Internationaler Tag des Ehrenamtes: Umweltzentrum Westfalen würdigt Engagement seiner freiwilligen Helferinnen und Helfer

Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamtes am 05. Dezember bedankt sich das Umweltzentrum Westfalen ausdrücklich bei allen Menschen, die sich mit Herz, Zeit und Kompetenz für den Natur- und Klimaschutz in der Region einsetzen. Ohne das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen wären viele Projekte des Umweltzentrums nicht möglich.

„Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer sind das Rückgrat unserer Arbeit“, betont Oliver Wendenkampf, der Geschäftsführer des Umweltzentrums. „Ob am Honigbienenstand, in der Umweltbildung, bei der Grünpflege auf dem Gelände der Ökologiestation oder bei den vielfältigen Veranstaltungen – sie alle leisten einen unverzichtbaren Beitrag für eine lebenswerte, vielfältige Umwelt.“

Ehrenamt schafft sichtbare Veränderungen: Dank des engagierten Einsatzes vieler Freiwilliger konnten im vergangenen Jahr zahlreiche Projekte erfolgreich vorangebracht werden. So wurde der Obstbaumbestand auf dem Gelände der Ökologiestation gepflegt, mehr als 150 naturpädagogische Workshops für Kinder und Jugendliche durchgeführt und ein breiter Ackerrandstreifen in eine artenreiche Blumenwiese verwandelt, die nun seltenen Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum dient. Zudem wurden mehrere Informationskampagnen zu nachhaltigem Konsum und demokratischer Teilhabe umgesetzt.

Diese Erfolge zeigen, wie wirkungsvoll freiwillige Mitarbeit im Natur- und Umweltschutz ist – nicht nur für das ökologische Gleichgewicht, sondern auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Das Umweltzentrum Westfalen möchte den Weltehrenamtstag nutzen, um allen Engagierten seinen tiefen Dank auszusprechen und weitere Menschen zur Mitarbeit einzuladen. Gleichzeitig lädt es Menschen, die sich ebenfalls aktiv für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen möchten, ein, Teil des Teams zu werden.

„Ehrenamt bedeutet Gemeinschaft, Sinn und Zukunftsgestaltung. Jede Stunde, die investiert wird, bewirkt etwas“, so die Leitung des Umweltzentrums.

Interessierte finden weitere Informationen zu aktuellen Einsatzbereichen und Mitmachangeboten auf der Website des Umweltzentrums oder direkt vor Ort in den Beratungsstellen.




Grüner. Gesünder. Gerechter: Forderung nach Umsetzung der 3-30-300-Regel

Oliver Wendenkampf

Das Umweltzentrum Westfalen fordert die Kreisverwaltung sowie die Städte im Kreis Unna auf, mit der Umsetzung der 3–30–300-Regel des Deutschen Städte- und Gemeindebundes ein klares politisches Signal für mehr Klimaschutz, Lebensqualität und urbane Gerechtigkeit zu setzen – und zugleich die Strategie „Grüne Infrastruktur“ des RVR mit Leben zu füllen.

Der Klimawandel trifft Städte besonders hart. Hitzewellen, Versiegelung und der Mangel an wohnortnahem Grün beeinträchtigen Gesundheit, Umwelt und soziales Miteinander. Die Stadt Bergkamen sendet deshalb ein deutliches politisches Signal: Künftig soll die international anerkannte 3–30–300-Regel Leitlinie für kommunale Planungs- und Entwicklungsprozesse werden.

Diese Regel, entwickelt vom Forstwissenschaftler Prof. Dr. Cecil Konijnendijk, bietet eine klare, verständliche und sozial gerechte Orientierung für eine klimaresiliente Stadtentwicklung.

Die 3–30–300-Regel im Überblick
• 3 – Jede Bürgerin und jeder Bürger soll mindestens drei Bäume von der eigenen Wohnung aus sehen können.
• 30 – Jedes Quartier soll eine Baumkronenabdeckung von mindestens 30 Prozent erreichen.
• 300 – Alle Menschen in Bergkamen sollen spätestens in 300 Metern Entfernung Zugang zu einer öffentlichen Grünfläche haben.

