Lippeverband bietet Schülerinnen und Schülern spannenden Unterricht am Gewässer an

Bei eigenen Gewässeruntersuchungen können Kinder und Jugendliche den Naturraum am Gewässer selbst erforschen und erleben. Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

Unterricht in der Natur direkt an der Lippe und ihren Nebenläufen: Das ist ab sofort wieder möglich. Bis zum 11. Oktober bietet der Lippeverband spannende Exkursionen für Schülerinnen und Schüler der 3. bis 8. Klasse innerhalb des BNE-(Bildung für nachhaltige Entwicklung)-Programms „Auf ins Neue Emschertal“ an. In Hamm, Kamen, Lünen, Dinslaken, Voerde und Wesel können die Bachlandschaften während der zwei- bis dreistündigen Unterrichtsbausteine genauestens unter die Lupe genommen werden. Dabei erhalten die Kinder und Jugendlichen nicht nur spannende Infos rund um die Gewässer, sondern werden bei Untersuchungen von Pflanzen und Tieren am Fluss auch selbst forschend aktiv. Termine können mit den Exkursionsleiter*innen individuell vereinbart werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Im Mittelpunkt der Exkursionen steht das Erforschen der Lippe und ihrer Zuflüsse als Lebensräume. Und da gibt es mittlerweile einiges zu entdecken: Nachdem das ursprüngliche Flusssystem der Lippe mit seinen einst lebendigen Auen während der Industrialisierung künstlich ausgebaut wurde, engagiert sich der Lippeverband bereits seit den 80er-Jahren dafür, die Flüsse und Bäche wieder in ihren naturnahen Zustand zurückzuführen. Ein Großteil der bereits umgebauten Gewässerlandschaften wurde schon von der Tier- und Pflanzenwelt zurückerobert. Neue Naturbiotope und Freizeitareale sind entstanden. Diesen Naturraum können Kinder und Jugendliche bei eigenen Gewässeruntersuchungen erleben – Pflanzen und Kleintiere werden gesammelt und bestimmt sowie eine eigene Gewässeruntersuchung vor Ort durchgeführt.

In Kooperation mit der Didaktik der Biologie der Universität Duisburg-Essen entwickelt, fördert das BNE-Angebot verschiedene Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen. Ganz nebenbei erlernen sie beispielsweise, wie man Erkenntnisse gewinnt und bewertet – der Spaß kommt dabei nicht zu kurz.

Sechs Bildungsstandorte
Wählen können die Schulen zwischen sechs Bildungsstandorten: Enniger Bach, Geinegge und Geithe in Hamm, Heerener Mühlbach/Mündung Seseke in Kamen, der Rühenbecke in Lünen, dem Rotbach in Dinslaken, der Rotbach-Mündung in Voerde und der Lippe in Wesel.

Individuelle Terminabsprache
Individuelle Termine können mit der jeweiligen Exkursionsleitung vereinbart werden: In Hamm am Enniger Bach, an der Geinegge und der Geithe bringt Birgit Stöwer den Schulklassen die Natur an den Gewässern näher (Telefon 02382 783487, birgit.stoewer@erlebnis-natur.de). Ansprechpartnerin für den Heerener Mühlbach und die Mündung Seseke ist Gisela Niermann (02303 60070 oder 0163 2937227, niermannle@gmx.de). An der Rühenbecke in Lünen und der Lippe in Wesel engagiert sich Christiane Hüdepohl (02306 740511 oder 0157 36736961, chuedepohl@t-online.de). Für die Exkursion am Rotbach in Dinslaken sowie an der Rotbach-Mündung in Voerde kann Petra Sperlbaum (02855 850582 oder 0172 9553167, ps@wasserfrosch-naturerlebnis.de) kontaktiert werden.

