STADTRADELN: 800 Teilnehmer legten 115.725 Kilometer zurück

Vom 7. bis 27. Mai 2022 beteiligte sich Bergkamen zum 5. Mal an der Kampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnis. Bergkamen konnte wiederholt ein neues Bestergebnis erzielen. Insgesamt legten 800 Radelnde, davon 40 Teams und 19 Mitglieder des Kommunalparlamentes, 115.725 Kilometer zurück und vermieden damit rund 17.000 kg CO2. Das sind im Vergleich rund 47.000 Kilometer und 7.000 kg CO2 mehr zum letzten Jahr.

Am Freitag zeichnete der stellvertretende Bürgermeister Marco Morten Pufke die besten Bergkamener Teams und Einzelfahrer*innen im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung im Schützen- und Heimathaus aus.

2022 haben in den neun Auszeichnungskategorien gewonnen:

  • Die „besten“ Einzelfahrer*innen

Mit den meisten Gesamtkilometern

Platz 1:

Christian Kruthoff (Team „ADFC Bergkamen“)

2.022 km geradelt, dabei 311,4 kg CO2-Emissionen vermieden

Preis: Wellness Urlaub für 2 Personen 

Platz 2:

Philipp Hatcher (Team „Prima Klima“)

1.798 km geradelt, dabei 276,9 kg CO2-Emissionen vermieden

Preis: Einkaufsgutschein Kaufhaus Schnückel im Wert von 150 €

Platz 3:

Martin Lehmann (Team „Prima Klima“)

1.452 km geradelt, dabei 223,6 kg CO2-Emissionen vermieden

Preis: Bergkamener Fahrradtrikot und Satteltasche „Stadtradeln“

 

  • Das „fahrradaktivste“ Team (ab 11 Temmitglieder)

Mit den meisten Gesamtkilometern

Team „Prima Klima“,

22.092 km geradelt, dabei 3.402,2 kg Co2-Emissionen vermieden

Preis: Preisgeld in Höhe von 250 €

  • Das „radelaktivste“ Team (ab 11 Teammitglieder)

Mit den meisten geradelten Kilometern je Teammitglied

Team „ADFC Bergkamen“

437 km je Teammitglied geradelt, dabei 1.415 kg CO2-Emissionen vermieden

Gesamtkilometer: 9.191 km

Preis: Rewe-Gutschein im Wert von 200 €

  • Das „fahrradaktivste“ Team (bis 10 Teammitglieder)

Mit den meisten Gesamtkilometern

Team „SGV Oberaden“,

3.224 km geradelt, dabei 496,6 kg Co2-Emissionen vermieden

Preis: Restaurantgutschein im Wert von 100 €

 

  • Das „radelaktivste“ Team (bis 10 Teammitglieder)

Mit den meisten geradelten Kilometern je Teammitglied

Team „SPD Bergkamen“

361 km je Teammitglied geradelt, dabei 278 kg CO2-Emissionen vermieden

Gesamtkilometer: 1.805 km

Preis: Restaurantgutschein im Wert von 100 €

  • Die „fahrradaktivste“ Schule

Mit den meisten Gesamtkilometern

Städtisches Gymnasium Bergkamen

20.318 km geradelt, dabei 3.129,1 kg Co2-Emissionen vermieden

Preis: Preisgeld in Höhe von 250 € – gesponsert von der Sparkasse              Bergkamen-Bönen

  • Die „fahrradaktivste“ Schulklasse

Mit den meisten Gesamtkilometern

Klasse 5c, Städtisches Gymnasium

2.575 km geradelt, dabei 396,6 kg CO2-Emission vermieden

Preis: Preisgeld in Höhe von 150 € – gesponsert von der GSW

  • Die „fahrradaktivste“ Familie

Mit den meisten Gesamtkilometern

Team „ Greenbike“

1.281 km geradelt, dabei 197,4 kg CO2-Emission vermieden

Preis: Restaurantgutschein im Wert von 100 €

  • Das „radelaktivste“ Familie

Mit den meisten geradelten Kilometern je Teammitglied

Team „Anton und Jimmy“

444 km je Teammitglied geradelt, dabei 136,8 kg CO2-Emissionen vermieden

Gesamtkilometer: 888 km

Preis: Familienkarte Solebad Werne + Restaurantgutschein im Wert von 100 €

Bundesweit liegt Bergkamen derzeit auf dem 181. Platz. Es beteiligten sich bislang 2.454 Kommunen und 430.846 Radelnde an dieser Kampagne – zurückgelegt wurden 75.224.544 Kilometer (Stand 15.06.2022). Das Klima-Bündnis nimmt jedoch noch bis September Anmeldungen von Kommunen entgegen und gibt im November die Gewinnerkommune(n) bekannt. Es bleibt also spannend!

