DRK lädt am 20. Mai zur Blutspende im Haus der Mitte in Rünthe ein

Das DRK lädt am Freitag, 20. Mai, von 15 bis 19.30 Uhr zum nächsten Blutspendetermin  ins Haus der Mitte, Kanalstraße 7, in Rünthe ein.

Die Ferien und Feiertage, gutes Wetter und die wegfallenden Coronarestriktionen haben sich nachteilig auf die Blutspende­bereitschaft ausgewirkt. Stephan Jorewitz vom Zentrum für Transfusionsmedizin in Hagen bittet um rege Beteiligung bei der Blutspende: „Nutzen Sie das Angebot des DRK und reservieren Sie sich einen Termin zur Blutspende in Ihrer Region unter www.blutspende.jetzt 

Die 3G-Regelung auf allen vom DRK-Blutspendedienst West angebotenen Blutspendeterminen entfällt. Die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (mindestens OP-Maske) besteht jedoch weiterhin. Termin­reservierungen bleiben Bestandteil des Corona-Schutzkonzeptes. www.blutspende.jetzt Sie reduzieren Warteschlangen und sichern Abstände. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen und Corona-FAQ finden Sie unter www.blutspendedienst-west.de/corona




Noch freie Plätze beim Kaffeeklatsch am 4. Juni im Martin-Luther-Haus

Tolle Stimmung beim „Kaffeeklatsch“ im kat. Pfarrheim Oberaden.

Tolle Stimmung beim „Kaffeeklatsch“ in der Kath. Kirchengemeinde Heilig Geist St. Barbara in Bergkamen-Oberaden: Rund 70 ältere Menschen waren kürzlich der Einladung der Stadt Bergkamen gefolgt und angesichts der geselligen Stimmung sichtlich begeistert. „Das war wirklich klasse“, fassten den gelungenen Nachmittag viele zusammen und meinten damit auch die gespendeten, selbst gebackenen Kuchen und die musikalischen Darbietungen der Klabauterband.

Der nächste Termin für den „Kaffeeklatsch“ steht bereits fest: Am Samstag, 4. Juni, geht es im Martin-Luther-Haus von 14.30 bis etwa 17.00 Uhr wieder um Kaffee, Kuchen und Geselligkeit. Auch die beliebte Bergkamener Seniorenband ist dann wieder dabei. Aus organisatorischen Gründen bittet die Stadt Bergkamen alle Interessierten wie gewohnt um eine Anmeldung bei Thomas Lackmann, telefonisch unter 02307/965-433 oder per E-Mail an t.lackmann@bergkamen.de.




GSW heben den Preis für „Erdgas Fix“ ab 1. Juli um 17,2 Prozent an

GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl (r.) und GSW-Vertriebsleiter Thomas Gaide erklären die angespannte Situation auf dem Energiemarkt. Foto: GSW

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die aus dem Kreml angekündigten möglichen Sanktionen für den Westen sorgen seit Wochen für eine angespannte Lage auf dem nationalen und internationalen Energiemarkt. Die Rekordpreise für Erdgas an den Handelsmärkten zwingen auch die Verantwortlichen der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen zum Handeln.

„Die schwierige Situation auf dem Energiemarkt wird leider auch Auswirkungen auf unsere Kundinnen und Kunden haben. Wir kommen deshalb nicht umhin, unsere Tarife anzupassen“, erklärt Jochen Baudrexl, Geschäftsführer der GSW. Trotz einer vorausschauenden und langfristigen Einkaufspolitik auf dem Energiemarkt ließen sich die preistreibenden Effekte nicht mehr kompensieren, sodass eine Preiserhöhung in den Erdgas-Tarifen zum 1. Juli 2022 unumgänglich sei.

Demnach wird der Arbeitspreis um 1,03 Cent/kWh (Netto) angehoben. Der Grundpreis erhöht sich um 1,50 Euro pro Monat (Netto). Beispielhaft bedeutet das für einen Erdgas-Kunden im Tarif „GSW Erdgas Fix“ mit einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh monatliche Mehrkosten von 17,11 Euro (Brutto) – also ein Plus von 17,2 Prozent.