Der Lippeverband
Der Lippeverband ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip lebt. Seine Aufgaben sind in erster Linie die Abwasserentsorgung und -reinigung, Hochwasserschutz durch Deiche und Pumpwerke und die Gewässerunterhaltung und -entwicklung. Dazu gehört auch die ökologische Verbesserung technisch ausgebauter Nebenläufe. Darüber hinaus kümmert sich der Lippeverband in enger Abstimmung mit dem Land NRW um die Renaturierung der Lippe. Dem Lippeverband gehören zurzeit 155 Kommunen und Unternehmen als Mitglieder an, die mit ihren Beiträgen die Verbandsaufgaben finanzieren. www.eglv.de




Pause vom Dauerregen: Niederschlag im März liegt fast punktgenau im langjährigen Durchschnitt

Nach dem regenreichen Jahresbeginn gab es im März ein Aufatmen: Die Niederschlagssummen blieben sowohl im Emscher- als auch im Lippe-Gebiet zum ersten Mal in diesem Jahr im 130-jährigen Durchschnitt (1891 bis 2020) der Monatsniederschläge – das zeigt die Niederschlagsbilanz der Fachleute von Emschergenossenschaft und Lippeverband. Durchschnittlich fielen im vergangenen Monat im Emscher-Gebiet 56,8 Millimeter und im Lippeverbands-Gebiet 55,9 Millimeter Regen. Damit lagen die Niederschlagssummen in beiden Regionen fast punktgenau im langjährigen Mittel – das im Emscher-Gebiet 56 Millimetern und an der Lippe 53 Millimetern entspricht.
Zur Einordnung: Eine Niederschlagshöhe von 56 Millimetern entspricht einer Regenmenge von 56 Litern pro Quadratmeter. Anfang März kamen zudem beinahe Frühlingsgefühle auf, denn es blieb ganze zehn Tage trocken. Lediglich am 5. März fielen zwei bis vier Millimeter Regen. Am meisten regnete es an den Feiertagen, am Ostersonntag. In beiden Verbandsgebieten fielen bis zu 18 Millimeter Regen innerhalb eines Tages. Der Höchstwert wurde mit 19,7 Millimetern an der Niederschlagsstation auf der Kläranlage Dortmund-Scharnhorst gemessen.

Überdurchschnittlich waren hingegen die Temperaturen im März mit einem Mittel von 9,3 Grad: deutlich wärmer als im langjährigen Vergleich seit 1931 mit 6,3 Grad. Damit liegt der März 2024 nur 0,6 Grad unter dem bisher wärmsten gemessen März im Jahr 1981.




Hasenpest in Bergkamen: Bitte nicht anfassen – Tipps für das richtige Verhalten

Seit Dezember 2023 sind im Kreisgebiet und im Stadtgebiet Hamm insgesamt vier Fälle von Hasenpest aufgetreten – zwei Fälle in Bergkamen, ein Fall in Kamen und einer in Hamm. Bei der Hasenpest handelt es sich um die so genannte Tularämie, eine bakterielle Erkrankung.

Zwar verzeichnet die Veterinärbehörde des Kreises Unna keine Häufung der meldepflichtigen Tierkrankheit, trotzdem stellt Tularämie eine dauerhafte Bedrohung dar. Deshalb weist die Veterinärbehörde noch einmal auf das richtige Verhalten hin, wenn man einen toten Hasen findet.

Auf Menschen übertragbar
Bei der Tularämie handelt es sich laut Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung um eine durch das Bakterium Francisella tularensis hervorgerufene Erkrankung. Neben Feldhasen, die besonders anfällig für diese Erkrankung sind, stellen vor allem Nager die Hauptwirte dieses Bakteriums dar. Auch auf Menschen ist die Krankheit übertragbar und nicht ungefährlich. Sie kann aber mit Antibiotika in der Regel gut behandelt werden.

Damit es soweit gar nicht erst kommt, gibt Kreisveterinärdirektor Dr. Kirschner folgende Hinweise: „Abstand halten hilft auch hier. Wer einen toten Hasen findet, sollte ihn keinesfalls anfassen, sondern die Veterinärbehörde kontaktieren. Auch Hundebesitzer sollten aufpassen und ihre Hunde in Bereichen, in denen Hasenpest-Fälle aufgetreten sind, an der Leine halten.“ Zwar erkranken Hunde in aller Regeln nicht, könnten die Krankheit aber übertragen. Wer Hasenfleisch isst, sollte es unbedingt ausreichend durcherhitzen.

