Vom Schacht 3 zum Bundespräsidenten: SuS Rünthe überreicht sein Zukunftsbild in Bonn

Manchmal beginnen besondere Geschichten an einem völlig unerwarteten Ort. Dietmar Wurst, Vorsitzender des SuS Rünthe, befand sich gerade im Brasilien-Urlaub und war auf dem Weg zu einer Jaguar-Safari, als ihn eine E-Mail seiner Sekretärin erreichte.
Die Betreffzeile lautete: „Einladung Bundespräsident!“ In der Nachricht selbst standen lediglich drei Worte: „Könnte wichtig sein.“
Und tatsächlich: Im Anhang befand sich eine persönliche Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Bürgerfest am 4. September in der Villa Hammerschmidt in Bonn.

„Ich musste das Schreiben zweimal lesen“, erinnert sich Wurst. „Da sitzt man viele Tausend Kilometer von Rünthe entfernt und fragt sich: Ist das wirklich für mich?“
Wenige Wochen später stand er tatsächlich in der Villa Hammerschmidt. Begleitet wurde er von Bernd Rose, Ressortleiter für Events und Infrastruktur im Gesamtvorstand des SuS Rünthe.
Für Wurst war die Einladung nicht nur eine persönliche Ehre, sondern vor allem eine Wertschätzung für die Menschen, die den Verein ehrenamtlich tragen. Fast 90 Ehrenamtliche ermöglichen rund 650 Mitgliedern Sport und Gemeinschaft – darunter etwa 350 Kindern und Jugendlichen in 17 Jugendmannschaften.
„Auf der Einladung stand zwar mein Name, verdient hätten diesen Platz aber viele andere genauso“, betont Wurst. „Ich habe sicherlich den einen oder anderen Anstoß gegeben. Entscheidend sind aber die Menschen, die Ideen aufgreifen, ihr Wissen und ihre Zeit einbringen und dann einfach machen.“
Das Bürgerfest bot zahlreiche Begegnungen, ein abwechslungsreiches Programm und eine besondere Atmosphäre. Auch Johann Lafer war vor Ort. Für eine unerwartete Rünther Überraschung sorgte jedoch Eis Berger, das in der Villa Hammerschmidt Eis verteilte.
„Da fährt man zum Bundespräsidenten nach Bonn und trifft plötzlich ein Stück Heimat. Die Welt ist manchmal eben doch ein Dorf“, sagt Wurst schmunzelnd.
Der aufregendste Moment folgte nach der Ansprache des Bundespräsidenten. Als Frank-Walter Steinmeier auf die eingeladenen Ehrenamtlichen zuging, entschied sich Wurst für eine eher ungewöhnliche Begrüßung. Statt „Herr Bundespräsident“ rief der Vorsitzende des Dorfvereins: „Hallo Prickel!“
„Prickel“ war Steinmeiers Spitzname während seiner Zeit als Fußballer. Der Bundespräsident drehte sich sofort um und antwortete: „Ach, hallo!“
So ergab sich ein kurzer persönlicher Austausch. Wurst überreichte dem Bundespräsidenten dabei das „Zukunftsbild 2036“ des SuS Rünthe. Darin beschreibt der Verein, wie er sich und den Sportstandort Schacht 3 in den kommenden zehn Jahren weiterentwickeln wird.
Wurst verband die Übergabe mit einem Gedanken, der für ihn über den Verein hinausgeht: „Wir sprechen in Deutschland viel über die Probleme von heute. Ich glaube aber, dass wir ebenso ein gemeinsames Bild davon brauchen, wo wir morgen stehen möchten – eine Perspektive, die Mut macht und nicht von Angst bestimmt wird.“
Zum emotionalen Abschluss des Abends stand Wolfgang Niedecken auf der Bühne. Als er „Jraaduss“ spielte, wurden bei Wurst viele persönliche Erinnerungen an frühere Abende im Kölner Piranha wach.
Auf der Rückfahrt blieb vor allem das Gefühl, dass ehrenamtlicher Einsatz gesehen wird.
