Pächtern wegnehmen, deshalb arbeiten sie mit den oben erwähnten Bauerlaubnisverträgen und nutzen anscheinend ihre wirtschaftliche Macht aus, damit diese Verträge kurzfristig von den Pächtern/Eigentümern unterschrieben werden. Dieses Vorgehen finden wir äußerst anstößig!

Wir rufen die Landwirte/Pächter/Eigentümer auf, diese Verträge nicht zu unterschreiben und bieten unsererseits Unterstützung an. Wenn es sich hierbei um Flächen handelt, die nicht im Planfeststellungsverfahren berücksichtigt worden sind, müssen die Pächter diese Verträge nicht unterschreiben. Allerdings wissen wir auch, dass die Abhängigkeit und Druckerzeugung der vorgenannten Unternehmen eine immense Rolle spielt. Die Bauerlaubnisverträge haben aber auch Risiken, zumindest wenn man sie ungeprüft und ohne qualifizierte juristische Beratung unterzeichnet. Deshalb ist bei der Vorlage einer Bauerlaubnisvereinbarung bzw. eines Bauerlaubnisvertrages nahezu immer der Gang zum qualifizierten Rechtsanwalt erforderlich.

Für uns ist es nicht nachvollziehbar, mit welcher Dekadenz der Bau der L821n vorangetrieben wird. Wir erinnern uns an die überstürzten Rodungsarbeiten im Februar, die aus unserer Sicht wider jeglicher menschlicher Vernunft durchgeführt worden sind, obwohl die Entwässerungsproblematik für den kompletten Bau der L821n im Ansatz noch völlig ungeklärt ist. Desweiteren steht noch der zu klärenden Verstoß gegen Auflagen des Naturschutzgesetzes im Raum. Hinzu kommen nun anscheinend noch ungeklärte Grundstücksfragen für den 1. Bauabschnitt (Kreisverkehr), die bis zum 11.04.19 geklärt werden müssen.

Wir finden die Vorgehensweise von Straßen NRW weiterhin sehr bedenklich.“

Anja Lenz
BI L821n NEIN“




Naturschutz – natürlich demokratisch?! – Vortrag in der Ökologiestation

Am Dienstag, 9. April, thematisiert Dr. Hans Werner Frohn, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Naturschutzgeschichte in Königswinter, die Frage nach dem Zusammenhang von Demokratie und Naturschutz. Zwar begann die deutsche Naturschutzbewegung im 19. Jahrhundert politisch vielfältig, positionierte sich dann aber zunehmend völkisch-national und fügte sich zu großen Teilen in die nationalsozialistische Diktatur ein.

Erst in den 70er Jahren, im Zuge des neuen Umweltbewusstseins, verstand er sich als Teil des demokratischen Diskurses. Heute nun wird der Naturschutz mit der neuen Herausforderung konfrontiert, immer öfter selbst Ziel einer neuen, lautstarken Protestkultur zu sein. Die Antwort, nicht nur auf dieses neue Phänomen, kann nur lauten: Naturschutz – natürlich demokratisch! Der Vortrag in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil beginnt um 20.00 Uhr.




Vogelkundlicher Spaziergang mit Karl-Heinz Kühnapfel am Beversee

Das Naturschutzgebiet am Beversee.

Am Sonntag, 7. April, stellt Karl-Heinz Kühnapfel den Beversee als Lebensraum unserer Vogelwelt vor. Bei einem Spaziergang lernt man, Standvögel, Durchzügler und Wintergäste anhand ihres Aussehens und ihres Gesanges zu erkennen. Ferngläser und Vogelbestimmungsbücher, falls vorhanden, sollten mitgebracht werden.

Treffpunkt für die Gemeinschaftsveranstaltung von NABU und VHS Bergkamen ist um 17.00 Uhr der Wanderparkplatz Beversee an der Werner Straße (B 233) in Bergkamen.




Silberjubiläum auf der Ökologiestation: Umweltpädagogen Dorothee Weber-Köhling und Michael Bub seit 25 Jahren im Dienst

Gelungene Überraschung (v. l.): Ralf Sänger, die Jubilanten Dorothee Weber-Köhling und Michael Bub, Herbert Goldmann (Vorsitzender des Verwaltungsrates/Umweltzentrum Westfalen

Bereits ein Viertel Jahrhundert sind Dorothee Weber-Köhling und Michael Bub dabei – und haben selbst nicht einmal daran gedacht. Um so größer war die Überraschung, als sie vom Vorsitzenden des Verwaltungsrates, Herbert Goldmann, damit konfrontiert wurden.

