NGG Dortmund gibt Tipps: Wer Schichtarbeit macht, muss jetzt schon den Urlaubskalender ‘23 zücken

Foto: NGG | Alireza Khalili

Im November schon den Sommer planen: Tatsächlich müssen viele Beschäftigte im Kreis Unna, die im Schichtbetrieb arbeiten, jetzt schon ihren Urlaubsplan für das kommende Jahr machen. „Schichtarbeit funktioniert wie ein Uhrwerk: Wenn tagsüber und nachts produziert wird, greifen die Arbeitszeiten der Beschäftigten wie Zahnräder ineinander. Deshalb ist eine exakte Planung – zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie – auch das A und O“, sagt Torsten Gebehart von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). In ganz Nordrhein-Westfalen arbeiten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes aktuell rund 1,1 Millionen Menschen in Wechselschicht.

Der Geschäftsführer der NGG-Region Dortmund gibt deshalb den „Frühbuchern im Schichtbetrieb“ Tipps zum Urlaub und weist auf einige Regeln hin: „Grundsätzlich sind zwei Wochen Urlaub am Stück immer drin. Das ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. So ist pro Jahr eine längere Erholungsphase garantiert und damit auch die Chance, mindestens einmal ordentlich abzuschalten.“

Wer fünf Tage pro Woche arbeitet, dem stehen nach Angaben der NGG pro Kalenderjahr zwanzig freie Tage zu, also vier Urlaubswochen. Bei einer Sechs-Tage-Woche seien es 24 Urlaubstage. „Am besten schneiden ohnehin die Beschäftigten ab, die mit einem Tarifvertrag in der Tasche – und damit quasi unter dem ‚Tarif-Sonnenschirm‘ – ihren Urlaub planen: Dreißig Urlaubstage sind zum Beispiel in der Ernährungsindustrie die Regel – immerhin sechs Urlaubswochen“, so Torsten Gebehart.

Zum Ende des Jahres läuft jetzt auch der „Urlaubs-Countdown“: Denn grundsätzlich sollen Beschäftigte den Urlaub im laufenden Kalenderjahr nehmen, so die NGG. „Es geht darum, sich in Etappen zu erholen. So schön eine lange Reise oder die XL-Variante vom Jakobsweg sein mag: Wer einen Arbeitsmarathon hinlegt, um Urlaubstage anzusparen und diese dann mit ins nächste Jahr zu nehmen, verstößt gegen das ‚Einmaleins des Urlaubmachens‘“, sagt der Geschäftsführer der NGG-Region Dortmund.

Allerdings sei es grundsätzlich schon möglich, Resturlaub mit ins neue Jahr zu nehmen: „Das gilt zum Beispiel, wenn drängende Aufträge und damit das Arbeitspensum im Betrieb oder Erkrankungen bei Beschäftigten Urlaub unmöglich machen. Dann kann alter Urlaub im ersten Quartal des neuen Jahres geparkt und somit bis Ende März 2023 genommen werden“, erklärt Torsten Gebehart. Es sei dabei Sache der Arbeitgeber, ihre Beschäftigten aufzufordern, Urlaub zu nehmen und ihnen auch die Möglichkeit dafür einzuräumen. „Macht der Chef das nicht, bleibt das Recht auf den nicht genommenen Urlaub auch über das erste Quartal hinaus im nächsten Jahr bestehen“, so Gebehart.

Bevor es rund um den Urlaub zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten zu Streit komme, sei es besser, den Betriebsrat einzuschalten. Wer in der Lebensmittelherstellung oder in der Gastronomie arbeitet, kann sich bei Fragen zum Urlaub auch an die NGG Dortmund wenden:
(0231) 55 79 79-0 oder region.dortmund@ngg.net.




SPD-Abgeordneter Kaczmarek trifft Betriebsratsvorsitzenden des Steag-Kradtwerks Heil im Bundestag

Betriebsratsvorsitzender Bernd Hagemeier (r.) mit Oliver Kaczmarek auf dem Dach des Deutschen Bundestags.

Zum 25. Mal hat die SPD-Bundestagsfraktion Betriebsrät:innen, Schwerbehindertenvertretungen und Personalrät:innen aus ganz Deutschland in den Bundestag eingeladen. In der Konferenz unter dem Motto „Transformation in besonderen Zeiten – Wie können Umbau und Beschäftigungssicherung gelingen?“ ging es zum einen um die Herausforderungen für die Betriebe und Beschäftigten in der aktuellen Energiekrise und zum anderen um die langfristige Perspektive des industriellen Umbaus im Zeichen von Klimaneutralität und Digitalisierung.