Wer einen toten Hasen findet, kann die Veterinärbehörde des Kreises Unna per E-Mail an tiergesundheit@kreis-unna.de und per Fax an 0 23 03 / 27-14 99 informieren. Wichtig ist dabei, den genau Fundort sowie Datum des Fundes anzugeben. PK | PKU




Der neue “klimafit“-Kurs startet bei der Volkshochschule am 17.04.2024

Die VHS Bergkamen startet in Kooperation mit dem Klimamanagement am 17.04.2024, 18.00 Uhr den neuen „Klimafit“-Kurs.

An sechs Kursabenden – vier in Präsenz und zwei online – erfahren Interessierte mehr über das Klimaschutzmanagement in ihrer Stadt und wie sie sich daran beteiligen können. Sie lernen die Ursachen der Klimakrise von der globalen über die regionale hin bis zur lokalen Ebene kennen und auch, was sie in ihrem Umfeld dagegen tun können. Dabei haben die Kursteilnehmenden die Möglichkeit, sich mit den führenden Klimawissenschaftlerinnen und Klimawissenschaftler, regionalen und lokalen Expertinnen und Experten und Initiativen auszutauschen.

Das Jahr 2023 war das weltweit wärmste Jahr seit Messbeginn 1881 und lag 1,4 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau. In Deutschland lag die Jahresmitteltemperatur sogar 2,4 Grad Celsius über dem Wert der international gültigen Referenzperiode. „Wir befinden uns aktuell auf einem Erwärmungspfad von bis zu drei Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts. Dies abzuwenden und die Folgen für Mensch und Natur beherrschbar zu halten, ist die größte Herausforderung der kommenden Jahre“, sagt Dr. Renate Treffeisen, Klimawissenschaftlerin und Projektleiterin für den REKLIM-Forschungsverbund.

Der Fortbildungskurs richtet sich an alle diejenigen, die den Klimaschutz voranbringen wollen. Damit beginnen die Teilnehmenden bereits im Kurs: Die „klimafit“-Challenge zeigt, wie sie CO2-Emissionen durch alltägliche Verhaltensänderungen etwa beim Essen, Heizen oder im Verkehr einsparen können. Aber auch im Bereich Politik und Finanzen lassen sich klimaschützende Maßnahmen z. B. durch die aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern oder Petitionen, aber auch durch klimaschützende Investitionen initiieren. Dies alles trägt zu einer notwendigen und transformativen Veränderung der Gesellschaft in Zeiten der Klimakrise bei. Nach erfolgreicher Teilnahme am Kurs „klimafit“ erhalten die Kursteilnehmenden ihr „klimafit“-Zertifikat, das sie als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für den kommunalen Klimaschutz auszeichnet.

Hintergrund:

Den Kurs „klimafit“ haben der WWF Deutschland und der Helmholtz-Forschungsverbund „Regionale Klimaänderungen und Mensch“ (REKLIM) 2017 gemeinsam entwickelt. Als dritter Projektpartner im Konsortium führt die Universität Hamburg die sozialwissenschaftliche Begleitforschung zum Projekt durch. Lokale Klimaschutzverantwortliche, Vertreterinnen und Vertretern von lokalen Initiativen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen die Kurse mit Fachbeiträgen. Der Kurs wurde Ende vergangenen Jahres mit der „Nationalen Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet.

Das Projekt wird durch regionale Partner verstärkt, darunter ecolo – Agentur für Ökologie und Kommunikation, LIFE Bildung Umwelt Chancengleichheit e.V., Verein Zukunftsfähiges Thüringen e.V., Projekt Nachhaltigkeitszentrum Thüringen, KlimaKom eG, ifpro – Institut für Fortbildung und Projektmanagement, Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier und KlimaDiskurs.NRW e.V. Eine Übersicht über alle Partner finden Sie unter www.klimafit-kurs.de/ueber-klimafit/unsere-partner

Das Bildungsprojekt wird seit Januar 2022 für drei Jahre von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen und Kursinhalte können Sie der Homepage der VHS Bergkamen unter https://vhs.bergkamen.de entnehmen. Dort können Sie sich auch bequem online anmelden. Gerne berät Sie das VHS-Team auch persönlich und nimmt Ihre Anmeldungen während der Öffnungszeiten montags bis freitags von 8.30 – 12.00 Uhr und montags, dienstags und donnerstags von 14.00 – 16:00 Uhr oder telefonisch unter den Rufnummern 02307/284 952 und 284 954 entgegen.