 




Kreistag beschließt: Ökostation soll ausgebaut werden

Die Maschinenhalle an der Ökostation in Bergkamen ist 2018 teilweise abgebrannt und musste abgerissen werden. Jetzt hat der Kreistag beschlossen, dass neu gebaut werden soll: Das neue Gebäude soll im Erdgeschoss neben den betrieblichen Räumen der Biologischen Station einen zentralen Empfang für Besucher erhalten, so der Plan.

Im Obergeschoss sind Büroräume für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bisher im Obergeschoss des Haupthauses arbeiten, vorgesehen. Im Osten mit optischer Öffnung zur Lippeaue wird das Besucherzentrum mit rund 100 Quadratmetern Grundfläche geplant. Für die Gestaltung einer Ausstellung in diesen Räumlichkeiten hat die Naturförderungsgesellschaft (NFG) bereits seitens der NRW-Stiftung einen Förderbescheid über 250.000 Euro erhalten.

Baugenehmigung noch 2022
Die Vorplanungen für den Bau durch das Büro archplan sind abgeschlossen. Die Unterlagen zum Bauantrag können eingereicht werden. Mit einer Genehmigung des Baus ist noch im Jahr 2022 zu rechnen. PK | PKU




Zukunftsaufgabe Klimaschutz bei Stadtverwaltung neu organisiert: Einrichtung einer „Stabsstelle Klimaschutz“

Die Stadt Bergkamen hat mit dem Anfang 2019 vom Rat beschlossenen Integrierten Klimaschutzkonzept eine strategische Grundlage für die kommunale Energie- und Klimapolitik geschaffen. Im Rahmen dieses Konzepts wird der Klimaschutz als Querschnittsaufgabe wahrgenommen, die vielfältige Handlungsfelder umfasst. Insgesamt beinhaltet das Klimaschutzkonzept der Stadt fünf Handlungsfelder mit insgesamt 27 Einzelmaßnahmen, welche sukzessive umgesetzt werden und bereits zu einigen Erfolgen im Bereich der kommunalen Klimaschutzarbeit führten.

Kurz nach Beschluss des Integrierten Klimaschutzkonzeptes wurde im Planungsamt der Stadtverwaltung die Personalstelle eines „Projektmanagers Klima und Umwelt“ eingerichtet, um die Initiierung und zielgerichtete Umsetzung der Einzelmaßnahmen zu gewährleisten. Seitdem hat der Mitarbeiter Herr Norman Raupach diese Stelle inne und somit die Federführung im Bereich der kommunalen Klimaschutzarbeit übernommen. in den Bereichen „Mobilität“, „Planen, Bauen, Sanieren“, „Erneuerbare Energien“, „Wirtschaft“ und „Stadtverwaltung, Eigenbetriebe, Kommunalpolitik“. Gleichzeitig ist er als „Fuß- und Radverkehrsbeauftragter“ der Stadt Bergkamen Hauptansprechpartner für die Belange der Nahmobilität. Beispielhafte Ergebnisse dieser Handlungsfelder sind u.a. die Einrichtung einer dauerhaften und kostenlosen Energieberatung für die Bürgerschaft, die Durchführung des „Fußverkehrs-Checks NRW“ und die Einführung der „Bergkamener Checkliste Klimaschutz und Klimaanpassung zur Bewertung städtebaulicher Projekte“.

Dieses breite Aufgabenspektrum des Projektmanagers Klima und Umwelt wurde durch die politisch beschlossene Verschärfung der städtischen Klimaziele und der somit für die Stadt Bergkamen vorgesehene Klimaneutralität zum Jahr 2040 nochmals erweitert. Derzeit wird das bestehende Klimaschutzkonzept überarbeitet. Erste Erkenntnisse lassen bereits erkennen, dass eine deutliche Intensivierung und differenzierte Aufstellung des Klimaschutzes in Bergkamen notwendig wird.

