Terminänderung: Secondhand Textil Markt an der Ökologiestation findet am 25. April statt

Der „Nachhaltige Secondhand-Textil Markt“ an der Ökologiestation des Kreises Unna findet nicht wie ursprünglich geplant am Sonntag statt. Der Termin wurde auf Samstag, 25. April 2026, von 14 bis 18 Uhr vorgezogen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, nachhaltige Mode, Vintage-Schätze und besondere Stücke zu entdecken.

Der Markt steht ganz im Zeichen eines bewussten und nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen. Gut erhaltene Secondhand-Mode erhält hier eine zweite Chance – und neue Besitzerinnen und Besitzer können einzigartige Stücke finden. Neben Kleidung werden auch Accessoires und Beauty-Produkte angeboten.

Wer selbst einen Stand betreiben und Kleidung oder Accessoires anbieten möchte, kann sich beim Umweltzentrum Westfalen anmelden. Pro Stand wird eine kleine Spende gesammelt, die komplett in ein Ökologisches Projekt fließt. Der Eintritt an dem Tag ist frei.




Obstbaumschnittkurs auf der Ökologiestation

Jeder Obstbaum braucht einen Schnitt. Im Praxisseminar am Freitag, 06.03.2026, 14:00 – 17:00 Uhr werden die Grundlagen des Obstbaumschnitts vermittelt. Nach einem Einführungsvortrag in der Ökologiestation werden bei einem Rundgang über das Gelände die vorgestellten Kenntnisse wiederholt und der Schnitt und die Anwendung der Schnittwerkzeuge exemplarisch vorgeführt. Insbesondere werden die verschiedenen Kronenformen der Obstbäume und die Erziehungsziele des Obstbaumschnitts erläutert. Der Kurs kostet 10 Euro. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mit.

Anmeldungen bitte bis zum 26.02. an Sandrine Seth, 02389 980911, sandrine.seth@uwz-westfalen.de




GWA-Wertstoffhof in Bergkamen: Umbauarbeiten – Anlieferungen nur eingeschränkt möglich

Die GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH weist alle Kunden des Wertstoffhofes darauf hin, dass in der kommenden Woche notwendige Baumaßnahmen an der Betriebsstelle durchgeführt werden. Dadurch können Anlieferungen ab Dienstag nur eingeschränkt stattfinden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende der kommenden Woche abgeschlossen sein.

Die GWA bittet alle Kunden der Betriebsstelle, Wartezeiten einzuplanen oder die Anlieferungen nach Möglichkeit auf die darauf folgende Woche zu verschieben.

Informationen zur Abfallentsorgung gibt es am GWA-Servicetelefon unter der gebührenfreien Rufnummer ( 0 800 400 1 400, auf der Homepage www.gwa-online.de oder in der GWA-Abfall-App.

 




100 Jahre Lippeverband: Seseke spielt in dieser Geschichte eine Hauptrolle

Ein blauer Fluss mit grünen Ufern: die Seseke nach der Renaturierung, hier in Bergkamen. Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

Der Lippeverband feiert in wenigen Tagen sein 100-jähriges Bestehen: Am 19. Januar 1926 erfolgte der Erlass des Lippe-Gesetzes – es gilt als die Geburtsstunde des Lippeverbandes. Eines der bekanntesten Projekte des öffentlich-rechtlichen Wasserwirtschaftsunternehmens ist die Renaturierung der Seseke in Kamen, Bergkamen, Bönen, Unna und Lünen. Die Seseke spielt ohnehin eine wesentliche Rolle in der Geschichte des Lippeverbandes: Hervorgegangen ist dieser 1926 aus der Sesekegenossenschaft, die 1913 nach Vorbild der bereits 1899 entstandenen Emschergenossenschaft gegründet worden war. Die Renaturierung der Seseke wiederum diente später als Vorbild für den größeren Umbau der Emscher… Im Jahr 2026 steht die Asphaltierung des Seseke-Weges auf einer Länge von 13 Kilometern an!

Seit 100 Jahren nimmt der Lippeverband in der Region – und für die Menschen in der Region – unverzichtbare Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge wahr. Dazu gehören unter anderem die Abwasserentsorgung sowie der Hochwasserschutz. Darüber hinaus gehen die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen des Lippeverbandes immer auch mit einer städtebaulichen Entwicklung der Quartiere entlang der Gewässer einher. Mit dieser Verzahnung von Wasserwirtschaft und Städtebau verfolgt der Lippeverband im Schulterschluss mit seinen Mitgliedskommunen eine Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität für die Bevölkerung in der Region. Der Betrieb von modernen Abwasserkanälen, Pumpwerken, Kläranlagen und Hochwasserschutzeinrichtungen bildet den Dreh- und Angelpunkt einer sozial-ökologischen Transformation: „Die Renaturierung von einst technisch überformten Flüssen und Bächen ermöglicht die Rückkehr von blaugrünem Leben in diese Gewässer sowie eine verbesserte Erleb- und Erfahrbarkeit dieser neuen Naherholungsorte für die Menschen. Unser Selbstverständnis als Infrastrukturdienstleister für unsere Mitglieder hat sich in den vergangenen 100 Jahren nicht geändert. Das Wohl der Allgemeinheit steht dabei für uns nach wie vor an erster Stelle“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes.