Führung während der „Grüne Woche“ auf der Ökostation: Zu Besuch beim Zerlegebetrieb

NEULAND ist ein historisch gewachsenes, von namhaften Trägerverbänden mitgegründetes und anerkanntes Qualitätsfleischprogramm, das für eine besonders artgerechte und umweltschonende Nutztierhaltung steht. Seit über 30 Jahren setzen sie sich für eine sichtbare Verbesserung der Nutztierhaltung ein. Am Dienstag, 09. April und Donnerstag, 11. April, jeweils 17:00 – 18:00 Uhr, kriegen Sie die Chance auf einen exklusiven Blick in das Unternehmen auf der Ökologiestation, Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1, 59192 Bergkamen. Jetzt noch anmelden beim Umweltzentrum Westfalen, Sandrine Seth, 02389 9809 11, sandrine.seth@uwz-westfalen.de.




Erste „Grüne Woche“ auf der Ökostation: Landwirtschaft, ökologischer Gartenbau und gesunde Ernährung

Die Ökologiestation des Kreises Unna lädt zur ersten „Grünen Woche“ ein, die vom 08. bis zum 13. April 2024 stattfinden wird. Unter dem Motto „Ernährung, Landwirtschaft, Gärtnern“ verspricht die Veranstaltung eine Vielzahl von spannenden Aktivitäten und Diskussionen rund um die Themen Nachhaltigkeit, ökologischer Gartenbau und gesunde Ernährung.

Das Umweltzentrum Westfalen, die Naturförderungsgesellschaft des Kreises Unna, Neuland ,Biofleisch NRW und die Biologische Station Kreis Unna | Dortmund präsentieren ein abwechslungsreiches Programm für Menschen jeden Alters und Interesses. Dies beinhaltet Vorträge, Workshops, Exkursionen und Podiumsdiskussionen, die von Experten aus verschiedenen Bereichen geleitet werden.

Die Auftaktveranstaltung findet am Montag, den 8. April 2024, um 17:00 Uhr statt. Wir zeigen den Film „Ernte teilen“ des Community Film Kollektivs. Dann folgt die offizielle Eröffnung durch den Bürgermeister der Stadt Bergkamen, Bernd Schäfer, und Oliver Wendenkampf, dem Betriebsleiter der Ökologiestation. Eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Wie zukunftsträchtig sind die verschiedenen landwirtschaftlichen Modelle?“ lädt zum Meinungsaustausch ein, moderiert von Sina Engler von Antenne Unna.

Das detaillierte Programm umfasst eine Vielzahl von Veranstaltungen, die sich über die gesamte Woche erstrecken. Von Hofbesuchen und Führungen über Workshops zum Kochen mit Wildkräutern bis hin zu Vorträgen über naturnahe Gärten und Lebensmittelwertschätzung ist für jeden etwas dabei.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei, mit Ausnahme des Workshops „Kochen mit Wildkräutern“ am 09. April, für den ein Unkostenbeitrag von 15 Euro pro Person erhoben wird. Interessierte können sich unter den folgenden Kontaktdaten anmelden:

Agnès Teuwen, Tel: 02389980912, Email: agnes.teuwen@uwz-westfalen.de

Sandrine Seth, Tel: 02389980911, Email: sandrine.seth@uwz-westfalen.de

Ort der Veranstaltung ist die Ökologiestation des Kreises Unna, Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1, 59192 Bergkamen. Weitere Informationen sind auf der Webseite www.ubiku.ruhr erhältlich.