Ein politischer Schritt für mehr Lebensqualität

Mit der Einführung der 3–30–300-Regel könnten Kreis und Städte ein deutliches Zeichen für eine sozial ausgewogene und ökologische Stadtentwicklung setzen. „Klimaschutz beginnt vor der eigenen Haustür – und genau dort sollte angesetzt werden“, erklärt Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer des Umweltzentrums Westfalen. „Das Ziel sollte sein, die Städte im Kreis grüner, gesünder und widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen. Die 3–30–300-Regel ist dabei ein zentraler Baustein.“

Konkrete Maßnahmen könnten sein:
• Quartiersbezogene Grünanalysen, um Defizite zu identifizieren und gezielt gegenzusteuern
• Ausbau des städtischen Baumbestands, insbesondere in dicht bebauten Bereichen
• Entsiegelungsprogramme für Schulhöfe, Plätze und Wohnquartiere
• Grünachsen und Wegeverbindungen, die Parks besser erreichbar machen
• Politische Verankerung in neuen Bebauungsplänen sowie in der zukünftigen Stadtentwicklungsstrategie

„Wir wollen, dass alle Menschen in den Städten davon profitieren – unabhängig vom Stadtteil, Einkommen oder Alter“, ergänzt Wendenkampf. „Die 3–30–300-Regel stärkt Lebensqualität, Gesundheit und Teilhabe. Das ist gute, vorausschauende Kommunalpolitik.“

Nachhaltigkeit als Gemeinschaftsaufgabe

Dabei sollten die Städte auf eine breite Zusammenarbeit mit Bürgerschaft, Vereinen, Wohnungswirtschaft und Unternehmen setzen. Für Bergkamen bietet das Umweltzentrum seine aktive Unterstützung an. Gemeinsame Pflanzaktionen, Hilfestellungen bei Förderprogrammen für private Grünflächen sowie Bildungsangebote können diesen Wandel stärken.

Als Anregung für den neuen Bürgermeister der Stadt Bergkamen merkt Oliver Wendenkampf an, das Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung, die Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit miteinander verbindet, noch stärker in den Fokus zu rücken. Auch bei der Entwicklung strategischer Maßnahmen bietet das Umweltzentrum seine Mitarbeit an, um die Kommune zukunftsfähig zu gestalten und die Lebensqualität für alle zu steigern.




Europäische Woche der Abfallvermeidung: E-Schrott vermeiden und Elektrogeräte recyclen

Schublade mit Elektroschrott. Foto: GWA

In der europäischen Woche der Abfallvermeidung appelliert die GWA-Abfallberatung an alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Unna ihren Bestand an ausgedienten Elektrogeräten zu überprüfen. Noch brauchbare Geräte können teilweise auch verschenkt, bei Sozialkaufhäusern abgegeben oder über Kleinanzeigenmärkte verkauft werden. Alle alten Elektrogeräte können kostenlos an allen Wertstoffhöfen im Kreisgebiet abgegeben werden.

Werden alte Elektrogeräte richtig entsorgt, werden Ressourcen und Umwelt geschont. Sie enthalten wertvolle Rohstoffe, teilweise aber auch Schadstoffe. Bei der richtigen Entsorgung können Elektrogeräte recycelt und Schadstoffe fachgerecht entsorgt werden. Generell zählen alle Produkte, die einen Kabel, einen Stecker oder eine Batterie haben zu den Elektrogeräten. Dazu gehören auch blinkende Dekoartikel, Schuhe oder Textilien, singende Grußkarten, E-Zigaretten, Taschenlampen, Rauchmelder, Handys, Ladestationen, Tablets, leuchtende Hundehalsbänder etc. In vielen Haushalten lagern zahlreiche Elektrogeräte ungenutzt in Schubladen, Kellern oder Garagen statt weitergenutzt oder recycelt zu werden. Akkubetriebene Geräte können dabei brandgefährlich werden.

Um Elektroschrott zu vermeiden, sollte bei der Anschaffung eines neuen Gerätes auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit geachtet werden, vorzugsweise sollten Geräte mit Netzbetrieb oder austauschbarem Akku gekauft werden.

Die GWA-Abfallberatung möchte zum Mitmachen beim Vermeiden und Recycling von E-Schrott motivieren und verlost in der diesjährigen Woche zur Abfallvermeidung unter dem Motto: „Mach mit – gib deine alten Geräte zurück!“ zehn Jahrbücher 2026 der Stiftung Warentest (erscheint Mitte Dezember). In zahlreichen Testberichten kann man sich hier vor dem Kauf über die Qualität und die Produkteigenschaften eines E-Gerätes gründlich informieren.

