Nicht ohne Ausbildung in die Ferien: Infos zu weiteren Aktionstagen rund um den Berufseinstieg

Leonie Bülow (vorne im Bild) berichtet aus ihrem Arbeitsalltag als Auszubildende (Medizinische Fachangestellte, Orthopädische Praxis Dr. Kiera und Dr. Helgers in Lünen). Foto: Katja Mintel/Jobcenter Kreis Unna

Unter dem Motto „Nicht ohne Ausbildung in die Ferien“ fand am vergangenen Freitag eine Informationsveranstaltung am Lippe Berufskolleg in Lünen statt. Aktionstag verpasst? Die Agentur für Arbeit Hamm und das Jobcenter Kreis Unna informieren über weitere Veranstaltungen im Kreis Unna rund um den Einstieg in die duale Ausbildung.

 Auszubildende aus verschiedenen Bereichen berichteten am Freitag im Lippe Berufskolleg Lünen in rund zehn Veranstaltungen aus Ihrem Arbeitsalltag. „Eine tolle Gelegenheit für unsere Schülerinnen und Schüler, sich unverbindlich über die verschiedenen Berufe zu informieren“, kommentierte Thomas Roth, Lehrer am Berufskolleg und Mitveranstalter der Aktion. Am Aktionstag stellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagentur und des Jobcenters etwa 100 Ausbildungsstellen im Berufskolleg vor. Die Veranstalter freuten sich über die rege Teilnahme der Schülerinnen und Schüler: „Die Aktion werden wir zukünftig sicher wiederholen!“

 Aktion verpasst? Kein Problem!

  • Auf www.mission-ausbildung.de finden Jugendliche und junge Erwachsene viele Ausbildungsangebote im Kreis Unna. Außerdem sind Unternehmen zu finden, die Praktikumsplätze anbieten und jede Menge Tipps rund um die Bewerbung. Noch mehr Ausbildungsangebote gibt es auf https://www.arbeitsagentur.de/jobsuche/.
  • Die gleichnamige Ausbildungsmesse „Mission Ausbildung“ findet am Mittwoch (18. Mai 2022) in Bergkamen auf dem Fakt Campus (Kleiweg 10) statt. Hier stellen 37 Arbeitgeber ihre Betriebe und ihre Ausbildungsangebote vor.
  • Eine zweite Ausbildungsmesse findet am 08. Juni 2022 in Unna auf dem Vorplatz des Jobcenters statt. Hier stellen sich etwa 18 Betriebe und Bildungsträger vor.
  • Wer sich zum Thema Teilzeitberufsausbildung informieren möchte, kann sich bei Tina Riedel (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Jobcenter Kreis Unna) für die digitale Infoveranstaltung am 07. Juni 2022 um 10:00 Uhr anmelden. Vorab anmelden unter Tel.: 02303 2538-1060 oder per E-Mail: Tina.Riedel@jobcenter-ge.de.



Salonmusikkonzert mit bekannten Melodien aus Operette und Musical: „Im Theater ist was los!“

:Evelyn Werner. (Pressefoto Niggemeier)

„Im Theater ist was los!“ lautet das Motto des fünften Salonmusikkonzertes für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Musikfreunde. Die durch Funk und Fernsehen bekannte Sopranistin Evelyn Werner präsentiert mit ihrem Begleiter Burkhard Niggemeier Evergreens aus der Welt des Showbusiness. Zu diesem besonderen Konzertereignis laden das Bergkamener Netzwerk Demenz und die Musikakademie Bergkamen am Dienstag, 24. Mai, um 16.00 Uhr in das studio theater bergkamen ein. Ausdrücklich sind auch Musikliebhaber, die nicht von Demenz betroffen sind, herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos.

Von Premierenfieber und durchtanzten Nächten bis zum Broadway

Die studierte Koloratur-Sopranistin Evelyn Werner weiß, wovon sie in diesem Programm erzählen möchte: seit ihrem 7. Lebensjahr steht sie auf der Bühne und singt. Ob „West Side Story“ oder „Zauberflöte“, „Phantom der Oper“ oder „Edith Piaf“, zahlreiche Engagements im In- und Ausland belegen ihre Wandlungsfähigkeit und Bühnenpräsenz.