„Na dann erläutern Sie uns mal, wie Sie sich die Entwicklung Ihrer Umweltpädagogik für die nächsten zehn Jahre vorstellen, Frau Weber-Köhling!“ so Herbert Goldmann. Zwar kennt Dorothee Weber-Köhling ihr Gebiet aus dem FF, aber darauf war sie nicht vorbereitet und entsprechend sparsam fiel ihr Gesichtsausdruck aus. Lange zappeln lassen wollte Herbert Goldmann sie allerdings nicht und offenbarte den eigentlichen Grund des Zusammentreffens. Sie, sowie ihr Kollege, Michael Bub, der u. a. für das abwechslungsreiche Programm der Ökologiestation verantwortlich ist, sollten Anerkennung, Dank und Glückwünsche zu ihrem 25jährigen Dienstjubiläum entgegen nehmen, was beide dann auch erleichtert, überrascht und erfreut taten.

Der Kreis könne mit Stolz auf seine Entscheidung Anfang der 1990er Jahre zurück blicken, hier eine Ökologiestation zu etablieren, so Herbert Goldmann. Es gehörte viel Mut, Vorstellungskraft und Entschlossenheit dazu, denn keiner konnte damals ahnen, welche rasante und positive Entwicklung diese Einrichtung nehmen würde. Sie ist mit ihren vielfältigen Inhalten vorbildhaft und sucht sicherlich bundesweit Ihresgleichen.

Ralf Sänger, langjähriger Betriebsleiter und jetziger Geschäftsführer, bedankt sich für das Vertrauen und die große Wertschätzung, welche diese Einrichtung erfährt und sieht darin – neben der Sinnhaftigkeit – auch einen Schlüssel für das Gelingen.




Naturkundlicher Spaziergang des NABU über die Halde Großes Holz

Am Sonntag, 7. April, stellt Karl-Heinz Kühnapfel vom NABU die Bergehalde Großes Holz als Lebensraum unserer Vogelwelt vor. Die Teilnehmer lernen Standvögel, Durchzügler und Wintergäste anhand ihres Aussehens und ihrer Stimme zu erkennen.

Ferngläser und Vogelbestimmungsbücher, falls vorhanden, sollten mitgebracht werden. Treffpunkt ist um 17.00 Uhr der Parkplatz an der Halde, Erich-Ollenhauer Straße.




Jetzt hat auch die Bürgerinitiative L821n Nein! den Verkehr auf der Jahnstraße gezählt

Nach den Befürwortern der L821n haben jetzt auch die Gegner des Straßenneubaus am Dienstag eine Verkehrszählung vorgenommen – dies aber lediglich an der Jahnstraße in Oberaden und nicht an der Schulstraße in Weddinghofen. Die Zählung der Bürgerinitiative L821n Nein! kommt zu wesentlich geringeren Werten für die Pkw- und Lkw-Verkehr. Sie ähneln den offiziellen Zahlen von Straßen.NRW aus dem Jahr 2015.

Dazu schreibt der Sprecher der BI L821n Nein! Andreas Worch:

„Wir haben heute eine weitere Verkehrszählung an der Jahnstraße in Oberaden gemacht. Dabei haben wir darauf geachtet, uns an die Kategorisierung zu halten, die auch von Straßen NRW verwendet werden.
So haben wir den LKW Durchgangsverkehr vom LKW Quell. und Zielverkehr zu unterscheiden.
Der Quell. und Zielverkehr bezieht sich auf die ortsansässigen Unternehmen (Discounter, Bäcker, …) und muss über die Jahnstraße fahren.Messung (siehe Anhang):

  • In unserer Messung waren es 3617 weniger PKW als bei der Montagsmessung der Befürworter
  • Es waren 104 LKW, die wir dem Durchfahrtsverkehr zuschreiben würden (damit 43% weniger als bei der Montagsmessung).
  • Es waren 42 LKW, die wir eindeutig dem Quell- und Zielverkehr zuordnen konnten. Diese werden weiterhin die Jahnstraße benutzen. Diese sind bei der Montagsmessung nicht getrennt aufgeführt worden.

