Stadtgrün, Siedlungswesen, urbanes Gärtnern, Blühstreifen – was nützt es der Artenvielfalt?: Vortrag in der Ökologiestation

Am Montag. 8. November, geht Dr. Götz Loos in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil der Frage nach,

inwieweit Stadtgrün die Artenvielfalt günstig beeinflusst. In jüngster Zeit gibt es vielfache Initiativen, die Artenvielfalt, besonders hinsichtlich Insekten und Blühpflanzen, zu fördern. Während in der Landwirtschaft Blühstreifen favorisiert werden, gibt es in den Siedlungsgebieten gleich vielfache Konzepte. Doch lohnen sich diese Ansätze überhaupt? Möglichkeiten und Grenzen der Ideen werden in diesem Vortrag, der um 19.30 Uhr beginnt, gezeigt und diskutiert.

Erwachsene Teilnehmer müssen geimpft, genesen oder getestet sein. Bitte eine Mund-Nasen-Bedeckungen mitbringen.




Viele illegale Müllkippen; Über 200 Verfahren eingeleitet

Die Zahl illegaler Abfallkippen ist im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht gesunken, viel ist es trotzdem noch. Der Kreis Unna als Untere Abfallwirtschaftsbehörde hat im vergangenen Jahr 210 (2019: 219) ordnungsbehördliche Verfahren eingeleitet. Die Ermittlung der Täter ist oft schwierig

Gartenabfälle, Haus- und Sperrmüll, metallische Abfälle, Bauschutt, Altfahrzeuge, Elektronikschrott, Verpackungsabfälle und sogar Sondermüll wie Fahrzeugbatterien und Altöle werden immer noch in großer Zahl auf Privatgrundstücken oder in der freien Landschaft entsorgt. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern belastet auch die Umwelt. Häufig sorgen die Verursacher für weitere Probleme: Wird der Müll nicht innerhalb kurzer Zeit beseitigt, stellen weitere Schmutzfinken noch mehr Abfall dazu.

Weniger Bußgeldverfahren
Die Zahl der eingeleiteten Bußgeldverfahren ist im vergangenen Jahr hingegen auf 80 gesunken (2019: 113). Den Tätern auf die Schliche zu kommen, ist mitunter sehr aufwändig. „Häufig mangelt es an Zeugen, um die Verursacher ausfindig zu machen und diese zur Kostenerstattung heranziehen zu können“, berichtet Andreas Schneider, Sachgebietsleiter im Fachbereich Natur und Umwelt.

Die Mitarbeiter des Kreises verlassen sich aber nicht allein auf Augenzeugen, sondern recherchieren, ob der Abfall selbst Rückschlüsse auf den Verursacher zulässt.

Bürger zahlen die Zeche
Auf einem großen Teil des wilden Mülls bleibt die Allgemeinheit aber sitzen. „Das Entsorgen kostet viel Einsatz und Geld“, betont Andreas Schneider. „Und am Ende müssen alle Bürger die Zeche zahlen, weil diese Ausgaben in die Kalkulation der jeweiligen kommunalen Abfallgebühren einfließen.“

Wer eine illegale Abfallentsorgung im Kreisgebiet beobachtet und melden möchte, kann sich an den Kreis Unna wenden, Tel. 02303 / 27-1972 oder 27-2972. PK | PKU




RVR sagt die Ausgabe der 10.000 Klimabäume ab: Verteilaktion verschoben

Die für den kommenden Samstag angesetzte Verteilaktion der „Klimabäume“ an Bergkamener Bürgerinnen und Bürger ist heute kurzfristig seitens des Initiators „Regionalverband Ruhr (RVR)“ abgesagt worden. Aufgrund logistischer Probleme sind bisher nur wenige Städte mit einer ausreichenden Anzahl von Bäumen versorgt worden, sodass vielerorts die Verteilaktion nun nicht durchgeführt werden kann.