GSW: Langfristige Einkaufspolitik zahlt sich aus

Die Verantwortlichen der GSW haben mit langem Vorlauf Energie auf dem Handelsmarkt eingekauft. Das sorgt nicht nur für eine gewisse Planungssicherheit, sondern auch für beständigere Preise. Am sogenannten Terminmarkt wurde zu festgelegten Preisen eine große Menge des prognostizierten Jahresverbrauches schon vor der eigentlichen Belieferung eingekauft. Dennoch ist aufgrund der rasanten Marktentwicklung und dem auch witterungsbedingt nur schwer vorhersehbaren Kundenverhalten nicht auszuschließen, zusätzliche Erdgas-Mengen auf dem sogenannten Spotmarkt nachordern zu müssen. „Bei dem Einkauf auf dem kurzfristigen Gas-Markt wird der Preis tagesaktuell kalkuliert. Der Spotmarktpreis bewegt sich im ersten Halbjahr 2022 auf einem sehr hohen Niveau“, erklärt Thomas Gaide, Vertriebsleiter bei den GSW.

Die GSW bedauern, eine Tarifanpassung durchführen zu müssen. Durch eine dauerhafte und verantwortungsvolle Einkaufspolitik falle die Preiserhöhung vergleichsweise moderat aus. Auch perspektivisch werde man weiter an dieser Strategie zur Energiebeschaffung festhalten. „Für 2023 haben wir bereits einen großen Teil an Erdgas gekauft. Die Beschaffung ist aber noch nicht vollständig abgeschlossen. Die Preise für den Endkunden werden zudem von durch die GSW nicht beeinflussbare Faktoren beeinflusst. Klar ist, dass sich der CO2-Preis nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz um 0,091 ct/kWh (Netto) erhöhen wird. Die Höhe der SLP-Umlage (Kosten für den Einsatz von Regel- und Ausgleichsenergie) und die Kosten für den Transport des Erdgases stehen derzeit noch nicht fest.“, erklärt GSW-Vertriebsleiter Thomas Gaide.

Kunden werden in Kürze informiert

Die Kundinnen und Kunden der GSW werden in den nächsten Tagen in einem persönlichen Schreiben über die Tarifanpassung zum 1. Juli 2022 informiert. Der Verbrauch wird vor und nach der Preisanpassung in der Jahresrechnung für 2022 gemäß den vorgegebenen Verordnungen abgegrenzt. Kundinnen und Kunden können den GSW gern den Zählerstand des Erdgaszählers zum 01. Juli 2022 über die GSW-Internetseite (www.gsw-kamen.de) oder schriftlich mitteilen. Über die Anpassung der Abschlagsbeträge werden die Kunden ebenfalls informiert.

Entlastung bei den Strom-Tarifen

Während eine Preisanpassung bei den Erdgas-Tarifen unumgänglich ist, werden die Kundinnen und Kunden beim Strom ab dem 1. Juli entlastet.

Die Bundesregierung hat beschlossen, die EEG-Umlage (auch bekannt als Ökostrom-Anlage) vorzeitig bereits zum 1. Juli 2022 für den Endverbraucher zu streichen. Damit diese Änderung auch für den Kunden spürbar ist, sehen die Verantwortlichen der GSW derzeit keine Anpassung der Tarife vor – obwohl dies aufgrund der derzeitigen Lage auf dem Energiemarkt erforderlich wäre. „Wir werden die Preise für Strom über den Sommer hinweg nicht erhöhen. Wir streben keine Anpassung an, damit die Entlastung durch den Wegfall der EEG-Umlage auch wirklich bei den Kunden ankommt“, sagt Jochen Baudrexl. Die vom Gesetzesgeber vorgegebene Umlage von bislang 3,723 Cent pro Kilowattstunde (Netto) fällt ab Juli somit weg. Ein Kunde mit einem Jahresverbrauch von 3.500 KWh wird dadurch etwa 13 Euro pro Monat sparen.