Auch in Rundfunk und Fernsehen ist Evelyn Werner längst nicht mehr wegzudenken. Bei „Kein schöner Land“, „Wetten dass“, „ZDF Fernsehgarten“ u. v. a. Sendungen ist die Sängerin und Schauspielerin ein gern gesehener Gast.

Mit dem Pianisten Burkhard Niggemeier führt sie das Bergkamener Publikum durch die Welt des Musiktheaters, mit romantischen Erinnerungen (z. B. aus „Cats“), einer Hommage an berühmte Bühnenhelden („die Schöne und das Biest“) und Highlights aus „Cabaret“ und „My fair Lady“.

Konzertkarten reservieren

Das Konzert ist für alle Besucher kostenlos. Eine Anreise von betreuten Teilnehmern ist in entspannter Atmosphäre ab 15.00 Uhr möglich. Einlass in den Konzertsaal ist ab 15.30 Uhr. Das Konzert beginnt um 16.00 Uhr und wird rund eine Stunde dauern. Am studio theater stehen Parkplätze zur Verfügung, und es gibt dort eine behindertengerechte Toilette.

Für alle Besucher ist eine telefonische Anmeldung im Vorfeld unbedingt erforderlich, da im studio theater nur begrenzt Rollatorenplätze zur Verfügung stehen. Anmeldungen und organisatorische Anfragen nimmt Thomas Lackmann von der Stadt Bergkamen gerne entgegen. Die Karten für das Konzert können telefonisch unter 02307/965-433 reserviert werden.




Ukraine-Soforthilfe hat die ersten neuen Annahmestellen für Spenden

Nachdem die Ukraine-Soforthilfe zum 1.Mai ihr zentrales Spendenlager in Bergkamen-Rünthe schließen mussten, sind die Mitglieder auch mit den Aufräumarbeiten in den ehemaligen Räumlichkeiten eschäftigt. „Dies bindet zwar derzeit einen großen Teil unserer Kapazitäten, doch konnten wir zum Wochenbeginn unsere ersten dezentralen Spendenannahmestellen bekanntgeben“, teilt der Verein mit.
Diese Annahmestellen sind:
• Anja Baron-Brink
Hoppenberg 52
59387 Ascheberg
• Kleingärtnerverein Haus Aden e.V.
Südliche Lippestr. 3
59192 Bergkamen
Sa. u. So.: 11:00 – 13:00 Uhr
Nur Konserven und Babynahrung
• Musikschule Margarita
Capeller Str. 43
59368 Werne
Zudem ist auch die Spendenliste aktualisiert worden:
• Medikamente
• Medizinische Ausstattung
• Erste-Hilfe-Sets/ Verbandskästen
• Hygieneartikel (auch für Männer)
• Windeln
• Spezialkleidung u. Werkzeug für Reparaturen
• Zelte, Isomatten und Schlafsäcke u. Decken
• Taschenlampen
• Ferngläser
• Powerbanks
• Lebensmittel (Konserven und Babynahrung)
> frische Lebensmittel bitte erst kurz vor der
Abfahrt des Transports
Wer die Ukraine-Soforthilfe bei den Aufräumarbeiten oder auch als eine weitere Annahmestelle unterstützen möchte, kann den Verein über folgende Wege kontaktieren:
• facebook: facebook.com/akuthilfewerne
• E-Mail: vorstand@akuthilfe-werne.de
• Handy: 0177 6307396



POCO richtet zwei komplette Wohnungen für Ukraine-Geflüchtete ein

Yevhen Selenkow (Mitte) ist aus Odessa geflüchtet. In seiner von POCO eingerichteten neuen Wohnung dankt er den Helfern Marktleiter Markus Blacha (rechts) und Andrej Graff.

Nur 20 Minuten Zeit hatte Yevhen Selenkow, um zu entscheiden, was er mitnimmt auf der Flucht aus dem ukrainischen
Kriegsgebiet. Jetzt beginnt für den 72-Jährigen in Deutschland ein neues Leben, und POCO unterstützt ihn dabei: Die kleine, neue Wohnung im Dortmunder Osten hat der Bergkamener POCO-Markt eingerichtet, Selenkow brauchte bloß noch einzuziehen.