Erfolgreicher Umwelttag an der Oberadener Preinschule

Am letzten Unterrichtstag vor den Osterferien fand an der Preinschule der traditionelle Umwelttag statt, der Schüler, Eltern und Lehrer zu einer gemeinsamen Aktion für die Umwelt zusammenführte. Unter dem Motto „Gemeinsam für eine saubere Umwelt“ trafen sich Mitglieder der Schulgemeinschaft, um die Preinschule und ihre Umgebung von Müll zu befreien.

Mit Handschuhen bewaffnet machten sich die Teilnehmer daran, das Schulgelände und die angrenzenden Bereiche von Unrat zu säubern. Von Plastikflaschen bis hin zu Papiermüll – nichts wurde ausgelassen, wenn es darum ging, die Umwelt von Verschmutzungen zu befreien.

„Es ist motivierend zu sehen, wie unsere Schüler sich für die Umwelt einsetzen“, lobte Schulleiterin Julia Elmenhorst. „Der Umweltschutz ist ein wichtiges Thema, das wir nicht nur im Unterricht behandeln sollten, sondern auch aktiv in die Tat umsetzen müssen. Heute haben wir gemeinsam bewiesen, dass wir etwas bewirken können, wenn wir zusammenarbeiten.“

Die Aktion wurde durch den engagierten Einsatz der Lehrer, Eltern und vor allem der Schüler zu einem vollen Erfolg. Mit Begeisterung und Entschlossenheit sammelten sie Müll und setzten damit ein klares Zeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Nach getaner Arbeit lud der Förderverein der Preinschule zu einer wohlverdienten Stärkung ein. Mit großzügiger Unterstützung wurden Würstchen in Brötchen serviert.

„Der Umwelttag an der Preinschule war nicht nur ein Tag des Handelns, sondern auch ein Tag des Gemeinschaftsgefühls. Vielen Dank allen Helfern!“! betont die Preinschule.




Verschiebung der Müllabfuhr zu Ostern: Leerung der Montagsbezirke findet bereits am Samstag statt

Durch den Karfreitag werden die Abfuhrbezirke in der Karwoche bereits einen Tag früher als gewohnt abgefahren.

Die Abfuhr erfolgt demnach an folgenden Tagen:

 

Wochentag Bio Papier Wertstoff
Samstag, 23.03. A 1 1
Montag, 25.03. B 3 2
Dienstag, 26.03. C 5 3
Mittwoch, 27.03. D 7 4
Donnerstag, 28.03.   9 5

 

Die Verschiebung der Abfuhrtage ist auch im Abfallkalender dargestellt.

Der EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) bittet alle Bürgerinnen und Bürger, diese Verschiebung der Abfuhrtage zu beachten und wünscht Schöne Feiertage.

Um immer auf dem neuesten Stand zu sein und keine Abholtermine mehr zu verpassen, empfiehlt der EBB die Nutzung der GWA AbfallApp für den Kreis Unna, welche für Android und iOS in den jeweiligen App-Stores kostenlos heruntergeladen werden kann.

 




Earth Hour 2024: Auch Bergkamen setzt am 23. März ein Zeichen für besseren Klimaschutz

Am 23. März 2024 folgt die Stadt Bergkamen wieder dem Aufruf des WWF Deutschland und unterstützt die „Earth Hour“, die Stunde der Erde. Traditionell wird bei der Earth Hour die Beleuchtung von öffentlichen Gebäuden und/oder Denkmälern ab 20.30 Uhr für eine Stunde ausgeschaltet.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren werden die vier Stelen des Kunstwerks „Bergkamen setzt Maßstäbe“ der Gebrüder Maik und Dirk Löbbert sowie die Medienskulptur von Andreas M. Kaufmann „no agreement today, no agreement tomorrow“ beim ZOB für eine Stunde ausgeschaltet.

Die Earth Hour ist eine regelmäßig stattfindende, große Klima- und Umweltschutzaktion, die der WWF ins Leben gerufen hat. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Einmal im Jahr schalten Millionen Menschen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht aus. Auch viele tausend Städte machen mit und hüllen ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit. Auch Bergkamen ist dabei. Ziel ist es, gemeinsam ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Wir zeigen so, dass wir uns besser um unseren Planeten kümmern müssen. Daher kommt auch der Name Earth Hour. Es ist die Stunde der Erde.