Hierzu zählt u.a. die Stadt Bergkamen und alle weiteren teilnehmenden Kommunen des Kreises Unna, welche bis zum kommenden Samstag keine „Klimabäume“ mehr erhalten werden. Baumpatinnen und Baumpaten die eine Bestätigung für eine Baumpatenschaft erhalten haben, werden per Mail über den weiteren Verlauf der Aktion durch den RVR informiert.

Die Stadt Bergkamen bedauert die Absage sehr und hofft auf ein kurzfristiges Nachholen der Verteilaktion.

 




Verschiebung der Abfuhrtage wegen des Feiertags Allerheiligen

Aufgrund des Feiertages am 01. November 2021 verschieben sich die Abfuhrtage für Restmüll und Wertstofftonne jeweils um einen Tag nach hinten.

Die Abfuhr erfolgt demnach an folgenden Tagen:

 

Wochentag Restmüll Wertstofftonne
Montag Allerheiligen – Keine Müllabfuhr
Dienstag Bezirke 1 und 2 Bezirk 6
Mittwoch Bezirke 3 und 4 Bezirk 7
Donnerstag Bezirke 5 und 6 Bezirk 8 + B
Freitag Bezirke 7 und 8 Bezirk 9
Samstag Bezirke 9 und 10 Bezirk 10

 

Der EntsorgungsBetriebBergkamen bittet alle Bürgerinnen und Bürger, diese Verschiebung der Abfuhrtage zu beachten.

 




Rekord bei „Mit dem Rad zur Arbeit“: Strampeln für das Klima

Die Radler der Stadt Bergkamen erzielten ein Rekordergebnis.

Für ein Rekordergebnis sorgten kürzlich 59 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bergkamen. Gemeinsam legten sie innerhalb von vier Monaten mehr als 17.800 km per Rad zurück – so viel wie nie zuvor in der 16-jährigen Geschichte der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Als Zeichen seiner Anerkennung für diese außergewöhnliche Leistung hat ihnen Bürgermeister Bernd Schäfer jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde gedankt.

„Die Radlerinnen und Radler haben sich nicht nur für ihre eigene Gesundheit eingesetzt, sondern auch für das Klima“, betont Schäfer. Das lässt sich mit Zahlen belegen. Denn der zeitweise Verzicht auf das Auto ergibt bei einem angenommenen durchschnittlichen Benzinverbrauch von 8 Litern auf 100 km eine Einsparung von rund 3,3 Tonnen Kohlendioxid – und auf diese Weise einen erfreulichen Beitrag zum Umweltschutz. Besonders stolz darf Bianca Kretschmer sein. Mit 3.370 km hat sie zum wiederholten Mal die stärkste Einzelleistung geschafft.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bergkamen beteiligen sich bereits seit 2005 an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Stand dabei zunächst die Gesundheit im Vordergrund, sind Vorsorge und Nachhaltigkeit heute gleichberechtigte Anliegen. Ziel ist es, von Anfang Mai bis Ende August an mindestens 20 Tagen das Fahrrad für den Arbeitsweg zu nutzen – entweder einzeln oder als Mitglied eines Teams. In diesem Jahr beteiligten sich bundesweit mehr als 250.000 Personen, die zusammen fast 7.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart haben.




Praxis-Workshop des Umweltzentrums für Erwachsene: Bienenwachstücher selber herstellen

Genug von Frischhalte- und Alufolie? Sie möchten etwas für die Umwelt tun? Die wiederverwendbaren Bienenwachstücher sind eine natürliche Alternative. Praktisch, wiederverwendbar und plastikfrei – zum Einwickeln und Frischhalten von Sandwiches, Brot, Obst, Gemüse, Käse uvm. und zum Abdecken von Schüsseln.

Dieser Workshop wird am Donnerstag 18. November in der Zeit von 18.00 – 21.00 Uhr in der Ökologiestation angeboten. Die Teilnehmer lernen, wie die Bienenwachstücher hergestellt werden und erhalten Tipps und Tricks zur Handhabung, Reinigung und Pflege.