Das Wirken des Lippeverbandes an der Seseke

Die Seseke vor der Renaturierung: technisch überformt und stark begradigt (hier in Lünen). Foto: Jochen Durchleuchter/EGLV

Anno 1913 wurde die Sesekegenossenschaft als Vorläufer des Lippeverbandes gegründet. Den Anlass gaben die zunehmende Verschmutzung und Abflussstörungen von Seseke, Körne und Nebenbächen, die eine umfassende Lösung verlangten. Die Sesekegenossenschaft baute die Gewässer der Region aus, um das damals Vorrangige zu erreichen: Schutz vor ständigen Überschwemmungen ganzer Stadtteile durch verschmutztes Wasser – d.h. „trockene Füße“ für eine ganze Region.

Um 1910 waren Kamen, Bergkamen, Bönen, Unna und Lünen noch ausgesprochen ländlich geprägt. Doch die Auswirkungen der Industrialisierung nahmen von Jahr zu Jahr zu. Die ersten Zechen in der Region, die Schächte Massen und Kurl, verschmutzten seit etwa 1860 den Körnebach. Rasch kamen weitere Schachtanlagen hinzu. Die nicht seltenen Überschwemmungen im Umland der Seseke wirkten sich durch die Beimengung von Abwässern und abgepumptem Grubenwasser schädlich auf überflutete Wiesen, Weiden und Felder aus. Hinzu kam, dass durch zunehmende Bodensenkungen – ebenfalls eine Folge des Bergbaus – immer größere Gebiete überschwemmt wurden.

Emschergenossenschaft lieferte den Plan

Auf Vorschlag der Bezirksregierung in Arnsberg erarbeitete im Jahr 1911 der Vorsteher des Bauamtes Dortmund der Emschergenossenschaft, Regierungsbaumeister E. Jöhrens, einen Entwurf für die Entwässerung des Seseke-Gebietes. Für die Umsetzung seiner Pläne ging Jöhrens von der Vorstellung einer wasserwirtschaftlichen Genossenschaft nach dem Vorbild der bereits 1899 gegründeten Emschergenossenschaft aus. Denn die Situation an der Seseke war mittlerweile mit den Zuständen in der Emscher-Zone vergleichbar. Denn inzwischen hatten sich Überschwemmungen und unhygienische Zustände weiter verschärft, sodass die Gemeinden dringend nach Abhilfe verlangten.

Die Gründung der neuen „Sesekegenossenschaft“ ließ nicht lange auf sich warten. Am 22. Januar 1912 trafen sich die Gründungsmitglieder aus Kommunen, Industrie und Verwaltung zu einer ersten Sitzung in Dortmund. Am 5. Juni 1913 trat schließlich das im preußischen Landtag beschlossene Seseke-Gesetz in Kraft. Der neu gewählte Vorstand übertrug der Emschergenossenschaft die Geschäftsführung und damit die Verantwortung für die Regulierung der Gewässer.

Zuerst war der Braunebach dran

Als erste Arbeit der Genossenschaft wurde der Braunebach in Kamen-Methler ausgebaut. Das Bachwasser wurde noch landwirtschaftlich genutzt, wurde aber bereits durch die von der Harpener Bergbau AG gebaute Bergmannskolonie Kaiserau verschmutzt. Die Bewohner selbst litten unter den Verhältnissen, denn in der Kolonie gab es keine Kanalisation.

Die Genossenschaft verlegte dort ein Kanalnetz, leitete die Abwässer in den Braunebach, der von Schlamm geräumt, vertieft und mit Betonsohlschalen ausgebaut wurde. Knapp vor dem Ersten Weltkrieg wurde man damit fertig, während der ähnlich konzipierte Ausbau des Heerener Mühlbaches in Kamen, der die Abwässer der Zeche Königsborn in Unna zur Seseke transportierte, erst nach dem Krieg abgeschlossen werden konnte. Entsprechende Bauentwürfe für Seseke und Körne wurden früh aufgestellt, die „landespolizeiliche Prüfung“ zog sich aber kriegsbedingt bis 1920 hin. Darin war u. a. vorgesehen, den Oberlauf der Körne in Dortmund zwischen Scharnhorst und Kurl auf die Südseite der Bahnlinie Dortmund-Hamm zu verlegen, um ein künftiges großes Senkungsgebiet zu umgehen.

