Gedenkfeier für die 405 Todesopfer des großen Grubenunglücks am 20. Februar 1946 auf der Zeche Grimberg 3/4

Denkmal für die 405 Opfer des Grubenunglücks auf Grimberg 3/4.

Am Montag, 20. Februar, findet um 11.00 Uhr die Gedenkfeier ( 77. Jahrestag ) anlässlich des Grubenunglücks auf der Schachtanlage Grimberg 3/4 statt. Bei dem Grubenunglück von 1946 starben 405 Bergleute. Fast jede Familie in Weddinghofen war davon betroffen.

Die Mitglieder der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen treffen sich deshalb um 10.45 Uhr am Parkplatz des Friedhofes „ Am Südhang“. Von dort aus geht es dann zum Ehrenmal um den verstorbenen Kumpels zu gedenken.

Informationen zum Grubenunglück gibt es hier: https://bergkamen-infoblog.de/erinnerungen-an-das-grubenungluck-auf-grimberg-34-sind-immer-noch-wach/




Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums starten Spendenaktion für Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien

Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums haben kurzfristig eine Spendenaktion zugunsten der Erdbebenopfer im türkisch-syrischen Grenzgebiet initiiert. Unter anderem werden am 16. und 17. Februar in der Mensa Kuchen, Crepé und Waffeln angeboten.




Blut spenden in Bergkamen, auch während der „tollen Tage“

Auch in der fünften Jahreszeit führt der DRK- Blutspendedienst Blutspenden durch. Informationen und Termine erhalten Sie unter www.blutspende.jetzt oder 0800 – 11 949 11. Am Rosendienstag, 21. Februar, findet von 15 bis 19.30 im Martin-Luther-Haus, Goekenheide 7, in Bergkamen ein Blutspendetermin statt.

„Nicht nur die Jecken und Narren sind unterwegs; auch der DRK-Blutspendedienst ist in der fünften Jahreszeit aktiv!“ verkündet Stephan Jorewitz vom DRK Blutspendezentrum Hagen und verweist auf die aktuellen Termine zur Karnevalszeit: „Informationen und Termine erhalten Sie unter www.blutspende.jetzt oder 0800 – 11 949 11“

Um Terminreservierungen unter www.blutspende.jetzt wird gebeten; sie reduzieren Warteschlangen. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen und Corona-FAQ finden Sie unter www.blutspendedienst-west.de/corona




Arbeitsmarkt im Kreis Unna zeigt sich erstaunlich stabil in Zeiten exogener Schocks

Von links: Uwe Ringelsiep, Mario Löhr und Thomas Helm.

Während sich 2022 die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiterhin auf dem Arbeitsmarkt zeigten, so war im vergangenen Jahr der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, die damit verbundenen Folgen und Sanktionen prägend für die Entwicklung des Arbeitsmarktes auch im Kreis Unna. Der Bestand an erwerbsfähig gemeldeten Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit hat sich von 63 Personen noch im Dezember 2021 auf 2.228 Personen im Dezember 2022 signifikant erhöht. Diese Zahl ist fast identisch mit der Zahl sonstiger arbeitssuchender Personen mit Fluchtmigrationshintergrund exklusive Personen mit ukrainischer Herkunft, die ihrerseits bei 2.231 Personen im Kreis Unna liegt.

Dennoch ist die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Unna jetzt schon im dritten Jahr in Folge weiter gesunken und erreichte damit wieder das niedrige Niveau von 2019. Auch die Arbeitslosenquote liegt Ende 2022 nur 0,2 Prozentpunkte über der Höchstmarke in 2019. Die Entwicklung lief im Jahresverlauf 2022 zweigeteilt: Während in der ersten Jahreshälfte ein kontinuierlicher Abbau der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen war, stieg diese parallel mit der Erfassung arbeitsfähiger ukrainischer Flüchtlinge ab Juni deutlich an, konnte bis zum Jahresende aber wieder abgebaut werden und landete am Jahresende bei 15.008 arbeitslos gemeldeten Menschen.

Landrat Mario Löhr erläutert die Entwicklung: „Der Abbau der Arbeitslosigkeit in Höhe von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr – trotz der durch den Krieg ausgelösten Flüchtlingswelle und der besonderen Betroffenheit unseres Kreises – zeigt, dass sich die bei der Flüchtlingsaufnahme und -betreuung eingerichteten Strukturen bewährt haben.“

Beschäftigung erreicht Höchststand
Gleichzeitig erreicht die Beschäftigung im Erwerbsleben stehender Menschen einen Höchststand von 137.853. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren waren es noch 113.285 Menschen. 60 Prozent dieser versicherungspflichtig Beschäftigten sind Fachkräfte, zehn Prozent Spezialisten und neun Prozent Experten. Nur 21 Prozent üben Helfertätigkeiten aus.

Agentur-Chef Thomas Helm unterstreicht: „Der entscheidende Schlüssel zum Erfolg ist und bleibt die Berufsausbildung, die 64 Prozent der Erwerbstätigen erfolgreich abgeschlossen haben. Hinzu kommen elf Prozent mit akademischem Abschluss. Nur 16 Prozent sind ohne beruflichen Abschluss. Daher werden wir nicht müde, die Bedeutung von Ausbildung, Qualifizierung und auch Weiterbildung zu betonen und fördern diese, wo immer wir Hindernisse aus dem Weg räumen können.“

Traditionell liegt der Branchenschwerpunkt im Kreis Unna beim Einzel- und Großhandel. Hier arbeiten 14 Prozent der Beschäftigten, gefolgt vom Gesundheitswesen mit acht Prozent und der Logistik mit sieben Prozent.

Langzeitarbeitslosigkeit gegen den Trend abgebaut
Selbst im Januar 2023, als landesweit die Arbeitslosenzahlen und -quoten saisontypisch anstiegen, war dieser Anstieg im Kreis Unna mit +3,6 Prozent der niedrigste der letzten sieben Jahre (durchschnittlich plus sechs Prozent).

Jobcenter-Chef Uwe Ringelsiep hebt hervor: „Wir freuen uns besonders, dass in unserem Zuständigkeitsbereich – gegen den allgemeinen Trend und speziell auch im Vergleich zum Anstieg im Januar 2021 – die Zahl der Langzeitarbeitslosen sogar um 3,2 Prozent in Relation zum Vorjahr reduziert werden konnte.“

Von 15.008 Arbeitslosen 60 Prozent ohne Berufsausbildungsabschluss
Von den zu Jahresbeginn gemeldeten 15.008 Arbeitslosen verfügen nur 35 Prozent über eine betriebliche oder schulische Ausbildung und vier Prozent sind Akademiker – aber 60 Prozent fehlt ein Berufsabschluss völlig.

Landrat Mario Löhr erklärt die Problematik: „Die Nachfrage für Helfertätigkeiten wird auch im Kreis Unna weiter sinken, während gleichzeitig die Nachfrage nach Fachkräften heute schon nicht mehr gedeckt werden kann. Hier geht die Schere weiter auseinander und wir werden auch zukünftig alles tun und die entsprechenden Mittel einsetzen, damit diese sich nicht noch weiter öffnet. Die ersten Schritte müssen wir direkt nach der Schule tun. Wir brauchen mehr junge Menschen in der Dualen Ausbildung in den heimischen Betrieben.“




Zum ersten Mal auf dem Lohnzettel: Entschädigung für die Wege zu den Baustellen

Foto: IG BAU | Alireza Khalili

Der Lohnzettel für Bauarbeiter im Kreis Unna sieht diesmal in einem entscheidenden Punkt anders aus: Zum ersten Mal bekommen Bauarbeiter im Februar eine Lohnabrechnung, auf der die Kilometer eine Rolle spielen, die sie im Januar auf ihrem Weg zu den Baustellen zurückgelegt haben. „Das ist eine Premiere für den Bau: Endlich gibt es eine Entschädigung für die Fahrstrecken und damit vor allem für die vielen Stunden, die Maurer, Betonbauer, Kranführer & Co. Monat für Monat auf der Straße unterwegs sind. Denn bislang hat ein Großteil der Bauarbeiter Zeit und Nerven investiert, um zu den Baustellen zu kommen. Und das alles zum Null-Tarif. Denn die meisten Bauarbeiter haben ihre Zeit für die Fahrten zur Baustelle dem Chef einfach geschenkt“, sagt Friedhelm Kreft. Für den Bezirksvorsitzenden der IG BAU Westfalen Mitte-Süd ist die Entschädigung der Wegezeit „ein wichtiger Schritt nach vorn, um die Arbeit auf dem Bau vom Lohn her attraktiver und gleichzeitig auch gerechter zu machen“.

Immerhin sind die Strecken, die Bauarbeiter auf ihrem Weg zu den Baustellen zurücklegen, enorm, so die IG BAU Westfalen Mitte-Süd. Die Bau-Gewerkschaft weiß, wovon sie spricht: Sie hat die Fahrstrecken beim Pestel-Institut (Hannover) untersuchen lassen. Demnach sind rund 2.830 Bauarbeiter – und damit neun von zehn Beschäftigten der Baubranche – im Kreis Unna an 200 Arbeitstagen unterwegs, um zu den Gebäuden, Straßen und Brücken zu kommen, die sie bauen und sanieren sollen. Für die einfache Fahrt legen sie dabei im Schnitt 39 Kilometer zurück. Die Wissenschaftler vom Pestel-Institut kommen dabei auf rund 43,6 Millionen „Baustellen-Kilometer“ im Jahr. „Rein rechnerisch fahren die Bauarbeiter aus dem Kreis Unna damit rund 1.089 Mal um die Erde. