AWO-Ortsverein Bergkamen-Mitte / Rünthe ehrt treue Mitglieder

Der AWO-Ortsverein Bergkamen-Mitte / Rünthe lädt am Freitag, 23. September, um 18.30 Uhr zur Jahreshauptversammlung ins Heinrich-Martin-Heim am Wiehagen ein. Neben den obligatorischen Berichten des Vorstands steht die Ehrung treuer Mitglieder auf dem Programm sowie. Zum Abschluss gibt es dann einen Imbiss.




Zwei Blutspendetermine in der nächsten Woche in Bergkamen

Das DRK lädt in der kommenden Woche in Bergkamen zu zwei Blutspendeterminen ein:

Am Montag, 26. September, 16:00 – 19:30 Uhr, Martin-Luther-Zentrum, Preinstr. 38 in Oberaden und am

Dienstag, 27. September, 15:00 – 19:30 Uhr im Ev. Gemeindehaus, Goekenheide 7, in Weddinghofen.

Der DRK-Blutspendedienst hat darauf hingewiesen, dass für die Blutspendende kein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. „Der Blutspendedienst informiert tagesaktuell über die Rahmenbedingungen, eventuelle Ausschlusskriterien und vieles mehr rund um die Blutspende.“ berichtet Stephan Jorewitz vom Zentrum für Transfusionsmedizin in Hagen und ergänzt: „Wir empfehlen allen Spende willigen einen Blick auf die Internetseite des Blutspendedienstes und bitten ausdrücklich darum, sich im Vorfeld unter blutspende.jetzt einen Termin zu reservieren sowie eine medizinische Maske zu tragen.“ Weitere Informationen und Termine erhalten Sie auch kostenfrei unter 0800 -11 949 11.

 Die 3G-Regelung auf allen vom DRK-Blutspendedienst West angebotenen Blutspendeterminen entfällt. Die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (mindestens OP-Maske) besteht weiterhin. Um Termin­reservierungen unter www.blutspende.jetzt wird ausdrücklich gebeten; sie reduzieren Warteschlangen und sichern Abstände. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen und Corona-FAQ finden Sie unter www.blutspendedienst-west.de/corona




Interkulturelle Woche bietet buntes Programm für Groß und Klein: Tanz, Musik, Genuss und Informationen

Eins ist sicher: Der kommende Sonntag wird bunt. Alevitische Klänge aus Anatolien und traditionelle türkische Musik sowie verschiedene folkloristische Tanzvorführungen – auch zum Mitmachen – ermöglichen auf dem Herbert-Wehner-Platz von 13.30 bis 17.00 Uhr Einblicke in unterschiedliche Kulturen. Anlass dafür ist der Auftakt der diesjährigen Interkulturellen Woche, für die das Vielfaltsnetzwerk „Bergkamen for all“ unter Federführung des städtischen Integrationsmanagements ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt hat. Vorbeikommen lohnt sich also!

Nach der Eröffnung geht es Schlag auf Schlag weiter. Fast jeder Tag der gesamten Woche lockt mit weiteren ebenso interessanten wie vielfältigen Angeboten. So sind am Montag die Puppentheater-Aufführung „Das goldenen Huhn“ (studio theater bergkamen,16.30 Uhr) und ein Film über Migrantenfrauen der ersten Generation zu sehen („Töchter des Aufbruchs“, Volkshochschule, Lessingstraße 2, 18.30 Uhr).

Am Dienstag, 27.09.2022 stehen ernste Themen im Vordergrund. So informiert das Multikulturelle Forum darüber, wie Verschwörungsmythen unser Denken bestimmen und was wir dagegen tun können. Dazu passt der Vortrag „Antimuslimischer Rassismus“, der ebenfalls in den Räumen des Multikulturellen Forums stattfindet. Zwischendurch gibt es Süßes: „Baklava & Tee“ heißt es von 15.00 bis 18.00 Uhr in der Bildungsakademie Bergkamen (Am Wiehagen 47).

