(Eb) Zufrieden kehrte der Oberadener Werferoldie Peter Sievers vom Werfertag aus dem sauerländischen Plettenberg zurück: Mit der 5kg-Kugel erzielte er ordentliche 10,26m und in drei weiteren Disziplinen sorgte er für persönliche Bestleistungen (PB). Im 1kg-Diskuswurf verbesserte er sich auf 29,28m (PB). Erstmals versuchte er sich im Hammerwurf mit dem 5kg-Gerät, das er auf 22,18m (PB) schleuderte. Auch die Teilnahme am Gewichtwurf war für ihn eine Neuheit, aber gute 10,32m mit dem 9,08kg-Gerät brachten ihm sogar einen neuen Vereinsrekord in seiner AK M60 ein.
In der SuS-Statistik dieses Jahres platziert er sich mit dem 9,08kg-Gewicht auf Rang 3, nur äußerst knapp davor liegen Dietmar Westerhellweg mit 10,34m und Joachim Seiffert mit 10,33m.
SuS-Werferoldies bei den DM Wurf-5-Kampf Masters
Foto: SuS
(Eb) Drei Werferoldies des SuS Oberaden hatten sich erfreulicherweise zur Teilnahme bei den DM Masters im Wurf-Fünfkampf qualifiziert, leider musste sich G. Ebeling (M85) kurzfristig abmelden. So wollten sich Ilona Schaub und Joachim Seiffert unter 160 Seniorinnen und Senioren aus 109 Vereinen von ihrer besten Seite zeigen, um im hessischen Baunatal in den Disziplinen Kugelstoß, Speer-, Diskus-, Hammer- und Gewichtwurf in je drei Versuchen mit guten Weiten auch ordentliche Punkte zu erzielen. Die ihnen vertrauten Disziplinen (Kugel, Diskus, Speer) gelangen, aber beim selten geübten Hammer- und Gewichtwurf war vorauszusehen, dass die SuS’ler im Vergleich mit den besten deutschen Fünfkämpfern nicht mithalten konnten
Samstags begann Joachim Seiffert (M65) unter 10 gemeldeten Athleten mit der besten Speerwurfweite von 40,85m, stieß die 5kg-Kugel auf ordentliche 10,70m, aber dann warf er mit dem 1kg-Diskus (29,53m), dem 5kg-Hammer (21,27m) und dem 9,08kg-Gewicht (10,33m) nur noch „bescheidene“ Weiten, die nach fast sechs Stunden nur zu 2.853 Punkten und Rang 7 reichten. Am Sonntag brachte Ilona Schaub (W55) unter 11 Gemeldeten ihrer AK die 3kg-Kugel auf 8,53m, den 1kg-Diskus auf 20,39m, den 500g-Speer auf 20,80m, das 6,25kg-Gewicht auf 10,15m und ihr Lieblingsgerät den 3kg-Hammer auf gute 32,08m. Mit Platz 8 und 2.652 erzielten Punkten war Ilona relativ zufrieden, da es gegenüber dem Vorjahr immerhin eine kleine Verbesserung bedeutete.
Titel, Medaillen und neue Bestzeiten für die Wasserfreunde
Bei den Südwestfälischen Kurzbahnmeisterschaften am 10. und 11. Oktober 2026 in Dortmund-Scharnhorst zeigten die Wasserfreunde TuRa Bergkamen, was in ihnen steckt: Acht Schwimmerinnen und Schwimmer nutzten die Gelegenheit, sich mit den besten Aktiven Südwestfalens zu messen. Startberechtigt waren nur Aktive, die zuvor die geforderten Pflichtzeiten erreicht hatten. Für das Team wurde das Wochenende zum ersten echten Leistungscheck nach intensiven Trainingswochen und den ersten Wettkämpfen der Saison. Zahlreiche persönliche Bestzeiten, teils mit Steigerungen um mehrere Sekunden, und viele Podestplätze sorgten für reichlich Grund zur Freude.