„Von einem Danke kann man keine Rechnung bezahlen“, sagt Wurst. „Trotzdem ist es vielleicht die wertvollste Währung im Ehrenamt. Es zeigt einem Menschen: Wir sehen, was du tust. Wir wissen, dass es nicht selbstverständlich ist. Und dein Einsatz macht einen Unterschied.“
Diese Wertschätzung möchte der Vorsitzende an all jene weitergeben, die sich beim SuS Rünthe und in den vielen anderen Vereinen der Region für ihre Mitmenschen einsetzen.
„Ich durfte an diesem besonderen Abend stellvertretend einer von ihnen sein. Das hat sich großartig angefühlt – und ein Selfie mit dem Bundespräsidenten macht man schließlich auch nicht jeden Freitag.“
TC Bergkamen sichert sich drei Titel bei den 9. Stadtmeisterschaften im Tennis

Vom 16. bis zum 22. August 2026 spielten insgesamt 36 Teilnehmer in sieben Konkurrenzen die besten Spieler aus. Gemeinsam organisierten der TC Bergkamen und die Tennisabteilung von TuRa Bergkamen die diesjährige Stadtmeisterschaft. Die Begegnungen fanden abwechselnd auf den Anlagen beider Vereine statt.
„Wir freuen uns über die schönen, fairen Spiele und die hohe Qualität, die alle Spieler in dieser Woche gezeigt haben“, sagt Dirk Urbanczyk, zweiter Vorsitzender des TC Bergkamen und Mitorganisator des Turniers, über die Turnierwoche. Am vergangenen Samstag wurden vor rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauern die entscheidenden Begegnungen ausgetragen. Im Anschluss an die Finalspiele fand die Siegerehrung im Rahmen des Sommerfests des TC Bergkamen statt. Die Ehrungen nahm Kay Schulte, 1. stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bergkamen, vor.
In der A-Konkurrenz setzte sich Manfred Bolle (TV Altlünen) nach einem spannenden Turnierverlauf durch. Nachdem er in der Gruppenphase noch gegen seinen späteren Finalgegner Christopher Wieczorek (TSC Münster TA) verloren hatte, setzte er sich im Finale deutlich mit 6:1 und 6:1 durch. Platz drei belegte Fabian Ridlowski vom TC Bergkamen.
Die B-Konkurrenz der Herren gewann Fabian Eckert (Werner TC) knapp gegen Moritz Möller (Werner TC). Eckert geriet im vereinsinternen Finale zunächst in Satzrückstand, konnte sich im Anschluss aber noch mit 4:6, 6:4 und 10:4 durchsetzen. Platz drei belegte Marcel Notzon (DJK BW Werl-Büderich).
Bei den Herren 40 setzte sich der an Position eins gesetzte Marcel Sander (DJK BW Werl-Büderich) durch. Bei den Herren 55 gewann Michael Fliescher (TC Bergkamen) das Finale gegen Dirk Urbanczyk (TC Bergkamen) mit 7:5 und 6:3. Den dritten Platz belegte Thomas Sassen (TC Bergkamen).
In der A-Konkurrenz der Herren 60 gewann Christian Korek (TTC Verl). In der B-Konkurrenz setzte sich Jürgen Knuf (TC Bergkamen) am Finaltag als Erstplatzierter durch. In der offenen Damenkonkurrenz gewann Nicole Evers (TC Bergkamen) gegen die Zweitplatzierte Emma Cordes (TV Preußen 08 Lünen).
Abteilungen von TuRa Bergkamen ziehen in die Tennisanlage in Overberge um

Mit der Fusion der Tennisvereine TV Blau-Weiß Bergkamen und TC Bergkamen-Weddinghofen zum neuen TC Bergkamen, war die Tennisanlage in Overberge an der Erlentiefenstraße seit dem 01.01.25 Geschichte und Tennis wurde dort nicht mehr gespielt.
Eine Gruppe von ehemaligen Tennisspielern verblieb auf der Anlage und ging mit der Sportart „Boule“ einer neuen sportlichen Aktivität nach. Damit war zumindest die Aufsicht und Unterhaltung des früheren Vereinsheims gesichert und die Stadt Bergkamen konnte sich mit der weiteren Nutzung der ehemaligen Tennisanlage befassen.