Am Mittwoch, 28.09.2022 stehen die Lesung „Die Anderen“ (Stadtbibliothek, Am Stadtmarkt 1, 14.30 Uhr) und ein Reisebericht aus Tunis (BergAuf, Jahnstraße 93, 18.00 Uhr) auf dem Programm und am Donnerstag der Mädchenaktionstag „Mädchen und Vielfalt“ (Jugendzentrum Yellowstone, Preinstraße 14, 16.00 Uhr) und die Vorführung des Kurzfilms „Maseltovcocktail“ (Volkshochschule, Lessingstraße 2, 19.00 Uhr). Besonderer Höhepunkt: Der Regisseur des Films steht für ein Gespräch zur Verfügung!

Den Abschluss der Interkulturellen Woche bildet am Samstag, 1. Oktober, der Kunstlaster der Jugendkunstschule entlang der Präsidentenstraße von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos.

Allgemeine Informationen über die Interkulturelle Woche

Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche geht auf eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie aus dem Jahr 1975 zurück. Sie wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. Die Interkulturelle Woche bietet einen wichtigen Rahmen, in dem unterschiedliche Menschen aufeinandertreffen. Ihr Grundanliegen besteht aus drei Begriffen: Begegnung, Teilhabe und Integration. Gerade in Zeiten eines erstarkenden Rechtspopulismus setzt die Interkulturelle Woche ein Zeichen für ein solidarisches und gleichberechtigtes Miteinander. Sie ist die geeignete Plattform, um migrationspolitische Themen zu diskutieren und lebendig werden zu lassen. In diesem Jahr findet sie vom 25. September bis 3. Oktober statt.




Aktionswoche Demenz 2022: VKU-Vortrag „Inklusion erfahren“ fällt aus

Der am kommenden Freitag in der Zeit von 9 bis 12 Uhr geplante Vortrag „Inklusion erfahren“ fällt leider aus. Der Vortrag der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) war Teil des Programms der Aktionswoche Demenz, die noch bis Samstag, 24. September, stattfindet und sollte  rund um das Thema Bus fahren, Tickets und Rollator informieren. Diese Informationen sind alternativ auch online auf der Webseite der VKU in der Rubrik „Barrierefreiheit“ verfügbar: https://www.fahrtwind-online.de/barrierefreiheit

 




Akuthilfe Mensch bereitet nächste Fahrt mit Hilfgütern an die ukrainisch-polnische Grenze vor

Antoli, hier mit Vorstandsmitgliedern der Soforthilfe, wird Ende September wieder Hilfsgüter für die Ukraine an die Grenze zu Polen bringen.

Seit über einer Woche ist ukrainischer Fahrer der Akuthilfe Mensch in der Region Kiew unterwegs. In verschiedenen Ortschaften rund um die ukrainische Hauptstadt übergibt er dabei nicht nur Spenden an offizielle Stellen – wie u.a. beim Military Hospital in Kiew – sondern übermittelt er dem Verein auch einen Einblick in den ukrainischen Alltag. So können die Menschen zwar wieder in Geschäften des alltäglichen Gebrauchs einkaufen, doch sind die Straßen überwiegend leer, weil weiterhin große Angst besteht aus dem Nichts angegriffen zu werden.