Insgesamt nahmen rund 120 Vertreter:innen aus ganz Deutschland in Berlin teil, etwa 200 waren online zugeschaltet. Aus dem Kreis Unna war Bernd Hagemeier, Betriebsratsvorsitzender im Bergkamener Steag-Kraftwerk, auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek im Bundestag dabei.




Diskriminierung erkennen – Extremismus vorbeugen

Antimuslimische Diskriminierung – ein Problem, das Pädagogen vor eine Herausforderung stellt. Denn: Viele Kinder und Jugendliche, die muslimisch sind oder als muslimisch wahrgenommen, sind im Alltag damit konfrontiert. Sie werden so markiert und zu einer Gruppe mit negativen Eigenschaften konstruiert. Die Signale zu erkennen und entgegenzuwirken, ist für Pädagogen nicht einfach. Wie es gelingen kann, zeigt das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (KI) bei einer Veranstaltung am 29. November in Bergkamen.

„In Schulen sind plakative Parolen, Memes, Videos und Anfeindungen antimuslimischer Diskriminierung im Umlauf“, so Sevgi Kahraman-Brust vom KI. „Häufig kommen diese erst durch Gegenwehr ans Tageslicht. Diese Stigmatisierung belastet und kann zu Hilf- und Sprachlosigkeit, zu aggressiven Auseinandersetzungen oder gar zu Radikalisierung führen.“
 
Pädagogen sind eingeladen
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Schulpsychologischen Beratungsstelle im Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna an der Schulstraße 8 in Bergkamen von 13.30 bis 16.30 Uhr statt. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, die in einer Schule tätig sind, lernen in diesem Workshop, das Erkennen und Benennen von antimuslimischem Rassismus und den Umgang damit. Auch geht es um die Gefahr, wie islamistische Gruppierungen reale antimuslimische Diskriminierungserfahrungen als Nährboden für eigene ideologische und politische Ziele ausnutzen.

Für die Veranstaltung konnten Referentinnen und Referenten der örtlichen Beratungsstelle des Präventionsprogramms „Wegweiser“ gegen Islamismus gewonnen werden. „Wegweiser in Dortmund, Hamm und im Kreis Unna“ bieten persönliche Begleitung und Beratung für Betroffene oder deren Umfeld an – zudem Sensibilisierung und allgemeine Informationen zu religiösen Überzeugungen und Religionsmissbrauch bei Extremismus. Ziel ist es, den Einstieg junger Menschen in den Islamismus zu verhindern.

Die Anmeldefrist ist bis zum 22. November verlängert worden. Anmeldungen nimmt die Schulpsychologische Beratungsstelle unter schulpsychologische-beratungsstelle@kreis-unna.de entgegen. Anzugeben dabei sind Vor- und Zuname, Schule, Ort, Funktion, E-Mail-Adresse sowie eine Telefonnummer. Die Veranstaltung ist kostenfrei. PK | PKU




Ratssaal in orangefarbenes Lichtermeer getaucht: Für eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen

Ein orangefarbenes Kerzenlicht am Platz eines jeden Ratsmitgliedes erinnerte zur jüngsten Sitzung an einen ganz besonderen Tag: Den 25. November, seit 1991 internationaler Gedenktag für die Opfer von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Und ein Tag, zu dem seit sieben Jahren weltweit im Zeichen des „Orange Day“ repräsentative Stätten in der Farbe Orange beleuchtet werden.

Mit der leuchtenden Aktion zur aktuellen Ratssitzung setzte die Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Schäfer und den Kommunalpolitiker*innen ein individuelles Zeichen zum Gedenktag in Bergkamen. „Das Orange symbolisiert eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen“, sagt die Bergkamener Gleichstellungsbeauftragte. „Wir fordern dazu auf, die Augen nicht zu verschließen und sich gegen Gewalt in jeglicher Form einzusetzen.“

In Deutschland ist statistisch jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von häuslicher Gewalt betroffen. Der diesjährige Slogan  #TrautesHeimLeidAllein – gemeinsam gegen häusliche Gewalt! – von der Organisation „Terres des femmes“ ausgerufen – soll deutlich machen, dass Gewalt direkt in der Nachbarschaft oder im Bekannten- und KollegInnenkreis geschieht und hinter einer Fassade vom „trauten Heim“ versteckt wird.