Allgemeine Information zur Earth Hour 2024

Wann:             Samstag, 23. März 2024, 20:30 – 21:30 Uhr
Hashtags:       #Lichtaus #EarthHour
Webseite:       www.wwf.de/earthhour

Social-Media-Seiten des WWF Deutschland

Facebook:      https://www.facebook.com/wwfde/
Instagram:      https://www.instagram.com/wwf_deutschland/




Workshop während der Grünen Woche auf der Ökologiestation: Wildkräutermenü

Das Umweltzentrum Westfalen lädt herzlich zu einem spannenden Workshop im Rahmen der Grünen Woche am 09.04., 18:00 – 21:00 Uhr in die Ökologiestation des Kreises Unna, Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1 (ehem. Westenhellweg 110), 59192 Bergkamen, ein. Unter der Anleitung von Wildkräuter-Expertin und Köchin Claudia Backenecker werden die Geheimnisse der heimischen Pflanzenwelt und die Kunst der Wildkräuterküche enthüllt.

Die Veranstaltung verspricht ein Erlebnis für alle Natur- und Genussliebhaber. Claudia Backenecker wird Ihnen in einer informativen Einführung die erstaunliche Vielfalt und die gesundheitlichen Vorzüge der heimischen Wildkräuter näherbringen. Dann geht es selbst an die Töpfe: Unter fachkundiger Anleitung wird gemeinsam ein köstliches Wildkräutermenü zubereitet. Nachdem das gemeinsam zubereitete Mahl vollendet ist, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Kreationen in geselliger Runde genießen und Erfahrungen austauschen. Der Kurs kostet 15,00 Euro (Die Kosten beinhalten Honorar, Material und Getränke).

Anmeldung: 02. April 2024, beim Umweltzentrum Westfalen, Sandrine Seth, 02389 980911, sandrine.seth@uwz-westfalen.de

Die gesamte Ökologiestation des Kreises Unna veranstaltet die erste „Grüne Woche“ in Bergkamen, die vom 08. bis zum 13. April 2024 stattfindet. Unter dem Motto „Ernährung, Landwirtschaft, Gärtnern“ wird es eine Vielzahl von Veranstaltungen geben, die sich mit diesen Themen befassen.

Das Umweltzentrum Westfalen, die Naturförderungsgesellschaft des Kreises Unna, Neuland und die Biologischen Station Kreis Unna | Dortmund bieten eine breite Palette von Aktionen an, darunter Vorträge, Workshops und Exkursionen für Menschen jeden Alters und Interesse.

Die Auftaktveranstaltung der Grünen Woche findet am Montag, den 8. April 2024, um 17:00 Uhr statt. Zu Beginn wird der Film „Ernte teilen“ des Community Film Kollektivs gezeigt. Anschließend um 19:00 Uhr erfolgt die offizielle Eröffnung durch den Bürgermeister der Stadt Bergkamen, Bernd Schäfer und Oliver Wendenkampf, dem Betriebsleiter der Ökologiestation. Im Anschluss daran lädt eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wie zukunftsträchtig sind die verschiedenen landwirtschaftlichen Modelle?“ zum Meinungsaustausch ein. Die Podiumsgäste sind Hans-Heinrich Wortmann, Hof Wortmann Methler, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ruhr-Lippe, Heinz-Dieter Kortenbruck, Hof Kortenbruck Bergkamen, Stellv. Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ruhr-Lippe, Eva Jürgenliemke und Lina Ostendorff, Biohof Ostendorff Bergkamen und Laurin Liekenbrock, Gärtnerei Stadtgemüse,  Solidarische Landwirtschaft Werne. Die Moderation übernimmt Sina Engler von Antenne Unna.

