GSW öffnen ab 4. Mai unter Auflagen die Kundencenter: Beratung nur nach vorheriger Terminabsprache

Durch die schrittweisen Lockerungen der Beschränkungen wird nun auch für die GSW die Öffnung der Kundencenter möglich und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden wieder persönlich für die Kunden da sein.

Ab dem 4. Mai sind die Kundencenter in Kamen, Bönen und Bergkamen wieder geöffnet. Dennoch wird es kein normaler Besuch im Kundencenter werden, denn mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog wollen die GSW weiterhin einen Beitrag zur Eindämmung des SARS-CoV-2-Virus leisten und somit Kunden und Mitarbeiter gleichsam vor einer Ansteckung schützen.

Grundsätzlich ist für die persönliche Beratung in einem der Kundencenter vorab telefonisch ein Termin unter der Rufnummer 02307 978-2222 zu vereinbaren. Kunden werden darauf hingewiesen, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Für die geöffneten Kundencenter wird zudem eine Zutrittsregelung eingeführt. Es werden jeweils nur 2 Kunden im Kundencenter gleichzeitig an den getrennten Arbeitsplätzen beraten, Abstandsregeln werden durch Hinweise beziehungsweise Absperrungen markiert und Wartebereiche wird es nicht geben. Beim Zutritt zum Gebäude wird den Kunden Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt und die Nutzung ist zur Wahrnehmung des Beratungsgesprächs verbindlich.

Zu speziellen Themen wie beispielsweise Hausanschlüsse und Energiedienstleistungen werden Beratungen weiterhin nur telefonisch erfolgen können.

Bei Ausbruch der Coronakrise haben die GSW umfangreiche Vorkehrungen gegen die Ausbreitung des Virus getroffen. Daher hat sich der lokale Energieversorger unter anderem auch dazu entschlossen, bis auf Weiteres die Kundencenter in Kamen, Bönen und Bergkamen zu schließen.

Die GSW empfehlen weiterhin, nicht-persönliche Kontaktwege zu nutzen. Stadtwerke-Kunden haben auch weiterhin die Möglichkeit, über das Online-Kundencenter unter www.gsw-kamen.de oder telefonisch unter der Rufnummer 02307 978-2222 Ihre Anliegen rund um die Energieversorgung mit den Kundenberatern zu besprechen. Der Entstörungsdienst ist weiterhin Tag und Nacht für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar: Strom unter der Rufnummer 02307 978-4433; Gas/Wasser/Fernwärme unter 02307 978-4422.

Trotz der Coronazeit mit ihren strengen Beschränkungen waren die Mitarbeiter der GSW ständig im Versorgungsgebiet im Einsatz und haben den einwandfreien Betrieb der Netze gewährleistet. Wenn es notwendig war auch nachts und an Wochenenden, denn um die sichere Versorgung zu gewährleisten, arbeiten die Bereitschaftsteams der GSW auch zu diesen Zeiten. Zu keiner Zeit mussten sich die Bürgerinnen und Bürger Sorgen um ihre Energieversorgung machen. Auch in Zukunft nicht, denn die GSW stehen für sichere Energie nicht nur in Krisenzeiten.




„Bauten für Bürger“: Fotoausstellung über das Bergkamener Rathaus und den Ratstrakt

Bürgermeister Roland Schäfer eröffnet am kommenden Montag, 9. September 2019, um 18 Uhr im Rathausflur die Ausstellung „Bauten für Bürger“.

Passend zum „Jahr der Demokratie“ in 2019 zeigen zwölf Fotografien der Fotografin Julia Steinmeyer den Ratstrakt und das Rathaus – die „Legislative und Exekutive“ der Kommune – aus einer künstlerischen und somit neuen Perspektive. Die Fotos entstanden im Rahmen ihrer Bachelorarbeit „Bauten für Bürger – Rathäuser der Nachkriegsmoderne im Ruhrgebiet“. Sie sollen die auf Offenheit und Transparenz ausgerichtete Architektur in den ersten Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg verdeutlichen.




Stadtwerke-Windpark soll bis Sommer vollständig ans Netz

Die Inbetriebnahme des ersten deutschen Stadtwerke-Windparks in der Nordsee schreitet zügig voran. “Mit 20 Windrädern ist inzwischen die Hälfte der 5-Megawatt-Offshore-Anlagen im Probebetrieb“, erläutert GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl: „Seit der Inbetriebnahme der ersten Anlage vor rund zehn Wochen hat unser Windpark bereits 23 Millionen Kilowattstunden Strom in das deutsche Stromnetz eingespeist.“ Am Trianel Windpark Borkum (TWB), so die offizielle Bezeichnung des Windparks, sind die GSW mit 2,5 Prozent beteiligt.

 

Windrad vor Borkum.
Windrad vor Borkum.