Fazit:

  • Der von den Befürwortern der L821n angeführte LKW Anteil (Durchgangsverkehre) hat einen Anteil von nur  1,2 % am gesamten Verkehrsaufkommen. Das deckt sich ungefähr mit der Verkehrszählung von Straßen NRW aus dem Jahre 2015.
  • Die Befürworter führen die hohe Lärmbelästung der LKW als Argument an. Sind diese 1,2% eine Rechtfertigung, eine neue Straße zu bauen?
  • Der signifikante Anstieg des PKW Anteiles konnte bei unserer Messung (Dienstags) nicht bestätigt werden. Da die offiziellen Messungen von Straßen NRW einen Wochendurchschnitt (Werktage) wieder spiegeln, sind die Zahlen der Straßenbefürworter sicherlich nach unten zu korrigieren.

Diese ganze Hin- und Herrechnen bringt uns nicht wirklich weiter. Wir wollen die Zählung der Befürworter, im Kern, nicht anzweifeln.
Vielmehr sollten wir doch folgendes nicht aus dem Fokus verlieren.

  • Durch den Bau L821n wird der Straßenverkehr NUR verlagert und das Verkehrsaufkommen insgesamt gesteigert.
  • Die L821n steht im eindeutigen Gegensatz zum Klimaschutzkonzept der Stadt Bergkamen aus dem Jahr 2018.
    Eine dem Bürgermeister vorliegende Studie des Umweltbundesamtes belegt, dass neue Straßen die Steigerung des Verkehrsaufkommens (gefahrene Kilometer) eindeutig begünstigen.
  • Durch den Bau der L821n wird die Umfahrung des Kamener Kreuzes attraktiver. Was sich dann in Oberaden abspielen könnte, kann sich noch keiner vorstellen. Ein örtlicher LKW Fahrer hat uns davon berichtet, dass er sich schon darauf freut, durch die L821n die Mautgebühren senken zu können.
  • In Zeiten der CO² Probleme, der Klimaveränderungen, darf der Bau von neuen Straßen keine Lösung für die steigende Verkehrsbelastung sein.
Bei der Ausarbeitung von alternativen Verkehrskonzepten, wie andere Städte es uns vormachen, sind wir gerne behilflich.“



Gewässerschau in Bergkamen

Der Kreis führt vom 19. März bis 3. April in allen Städten und Gemeinden gesetzlich vorgeschriebene Gewässerschauen durch. Er prüft dabei die ordnungsgemäße Unterhaltung der Flüsse bzw. veranlasst dafür notwendige Maßnahmen. In Bergkamen findet die Gewässerschau am Donnerstag, 28. März statt.

Treffpunkt der Teilnehmer ist um 8.30 Uhr in der Eingangshalle des Rathauses der Stadt Bergkamen. Besichtigt werden unter anderem die Gewässer Alte Lippe und der Mittelbach.

An der Begehung nehmen die Vertreter der Unteren Wasserbehörde und der Stadt Bergkamen teil. Ebenfalls dabei sein können die zur Gewässerunterhaltung Verpflichteten, die Eigentümer und Anlieger der Gewässer, die zur Benutzung des Gewässers Berechtigten, die Fischereiberechtigten und Vertreter der Unteren Landschaftsbehörde. PK | PKU




Jahre für die Zukunft: Freiwilliges Ökologisches Jahr im Umweltzentrum Westfalen

Helene, Jona und Matthis absolvieren zurzeit beim Umweltzentrum Westfalen ihr FÖJ.

Die von der Schwedin Greta Thunberg initierten „Fridays for Future“ sind in aller Munde. Weniger spektakulär, aber deshalb nicht weniger zukunftsweisend für junge Menschen sind die „Freiwilligen Ökologischen Jahre“, welche engagierte junge Menschen unter anderem auch beim Umweltzentrum in der Ökologiestation erfahren.

