Digitale Veranstaltung zum beruflichen Wiedereinstieg

Martina Leyer berät online Frauen und Männer, die nach einer längeren Pause wieder in den Beruf einsteigen wollen. Foto: Nathalie Neuhaus

Am Donnerstag, 19. Januar, von 15 bis 16 Uhr, zeigt Martina Leyer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, in einem Online-Seminar, welche Möglichkeiten es für den beruflichen Wiedereinstieg gibt und wie sich die aktuelle Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt darstellt.

„Viele Frauen mussten während der Pandemie feststellen, dass ihre Minijobs keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld bieten und damit schmerzhaft erfahren, wie wichtig eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist“, so Leyer. „Die Möglichkeiten möchte ich aufzeigen.“

Sie weist auch auf einen weiteren Vorteil hin: „Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist für die Frauen eine gute Übung für den Umgang mit neuer Kommunikationstechnik.“

In ihrem Online-Seminar erfahren die Frauen, wie sie nach Stellenangeboten suchen, welche Ausbildungsformen es gibt, welche Weiterbildungs- und Umschulungswege möglich sind und wie die Agentur für Arbeit den Neustart unterstützen kann.

Interessierte melden sich bei Martina Leyer an unter Hamm.BCA@arbeitsagentur.de oder 02381 / 9102167. Sie bekommen dann den Link zur Veranstaltung.




Vorbereitungstreffen zum Internationalen Frauentag 2023 in Bergkamen

Mit einer traditionellen Matinée erinnern die Bergkamener*innen auch in diesem Jahr an den internationalen Frauentag. Gefeiert wird am Sonntag, 12. März, im Treffpunkt. Zur Vorbereitung trifft sich einmal mehr das Frauentagsteam um die Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper am Donnerstag, 19. Januar.

„Ideen zum Frauentag 2023 haben wir bereits viele“, sagt Martina Bierkämper. „Tatsächlich konnten wir im Vorfeld unserer Planung schon Künstler*innen für das beliebte Comedy-Programm verpflichten.“

Zur Konkretisierung des weiteren Ablaufs rund um den diesjährigen Frauentag in Bergkamen kommen die Mitglieder des Frauentagteams am Donnerstag, 19. Januar 2023, um 18.30 Uhr in den Räumen des Stadtmuseums, Jahnstraße 31, in Bergkamen zusammen.

Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Bereits seit mehr als 100 Jahren wird an diesem Tag weltweit auf Frauenrechte, die Gleichstellung der Geschlechter und bestehende Diskriminierungen aufmerksam gemacht. Die Bergkamener*innen erinnern stets am ersten Sonntag nach dem 8. März mit einer besonderen Feier an diesen Tag.




Erster Suppenklatsch der Stadt Bergkamen für Seniorinnen und Senioren gelungen: Premiere mit Lauch und Linsen

Es muss nicht immer Kaffee und Kuchen sein. Beim ersten Suppenklatsch der Stadt Bergkamen, der Anfang Januar im Elisabeth-Haus in Bergkamen-Mitte stattfand, kamen die Attraktionen aus dem Topf: Käse-Lauch-Suppe, Gulaschsuppe, Erbsensuppe und Linseneintopf. „Angesichts der kühlen Jahreszeit sollte es für die Gäste diesmal etwas Warmes geben“, erklärt Thomas Lackmann, der bei der Stadt Bergkamen unter anderem für Seniorenarbeit zuständig ist, die Abweichung vom üblichen Konzept.

Die positiven Kommentare und die gute Stimmung unter den rund 80 Seniorinnen und Senioren, die der Einladung gefolgt waren, bestätigen diese Auffassung: Suppe ist ein mehr als gleichwertiger Ersatz für Süßes aus der Backstube. Geselligkeit und Austausch funktionieren auch bei gekochten Spezialitäten. „Ohne die Hilfe der ehrenamtlichen Helferinnen wäre das nicht möglich gewesen“, dankt Thomas Lackmann den Kuchenpatinnen, die sich diesmal auf anderem Gebiet bewährten.