Das benötigte Material wird zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus kann gerne ein altes Bügeleisen, Zickzackschere oder Stoffschere mitgebracht werden. Durchgeführt wird der Praxis-Workshop von Christiane Hüdepohl.

Die Kosten für diesen Praxis-Workshop betragen 35 Euro je Teilnehmer (in den Kosten sind die Honorarkosten, Material und Getränke enthalten). Teilnehmen können maximal 10 Personen.

Anmeldung ab sofort bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.




Online-Seminar informiert über Gebäudesanierung und Fördermöglichkeiten

Die Energiepreise sind derzeit so hoch wie nie. Wie kann ich mich als Verbraucherin oder Verbraucher davor schützen, in die Kostenfalle zu laufen? Ob Gebäudedämmung, Fensteraustausch oder weitere Sanierungsmaßnahmen sinnvoll und rentabel sind – darüber informiert das kostenlose Online-Seminar „Sanierung: Gebäudehülle und Fördermittel“, das die Verbraucherzentrale NRW in Kooperation mit der Stadt Bergkamen anbietet. Die Veranstaltung findet am 10. November statt und beginnt um 18.00 Uhr.

Im Mittelpunkt der unabhängigen Beratung stehen Fragen zur energetischen Sanierung von Wohn- und Gewerbegebäuden. Referent Jens Blome geht dabei insbesondere auf Möglichkeiten zum Energiesparen ein. „Damit greift das Seminar ein sehr aktuelles Thema auf, das eigentlich alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohn- und Gewerbeimmobilien interessieren dürfte“, unterstreicht  Swen Schmitz, Klimaschutzmanager der Stadt Bergkamen.

In seinem Vortrag nimmt der Experte der Verbraucherzentrale speziell die Gebäudehülle in den Blick – das Dach ebenso wie die Außenfassade. Darüber hinaus stellt er diverse Förderprogramme vor, von denen Privatpersonen profitieren können. „Zudem schonen Maßnahmen zur Energieeinsparung nicht nur den Geldbeutel, sondern tragen auch zum Klimaschutz bei“, sagt Amtsleiter Thomas Reichling, der bei der Stadt Bergkamen unter anderem für Klimaschutz zuständig ist.

Die Teilnahme am Seminar ist denkbar einfach. Einzige Voraussetzungen dafür sind ein Endgerät mit Internet und eine vorherige Anmeldung bei Swen Schmitz – telefonisch unter 02307/965-384 oder per E-Mail an sw.schmitz@bergkamen.de. Nach erfolgter Anmeldung erhalten interessierte Personen einen Link zur Veranstaltung zugeschickt.

Auch nach dem Online-Seminar können Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer die kostenlose Energieberatung der Verbraucherzentrale in Anspruch nehmen und Ratschläge zu Sanierungsmaßnahmen und Fördermöglichkeiten einholen. Weitere Informationen und Terminvereinbarung auf www.verbraucherzentrale.nrw/energieberatung oder unter 0211/33 996 555.




Neuer Mängelmelder für Emscher und Lippe: Bürgerinnen und Bürger können Hinweise nun direkt an die Wasserverbände übermitteln

Transparenz, Offenheit und Bürgernähe sind Werte, die für Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) eine wichtige Rolle einnehmen. Ab sofort bieten die Regionen-Entwickler ein neues digitales Mängelmelder-System an: Aufmerksame Bürgerinnen und Bürger können künftig Hinweise, aber auch Beschwerden, neben den bekannten Kommunikationswegen direkt online über den neuen Mängelmelder an EGLV übermitteln.

Erreichbar ist der EGLV-Mängelmelder im Internet unter www.eglv.de/hinweis oder über die bekannte Mängelmelder-App. Auf beiden Plattformen kann das Formular für ein neues Anliegen jederzeit ausgefüllt werden und wird dann zeitnah von den zuständigen Kolleginnen und Kollegen bei Deutschlands größtem Wasserwirtschaftsverband bearbeitet.