Interessierte Bürger aus dem Kreis Unna können sich bis zum 30. November per E-Mail oder Postkarte bei der Abfallberatung melden:

E-Mailadresse: abfallberatung@gwa-online.de

Anschrift: GWA-Abfallberatung, Friedrich-Ebert-Str. 59, 59425 Unna

Betreff: E-Schrott vermeiden und Elektrogeräte recyclen!

Unter allen Einsendungen werden zehn Gewinner ausgelost und schriftlich benachrichtigt.

 




36. Pflanzfest im Bergkamener Jubiläumswald: 23 neue Bäume für die Zukunft

Foto: Stadt Bergkamen

Bei bestem Herbstwetter fand am vergangenen Samstag das 36. Pflanzfest im Bergkamener Jubiläumswald statt. Insgesamt 23 neue Bäume wurden von engagierten Baumpatinnen und Baumpaten gesetzt und erweitern den stetig wachsenden Baumbestand des Jubiläumswaldes auf 946 Bäume – ein starkes Zeichen für gelebten Umweltschutz und Zusammenhalt in der Stadt.

Nach einer Ansprache von Bürgermeister Thomas Heinzel, der die Bedeutung des Jubiläumswaldes als Symbol für Nachhaltigkeit, Erinnerung und Gemeinschaft betonte, griffen die Baumpatinnen und Baumpaten selbst zu Spaten und Gießkanne. Mit viel Einsatz und Freude wurden die jungen Bäume gepflanzt, die in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Teil der Bergkamener Landschaft heranwachsen werden.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Sängerin und Gitarristin Kelsey Klamath, die mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire eine stimmungsvolle Atmosphäre schuf. Für das leibliche Wohl sorgte die Einheit Overberge der Feuerwehr Bergkamen mit Bratwürstchen und Getränken.

Die Pflanzfeste im Jubiläumswald sind seit vielen Jahren fester Bestandteil des städtischen Veranstaltungskalenders und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Für die nächste Frühlingspflanzaktion am 11. April 2026 nimmt die Stadt bereits jetzt Bestellungen entgegen. Informationen zum Bestellvorgang und zur Organisation der Pflanzfeste erteilt das Stadtmarketing Bergkamen. Ansprechpartner ist Karsten Rockel,
Telefon: 02307 965-397, E-Mail:
k.rockel@bergkamen.de




TAG des Apfels 2025 auf der Ökologiestation

Am Samstag, 25. Oktober 2025, wird die Ökologiestation in Bergkamen wieder zum Treffpunkt für Groß und Klein – beim Tag des Apfels 2025, zu dem die Naturförderungsgesellschaft des Kreises Unna, die Biologische Station Kreis Unna | Dortmund und das Umweltzentrum Westfalen herzlich einladen.

Das beliebte Herbstfest bietet auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Besucherinnen und Besucher können sich auf eine große Apfelsortenausstellung freuen, bei der eigene Äpfel zur Bestimmung mitgebracht werden können. Es warten handwerkliche und kunsthandwerkliche Stände, regionale und Fairtrade-Produkte sowie vielfältige Informationsangebote rund um Umwelt und Nachhaltigkeit. Für das leibliche Wohl sorgen frisch gepresster Apfelsaft, kulinarische Köstlichkeiten und Kuchen von den Landfrauen. Der Eintritt ist frei.

Für Kinder gibt es kreative und aktive Angebote – etwa das Basteln herbstlicher Armbänder.

Auch in diesem Jahr darf der beliebte Apfelkuchen-Wettbewerb nicht fehlen: Selbstgebackene Kuchen können bis 13:30 Uhr am Stand der Verbraucherzentrale NRW (drinnen) abgegeben werden. Die Preisverleihung findet um 15:00 Uhr statt.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist der Stand des Messerschleifers Stephan Blank. Er zeigt vor Ort, wie Messer professionell geschliffen werden, bietet Schleifvorführungen, Beratung und das Schärfen von Messern direkt an. Bei größeren Klingen besteht die Möglichkeit, diese nach einer Woche in Unna-Lünern abzuholen.

Neu dabei ist in diesem Jahr auch das Repair Café Bergkamen. Hier können Besucherinnen und Besucher defekte Alltagsgegenstände – etwa kleinere Elektrogeräte, Textilien oder Haushaltsutensilien – mitbringen und gemeinsam mit den ehrenamtlichen Reparatur-Expertinnen und -Experten wieder instand setzen. Das Repair Café zeigt anschaulich, wie Reparieren Ressourcen schont und nachhaltig Freude macht.