Marktleiter Markus Blacha und sein Team haben ihm einmal die Grundausstattung zusammengestellt, geliefert und aufgebaut: Küche, Schlafzimmer, Fernsehsessel und Garderobenmöbel, Bilder, Gardinen, Handtücher, Besteck, Geschirr, Kaffeemaschine, Waschmaschine und Trockenständer, Bettwäsche, Handtücher, Töpfe und Pfannen, Toaster, Mixer, Putzzeug und etliches mehr. „Am wichtigsten war uns, dass das Bett gut und bequem ist“, erklärt Marktleiter Blacha. „Auch dass alles zusammenpasst, gemütlich ist und trotzdem funktional. Manches haben sich die Bewohner auch selbst im Markt aussuchen können.“

Neben Yevhen Selenkow freut sich nämlich auch eine weitere Geflüchtete aus der Ukraine in Dortmund über ihr neues, schönes Zuhause. Hanna Arkhangorodska mochte keinen Besuch von den Medien haben, lässt aber ihren Dank ausrichten und wie sehr sie sich gefreut hat, dass man ihr in Deutschland so ein liebevolles Willkommen bereitet. „Damit hätte sie niemals gerechnet“, sagt Andrej Graff, der Ende der 90-er Jahre aus der Ukraine nach Dortmund gekommen ist
und zusammen mit Familie und Freunden jetzt Menschen wie Yevhen Selenkow und Hanna Arkhangorodska beim Ankommen hilft.

Yevhen Selenkow hat sein ganzes Leben in der ukrainischen Hafenstadt Odessa verbracht und als Karosseriebau-Spezialist Unfallwagen instandgesetzt. Er hatte eine gemütliche Wohnung am Rand der Stadt, in der Garage die Schrauberwerkstatt voll mit Spezialwerkzeug, das er über Jahrzehnte hinweg liebevoll zusammengetragen hat. Der Sohn lebt in der Nähe. Er ist Mitte 40 und darf im Krieg die Ukraine nicht verlassen, der Vater hatte die Hoffnung zu fliehen schon aufgegeben. „Aber dann kam der Anruf, dass es noch ein Zugticket gibt – und zwar sofort“, übersetzt Graff. Auf der dreitägigen Flucht verletzte sich der 72-Jährige und musste in Deutschland erst mal ins Krankenhaus. Nun ist er wieder auf den Beinen und dankbar für so viel Unterstützung.

Der POCO-Markt Bergkamen hilft, wo er kann. „Im März waren wir mit Hilfsgütern für ukrainische Flüchtlinge in Polen“, erzählt Blacha, „Ende Mai wollen wir die Tour wieder machen.“ Wer ihn und sein Team dabei
unterstützen möchte, erreicht ihn in Bergkamen an der Industriestraße 39, Telefon 02389/990 04 50. Sachspenden können auch im POCO Markt Dortmund am Eisenhüttenweg 11 abgegeben werden. Besonders gut eignen sich haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis und Konserven.




Messe „Mession Ausbildung“ am 18. Mai erstmals in FAKT Campus am Kleiweg

Gemeinsam mit 37 regionalen Unternehmen richten das Jobcenter Kreis Unna, die Agentur für Arbeit Hamm, das Multikulturelle Forum e.V. und die Stadt Bergkamen die Messe aus. Unter dem Motto „Mission Ausbildung“ findet die Messeveranstaltung am 18. Mai 2022 auf dem FAKT Campus (Kleiweg 10) in Bergkamen statt.

Coronabedingt war die Veranstaltung bereits zwei Jahre in Folge ausgefallen. In den Jahren davor fand sie im Ratstrakt des Rathauses in Bergkamen statt. Um den Sicherheits- und Hygienebedingungen gerecht zu werden, entschieden sich die Veranstalter für eine deutlich größeren Veranstaltungsort Lokation. Folglich konnte die Veranstaltung im Vergleich zu den Vorjahren um rund zehn Unternehmen erweitert werden.

Die Ausbildungsmesse kann im Zeitraum von 09:00 – 14:00 Uhr besucht werden und bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Gelegenheit, mit regionalen Arbeitgebern in Kontakt zu treten und sich über Ausbildungsangebote sowie Karrierechancen zu informieren.

