Neue Website des Umweltzentrums ist online: Moderner Auftritt und bessere Orientierung für Nutzerinnen und Nutzer

Das Umweltzentrum Westfalen präsentiert ab sofort ihren neuen Internetauftritt. Mit der überarbeiteten Website bietet die Organisation eine moderne, übersichtlichere und nutzerfreundlichere digitale Plattform, die den Zugang zu Informationen, Angeboten und aktuellen Themen deutlich erleichtert.

„Mit unserer neuen Website schaffen wir einen zeitgemäßen digitalen Auftritt, der unsere Arbeit und unsere Angebote noch besser sichtbar macht“, sagt Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer Umweltzentrum Westfalen. „Unser Ziel war es, Informationen klarer zu strukturieren und unseren Besucherinnen und Besuchern eine schnelle und unkomplizierte Orientierung zu ermöglichen.“

Bei der Neugestaltung standen insbesondere eine intuitive Nutzerführung, eine optimierte Darstellung auf mobilen Endgeräten sowie eine moderne und ansprechende Gestaltung im Mittelpunkt. Inhalte wurden überarbeitet, Strukturen verbessert und die Website stärker an den Bedürfnissen der verschiedenen Zielgruppen ausgerichtet.

Machen Sie sich selbst ein Bild unter www.uz-westfalen.de




Labormobil macht am 2. Juni in Bergkamen Station: Verein testet auf dem Herbert-Wehner-Platz Brunnenwasser

Dieter Knetsch(mitte) und Milan Toups (rechts) beraten einen Brunnenbesitzer und untersuchen eine Brunnenwasserprobe, Foto: Ruben Wiltsch

Die Brunnenwasseranalysen am gelben Labormobil sorgten in den letzten Jahren in Bergkamen für reges Interesse. Zahlreiche Bürger kamen mit ihren Brunnenwasserproben zum Infostand vom VSR-Gewässerschutz, um zu erfahren, wofür sie das Wasser verwenden können. Am Dienstag, dem 2 Juni 2026 macht das Labormobil von 11 bis 13 Uhr in Bergkamen auf dem Herbert-Wehner-Platz Station.

Milan Toups und Dieter Knetsch, die sich in der gemeinnützigen Organisation engagieren, nehmen in dieser Zeit wieder die Proben der Bürger entgegen. In den heißen und trockenen Phasen des Sommers wird im Garten viel Wasser benötigt. Der VSR-Gewässerschutz möchte mit den Untersuchungen dazu beitragen, dass mehr Brunnenwasser statt dem kostbaren Leitungswasser verwendet wird. „Das Wasser aus dem Gartenbrunnen ist häufig mit Nitraten, Eisen, Bakterien und weiteren Stoffen belastet“, erklärt Milan Toups.

Im Labormobil untersucht er wieder gegen eine geringe Beteiligung von zwölf Euro den Nitrat-, Säure- und Salzgehalt. Diese Ergebnisse erhalten die Brunnenbesitzer bereits noch am Infostand am Ende der Aktion. Gegen eine weitere Kostenbeteiligung können auch zusätzliche Parameter analysiert werden. Durch die ergänzenden Untersuchungen erfahren die Brunnenbesitzer, ob das Wasser zum Gemüse gießen oder sogar zum Befüllen von Planschbecken und Teichen geeignet ist. „Außerdem können wir eine Einschätzung dazu geben, inwieweit das Wasser im Notfall zum Trinken einsetzbar ist“, betont Dieter Knetsch. Diese Messwerte bekommen die Brunnenbesitzer in einem ausführlichen Gutachten mit der Post zugesendet.

Die Gewässerexperten bieten zusätzlich jeden Donnerstag zwischen 10 und 14 Uhr eine telefonische Beratung unter 02831 9763342 an. Eine Beprobung des Gartenbrunnens ist ganz einfach. Der VSR-Gewässerschutz empfiehlt zur Probenahme 0,5 l Mineralwasserflaschen aus Kunststoff zu nutzen. „Mineralwasser aus der Flasche ausgießen, mehrmals mit Brunnenwasser spülen und dann bis zum Rand füllen ohne den Deckel oder Flasche von innen zu berühren“, ergänzt Milan Toups.