Das Ziel der Klimaneutralität 2040, das breite Aufgabenspektrum des kommunalen Klimaschutzes sowie die fortlaufend spürbareren Auswirkungen des Klimawandels hat der Verwaltungsvorstand zum Anlass genommen, das Klimaschutzmanagement der Stadt Bergkamen neu zu organisieren und breiter aufzustellen. „Wir werden eine eigene „Stabsstelle Klimaschutz“ einrichten, die unmittelbar dem Baudezernenten zugeordnet ist“, verkünden Bürgermeister Bernd Schäfer und der zuständige Beigeordneter Marc Alexander Ulrich, der derzeit auch das Dezernat für Bauen und Stadtentwicklung verantwortet. „Diese Stabstelle werden wir mit zusätzlichem Personal und mehr Kompetenzen und Befugnissen ausstatten, um den Handlungsspielraum der Stadt Bergkamen im Klimaschutz zu erhöhen. Dadurch wollen wir schnellere und weitreichendere Erfolge im Kampf gegen den Klimawandel erzielen“. Die Stabsstelle soll schnellstmöglich ihre Arbeit aufnehmen und mit insgesamt vier Personalstellen ausgestattet werden, von denen zwei Stellen bereits im Hause vorhanden sind, darunter der mit Drittmitteln geförderte Klimaschutzmanager. „Wir wollen auf die erfolgreiche Arbeit von Herrn Raupach aufsatteln und mit zwei zusätzlichen Personalkräften unserer Verantwortung als Stadtverwaltung zur Förderung des Klimaschutzes in unserer Stadt gerecht werden“. Bis zum vollständigen Anlauf der neuen Stabsstelle müssen entsprechende Ausschreibungsverfahren und sämtliche begleitende organisatorische Aufgaben vollzogen werden.

Mit dieser eigenen „Stabstelle Klimaschutz“ dieser Ausprägung nimmt die Stadt Bergkamen zukünftig im Kreis Unna eine Vorreiterrolle ein. Die Stadt hat erkannt, welche Anforderungen der Klimawandel an ihr eigenes Klimaschutzmanagement stellt, und hat deshalb ein umfangreiches Aufgabenprofil für ihre neue Stabstelle formuliert. Im Vordergrund steht hierbei die Aktivierung wesentlicher Akteure der Stadtgesellschaft, welche einen unmittelbaren und bedeutsamen Effekt zur Einsparung von Treibhausgasemissionen beitragen können. Hierzu zählen insbesondere die in Bergkamen ansässigen Unternehmen, welche bspw. durch eine intensivere Nutzung erneuerbarer Energien massive CO2-Einsparungen erwirken können.

Das größte Einsparpotenzial umweltschädlicher Emissionen verspricht jedoch eine ausgeprägte Mitnahme und gezielte Ansprache der Bürgerinnen und Bürger. Hier sollen vordergründig Beratungsleistungen ausgeweitet werden, um Privathaushalten Maßnahmen zur energetischen Sanierung des Eigenheims oder klimaschonende Verhaltensweise im Alltag lebensnah zugänglicher zu gestalten. Darüber hinaus soll die Förderung einer umweltfreundlichen Mobilität weiter intensiviert werden. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS) legt die Stadt Bergkamen bereits einen besonderen Fokus auf die Förderung des Fuß- und Radverkehrs. Zu einer umfassenden Verkehrswende im Sinne des Klimaschutzes gehören jedoch ebenfalls innovative Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), der E-Mobilität, des Car-Sharings, welche zukünftig durch die zuständige Stabsstelle effizient realisiert werden sollen.

 

Seit der Kommunalwahl 2020 gibt es in Bergkamen den neu gebildeten Ausschuss für  Umwelt und Klimaschutz. Damit hat das Thema Klimaschutz, aber auch die Klimafolgenanpassung, einen noch höheren Stellenwert bekommen. Diese Wertigkeit muss in der Stadtverwaltung auch organisatorisch abgebildet werden, da sich fast alle Ämter und Betriebe der Stadt in unterschiedlichen Bereichen mit Fragen des Klimaschutzes beschäftigen. „Bislang waren wir personell hier auch dezentral organisiert, was sich aber angesichts der Herausforderungen und des Zeitdrucks als nicht mehr vertretbar darstelle“, sagte Beigeordneter Ulrich. Daher hat der Verwaltungsvorstand auf Vorschlag des Baudezernates entschieden, dass eine spezialisierte und strategisch arbeitende Stabsstelle, angesiedelt beim Baudezernenten, die Gesamtsteuerung der Klimaschutzaufgaben übernehmen soll.




Podiumsdiskussion in der Ökologiestation: Wie viel Tierliebe ist notwendig und gesund?

Die VHS Werne setzt ihre Podiumsdiskussionsreihe „Gott und die Welt“ mit dem Thema „Mein Tier und ich: Wie viel Tierliebe ist notwendig und gesund?“ in der Ökologiestation am 10. Junifort:

Vier Gastredner*innen werden in reger Diskussion Fragen erörtern wie: Wo endet Tierliebe, und wann beginnt eine „Vermenschlichung“? Wie sinnvoll ist eine Tierkrankenversicherung? Wann sind medizinische Eingriffe und Behandlungen, z. B. Operationen, Impfungen, Zahnpflege angesagt? Das Tier als „Freund und Helfer“: Wie erfolgversprechend ist eine Therapie mit Tieren? Tierliebe über den Tod hinaus: Ein gemeinsames Grab mit meinem Haustier?

Als Gastredner*innen sind eingeladen: Eine Krankenschwester, die mit ihren Tieren (Esel, Pony, Muli, Hund, Katze, Minischweine, Schafe, Enten, Gänse, Hühner, Kaninchen, Meerschweinchen, Schildkröten und Achatschnecken) seit 25 Jahren in Therapie und Pädagogik Erfolge verzeichnet, ein Hundetrainer, der Nützliches und Unnützliches über Interaktionen zwischen Hundehalter*innen und ihren Lieblingen berichten kann, eine Psychotherapeutin, die über die Verbindung zwischen Tier- und Menschenseele Einsichten vermittelt und eine Tierärztin, die ihren beruflichen Erfahrungsschatz in die Diskussion einbringen wird. Nicht nur für das geistige, sondern auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Das Auditorium ist herzlich eingeladen, im Anschluss an die Diskussion Fragen zu stellen oder zu kommentieren.

Eine Anmeldung für die Veranstaltung am 10. Juni, die um 19.30 Uhr beginnt und 10,- € pro Teilnehmer kostet, ist bei der VHS Werne unter 02389 71554 notwendig. Bitte eine Mund-Nasen-Bedeckungen für den Weg zum Sitzplatz mitbringen.

Die Veranstaltung findet statt im Umweltzentrum Westfalen, Westenhellweg 110 in 59192 Bergkamen.




STADTRADELN 2022 geht in Bergkamen ins Finale: DANKESCHÖN-Aktion am 28. Mai in der Marina Rünthe

Die Aktion „STADTRADELN – Radeln für ein gutes Klima“ neigt sich im Kreis Unna und damit auch in Bergkamen dem Ende zu. Aller Voraussicht nach wird Bergkamen ein neues Bestergebnis erzielen. Die endgültige Auswertung ist erst in einigen Tagen möglich, wenn alle geradelten Kilometer nachgetragen wurden. Nun gilt es, bis einschließlich kommenden Freitag nochmal ordentlich in die Pedale zu treten.

Für die Teilnahme an der Aktion möchte sich das Bergkamener Stadtmarketing bei allen Radlern/innen mit einer besonderen Aktion bedanken und lädt am kommenden Samstag, 28. Mai 2022, im Zeitraum von 14.00 – 18.00 Uhr zu einem Dankeschön in die Marina Rünthe ein. Alle Fahrradfreunde/innen sind herzlich zu einer kostenlosen Fahrrad-Wäsche mittels mobiler Fahrradwaschanlage willkommen. Ein Glücksrad mit der Chance auf themenspezifische Preise ist aufgebaut und diverses Kartenmaterial mit vielen Informationen zu Radtouren in der Umgebung liegt am städtischen Informationsstand aus.

Beteiligen wird sich auch das Bergkamener Fahrradgeschäft „A.T. Cycles“ mit einer kleinen Fahrradausstellung nebst kostenloser Mini-Reparaturwerkstatt – an den Rädern vor Ort wird an diesem Tag der Luftdruck geprüft, die Kette nachgezogen und der Lenker eingestellt. Ggf. werden auch kleinere Reparaturen vorgenommen.

Der städtische Radverkehrsbeauftragte Norman Raupach gibt u.a. Auskünfte zu den regionalen Radrouten.

Eine Gratis-Verkostung von Eis Berger, der seit kurzer Zeit seinen Eisautomaten in der Marina Rünthe aufgestellt hat, sorgt zwischenzeitlich für eine kühle Erfrischung.

Wann?           28.Mai 2022 von 14.00 – 18.00 Uhr

Wo?               Hafenplatz in der Marina Rünthe (am Trauzimmer)

Bitte vormerken: Die Siegerehrung für das diesjährige STADTRADELN findet am Freitag, 17. Juni 2022, ab 17.00 Uhr, im Schützen- und Heimathaus, An der Schützenheide 17, in Bergkamen statt. Die erfolgreichsten Teilnehmer/innen erhalten hierzu eine gesonderte Einladung.




22. Mai Tag der Artenvielfalt: Europäischer Aal kehrt in die Lippe zurück

Sven Linneweber und Berthold Oberkönig vom Lippeverband entlassen einige Glasaale in die Lippe. Foto: EGLV

Wichtiger Beitrag für die Artenvielfalt: Der vom Aussterben bedrohte europäische Aal kehrt wieder zurück in die Lippe. Das Flusstier wird im Rahmen eines Projektes des Landesamtes für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV) in Kooperation mit dem Lippeverband in der Lippe besetzt. Das Ziel dieser Wiederauffüllungsmaßnahme an der Lippe ist es, dem Rückgang der Aale entgegen zu wirken. 1,2 Millionen Jungtiere werden allein im Jahr 2022 in NRW freigelassen.
Dr. Emanuel Grün, Technischer Vorstand bei Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV), ist begeistert: „Wir freuen uns, dass die Lippe heute wieder Lebensraum für zahlreiche bedrohte Tiere geworden ist und sind stolz darauf, Aktionen wie die Besatzmaßnahmen des LANUV an der Lippe unterstützen zu können.“

Die Besatzmaßnahme ist Teil eines Projektes des Landesamtes für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV) zur Unterstützung der Bestände des europäischen Aals. Junge Aale legen, nachdem sie als Weidenblattlarven in der Sargassosee geschlüpft sind, über drei Jahre lang riesige Strecken von der Atlantikküste Nordamerikas bis nach Europa zurück. Dort angekommen wandeln sich die Jungtiere zu den hier beheimateten Glasaalen. Einen Großteil ihres Lebenszyklus verbringen sie dann in den Binnen- und Küstengewässern Europas und durchleben weitere Entwicklungsstadien. Die Wanderungen flussaufwärts – aber auch flussabwärts – sind jedoch vielerorts noch hürdenreich. So haben die Bestände in den vergangenen Jahrzehnten in den Fließgewässern Nordrhein-Westfalens dramatisch abgenommen. Heute lässt sich der europäische Aal – wie so viele weitere Tiere – auf der Rote Liste gefährdeter Tierarten unter der Kategorie „stark gefährdet“ wiederfinden.

Lippe als geeignetes Zielhabitat eingestuft
Das Projekt des LANUV wirkt den rückläufigen Beständen durch gezielte Besatzmaßnahmen entgegen. Allein 2022 werden rund 1,2 Millionen Jungtiere freigelassen. Die Maßnahmen erfolgen im Einklang mit der EU-Aalverordnung (EG) 1100/2007 und den deutschen Aalbewirtschaftungsplänen in NRW, und werden durch die Europäischen Meeres- und Fischereifonds gefördert. Die renaturierte Lippe wurde seitens des Landes sogar als Vorranggewässer für den Aal und als geeignetes Zielhabitat eingestuft. So wurden gemeinsam mit dem Lippeverband am 8. Februar insgesamt 82.500 Exemplare von nur wenigen Zentimetern langen junger Glasaale in der Lippe freigelassen. Hier haben sie nun die Chance, zu gesunden Tieren heranzuwachsen – mit Längen von über einem Meter – und mit der Geschlechtsreife zurück in die Sargassosee zu wandern, um sich dort fortzupflanzen.

Mit der Renaturierung der Lippe und ihrer Nebengewässer entstehen neue Chancen für die Entwicklung einer gesunden, ökologisch wertvollen und artenreichen Region. Zahlreiche selten gewordene Tiere – wie Eisvogel, Otter oder Prachtlibelle – können schon heute wieder beobachtet werden. Wanderfische hingegen haben es jedoch trotz der deutlich gesteigerten Gewässerqualität aufgrund von Gewässerverbauungen in Form von Wehren als Wanderhindernisse noch schwer in der Lippe.

Diesen Hürden wirkt der Lippeverband entgegen, indem er Fischwege an den Wehren installiert, um die Fischdurchgängigkeit herzustellen. Aber noch nicht an allen Querbauwerken konnte der Weg für die Fische frei gemacht werden. Daher unterstützt der Wasserwirtschaftsverband gemeinsam mit verschiedenen Fischereifachbehörden und -verbänden die Bestände der selten gewordenen Fische – unter anderem Quappe und Maifisch – durch aktive Besatzmaßnahmen.

Dies ist nur ein Beispiel, wie der Lippeverband dem Verlust bedrohter Tier- und Pflanzenarten entgegenwirkt. Zahlreiche weitere Maßnahmen erfolgen bereits in der gesamten Region mit dem Ziel, die Artenvielfalt aktiv zu fördern und eine gesunde, ökologisch wertvolle Natur- und Kulturlandschaft zu schaffen. 