Für die Akuthilfe Mensch beginnt dagegen die finale Planung und Organisation der nächsten Fahrt (23.- 25.09.2022) an die polnisch-ukrainische Grenze nach Przemysl. Hierfür werden noch folgende Hilfsgüter und Sachspenden benötigt:
• Medikamente
(u.a. Antibiotika, Diabetiker-Medikamente, Herz-Medikamente, Kortisone, Psychopharmaka, Schmerzmittel, etc.)
• Medizinische Ausstattung/ Hilfsmittel
(u.a. Gehhilfen, orthopädische Schienen, Rollatoren, etc.)
• Erste-Hilfe-Sets/ Verbandskästen
(können auch abgelaufen sein)
• Hygieneartikel
(für Frauen, Männer, Babys und Kleinkinder)
• Lebensmittel
(u.a. Grundnahrungsmittel, Konserven, Babynahrung; ab dem 22.09.22 auch gerne frische Lebensmittel)
Wichtig: Hitzeunempfindlichkeit und lange Haltbarkeit
• Tierfutter
• Grundversorgung
(u.a. Generatoren, Wasseraufbereiter und -filter, etc.)
Da die Akuthilfe auch weiterhin über keine zentralen Räumlichkeiten zur Spendenannahme verfügen, wird für eine bessere Koordination um vorherige Kontaktaufnahme gebeten:
• Mobil: +49 177 630 73 96
• E-Mail: vorstand@akuthilfe-werne.de
Des Weiteren gehen auch die Auktionen der beiden von der Band „Die Toten Hosen“ signierten T-Shirts in finale Phase:
Eine finanzielle Unterstützung nimmt die Akuthilfe gerne ihre Kontodaten (DE78 4415 2370 0000 0771 80) entgegen. Aufgrund der erterteilten Gemeinnützigkeit, ist der Verein (bei Angabe von Name und Adresse) berechtigt auch Spendenquittungen auszustellen.



Buntes Programm zur Aktionswoche Demenz

Das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt kontinuierlich an. Was zunächst positiv klingt, hat eine Kehrseite: Auch altersbedingte Erscheinungen wie Demenz nehmen stetig zu. Alleine 2021 sind in Deutschland etwa 440.000 Menschen im Alter von mehr als 65 Jahren an einer Demenz erkrankt. Grund genug, aufzuklären und Betroffenen ebenso wie Angehörigen zu helfen, ihre Krankheit besser zu verstehen. Genau darum geht es bei der Aktionswoche Demenz, die vom 19. bis 24. September stattfindet und welche die Stadt Bergkamen sowie deren externe Partner mit vielen Veranstaltungen unterstützen.

„Es kommt entscheidend darauf an, die Menschen hinter der Krankheit zu sehen. Das ist der wichtigste Schritt zu echtem Verständnis für Betroffene und deren Angehörige“, unterstreicht Bürgermeister Bernd Schäfer die Bedeutung der Aktionswoche Demenz. Das Programm des Aktionstags bietet unter anderem Bewegungsangebote, Vorträge zu Betreuung und Pflege, Informationen über technische Hilfen im Alter und zum Verhalten gegenüber Menschen mit Demenz. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Eine übersichtliche Zusammenfassung aller Programmpunkte findet sich auf der Webseite der Stadt Bergkamen unter https://www.bergkamen.de/:

Montag, 19. September 2022

„Tag der offenen Tür“, Die Pflegeprofis

Eröffnung der „Aktionswoche Demenz“ durch Bürgermeister Bernd Schäfer. Anschließend erfolgt eine Vorstellung der Pflegeprofis durch Geschäftsführerin Aggi Sommer.

Wann? 10:00 bis 16:00 Uhr

Wo? Pflegeprofis, Landwehrstraße 19, 59192 Bergkamen

 

Vortrag „Heilpflanzen gegen Demenz“

Apotheker Christian Weischede referiert über die Möglichkeiten der Medikamentierung, Wirkungen und Nebenwirkungen.

Wann? 17:30 bis 18:30 Uhr

Wo? Lesecafé der Stadtbibliothek Bergkamen, Am Stadtmarkt 1, 59192 Bergkamen

 

Dienstag, 20. September 2022

Vortrag „Hilfen und Unterstützung bei Demenz“

Die Betreuung und Pflege eines demenzkranken Menschen erfordert viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Für pflegende Angehörige ist es wichtig, Freiräume für sich zu schaffen. Elke Möller und Brigitte Sawall von der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna informieren: Wer bietet Betreuungsangebote für Menschen an, die an Demenz erkrankt sind? Welche Entlastungsangebote für Angehörige gibt es? Welche Leistungen bietet die Pflegeversicherung? Welche Auswahl von Hilfsmitteln und Alltagshilfen gibt es? Wer bietet passenden Wohnraum (z.B. betreutes Wohnen, Wohngemeinschaften) an?

Wann? 16:00 bis 17:30 Uhr

Wo? Rathaus, Rathausplatz 1, 59192 Bergkamen

 

Mittwoch, 21. September 2022

Bewegungsangebot: Wer rastet, der rostet!