Allen voran glänzte Mila Murray (Jg. 2016), die sich gleich sechsmal den Titel der Südwestfälischen Jahrgangsmeisterin sicherte. Besonders über 200 m Lagen und 200 m Brust verbesserte sie ihre bisherigen Zeiten um mehrere Sekunden. Auch Emilia Minnerup (Jg. 2015) lieferte starke Rennen über 200 m Lagen und 200 m Freistil ab. Ihre Bilanz: ein Jahrgangstitel, ein zweiter und zwei dritte Plätze. Mila Ellerkmann (Jg. 2015) punktete vor allem über 50 und 200 m Rücken und holte einen zweiten sowie zwei dritte Plätze. Sarah Großpietsch (Jg. 2013) stellte über 200 m Lagen eine neue persönliche Bestzeit auf und gewann insgesamt zweimal Bronze. Für Nick Mosert (Jg. 2016) war es die erste Teilnahme an den Südwestfälischen Kurzbahnmeisterschaften. Mit neuen Bestzeiten und einem zweiten Platz gelang ihm ein starker Einstand. Lia Schröder (Jg. 2012) belohnte ihre Verbesserung über 50 m Rücken ebenfalls mit Silber. Auch Jona-Sophie Gröbe und Elisa Yüksekogul (beide Jg. 2015) hatten sich mit erfüllten Pflichtzeiten für die Meisterschaften qualifiziert und trugen mit starken Leistungen zum gelungenen Mannschaftsergebnis bei.
Für die Wasserfreunde war es ein Wochenende voller persönlicher Erfolge und sichtbarer Fortschritte. In den Herbstferien geht es im Training nun an den Feinschliff, damit das Team motiviert und gut vorbereitet in die nächsten Wettkämpfe starten kann.
Erweiterung der Sportanlage am Schacht III in Rünthe: SPD und CDU fordern im Rat Überprüfung
Mit einem gemeinsamen Antrag wollen die CDU- und SPD-Fraktion in der Ratssitzung am Donnerstag erreichen, dass die Verwaltung eine Erweiterung der Sportanlage Schacht III in Rünthe unter Berücksichtigung naturschutzrechtlicher, altlastenbezogener und baurechtlicher Aspekte prüft.
Ziel ist es, den Rünther Sportvereinen größere Spiel- und Trainingsflächen sowie zusätzliche Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Da offensichtlich für die Erweiterung Bäume gefällt werden müssten, soll die Verwaltung entsprechende Ausgleichsmaßnahmen zum Beispiel am Kiwitt-Park in Bergkamen-Mitte entwickeln.
„Dem Rat sowie den zuständigen Ausschüssen ist rechtzeitig vor der abschließenden Beratung des Haushaltsplans für das Haushaltsjahr 2027 zu berichten“, heißt es in dem Antrag. Und in der Begründung: „Vor dem Hintergrund laufender und angekündigter Bundes- und Landesprogramme zur Sportstättenförderung sollte frühzeitig geprüft werden, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Förderung für die Erweiterung in Betracht kommt. Um ein mögliches Förderfenster nutzen zu können, sollten die Entscheidungsgrundlagen rechtzeitig vorliegen.“
Beide Fraktionen sehen auch eine Möglichkeit, wie die Stadt zumindest einen Teil des erforderlichen Eigenanteils aufbringen kann: Etwa durch den Verkauf des Hafenstadions an einen Investor.
Wasserfreunde hoffen auf den Bezirksentscheid
Am Dienstag, 22. September, fand im Bergkamener Häupenbad der dritte Durchgang des KidsCups statt. Erneut trafen die Wasserfreunde TuRa Bergkamen dabei auf die SG Lünen, zum zweiten Mal wurde der Vergleich im heimischen Bad ausgetragen.
Für die Wasserfreunde gingen Mila Schöler (Jg. 2017), Merle Boettcher (Jg. 2017), Phil Langenberg (Jg. 2018), Karl Weddig (Jg. 2018), Noah Demke (Jg. 2019), Mara Murray (Jg. 2020), Ella Walter (Jg. 2019), Nora Mosert (Jg. 2019), Carolina Hendler (Jg. 2017) und Palina Yarmolik (Jg. 2017) an den Start. Nach dem dritten Durchgang werden unter regionalen Gesichtspunkten die zehn bis zwölf punktbesten Mannschaften – abhängig von der Bahnenzahl des Austragungsortes – vom Bezirk zum vierten Durchgang eingeladen. Die Trainerinnen Hanna und Mira Juds zeigten sich mit den Leistungen ihrer jungen Schwimmerinnen und Schwimmer sehr zufrieden. Das Team schwamm tolle Zeiten und präsentierte sich erneut sehr gut.
