Naturnahe Gartengestaltung Vortrag in der Ökologiestation

Ein naturnaher Garten berücksichtigt die Bedürfnisse von Mensch, Pflanze und Tier gleichermaßen. Dazu muss man nicht nur die Bau- und Gestaltungsmaterialien kennen, sondern auch die Interessen der verschiedenen Gartenbewohner. Altbewährte und neue Techniken einer naturnahen Gartengestaltung erläutert Karsten Banscherus am Mittwoch, 4. November, u.a. anhand der im Außenbereich der Ökologiestation vorhandenen Elemente wie z.B. Trockenmauern oder Kräuterspirale.

Außerdem werden Wasserspiele, kleine und große Teiche oder Wasserläufe sowohl als Gestaltungselemente als auch in ihrer Bedeutung für die ökologische Vielfalt im Garten vorgestellt. In diesem Vortrag, der von 19.00 bis 21.00 Uhr dauert und 5,- Euro je Teilnehmer kostet, wird, angefangen von den Erdarbeiten bis zur Bestückung mit Pflanzen und Tieren, der praktische Ausbau vermittelt.

Eine Anmeldung ist bis zum 28.10. unter 02389-98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen wegen coronabedingter begrenzter Teilnehmerzahl unbedingt notwendig. Bitte eine Mund-Nasen-Bedeckungen für den Weg zum Sitzplatz mitbringen. Vorabinformationen gibt es im Internet unter www.banscherus.de.




Strafanzeige: Illegale Entsorgung von rund. 50 Reifen im Außenbereich

Illegal entsorgte Altreifen. Foto: EBB

Am vergangen Montag wurden im Bereich der Wegeverbindung zwischen dem Parkfriedhof Bergkamen-Weddinghofen und dem Abzweig zur Realschule Oberaden rd. 50 alte Reifen illegal entsorgt.

Das Team der Stadtreinigung, welches für das westliche Stadtgebiet zuständig ist, hat die Altreifen, die zum Sondermüll zählen, nun fachgerecht beseitigt.

Das illegale Entsorgen von Müll ist eine Straftat. Daher wird seitens des EBB Strafanzeige gegen den / die Umweltsünder gestellt. Neben dem Strafverfahren kommen auf den Verursacher zusätzlich die Kosten der Entsorgung zu.




Umweltzentrum: Den Tieren auf der Spur für Kinder ab 7 Jahre

Wer hat den herzförmigen Abdruck im Wald hinterlassen oder wo schlafen die Rehe? Diese und andere Fragen versuchen die Kinder an diesem Nachmittag zu beantworten und machen sich auf die Suche nach den Spuren unserer tierischen Mitbewohner. Die Kinder erfahren welche Geschichten sich hinter den Zeichen der Anwesenheit verbergen und mit etwas Glück können sie einige Spuren als Gipsabdrücke mit nach Hause nehmen.

Diese Aktion für Kinder wird angeboten am So, 8. November 11.00 – 14.00 Uhr. Durchgeführt wird die Aktion von der Wildnispädagogin Sandra Bille. Mitzubringen sind: regenfeste und warme Kleidung (die auch schmutzig werden darf) und festes Schuhwerk. Der Kurs findet draußen statt.

Die Kosten für diese Kinderaktion betragen 25 Euro/Kind. Maximal können 10 Kinder an der Aktion teilnehmen.

Anmeldungen noch bis 22. Oktober bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de




Praxis-Workshop für Erwachsene: Shinrin Yoku – Waldbaden (3)

In Japan ist das „Shinrin Yoku“, das „Baden in der Waldathmosphäre“ bereits seit den 80er Jahren eine wissenschaftlich begleitete und anerkannte Stressbewältigungsmethode. Ein Waldbad hat einen wunderbaren Effekt auf Körper, Geist und Seele. Es senkt den Stresshormonspiegel, stärkt das Immunsystem und sorgt für ein inneres Gleichgewicht.

Bei der Kursreihe tauchen die Teilnehmer – mit Hilfe kleiner achtsamer Übungen – mit allen Sinnen in die heilende Atmosphäre des Waldes ein, erkunden auf sanfte und bewusste Art den Wald, bewegen sich auf leisen Sohlen und spüren die entspannende Wirkung der Natur.

Der Treffpunkt wird rechtzeitig vor der Veranstaltung bekannt gegeben. Der letzte Kurs in diesem Jahr findet am Freitag, 13. November 2020 in der Zeit von 17.00 – 19.00 Uhr statt. Jeder Termin ist einzeln buchbar!

Durchgeführt wird der Praxis-Workshop von der Wildnispädagogin Sandra Bille

Die Kosten je Praxis-Workshop betragen 15 Euro je Teilnehmer

Teilnehmen können maximal 15 Personen.

Anmeldungen ab sofort bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.