Im Körne-Gebiet hatte sich die Lage mittlerweile dramatisch verschärft: Der Verkehr auf der Straße von Brakel nach Scharnhorst war ständig unterbrochen, weil Flächen unter Wasser standen. Bei Hochwasser mussten die Anwohner auf Brettersteigen ihre Häuser verlassen. In Scharnhorst eröffnete an einem durch Bergbau entstandenen Senkungssee sogar ein Ruderverleih.

Technischer Ausbau der Seseke

Der eigentliche (technische) Ausbau der Seseke begann 1921, der trockene Sommer ermöglichte es, die Arbeiten von der Mühle bis Kamen abzuschließen. Innerhalb von Kamen war die Seseke schon damals durch Häuser eingeengt. Durch Vertiefung, Begradigung und Ausbau mit Ziegelsteinen gelang es, die Abwässer aus der Stadt halbwegs hygienisch abzuleiten. Dann aber ging durch die Inflation der frühen 1920er-Jahre der Genossenschaft das Geld aus, Kredite waren kaum zu bekommen. Auch an der Körne musste man sich darauf beschränken, den Wasserlauf an der seit Jahren unter Wasser stehenden Kreisstraße in Dortmund-Kurl zu regulieren. Danach war wegen der Inflation Pause. Erst Mitte der 1920er-Jahre konnten die wichtigsten Bauarbeiten wieder aufgenommen werden.

Erste Kläranlagen

Parallel dazu liefen schon die Vorbereitungen für einen Ausbau des Kuhbaches in Bergkamen, des Rexebaches in Bönen und des Massener Baches in Unna. Die Stadt Unna hatte auf Veranlassung der Sesekegenossenschaft bereits eine Kläranlage gebaut – eine der ersten, die mit dem biologischen Tropfkörper-Verfahren arbeitete. Eine weitere, allerdings einfach gehaltene Kläranlage, regte die Genossenschaft für den Ortsteil Dortmund-Wambel an, auch diese wurde schon in den 1920 Jahren realisiert. Ihre Wirkung konnten diese Anlagen allerdings erst richtig entfalten, nachdem – zum Teil Jahre später – die nachfolgenden Wasserläufe tiefer gelegt worden waren. Denn nur so konnte das geklärte Abwasser unter Bergsenkungsbedingungen störungsfrei abfließen.

Genossenschaft ging im Lippeverband auf

Unterdessen liefen bereits die Vorbereitungen für die Gründung des Lippeverbandes im Januar 1926, in dem die Sesekegenossenschaft aufging. Auch der Lippeverband wurde nach dem Vorbild der Emschergenossenschaft konzipiert, nachdem deutlich wurde, dass die Nordwanderung des Bergbaus nicht nur im Sesekegebiet die Lippe erreicht hatte, sondern auch in Dorsten und Hamm.

Anders als bei der Emscher konnte allerdings der technische Ausbau der gesamten Lippe vermieden werden; und so beschränkte man sich auf Hochwasserschutzdeiche in den Bergbauzentren. Der Ausbau der Seseke und ihrer Nebenläufe ging dagegen unter der Federführung des Lippeverbandes weiter und wurde im Laufe der 1930er-Jahre im Wesentlichen abgeschlossen.

Auslaufen des Bergbaus und Renaturierung der Gewässer

Mit dem Auslaufen des Bergbaus in der Region in den 1980er-Jahren wurden zum ersten Mal die kanalisierte Form der Gewässer und die offene Abwasserführung in Frage gestellt. Bis dahin hatte es dazu keine echte Alternative gegeben. Geschlossene, unterirdische Kanäle für das Schmutzwasser wären durch anhaltende Bergsenkungen immer wieder beschädigt worden – die Verseuchung des Grundwassers und die Schwierigkeit, Reparaturen durchzuführen, hätten alle anfänglichen Vorteile zunichte gemacht.

Als klar wurde, dass die bergbaubedingten Bodensenkungen durch die Einstellung der letzten Schachtanlagen abklingen würden, entwickelte der Lippeverband ab 1984 das Seseke-Programm, das mit Rückendeckung des damaligen NRW-Umweltministers Klaus Matthiesen Realität wurde. Erst jetzt konnte auch wieder der Natur zu ihrem Recht verholfen werden. Die naturnahe Umgestaltung der Gewässer blieb allerdings noch auf Jahre in der Warteschleife, weil der Lippeverband zunächst an sämtlichen, zu offenen Schmutzwasserläufen umfunktionierten Bächen unterirdische Kanäle verlegte – der langwierigste und aufwändigste Teil des Seseke-Programms.

Die Seseke als Vorbild für die Emscher

Zwischen dem Ende der 1980er-Jahre und 2014 hat der Lippeverband mit dem Bau von vier modernen Kläranlagen und rund 73 Kilometern an geschlossenen Abwasserkanälen eine neue abwassertechnische Infrastruktur im Einzugsgebiet der Seseke geschaffen. Die neuen unterirdischen Kanäle wurden an Massener Bach, Süggelbach, Lüserbach, Körne und weiteren Seseke-Nebenläufen verlegt, bis 2005 war auch im Seseke-Hauptlauf die Abwasserfreiheit erreicht. In Kanäle und Kläranlagen wurde der weitaus größte Teil des Projektbudgets von einer halben Milliarde Euro investiert.

Seitdem fließt nur noch gereinigtes Wasser in der Seseke und ihren Nebenläufen. Das Schmutzwasser wird durch die parallel zu den Gewässern – und tief in der Erde – verlaufenden Kanälen zu den Kläranlagen in Bönen, Kamen, Dortmund-Scharnhorst sowie Lünen geführt und dort gereinigt in die Seseke sowie ihre Zuflüsse Rexebach und Körne eingeleitet.

Nach der Befreiung von der Abwasserfracht konnte endlich mit der ökologischen Verbesserung der Seseke und ihrer Nebenläufe begonnen werden, wobei die kleineren Zuläufe an erster Stelle standen. Bis 2006 konnte der Lippeverband auch die Umgestaltung der Körne abschließen, die als größter Nebenlauf der Seseke den Nordosten von Dortmund entwässert und bei Kamen in die Seseke mündet. Im Zuge der Renaturierung wurden die Betonsohlschalen aus dem Flussbett entfernt, die Böschungen abgeflacht sowie Flachwasserzonen und Rückhalteflächen eingerichtet. Zudem erhielt das Gewässer seinen natürlichen geschwungenen Flusslauf zurück. Durch Initialpflanzungen sowie das Einsetzen von Jungfischen wurden darüber hinaus Flora und Fauna angeregt, sich ihre Lebensräume zurückzuerobern.

Mittlerweile sind an den Ufern die typischen Auen mit ihren Eschen, Erlen und Weiden entstanden, während sich in den trockenen Zonen Gehölze und Hochstaudenflure bilden. All das ist bereits ein deutliches Indiz für die ökologische Qualität der Seseke. Über 500 Millionen Euro hat der Lippeverband in den Umbau der Seseke investiert. Die Seseke samt ihren Zuflüssen wurde ein Vorzeigefluss mit ökologischem und städtebaulichem Potenzial und Mehrwerten für die an ihr liegenden Städte wie Lünen, Bergkamen, Kamen und Bönen. Rad- und Fußwege, Rastplätze, Kunstinstallationen und andere Einrichtungen an den renaturierten Gewässern laden heute zur Erholung am Wasser ein. Das Projekt gilt damit auch als Vorbild für die größere Renaturierung des Emscher-Systems.

Hochwasserschutz und Artenvielfalt gehen Hand in Hand

Angesichts des Klimawandels wird die Sorge vor Hochwasser immer drängender. Der Lippeverband baute dafür ein Hochwasserrückhaltebecken in Bönen, das mit einer Fläche von 29 Hektar rund 340.000 Kubikmeter Wasser fassen kann. Dabei schützt das Becken nicht nur die Bevölkerung vor Überschwemmungen, sondern ist schon längst zu einem Hotspot für die Artenvielfalt mutiert. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt und die Fläche am Schwarzen Weg in Bönen zu einer Oase der Biodiversität verwandelt.

Im Kulturhauptstadtjahr 2010 wurde der Umbau der Seseke durch das von Billie Erlenkamp kuratierte Projekt „Über Wasser gehen“ künstlerisch begleitet und der Fluss so wieder näher ins öffentliche Bewusstsein gerückt. An verschiedenen Standorten in Lünen, Kamen, Bergkamen, Bönen, Unna und Dortmund sind dabei neben einigen temporären auch zahlreiche dauerhafte Kunstobjekte am und im Fluss entstanden, die sich mit dem Wandel von Natur und Landschaft auseinandersetzen.

25 Kilometer langer Seseke-Weg

Von Bönen bis Lünen hat der Lippeverband außerdem einen Fuß- und Fahrradweg – den 25 Kilometer langen Seseke-Weg – angelegt, der dazu einlädt, den neuen Erlebnis- und Naherholungsraum zu entdecken. 13 Kilometer des Seseke-Weges befinden sich auf Flächen des Lippeverbandes. Um den Fahrkomfort zu verbessern, plant der Lippeverband die Asphaltierung des Seseke-Weges auf seinen verbandseigenen Flächen. Aktuell befindet sich der Wasserwirtschaftsverband noch in der Ausschreibungsphase. Mit einer Vergabe des Bauauftrages wird noch im ersten Quartal gerechnet, so dass die ersten Arbeiten rund um Ostern starten könnten. Wenn die Witterung es zulässt, sollen die Asphaltierungsarbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Info: Der Lippeverband