Erhaltung der körperlichen Beweglichkeit durch sanfte Gymnastik und sportliche Spiele, Team Seniorenheim „Haus am Nordberg“.

Wann? 10:30 bis 12:00 Uhr

Wo? Haus am Nordberg, Albert-Einstein-Str. 2, UG, 59192 Bergkamen

 

Donnerstag, 22. September 2022

Vortrag „Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz“

Durch die manchmal fremd erscheinenden Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz fühlen sich Angehörige oft überfordert und hilflos. Was verbirgt sich hinter diesem Verhalten und wie können Angehörige damit umgehen? Wie reagiere ich als pflegende(r) Angehörige(r) auf dieses Verhalten? Wie lerne ich, damit besser umzugehen? Auf diese und weitere Fragen geht der Vortrag ein. Referentin: Ulrike Klepczinski, Institut Lebenswert (Dortmund) mit Unterstützung durch Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz (Dortmund).

Wann? 17:00 bis 19:00 Uhr

Wo? Stadtmuseum Oberaden, Jahnstraße 31, 59192 Bergkamen

 

Freitag, 23. September 2022

Vorstellung der Tagesstrukturen/ Praktische Anweisungen am Barfußpfad

Wann? 9:00 bis 11:00 Uhr .

Wo? AWO Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum, Marie-Juchacz- Str.1, 59192

Bergkamen

 

VKU-Projekt „JederBus“

Rollator und Bus: Wie geht das? Informationen rund um das Thema Busfahren, Tickets und Rollator.

Wann? 9:00 bis 12:00 Uhr

Wo? Rathaus, Rathausplatz 1, 59192 Bergkamen

 

Vortrag “Eseltherapie für Kinder, Menschen mit psychischen, geistigen und / oder körperlichen Einschränkungen / Erkrankungen und Senioren“

Wann? 10:00 bis 12:30 Uhr

Wo? Stadtbibliothek Bergkamen, Am Stadtmarkt 1, 59192Bergkamen

 

Samstag, 24. September 2022

Messestand „Kamener Hospiz e.V“

Wann? 10:00 bis 12:30 Uhr

Wo? Stadtbibliothek, Am Stadtmarkt 1, 59192 Bergkamen

 

Vorstellung „Demenzkoffer“ und Führung durch die Stadtbibliothek

Wann? 10:00 bis 12:30 Uhr

Wo? Stadtbibliothek, Am Stadtmarkt 1, 59192 Bergkamen

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„Pflegende Angehörige“ treffen sich in den Räumen der Alevitischen Gemeinde in Weddinghofen

Für das Treffen der „Pflegenden Angehörigen“ am Montag, 26. September, in den Räumen der Alevitischen Gemeinde in Bergkamen-Weddinghofen, Buchfinkenstraße 8, 15.00 Uhr, wurde wieder Frau Döner Demirci eingeladen.

Frau Demirci war auch im Februar schon einmal Gast bei uns. Sie bietet Schulungen zur Nachbarschaftshilfe SGB § 45 XI an, denn die Pflegekassen haben für Angehörige und sonstige an einer ehrenamtlichen Pflegetätigkeit interessierte Personen unentgeltlich Schulungskurse durchzuführen, um soziales Engagement im Bereich der Pflege zu fördern und zu stärken, Pflege und Betreuung zu erleichtern und zu verbessern sowie pflegebedingte körperliche und seelische Belastungen zu mindern und ihrer Entstehung vorzubeugen. Die Kurse sollen Fertigkeiten für eine eigenständige Durchführung der Pflege vermitteln.

Bei diesem Treffen wird Frau Demirci  auf Symptome gängiger Krankheitsbilder wie Demenz, Schlaganfall und Herzinfarkt eingehen. Auch Nichtangehörige der Selbsthilfegruppe sind herzlich willkommen.