Trotz der gelungenen Premiere geht es beim nächsten Treffen wieder wie gewohnt zu. Am 11. Februar heißt es im Martin-Luther-Haus also ab 14.30 Uhr wieder Kaffee- statt Suppenklatsch. Der Jahreszeit angepasst lautet das Motto dann: Es lebe der Karneval! Für musikalische Begleitung sorgt die Bergkamener Seniorenband. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für weitere Informationen steht Thomas Lackmann gerne zur Verfügung: telefonisch (nur vormittags) unter 02307/965-433 und per E-Mail an t.lackmann@bergkamen.de.




In Bäckereien wird mehr verdient – 1.180 Beschäftigte im Kreis Unna

Lohn-Plus in der Backstube und in den
Verkaufsfilialen: Beschäftigte im
Bäckerhandwerk bekommen ab sofort mehr
Geld. Darauf weist die Gewerkschaft NGG hin. Foto: NGG | Tobias Seifert

Sie backen ab sofort keine „kleinen Brötchen“ mehr: Beschäftigte in Bäckereien im Kreis Unna bekommen ab diesem Monat mehr Geld – vom Bäcker über den Auslieferungsfahrer bis zur Fachverkäuferin am Filial-Tresen. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG-Region Dortmund spricht von einem „kräftigen Lohn-Plus“: „In der Spitze gibt es 13 Prozent mehr. Davon profitieren vor allem auch die, die Brote, Brötchen und Kuchen in den Bäckereien und Filialen verkaufen. Eine Bäckereifachverkäuferin, die Vollzeit arbeitet, hat damit ab sofort gut 270 Euro mehr im Portemonnaie. Ein junger Bäckergeselle kommt auf knapp 170 Euro zusätzlich im Monat“, sagt der Geschäftsführer der NGG Dortmund, Torsten Gebehart. Im Kreis Unna gibt es nach Angaben der Arbeitsagentur 80 kleinere und größere Bäckereien sowie Konditoreien mit rund 1.180 Beschäftigten.

Für die Gewerkschaft bringt der neue Tarifabschluss eine „Trendwende bei der Bezahlung“ in Bäckereien: „Es ist der entscheidende Schritt gelungen, das bislang deutliche Lohngefälle zwischen Backstube und Verkaufstresen zu verringern. Die Bäckereifachverkäuferin holt jetzt beim Lohn kräftig auf“, so Gebehart.

Wichtig sei zudem, dass Bäckerei-Beschäftigte künftig auch besser gefördert werden sollen: „Wer als angelernte Kraft im Verkauf arbeitet und einen guten Job macht, sollte zum Chef gehen und mit ihm über eine Weiterbildung zur Fachkraft sprechen – und damit auch über einen deutlichen Sprung beim Lohn nach oben“, sagt der Geschäftsführer der NGG Dortmund. Die Gewerkschaft habe die Qualifizierung zu einem zentralen Punkt am Tariftisch gemacht und sich „für deutlich bessere Chancen stark gemacht, die Karriere- und damit auch die Lohnleiter hochzuklettern“.

Der bei den Verhandlungen mit den Arbeitgeberverbänden des Bäckerhandwerks im Rheinland und in Westfalen-Lippe erzielte Lohnzuwachs zwischen 4 und 13 Prozent setzt sich nach Angaben der Gewerkschaft aus einer prozentualen Lohnerhöhung und einer monatlichen Inflationsausgleichsprämie zusammen. „Es ist zunächst eine Kombinationszahlung. Die steuer- und abgabenfreie Prämie liegt dabei – je nach Berufs- und Ausbildungsstand – zwischen 80 und 120 Euro im Monat. Sie ist allerdings begrenzt.

Läuft die Prämie als Zusatzzahlung aus, bleibt das Lohnniveau trotzdem auf den Euro und Cent genau erhalten“, erläutert Torsten Gebehart. Das zusätzliche Geld werde dann in gleicher Höhe von den Arbeitgebern weitergezahlt – allerdings als Lohnsteigerung und nicht als Prämie. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt nach Angaben der Gewerkschaft 16 Monate und endet damit Ende April 2024.

Bäckerei-Beschäftigte, die mehr zum neuen Tarifvertrag für ihre Branche erfahren oder einen Lohn-Check machen möchten, können sich an die NGG-Region Dortmund wenden: (0231) 55 79 79-0 oder region.dortmund@ngg.net.