„Damit optimieren wir nicht nur die bisherigen Abläufe im Beschwerdemanagement unserer Verbände, sondern steigern durch die damit einhergehende Transparenz und Offenheit unserer Arbeit auch die Nähe zur Bevölkerung“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband.

Bearbeitungsstand ist transparent einsehbar

Das EGLV-Mängelmelder-System dient als Ergänzung zu bereits bestehenden städtischen Programmen. Bürgerinnen und Bürger erhalten künftig eine einfache Möglichkeit, Anliegen zu Flächen oder Anlagen von EGLV direkt an die beiden Verbände zu adressieren. Der jeweils aktuelle Bearbeitungsstand der Hinweise/Beschwerden wird dabei transparent im System einsehbar sein.

Bereits heute erhalten EGLV über das zentrale Beschwerdemanagement eine ganze Reihe wichtiger Hinweise von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern – diese reichen von der illegalen Müllkippe auf EGLV-Flächen über Schäden am Radweg bis hin zu fehlenden Beschilderungen. Mit dem neuen EGLV-Mängelmelder, der ein Bestandteil der neuen Initiative „Mach mit am Fluss!“ ist, gehen Emschergenossenschaft und Lippeverband einen weiteren großen Schritt in Richtung „Partizipation am Fluss“. EGLV-Chef Uli Paetzel erklärt: „Bei zahlreichen Gelegenheiten haben wir jetzt schon erlebt, dass sich die Menschen ganz erheblich mit der Emscher-Lippe-Region identifizieren. Sie wollen teilhaben und Verantwortung übernehmen, vor allem für die neugeschaffene Natur im Rahmen des Emscher-Umbaus, der Seseke-Umgestaltung und der Lippe-Renaturierung. Diese Möglichkeiten bieten wir ihnen nun mit „Mach mit am Fluss!“ und dem Mängelmelder.“




Klimaschutz schneller vorantreiben: Kreistag fasst Beschlüsse

Wie ernst der Kreistag das Thema Klimaschutz nimmt, wurde in der Sitzung am vergangenen Dienstag in der Stadthalle Kamen deutlich: Die Politik fasste entsprechende Beschlüsse, um den Klimaschutz im Kreis Unna mit konkreten Maßnahmen noch schneller voranzutreiben.

So sollen mehr Naturschutzgebiete ausgewiesen werden, die sich unter anderem besonders positiv auf den Wasserhaushalt auswirken. Für ihren entsprechenden Antrag bekam die SPD mehrheitlich Zuspruch.

Klima-Prüfung vor Beschlüssen
Darüber hinaus wird es künftig eine Klimaprüfung vor klimarelevanten Beschlüssen der Kreis-Politik geben. Damit sollen die Kommunalpolitiker eine weitere Entscheidungsgrundlage an die Hand bekommen und vorher wissen, ob Beschlüsse positive oder negative Auswirkungen auf den Klimaschutz haben – oder ob sie klimaneutral sind.

Interfraktionelle Arbeitskreis „Klimaschutzkonzept“
Mit Resonanz und Impulsen will sich die Kreis-Politik darüber hinaus bei der derzeit laufenden Erstellung des Klimaschutzkonzepts einbringen. Deshalb wurde ein zehnköpfiger interfraktioneller Arbeitskreis gegründet. Den Vorsitz übernimmt Ludwig Holzbeck als Kreisdezernent für Mobilität, Natur und Umwelt.

Das Klimaschutzkonzept wird derzeit unter Federführung der Klimaschutzmanagerin Dorothee Albrecht erarbeitet. Derzeit geht es um die Entwicklung konkreter Klimaschutzmaßnahmen, parallel dazu läuft die Akteursbeteiligung. Im Frühjahr 2022 soll dem Kreistag das Klimaschutzkonzept zur Beratung vorgelegt werden. PK | PKU




Siedlergemeinschaft Schönhausen lädt ein: „Bäume in der Stadt“

Die Siedlergemeinschaft Schönhausen lädt am Mittwoch, 6. Oktober, um 16.30 zu einer Informationsveranstaltung auf die Grünfläche zwischen der Hansemann und der Russelstraße ein. (Sollte es regnen, stehen große Zelter zur Verfügung).

