Kräuter im eigenen Garten: Vortrag in der Ökologiestation

Frische Kräuter sind aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken, und am frischesten und außerdem preiswert sind Rosmarin, Thymian, Salbei, Liebstöckel oder Basilikum aus dem eigenen Garten oder Balkonkasten. Am Dienstag, 9. März, geht Wolfgang Gaida in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil, Westenhellweg 110 auf die Geschichte des Kräutergartens ein, thematisiert, welche Kräuter in unseren Breiten wachsen und was beim Pflanzen und der Pflege zu beachten ist. Außerdem kommen die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten, sowohl in der Küche als auch bei Krankheiten, zur Sprache.

Der zweistündige Vortrag beginnt um 19.00 Uhr und kostet 5,00 Euro je Teilnehmenden. Eine Anmeldung ist unter 02389-98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen möglich. Erwachsene Teilnehmende müssen geimpft oder genesen sein. Bitte eine Mund-Nasen-Bedeckungen für den Weg zum Sitzplatz mitbringen.




Online-Vortrag des Umweltzentrums: Die Brennnessel – eine verkannte Pflanze

Die Brennnessel wird im allgemeinen mehr gefürchtet, gar gehasst, als geliebt. Aber warum? Sie kann für zahlreiche Zwecke genutzt werden, sei es als Lebensmittel, zur Bakterienreduzierung, als Heilkraut oder in gärtnerischer Verwendung. Am Dienstag, 15. Februar, um 19 Uhr beleuchtet die Kräuterexpertin Claudia Backenecker die liebenswerte Seite dieses „brennenden“ Gewächses und nennt Gründe, diese Pflanze im Garten stehen zu lassen.

Aufgrund der Pandemiesituation bieten wir den Vortrag über Zoom als Videovortrag an. Eine Anmeldung beim Umweltzentrum Westfalen per Mail an umweltzentrum_westfalen@t-online.de oder unter 0 23 89 – 98 09 11 ist bis zum 8. Februar mit Angabe der E-Mail-Adresse erforderlich. Die Kosten betragen 5,00 Euro je Teilnehmenden und sind bis zum Anmeldeschluss an das angegebene Konto zu überweisen:




Online-Vortrag: „Heimische Gartenvögel“

Diestelfink in einem Garten in Bergkamen.

Die Geologin, Dr. Janine Teuppenhayn, beobachtet mit Begeisterung heimische Gartenvögel sowie andere Vögel auf ihren Exkursionen im In- und Ausland. Ganz besonders erfreut ist sie darüber, dass im eigenen, kleinen Hausgarten in Bönen bisher insgesamt 42 unterschiedliche Vogelarten gezählt werden konnten  – darunter allein sechs verschiedene Meisen- und acht Finkenarten. Da beim Ehepaar Teuppenhayn die Fotokamera praktisch immer griffbereit liegt, sind in den vergangenen Jahren so viele Vogelbilder entstanden, dass sie mittlerweile sechs Fotobücher füllen.

Die Referentin zeigt am 10. Februar um 19 Uhr in einem Onlinevortrag ihre Aufnahmen und erklärt typische Verhaltensweisen wie Balzverhalten, Nestbau, Konkurrenz an der Futterstelle, Baden im Teich, Gefiederpflege oder das Füttern der Jungen anhand ihrer Fotografien.

Aufgrund der Pandemiesituation bieten das Umweltzentrum den Vortrag über Zoom als Videovortrag an. Eine Anmeldung beim Umweltzentrum Westfalen per Mail an umweltzentrum_westfalen@t-online.de oder unter 0 23 89 – 98 09 11 ist bis zum 1. Februar mit Angabe der E-Mail-Adresse erforderlich. Die Kosten betragen 5,00 Euro je Teilnehmenden und sind bis zum Anmeldeschluss an das angegebene Konto zu überweisen:

Sparkasse Bergkamen-Bönen

IBAN: DE19 4105 1845 0004 0153 35

BIC: WELADED1BGK

Verwendungszweck: Onlinevortrag Heimische Gartenvögel

Den Link zum Vortrag bekommen die Teilnehmenden nachdem die Anmeldegebühr eingegangen ist.




Ab Montag werden die ausgedienten Weihnachtsbäume abgeholt

Nach dem Ende der Weihnachtszeit bietet der EntsorgungsBetrieb Bergkamen die Abfuhr der Weihnachtsbäume in der Woche vom 10. bis zum 14. Januar 2022 an.

Beachten Sie bitte, dass die Abfuhr in den verschiedenen Stadtteilen an unterschiedlichen Tagen erfolgt. Wenn Sie ihren alten Weihnachtsbaum nicht mehr benötigen, stellen Sie ihn bitte ohne Weihnachtsdekoration bis spätestens sechs Uhr zur Abfuhr an den Straßenrand.