Die 1. Beigeordnete der Stadt Bergkamen, Christine Busch, stimmte sich dann mit TuRa Bergkamen ab, ob nicht die Abteilungen Ski- und Funsport und die Abt. Schwimmen/Wasserfreunde ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte aufschlagen wollten.
Die Wasserfreunde müssen ihr bisheriges Vereinsquartier im Hallenbad an der Lessingstraße räumen, da die heimischen Gemeinschaftsstadtwerke das Hallenbad abreißen werden und mit dem Bäderbetrieb bereits in das neue Häupenbad umgezogen sind. Um sämtliches Vereinsequipment jedoch an einem Standort unterbringen zu können, bot sich daher das ehemalige Tennisheim mit diversen Räumlichkeiten und mit vorhandenen Garagen an.
Die Abteilung Ski- und Funsport ist eine junge Abteilung von TuRa Bergkamen, die für ihre Mitglieder neben Fitnessangeboten zukünftig auch im „Boule“ aktiv werden möchte.
Beide Abteilungen haben mittlerweile die ehemalige Tennisanlage für ihre Aktivitäten mit der Durchführung von Sommerfesten und Angeboten auf den Boulebahnen genutzt und erhielten im Beisein mehrerer Abteilungsmitglieder den symbolischen Schlüssel für die neue Vereinsanlage von TuRa Bergkamen.
Die Übergabe nahm Bürgermeister, Thomas Heinzel, an den Vorsitzenden des Gesamtvereins, Dietmar Jezek, an den stellv. Abteilungsleiter der Wasserfreunde, Gordon Gramse, und den Abteilungsleiter Ski- und Funsport, Ulrich Pech, vor.
Neue Kurse in den Bädern der GSW Wasserwelt buchbar
Ob das Üben für das Seepferdchen, der angeleitete Weg zum Bronzeabzeichen oder aber die wohltuende Bewegung im Wasser – die Kurse der GSW Wasserwelt sprechen kleine und große Badegäste gleichermaßen an. Die nächsten Kurse in den Bädern der GSW Wasserwelt sind ab Samstag (15. August) buchbar. Erstmalig findet ein Anfängerschwimmkurs im Sesekebad in Kamen statt.
Während es in den Ferien Anfängerschwimmkurse im Häupenbad Bergkamen und im Saunabad Bönen gibt, bietet die GSW Wasserwelt ab September einen entsprechenden Kurs im Sesekebad an. Dabei lernen die Kinder die Brustschwimmtechnik. Am Ende kann das Schwimmabzeichen Seepferdchen erworben werden, wenn das Kind 25 Meter schwimmen, einen Tauchring ohne Brille aus schultertiefem Wasser holen und ins tiefe Wasser springen kann. Die Anfängerschwimmkurse richten sich an Kinder ab 5 Jahren, die sich ohne Eltern mit Schwimmhilfen im Wasser aufhalten können. Die Kurse enthalten jeweils 12 bzw. 14 Termine und kosten pro Termin 10 Euro.
Für Kinder, die bereits ein Seepferdchen haben, bietet sich ein Aufbauschwimmkurs an. Hier wird die Technik verbessert. Im Kurs kann das Bronze-Abzeichen absolviert werden. Die Aufbauschwimmkurse werden im Häupenbad Bergkamen und im Saunabad Bönen angeboten. Für die erste Wassergewöhnung für Kinder ab 4 Jahren gibt es ab September neue Mini-Kurse mit Elternteil im Häupenbad Bergkamen.
Für die großen Badegäste sind neue Aquafitness-Kurse ab Samstag buchbar. Ob Rücken-Fit-Kurs, Aquacycling oder ein Aquacircuit- oder Aquapower-Kurs: Alle Fitness-Kurse im Wasser fördern die körperliche und mentale Gesundheit.
Alle Kurse der GSW Wasserwelt sind ab Samstag (15. August) über die Internetseite www.gsw-wasserwelt.de buchbar. Wer sich einen Platz in einem Kurs sichern möchte, sollte schnell sein, da die Kurse stets schnell ausgebucht sind.