Auf der gleichnamigen Internetseite www.mission-ausbildung.de gibt es weitere Informationen rund um die Messe, viele regionale Betriebe, ein umfangreiches Ausbildungsangebot und vieles mehr. Erstmals gibt es auch Praktikumsangebote.




DRK lädt am 20. Mai zur Blutspende im Haus der Mitte in Rünthe ein

Das DRK lädt am Freitag, 20. Mai, von 15 bis 19.30 Uhr zum nächsten Blutspendetermin  ins Haus der Mitte, Kanalstraße 7, in Rünthe ein.

Die Ferien und Feiertage, gutes Wetter und die wegfallenden Coronarestriktionen haben sich nachteilig auf die Blutspende­bereitschaft ausgewirkt. Stephan Jorewitz vom Zentrum für Transfusionsmedizin in Hagen bittet um rege Beteiligung bei der Blutspende: „Nutzen Sie das Angebot des DRK und reservieren Sie sich einen Termin zur Blutspende in Ihrer Region unter www.blutspende.jetzt 

Die 3G-Regelung auf allen vom DRK-Blutspendedienst West angebotenen Blutspendeterminen entfällt. Die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (mindestens OP-Maske) besteht jedoch weiterhin. Termin­reservierungen bleiben Bestandteil des Corona-Schutzkonzeptes. www.blutspende.jetzt Sie reduzieren Warteschlangen und sichern Abstände. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen und Corona-FAQ finden Sie unter www.blutspendedienst-west.de/corona




Noch freie Plätze beim Kaffeeklatsch am 4. Juni im Martin-Luther-Haus

Tolle Stimmung beim „Kaffeeklatsch“ im kat. Pfarrheim Oberaden.

Tolle Stimmung beim „Kaffeeklatsch“ in der Kath. Kirchengemeinde Heilig Geist St. Barbara in Bergkamen-Oberaden: Rund 70 ältere Menschen waren kürzlich der Einladung der Stadt Bergkamen gefolgt und angesichts der geselligen Stimmung sichtlich begeistert. „Das war wirklich klasse“, fassten den gelungenen Nachmittag viele zusammen und meinten damit auch die gespendeten, selbst gebackenen Kuchen und die musikalischen Darbietungen der Klabauterband.

Der nächste Termin für den „Kaffeeklatsch“ steht bereits fest: Am Samstag, 4. Juni, geht es im Martin-Luther-Haus von 14.30 bis etwa 17.00 Uhr wieder um Kaffee, Kuchen und Geselligkeit. Auch die beliebte Bergkamener Seniorenband ist dann wieder dabei. Aus organisatorischen Gründen bittet die Stadt Bergkamen alle Interessierten wie gewohnt um eine Anmeldung bei Thomas Lackmann, telefonisch unter 02307/965-433 oder per E-Mail an t.lackmann@bergkamen.de.




GSW heben den Preis für „Erdgas Fix“ ab 1. Juli um 17,2 Prozent an

GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl (r.) und GSW-Vertriebsleiter Thomas Gaide erklären die angespannte Situation auf dem Energiemarkt. Foto: GSW

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die aus dem Kreml angekündigten möglichen Sanktionen für den Westen sorgen seit Wochen für eine angespannte Lage auf dem nationalen und internationalen Energiemarkt. Die Rekordpreise für Erdgas an den Handelsmärkten zwingen auch die Verantwortlichen der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen zum Handeln.

„Die schwierige Situation auf dem Energiemarkt wird leider auch Auswirkungen auf unsere Kundinnen und Kunden haben. Wir kommen deshalb nicht umhin, unsere Tarife anzupassen“, erklärt Jochen Baudrexl, Geschäftsführer der GSW. Trotz einer vorausschauenden und langfristigen Einkaufspolitik auf dem Energiemarkt ließen sich die preistreibenden Effekte nicht mehr kompensieren, sodass eine Preiserhöhung in den Erdgas-Tarifen zum 1. Juli 2022 unumgänglich sei.