Action im Wasserpark – Ein Tag, zwei Veranstaltungen: Friedensfest für Kinder und Jugendaktionsnacht

„Action im Wasserpark“ ist am Samstag, 24. September, angesagt. Denn dann stehen im zentralen Bergkamener Park gleich zwei Veranstaltungen an. Das Friedensfest im Mittagsbereich wendet sich dabei an Kinder und Familien – im Abendbereich gehört die Location dann den Jugendlichen mit der Veranstaltung „JAK2 – die Jugendaktionsnacht“.

Zum Friedensfest haben sich das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Bergkamen (kijub), die Jugendkunstschule und Friedenskirche Bergkamen als Veranstalter mit den im Umfeld des Wasserparks agierenden Vereinen, Gruppen, Parteien und Einrichtungen zusammengefunden und bieten den Kindern und ihren Familien nun in der Zeit von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr ein buntes Programm mit Spielstationen, Bastelaktivitäten, Workshop- und Beratungsangeboten. Ein Highlight wird neben einem Streetsoccerfeld natürlich die obligatorische Hüpfburg der Friedenskirchengemeinde darstellen. Der friedvolle Umgang miteinander und das Kinderrecht auf Schutz und eine friedvolle Umgebung stehen bei diesem Fest im Fokus. Für Waffeln, Würstchen, internationale Spezialitäten und Getränke ist natürlich auch gesorgt.

Nach einer zweistündigen Umbaupause verwandelt sich der Wasserpark dann ab 18:00 Uhr in eine Eventlocation für Jugendliche ab 14 Jahren. Zentral wird eine BMX-Strecke mit Sprungkissen eingerichtet, auf der die Bikeschule Fun-Ride mit 6 Showfahrern für spektakuläre Showeinlagen sorgt. Auf der Aktionsfläche bietet der Verein Parkour Dortmund e.V. ebenfalls kleine Showeinlagen auf den mobilen Hindernissen. Eine Feuerjonglageshow nimmt einen weiteren Teil der Aktionsfläche ein. Zwischendurch wird den Besucher:innen auch immer wieder die Möglichkeit geboten, in Workshops das Gesehene selbst auszuprobieren – wobei gerade die lokale Szenen mit eingebunden ist. Zur Teilnahme an diesen Workshops ist für Minderjährige im Vorfeld eine Haftungsausschlusserklärung auszufüllen, die sich im Internet unter https://kijub-bergkamen.de/veranstaltungen/jak2-die-jugendaktionsnacht-im-wasserpark.html finden lässt. Für Musik wird im eigens eingerichteten Scratch-Café gesorgt – hier können sich Nachwuchs-DJs dann unter Anleitung ausprobieren. Das Programm wird durch kreative Workshops im Manga-Zeichnen, Buttons kreieren, Sandmandala gestalten und der Brick Aktionsfläche des KunstLasters der Jugendkunstschule abgerundet. Das „Blaue Kreuz“ offeriert den Jugendlichen an einem eigens eingerichteten Stand köstliche alkoholfreie Cocktails und natürlich gibt es auch Pommes, Würstchen und Getränke.

„JAK2“ ist der Bergkamener Beitrag zur Nacht der Jugendkultur – der nachtfrequenz22 – die zu diesem Datum NRW-weit in über 100 Städten stattfindet. Die Aktion wird aus Mitteln der LKJ – Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V. und des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Übersicht mitwirkende Gruppen Friedensfest:

Kinder- und Jugendbüro der Stadt Bergkamen (kijub)

Kinderhort der Friedenskirche

Teestube der Friedenskirche

Familienbüro und Familientreff der Stadt Bergkamen

Jugendamt der Stadt Bergkamen

Streetwork der Stadt Bergkamen

Martin-Luther Kirchengemeinde

Beratungsstelle

Bündnis 90/Die Grünen

AWO-Kitas und Familienzentren

Jugendhilfe Bergkamen

Schwerter Netz

OGGS Strebergarten der Pfalzschule

Fairtrade-Gruppe Bergkamen

Die Linke

Pfalzschule

Multikulturelles Forum

Bauernhof Henter

Ev. Familienzentrum Bodelschwinghhaus

BürgerInnen gegen Rechts Kamen und Bergkamen

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Bergkamen und Kamen




Aktionstag der AWO-Migrationsberatungsstellen gegen drohende Mittelkürzungen des Bundes