Mit Spannung erwarten die Wasserfreunde nun das Ergebnis, das kurz vor den Herbstferien bekannt gegeben wird und darüber entscheidet, ob sie den Sprung ins Bezirksfinale geschafft haben.
Gut gerüstet für die Bezirksliga: Neue Trikots für die Volleyballerinnen des TuS Weddinghofen
Die erste Volleyball-Damenmannschaft des TuS Weddinghofen präsentiert gemeinsam mit Trainerin Sara Wetter und Sponsor Jörg Trost die neuen Trikots für die Bezirksliga-Saison.
Nach dem erfolgreichen Aufstieg aus der Bezirksklasse beginnt für die erste Damenmannschaft des TuS Weddinghofen ein neues sportliches Kapitel. In der kommenden Saison treten die Volleyballerinnen in der Bezirksliga an. Das klare Ziel für die erste Spielzeit in der neuen Klasse ist der Klassenerhalt.
Unter der Leitung der Trainerinnen Sara und Michelle Wetter bereitet sich die Mannschaft intensiv auf die neue Herausforderung vor. Bei einem Trainingsspiel und einem Vorbereitungsturnier konnte das Team bereits erste Erfahrungen sammeln. Dabei kamen auch die neuen Trikots zum Einsatz, die von der Provinzial Trost und Stenmans gesponsert wurden.
„Wir freuen uns, die Volleyballerinnen des TuS Weddinghofen auf ihrem Weg in die Bezirksliga unterstützen zu können. Vereinsarbeit und Mannschaftssport sind für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von großer Bedeutung. Für die neue Saison wünschen wir dem gesamten Team viel Erfolg“, erklärt Jörg Trost.
Der offizielle Saisonauftakt fand am 27. September 2026 gegen den TuS Bönen statt. Mannschaft und Trainerinnen blicken der Saison in der Bezirksliga mit großer Vorfreude entgegen. Der TuS Weddinghofen bedankt sich herzlich bei der Provinzial Trost und Stenmans für die Unterstützung und das Engagement für den örtlichen Vereinssport.
Podestplätze und Bestzeiten in Lippstadt – Wasserfreunde auf Kurs
82 Starts, 49 Medaillen und jede Menge Bestzeiten: Beim 45. Jakob-Koenen-Gedächtnisschwimmen des LS Teutonia Lippstadt 08 im CabrioLi gingen am 27. September 20 Schwimmerinnen und Schwimmer der Wasserfreunde TuRa Bergkamen ins Rennen. Mit 21 Gold-, 16 Silber- und 12 Bronzemedaillen erreichte die Mannschaft einen guten vierten Platz in der Gesamtwertung.
Besonders viele Medaillen sammelten Emilia Minnerup (Jg. 2015) und Mila Murray (Jg. 2016) mit jeweils fünf Goldmedaillen. Sarah Großpietsch (Jg. 2013) holte drei Gold- und zwei Silbermedaillen. Nick Mosert (Jg. 2016) gewann zweimal Gold und zweimal Silber, Finja-Marie Possovard (Jg. 2011) einmal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze. Felix Mats Prull (Jg. 2016) sicherte sich jeweils eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille.
Auch Ben Leon Burgdorf (Jg. 2014) mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen sowie Mila Ellerkmann (Jg. 2015) mit einer Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen trugen kräftig zur Medaillenausbeute bei. Phil Langenberg (Jg. 2018) gewann dreimal Silber, Nova Meschkapowitz (Jg. 2015) einmal Silber und einmal Bronze, Novalie Schamann (Jg. 2015) zweimal Gold. Merle Boettcher (Jg. 2017) und Karl Weddig (Jg. 2018) holten jeweils Silber, während Jona-Sophie Gröbe (Jg. 2015) zweimal Bronze gewann. Mila Schöler (Jg. 2017), Luke Timmermann (Jg. 2017) und Elisa Yüksekogul (Jg. 2015) steuerten jeweils eine Bronzemedaille bei. Carolina Hendler, Mattis Fritza und Lina Schöler zeigten ebenfalls gute Leistungen und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung.