Demnach wird der Arbeitspreis um 1,03 Cent/kWh (Netto) angehoben. Der Grundpreis erhöht sich um 1,50 Euro pro Monat (Netto). Beispielhaft bedeutet das für einen Erdgas-Kunden im Tarif „GSW Erdgas Fix“ mit einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh monatliche Mehrkosten von 17,11 Euro (Brutto) – also ein Plus von 17,2 Prozent.

GSW: Langfristige Einkaufspolitik zahlt sich aus

Die Verantwortlichen der GSW haben mit langem Vorlauf Energie auf dem Handelsmarkt eingekauft. Das sorgt nicht nur für eine gewisse Planungssicherheit, sondern auch für beständigere Preise. Am sogenannten Terminmarkt wurde zu festgelegten Preisen eine große Menge des prognostizierten Jahresverbrauches schon vor der eigentlichen Belieferung eingekauft. Dennoch ist aufgrund der rasanten Marktentwicklung und dem auch witterungsbedingt nur schwer vorhersehbaren Kundenverhalten nicht auszuschließen, zusätzliche Erdgas-Mengen auf dem sogenannten Spotmarkt nachordern zu müssen. „Bei dem Einkauf auf dem kurzfristigen Gas-Markt wird der Preis tagesaktuell kalkuliert. Der Spotmarktpreis bewegt sich im ersten Halbjahr 2022 auf einem sehr hohen Niveau“, erklärt Thomas Gaide, Vertriebsleiter bei den GSW.

Die GSW bedauern, eine Tarifanpassung durchführen zu müssen. Durch eine dauerhafte und verantwortungsvolle Einkaufspolitik falle die Preiserhöhung vergleichsweise moderat aus. Auch perspektivisch werde man weiter an dieser Strategie zur Energiebeschaffung festhalten. „Für 2023 haben wir bereits einen großen Teil an Erdgas gekauft. Die Beschaffung ist aber noch nicht vollständig abgeschlossen. Die Preise für den Endkunden werden zudem von durch die GSW nicht beeinflussbare Faktoren beeinflusst. Klar ist, dass sich der CO2-Preis nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz um 0,091 ct/kWh (Netto) erhöhen wird. Die Höhe der SLP-Umlage (Kosten für den Einsatz von Regel- und Ausgleichsenergie) und die Kosten für den Transport des Erdgases stehen derzeit noch nicht fest.“, erklärt GSW-Vertriebsleiter Thomas Gaide.

Kunden werden in Kürze informiert

Die Kundinnen und Kunden der GSW werden in den nächsten Tagen in einem persönlichen Schreiben über die Tarifanpassung zum 1. Juli 2022 informiert. Der Verbrauch wird vor und nach der Preisanpassung in der Jahresrechnung für 2022 gemäß den vorgegebenen Verordnungen abgegrenzt. Kundinnen und Kunden können den GSW gern den Zählerstand des Erdgaszählers zum 01. Juli 2022 über die GSW-Internetseite (www.gsw-kamen.de) oder schriftlich mitteilen. Über die Anpassung der Abschlagsbeträge werden die Kunden ebenfalls informiert.

Entlastung bei den Strom-Tarifen

Während eine Preisanpassung bei den Erdgas-Tarifen unumgänglich ist, werden die Kundinnen und Kunden beim Strom ab dem 1. Juli entlastet.

Die Bundesregierung hat beschlossen, die EEG-Umlage (auch bekannt als Ökostrom-Anlage) vorzeitig bereits zum 1. Juli 2022 für den Endverbraucher zu streichen. Damit diese Änderung auch für den Kunden spürbar ist, sehen die Verantwortlichen der GSW derzeit keine Anpassung der Tarife vor – obwohl dies aufgrund der derzeitigen Lage auf dem Energiemarkt erforderlich wäre. „Wir werden die Preise für Strom über den Sommer hinweg nicht erhöhen. Wir streben keine Anpassung an, damit die Entlastung durch den Wegfall der EEG-Umlage auch wirklich bei den Kunden ankommt“, sagt Jochen Baudrexl. Die vom Gesetzesgeber vorgegebene Umlage von bislang 3,723 Cent pro Kilowattstunde (Netto) fällt ab Juli somit weg. Ein Kunde mit einem Jahresverbrauch von 3.500 KWh wird dadurch etwa 13 Euro pro Monat sparen.

Neben dieser Umlage für die Förderung des Ausbaus Erneuerbarer Energien setzt sich der Strompreis generell neben der Strom- und Umsatzsteuer aus der Beschaffung, dem Vertrieb der Produkte zusammen sowie aus den Entgelten für die Nutzung der Versorgungsnetze.

Aufgrund der Rekordpreise auch auf dem Strom-Handelsmarkt ist eine Preisanpassung auch in diesem Bereich für die GSW künftig nicht auszuschließen. Diese wird aber frühestens zum 1. Oktober 2022 erfolgen. Wie genau diese ausfallen kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht darstellbar.

Die GSW werden ihre Kundinnen und Kunden frühzeitig über die Tarifanpassung informieren. In diesem Zusammenhang betont GSW-Vertriebsleiter Thomas Gaide: „Mit einer vorausschauenden Einkaufspolitik versuchen wir auch auf dem schnelllebigen Strommarkt, notwendige Preisanpassungen für unsere Kundinnen und Kunden so moderat wie möglich zu halten“.

Den Verantwortlichen der GSW sei bewusst, dass die Tarifanpassung bei Kundinnen und Kunden mit Sorgen und Fragen verbunden sein könne. Die GSW bieten deshalb in ihren Kundencentern in Kamen, Bönen und Bergkamen wie gewohnt Beratungsgespräche an. Für einen persönlichen Besuch ist eine vorherige Terminvereinbarung seit dem 2. Mai nicht mehr notwendig.




Spendeneinnahmen beim Familientag der Stadtbibliothek: 500 Euro gehen an UNICEF

Spende an UNICEF (v. l.): Jörg Feierabend (für die Stadtbibliothek Bergkamen), Ute Fessen (für die UNICEF Arbeitsgruppe Dortmund), Martina Eickhoff (für den Förderkreis der Stadtbibliothek Bergkamen e.V.), Anna-Lena Rockel (für den Familientreff und das Familienbüro der Stadt Bergkamen), Dirk Kemke (für die Freiwillige Feuerwehr Bergkamen).

Ein Scheck über 500 EURO konnte heute vor der Stadtbibliothek Bergkamen an die UNICEF Arbeitsgruppe Dortmund überreicht werden. Die Spende wurden beim Familientag der Stadtbibliothek Bergkamen am Karsamstag eingenommen und vom Förderkreis der Stadtbibliothek Bergkamen e.V. großzügig auf 500 EURO aufgerundet. Entgegen genommen wurde der Scheck am heutigen Tag in Anwesenheit von Vertretern aller am Familientag beteiligten Einrichtungen (Stadtbibliothek Bergkamen, Freiwillige Feuerwehr Bergkamen, Familientreff der Stadt Bergkamen und Förderkreis der Stadtbibliothek Bergkamen e.V.) durch Frau Fessen von der UNICEF Arbeitsgruppe Dortmund.

Aufgrund des großen Erfolgs des Familientages planen die beteiligten Einrichtungen den Tag in 2023 zu wiederholen – dann bestimmt mit noch mehr Einrichtungen. Die UNICEF Arbeitsgruppe Dortmund hat erfreulicher Weise die Teilnahme spontan schon zugesagt.




Taschen-Eldorado zwischen Tresen und einstigen Stammtischen

Die enorme Taschensammlung ist sortiert und ausgezeichnet, der Laden einladend gestaltet – es kann also losgehen am kommenden Samstag, 14. Mai. Um 11 Uhr öffnet im Rahmen des Frühlingsmarkts in Kamen in der Weststraße 9 zwischen Tresen und einstigen Stammtischen das „Eldorado“ für gebrauchte Hand-, Sport- und Reisetaschen, Rucksäcke, Koffer etc.

Kurzfristig ist der Taschensegen nämlich untergekommen in der Kneipe „Stadtkrug“. Und hier können Besucher*innen des Frühlingsmarkt-Wochenendes in Kamen tolle Schnapper machen – für einen guten Zweck: Der Erlös der Aktion kommt dem Kinderschutzbund und dem Frauenforum zugute. Am Sonntag, 15. Mai, startet der Verkauf dann um 13 Uhr. Die Taschensegen-Initiatorinnen freuen sich auf regen Besuch.




„Friedliches Leben“ in der Stadtbibliothek: Zum 15-jährigen Bestehen der AWO-Integrationsagenturen gewähren Irina Maranka und Oxana Haffner Einblicke in ihren Arbeitsalltag

Zum 15-jährigen Bestehen der Integrationsagenturen ermöglicht eine Fotoausstellung in der Bergkamener Stadtbibliothek Einblicke in die vielfältigen Einsatzgebiete der Einrichtung. Über eine mediale Berücksichtigung freuen wir uns. Die Schau ist noch bis 12. Mai zu sehen. (Foto: Fischer / AWO RLE).

Unter dem Titel „Friedliches Leben in Bergkamen – Beispiele erfolgreicher Integration“ ist am Donnerstag eine Ausstellung der Migrationsdienste und der Integrationsagentur/Komm an NRW eröffnet worden. Gefeiert wird auf diese Weise das 15-jährige Bestehen der Integrationsagenturen in NRW. Zusammengestellt haben die Foto-Schau mit
Motiven aus ihrem Arbeitsalltag die AWO-Integrationsfachkräfte Irina Maranka und Oxana Haffner, die gemeinsam mit Stadtbibliotheksleiter Jörg Feierabend Vertreter*innen und Mitarbeiter*innen aus Rat, Verwaltung und
Arbeiterwohlfahrt sowie Kooperationspartner*innen willkommen hießen.

Abwechselnd führten Maranka und Haffner ins Thema ein und vermittelten den Anwesenden einen Eindruck davon, wie vielseitig ihre Arbeit ist. Die Bilder zeigen beispielsweise Elternkurse, in denen Menschen unterschiedlicher Kulturen lernen, was Erziehung in Deutschland von Erziehungsmethoden in anderen Ländern und Gesellschaften unterscheidet;
Sprachkurse für Kinder und Erwachsene; interkulturelle Feste sowie Angebote im Bereich Sport und Gesundheit, die sich vor allem bei Frauen großer Beliebtheit erfreuen. Mit ihren Veranstaltungsangeboten gehen Maranka und Haffner dorthin, wo es sprachliche Barrieren gibt – im Versicherungsbüro sind sie ebenso schon gewesen wie in der Fahrschule, wo sie erläutert haben, wie man in Deutschland den Führerschein erlangt.

„Jeder Dritte im Kreis Unna hat einen Migrationshintergrund“, gibt Irina Maranka zu bedenken. Da das Back-Insel-Café in Bergkamen die CoronaKrise nicht überstanden hat, wünscht sich Maranka auf lange Sicht wieder einen festen Treffpunkt: „Zwar dürfen wir die Räume der Stadtbibliothek Bergkamen für Veranstaltungen nutzen, aber eine eigene Anlaufstelle wäre schon schön.“

Tatsächlich wartete die städtische Beigeordnete Christine Busch mit einer Art Geburtstagsgeschenk auf: Aktuell stehe die Stadt in Verhandlungen für eine größere Immobilie am Nordberg, in der auch der Flüchtlingshelferkreis ein neues Domizil finden werde, stellte Busch eine Alternative in Aussicht. Auch mit Blick auf die Haushaltsplanberatungen sei sie da sehr zuversichtlich. Nur einen konkreten Termin, wann sich die Türen des neuen Treffpunktes öffnen werden, könne sie noch nicht nennen. Busch war es denn auch, die an die Mitarbeiter*innen der Integrationsagentur appellierte, weiterhin Frauen mit Migrationshintergrund über ihre Rechte aufzuklären und Veranstaltungen anzubieten, in denen sich die Polizei als Freund und Helfer präsentieren könne.

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Mai zu den Öffnungszeiten der Bergkamener Stadtbibliothek (di und mi von 10 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, do von 14 bis 18 Uhr, fr von 10 bis 14 Uhr und sa von 10 bis 12.30 Uhr) zu sehen. Irina Maranka und Oxana Haffner bieten zudem Führungen an: Telefon 0 23 07/8 33 20.