Der diesjährige bundesweite Aktionstag der Migrationsberatungsstellen für erwachsene Zuwanderer (MBE) und dem Jugendmigrationsdienst (JMD) hat vor dem Hintergrund der drohenden  Mittelkürzungen in der MBE am Mittwoch stattgefunden. Die MBE ist ein langjähriges anerkanntes und zuverlässiges Beratungs- und Integrationsangebot des Bundes für Zugewanderte über 27 Jahre. Der JMD für Zugewanderte von 12 bis 27 Jahren.

Das speziell auf Neuzugewanderte zugeschnittene Beratungsangebot steht vor allem innerhalb der ersten drei Jahre nach der Ankunft kostenlos und auf freiwilliger Basis allen neu Eingewanderten und Geflüchteten nach ihrer Anerkennung, genauso wie Asylsuchenden und Geduldeten mit sog. „guter Bleibeperspektive“ zur Verfügung. Es zielt darauf ab, diesen Personenkreis bei der sprachlichen, beruflichen und sozialen Integration zu unterstützen. Die Befähigung zum selbständigen Handeln in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens ist dabei ein wichtiges Ziel.

Die Beratung und die Begleitung der Eingewanderten erfolgt in der Regel vor, während und nach dem Integrationskurs auf der Grundlage des Zuwanderungsgesetzes; die Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Im Kreis Unna wird die MBE durch die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrt bereitgestellt. Die MBE und der JMD sind ein wichtiger Bestandteil der Anerkennungs- und Willkommenskultur, der wesentlich zur Förderung des sozialen Friedens im örtlichen Gemeinwesen beiträgt. Neben der Beratung werden niedrigschwellige Integrationsmaßnahmen, wie bspw. Workshops und Gruppenangebote durchgeführt, die den Ratsuchenden auf Dauer ein selbstbestimmtes und eigenständiges Handeln in unserer Gesellschaft ermöglichen. Auch in Pandemie-Zeiten, in denen die Erreichbarkeit der Ämter und Behörden
eingeschränkt wurde, haben sich die MBE und er JMD als konstantes und zuverlässiges Angebot für alle Ratsuchenden erwiesen.

Trotz der anhaltend hohen Nachfrage (im Jahr 2021 wurden insgesamt 280.000 Beratungsfälle gezählt) und des aufgrund der aktuellen Lage erwarteten steigenden Beratungsbedarfs sind im Haushaltsentwurf 2023 der Bundesregierung deutliche Mittelkürzungen vorgesehen.

Sabra Khatal (AWO, JMD Bergkamen), Wolfram Kuschke (Vorsitzender AWO RLE), Sonay Özel (AWO, MBE Bergkamen), MdB Oliver Kaczmarek (SPD), Karin Schäfer (Vorstand AWO RLE), Anke Peters (AWO, Leitung Migrationsdienste), Anna Kuferstein (AWO, MBE Lünen). Foto: AWO RLE

Um auf die Relevanz des Angebotes aufmerksam zu machen informierten die Migrationsberatungsdienste MBE und JMD der Arbeiterwohlfahrt Ruhr-Lippe-Ems aus dem Kreis Unna am Mittwoch von 16:00-18:00 Uhr in der Innenstadt Bergkamen. Die Mitarbeiterin der MBE der AWO in Bergkamen, Frau Özel erklärt: „Eine Mittelkürzung wird zu einem drastischen Abbau der dringend notwendigen Beratungskapazitäten führen und dem Beratungsbedarf, der von sozialrechtlichen und aufenthaltsrechtlichen Fragen bis hin zur Einbürgerung reicht, nicht mehr qualitativ begegnen können“.

„Die MBE und der JMD bieten Hilfe bei der Integration, die ankommt. Die Zielgruppen sind in den letzten Jahren noch umfangreicher, die Fragen der Ratsuchenden vielfältiger und komplexer geworden. Logischerweise müsste die finanzielle Förderung zu – statt abnehmen.“ ergänzt Sabra Khatal vom JMD der AWO.