Der Wettkampf war zugleich der letzte Vorbereitungswettkampf vor den Bezirksmeisterschaften. Neben zahlreichen guten Zeiten konnten die Wasserfreunde weitere Pflichtzeiten erreichen. Das Trainerteam zeigte sich entsprechend zufrieden: Die Leistungen stimmen, und die Formkurve zeigt weiter nach oben.
Wenn Komplimente stärker machen: 16 Rünther Mädchen erleben besonderen Trainingstag
Fotos: SuS Rünthe
Selbstvertrauen, Zusammenhalt und der Umgang mit verletzenden Worten: Beim SuS Rünthe ging es für 16 Mädchen diesmal um weit mehr als Fußball.
Ein persönlicher Brief voller Komplimente von den eigenen Mitspielerinnen – für Anne war das einer der schönsten Momente eines ganz besonderen Samstags. Gemeinsam mit 15 weiteren Mädchen der D-Jugend des SuS Rünthe nahm sie am 26. September an einem rund fünfstündigen Teamtraining von Peter und Lena Gehle von SMART Family teil.
Unter dem Motto „Stark für mich. Stark für dich. Stark als Team.“ beschäftigten sich die zehn- bis zwölfjährigen Mädchen mit Themen, die sie nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch in der Schule und im Alltag begleiten. Gerade in diesem Alter verändert sich vieles: Der Wechsel auf die weiterführende Schule, neue Freundschaften, die eigene Entwicklung und die Frage, wie man innerhalb einer Gruppe wahrgenommen wird. Umso wichtiger ist es, die eigenen Stärken zu kennen, Grenzen setzen zu können und zu lernen, mit Enttäuschungen und negativen Bemerkungen umzugehen.
Warum ein Kompliment manchmal mehr bewirkt als ein Tor
In kleinen Gruppen, mit spielerischen Übungen und viel Austausch lernten die Mädchen, sich selbst und ihre Mitspielerinnen bewusster wahrzunehmen. Besonders gefreut hat sich Anne über die Komplimente, die sie von den anderen Mädchen erhalten hatte. Auch Komplimente anzunehmen, war für sie eine wichtige Erfahrung. Ihre Erkenntnis aus dem Tag: Man sollte sich auf das konzentrieren, was man gut kann, und nicht immer nur auf das Negative. Auch der respektvolle Umgang miteinander blieb ihr besonders im Gedächtnis. Niemanden beleidigen, andere wertschätzen und füreinander einstehen – Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, im Alltag aber manchmal gar nicht so einfach sind. Und dann war da noch die Übung mit dem „Kackhaufen“, die bei den Mädchen für einige Lacher sorgte. Dahinter steckte eine wichtige Botschaft: Verletzende Worte müssen nicht immer an einem haften bleiben. Man kann lernen, sie auch einmal abprallen zu lassen. Eine Erkenntnis, die gerade im Schulalltag und im Umgang mit Gleichaltrigen wertvoll sein kann.
Ein Fußballverein, der Kindern mehr mitgeben möchte
Für den SuS Rünthe ist der Trainingstag Teil seines Projekts „Trainer–Eltern–Kind“, mit dem der Verein Kinder, Eltern und Trainer gemeinsam für ein respektvolles Miteinander sensibilisieren möchte.
Dabei geht es nicht nur um Gewaltprävention und Regeln, sondern zunehmend auch darum, Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken.
„Wir haben unsere Kinder viele Stunden in der Woche auf dem Sportplatz. Diese Zeit möchten wir nicht nur nutzen, um ihnen das Fußballspielen beizubringen. Wenn wir ihnen auch Selbstvertrauen, Respekt und den Umgang mit schwierigen Situationen mitgeben können, haben wir etwas erreicht, das weit über den nächsten Spieltag hinausgeht“, erklärt Vereinsvorsitzender Dietmar Wurst.
Peter und Lena Gehle von SMART Family brachten dafür ihre Erfahrungen aus den Bereichen Resilienz, Selbstbehauptung, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung ein.
Am Ende des Tages nahm jedes Mädchen eine persönliche Stärkenanalyse mit nach Hause. Für die Mannschaft entstand außerdem ein gemeinsames Werteplakat, das künftig in der Kabine hängen soll.
Fünf Stunden voller Konzentration, gemeinsamer Übungen, Freude und vieler positiver Worte gingen damit zu Ende.