Im Februar 2015 wurden die ersten Anlagen in Betrieb genommen, nachdem zum Jahreswechsel die Umspannstation des Übertragungsnetzbetreibers den Netzanschluss zum Festland nach mehr als fast zweijähriger Verzögerung endlich etabliert hatte.

Nach einigen Wochen Betrieb gehen die Anlagen in die vorgeschriebene „500- Stunden-Wartung“. Bei der „500-Stunden-Wartung“ wird die Anlage stillgelegt und vollständig überprüft. „Alle Bauteile und Hydraulikfunktionen werden durch entsprechende Fachkräfte auf technische Funktionstüchtigkeit abgeprüft. Die Ingenieure auf See fassen hierbei jede Schraube einzeln an“, erklärt GSW-Geschäftsführer Robert Stams.

Die „500-Stunden-Wartung“ bildet eine Ausnahme innerhalb des Wartungsplanes, sie ist auch nur einmal pro Anlage durchzuführen. Danach folgen jährliche Wartungen, 2-jährliche Wartungen, 5-jährliche Wartungen und 10-jährliche Wartungen mit jeweils unterschiedlicher Wartungsintensität.

Der Windpark liegt rund 45 Kilometer vor der Küste der Nordseeinsel Borkum. Bis zum Sommer sollen alle Anlagen des Typs AREVA Wind M5000 mit einer Leistung von jeweils 5.000 Kilowatt ans Netz gehen.




Freitag schließen GSW-Kundencenter etwas früher

Die Kundencenter der GSW in Kamen, Bönen und Bergkamen schließen am Freitag, 24. April, aufgrund einer innerbetrieblichen Veranstaltung bereits um 11:30 Uhr.

Am Montag stehen die Mitarbeiter in den Beratungsstellen wieder zu den gewohnten Zeiten zur Verfügung.




Offshore-Windpark der GSW liefert ersten Strom

Der erste rein kommunale Offshore-Windpark Europas liefert Strom. Am Sonntag wurde die Inbetriebnahme der ersten Anlage abgeschlossen. „Über Weihnachten wurde unser Windpark über die Umspannplattform DolWin alpha ans Höchstspannungsnetz angeschlossen, am Wochenende ist nun die erste Anlage in Betrieb genommen worden“, berichtet GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl.

Der Offshore-Windpark mit seinen 40 Windenergieanlagen liegt rund 45 Kilometer vor der Küste der Nordseeinsel Borkum.
Der Offshore-Windpark mit seinen 40 Windenergieanlagen liegt rund 45 Kilometer vor der Küste der Nordseeinsel Borkum.

Der Offshore-Windpark mit seinen 40 Windenergieanlagen liegt rund 45 Kilometer vor der Küste der Nordseeinsel Borkum. Die Errichtung wurde windparkseitig Mitte 2014 abgeschlossen. Die mehrfache Verschiebung der Netzanbindung durch den Übertragungsnetzbetreiber hatte den Netzanschluss allerdings bis zum Jahreswechsel verzögert.

Die Inbetriebnahme der 40 Windenergieanlagen erfolgt nun gemeinsam mit dem Hersteller AREVA Wind. Bis zum Frühjahr sollen alle Anlagen des Typs AREVA Wind M5000 mit einer Leistung von 5 MW nach und nach zugeschaltet werden.

Inbetriebnahme in vier Schritten

Für die Inbetriebnahme der einzelnen Windanlagen hat AREVA das unter norwegischer Flagge fahrende Spezialschiff AKER WAYFARER gechartert. Das 157 Meter lange Schiff ist mit zwei Schwerlastkränen ausgestattet und hat neben der Crew bis zu zehn Techniker an Bord. Zusätzlich verfügt das Schiff über eine Ampelmann-Gangway, die in der Lage ist, mit einer speziellen Hydraulik bis zu vier Meter hohe Wellen auszugleichen. Die Inbetriebnahme erfolgt in vier Schritten. Erst gehen die Anlagen in den sogenannten Trudelbetrieb. Dabei dreht die Turbine sehr langsam, gewissermaßen um warm zu laufen und die notwendige Betriebsdrehzahl zur Netzsynchronisation zu erreichen. Der zweite und dritte Schritt ist die Inbetriebnahme des Umrichters und des Generators. Zuletzt erfolgt der Übergang in die Einlaufphase mit den Abschlussarbeiten bis zum Beginn des Probebetriebs. Der Wind muss mit mindestens Windstärke 3 (4 m/s entspricht 14,4 km/h) wehen, um das Windrad in Betrieb nehmen zu können. Zugleich darf nicht mehr als Windstärke 7 (15 m/s entspricht 54 km/h) herrschen, um den sicheren Übergang vom Schiff zur Anlage für die Techniker zu ermöglichen.

Auch bei Sturm wird Strom produziert

Geschäftsführer Robert Stams: „Unsere Windkraftanlagen selbst sind so ausgelegt, dass sie auch bei schwerem Sturm (25 m/s entspricht 90 km/h) noch Strom produzieren.“

Die technische Betriebsführung des Trianel Windparks Borkum erfolgt von Land aus. Alle Windenergieanlagen und das Umspannwerk können aus dem Betriebsbüro in Emden überwacht und gesteuert werden.