Frau Kuferstein von der MBE der AWO in Lünen berichtet: „Die Träger der Freien Wohlfahrt bringen zusätzlich Eigenmittel in die Migrationsberatungsstellen ein und die Mittelkürzungen eventuell zur Kündigung der Mitarbeiter*innen“ führen können“. Die Einrichtungsleitung der Migrationsdienste, Anke Peters betont den wertvollen Beitrag, den die MBE zum Gelingen von Integrationsprozessen und des gesellschaftlichen Zusammenhalts leistet und warnt vor Einsparplänen an der falschen Stelle: „Ziel der MBE ist es, die Abhängigkeit der Neuzugewanderten von staatlichen Transferleistungen auf ein
notwendiges Maß zu beschränken und dadurch die Systeme der sozialen Sicherung zu entlasten. Es ist unverantwortlich, wenn der Staat sich einerseits zu Zuwanderung und Vielfalt bekennt und andererseits an einer bewährten Säule der Integrationsarbeit rüttelt. Gerade in der aktuellen, von Unsicherheit geprägten Gesamtlage, sollten Verlässlichkeit und Kontinuität der Angebote Vorrang haben.“ Zudem ist die MBE der zivilgesellschaftliche Partner vor Ort, um die Ziele der Fachkräfteeinwanderung und eines „Spurwechsels“ zu erreichen.




Angebot für Menschen „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ (ZWAR): Nächstes Treffen in der Stadtbibliothek

Die ZWAR-Gruppe Bergkamen hat die Sommerpause beendet und startet durch. Ab sofort treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder wie gewohnt an jedem dritten Montag im Monat – das nächste Mal am Montag, 19. September, um 18:00 Uhr in der 1. Etage der Stadtbibliothek. Dann berichtet Werner Matiak, der gemeinsam mit Thomas Lackmann von der Stadt Bergkamen für das Projekt zuständig ist, über den aktuellen Sachstand bei ZWAR.

In diesem Projekt haben sich Menschen zusammengeschlossen, die sich im Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand befinden. „Wir möchten dazu beitragen, dass die Menschen diesen Prozess möglichst eigenständig gestalten können“, erklärt Thomas Lackmann die Zielsetzung. Deshalb setzt das Engagement in der ZWAR-Gruppe auch keine Mitgliedschaft voraus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – meist Personen im Alter von 60 bis 65 Jahren – handeln vielmehr möglichst selbstbestimmt und selbstorganisiert.

Neue Interessierte, die bislang noch keinen Kontakt zu ZWAR hatten, sind herzlich willkommen – auch wenn sie jünger sind. Sie können jederzeit einsteigen und sich an den Treffen der Gruppe beteiligen. Weitere Termine und Informationen sind im Internet unter www.zwar-bergkamen.de abrufbar.




Lust auf berufliche Veränderung? – Selbsterkundung dank „New Plan“ kein Problem 

Am Mittwoch, dem 21. September von 15 bis 16 Uhr, richten sich Martina Leyer und Silke Vorwerk in ihrer digitalen Infoveranstaltung an Menschen, die sich im Job weiterentwickeln wollen, auf der Suche nach neuen beruflichen Perspektiven sind oder nach einer Auszeit wieder ins Erwerbsleben einsteigen möchten.

Wer sich kennt, weiß, was er kann. Das klingt zwar einfach – doch vielen Menschen fällt es nicht leicht, das eigene Können einzuschätzen und daran orientierte Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu erkennen.

Hierbei kann das digitale Erkundungstool „New Plan“ der Bundesagentur für Arbeit helfen. Es macht die eigenen Fähigkeiten sichtbar und präsentiert auf dieser Grundlage verschiedene Entwicklungs- und Weiterbildungsangebote, die zum eigenen Profil passen.

Die Veranstaltung gibt eine erste Einführung in die Funktionen und Vorzüge des Tools und beantwortet individuelle Fragen rund um die berufliche (Neu-)Orientierung.

Interessierte melden sich an unter Hamm.biz@arbeitsagentur.de oder 02381 / 910-1001.