Der Lippeverband wurde vor 100 Jahren – am 19. Januar 1926 – gegründet, um die Folgen der Industrialisierung und des Bergbaus in Einklang mit der Natur, der Gesundheit und der Lebensqualität der Menschen zu bringen. Der Verband konnte ohne größere Zeitverluste seine Aufgaben angehen, da sich die Verbandsorgane entschlossen hatten, die Geschäftsführung mit der bereits 1899 gegründeten Emschergenossenschaft zu vereinigen. Man vermied dadurch den Aufbau einer eigenen Verwaltung. Sitz des neuen Verbandes wurde Dortmund. Dort war die Sesekegenossenschaft ansässig, die bereits 1913 nach Vorbild der Emschergenossenschaft gebildet worden war und nun im Lippeverband aufging. Zuständig war der Lippeverband nicht für das gesamte Lippe-Gebiet ab der Quelle, sondern für den industriell stark geprägten Raum von Lippborg bis Wesel – inklusive der Nebenlaufgebiete. Bis heute lebt der Lippeverband als öffentlich-rechtliche Einrichtung das Genossenschaftsprinzip als Leitidee des eigenen Handelns. Weitere Informationen zum Lippeverband sowie zu Veranstaltungen rund um das 100-jährige Bestehen finden interessierte Bürgerinnen und Bürger auf jubilaeum.eglv.de.




Tag des Deutschen Apfels – Jahrestag des Lieblingsobst der Deutschen!

„Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern“, sagt ein englisches Sprichwort. Grund genug für die Deutschen, im Durchschnitt rund 20 kg Äpfel pro Jahr und Person zu essen. Das entspricht etwa 100 bis 120 Äpfeln pro Kopf und Jahr. Äpfel gehören zu den beliebtesten Obstsorten in Deutschland! Sie werden nicht nur wegen ihres Geschmacks geschätzt, sondern auch wegen ihrer Vielseitigkeit und ihrer gesundheitlichen Vorteile.

Um das Bewusstsein für die Bedeutung des Apfels in der deutschen Kultur und Landwirtschaft zu stärken, hat die Initiative „Deutschland – Mein Garten“ 2010 den 11. Januar zum „Tag des Deutschen Apfels“ ausgerufen. Ziel ist es, die Vielfalt und Qualität des deutschen Apfels hervorzuheben und die Menschen zu motivieren, mehr regionale und saisonale Produkte zu konsumieren. Der Tag des Deutschen Apfels erinnert an die wichtige Rolle des Apfelanbaus in der regionalen Landwirtschaft und seinen Beitrag zur Biodiversität.

Der „Tag des Deutschen Apfels“ ist nur ein Vorgeschmack auf unser Apfelfest im Oktober: Am 10. Oktober 2026 laden wir Sie herzlich zu unserem Klassiker auf der Ökologiestation ein, dem „Tag des Apfels“. Es gibt Kunsthandwerk, Schmuck aus Naturmaterialien, farbenfrohe Pflanzen und dekorative Besonderheiten für Haus und Garten. Geplant sind u.a. eine Apfelsaftverkostung aus frisch gepressten Äpfeln, der Verkauf regionaler Produkte sowie eine Apfelsortenausstellung und die Bestimmung eigener Äpfel. Merken Sie sich schon jetzt den Termin vor.




Attraktive Förderung für Gründächer: Stadt Bergkamen informiert über das Programm „10.000 Grüne Dächer“

Die Stadt Bergkamen weist auf das Förderprogramm „10.000 Grüne Dächer“ hin, über das Eigentümerinnen und Eigentümer für neue Dachbegrünungen einen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro erhalten können. Das Klima.Werk (Emschergenossenschaft / Lippeverband) unterstützt damit Maßnahmen zur Klimaanpassung und zur ökologischen Verbesserung des Stadtbildes. Gründächer bieten zahlreiche Vorteile: Sie speichern Regenwasser, entlasten die Kanalisation, kühlen durch Verdunstung die Umgebung, fördern die Artenvielfalt, binden Feinstaub und verlängern die Lebensdauer der Dachabdichtung. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Stadtentwicklung.

Gefördert werden neue Dachbegrünungen auf privat genutzten Gebäuden im Einzugsgebiet der Emschergenossenschaft bzw. des Lippeverbands, sofern das Dach an die Kanalisation angeschlossen ist. Verpflichtend vorgeschriebene Begrünungen sowie Ersatzsanierungen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Wesentliche Förderbedingungen:

  • Zuschuss von 50 €/m², maximal 10.000 € pro Grundstück
  • Mindestaufbau: Mindestens 10 cm Substrat (25 l/m² Speicherfähigkeit)
  • Zweckbindung: 10 Jahre
  • Umsetzung innerhalb von 3 Jahren nach Bewilligung

Der Antrag wird digital über das Klima.Werk-Förderportal gestellt. Benötigt werden unter anderem Angaben zur Dachfläche, ein Vorher-Foto sowie Grundstücksdaten. Weitere Informationen finden Sie unter www.klima-werk.de/gruendachfoerderung oder per E-Mail an hallo@klima-werk.de. Bergkamens Klimaschutzmanager René Böhm: „Jedes neue Gründach ist ein Gewinn für Bergkamen.“ Vielleicht lohnt sich die Förderung auch für Ihr Garagendach?