Sparkasse Bergkamen-Bönen unterstützt das Nachhaltigkeitsprojekt FREI DAY der Overberger Grundschule

Die Overberger Grundschule freut sich über die Unterstützung der Sparkasse Bergkamen-Bönen für das Nachhaltigkeitsprojekt „FREI DAY“. Mit der Förderung wird das Engagement der Schülerinnen und Schüler für Umwelt, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung gestärkt.

Der FREI DAY ist ein innovatives Unterrichtskonzept, bei dem Kinder und Jugendliche an echten gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen arbeiten. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler eigene Ideen entwickeln und Projekte umsetzen, die ihre Umwelt und das Zusammenleben nachhaltig verbessern.

Das Konzept orientiert sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs). Themen wie Klimaschutz, sauberes Wasser, Müllvermeidung, nachhaltige Städte, der Schutz von Tieren und Natur sowie Gesundheit und ein gutes Miteinander stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen, kreativ Lösungen zu entwickeln und gemeinsam aktiv zu werden. Der FREI DAY verbindet damit nachhaltiges Lernen mit praktischem Handeln im Alltag.

Dank der Unterstützung der Sparkasse Bergkamen-Bönen können an der Overberger Grundschule verschiedene Projekte und Aktionen umgesetzt werden. Dazu gehören kreative Umweltprojekte, praktische Lernangebote sowie nachhaltige Aktionen innerhalb der Schule und im Stadtteil.

Die symbolische Spendenübergabe erfolgte durch Michael Krause, Leiter des Vertriebsmanagements der Sparkasse Bergkamen-Bönen. Er betonte die Bedeutung nachhaltiger Bildungsarbeit bereits im Grundschulalter:
„Kinder und Jugendliche frühzeitig für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, ist eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Region.“

Schulleiterin Melanie Ludwig bedankt sich ausdrücklich für das Engagement:
„Die Unterstützung ermöglicht es unseren Kindern, eigene Ideen zu entwickeln und aktiv an einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken. Der FREI DAY stärkt nicht nur Umweltbewusstsein, sondern auch Teamarbeit, Kreativität und Eigenverantwortung.“

Mit dem FREI DAY setzt die Overberger Grundschule ein Zeichen für modernes Lernen und nachhaltiges Handeln im Schulalltag.




Nächtliches Mähroboter-Verbot beschlossen: Schutzmaßnahme für Igel

Der Ausschuss für Natur, Umwelt und Klimaschutz hat eine Allgemeinverfügung zum Verbot der nächtlichen Inbetriebnahme von Mährobotern im Kreis Unna erlassen. Das Verbot gilt ab dem 1. Mai immer in der Zeit von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang des folgenden Tages.

Das Verbot stellt eine Schutzmaßnahme für Igel und andere kleine Wirbeltiere dar. Immer wieder werden durch Mähroboter oder sonstige Pflegegeräte verletzte oder getötete Tiere aufgegriffen, weswegen der Igel seit 2024 erstmals auf der roten Liste als bedrohte Tierart gelistet ist. Das Verbot der nächtlichen Inbetriebnahme von Mährobotern liefert daher einen wichtigen und effektiven Beitrag zum Artenschutz, da es eine Gefahrenquelle sowohl für Igel als auch für andere betroffene Wirbeltiere, wie beispielsweise Erdkröten und andere Amphibien, minimiert.

Besitzende oder Betreibende eines Mähroboters haben dafür Sorge zu tragen, dass durch die Inbetriebnahme keine Gefahr für Igel und andere Tiere entsteht. Entsprechend den Hauptaktivitätszeiten des Igels, die sich auf die Dämmerungs- und Nachtzeiten erstrecken, gilt das Betriebsverbot für Mähroboter in der Zeit von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang des folgenden Tages. Vom Verbot ausgenommen sind Mähroboter auf Rasenflächen auf Dachflächen und in geschlossenen Räumen. In Ausnahmefällen kann bei der unteren Naturschutzbehörde ein Antrag gestellt werden.
Die entsprechende Allgemeinverfügung ist nach Veröffentlichung zu finden unter www.kreis-unna.de/amtsblatt. PK | PKU