Zur Zeit erleben Helene, Jona und Matthis ihre lehr- und erfahrungsreiche Orientierungsphase beim Umweltzentrum Westfalen, in der sie sich wertvolle Erkenntnisse über ihre künftigen Lebenspläne und -ziele erhoffen und erfahrungsgemäß auch erhalten. „Es ist toll zu sehen, wie sich die frischen Schulabgänger entwickeln, an ihren Aufgaben wachsen und sich selbst kennenlernen – ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen“, so Ralf Sänger, Geschäftsführer der Einrichtung. Er macht keinen Hehl daraus, dass er dieses vom Landschaftsverband Westfalen Lippe angebotene Jahr für eine ganz hervorragende Möglichkeit und Chance für junge Menschen hält.

Matthis, einer der aktuellen FÖJler sagt hierzu: „Seit dem 01. August letzten Jahres arbeiten wir schon hier in der Ökologiestation in Bergkamen, aber diese spannende und aufregende Zeit geht leider im Juli vorüber“, und für Helene haben die unmittelbaren Erfahrungen bereits dazu geführt, dass sie sich für eine Ausbildung als Erzieherin entschieden und einen Ausbildungsplatz ergattert hat. Die umweltpädagogischen Angebote in der Ökologiestation haben ihren Teil dazu beigetragen.

Im Moment bauen die Drei eine Hütte, ihren künftigen Aufenthaltsraum, allerdings auch mit dem Gedanken an ihre Nachfolger. Diese werden übrigens noch gesucht. Freundliche junge Menschen sollten sich beim Umweltzentrum melden, um in einem Informationsgespräch abzuklopfen, ob sich für sie vielleicht die gleiche Möglichkeit bietet.

„Die tägliche Arbeit an der frischen Luft, das Handeln im Sinne der Natur, der Einblick in die Arbeitswelt, die Zusammenarbeit unter Kollegen, die abwechslungsreichen Aufgaben und das stetige learning by doing, waren genau das Richtige für uns. Vor allem nach dieser langen Zeit, die wir müde dösend in Klassenzimmern verbracht hatten.“ – da sind sich Helene, Jona und Matthis einig!

Interessenten sollten sich ab sofort beim Umweltzentrum Westfalen (02389 98090; mail: umweltzentrum_westfalen@t-online.de ) melden.




Streuobstwiesen vom Kreis: Für mehr Bäume in der Landschaft

Das Ziel: Blühende Obstbaumwiesen im Frühjahr.                                                                       Foto: Hartmut A. Kemper – Kreis Unna

Im Frühling verschönern wieder Obstbäume farbenprächtig die Landschaft. Dazu beigetragen hat auch der Kreis Unna. Künftig möchte er weiter für mehr Vielfalt in der Landschaft sorgen und fördert Streuobstwiesen. Wer Interesse und ein ausreichend großes Grundstück hat, kann sich melden.

Stürme, das Alter oder Krankheiten – es gibt viele Gründe, warum auf so manchen Obstbaumwiesen zahlreiche Lücken klaffen. Mit dem Streuobstwiesen-Programm vom Kreis Unna sollen fehlende Bäume ersetzt und damit das Landschaftsbild mit den prächtig blühenden Obstbäumen erhalten werden.

Große Flächen aufwerten
„Mit dem Streuobstwiesenprogramm wollen wir helfen, dass in der freien Landschaft ein sinnvoller und sichtbarer ökologischer Akzent gesetzt wird“, so Hartmut Antonius Kemper von der unteren Naturschutzbehörde. „Deshalb geben wir Bäume zur Komplettierung vorhandener Streuobstwiesen ab oder bestücken ganze Flächen mit Bäumen.“

Wer also große Flächen (mit etwa 2.500 Quadratmetern) im Außenbereich ökologisch aufwerten möchte, kann vom Kreis das dafür notwendige Pflanzgut kostenfrei erhalten. Zudem wird das für die Bäume erforderliche Verbissschutzmaterial komplett nach Bedarf jedes einzelnen Antragstellers gefördert. Die Ausgabe der Bäume erfolgt im Herbst.

Anträge und weitere Informationen
Anträge können bis Ende Juni bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Unna, Platanenallee 16, 59425 Unna, eingereicht werden. Weitere Unterlagen, eine Informationsbroschüre zum Thema Streuobstwiesen, Ablauf der Förderung oder auch Antwort auf fachliche Fragen rund um das Thema „Streuobstwiesen“ gibt es bei Hartmut Antonius Kemper unter Telefon 0 23 03 / 27-22 70 sowie im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchwort „Landschaft“, Fördermöglichkeiten). PK | PKU