Bargeldlose Zahlung in den Bädern der GSW Wasserwelt ab Donnerstag wieder möglich
Bargeldlose Zahlung wieder möglich: Nach dem Cyberangriff auf die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen kehren die Bäder ebenfalls in den Regelbetrieb zurück. Ab dem morgigen Donnerstag (6. August) sind in allen Einrichtungen der GSW Wasserwelt die Kassensysteme wieder vollständig einsetzbar. Damit ist eine bargeldlose Zahlung – ebenso in der Gastronomie – wieder problemlos darstellbar. Auch Gutscheine sowie die Geldwertkarten, mit denen Gäste vergünstigt in die Bäder kommen, können wieder wie gewohnt eingelöst und gekauft werden.
„Wir freuen uns, dass wir die Kassensysteme wieder hergestellt haben und alle Applikationen wieder vollumfänglich nutzbar sind. Nach einer kurzen, aber intensiven Testphase können wir nun wieder in den Regelbetrieb übergehen“, erklärt Carsten Langstein, Bereichsleiter Bäder bei den GSW. Ab Donnerstag gilt dann wieder die gewohnte Tarifstruktur in den Bädern der GSW Wasserwelt. So sind im Häupenbad die Zeittarife wieder wählbar.
Nach der Revision im Saunabad Bönen kehrt die GSW-Freizeiteinrichtung ebenfalls in den Regelbetrieb zurück. Das Hallenbad öffnet wieder regulär am 10. August, die Sauna am 11. August. Auch in diesem Bad ist die bargeldlose Bezahlung dann wieder möglich.
In allen Bädern der GSW Wasserwelt ist weiterhin die Sommerferienkarte für 30 Euro erhältlich. Damit können Kinder und Jugendliche von 4 bis 17 Jahren in den Ferien so oft die GSW-Bäder besuchen, wie sie möchten.
Auseinandersetzung bei Amateur-Fußballspiel im Nordbergstadion: Zwei Personen leicht verletzt
Am Sonntag (02.08.2026) kam es gegen 15:45 Uhr während eines Amateur-Fußballspiels im Nordbergstadion zu einer Auseinandersetzung zwischen Spielern und Zuschauern.
Nach einer vorangegangenen Spielsituation, bei der es zu einem Foul gekommen war, betrat ein 37-jähriger Zuschauer aus Lünen das Spielfeld und ging auf einen 28-jährigen Spieler zu. Dabei entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung.
Ein 27-jähriger Spieler aus Lünen versuchte, einen 21-jährigen Lüner von dem 28-Jährigen wegzuziehen. Im weiteren Verlauf wurden der 28-Jährige sowie der 27-Jährige leicht verletzt. Eine Behandlung im Krankenhaus war nicht notwendig.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen.
Sonnige Momente, wolkige Aussichten – eine Radtour voller guter Laune!
34 Teilnehmer/innen des Lauftreffs SuS Oberaden trafen sich pünktlich am Sportheim Oberaden, um gemeinsam zu einer rund 40 km langen Radtour aufzubrechen.
Die abwechslungsreiche Strecke führte zunächst durch Niederaden und weiter durch den Kurler Busch. Dort bot ein idyllischer Platz den idealen Rahmen für eine wohlverdiente Pause. Dank der zahlreichen mitgebrachten Getränke und leckeren Kleinigkeiten entstand ein gemütliches Picknick, bei dem in entspannter Atmosphäre viel gelacht und nette Gespräche geführt wurden.
Ein zusätzlicher Stopp wurde an einem besonderen Aussichtspunkt eingelegt: der verspiegelten Pixelröhren-Skulptur an der Körne-Seseke-Mündung. Das außergewöhnliche Kunstwerk faszinierte die Gruppe und bot eine großartige Kulisse für zahlreiche Erinnerungsfotos. Frisch gestärkt setzte die Gruppe ihre Tour in Richtung Unna-Massen fort. Ziel war der beliebte Bauer Brune – ein grünes Ausflugsziel mit gemütlichem Biergarten, das besonders bei Radfahrer/innen sehr geschätzt wird. Dort schlossen sich noch drei weitere Mitglieder an, die an der Radtour nicht teilnehmen konnten.