„Grüne Woche“ auf der Ökologiestation in Bergkamen – Workshops, Exkursionen und Vorträge

Vom 4. bis 9. Mai 2026 lädt die Ökologiestation in Bergkamen erneut zur „Grünen Woche“ ein. Unter dem Motto „Gesunde Ernährung, Amphibien und naturnahes Gärtnern“ präsentieren die Akteure der Ökologiestation – darunter das Umweltzentrum Westfalen, die Naturförderungsgesellschaft für den Kreis Unna, der NABU sowie die Biologische Station Kreis Unna | Dortmund – ein vielseitiges Programm.
Ob spannende Workshops, Exkursionen oder Vorträge – die „Grüne Woche“ bietet viele Möglichkeiten, die Themen zu erkunden.

Zum Beispiel bietet die Grüne Woche folgende Veranstaltungen:

• Der Vortrag „Amphibien im Kreis Unna“ am Donnerstag, 7. Mai, gibt spannende Einblicke in die Lebensweise heimischer Amphibien. Im Anschluss führt eine Kurzexkursion zu einem Gewässer in der Lippeaue, wo die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden können.

• Der Workshop „Klimafreundliche Brotaufstriche vegan & veggy. Süß & spicy“ am Mittwoch, 6. Mai, zeigt, wie leckere und nachhaltige Brotaufstriche einfach selbst zubereitet werden können – natürlich inklusive Kostproben.

• Natur hautnah erleben können Teilnehmende bei der Exkursion „Naturvielfalt im NSG Beversee“ am Mittwoch, 6. Mai. Gemeinsam erkunden sie die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt dieses besonderen Lebensraums.

Auch zahlreiche weitere Exkursionen und Workshops laden dazu ein, gesunde Ernährung, naturnahes Gärtnern und Amphibien zu entdecken. Ob bei Kochwerkstätten, Besuchen landwirtschaftlicher Betriebe, Amphibienwanderungen oder einem Wildkräuterspaziergang – für jeden ist etwas dabei.

Anmeldung erforderlich:
Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig. Einige Angebote sind kostenfrei, für andere fällt ein kleiner Kostenbeitrag an. Alle Details, Treffpunkte und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte auf www.ubiku.ruhr oder telefonisch bei Agnès Teuwen unter 02389 980912 bzw. per E-Mail an agnes.teuwen@uwz-westfalen.de.




Vereine der Sportanlage Overberge pflanzen Zukunft – Beteiligung an Klimabäume-Aktion des Regionalverbands Ruhr

Der Handball Club Eintracht (HCE) Bergkamen, ehemals die Handballabteilung des TuS Eintracht Overberge, hat sich erfolgreich für die Teilnahme an der Aktion „Klimabäume – Vereine pflanzen Zukunft“ des Regionalverbands Ruhr (RVR) beworben und damit den Grundstein für eine gemeinschaftliche Initiative gelegt. Ausgehend von dieser Bewerbung entstand eine vereinsübergreifende Pflanzaktion, an der sich die Vereine der Sportanlage Overberge gemeinsam beteiligen und so ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Zusammenhalt in der Region setzen.

Die im Rahmen der Aktion bereitgestellten Bäume, Sträucher und Blumen wurden am heutigen Freitag mit Unterstützung des städtischen Baubetriebshofes gepflanzt. Die Umsetzung erfolgte als gemeinschaftliche Aktion aller auf dem Sportgelände ansässigen Vereine. Neben dem HCE Bergkamen beteiligten sich der FC Overberge, der TuS Eintracht Overberge sowie die Schießgruppe Overberge aktiv an der Pflanzaktion.

Durch die vereinsübergreifende Zusammenarbeit wurde nicht nur eine ökologische Aufwertung des Sportgeländes erreicht. Die Maßnahme leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, stärkt die Biodiversität und verbessert nachhaltig die Aufenthaltsqualität vor Ort. Darüber hinaus steht die gemeinsame Pflanzaktion beispielhaft für den starken Zusammenhalt und das funktionierende Miteinander der örtlichen Vereine.