Aktionstag „Berufliche Veränderung“ der Agentur für Arbeit am 18. Januar

Mit einem Aktionsnachmittag am 18. Januar unterstützt die Berufsberatung der Arbeitsagentur Hamm bereits im Erwerbsleben stehende Erwachsene bei der beruflichen Neuorientierung.

„Wir beraten Menschen in allen Phasen ihres Erwerbslebens, gerade auch bei der Umsetzung eines beruflichen Veränderungswunsches. Die Gründe für eine berufliche Veränderung sind vielfältig und in fast allen Fällen können wir unterstützten“, erklärt Markus Nötzig von der Berufsberatung. Die Beratung kann in der Arbeitsagentur oder in Betrieben erfolgen und wird sowohl persönlich oder online als Video-Konferenz angeboten. Einen sehr guten Überblick über das Beratungsangebot mit drei Online-Seminaren und einem Präsenzseminar verschafft jetzt der Aktionstag am Mittwoch, 18. Januar von 15 bis 18 Uhr unter dem Motto „Angepackt und mitgemacht – auf in das neue (Berufs)Jahr“, für die man sich vorab anmelden kann unter hamm.projekt-ich@arbeitsagentur.de .

  • 15:00 Uhr Präsentation des Online-Tools „NewPlan“: Hilfe bei der Suche nach der passenden Weiterbildung für die berufliche Veränderung.
  • 16:30 Uhr Durchblick durch den „Weiterbildungsdschungel“: Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Weiterbildung, Umschulung oder Berufsabschluss.
  • 16:30 Uhr „Handwerk hat goldenen Boden“: Vorstellung von Handwerksberufen mit interessanter beruflicher Perspektive, die am regionalen Arbeitsmarkt derzeit stark nachgefragt werden. Weitere Themen sind Zugangswege ins Handwerk, Arbeitsbedingungen und zukünftige Entwicklungen, etwa grüne Berufe.
  • 16:30 Uhr Öffentlicher Dienst – doch ganz schick? (Quer-)Einstieg in den öffentlichen Dienst. Tipps für die Stellensuche, Vor- und Nachteile der Alternativen in der deutschen Behördenlandschaft. Als einzige Veranstaltung in Präsenz in der Stadtbücherei Hamm, Zentralbibliothek, Platz der deutschen Einheit 1.

Zusätzlich ist am Aktionstag die Informationshotline 02381 910 1777 in der Zeit von 9-12 Uhr besetzt.

Anmeldungen bitte an die Mailadresse hamm.projekt-ich@arbeitsagentur.de. Die Zugangsdaten zur Teilnahme an den Online-Formaten werden per Mail zugesandt.




Nach über 40 Jahren im Jugendamt verschiedet sich Barbara Billhardt in den Ruhestand

Aus Anlass ihres Eintrittes in den Ruhestand wurde Barbara Billhardt im Rahmen einer Feierstunde durch Bürgermeister Bernd Schäfer, Leiter Zentrale Dienste Thomas Hartl, Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper und Personalratsvorsitzenden Michael Hoffmann verabschiedet.

Im Jahr 1981 beendete Frau Billhardt erfolgreich ihr Studium in der Fachrichtung Sozialpädagogik an der Fachhochschule in Dortmund. Seit August 1983 ist Frau Billhardt als Sozialarbeiterin bei der Stadt Bergkamen beschäftigt. Im Jahr 1986 erfolgte die Übernahme in das Beamtenverhältnis.

Seit ihrer Einstellung ist Frau Billhardt im Jugendamt tätig.

Dort war sie bis August 2018 unter anderem mit der Hilfe und dem Schutz für Kinder- und Jugendliche bei der Erziehung betraut. Außerdem betreute sie Personen und Familien, die sich in besonderen Schwierigkeiten befinden. Frau Billhardt gab auch Hilfestellung zur Eingliederung von seelisch behinderten Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen. Vormundschaftsgerichtliche Maßnahmen und gutachterliche Stellungnahmen wurden als Grundlage für die richterlichen Entscheidungen durch sie vorbereitet.