Bereits vor dem eigentlichen Fest lädt die Biologische Station zu einer geführten Exkursion in die Lippeaue ein. Der etwa zweistündige Spaziergang startet um 10:00 Uhr. Für die Exkursion bitte wetterangepasste Kleidung, Gummistiefel und, falls vorhanden, ein Fernglas mitbringen.




Arbeiten starten: Klimaschutz und Klimaanpassung im Romberger Wald in Rünthe

Im Romberger Wald bei Bergkamen-Rünthe beginnt Mitte Oktober ein Projekt zur Wiederherstellung eines naturnahen Wasserhaushaltes. Ziel ist es, die Vitalität des Waldes zu stärken und seine Funktionen als Kohlenstoff-Speicher, Sauerstoffproduzent und Hochwasserschutz langfristig zu sichern. Das rund 85 Hektar große Gebiet wurde im September 2024 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und bildet den westlichen Teil der Sandbochumer Heide. Es grenzt direkt an die Stadt Hamm, wo ein vergleichbares Projekt bereits 2022/23 erfolgreich umgesetzt wurde. Die positiven Entwicklungen des Waldes dort sind für den Kreis Unna ebenfalls erwartbar.

„Mit dem gezielten Verschluss von Entwässerungsgräben wollen wir das Wasser länger im Wald halten und so die Wasserverfügbarkeit für die Bäume erhöhen sowie die Schwammfunktion des Waldes stärken“, erklärt Julia von der Decken, Klimaschutzmanagerin des Kreises Unna. „Gerade in Zeiten zunehmender extremer Trockenperioden, sinkender Grundwasserstände und Starkregenereignisse ist das ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz, die Klimafolgenanpassung aber auch für den Naturschutz.“

Dr. Dirk Bieker, Fachbereichsleiter Ökologische Gemeinwohlleistungen bei RVR Ruhr Grün, ergänzt: “ Durch die erhöhte Vitalität der Waldbestände werden auch die wertvollen Lebensräume profitieren. Deshalb freuen wir uns, dass sich das Projekt so gut in das Gesamtkonzept einfügt und dass wir es mit RVR-Flächen sowie der Fachexpertise von RVR Ruhr Grün unterstützen können.“

Der Romberger Wald wurde in der Vergangenheit durch Bergsenkungen und wasserbauliche Eingriffe stark verändert. Was einst der wirtschaftlichen Verbesserung diente, wird nun im Sinne des Klima- und Naturschutzes rückgebaut.

Die Maßnahme basiert auf dem Landschaftsplan Nr. 2 „Raum Werne-Bergkamen“ und wurde in einem gemeinsamen Konzept mit dem Regionalverband Ruhr, der Biologischen Station Kreis Unna|Dortmund sowie dem Fachbereich Natur, Umwelt und Mobilität des Kreises Unna entwickelt.

Die Umsetzung sieht vor, ausgewählte Entwässerungsgräben mit Einbauten aus Holz oder Erde zu verschließen, sodass das Oberflächenwasser nicht mehr ungehindert abfließen kann. Dadurch kann mehr Wasser im Waldboden versickern, was ebenfalls der Grundwasserneubildung dient und gleichzeitig die Hochwasserspitzen in den umliegenden Bächen abschwächt. Das im Wald zurückgehaltene Regenwasser richtet hier keinen Schaden an, sondern dient vielmehr dem Erhalt des Waldes.

Eine verhältnismäßig einfache Baumaßnahme aber mit vielfältigen positiven Auswirkungen für Mensch und Umwelt. Die Bauarbeiten beginnen in dieser Woche, die Kosten betragen rund 12.700 Euro. PK | PKU




Verein Saubere Lippe e. V. tagt

Am Mittwoch, 29. Oktober, findet die Mitgliederversammlung des Vereins Saubere Lippe e.V. statt. Beginn ist um 18.30 Uhr in der  VHS Bergkamen, Lessingstraße 2.




Kürbis-Cup der GWA-Abfallberatung: Hauptgewinner kommen aus Lünen, Unna und Bergkamen

Auf dem Gruppenfoto sehen Sie Kinder der Garten AG der Realschule Oberaden mit dem Schulleiter Herrn Lange (r.) und dem Lehrer Herrn Heuwinkel.