Programm der Grünen Woche im Detail:

Dienstag, 9. April

  • 16:00 – 17:00 Uhr Beim Bauern in der Lippeaue
    Führung: Hof Kortenbruck Treffpunkt: Dorfstraße 23, Bergkamen
  • 17:00 – 18:00 Uhr Zu Besuch beim Zerlegebetrieb
    Führung: Neuland
  • 17:30 – 19:30 Uhr Lebensmittelwertschätzung
    Vortrag: Jutta Eickelpasch (Verbraucherzentrale)
  • 18:00 – 20:00 Uhr Kochen mit Wildkräutern
    Workshop: Claudia Backenecker

Anmeldeschluss: 02. April 2024

Mittwoch, 10. April

  • 17:00 – ca. 19:00 Uhr Zu den Heckrindern in der Lippeaue
    Exkursion: Biostation und IGONA
    Treffpunkt: Parkplatz an den Schering-Teichen; Am Tibaum, Hamm
  • 17:00 – 18:30 UhDas Klima isst mit
    Kochwerkstatt: AOK
  • 19:00 – 21:00 Uhr Naturnaher Garten
    Vortrag: Karsten Banscherus

Anmeldeschluss: 03. April 2024

Donnerstag, 11. April

  • 16:00 – 17:00 Uhr Mit der Kraft der Natur
    Führung: Hof Willeke Treffpunkt: Dorfstraße 7, Bergkamen
  • 17:00 – 18:00 Uhr Zu Besuch beim Zerlegebetrieb
    Führung: Neuland
  • 18:00 – 20:00 Uhr Kakao und Schokolade
    Workshop: Jutta Eickelpasch (Verbraucherzentrale)

Anmeldeschluss: 04. April 2024

Freitag, 12. April

  • 16:00 – 18:00 Uhr Solidarische Landwirtschaft Werne
    Führung: Gärtnerei Stadtgemüse
    Treffpunkt: Neue Kampstraße, Werne
  • 17.00 – 18.00 Uhr Zu Besuch bei unseren Schweinen
    Führung: Schweinestall Ökostation

Anmeldeschluss: 05. April 2024

Samstag, 13. April

  • 15:00 – 17:30 Uhr Gewässerschutz in der Lippe-Aue
    Exkursion: Biostation

Keine Anmeldung erforderlich

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei, mit Ausnahme des Workshops „Kochen mit Wildkräutern“ am 09. April, für den ein Unkostenbeitrag von 15 Euro pro Person erhoben wird.

Kontakt und Anmeldung:

Agnès Teuwen, Tel: 02389980912, Email: agnes.teuwen@uwz-westfalen.de

Sandrine Seth, Tel: 02389980911, Email: sandrine.seth@uwz-westfalen.de

Ort:

Ökologiestation des Kreises Unna, Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1, 59192 Bergkamen

Weitere Informationen:

www.ubiku.ruhr

Die Veranstaltungen finden, sofern nicht anders angegeben, auf der Ökostation statt.




Waldläuferbande (4 Termine für eine feste Gruppe) für Kinder von 6 – 10 Jahre

Die Kinder treffen sich einmal im Monat auf der Ökologiestation, um gemeinsam draußen zu sein, auf Entdeckungstour durch die Wälder zu streifen und die Jahreszeiten zu erleben. Sie kochen am Feuer, lernen naturhandwerkliche Fähigkeiten und Pflanzen in unserer Umgebung kennen oder folgen den Spuren der tierischen Waldbewohner.

Wer Lust hat, draußen zu sein, Feuer zu machen, Wind und Wetter zu spüren und gemeinsam mit anderen abenteuerliches zu erleben ist in dieser Gruppe richtig. Die Treffen werden jeweils Mittwoch 10. April; 08. Mai; 05. Juni und 03. Juli in der Zeit von 16.00 – 18.00 Uhr angeboten.

Geplant ist die Treffen im zweiten Halbjahr weiterzuführen. Durchgeführt wird die Aktion von der Wildnispädagogin Sandra Bille und Birgit Lübeck.

Mitzubringen sind: wettergerechte Kleidung (die auch schmutzig werden darf), festes Schuhwerk, etwas zu trinken, etwas Verpflegung und ein Sitzkissen. Der Kurs findet draußen statt.

Die Kosten für diese vier festen Termine betragen 70 Euro/Kind. Maximal können 16 Kinder an der Aktion teilnehmen.

Anmeldungen noch bis Do. 21. März bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder dorothee.weber-koehling@uwz-westfalen.de