Im Einzelnen erfolgt die Weihnachtsbaumabfuhr an folgenden Tagen:




Umweltzentrum Westfalen wird jünger und noch weiblicher

Michael Bub. Fotos: Umweltzentrum Westfalen (Ralf Sänger)

Ein weiteres „Urgestein“ verlässt das Umweltzentrum Westfalen. Nachdem 2018 bereits die ehemaligen Geschäftsführer, Dr. Detlef Timpe und Dr. Eberhard Geisler, in ihren Ruhestand gingen, trifft es nun einen weiteren Mitstreiter der ersten Stunde. Seit 1994 war der Diplom-Pädagoge Michael Bub aus dem Umweltzentrum Westfalen nicht wegzudenken. Wenn einer für „Programm Ökologiestation“, „Apfel-/Gartentag“ und „Sommerakademie“ stand, dann er mit seiner ganzen Persönlichkeit. Nun muss man sich damit abfinden, die stets freundliche und kompetente Stimme am Telefon vermissen zu müssen. Auch Ralf Sänger, Geschäftsführer des Umweltzentrum Westfalen, verliert mit Michael Bub einen engen Vertrauten und Vertreter.

Sandrine Seth. Foto: Umweltzentrum Westfalen (Ralf Sänger)

Stattdessen wird fortan unter der gleichen Telefonnummer (02389 9809-11) die nicht minder freundliche Stimme der neuen Kollegin, Sandrine Seth, erklingen. Sie arbeitet sich bereits seit September beim Umweltzentrum Westfalen ein und hat das aktuelle 2022er Programm bereits mitgestaltet. Das nächste Halbjahresprogramm wird dann deutlicher ihre Handschrift tragen. Ansonsten wird sich aber nicht viel ändern. Das Umweltzentrum als Betreiber und Programmgestalter der Ökologiestation wird auch weiterhin kreativ, unbürokratisch-kundenorientiert und innovativ für alle Menschen da sein. Weiterhin übernimmt Frau Seth den „Grünen Rucksack – Naturerlebnisreisen“ von ihrer Kollegin, Agnés Teuwen (02389 9809-12), welche nun fortan die Großveranstaltungen wie z. B. Gartentag, Apfeltag, Sommerakademie betreuen wird. „Mit Sandrine Seth als Journalistin der jüngeren Generation wird jetzt zusätzlich frischer Schwung in den social media Auftritt kommen“, so Ralf Sänger, „alles ist im Wandel, nichts bleibt wie es ist.“




Stadtbetrieb Entwässerung (SEB) informiert über Schutz vor Starkregen

Hohe Niederschlagsmengen innerhalb kurzer Zeit – das wird es künftig deutlich häufiger geben. Umso wichtiger ist es, sich gut auf solche Starkregenereignisse vorzubereiten. Das betrifft Kommunen und Organisationen wie den Regionalverband Ruhr – aber natürlich auch private Haushalte. Insbesondere Eigentümer von Immobilien, die in der Nähe von Gewässern liegen, sind gut beraten, ihr Eigentum durch geeignete Maßnahmen vor Überschwemmungen
zu schützen. Hilfreiche Tipps erhalten sie dabei in Form eines Videos, das der Stadtbetrieb Entwässerung der Stadt Bergkamen jetzt auf seiner Webseite veröffentlicht hat.

Wie der Starkregen im Juli 2021 gezeigt hat, kann Hochwasser auf privaten Grundstücken große Schäden anrichten. Nicht nur an Gebäuden, sondern auch an Wegen, Grünanlagen und Fahrzeugen – um nur einige Beispiele zu nennen. Noch schlimmer fällt die Bilanz aus, wenn infolge des Regens Gewässer über die Ufer treten und das Kanalnetz überlastet ist.

„Das Video informiert über vorbeugende Maßnahmen im Haus sowie außerhalb von Gebäuden und zeigt, dass man diesem Szenario nicht schutzlos ausgeliefert ist“, sagt SEBLeiter Marc Ulrich. Unter dem Titel „Rückstausicherung und Grundstücksentwässerung“ klärt das Video darüber auf, welche – teilweise sehr einfach umzusetzenden Lösungen – wirksam vor Hochwasser schützen. So verhindert eine simple Rückstauklappe äußerst effektiv das Eindringen von
(Kanal-) Wasser ins Gebäudeinnere.