Beim 10.  von der GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH ausgelobten, kreisweiten Kürbiswettbewerb hat die Matthias-Claudius-Schule in Lünen zum zweiten Mal in Folge den dicksten Kürbis herangezogen. Mit einem Umfang von 173 cm gewann die Lünener Schule den Hauptpreis von 200 €.

Der Kürbis der Garten-AG der Grundschule Hemmerde in Unna erreichte einen Umfang von 120 cm und sicherte so der Schule den zweiten Platz. Platz drei belegte die Realschule Oberaden in Bergkamen mit einem Kürbisumfang von 112 cm. Neben den Preisgeldern für die drei Erstplatzierten erhalten die Plätze vier bis dreizehn als Sachpreis jeweils ein schönes Insektenhotel. Für alle anderen gemessenen Kürbisse gibt es eine Teilnahmeurkunde. Alle Preise werden noch in dieser Woche übergeben.

Im Frühjahr waren insgesamt 91 Kindergärten und Schulen, teilweise mit mehreren Gruppen bzw. Klassen, in den Wettbewerb gestartet. Dazu hatte die GWA-Abfallberatung allen teilnehmenden Einrichtungen Kürbissamen einer bestimmten Sorte, Pflanzempfehlungen und Gutscheine für Kompost zur Verfügung gestellt. Eigener Kompost durfte selbstverständlich auch verwendet werden. Ab April wurden die Samen vorgezogen und anschließend ausgepflanzt. Von da an verfolgten die Kinder gespannt das Wachstum der Pflanzen.

Die extreme Hitze und andauernde Trockenheit im Frühjahr und Sommer führten leider dazu, dass viele Kürbispflanzen es nicht schafften, verkümmerten oder keine Früchte bildeten. Andere Pflanzen fielen leider den Schnecken zum Opfer. Trotzdem gelang es aber mehr als einem Drittel der Einrichtungen ihre Kürbisse groß zu ziehen.

Bei dem Wettbewerb ging es aber nicht nur darum, den dicksten Kürbis heranzuziehen, vielmehr sollte den Kindern anschaulich und lebensnah vermittelt werden, welche Arbeit hinter dem Anbau von Gemüse steckt und wie wertvoll Kompost aus Küchen- und Gartenabfällen für das Wachstum von Pflanzen ist.

So wollte die GWA mit dem Wettbewerb Kinder dafür sensibilisieren, dass Küchen- und Gartenabfälle nicht achtlos weggeworfen werden, sondern gesammelt, kompostiert und anschließend weiterverwendet werden können. Das sei wiederholt gelungen: „Die Kinder haben das Wachsen der Kürbisse mit Begeisterung verfolgt“, berichtet GWA-Abfallberaterin Dorothee Weber. Jetzt können alle Kürbisse geerntet und für Dekorationen oder in leckeren Kürbisgerichten verwendet werden.

 

Platzierung Einrichtung Ort Umfang in

 cm

1 Matthias-Claudius-Schule Lünen 173
2 Grundschule Hemmerde Unna 120
3 Realschule Oberaden Bergkamen 112
4 Geschwister-Scholl-Gymnasium Unna 99
5 Gesamtschule Gänsewinkel Schwerte 98
5 Elterninitiative Kindertagesstätte Dürerstraße Unna 98
7 Ruhrtal-Gymnasium Schwerte 97
8 Städt. Kita Marktgasse Lünen 95
9 Kita Lippepiraten Werne 84
9 Kath. Kindergarten Montessori Bergkamen 84
11 Ev. Familienzentrum Martin Niemöller Bönen 83
12 DRK Kindertageseinrichtung Pfiffikus Werne 80
13 Ev. Kita Steinstraße Lünen 79

 




Beim Bauern in der Lippeaue – Hofbesuch in Bergkamen-Heil

Auch im dichtbesiedelten Ruhrgebiet gibt es Bauernhöfe. Wie seit Jahrhunderten wird zum Beispiel das Grünland an der Lippe zwischen Lünen und Hamm für die Milchviehhaltung genutzt. Die Bedingungen haben sich allerdings erheblich verändert. Am Mittwoch den 22. Oktober ab 16.30 Uhr zeigt Heinz-Dieter Kortenbruck bei einem etwa einstündigen Rundgang über seinen Hof in den Lippeauen in Bergkamen-Heil die Rinderhaltung auf Weiden und in Ställen. Er berichtet aus der Geschichte und über die Herausforderungen unserer Zeit für die bäuerliche Landwirtschaft. Die Exkursion ist auch für Kinder sehr interessant! Sie können hier erfahren, dass Lebensmittel nicht einfach aus dem Supermarktregal kommen, sondern wie und wo sie produziert werden. Eine verbindliche Anmeldung ist unter 0 23 89-98 09 11 notwendig. Bei der Anmeldung erfahren die Teilnehmenden die Adresse für den Treffpunkt.