Neben dieser Umlage für die Förderung des Ausbaus Erneuerbarer Energien setzt sich der Strompreis generell neben der Strom- und Umsatzsteuer aus der Beschaffung, dem Vertrieb der Produkte zusammen sowie aus den Entgelten für die Nutzung der Versorgungsnetze.

Aufgrund der Rekordpreise auch auf dem Strom-Handelsmarkt ist eine Preisanpassung auch in diesem Bereich für die GSW künftig nicht auszuschließen. Diese wird aber frühestens zum 1. Oktober 2022 erfolgen. Wie genau diese ausfallen kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht darstellbar.

Die GSW werden ihre Kundinnen und Kunden frühzeitig über die Tarifanpassung informieren. In diesem Zusammenhang betont GSW-Vertriebsleiter Thomas Gaide: „Mit einer vorausschauenden Einkaufspolitik versuchen wir auch auf dem schnelllebigen Strommarkt, notwendige Preisanpassungen für unsere Kundinnen und Kunden so moderat wie möglich zu halten“.

Den Verantwortlichen der GSW sei bewusst, dass die Tarifanpassung bei Kundinnen und Kunden mit Sorgen und Fragen verbunden sein könne. Die GSW bieten deshalb in ihren Kundencentern in Kamen, Bönen und Bergkamen wie gewohnt Beratungsgespräche an. Für einen persönlichen Besuch ist eine vorherige Terminvereinbarung seit dem 2. Mai nicht mehr notwendig.




Spendeneinnahmen beim Familientag der Stadtbibliothek: 500 Euro gehen an UNICEF

Spende an UNICEF (v. l.): Jörg Feierabend (für die Stadtbibliothek Bergkamen), Ute Fessen (für die UNICEF Arbeitsgruppe Dortmund), Martina Eickhoff (für den Förderkreis der Stadtbibliothek Bergkamen e.V.), Anna-Lena Rockel (für den Familientreff und das Familienbüro der Stadt Bergkamen), Dirk Kemke (für die Freiwillige Feuerwehr Bergkamen).

Ein Scheck über 500 EURO konnte heute vor der Stadtbibliothek Bergkamen an die UNICEF Arbeitsgruppe Dortmund überreicht werden. Die Spende wurden beim Familientag der Stadtbibliothek Bergkamen am Karsamstag eingenommen und vom Förderkreis der Stadtbibliothek Bergkamen e.V. großzügig auf 500 EURO aufgerundet. Entgegen genommen wurde der Scheck am heutigen Tag in Anwesenheit von Vertretern aller am Familientag beteiligten Einrichtungen (Stadtbibliothek Bergkamen, Freiwillige Feuerwehr Bergkamen, Familientreff der Stadt Bergkamen und Förderkreis der Stadtbibliothek Bergkamen e.V.) durch Frau Fessen von der UNICEF Arbeitsgruppe Dortmund.

Aufgrund des großen Erfolgs des Familientages planen die beteiligten Einrichtungen den Tag in 2023 zu wiederholen – dann bestimmt mit noch mehr Einrichtungen. Die UNICEF Arbeitsgruppe Dortmund hat erfreulicher Weise die Teilnahme spontan schon zugesagt.




Taschen-Eldorado zwischen Tresen und einstigen Stammtischen

Die enorme Taschensammlung ist sortiert und ausgezeichnet, der Laden einladend gestaltet – es kann also losgehen am kommenden Samstag, 14. Mai. Um 11 Uhr öffnet im Rahmen des Frühlingsmarkts in Kamen in der Weststraße 9 zwischen Tresen und einstigen Stammtischen das „Eldorado“ für gebrauchte Hand-, Sport- und Reisetaschen, Rucksäcke, Koffer etc.

Kurzfristig ist der Taschensegen nämlich untergekommen in der Kneipe „Stadtkrug“. Und hier können Besucher*innen des Frühlingsmarkt-Wochenendes in Kamen tolle Schnapper machen – für einen guten Zweck: Der Erlös der Aktion kommt dem Kinderschutzbund und dem Frauenforum zugute. Am Sonntag, 15. Mai, startet der Verkauf dann um 13 Uhr. Die Taschensegen-Initiatorinnen freuen sich auf regen Besuch.