Seit 1991 ist der 25. November offiziell als internationaler Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen in den Vereinten Nationen anerkannt. Der Gedenktag geht auf den Todestag der drei Schwestern Mirabel im Jahr 1960 zurück, die aufgrund ihres Widerstands gegen Diktator Trujillo in der Dominikanischen Republik ermordet wurden.

„Auch wir nehmen diesen Tag zum Anlass, Gewalt gegen Frauen in den Fokus zu rücken, das Schweigen zu brechen: Im Rahmen der Statement-Aktion im Ratstrakt der Stadt Bergkamen erinnern wir, gemeinsam hinzusehen und eben auch zu handeln“ betonen  Bürgermeister Bernd Schäfer und die Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper.

Zudem mahnt die traditionelle Fahnenaktion der Organisation „Terres des femmes“ am Rathaus am Freitag, 25. November, eine gewaltlose Zukunft für Frauen an. Die mehrteilige Online-Fortbildungsreihe des Bergkamener Mädchen- und Frauen-Netzwerkes am Dienstag, 22. November, schließt mit einem vorerst letzten Vortrag zur „Digitalen Gewalt in Paarbeziehungen“ den Themenkreis.




Realschule Oberaden hat neue Medienscouts: Hilfe bei Cybermobbing und Hatespeech

Die neuen Medienscouts im Kreis Unna. Foto: Leonie Bleimling_-_Kreis_Unna

Es gibt neue Medienspezialisten an zehn Schulen im Kreis Unna: Insgesamt 40 sogenannter Medienscouts sind auf einer Abschlussveranstaltung am Montag, 14. November in der Aula des Hellweg Berufskollegs ernannt worden. Sie helfen künftig anderen Schülerinnen und Schülern beim Umgang mit Smartphone, Social Media und Co. Darunter befinden sich auch Schülerinnen und Schüler der Realschule Oberaden.

Zum feierlichen Anlass überreichte Landrat Mario Löhr den teilnehmenden Schüler und Schülerinnen sowie den dazugehörigen Lehrkräften ihre Zertifikate. Organisiert hat das Projekt die Schulpsychologische Beratungsstelle im Kreis Unna.

„Es entstehen viele Probleme im unreflektierten Umgang mit dem Internet und den Sozialen Netzwerken“, so Stefanie Lippelt von der Beratungsstelle. „Cybermobbing und Hatespeech nehmen immer mehr zu und werden für Schüler zum Problem. Die Medienscouts können da jetzt helfen. Sie gehen der Frage nach, wie Empathie und Menschlichkeit in sozialen Netzwerken gestärkt werden können.“

Projekt: Medienscouts

Medienscouts NRW ist ein Projekt der Landesanstalt für Medien NRW. Das Angebot unterstützt Schulen dabei, präventiv gegen Probleme rund um das Internet und Medien vorzugehen. Seit 2019 wird das Projekt vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Innerhalb von fünf Workshops wurden teilnehmende Schüler und Schülerinnen sowie Lehrerkräfte zu Medienscouts ausgebildet. Der Kreis Unna hat die Workshops koordiniert.

Der Hintergrund leuchtet ein: Moderne Medien sind allgegenwärtig und sie bieten sehr viele Chancen und neue Möglichkeiten. Doch mit neuen Wegen gibt es auch neue Gefahren. Medienscouts sind Experten für diese Gefahren – in Themen wie Cybermobbing, Cybergrooming, Datenmissbrauch oder exzessive Mediennutzung sind sie die richtigen Ansprechpartner. Durch ihre erworbene Medienkompetenz stehen Medienscouts den Schulen mit Rat und Tat zur Verfügung und sollen Risiken der medialen Nutzung bereits auf den Schulhof erkennen und selbstständig gegen Gefahren aus dem Internet und gegen schädliche Mediennutzung vorgehen.

Weitere Informationen zu Veranstaltungen sowie zum Projekt finden sich im Internet unter www.medienscouts-nrw.de/das-projekt.




Bergkamen braucht Service-Wohnungen und Pflege-Wohngemeinschaften für Seniorinnen und Senioren

Die „wohnvoll village“ am Kleiweg wird einen Kindergarten und auch 18 Plätze für eine Senioren-Tagespflege bieten.

Die Arbeiten für das „wohnvoll village“ in Bergkamen, das neue Gesundheitszentrum auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Grimberg 3/4 schreiten sichtbar voran. Es soll nicht nur helfen, zusätzliche Kindergartenplätze für den Stadtteil zu bringen. Es entstehen dort auch 28 sogenannte Service-Wohnungen, zwei Wohngruppen und eine Tagespflege.