Seit September 2018 ist Frau Billhardt im Familienbüro der Stadt Bergkamen tätig. Hier organisiert und führt sie die Besuche von neugeborenen Kindern durch und informiert die Eltern hierbei über verschiedene Hilfeangebote der Stadt Bergkamen. Gleichzeitig organisiert und leitet sie zusammen mit verschiedenen Kooperationspartnern die Eltern-Kind-Kurse.

Insgesamt kann Frau Billhardt auf über 40 Jahre im öffentlichen Dienst zurückblicken.

Für die langjährige Unterstützung und die außergewöhnliche Verbundenheit mit der Stadt Bergkamen möchte ich mich ausdrücklich bedanken, drückte Bürgermeister Bernd Schäfer seine Wertschätzung aus.




Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“ auf der Ökologiestation

Das Umweltzentrum Westfalen bietet für Familien Beratungskurse an. Die Workshop-Reihe „Starke Eltern – Starke Kinder“ gibt den Teilnehmenden ein verlässliches Angebot, um auch in konfliktgeladenen Situationen den Familienalltag gelassen und souverän zu meistern.

Eine Anmeldung für die Reihe, die jeweils mittwochs von 18:00 – 19:30 Uhr stattfindet, ist unter 02389 9809-11 beim Umweltzentrum Westfalen, unbedingt notwendig.




Aktion „Glücklich geht einfach“ des SuS Rünthe: Erneut Reise mit Spenden nach Nigeria

Verteilaktion von Spenden der Aktion „Glücklich geht einfach“ in Nigeria.

Vom 25. Dezember bis 8. Januar waren Toni Tuklan und der 1. Vorsitzende des SuS Rünthe 08 Dietmar Wurst zum vierten Male für die Aktion „Glücklich geht einfach“ in Nigeria.

Über diese Reise berichtet Detmar Wurst: „Nun konnten wir persönlich die Früchte unsere Arbeit ernten! Wir haben viele Trikots, Schuhe, Bälle, Hosen in Delta State, Nigeria, an Kinder, Jugendliche und Sportler in ärmsten Verhältnissen verschenken können.

Nachdem die Sachen über ein Jahr im Container im Hafen standen, hatten wir Bedenken, wie der Zustand nach so langer Zeit war. Erfreulicherweise waren alle Sachen noch im Top Zustand!

Um die ganzen Sachen, an die Bedürftigen zu bekommen, haben wir uns für drei verschiedene Verteilarten entschieden:

1) Wir waren bei verschiedenen Königen und haben dort Trikotsätze überreicht. Dort gehen sie dann an die Vereine im jeweiligen Königreich.

2) Die Sportregierung von Delta-State, die uns auch unterstützt hat, wird viele Sachen dann nach den Schulferien an verschiedene Schulen verteilen, um diese an die Sportler + Kinder weiter zu geben.

3) In den Dörfern spielen „überall“ Kinder auf dem Sportplatz oder auf dem Bolzplatz zwischen den Häusern. Da haben wir öfters angehalten und diese dort verteilt.

Dies war natürlich für Toni und mich die schönste Variante, da wir den Bedarf, die Freude und die Sehnsucht nach neuen Sachen  gesehen haben.

Insbesondere Bälle und Schuhe mussten wir sehr selektiv verteilen, da wir davon nicht so viele hatten.

Die Unterstützung von Tonis Familie vor Ort war sehr Klasse, ohne wäre es (noch) schwieriger geworden.

Wir hätten gerne immer einzelne Fotos mit den Trikots von den einzelnen Vereinen gemacht, dies war aber auf Grund der Masse und unserer Zeit leider nicht möglich. Es fällt einem schwer bei solch großartiger Unterstützung einzelne „Spender“ zu erwähnen, aber die ca. 3.600 T-Shirts, die von der Stiftung „leuchte auf“ von Borussia Dortmund kamen, waren bei den Kindern sehr beliebt.

Die Kinder/Sportler in Afrika haben wir glücklich gemacht, dies ist der Verdienst von VERDAMMT vielen Helfern und Unterstützern! Ich kann persönlich sagen, es hat Toni und mich VIEL Kraft gekostet!