Bayer-Stiftung fördert naturwissenschaftlichen Unterricht an Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen: Damit der Kräutergarten ein Naturparadies bleibt

Die Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen freuen sich mit Projektleiter André Schuhmann (l.) und Schulleiterin Dr. Jennifer Lach (r.), dass ihr Naturkundeunterricht mit eigenen Kräuter- und Pflanzbeeten von der Bayer-Stiftung unterstützt wird. Unter Anwesenheit von Schuldezernentin Christine Busch (Mitte r.) überreichte Dirk Frenzel (Mitte l.), Leiter der Kommunikation am Bayer-Standort Bergkamen, die Urkunde der Bayer-Stiftung. Foto: Bayer AG

Was haben verschiedene Umweltfaktoren und Mikroplastik mit dem Wachstum von Pflanzen zu tun? Mit dieser abstrakten Frage beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler ganz konkret und praxisnah in einem außergewöhnlichen Kräutergarten an der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen. Die Bayer Science & Education Foundation unterstützt im Rahmen des Programms „Science@School“ den naturwissenschaftlichen Unterricht im „Kräutergarten 3.0“ an der Schule erneut mit 13.600 Euro, nachdem sie das Vorgängerprojekt „Kräutergarten 2.0“ bereits mit 18.000 Euro förderte.

„Unser Kräutergarten ist ein Nachhaltigkeitslabor. Hier können unsere Schülerinnen und Schüler experimentell den Einfluss verschiedener Umweltfaktoren auf das pflanzliche Wachstum untersuchen und so beispielsweise erfahren, wie sich unterschiedliche Wachstumsbedingungen auf den Ertrag auswirken. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Weltbevölkerung eine zentrale Frage unserer Gegenwart,“ erläuterte Projektleiter André Schuhmann. „Wir freuen uns sehr über die erneute Auszeichnung und Unterstützung durch die Bayer-Stiftung.“

„Mit der Förderung honoriert die Bayer-Stiftung das Engagement und den Einfallsreichtum der Willy-Brandt-Gesamtschule, den naturwissenschaftlichen Unterrichts attraktiv und innovativ zu gestalten“, sagte Dirk Frenzel, Leiter der Kommunikation am Bayer-Standort Bergkamen bei einer gestrigen Feierstunde in der Willy-Brandt-Gesamtschule. „Nachhaltigkeit ist in aller Munde. An dieser Schule lesen die Schülerinnen und Schüler nicht nur darüber, sondern können auf dem Schulgelände nachvollziehen, wie wichtige Teile des Ökoystems funktionieren, welchen Bedrohungen sie ausgesetzt sind und was zum Erhalt zu tun ist.“

Aufbauend auf das von der Bayer-Stiftung ebenfalls ermöglichte Vorgängerprojekt „Kräutergarten 2.0“ wird an der Willy-Brandt-Gesamtschule jetzt also das interdisziplinäre Nachhaltigkeitslabor „Kräutergarten 3.0“ eingerichtet. Übergeordnetes Unterrichtsziel ist es, Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus für nachhaltiges Denken und Handeln zu sensibilisieren. Kinder und Jugendliche der Klassen 5-13 experimentieren daher zu den Grundlagen des Pflanzenwachstums. Dabei beschäftigen sie sich beispielsweise mit der Bedeutung verschiedener Umweltfaktoren und dem Einfluss von Mikroplastik auf das pflanzliche Wachstum. Die Schüler entwickeln gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Experimente, mit denen sich pflanzliches Wachstum in Abhängigkeit verschiedener Parameter wie z.B. der Zusammensetzung des Bodens, des Einsatzes von Düngemitteln oder aber der Verfügbarkeit von Licht und Wasser bilanzieren lässt.

Die bereits seit dem Jahr 2013 als MINT-Schule zertifizierte Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen konnte schon durch eine Förderung durch die Bayer-Stiftung das Herzstück des Gesmtprojektes errichten: ein hochwertiges Gewächshaus, in dem unter kontrollierten Bedingungen ganzjährig experimentiert werden kann. Zusätzlich wurden unter anderem Geräte wie Sets für die Bilanzierung der Photosynthese sowie Kohlenstoffdioxid- und Sauerstoffmess-Sensoren von den Fördermitteln angeschafft.

Förderung von Schulprojekten in der Region
Die Bayer Science & Education Foundation hat seit Start des Schulförderprogramms im Jahr 2007 bereits insgesamt 65 Projekte an Schulen jeden Typs im Einzugsgebiet des Bayer-Standorts Bergkamen mit insgesmat 365.000 Euro gefördert. Alle Förderprojekte zielen darauf ab, innovative Unterrichtskonzepte und begleitende Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche einzuführen, die den Regelunterricht attraktiver machen und sinnvoll ergänzen. Sie sollen dazu beitragen, bei Schülerinnen und Schülern das Interesse und den Spaß an Naturwissenschaften zu fördern und deren gesellschaftliche Bedeutung zu vermitteln.




Wasserqualität im Naturfreibad Heil ist „ausgezeichnet“

Das Wasser des Naturfreibads Heil hat wieder Bestnoten vom Land erhalten.

Die Badegewässer in Nordrhein-Westfalen weisen eine sehr gute Wasserqualität auf, so das NRW-Umweltministerium und das Umwelt-Landesamt LANUV. In Nordrhein-Westfalen gibt es 82 ausgewiesene EU-Badegewässer mit 108 Badestellen, an denen während der Badesaison regelmäßig Untersuchungen der Wasserqualität stattfinden. Im Kreis Unna gibt es drei.

Zwei der drei Badegewässer im Kreis erhalten die Qualitätsbewertung „ausgezeichnet“, eins genügt den Ansprüchen an „gute Wasserqualität“, so die Prüfer. Ausgezeichnet sind das Naturfreibad in Bergkamen-Heil und der Ternscher See in Selm. Als gut wurde der Horstmarer See in Lünen eingestuft.

Blick auf NRW

An 103 Badestellen in Nordrhein-Westfalen erhielt die Wasserqualität im Jahr 2021 eine ausgezeichnete Bewertung. Die Wasserqualität der Badestellen am Eiserbachsee in Simmerath, am Horstmarer See in Lünen, am Campingplatz an der Lingesetalsperre in Marienheide, am Auesee Treibsand in Wesel und Seaside Beach am Essener Baldeneysee wurden in 2021 mit „gut“ bewertet.

Für die Badesaison 2022 kommen die Badestellen Ruhrwiesen in Linden-Dahlhausen an der Ruhr in Bochum und die Badestelle Woffelsbacher Bucht an der Rurtalsperre Schwammenauel in Simmerath neu hinzu.

Messwerte über vier Jahre

Die Qualität eines Badegewässers wird anhand von Messwerten aus den zurückliegenden vier Jahren beurteilt. Zusätzlich nehmen die Gesundheitsämter während der Badesaison grundsätzlich mindestens alle vier Wochen Wasserproben zur Analyse. Eine interaktive Bewertungskarte und aktuelle Bewertungen zur Badegewässerqualität können unter www.badegewaesser.nrw.de eingesehen werden.




Meeresbiologe übernimmt von Ralf Sänger Geschäftsführung des Umweltzentrums Westfalen

Mit seinem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand gibt Ralf Sänger (3. v.l.) den Posten des Geschäftsführers der Ökostation weiter an Oliver Wendenkampf (3. v.r.). Foto: Umweltzentrum Westfalen

Das Umweltzentrum Westfalen hat einen neuen Geschäftsführer: Oliver Wendenkampf folgt auf den jahrzehntelangen Geschäftsführer Ralf Sänger, der in den Ruhestand geht. Wendenkampf ist Meeresbiologe und systemischer Sozialtherapeut und möchte das, was Sänger mit aufgebaut hat, zukunftsfähig weiterentwickeln. Am Montag, 16. Mai ist er offiziell vorgestellt worden – und Sänger verabschiedet.

Vor Ort waren neben dem neuen und dem alten Geschäftsführer des Umweltzentrums auch die Gesellschafter: der Kreis Unna und der Regionalverband Ruhr (RVR). Klaus-Bernhard Kühnapfel, Vorsitzender von Verwaltungsrat und Gesellschafterversammlung, würdigte dabei Sängers Arbeit: „Sänger ist ein Mann der ersten Stunde. Er hat das, was wir heute in Bergkamen haben, mit aufgebaut. Vor gut 30 Jahren ist das Umweltzentrum vom Kreis und dem RVR gegründet worden. Ralf Sänger war dabei. Er hat die Ökostation zu einem besonderen Lernort weiterentwickelt und Kooperationen mit vielen Partnern etabliert.“

Ebenfalls in die langjährige Wirkungszeit Sängers fallen diverse Umbauarbeiten, die er begleitete. Darunter auch der Bau des Gästehauses, das jetzt „Dr. Detlef Timpe Haus“ heißt, und der Bau des Fleischzerlegebetriebs Neuland von Bioland NRW, der 1999 entstanden ist und in den Folgejahren erweitert wurde. Auch die Gestaltung im Außenbereich geht auf das Konto des Diplom-Geografen: der Wanderpfad, der Aussichtsturm, der Lehrbienenstand und das Beobachtungsgewässer. Sänger geht in den Ruhestand: „dankbar für die ereignisreichen und erfüllenden Jahre.“

Thomas Holtmann, Referatsleiter Beteiligungssteuerung RVR: „Wir begrüßen den neuen, und bedanken uns beim ehemaligen Geschäftsführer für die langjährige, gute Zusammenarbeit. Das Umweltzentrum Westfalen ist ein wichtiger Baustein in der Umweltbildung beim Regionalverband Ruhr. Wie im Haus Ripshorst in Oberhausen oder am Heidhof in Bottrop erfahren Besucher und Besucherinnen hier, wie Naturschutz und Artenvielfalt zusammenhängen. Und was man selber im Alltag für ein intaktes Ökosystem und den Klimaschutz tun kann.“