Faires Frühstück: Steuerungsgruppe für den Kreis Unna tauscht Ideen aus

Jutta Eickelpasch und Matthias Tresp aus der Steuerungsgruppe beim Fairen Frühstück. Foto: Fairtrade-Steuerungsgruppe – Kreis Unna

Persönliche Treffen mussten wegen der Corona-Pandemie lange Zeit ausfallen. Jetzt hat die Fairtrade-Steuerungsgruppe für den Kreis Unna auf der Ökologiestation Bergkamen ein Faires Frühstück auf die Beine gestellt – natürlich sorgfältig geplant und unter Einhaltung aller geltenden Hygieneregeln.

Auf der Ökostation ging es um den Austausch, wie die Ziele des Fairen Handels gefördert werden können. „Und zwar trotz der Beschränkungen durch die Pandemie, die weiterhin bestehen“, sagt Matthias Tresp aus dem Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises. Er koordiniert die Fairtrade-Aktivitäten des Kreises Unna.

Fairtrade-Produkte vorgestellt
Erste Ideen für das kommende Jahr wurden bereits zusammengetragen. Zudem wurden im Rahmen des Frühstücks natürlich auch verschiedene Fairtrade-Produkte, wie z.B. Brotaufstriche und Marmelade, vorgestellt. Bei der Bewirtung mit Getränken gab es übrigens einen Kaffee aus fairem Handel, der auf der Ökologiestation des Kreises in Bergkamen bereits seit längerer Zeit eingesetzt wird. PK | PKU

Hintergrund: Der Kreis Unna macht sich für den fairen Handel stark. So hat der Kreistag im Sommer 2019 beschlossen, bei der Kampagne Fairtrade-Towns mitzumachen. Ziel war es, als Fairtrade-Kreis zertifiziert zu werden. Zunächst arbeitete der Kreis daran, die entscheidenden Kriterien zu erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln.

Nach Gründung der Steuerungsgruppe am 5. Dezember 2019 wurde die Bewerbung abgeschickt. Transfair e.V. hat in der Folge die Bewerbungsunterlagen gründlich geprüft und im Juli 2020 den Kreis Unna als „Fairtrade Landkreis“ zertifiziert.




Unsere heimischen Wildkräuter: Vortrag in der Ökologiestation

Wilde Pflanzen am Wegesrand hat schon jeder gesehen. Doch wie heißen sie, wie erkennt man sie und was kann man mit ihnen anfangen? Welche Inhaltsstoffe haben sie und wie lassen sich die Giftpflanzen unterscheiden? All diese Fragen thematisiert Claudia Backenecker am Mittwoch den 7. Oktober in ihrem Vortrag in der Ökologiestation in Bergkamen Heil, und erzählt die Geschichte der Wildkräuter von unseren Ahnen bis heute.

Abgerundet wird dieser virtuelle, etwa zweistündige Spaziergang durch die Kräuterwelt, der um 19.00 beginnt, mit Tipps zum Sammeln, Lagern und Verarbeiten sowie leckeren Rezepten. Die Kosten betragen 5,00 Euro je Teilnehmer.

Eine Anmeldung ist unter 02389-98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen wegen coronabedingter begrenzter Teilnehmerzahl unbedingt notwendig. Bitte eine Mund-Nasen-Bedeckungen für den Weg zum Sitzplatz mitbringen.




PCB im Grubenwasser von Haus Aden bleibt ein Dauerthema

Das Thema „PCB im Grubenwasser“ wird die Bergkamener Politik noch auf Jahre beschäftigen. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses mehr als deutlich. Hauptgrund: Der große Wurf gelang mit der Versuchsanlage nicht, die im vergangenen Jahr auf Haus Aden in Bergkamen und in Ibbenbüren eingesetzt wurde. Lediglich 30 Prozent der Belastung mit diesem krebserregenden Stoff konnten herausgefiltert werden.

PCB gelangte unter anderem in den Jahren 1979 und 1984 als Zusatz von Hydrauliköl unter Tage. So sollte für mehr Brandschutz im Bergbau gesorgt werden. Als die Gefahren, die von diesem Stoff ausgehen, erkannt wurden, wurde der Einsatz von PCB verboten. Dass PCB deshalb nicht in die Umwelt gelangen darf, darauf wies im Ausschuss die BergAUF-Fraktionsvorsitzende Claudia Schesior deutlich hin.

Die RAG will nach eigenem Bekunden weiterhin nach Mitteln und Wegen suchen, das gefährliche PCB aus dem Grubenwasser herauszuholen, bevor es in die Lippe gepumpt wird. Eine Hoffnung ist, dass sich das Problemen „von selbst“ erledigt. Bekanntlich wird seit etwa einem Jahr auf Haus Aden kein Grubenwasser gepumpt. Es soll auf eine Tiefe von 600 Metern im Jahr 2023 ansteigen. Möglich wäre es, dass das PCB nach unten sinkt und aus dem oberen Bereich nur noch PCB-freies Grubenwasser abgepumpt wird.