Internationaler Tag des Ehrenamtes: Umweltzentrum Westfalen würdigt Engagement seiner freiwilligen Helferinnen und Helfer

Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamtes am 05. Dezember bedankt sich das Umweltzentrum Westfalen ausdrücklich bei allen Menschen, die sich mit Herz, Zeit und Kompetenz für den Natur- und Klimaschutz in der Region einsetzen. Ohne das Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen wären viele Projekte des Umweltzentrums nicht möglich.

„Unsere freiwilligen Helferinnen und Helfer sind das Rückgrat unserer Arbeit“, betont Oliver Wendenkampf, der Geschäftsführer des Umweltzentrums. „Ob am Honigbienenstand, in der Umweltbildung, bei der Grünpflege auf dem Gelände der Ökologiestation oder bei den vielfältigen Veranstaltungen – sie alle leisten einen unverzichtbaren Beitrag für eine lebenswerte, vielfältige Umwelt.“

Ehrenamt schafft sichtbare Veränderungen: Dank des engagierten Einsatzes vieler Freiwilliger konnten im vergangenen Jahr zahlreiche Projekte erfolgreich vorangebracht werden. So wurde der Obstbaumbestand auf dem Gelände der Ökologiestation gepflegt, mehr als 150 naturpädagogische Workshops für Kinder und Jugendliche durchgeführt und ein breiter Ackerrandstreifen in eine artenreiche Blumenwiese verwandelt, die nun seltenen Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum dient. Zudem wurden mehrere Informationskampagnen zu nachhaltigem Konsum und demokratischer Teilhabe umgesetzt.

Diese Erfolge zeigen, wie wirkungsvoll freiwillige Mitarbeit im Natur- und Umweltschutz ist – nicht nur für das ökologische Gleichgewicht, sondern auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Das Umweltzentrum Westfalen möchte den Weltehrenamtstag nutzen, um allen Engagierten seinen tiefen Dank auszusprechen und weitere Menschen zur Mitarbeit einzuladen. Gleichzeitig lädt es Menschen, die sich ebenfalls aktiv für Umwelt- und Klimaschutz einsetzen möchten, ein, Teil des Teams zu werden.

„Ehrenamt bedeutet Gemeinschaft, Sinn und Zukunftsgestaltung. Jede Stunde, die investiert wird, bewirkt etwas“, so die Leitung des Umweltzentrums.

Interessierte finden weitere Informationen zu aktuellen Einsatzbereichen und Mitmachangeboten auf der Website des Umweltzentrums oder direkt vor Ort in den Beratungsstellen.




Grüner. Gesünder. Gerechter: Forderung nach Umsetzung der 3-30-300-Regel

Oliver Wendenkampf

Das Umweltzentrum Westfalen fordert die Kreisverwaltung sowie die Städte im Kreis Unna auf, mit der Umsetzung der 3–30–300-Regel des Deutschen Städte- und Gemeindebundes ein klares politisches Signal für mehr Klimaschutz, Lebensqualität und urbane Gerechtigkeit zu setzen – und zugleich die Strategie „Grüne Infrastruktur“ des RVR mit Leben zu füllen.

Der Klimawandel trifft Städte besonders hart. Hitzewellen, Versiegelung und der Mangel an wohnortnahem Grün beeinträchtigen Gesundheit, Umwelt und soziales Miteinander. Die Stadt Bergkamen sendet deshalb ein deutliches politisches Signal: Künftig soll die international anerkannte 3–30–300-Regel Leitlinie für kommunale Planungs- und Entwicklungsprozesse werden.

Diese Regel, entwickelt vom Forstwissenschaftler Prof. Dr. Cecil Konijnendijk, bietet eine klare, verständliche und sozial gerechte Orientierung für eine klimaresiliente Stadtentwicklung.

Die 3–30–300-Regel im Überblick
• 3 – Jede Bürgerin und jeder Bürger soll mindestens drei Bäume von der eigenen Wohnung aus sehen können.
• 30 – Jedes Quartier soll eine Baumkronenabdeckung von mindestens 30 Prozent erreichen.
• 300 – Alle Menschen in Bergkamen sollen spätestens in 300 Metern Entfernung Zugang zu einer öffentlichen Grünfläche haben.