Gast des Nachmittags ist Dr. Götz-Heinrich Loos. Er spricht zum Thema „Bäume in der Stadt“. Hintergrund der Veranstaltung ist der inzwischen stornierte Plan, ein Großteil der Platanen in der Siedlung zu fällen und sie durch andere Bäume zu ersetzen. Ein wesentlicher Grund für die Fäll-Aktion sind die Schäden, die die Wurzeln der Platanen an der Kanalisation und an Gebäuden anrichten.




Stadtrat diskutiert über das Unwetter Mitte Juli und die Folgen für Bergkamen

Hochleistungspumpe im Einsatz auf Velmede. Foto: Feuerwehr Bergkamen

„Bergkamen ist noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen.“ Mit diesen Worten beendete am Donnerstag im Stadtrat Stadtbrandmeister Dirk Kemke seinen umfangreichen Bericht zu den Überflutungen, die Mitte Juli vor allem die Stadtteile Oberaden und Rünthe heimgesucht haben.

Seit 16.30 Uhr waren am 14. Juli in Bergkamen bis zu 318 Kräfte im Einsatz gewesen. Die Bergkamener Feuerwehr hatte Vollalarm ausgelöst. Bis zum Morgen des nächsten Tags wurde sie von Feuerwehrleuten aus Selm, Hamm, Bönen, Werne und Schwerte unterstützt, um überflutete Straßen und vollgelaufene Keller abzupumpen. In dieser Nacht sei die Feuerwehr auf über 300 Einsätze gekommen. Im Einsatz waren auch das THW Kamen-Bergkamen und das DRK.

Als die Feuerwehr glaubte, das Schlimmste sei überstanden, kam ein Notruf vom Gut Velmede. Dort stieg das Wasser unaufhörlich und bedrohte die denkmalgeschützten Gebäude. Der Einsatz dort endete erst am Samstag, 17. Juli, um 19 Uhr beendet. Insgesamt war die Feuerwehr rund 90 Stunden am Stück im Einsatz gewesen.

Ein wesentlicher Grund für den Wasseranstieg in Velmede war der Ausfall eines städtischen Pumpwerks in diesem Bereich. Dessen und die Reparatur eines weiteren Pumpwerks werde allein rund 50.000 Euro kosten, erklärte der Leiter des Stadtbetriebs Entwässerung Marc Alexander Ulrich. Er präsentierte dem Stadtrat beeindruckende Fotos von den Wassermassen im Stadtgebiet.

Doch es wird nicht bei diesen Reparaturen bleiben. Es müssen neue Rückhaltebecken gebaut und vorhandene optimiert werden. Was darüber hinaus noch zu erledigen sein wird, soll Anfang nächsten Jahres im Betriebsausschuss diskutiert werden. Dann wird auch feststehen, was der Lippeverband, der unter anderem für Seseke und Kuhbach zuständig ist, unternehmen wird.

Fest steht für Ulrich, dass sich solche Unwetterlagen wiederholen können. Davon geht auch der Lippeverband aus. Wären in seinem Verbandsgebiet ähnlich große Wassermengen niedergegangen wie zum Beispiel in Hagen, dann wäre hier die Schadensbilanz noch viel größer ausgefallen.

Der Hochwasserschutz muss also verbessert werden. Ulrich erinnerte daran, dass die Investitionen des Lippeverbands sich in der jährlichen Beitragsrechnung wiederfinden werden. Doch auch Bürgerinnen und Bürger könnten aktiv werden, indem Dächer begrünt und Flächen entsiegelt werden und indem man das Niederschlagswasser versiegen lässt und nicht in die Kanalisation leitet.