Ob dieser Effekt eintritt, wurde von Claudia Schesior angezweifelt. Gleichwohl will die RAG sowohl die Analyseverfahren als auch die Reinigungstechnik verfeinern. Darauf wird die Bezirksregierung, wie ihre Vertreter im Ausschuss betonten, ein achtsames Auge halten. Denn ihre Genehmigung zur Einleitung des Grubenwassers in die Lippe gilt nicht für die Ewigkeit, sondern wird dem jeweiligen aktuellen Stand der Technik angepasst. Darüber soll dann auch in künftigen Sitzungen des Umweltausschusses berichtet werden.




Beim Bauern in der Lippeaue – Hofbesuch in Bergkamen-Heil

Auch im dichtbesiedelten Ruhrgebiet gibt es Bauernhöfe. Wie seit Jahrhunderten wird zum Beispiel das Grünland an der Lippe zwischen Lünen und Hamm für die Milchviehhaltung genutzt. Die Bedingungen haben sich allerdings erheblich verändert.

Am Donnerstag, 8. Oktober, ab 16.30 Uhr zeigt der Bauer bei einem etwa einstündigen Rundgang über seinen Hof in den Lippeauen in Bergkamen-Heil die Rinder- und Schweinehaltung auf Weiden und in Ställen. Er berichtet aus der Geschichte und über die Herausforderungen unserer Zeit für die bäuerliche Landwirtschaft. Die Exkursion ist auch für Kinder sehr interessant! Sie können hier erfahren, dass Lebensmittel nicht einfach aus dem Supermarktregal kommen, sondern wie und wo sie produziert werden.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 2. Oktober unter 0 23 89-98 09 11 (auch Anrufbeantworter) wegen coronabedingter begrenzter Teilnehmerzahl unbedingt notwendig. Bitte eine Mund-Nasen Bedeckung mitbringen.




Unsere heimischen Wildkräuter: Vortrag in der Ökologiestation

Wilde Pflanzen am Wegesrand hat schon jeder gesehen. Doch wie heißen sie, wie erkennt man sie und was kann man mit ihnen anfangen? Welche Inhaltsstoffe haben sie und wie lassen sich die Giftpflanzen unterscheiden?

All diese Fragen thematisiert Claudia Backenecker am Mittwoch den 7. Oktober in ihrem Vortrag in der Ökologiestation in Bergkamen Heil, und erzählt die Geschichte der Wildkräuter von unseren Ahnen bis heute. Abgerundet wird dieser virtuelle, etwa zweistündige Spaziergang durch die Kräuterwelt, der um 19.00 beginnt, mit Tipps zum Sammeln, Lagern und Verarbeiten sowie leckeren Rezepten.

Die Kosten betragen 5,00 Euro je Teilnehmer. Eine Anmeldung ist unter 02389-98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen wegen coronabedingter begrenzter Teilnehmerzahl unbedingt notwendig. Bitte eine Mund-Nasen-Bedeckungen für den Weg zum Sitzplatz mitbringen.




Einführung in das naturverträgliche Pilzesammeln: Praxisseminar in der Ökologiestation

Beim Sammeln von Pilzen sollte man nicht nur an die gesundheitlichen Gefahren durch Verwechslung sondern auch an die Auswirkungen auf die Umwelt denken. Jochen Beier aus Dortmund führt am Sonntag, 20. September, in das naturverträgliche Sammeln von Speisepilzen ein.

Nach einem einleitenden Vortrag in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil, der kurz auf die Bedeutung von Pilzen für das Ökosystem eingeht und die unterschiedlichen bei uns zu findenden Waldpilze vorstellt, geht es in die Praxis: im Wald wird die Bestimmung eingeübt. Die Veranstaltung dauert von 10.00 bis 15.00 Uhr und kostet 15,- Euro je Teilnehmer.

Eine Anmeldung ist unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen wegen coronabedingter begrenzter Teilnehmerzahl unbedingt notwendig. Bitte eine Mund-Nasen-Bedeckungen mitbringen.




Umweltzentrum sagt „Tag des Apfels“ auf der Ökologiestation ab

Das Umweltzentrum hat nun auch schweren Herzens auch offiziell den diesjährigen „Tag des Apfels“ abgesagt. Eigentlich geplant das große Fest auf der Ökologiestation in Heil  für den 31. Oktober.

Nach der Coronaschutzverordnung des Landes NRW dürfen bis zum Ende des Jahres keine Festveranstaltungen stattfinden. „Wir schauen aber hoffnungsvoll auf das nächste Jahr und haben die Messe Natur und Garten auf Samstag den 24. April und den Tag des Apfels auf Samstag den 2. Oktober 2021 terminiert“, erklärt Michael Bub vom Umweltzentrum.