„Friedliches Leben“ in der Stadtbibliothek: Zum 15-jährigen Bestehen der AWO-Integrationsagenturen gewähren Irina Maranka und Oxana Haffner Einblicke in ihren Arbeitsalltag

Zum 15-jährigen Bestehen der Integrationsagenturen ermöglicht eine Fotoausstellung in der Bergkamener Stadtbibliothek Einblicke in die vielfältigen Einsatzgebiete der Einrichtung. Über eine mediale Berücksichtigung freuen wir uns. Die Schau ist noch bis 12. Mai zu sehen. (Foto: Fischer / AWO RLE).

Unter dem Titel „Friedliches Leben in Bergkamen – Beispiele erfolgreicher Integration“ ist am Donnerstag eine Ausstellung der Migrationsdienste und der Integrationsagentur/Komm an NRW eröffnet worden. Gefeiert wird auf diese Weise das 15-jährige Bestehen der Integrationsagenturen in NRW. Zusammengestellt haben die Foto-Schau mit
Motiven aus ihrem Arbeitsalltag die AWO-Integrationsfachkräfte Irina Maranka und Oxana Haffner, die gemeinsam mit Stadtbibliotheksleiter Jörg Feierabend Vertreter*innen und Mitarbeiter*innen aus Rat, Verwaltung und
Arbeiterwohlfahrt sowie Kooperationspartner*innen willkommen hießen.

Abwechselnd führten Maranka und Haffner ins Thema ein und vermittelten den Anwesenden einen Eindruck davon, wie vielseitig ihre Arbeit ist. Die Bilder zeigen beispielsweise Elternkurse, in denen Menschen unterschiedlicher Kulturen lernen, was Erziehung in Deutschland von Erziehungsmethoden in anderen Ländern und Gesellschaften unterscheidet;
Sprachkurse für Kinder und Erwachsene; interkulturelle Feste sowie Angebote im Bereich Sport und Gesundheit, die sich vor allem bei Frauen großer Beliebtheit erfreuen. Mit ihren Veranstaltungsangeboten gehen Maranka und Haffner dorthin, wo es sprachliche Barrieren gibt – im Versicherungsbüro sind sie ebenso schon gewesen wie in der Fahrschule, wo sie erläutert haben, wie man in Deutschland den Führerschein erlangt.

„Jeder Dritte im Kreis Unna hat einen Migrationshintergrund“, gibt Irina Maranka zu bedenken. Da das Back-Insel-Café in Bergkamen die CoronaKrise nicht überstanden hat, wünscht sich Maranka auf lange Sicht wieder einen festen Treffpunkt: „Zwar dürfen wir die Räume der Stadtbibliothek Bergkamen für Veranstaltungen nutzen, aber eine eigene Anlaufstelle wäre schon schön.“

Tatsächlich wartete die städtische Beigeordnete Christine Busch mit einer Art Geburtstagsgeschenk auf: Aktuell stehe die Stadt in Verhandlungen für eine größere Immobilie am Nordberg, in der auch der Flüchtlingshelferkreis ein neues Domizil finden werde, stellte Busch eine Alternative in Aussicht. Auch mit Blick auf die Haushaltsplanberatungen sei sie da sehr zuversichtlich. Nur einen konkreten Termin, wann sich die Türen des neuen Treffpunktes öffnen werden, könne sie noch nicht nennen. Busch war es denn auch, die an die Mitarbeiter*innen der Integrationsagentur appellierte, weiterhin Frauen mit Migrationshintergrund über ihre Rechte aufzuklären und Veranstaltungen anzubieten, in denen sich die Polizei als Freund und Helfer präsentieren könne.

Die Ausstellung ist noch bis zum 12. Mai zu den Öffnungszeiten der Bergkamener Stadtbibliothek (di und mi von 10 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, do von 14 bis 18 Uhr, fr von 10 bis 14 Uhr und sa von 10 bis 12.30 Uhr) zu sehen. Irina Maranka und Oxana Haffner bieten zudem Führungen an: Telefon 0 23 07/8 33 20.