Und vielleicht ist es gerade dieser Brief voller Komplimente, den Anne noch einmal hervorholen wird, wenn sie irgendwann an sich selbst zweifelt.
Denn manchmal braucht es gar nicht viel, um ein Kind stark zu machen. Manchmal reicht es schon, wenn andere ihm zeigen, was alles in ihm steckt.
50. Internationales Schwimmfest der Wasserfreunde mit erfolgreichem Heimauftritt
Zum 50. Internationalen Schwimmfest der Wasserfreunde TuRa Bergkamen herrschte am 19. und 20. September im Häupenbad beste Wettkampfstimmung. Insgesamt 24 Vereine, darunter befreundete Teams aus den Niederlanden und Bremen, waren mit 341 Aktiven und knapp 2000 Starts vertreten. Auch abseits des Beckens war für das leibliche Wohl mit Kaffee und Kuchen, Crêpes, Grillfleisch, Bratwurst und Salaten bestens gesorgt.
Für die Wasserfreunde war der Wettkampf kurz nach Saisonstart ein gelungener Heimauftritt. Insgesamt erschwammen die TuRaner 54 Medaillen, darunter 18 Gold-, 15 Silber- und 21 Bronzemedaillen, sowie zahlreiche persönliche Bestzeiten. Zu den erfolgreichen Medaillensammlern gehörten Ben Leon Burgdorf mit Gold und Bronze, Mila Ellerkmann mit neun Gold- und zwei Silbermedaillen sowie Jona-Sophie Gröbe mit Gold und Bronze. Sarah Großpietsch gewann zwei Silber- und drei Bronzemedaillen, Romina Kreutzer Silber und fünfmal Bronze, Sophia Kreutzer Silber und Tilo Mendel Bronze. Mila Murray steuerte fünf Gold- und eine Bronzemedaille bei, Finja-Marie Possovard Bronze, Amelie Propp Gold und zweimal Bronze, Novalie Schamann Silber und fünfmal Bronze, Lia Schröder Bronze sowie Elisa Yüksekogul Gold und acht Silbermedaillen. Komplettiert wurde das erfolgreiche Wasserfreunde-Team durch Pepe Mendel und Philipp ten Venne.
Die Aktiven konnten sich außerdem für insgesamt acht Juniorfinals qualifizieren und dort mehrere Podestplätze erreichen. Mila Ellerkmann belegte im Juniorfinale über 50 m Rücken den zweiten Platz und über 50 m Freistil den fünften Platz. Mila Murray wurde im Juniorfinale über 50 m Brust Dritte und über 50 m Schmetterling Fünfte. Romina Kreutzer erreichte über 50 m Rücken Platz drei, Elisa Yüksekogul Platz fünf und Amelie Propp über 50 m Schmetterling Platz drei. Ben Leon Burgdorf belegte im Juniorfinale über 50 m Freistil den sechsten Platz.
Den von der Familie Weppler gestifteten Pokal für den zeitschnellsten 50-m-Brustsprint des Jahrgangs 2015 sicherte sich bei den Mädchen Jona-Sophie Gröbe von den Wasserfreunden. Einen weiteren Erfolg verbuchten Mila Ellerkmann und Mila Murray: Sie erhielten den Ehrenpreis für die jeweils punktbeste Einzelleistung in den Jahrgängen 2015 und 2016.
Auch die Trainer zeigten sich mit dem Saisonauftakt zufrieden. Nach erst zwei Wochen intensivem Training zeige die Leistungskurve bereits deutlich nach oben. Viele Pflichtzeiten für die Bezirksmeisterschaften seien bereits erreicht worden, sodass das Schwimmfest einen sehr guten Formcheck für die kommenden Wochen darstellte.
Den Sieg in der Mannschaftswertung sicherte sich in diesem Jahr die SG Lünen und durfte dafür den Karl-Ernst-Teipel-Gedächtnispokal als Wanderpokal entgegennehmen.