Diese zusätzlichen 18 Tagespflegeplätze werden nach dem Bericht von Hans Zakel vom Kreis Unna in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Arbeit und Soziales den Bedarf in Bergkamen fast zu 100 Prozent abdecken. Ganz anders sieht die Situation bei den Service-Wohnungen, bei denen die Mieterinnen und Mieter zusätzliche Leistungen wie Pflege, Putzen oder Essen dazubuchen können. Der Kreis empfiehlt im Rahmen seines Pflegebedarfsplans weitere 287 Service-Wohnungen sowie 48 Pflege-Wohngemeinschaften einzurichten. Allerdings müssten sich hierfür entsprechende Investoren finden lassen.

Keinen Nachholbedarf gibt es hingegen bei den Plätzen in stationären Pflegeheimen. Rein rechnerisch könnte noch ein Pflegeplatz bis 2025 geschaffen werden. Allerdings sind in den vorhandenen Heimen nicht alle Plätze belegt. Deren Auslastung sei 2021 in Bergkamen auf 91,1 Prozent gesunken (im Kreis Unna auf 94 Prozent. Zakel vermutet, dass dies eine Folge der Corona-Pandemie sei. Es seien doch viele Seniorinnen und Senioren auch in den Heimen an oder mit Corona gestorben. Außerdem seien viele Seniorinnen und Senioren aus Angst vor eine Infektion nicht in ein Heim gegangen.

Das „wohnvoll village“ in Weddinghofen  wird  durch ein breites Gesundheits- und Dienstleistungsangebot ergänzt. Eine Kita, ein zahnärztliches Kompetenzzentrum, eine Apotheke, ein vorbeugendes Physiotherapie-/Fitness-Angebot sowie Allgemein- und Fachärzte runden das Konzept ab. Ein Café/Restaurant mit Aufenthalts- und Verweilqualität soll dort das Angebot abrunden.




AWO stellt Weichen für die Zukunft: Unterbezirksvorsitzender Kuschke für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt

Von links: Michael Thews MdB, Wolfram Kuschke, Karin Schäfer, Rainer Goepfert. Foto: AWO

Rund 50 Delegierte trafen sich am Morgen des 12.11 zu der Unterbezirkskonferenz des AWO Unterbezirkes Ruhr-Lippe-Ems in der Stadthalle
in Kamen. Auf der Tagesordnung standen u.a eine Satzungsänderung, die es ermöglichen soll, auch in Zukunft Vorstandssitzungen per Videokonferenz durchführen zu können. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt für eine zukunftsfähige Arbeiterwohlfahrt.

„Dabei stehen wir vor großen Herausforderungen. Aber ich finde, dass wir da auf einem guten Weg sind. Sowohl als Unternehmen AWO, als
auch als Verband. Den Weg müssen wir jetzt weitergehen“, so Rainer Goepfert Geschäftsführer des AWO Unterbezirkes Ruhr-Lippe-Ems. Die großen Herausforderungen, wie der Fachkräftemangel in der Pflege und bei den Erzieher*innen, sieht Goepfert aber auch als Chance. „Wir als AWO sind hier bereits sehr gut aufgestellt, wir bieten attraktive und gesunde Arbeitsbedingungen, sowie eine tarifliche Bezahlung. Das müssen wir jetzt nur noch weiter nach außen transportieren.“, führt Goepfert aus. Daher habe man als AWO z.B vor einiger Zeit die Wegbegleiter-Kampagne ins Leben gerufen. Sie soll Menschen erreichen, die sich für eine Ausbildung im Bereich der frühkindlichen Bildung interessieren.

Auch über aktuelle Themen, wie die Energiekrise und welchen Beitrag die AWO zu der Bewältigung beitragen kann, wurde in Form einer Diskussionsrunde gesprochen. „Ich habe es zweimal miterlebt, was es bedeutet, wenn der Strom abgestellt wird.“, so Kuschke zur aktuellen Energiekrise. „Das darf es einfach nicht mehr geben und da müssen auch wir als AWO unseren Beitrag zu leisten. Dazu brauchen wir aber das Haupt- und das Ehrenamt. Das Eine funktioniert ohne das Andere einfach nicht“, führt der Unterbezirksvorsitzende Kuschke, der am Samstag auch für seine 50-jähige Mitgliedschaft in der Arbeiterwohlfahrt geehrt wurde, weiter aus. Die Ehrung nahmen Michael Thews MdB (Vorsitzender des Ortsvereins Lünen Nord), Rainer Goepfert (Geschäftsführer des Unterbezirkes) und Karin Schäfer (Vorsitzende des AWO Kreisverbandes Unna) vor.