Die Aktion „Klimabäume – Vereine pflanzen Zukunft“ ist ein Projekt des Regionalverbands Ruhr, das gezielt Sportvereine und andere Organisationen dabei unterstützt, ihre Flächen ökologisch aufzuwerten. Ziel ist es, durch die Pflanzung klimaresilienter Bäume und heimischer Pflanzenarten einen aktiven Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel zu leisten sowie das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz zu stärken.

Ein besonderer Dank gilt der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität, insbesondere René Böhm, der die Aktion von der Bewerbung bis zur Pflanzung eng begleitet hat.

Mit ihrem Engagement zeigen die beteiligten Vereine, wie durch Initiative, Zusammenarbeit und ehrenamtlichen Einsatz konkrete Beiträge für eine nachhaltige Zukunft vor Ort entstehen können.




Stöbern, entdecken, Lieblingsstücke finden: Secondhand-Textil-Markt in der Ökologiestation

Alle, die Lust auf besondere Fundstücke abseits der üblichen Ladenketten haben, sollten sich Samstag, den 25. April 2026, vormerken. Von 14:00 bis 18:00 Uhr verwandelt sich die Ökologiestation des Kreises Unna in Bergkamen (Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1, 59192 Bergkamen) in einen Secondhand-Textilmarkt und wird zu einem Treffpunkt für alle, die gerne stöbern, kombinieren und echte Einzelstücke entdecken.

Ob stylische Secondhand-Fashion, Vintage-Kleidung mit Charakter, Beauty-Produkte, Accessoires oder Schmuck – bei diesem Angebot ist das Finden von Schätzen garantiert. Hier geht es nicht um Massenware, sondern um besondere Teile, die eine zweite Chance verdienen und zu neuen Lieblingsstücken werden können. Ganz gleich, ob Sie gezielt suchen oder einfach drauflos stöbern – die Chancen stehen gut, mit etwas ganz Besonderem nach Hause zu gehen.

Ein zusätzlicher Pluspunkt: Pro Stand wird eine Spende gesammelt, die vollständig in ein ökologisches Projekt fließt. So verbindet sich das Einkaufserlebnis mit einem guten Zweck.

Der Eintritt ist frei.




Stöbern, entdecken, Lieblingsstücke finden: Secondhand-Textil-Markt in der Ökologiestation

Alle, die Lust auf besondere Fundstücke abseits der üblichen Ladenketten haben, sollten sich Samstag, den 25. April 2026, vormerken. Von 14:00 bis 18:00 Uhr verwandelt sich die Ökologiestation des Kreises Unna in Bergkamen (Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1, 59192 Bergkamen) in einen Secondhand-Textilmarkt und wird zu einem Treffpunkt für alle, die gerne stöbern, kombinieren und echte Einzelstücke entdecken.

Ob stylische Secondhand-Fashion, Vintage-Kleidung mit Charakter, Beauty-Produkte, Accessoires oder Schmuck – bei diesem Angebot ist das Finden von Schätzen garantiert. Hier geht es nicht um Massenware, sondern um besondere Teile, die eine zweite Chance verdienen und zu neuen Lieblingsstücken werden können. Ganz gleich, ob Sie gezielt suchen oder einfach drauflos stöbern – die Chancen stehen gut, mit etwas ganz Besonderem nach Hause zu gehen.

Ein zusätzlicher Pluspunkt: Pro Stand wird eine Spende gesammelt, die vollständig in ein ökologisches Projekt fließt. So verbindet sich das Einkaufserlebnis mit einem guten Zweck.

Der Eintritt ist frei.




Verschiedene Kochworkshops bei der Grünen Woche auf der Ökologiestation

Vom 4. bis 9. Mai 2026 bündelt die „Grüne Woche“ ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Workshops und Exkursionen und setzt dabei unter anderem einen Akzent auf gesunde und klimafreundliche Ernährung.

In gemeinsamen Kochwerkstätten entdecken die Teilnehmenden die Vielfalt der vegetarischen und pflanzenbasierten Küche. Dabei stehen insbesondere alltagstaugliche und gesunde Gerichte im Mittelpunkt. Den Auftakt bildet die Kochwerkstatt „Vegetarische Küche“ der AOK Nordwest am Montag, 4. Mai, von 18:00 bis 20:00 Uhr mit Karin Heymann.