Der Trianel Windpark Borkum wird pro Jahr auf Basis der erwarteten 4.000 Volllaststunden rund 800 Gigawattstunden Strom (800 Mio. kWh) produzieren. Damit reicht die jährliche Stromproduktion aus, um rechnerisch 200.000 Haushalte zu versorgen. An dem Offshore-Windpark sind neben den GSW und der Trianel GmbH weitere 32 Stadtwerke und Regionalversorger aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz beteiligt.




Abrechnung kommt: GSW verlängern Öffnungszeiten ihrer Kundencenter

Die Jahresabrechnungen für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme flattern bald ins Haus. Da gibt es bei den Kunden der Gemeinschaftsstadtwerke sicherlich viele Fragen. Deshalb verlängern die GSW vom 2. bis 13. März die Öffnungszeiten ihrer Kundencenter.

In den nächsten sechs Wochen gelten:

Kundencenter Kamen

  • Montag – Donnerstag 08.00 – 17.00 Uhr
  • Freitag                        08.00 – 13.00 Uhr

Kundencenter Bergkamen 

  • Montag – Donnerstag 08.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr
  • Freitag                        08.00 – 13.00 Uhr

 

Kundencenter Bönen

  • Montag – Donnerstag 08.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr
  • Freitag                        08.00 – 13.00 Uhr

GSW-Kunden können auch unter www.gsw-kamen.de bequem die Online-Funktionen der neuen GSW-Internetseite von zu Hause aus nutzen. Darüber hinaus sind die meisten Fragen zur Jahresendabrechnung auf der Internetseite erklärt.




GSW-Kundencenter öffnen zwischen den Feiertagen

Die Kundencenter der GSW sind am 29. und 30. Dezember wie gewohnt geöffnet. Am 24. und 31. Dezember 2014 sowie am 1. Januar 2015 sind die Kundencenter dagegen geschlossen.

Am 2. Januar 2015 bleiben die Kundencenter in Bergkamen und Bönen geschlossen. Das Kundencenter in Kamen öffnet dagegen zwischen 8 und 12 Uhr.




GSW warnen vor Drückerkolonnen

Dreiste Lügen und fadenscheinige Anliegen – die Drücker sind sehr kreativ, wenn sie den Grund für ihr plötzliches Auftauchen vor der Haustür oder den Telefonanruf nennen. Doch eigentlich geht es ihnen um das Ausspähen von personenbezogenen Daten.

Die GSW werden daher zurzeit wieder vermehrt darauf hingewiesen, dass sich fremde Menschen für die Kundendaten wie zum Beispiel Zählernummer oder den Verbrauch interessieren.

Die Betrüger versuchen so, „durch die Hintertür“ einen Energieversorgerwechsel durchzuführen.

Besorgte Bürger, die an der Haustür von fremden Menschen belästigt werden, können sich unter der Rufnummer 02307 978-0 an die GSW-Zentrale und darüber hinaus über die Rufnummer 02307 921-0 auch direkt an die (kriminal-) polizeiliche Dienststelle in der Nähe wenden. Dort erhalten sie zusätzlich wertvolle Tipps und hilfreiche Broschüren zum Thema Haustür- und Telefongeschäfte.




Gemeinschaftsstadtwerke warnen vor Betrügern am Telefon

Seit einigen Tagen bekommen die GSW vermehrt Hinweise von ihren Kunden in Kamen, Bergkamen und Bönen, dass sich Anrufer als GSW-Mitarbeiter ausgeben und Daten wie zum Beispiel die Zählernummer abfragen. Die Anrufer täuschen dabei vor, dass eine Tarifberatung wegen einer angeblichen Strompreisänderung notwendig ist.

Wie jedoch am 5. November bekanntgegeben wurde, erhöhen die GSW ihre Preise für Strom und Gas nicht. Darüber hinaus führen die GSW keine telefonische Tarifberatung durch, sondern distanzieren sich entschieden von derartig unseriösen Geschäftspraktiken.

Das Vertrauen zu den GSW wird betrügerisch ausgenutzt, um einen Versorgerwechsel durchführen zu können. Wenige Angaben reichen dazu bereits aus und betroffene Kunden erfahren erst von dem neuen Vertrag mit einem fremden Versorger, wenn die Zeit zum Widerruf bereits verstrichen ist.

Vor derartigen Überraschungen kann man sich am besten schützen, wenn man am Telefon keine persönlichen Dinge gegenüber einem Fremden preisgibt.

Besorgte Kunden können sich im Zweifelsfall gerne bei den GSW telefonisch unter der Rufnummer 02307 978-280 informieren, ob es möglicherweise fremdgesteuerte Veränderungen im Vertragsverhältnis mit den GSW gibt.