Ein politischer Schritt für mehr Lebensqualität

Mit der Einführung der 3–30–300-Regel könnten Kreis und Städte ein deutliches Zeichen für eine sozial ausgewogene und ökologische Stadtentwicklung setzen. „Klimaschutz beginnt vor der eigenen Haustür – und genau dort sollte angesetzt werden“, erklärt Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer des Umweltzentrums Westfalen. „Das Ziel sollte sein, die Städte im Kreis grüner, gesünder und widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen. Die 3–30–300-Regel ist dabei ein zentraler Baustein.“

Konkrete Maßnahmen könnten sein:
• Quartiersbezogene Grünanalysen, um Defizite zu identifizieren und gezielt gegenzusteuern
• Ausbau des städtischen Baumbestands, insbesondere in dicht bebauten Bereichen
• Entsiegelungsprogramme für Schulhöfe, Plätze und Wohnquartiere
• Grünachsen und Wegeverbindungen, die Parks besser erreichbar machen
• Politische Verankerung in neuen Bebauungsplänen sowie in der zukünftigen Stadtentwicklungsstrategie

„Wir wollen, dass alle Menschen in den Städten davon profitieren – unabhängig vom Stadtteil, Einkommen oder Alter“, ergänzt Wendenkampf. „Die 3–30–300-Regel stärkt Lebensqualität, Gesundheit und Teilhabe. Das ist gute, vorausschauende Kommunalpolitik.“

Nachhaltigkeit als Gemeinschaftsaufgabe

Dabei sollten die Städte auf eine breite Zusammenarbeit mit Bürgerschaft, Vereinen, Wohnungswirtschaft und Unternehmen setzen. Für Bergkamen bietet das Umweltzentrum seine aktive Unterstützung an. Gemeinsame Pflanzaktionen, Hilfestellungen bei Förderprogrammen für private Grünflächen sowie Bildungsangebote können diesen Wandel stärken.

Als Anregung für den neuen Bürgermeister der Stadt Bergkamen merkt Oliver Wendenkampf an, das Ziel einer nachhaltigen Stadtentwicklung, die Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit miteinander verbindet, noch stärker in den Fokus zu rücken. Auch bei der Entwicklung strategischer Maßnahmen bietet das Umweltzentrum seine Mitarbeit an, um die Kommune zukunftsfähig zu gestalten und die Lebensqualität für alle zu steigern.




Europäische Woche der Abfallvermeidung: E-Schrott vermeiden und Elektrogeräte recyclen

Schublade mit Elektroschrott. Foto: GWA

In der europäischen Woche der Abfallvermeidung appelliert die GWA-Abfallberatung an alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Unna ihren Bestand an ausgedienten Elektrogeräten zu überprüfen. Noch brauchbare Geräte können teilweise auch verschenkt, bei Sozialkaufhäusern abgegeben oder über Kleinanzeigenmärkte verkauft werden. Alle alten Elektrogeräte können kostenlos an allen Wertstoffhöfen im Kreisgebiet abgegeben werden.

Werden alte Elektrogeräte richtig entsorgt, werden Ressourcen und Umwelt geschont. Sie enthalten wertvolle Rohstoffe, teilweise aber auch Schadstoffe. Bei der richtigen Entsorgung können Elektrogeräte recycelt und Schadstoffe fachgerecht entsorgt werden. Generell zählen alle Produkte, die einen Kabel, einen Stecker oder eine Batterie haben zu den Elektrogeräten. Dazu gehören auch blinkende Dekoartikel, Schuhe oder Textilien, singende Grußkarten, E-Zigaretten, Taschenlampen, Rauchmelder, Handys, Ladestationen, Tablets, leuchtende Hundehalsbänder etc. In vielen Haushalten lagern zahlreiche Elektrogeräte ungenutzt in Schubladen, Kellern oder Garagen statt weitergenutzt oder recycelt zu werden. Akkubetriebene Geräte können dabei brandgefährlich werden.

Um Elektroschrott zu vermeiden, sollte bei der Anschaffung eines neuen Gerätes auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit geachtet werden, vorzugsweise sollten Geräte mit Netzbetrieb oder austauschbarem Akku gekauft werden.

Die GWA-Abfallberatung möchte zum Mitmachen beim Vermeiden und Recycling von E-Schrott motivieren und verlost in der diesjährigen Woche zur Abfallvermeidung unter dem Motto: „Mach mit – gib deine alten Geräte zurück!“ zehn Jahrbücher 2026 der Stiftung Warentest (erscheint Mitte Dezember). In zahlreichen Testberichten kann man sich hier vor dem Kauf über die Qualität und die Produkteigenschaften eines E-Gerätes gründlich informieren.

Interessierte Bürger aus dem Kreis Unna können sich bis zum 30. November per E-Mail oder Postkarte bei der Abfallberatung melden:

E-Mailadresse: abfallberatung@gwa-online.de

Anschrift: GWA-Abfallberatung, Friedrich-Ebert-Str. 59, 59425 Unna

Betreff: E-Schrott vermeiden und Elektrogeräte recyclen!

Unter allen Einsendungen werden zehn Gewinner ausgelost und schriftlich benachrichtigt.

 




36. Pflanzfest im Bergkamener Jubiläumswald: 23 neue Bäume für die Zukunft

Foto: Stadt Bergkamen

Bei bestem Herbstwetter fand am vergangenen Samstag das 36. Pflanzfest im Bergkamener Jubiläumswald statt. Insgesamt 23 neue Bäume wurden von engagierten Baumpatinnen und Baumpaten gesetzt und erweitern den stetig wachsenden Baumbestand des Jubiläumswaldes auf 946 Bäume – ein starkes Zeichen für gelebten Umweltschutz und Zusammenhalt in der Stadt.

Nach einer Ansprache von Bürgermeister Thomas Heinzel, der die Bedeutung des Jubiläumswaldes als Symbol für Nachhaltigkeit, Erinnerung und Gemeinschaft betonte, griffen die Baumpatinnen und Baumpaten selbst zu Spaten und Gießkanne. Mit viel Einsatz und Freude wurden die jungen Bäume gepflanzt, die in den kommenden Jahren zu einem lebendigen Teil der Bergkamener Landschaft heranwachsen werden.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Sängerin und Gitarristin Kelsey Klamath, die mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire eine stimmungsvolle Atmosphäre schuf. Für das leibliche Wohl sorgte die Einheit Overberge der Feuerwehr Bergkamen mit Bratwürstchen und Getränken.

Die Pflanzfeste im Jubiläumswald sind seit vielen Jahren fester Bestandteil des städtischen Veranstaltungskalenders und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Für die nächste Frühlingspflanzaktion am 11. April 2026 nimmt die Stadt bereits jetzt Bestellungen entgegen. Informationen zum Bestellvorgang und zur Organisation der Pflanzfeste erteilt das Stadtmarketing Bergkamen. Ansprechpartner ist Karsten Rockel,
Telefon: 02307 965-397, E-Mail:
k.rockel@bergkamen.de




TAG des Apfels 2025 auf der Ökologiestation

Am Samstag, 25. Oktober 2025, wird die Ökologiestation in Bergkamen wieder zum Treffpunkt für Groß und Klein – beim Tag des Apfels 2025, zu dem die Naturförderungsgesellschaft des Kreises Unna, die Biologische Station Kreis Unna | Dortmund und das Umweltzentrum Westfalen herzlich einladen.

Das beliebte Herbstfest bietet auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Besucherinnen und Besucher können sich auf eine große Apfelsortenausstellung freuen, bei der eigene Äpfel zur Bestimmung mitgebracht werden können. Es warten handwerkliche und kunsthandwerkliche Stände, regionale und Fairtrade-Produkte sowie vielfältige Informationsangebote rund um Umwelt und Nachhaltigkeit. Für das leibliche Wohl sorgen frisch gepresster Apfelsaft, kulinarische Köstlichkeiten und Kuchen von den Landfrauen. Der Eintritt ist frei.

Für Kinder gibt es kreative und aktive Angebote – etwa das Basteln herbstlicher Armbänder.

Auch in diesem Jahr darf der beliebte Apfelkuchen-Wettbewerb nicht fehlen: Selbstgebackene Kuchen können bis 13:30 Uhr am Stand der Verbraucherzentrale NRW (drinnen) abgegeben werden. Die Preisverleihung findet um 15:00 Uhr statt.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist der Stand des Messerschleifers Stephan Blank. Er zeigt vor Ort, wie Messer professionell geschliffen werden, bietet Schleifvorführungen, Beratung und das Schärfen von Messern direkt an. Bei größeren Klingen besteht die Möglichkeit, diese nach einer Woche in Unna-Lünern abzuholen.

Neu dabei ist in diesem Jahr auch das Repair Café Bergkamen. Hier können Besucherinnen und Besucher defekte Alltagsgegenstände – etwa kleinere Elektrogeräte, Textilien oder Haushaltsutensilien – mitbringen und gemeinsam mit den ehrenamtlichen Reparatur-Expertinnen und -Experten wieder instand setzen. Das Repair Café zeigt anschaulich, wie Reparieren Ressourcen schont und nachhaltig Freude macht.

Bereits vor dem eigentlichen Fest lädt die Biologische Station zu einer geführten Exkursion in die Lippeaue ein. Der etwa zweistündige Spaziergang startet um 10:00 Uhr. Für die Exkursion bitte wetterangepasste Kleidung, Gummistiefel und, falls vorhanden, ein Fernglas mitbringen.