Bei einem gemeinsamen Essen klang der gelungene Tag in geselliger Runde aus. Die Speisen waren bereits im Vorfeld ausgewählt worden, sodass die Bewirtung reibungslos verlief und alle den Abend entspannt genießen konnten. Die Heimfahrt trat anschließend jeder individuell an. Die Radtour war einmal mehr ein schönes Beispiel dafür, wie Bewegung,
Natur und Gemeinschaft miteinander verbunden werden können. Ein besonderer herzlicher Dank gilt Christina Mahlmann und Ralf Kaltenbach für die bevorratende Vorbereitung und Organisation dieser gelungenen Radtour.
Quartett des SuS Oberaden startet beim 7. Sechs-Stunden-Lauf am Förderturm Bönen
Beim 7. Sechs-Stunden-Lauf am Förderturm in Bönen gingen am Samstagmorgen insgesamt 194 Teilnehmer/innen an den Start. Mit dabei waren auch vier Läufer/innen des SuS Oberaden, die sich der besonderen Herausforderung stellten.
Bei hochsommerlichen Temperaturen galt es, innerhalb von sechs Stunden auf einer abwechslungsreichen, leicht welligen 1,34km langen Strecke möglichst viele Kilometer beziehungsweise Runden zu absolvieren. Das wellige Streckenprofil sorgte für Abwechslung und macht den Lauf interessant, ohne zur echten Bergetappe zu werden. Trotz der Hitze herrschte während der gesamten Veranstaltung eine tolle und entspannte Atmosphäre. Die Organisation ließ keine Wünsche offen: Die Strecke war hervorragend vorbereitet und die Verpflegung erstklassig. Während des gesamten Rennens standen den Teilnehmenden reichlich Getränke, frisches Obst und weitere Stärkungen zur Verfügung. Eine besondere schöne Geste war, dass junge Helfer/innen die Läuferinnen und Läufer ab der Mittagshitze immer wieder mit Wassereis versorgten – eine willkommene Erfrischung bei den hohen
Temperaturen.
Für zusätzliche Abkühlung sorgte eine Dusche an einem Streckenabschnitt sowie Kneipp-Wechselbäder wo die Teilnehmenden ihre Arme kühlen konnten – welches von vielen dankbar angenommen wurde. Der Sechs-Stunden-Lauf am Förderturm überzeugte einmal mehr mit einer gelungenen Mischung aus sportlicher Herausforderung, hervorragender
Organisation und familärer Atmosphäre. Ein großes Lob gilt dem Veranstalter und den zahlreichen Helfer- und Helferinnen, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz für einen rundum gelungenen Lauftag sorgten.
SuS Oberaden Leichathletik: Gold, Silber, zwei Rekorde und vordere Plätze bei den DM Masters
(Eb) Mit großen Erwartungen machten sich diesmal acht durch ihre Vorleistungen „qualifizierte“ SuS-Oldies (darunter zwei „Nur“-Staffelläufer) auf, um bei den DM Masters (Deutsche Seniorenmeisterschaften) in Mönchengladbach an den Start zu gehen. An drei Wettkampftagen waren 1.250 Aktive aus 587 Vereinen gemeldet, die bei 2.300 Einzelstarts im Grenzlandstadion um gute Zeiten, Weiten und Meisterschaftserfolge kämpften. Angenehme Temperaturen, eine tolle Sportanlage mit engagierten und sachkundigen Kampfrichtern sorgten für eine äußerst gelungene Veranstaltung. Etwas unangenehm für die SuS-Aktiven war „leider“ der vorgegebene Zeitplan, der dazu führte, dass für die Oberadener mehrere individuelle Anreisen erforderlich wurden.
So startete am Samstagmorgen der Diskuswurf für 11 Aktive der Altersklassen M80/85/90. SuS’ler Günter Ebeling war mit seiner erzielten Weite von 19,53m nicht ganz zufrieden, konnte aber den 2.Rang in seiner AK M85 erringen und wurde mit der Silbermedaille geehrt. Joachim Seiffert trat zu seiner Paradedisziplin Speerwurf als Favorit und Titelverteidiger der M65 an. Gleich im ersten Versuch landete das 600g-Wurfgerät bei 40,60m, im fünfen Durchgang wurde eine überragende Siegesweite von 41,01m mit fast 4 Meter Abstand zum Silberrang gemessen. Der hochverdiente Titel „Deutscher Seniorenmeister“ mit Gewinn der Goldmedaille bedeutet inzwischen Jochens 11.Deutsche Meisterschaft. Beim Hochsprung der Altersklasse M45 landete Alexandros Katsigiannis in einem starken Teilnehmerfeld, darunter u.a. ein ehemaliger Olympionike (Sieger mit 1,93m) mit seiner bisher zweitbesten Leistung und neuem M45-Vereinsrekord (VR) von 1,66m auf dem „undankbaren“ aber hoch zufriedenstellenden Platz 4 im Deutschen Leichtathletik Verband (DLV). Auch für die als „Startgemeinschaft Oberaden-Werne“ angetretene 4x100m-Staffel blieb unter 6 starken Konkurrenten mit einer neuen StG-Rekordzeit von 48,99s „nur“ der (trotzdem) gute 4.Rang, auf den die SuS-Sprinter Fabian Ewens, Philipp Winkelmann, Alexandros Katsigiannis mit Christoph Pälmke (TV Werne) stolz sein können, denn gegenüber der 2023 errungenen DM-Bronzemedaille haben sie ihre 4x100m – Staffel-Bestzeit inzwischen um fast 1,5 Sekunden verbessert.
Am Sonntag sicherte sich Ilona Schaub (W55) in ihrer Lieblingsdisziplin Hammerwurf (3kg) mit guter Weite von 32,90m einen vorher nicht erhofften 6.Platz unter 11 Werferinnen ihrer AK, der sie sehr zufrieden stellte. 10 Lauf-Konkurrenten aus ganz Deutschland traten gemeinsam mit DM-Neuling Rainer Zschoche (M70) über die 200m-Sprintstrecke an. Bei seinem ersten DM-Auftritt belegte er in persönlicher Bestzeit (PB) von 33,45s „nur“ den neunten Platz, kann aber trotzdem stolz auf das Erreichte sein. Langsprinter Fabian Ewens (M45) hatte sich für den 400m-Lauf etwas vorgenommen, um in die Medaillenränge zu laufen. Bei 14 starken Konkurrenten ging er im Lauf der Besten erwartungsvoll die ersten 200 Meter gut an, verlor dann auf dem letzten Viertel aber ein paar Körner, sodass er am Ende in ordentlichen 56,34s die Ziellinie überquerte und mit dem 6.Rang eine gute Platzierung herauskam, die ihm einen runden Saison-abschluss bescherte.
Nachwuchs der Wasserfreunde überzeugt beim zweiten KidsCup-Durchgang
Beim zweiten Durchgang des KidsCups, der am 08.07.2026 im heimischen Häupenbad in Bergkamen ausgetragen wurde, konnten die jüngsten Schwimmerinnen und Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen erneut überzeugen. Nach dem Auftakt im März im Lippebad in Lünen traf das Team vor heimischer Kulisse wieder auf die SG Lünen.
Für die Wasserfreunde gingen dieselben zehn Nachwuchstalente wie im ersten Vergleich an den Start: Fleur Muriel Brüning (Jg. 2017), Mila Schöler (Jg. 2017), Merle Boettcher (Jg. 2017), Luke Timmermann (Jg. 2017), Phil Langenberg (Jg. 2018), Bruno Krause (Jg. 2018), Alexander Bolt (Jg. 2018), Karl Weddig (Jg. 2018), David Alexander Klein (Jg. 2018) und Noah Demke (Jg. 2019).
Die Trainerinnen Hanna und Mira Juds zeigten sich mit den Leistungen ihrer jungen Mannschaft sehr zufrieden. Besonders erfreulich war die deutliche Steigerung in allen Staffelwettbewerben gegenüber dem ersten Durchgang.
Der dritte Durchgang des KidsCups findet voraussichtlich Ende September erneut im Häupenbad in Bergkamen statt. Dann treffen die Wasserfreunde noch einmal auf die Schwimmerinnen und Schwimmer der SG Lünen. Danach werden dann die zehn bis zwölf punktbesten Mannschaften jeder Region zum vierten Durchgang, dem Bezirksfinale, eingeladen.