Für Fragen zu den Themen Starkregen und Hochwasserschutz steht der SEB den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Bergkamen natürlich auch gerne persönlich zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind online verfügbar unter: https://www.seb-bergkamen.de/service/kontakt/




Verschiebung der Abfuhrtage zu Weihnachten – Montagsbezirke bereits am kommenden Samstag

Die Abfuhrtage für Bioabfall, Papier- und Wertstofftonne verschieben sich, wie bereits im Abfallkalender dargestellt, in der gesamten Weihnachtswoche in allen Bezirken.

Die Abfuhr der Montagsbezirke findet bereits am Samstag, den 18. Dezember statt. Die restlichen Bezirke werden alle einen Tag früher als üblich gefahren.

Im Einzelnen erfolgt die Abfuhr an folgenden Tagen:

Die Betriebsleitung des EBB bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, diese Verschiebung der Abfuhrtage zu beachten.

Der EBB wünscht allen Bergkamener Bürgerinnen und Bürgern eine Frohe Weihnachtszeit und alles Gute für das Jahr 2022!




Ökologiestation: Gästehaus wird in Dr. Detlef Timpe-Haus umbenannt

Die Ökologiestation mit dem gelben Gästehaus. Foto: Oliver Nauditt

„Dr. Detlef Timpe-Haus“ – so soll das Gästehaus an der Ökologiestation in Bergkamen künftig heißen, das hat der Kreistag in seiner Dezembersitzung beschlossen. Damit wird das Engagement des im Jahr 2019 verstorbenen langjährigen Umwelt- und Baudezernenten des Kreises Unna angemessen gewürdigt.

Die Begründung: Es war Dr. Detlef Timpe immer ein Anliegen, ein Gästehaus vor Ort zu errichten. Im Wesentlichen ist es seiner Initiative zu verdanken, dass das Haus heute dort steht. Aus Sicht des Kreistags ist es deshalb der zielführendste Schritt, dem langjährigen Geschäftsführer des Umweltzentrums Westfalens, das in der Ökologiestation seine Heimat hat, ein angemessenes Denkmal zu setzen. Der Kreis Unna setzt sich darüber hinaus dafür ein, dass die Stadt Bergkamen die Zuwegung zur Ökologiestation nach Dr. Detlef Timpe benennt.

Andere Ideen verworfen
Zur Diskussion stand, ob der Innenhof seinen Namen tragen sollte. Da aber ein gut sichtbares Zeichen gesetzt werden sollte, ist auch diese Idee verworfen worden. Das Haupthaus wäre ein guter Träger für eine Namenstafel gewesen – doch das soll in den kommenden Jahren umgebaut werden. Die beste Lösung, dauerhaft und sichtbar an den ehemaligen Macher und Kümmerer zu erinnern, blieb so die Umbenennung des Gästehauses. PK | PKU




Start der Bürgerbefragung in Schönhausen

Nach einer im Oktober dieses Jahres stattgefundenen Bürgerversammlung zum Gehölzumbau in Schönhausen startet die Stadt Bergkamen nun die Bürgerbefragung. Dazu werden in den kommenden Tagen Fragebögen an alle Haushalte der Hansemannstraße und Russelstraße verteilt, um so detailliert die Erwartungen und Wünsche der Anwohnerinnen und Anwohner zum künftigen Gehölzumbau ermitteln zu können.

Nach Auswertung der Fragebögen wird entschieden, ob und in welchem Umfang die notwendigen Arbeiten fortgeführt werden. Mit einer Auswertung der Fragebögen wird bis zum Frühjahr 2022 zu rechnen sein. „Damit gestalten wir als Verwaltung einen sehr transparenten sowie zeitgemäßen Entscheidungsprozess und geben den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern die Möglichkeit, sich frühzeitig zu beteiligen“, zeigte sich der derzeit für das Baudezernat zuständige Beigeordnete und Stadtkämmerer Marc Alexander Ulrich erfreut über diese ganz direkte Form der Bürgerbeteiligung.




Neue Funktionen im Solarpotenzialkataster der Stadt Bergkamen: Lohnt sich eine Solaranlage auf meinem Dach?

Eine schnelle Analyse aller Gebäudedachflächen auf ihr vorhandenes Solarpotenzial ist für alle Bergkamerinnen und Bergkamener jetzt innerhalb weniger Minuten auf der Internetseite der Stadt Bergkamen möglich. Der Service steht kostenlos zur Verfügung und richtet sich an alle Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer in Bergkamen mit privater und gewerblicher Nutzung. Das „Solarpotenzialkataster“ ist auf der Homepage der Stadt Bergkamen www.bergkamen.de unter dem Reiter „Umwelt, Klimaschutz“ zu finden.