Ich glaube die Dankbarkeit in Afrika kann ich leider nicht an jeden einzelnen Spender transportieren, aber sie war IMMER zu spüren! Deswegen kann jeder der einen kleinen Teil dazu beigetragen hat, sich über seinen Einsatz freuen.“




Pflege- und Wohnberatung mit Elke Möller in Bergkamen-Rünthe: Kostenfrei und neutral

Elke Möller. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen-Rünthe findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 12. Januar in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.

Beraterin Elke Möller ist dort im Gemeindebüro an der Christuskirche (bitte Nebeneingang benutzen), Rünther Straße 42 zu erreichen und bietet kompetente Hilfe und Informationen an. Bei der Beratung geht es um alle Fragen zum Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Hilfe bei der Antragstellung wird gegeben. Ebenfalls erhält man Informationen über Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung, spezielle Hilfen für Menschen mit Demenz sowie Entlastungsangebote für pflegende Angehörige.

Terminvereinbarung
Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, unter Fon 0 23 07 / 28 99 060 oder Fon 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei). Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de. PK | PKU




Erwachsene mit AD(H)S: Selbsthilfegruppe in Kamen

Eine Selbsthilfegruppe für Erwachsene mit AD(H)S hat sich in Kamen gegründet. Das Folgetreffen der Selbsthilfegruppe findet am Donnerstag, 12. Januar, um 18.30 Uhr in den Räumen der Familienbande (Eingang ehemalige Firma Dr. Nüssken) an der Bahnhofstraße 46 in Kamen statt.

Das Angebot gilt für Erwachsene, bei denen ein Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom mit oder ohne Hyperaktivität diagnostiziert wurde oder die den Eindruck haben, dass sie selbst davon betroffen sind. Die Selbsthilfegruppe bietet eine Austauschmöglichkeit und Hilfe bei der Bewältigung des Alltags und den vielen Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Es handelt sich um ein offenes und kostenfreies Angebot und Interessierte sind zu dem Treffen herzlich eingeladen.

Informationen gibt es bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Kreises Unna (K.I.S.S.) im Gesundheitshaus in Unna, Massener Straße 35. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. 0 23 03 / 27-28 29 oder E-Mail selbsthilfe@kreis-unna.de. Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt. PK I PKU




Azubis und Berufsschüler aus Kreis Unna können Anti-Diskriminierungs-Preis holen

Keine Chance für Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus: Azubis und Berufsschüler, die sich im Kreis Unna gegen Diskriminierung einsetzen, sind preisverdächtig. Noch bis zum 16. Januar können sie beim Wettbewerb „Gelbe Hand“ mitmachen. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin. Unter dem Motto „Mach’ meinen Kumpel nicht an!“ werden Projekte gesucht, die sich für ein solidarisches Miteinander im Job engagieren.

„Durch den Krieg in der Ukraine sind im vergangenen Jahr viele Menschen aus dem Land zu uns gekommen. Die große Hilfsbereitschaft gegenüber den Geflüchteten hat gezeigt, dass Solidarität stärker ist als Hetze“, sagt Torsten Gebehart von der NGG-Region Dortmund. Gerade am Arbeitsplatz komme es darauf an, Rechtspopulisten entschieden entgegenzutreten. Dass Beschäftigte unterschiedlichster Herkunft fair miteinander umgingen, sei in den Branchen der Gewerkschaft – von der Lebensmittelherstellung über die Gastronomie bis zum Bäckerhandwerk – seit jeher gang und gäbe. „Und in den nächsten Jahren sind wir stark auf Menschen angewiesen, die aus anderen Ländern zu uns kommen – allein schon wegen des Fachkräftemangels. Ihnen mit Respekt zu begegnen, ist ungeheuer wichtig“, so der NGG-Regionalchef.

Der Wettbewerb „Gelbe Hand“ zeichnet Beiträge von Azubis und Berufsschülern aus, die ein besonderes Projekt gegen Diskriminierung auf die Beine gestellt haben. „Vom Instagram-Account für Solidarität bis hin zur Demo gegen Rechts auf dem Marktplatz – alle Formate sind willkommen. Wichtig sind eine originelle Idee und Zivilcourage am Arbeitsplatz“, so Gebehart. Zu gewinnen gibt es Preisgelder von insgesamt 3.300 Euro – darunter einen Sonderpreis der DGB-Jugend NRW. Alle Infos unter: www.gelbehand.de.