Es folgt der Workshop „Klimafreundliche Brotaufstriche – vegan & veggie, süß und spicy“ der Verbraucherzentrale NRW am Mittwoch, 6. Mai, von 17:30 bis 19:00 Uhr. Jutta Eickelpasch zeigt, wie lecker und einfach selbstgemachte Aufstriche sind – Probieren und Mitnehmen inklusive.

Um „Linsenlust und Bohnenglück“ geht es in der Kochwerkstatt am Freitag, 8. Mai, von 18:00 bis 20:00 Uhr. Karin Heymann von der AOK Nordwest macht den Teilnehmenden dabei die ballaststoff- und nährstoffreichen Hülsenfrüchte schmackhaft.

Zum Abschluss können Interessierte am Samstag, 9. Mai, von 13:00 bis 14:00 Uhr bei einem Wildkräuterspaziergang rund um die Ökologiestation Zutaten aus der Natur kennenlernen und sammeln.

Gleichzeitig lädt die Grüne Woche dazu ein, Natur und Umwelt aus nächster Nähe kennenzulernen. Exkursionen führen unter anderem zum Beversee und in die Uelzener Heide/Mühlhausener Mark. Dort erhalten die Teilnehmenden Einblicke in heimische Lebensräume und erfahren mehr über die Bedeutung der Artenvielfalt sowie den Schutz von Amphibien.

Auch in den Vorträgen spiegelt sich die Bandbreite der Themen wider: Neben gesunder Ernährung stehen Aspekte wie naturnahes Gärtnern und der Schutz von Amphibien im Kreis Unna im Fokus. Die Inhalte werden praxisnah vermittelt und geben konkrete Anregungen für den eigenen Alltag.

Ergänzt wird das Programm durch Führungen, etwa zur Solidarischen Landwirtschaft in Werne oder zum Fleischzerlegebetrieb Neuland auf der Ökologiestation, die Einblicke in unterschiedliche Formen der Lebensmittelproduktion ermöglichen.

Die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei und werden von verschiedenen Partnern wie der AOK Nordwest, der Verbraucherzentrale NRW, der SOLAWI Werne sowie den Akteuren der Ökologiestation – also Neuland/Biofleisch NRW, der Biologischen Station Dortmund | Unna, dem NABU Kreisverband Unna, der Naturförderungsgesellschaft des Kreises Unna und dem Umweltzentrum Westfalen – angeboten.

Bei Exkursionen wird um wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk gebeten.

Weitere Informationen zu Treffpunkt, Ort und Uhrzeit sowie zu den Anmeldemöglichkeiten erhalten Sie beim Umweltzentrum Westfalen (Agnès Teuwen, 02389 9809 12, agnes.teuwen@uwz-westfalen.de) oder online auf www.ubiku.ruhr sowie www.uwz-westfalen.de.




Gesunde Ernährung, Amphibien und naturnahes Gärtnern: Die Grüne Woche auf der Ökologiestation

Wie schmeckt eine klimafreundliche Küche? Welche Rolle spielen Amphibien für unsere Ökosysteme? Und wie gelingt naturnahes Gärtnern im eigenen Garten? Antworten auf diese und andere Fragen gibt die „Grüne Woche“ vom 4. bis 9. Mai 2026 in und um die Ökologiestation.

Die Woche vermittelt alltagsnahe Ansätze für einen bewussteren und nachhaltigeren Lebensstil. So können die Teilnehmenden in mehreren Kochwerkstätten die vegetarische und pflanzenbasierte Küche entdecken und probieren. Ergänzend dazu zeigt die Verbraucherzentrale NRW in einem Workshop, wie man klimafreundliche Brotaufstriche zubereitet – von süß bis herzhaft. Auch Naturerlebnisse kommen nicht zu kurz: Exkursionen führen unter anderem zum Beversee oder in die Uelzener Heide/Mühlhausener Mark, die von der Biologischen Station Dortmund | Unna oder dem NABU Kreisverband Unna organisiert werden. Dabei stehen insbesondere die heimische Artenvielfalt und der Schutz von Amphibien im Fokus. Darüber hinaus geben Vorträge Impulse für mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Themen wie naturnahes Gärtnern oder der Schutz von Amphibien im Kreis Unna werden praxisnah vorgestellt. Eine Führung durch die Solidarische Landwirtschaft in Werne sowie eine Führung durch den Fleischzerlegebetrieb Neuland auf der Ökologiestation runden das Angebot ab.

Die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei und werden von verschiedenen Partnern wie der AOK Nordwest, der Verbraucherzentrale NRW, der SOLAWI Werne sowie den Akteuren der Ökologiestation – also Neuland/Biofleisch NRW, der Biologischen Station Dortmund | Unna, dem NABU Kreisverband Unna, der Naturförderungsgesellschaft des Kreises Unna und dem Umweltzentrum Westfalen – angeboten.

Bei Exkursionen wird um wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk gebeten.

Weitere Informationen zu Treffpunkt, Ort und Uhrzeit sowie zu den Anmeldemöglichkeiten erhalten Sie beim Umweltzentrum Westfalen (Agnès Teuwen, 02389 9809 12, agnes.teuwen@uwz-westfalen.de) oder online auf www.ubiku.ruhr sowie www.uwz-westfalen.de.




Pilotprojekt am Wertstoffhof Bergkamen: Kunststoffe und Sperrmüll – bitte trennen!  

Vertreter des Werkstoffforums der Zukunft und der GWA Kreis Unna mbH beim Start für das gemeinsame Pilotprojekt am GWA-Wertstoffhof in Bergkamen.

Am GWA-Wertstoffhof in Bergkamen startet ab sofort ein neues Pilotprojekt: Hartkunststoffe und Sperrmüll sollen nicht mehr zusammen in einem Sperrmüllbunker landen, sondern bei der Anlieferung getrennt, in zwei nebeneinander liegenden Boxen, gesammelt werden. Man hofft, die so getrennt erfassten Kunststoffe effektiver und nachhaltiger recyceln zu können. Das Projekt ist eine Kooperation der GWA Kreis Unna mbh mit dem Werkstoffforum der Zukunft.

Hartkunststoffe sind in Haus und Garten vielseitig im Einsatz und erleichtern das Leben täglich: Als Transportboxen, Sandkästen, Rutschautos, Gartenmöbel, Regentonnen, Gießkannen, Hartschalenkoffer u.v.m. Kunststoffe sind praktisch in jedem Haushalt zu finden und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber: Die meisten Kunststoffe entstehen aus Erdgas oder Erdöl – Rohstoffe, die importieret müssen und die begrenzt sind. Ihre Förderung und Verarbeitung verursacht große Mengen an CO2. Damit wird der Treibhauseffekt verstärkt und die Umwelt belastet.

Ein hochwertiges Kunststoffrecycling bedeutet: Produkte wiederzuverwerten, Stoffkreisläufe zu schließen, Abfälle zu vermeiden und unabhängiger von Rohstoffimporten zu werden.

Für den Bürger bedeutet dies relativ wenig Veränderung bei der Anlieferung von Sperrmüll am Wertstoffhof.  Statt alles in eine Box zu entsorgen, trennt man: In die eine Box landet Sperrmüll, wie z.B. Matratzen, Sofas, Teppiche, in die andere Box, direkt daneben, kommen die Hartkunststoffe, wie z.B. Spielzeuge, Gartenstühle und Regentonnen.

Ziel des Pilotprojektes in Bergkamen ist es, durch die separate Sammlung der Kunststoffprodukte neue Erkenntnisse hinsichtlich der Recyclingfähigkeit dieses Abfallstroms zu gewinnen. Dieses Projekt könnte zur Vorreiterrolle für viele weitere Entsorgungsstandorte werden.

Weitere Fragen zum Projekt beantwortet die GWA-Abfallberatung gerne unter 0800 400 1 400.

Das Werkstoffforum der Zukunft ist ein innovatives Projekt, das in Schwerte angesiedelt ist und sich aus mehreren Konsortialpartnern zusammensetzt. Ziel des Forums ist die Erarbeitung von Strategien,  die eine zirkuläre Nutzung von Werkstoffen vorantreibt unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit www.werkstoff.forum

Das Werkstoffforum der Zukunft wird von dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW (5-Standorte-Programm) gefördert.