Für Menschen, die an Demenz erkrankt sind: Bekannte Melodien aus der Welt der Operette und des Musicals im studio theater

Evelyn Werner (Gesang) und Burkhard Niggemeier (Klavier) gestalten am 24. Mai den musikalischen Nachmittag im studio theater.

Zwei Mal ist das Salonmusik-Konzert pandemiebedingt ausgefallen – nun kann es endlich wieder stattfinden. Unter dem Motto „Im Theater ist was los!“ präsentieren Evelyn Werner (Gesang) und Burkhard Niggemeier (Klavier) am Dienstag, 24. Mai, ab 16 Uhr im studio theater bekannte Melodien aus der Welt der Operette und des Musicals.

Einlass ist ab 15 Uhr. Kostenlose Eintrittskarten sind ab sofort im Rathaus erhältlich und können telefonisch unter 02307/965-433 reserviert oder persönlich abgeholt werden.
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bei der städtischen Stabsstelle „Soziale Inklusion und Seniorenarbeit“ erforderlich. Entweder telefonisch unter 02307/965-433 oder per E-Mail an: t.lackmann@bergkamen.de.
Menschen, die an Demenz erkranken, gleiten allmählich ins Vergessen und können sich nicht mehr orientieren. Eins bleibt jedoch trotz der Erkrankung erstaunlich lange funktionsfähig: das Langzeit-Musikgedächtnis. Dabei kommt es insbesondere auf die emotionale Wirkung der Musikstücke  an. Je mehr Erinnerungen sie wecken und je intensiver sie das seelische Befinden beeinflussen umso besser. Das gilt im Übrigen für alle Menschen, weshalb auch Angehörige und Musikfreunde herzlich zu der Veranstaltung eingeladen sind



Familienbüro der Stadt Bergkamen startet wieder mit dem Besuchsdienst für Familien mit Neugeborenen

Der Besuchsdienst des Familienbüros der Stadt Bergkamen startet wieder mit den persönlichen Besuchen bei  Familien mit Neugeborenen. Alle Familien, deren Kinder ab April 2022 geborenen wurden, werden zu einem Hausbesuchstermin angeschrieben. Bei diesem Termin wird den Eltern eine Willkommenstasche mit vielen Informationen und aktuellen Angeboten für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern sowie kleinen Geschenken für die Babys überreicht. Die Eltern haben bei diesem Besuch die Möglichkeit wichtige Fragen und Anliegen zu besprechen oder auch Anregungen an das Familienbüro zu geben.

Bei dem Besuch wird auf die Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen zur Coronaschutzverordnung geachtet. Wenn  Eltern einen Besuch, u.a. wegen der derzeitigen Coronalage, nicht wünschen, besteht die Möglichkeit, einen Termin im Familienbüro oder an einem anderen Ort zu vereinbaren oder die Willkommenstasche zugeschickt zu bekommen.




Bürgerbüro bietet künftig auch Hausbesuche für bewegungseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger an

Auf Antrag der CDU-Fraktion steht das Thema „Bürgerkoffer“ auf der Tagesordnung der nächsten Ratssitzung. Mit diesem „Bürgerkoffer“ können Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter unter anderem Hausbesuche machen, bei denen bewegungseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Angelegenheiten des Bürgerbüros erledigen können, ohne zum Rathaus kommen zu müssen.

Hier war die Veraltung offensichtlich schneller. Bestellt wurde ein Bürgerkoffer bereits im Januar. Im April kam dann die Nachricht von er Bundesdruckerei, dass es erhebliche Lieferschwierigkeiten gebe, teilte Beigeordnete Christine Busch in einer Vorlage für die nächste Ratssitzung mit. Ausgestattet ist der Bürgerkoffer mit Notebook, Flachbett-Scanner, Ink-Jet-Drucker, Unterschriftenpad, LTE-Router, Änderungsterminal, Webcam und Transport Trolley. Genutzt werden kann er zum Beispiel für die Ausstellung von Melde- oder Lebensbescheinigungen, für die An- und Abmeldung von Hunden, die Beantragung von Führungszeugnissen und insbesondere für die Beantragung von Ausweisdokumenten.

CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Heinzel erklärt in dem Antrag, bzw. in der Begründung, dass der Bürgerkoffer auch bei regelmäßigen Sprechstunden des Bürgerbüros außerhalb des Rathauses etwa im Stadtmuseum eingesetzt werden soll.




Realschule Oberaden wandert wieder für Princess Town

Nach dem Hungermarsch ist vor dem Hungermarsch und so durften am Mittwoch die Siebtklässler*innen auf die Halde wandern. Ihr Marsch musste im letzten Jahr coronabedingt leider ausfallen.

Nachdem bereits der 6. Jahrgang vor den Osterferien zum traditionellen Spendenmarsch, leider bei Regenwetter, aufgebrochen waren, machten sich nun etwa 75 Siebtklässler*innen auf den etwa 11 km langen Marsch auf die Halde. Diesmal bei strahlendem Sonnenschein, begleitet von einigen Lehrer*innen und der Schulhündin Emmi. Vorneweg zeigte der ehemalige Pfarrer Chudaska der evangelischen Martin-Luther-Gemeinde aus Oberaden, dessen Herzensprojekt die Unterstützung der Schule in Princesstown ist, den Weg, motivierte immer wieder die Schüler*innen und dankte für deren Unterstützung.

Nun ist es die Aufgabe der Schüler*innen, fleißig Spenden für die erlaufenen Kilometer zu sammeln. Die Gesamtsumme wird zusammen mit den Spenden der Sechstklässler*innen zeitnah an die Martin-Luther-Gemeinde überreicht.




Inklusion im ÖPNV: VKU-Projekt veranstaltet Netzwerktreffen

Inklusion im ÖPNV war das Thema eine Netzwerktreffens, zu dem die VKU in den Treffpunkt eingeladen hatte. Foto: VKU

Der Kreis Unna hat die VKU seit 2013 mit der Durchführung des Projektes JederBus beauftragt. Zielsetzung ist es, das Busfahren für Menschen mit Beeinträchtigungen einfacher zu machen. Seit 9 Jahren arbeitet das Inklusionsprojekt der VKU eng mit Einrichtungen, Behindertenbeiräten, Selbsthilfegruppen, Vereinen und Förderschulen zusammen.

Am 4. Mai trafen sich rund 30 Mitglieder des Netzwerks in der VHS in Bergkamen. Landrat Mario Löhr bedankte sich bei den Teilnehmenden für ihr Engagement. „Die Rückmeldung von Betroffenen aus dem Kreis Unna, die aus eigener Erfahrung berichten, ist für den Fortschritt der Inklusion wesentlich. Deshalb freue ich mich, dass so viel Interesse besteht, die Zukunft auch aktiv mitzugestalten“, betonte der Landrat.
Im Anschluss berichtete die Projektleiterin Gaby Freudenreich über die Arbeit der letzten zwei Jahre.

Die Teilnehmer beschäftigten sich intensiv mit dem Thema der Fahrgastinformation. Auch der Geschäftsführer der VKU, André Pieperjohanns diskutierte interessiert mit. „Es ist uns wichtig, dass alle Menschen unser Angebot nutzen können. Deshalb legen wir Wert auf Barrierefreiheit in unseren Bussen. Der Workshop liefert uns wichtige Erkenntnisse, wo Probleme auftreten können“, sagte Pieperjohanns.

Viele Hindernisse wurden seit Entstehung des Inklusionsprojekts beseitigt. Die Bustüren sind beispielweise durch gelb-schwarze Signalstreifen besser auffindbar für Sehbehinderte. Es finden Sicherheitstrainings und Schulungen für Betroffene, sowie Schulungen für das Fahrpersonal statt. Die komplette Homepage der VKU ist mittlerweile in leichter Sprache verfügbar und verfügt über eine Vorlese-Option. Ebenso gibt es dort Erklärvideos in Gebärdensprache.

Bei Fragen zum VKU – Projekt JederBus können sich Interessierte an Frau Freudenreich wenden. Telefon 0 23 07 / 209-135 oder jederbus@vku-online.de.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: 20 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).