Auch Ludwig Holzbeck, Umweltdezernent des Kreises Unna, dankt Sänger und blickt in Richtung Zukunft: „Sänger hat tolle Arbeit geleistet, seit der ersten Stunde. Mit Wendenkampf haben wir einen idealen Nachfolger gefunden. Ich freue mich auf die Arbeit mit der Umweltverwaltung und den weiteren Einrichtungen. Gemeinsam entwickeln wir die Ökologiestation weiter und schärfen ihr Profil.“

Oliver Wendenkampf übernimmt

Jetzt übernimmt der 61-jährige Meeresbiologe und Sozialtherapeut Oliver Wendenkampf. Am 1. Mai trat er seinen Dienst an. In seinen neuen Job bringt er viel Erfahrung als Geschäftsführer (Stationen in Brüssel, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Schleswig-Holstein), im Umgang mit Menschen und auch im Naturschutz mit. Auch mit Lokalpolitik kennt er sich als ehemaliger Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg aus.

Wendenkampf setzt voll auf ökologische und soziale Verantwortung. So will er als Mitglied des Deutschen Kinderschutzbundes und der Deutschen Gesellschaft für systemische Familientherapie das Umweltzentrum auch im sozialen Bereich weiter öffnen. Großes Potential sieht er auch im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. „Die interessante Konstellation auf dem Gelände, sowohl zukunftsfähige Wirtschaftsunternehmen in der Tierproduktion und -verarbeitung zu haben und das Gästehaus, aber auch gemeinnützige Vereine wie die Naturförderungsgesellschaft und die Biologischen Station, erhöht den Reiz der Aufgabe“, so Wendenkampf.




Asphaltierung beginnt: Kuhbachweg wird von der Seseke bis zur Jahnstraße gesperrt

Entspanntes Radfahren entlang des Kuhbaches – das ist das Ziel der neuen Baumaßnahme des Lippeverbandes. Die Kuhbachtrasse wird auf einer Gesamtlänge von 6,4 Kilometern neu asphaltiert. Um die Einschränkungen für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen so gering wie möglich zu halten, wird die zu asphaltierende Strecke in fünf Bauabschnitte unterteilt. Der jeweilige Bauabschnitt muss während der Arbeiten gesperrt werden. Am Montag, 16. Mai beginnen die Arbeiten am ersten Abschnitt. Der Lippeverband bittet für etwaige Einschränkungen um Verständnis.

Der erste Teilabschnitt beginnt an der Seseke bis zur Jahnstraße. Für einen geplanten Zeitraum von drei Wochen wird dieser Teilabschnitt ab dem 16. Mai gesperrt. Zunächst werden vorbereitende Maßnahmen durchgeführt, ab dem 23. Mai wird dann der Abschnitt asphaltiert. Eine Umleitung wird ausgeschildert und führt von der Seseke über die Uferstraße und Lünener Straße zur Jahnstraße.

Nach und nach werden die weiteren Teilstrecken asphaltiert: Der zweite Bauabschnitt umfasst die Kuhbachtrasse von der Jahnstraße bis zur Schulstraße, Abschnitt 3 von der Schulstraße bis zur Hansemannstraße, Abschnitt 4 von der Hansemannstraße bis zur Heinrichstraße und als letztes wird der Teilabschnitt von der Heinrichstraße bis Haferkamp asphaltiert. Die Asphaltierung der gesamten 6,4 Kilometer wird planmäßig vier Monate dauern. Der Lippeverband wird die Sperrungen der weiteren Teilstrecken jeweils vorzeitig ankündigen.




NABU Familienwanderung im Mühlenbruch am Himmelfahrtstag

Am Donnerstag, 26. Mai, findet wieder die traditionelle Familienwanderung des NABU unter der Leitung von Udo Bennemann statt.

Im Naturschutzgebiet Mühlenbruch in Bergkamen-Weddinghofen machen NABU-Mitglieder auf die sonst häufig übersehenen Naturschönheiten entlang des Wege aufmerksam. Die Teilnehmer erfahren, welche Vogelstimme zu welchem Vogel gehört und was für heimische Pflanzen in diesem Naturschutzgebiet am Wegesrand zu sehen sind. Die Mitglieder des NABU Kamen/Bergkamen stehen nach der Wanderung bei Kaffee und Kuchen zu Fragen der ehrenamtlichen Naturschutzarbeit zur Verfügung. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr auf dem Gut Velmede in Weddinghofen an der Lünener Straße (B 61). Nicht-NABU-Mitglieder zahlen 2,- €.