Klimabäume-Aktion: Vereine in Bergkamen können sich bewerben

Unter dem Motto „Vereine pflanzen Zukunft“ startet die neue Klimabäume-Aktion des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Ziel der Aktion ist es, Vereine bei der ökologischen Aufwertung ihrer Flächen zu unterstützen und damit mehr Biodiversität, Lern- und Erholungsräume für Kinder und Jugendliche zu schaffen.

Das Projekt richtet sich an Vereine im gesamten Ruhrgebiet, die geeignete Grünflächen auf ihrem Gelände für naturnahe Pflanzungen zur Verfügung stellen können. Die Flächen sollen zu wertvollen Lebensräumen für Insekten und andere Kleinstlebewesen entwickelt werden. Gleichzeitig entstehen Orte, an denen Kinder und Jugendliche Natur direkt erleben und aktiv mitgestalten können.

Teilnehmende Vereine erhalten dafür einzelne Jungbäume und Pflanzpakete mit Regio-Saatgut, Gehölzen und weiteren Materialien. Darüber hinaus gibt es ein begleitendes Schulungsangebot, das junge Vereinsmitglieder auf die Pflanzaktionen vorbereitet und in die Pflege einbindet.

„Mit der Aktion Klimabäume will der RVR und die Stadt Bergkamen für mehr Biodiversität und eine nachhaltige Gestaltung ihrer Vereinsgelände gewinnen. So entstehen lebendige Lern- und Begegnungsorte, die Natur und Gemeinschaft miteinander verbinden“, so René Böhm, Klimaschutzmanager der Stadt Bergkamen.

Ab sofort können sich alle interessierten Vereine mit geeigneten Pflanzflächen auf der Webseite www.klimabaeume.ruhr bis Ende November 2025 bewerben. Teilnehmende sind dazu verpflichtet eine Einverständniserklärung bei der Stadtverwaltung für die vorgesehene Pflanzfläche einzuholen. Hierzu sind die Kontaktdaten von Herrn Böhm zu verwenden (r.boehm@bergkamen.de / 02307 965 – 372).




Bürgermeister Schäfer ehrt 72 Teilnehmende der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“

Foto: Stadt Bergkamen

Bürgermeister Bernd Schäfer hat alle 72 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ geehrt. Damit erreichte die Stadt Bergkamen die zweithöchste Beteiligung seit dem Start im Jahr 2007. Von Mai bis Ende August konnten die Beschäftigten ihre mit dem Rad zurückgelegten Arbeitswege, entweder alleine oder im Team, online eintragen.

Mit insgesamt 23.871 Kilometern wurde das Ergebnis aus dem Vorjahr übertroffen, der Rekord aus 2023 blieb jedoch bestehen. Die Klimabilanz kann sich dennoch sehen lassen: Durch die geradelten Kilometer wurden rund 1.910 Liter Benzin eingespart. Dies entspricht einer Vermeidung von über 4,4 Tonnen CO₂ oder anders formuliert so viel wie ein Flug von Düsseldorf nach New York und zurück pro Kopf verursacht.

Besonders herausragend war die Leistung von Bianca Kretschmer, die als stärkste Einzelfahrerin stolze 3.035 Kilometer erradelte. Damit legte sie in vier Monaten ungefähr die Strecke von Bergkamen bis in die türkische Hauptstadt Ankara zurück.

„Das großartige Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist nicht nur ein Gewinn für ihre Gesundheit und die Umwelt, sondern auch ein starkes Signal für eine nachhaltige Mobilität in Bergkamen. Die Aktion ist Anreiz und Lohn zugleich für unsere stetigen Bemühungen, den Radverkehr in unserer Stadt sicherer und komfortabler zu gestalten“, betonte Bürgermeister Schäfer bei der Ehrung.

Als Anerkennung erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Gutschein von AT Cycles in Bergkamen. Zusätzlich nehmen sie unabhängig von der gefahrenen Kilometerzahl an einer Verlosung weiterer attraktiver Sachpreise teil.