Herbststimmung beim Kaffeeklatsch für Seniorinnen und Senioren: Kuchenspenden und Unterstützung gesucht

Am 13. November fand der Kaffeeklatsch im Elisabeth Haus statt. Wieder einmal sorgte das dynamische Duo Andy & Lucia für eine grandiose Stimmung. Besonders begeistert waren die mehr als 100 Senior*innen von der Musik und dem leckerem Kuchen.

Der nächste Kaffeeklatsch findet, unter Erwartung besonderer Gäste, am 10. Dezember von 14.30 Uhr bis etwa 17.00 Uhr im  Martin-Luther- Gemeindehaus in der Goekenheide 5 in 59192 Bergkamen statt. Für zukünftige Veranstaltungen werden noch Kuchenspenden und ehrenamtliche Helfer gesucht. Eine Anmeldung für den Kaffeeklatsch ist nicht erforderlich. Weiter Informationen bekommen Sie telefonisch unter 02307/965-433 vormittags von montags bis freitags oder per E-Mail an t.lackmann@bergkamen.de.




Pflege- und Wohnberatung im Bergkamener Rathaus: Kostenfrei und neutral

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 17. November, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.

Die Pflegeberaterin Elke Möller ist im Rathaus Bergkamen, Rathausplatz 1 im Raum 600 zu erreichen. In der Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den verschiedenen Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls informiert die Beraterin über ortsnahe Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung. Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um eine vorherige Terminvereinbarung unter Tel. 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei) gebeten.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder Tel. 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




In der Bergkamener Stadtverwaltung sind Assistenzhunde gern gesehene Gäste

Assistenzhunde – beispielsweise Blindenführhunde – sind speziell für Menschen mit Einschränkungen in vielen Fällen unverzichtbar. Erst die tierischen Helfer ermöglichen es ihnen, am täglichen Leben teilzuhaben. Im Rathaus und in anderen Dienststellen der Stadtverwaltung sind sie daher ausdrücklich willkommen! Gemeinsam mit dem Verein Pfotenpiloten zeigt die Verwaltung der Öffentlichkeit das durch gut sichtbare Aufkleber.

Thomas Lackmann, der bei der Stadt Bergkamen unter anderem für Seniorenarbeit zuständig ist und die Kooperation mit den Pfotenpiloten organisiert, weiß, wie wichtig die Arbeit von Assistenzhunden ist: „Viele Menschen, die an Diabetes- oder Epilepsie erkrankt sind, haben immer einen Warnhund bei sich, der im Notfall eingreifen kann.“ Aus diesem Grund hofft er, dass zahlreiche weitere Institutionen und Unternehmen Assistenzhunde ebenfalls willkommen heißen.

Damit würden sie im Übrigen eine Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützen, die sich für die Zutrittsrechte von Assistenzhunden einsetzt. Darüber hinaus sind Menschen mit Einschränkungen nach der jüngsten Änderung des Teilhabestärkungsgesetzes und der UN-Behindertenrechtskonvention berechtigt, ihren Assistenzhund überall mit hinzunehmen.

Wer sich dieser Initiative anschließen möchte, kann unter www.pfotenpiloten.org Plakate, Flyer und Aufkleber anfordern.




UNICEF-Ausstellung „Kinder haben Rechte“ in der Ökologiestation

Recht auf Gleichheit, Recht auf Gesundheit und Recht auf Bildung: Alle Menschen haben Rechte. Die Rechte der Kinder werden seit 1989 durch ein weltweit gültiges „Grundgesetz“ gestärkt: die UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Sie legt fest, dass Kinder ein Recht darauf haben, ausreichend versorgt und geschützt zu werden.

Auf 20 Tafeln werden die wichtigsten Kinderrechte in der Ausstellung „Kinder haben Rechte“ erläutert. Außerdem zeigen Beispiele aus der Projektarbeit, wie UNICEF hilft, die Kinderrechte zu verwirklichen und wie Kinder und Jugendliche sich in Deutschland für ihre Rechte engagieren können. Die Ausstellung kann vom 22. November 2022 bis zum 6. Februar 2023 in der Ökologiestation des Kreises Unna, Westenhellweg 110, 59192 Bergkamen, besucht werden.