Wer sich schon immer gefragt hat, ob seine oder ihre Dachfläche für Solarthermie oder Photovoltaik geeignet ist, kann das jetzt ohne großen Aufwand überprüfen: Das Solarpotenzialkataster zeigt für jedes Bergkamener Gebäudedach die Eignung zur Gewinnung von Sonnenenergie. Damit haben Eigentümerinnen und Eigentümer die Möglichkeit zu prüfen, ob und in welchem Maße das Dach ihres Gebäudes für die Installation von Solaranlagen hinsichtlich der möglichen Energiegewinnung geeignet ist.

Mit wenigen Clicks erhalten Sie mittels eines Schnellchecks Informationen zu einer für Ihre Dachfläche vorgeschlagenen Solaranlage. Außerdem werden die Vorteile der Anlage kurz und knapp vorgestellt und die Wirtschaftlichkeit berechnet. Eine detaillierte Analyse der jeweiligen Dachfläche kann ebenfalls auf der Homepage durchgeführt werden und liefert noch genauere Ergebnisse.

Durch den erleichterten Zugang zu passgenauen Informationen erhofft sich die Stadt den Ausbau erneuerbarer Energien in den privaten Haushalten und im Gewerbe voranzutreiben. „Zudem schonen Solaranlagen auf lange Sicht nicht nur den Geldbeutel, sondern tragen auch zum Klimaschutz bei“, sagt der Beigeordnete und Stadtkämmerer Marc Alexander Ulrich, der bei der Stadt Bergkamen derzeit auch für das Bau- und Klimaschutzdezernat zuständig ist.




Ökologisch wertvolles Biotop des Hermann-Görlitz-Seniorenzentrums der AWO wächst weiter

Pflanzaktion am Hermann-Görlitz-Zentrum mit Bürgermeister Bernd Schäfer.

Das Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum hat seinen 16.000 qm großen Außenbereich in den letzten Jahren ökologisch immer weiter entwickelt. Daher wurde das AWO-Seniorenzentrum in diesem Sommer vom AWO-Bundesverband ausgewählt, um zusammen mit 90 anderen AWO-Einrichtungen im gesamten Bundesgebiet Ideen für „Klimafreundliches Pflegen“ zu erarbeiten.

Als in diesem Jahr im Ruhrgebiet die Aktion Klimabäume ins Leben ausgeschrieben wurde, hat sich die Einrichtung um Klimabäume beworben, um auch einen Vielfalt von Obstbäumen den Bewohnern anbieten zu können.  Sechs Klimabäume wurden der Einrichtung bewilligt und Bürgermeister Bernd Schäfer kam dazu, um mit Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen diese einzupflanzen und zu begießen.

Im Anschluss stellte Einrichtungsleiter Ludger Moor die weiteren Vorhaben mit einer Präsentation vor.  Eine Projektgruppe mit Mitarbeitern aus allen Arbeitsbereichen hat zahlreiche Ideen entwickelt und dem Bundesverband einen 25 seitigen Fragebogen zur Ermittlung des CO2 Fußabdruckes der Einrichtung zur Verfügung gestellt.

Bevor weitere Aktionen zur Müllvermeidung auch unter Einbezug der Bewohner gestartet werden, wird zunächst der Außenbereich weiter gestaltet.

Es wird ein 6 Meter langer, begehbarer „Dufttunnel“ im Bereich des großen Barfußpfades errichtet. Zum Schutz vor der Sonne sollen entweder Kugelbäume oder sogenannte „Dachbäume“ für die vielen Veranstaltungen und Betreuungsaktionen im Freien für die Bewohner gepflanzt werden.

Im Frühjahr wird eine ca. 200qm große Wildblumenwiese in Zusammenarbeit mit einem bekannten Blumensamenhersteller ausgesät.

Das Besondere bei allen Maßnahmen ist, dass diese von verschiedenen Sponsoren gefördert werden.

Bürgermeister Bernd Schäfer lobte das Engagement des gesamten Mitarbeiterteams. „Es ist schon erstaunlich, welche Entwicklung die Einrichtungen in den letzten 10 Jahren genommen hat. Sie ist mitten in der Stadt für die Gemeinschaft zu einem ökologisch wertvollen Biotop geworden und bietet den Bewohnern vielfältige Anregungen. Zusammen mit der benachbarten Kleingartenanlage Grüne Insel ist es für das Klima in der Stadt sehr wertvoll.“

„Gerade diese Nachbarschaft zur Kleingartenanlage hat dazu geführt, dass Imker im nächsten Jahr vor Vandalismus geschützte Bienenstöcke aufstellen“, freut sich Ludger Moor. Seine Vertretung Silke Naruhn lächelt und ist begeistert, den Bewohnerinnen den süßen  „Echten Wildblütenhonig“ Marke AWO-Hermann-Görlitz Seniorenzentrum  anbieten zu können.