Ein besonderer Höhepunkt war am Sonntag der Einmarsch der Nationen mit den Finalrennen. Auch zahlreiche Ehrengäste waren zum Höhepunkt vor Ort: Oliver Kaczmarek, Mitglied des Deutschen Bundestages, der stellvertretende Bürgermeister Kay Schulte, SPD-Fraktionsvorsitzender Kevin Derichs, Ortsvorsteher Mitte Franz Herdring sowie H.-G. Siegmund, 2. Vorsitzender von TuRa Bergkamen, und die Ehrenvorsitzende Hetty Möcklinghoff.
Das 50. Internationale Schwimmfest war damit ein voller Erfolg. Die Wasserfreunde bedanken sich bei allen engagierten Eltern, Helfern und Spendern sowie beim hilfsbereiten Badpersonal der GSW für die tatkräftige Unterstützung, die wesentlich zum Erfolg des Schwimmfestes beigetragen hat.
DLRG Bergkamen sammelt Spenden für Deutsche Meisterschaften in München
Für die Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der DLRG Bergkamen steht in diesem Jahr ein besonderes sportliches Highlight bevor: die Teilnahme an den Deutschen
Meisterschaften im Rettungsschwimmen 2026 in München.
Die Qualifikation und Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft ist für die Schwimmerinnen und Schwimmer ein besonderes Erlebnis und gleichzeitig der Lohn für viele Trainingsstunden. Doch eine solche Reise ist auch mit erheblichen Kosten verbunden. Neben der An- und Abreise fallen unter anderem Ausgaben für Unterkunft und Verpflegung an. Um die finanzielle Belastung für die Teilnehmenden und ihre Familien möglichst gering zu halten, hat die DLRG Bergkamen deshalb eine Spendenaktion über die Plattform Betterplace gestartet.
„Unsere Schwimmerinnen und Schwimmer trainieren das ganze Jahr mit viel Einsatz und haben sich die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften erarbeitet. Wir möchten ihnen ermöglichen, gemeinsam nach München zu fahren und sich dort mit den besten Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern Deutschlands zu messen“, erklärt der Vorsitzende der DLRG Bergkamen, Tobias Schwittek.
Ein Teil der benötigten Summe ist bereits zusammengekommen. Für das Erreichen des Spendenziels hofft der Verein nun auf weitere Unterstützung aus Bergkamen und der Region. Jede Spende – unabhängig von ihrer Höhe – hilft dabei, die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften zu ermöglichen. Auch wer nicht selbst spenden kann, kann die DLRG unterstützen, indem der Spendenaufruf im Freundes- und Bekanntenkreis oder über die sozialen Netzwerke geteilt wird.
Die DLRG Bergkamen bedankt sich bereits jetzt bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die dazu beitragen, den Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern die Reise zu den Deutschen Meisterschaften nach München zu ermöglichen.
81. Werfertag beim SuS Oberaden: Gewichtwurf im Römerbergstadion
Foto: SuS Oberaden
(Eb) Auch die zweite Ausrichtung eines SuS-Werfertages in der Disziplin „Gewichtwurf“ konnte im Römerbergstadion nur wenige Aktive anlocken. Waren es im Vorjahr sieben Aktive (5x SuS), so gingen diesmal nur 5 Werferoldies (4x SuS) auf der in mühsamer Vorbereitung umgerüsteten Wettkampfanlage (Diskusanlage Nord) an den Start, um die schweren „Gewichte“ ähnlich dem Hammerwurf auf gute Wunschweiten zu schleudern. Kampfrichter, Helfer und Verbandsaufsicht regelten den ordentlichen Ablauf des Wettkampfs, die SuS-Aktiven sorgten mit Saison-Bestleistungen und einem Vereins-Rekord für unerwartet gute Stimmung.
Das 5,45kg-Gewicht brachte Günter Ebeling (M85) auf nicht ganz zufriedenstellende 8,40m (SB), Ilona Schaub (W55) dagegen warf das 7,26kg-Gewicht auf sehr ordentliche 10,93m (SB). Ebenfalls mit dem 7,26kg-Gewicht verbesserte Rainer Zschoche (M70) seinen bisher gehaltenen Vereinsrekord auf unerwartete 10,15m (VR) und Dietmar Westerhellweg (M65) schaffte mit dem 9,08kg-Gewicht die gute Weite von10,34m (SB).
Zum Abschluss organisierten die SuS-Oldies das gewohnte Dankeschön für alle Helfer in Form eines Gemütliches Beisammensein mit Kaffee und leckerem Kuchen.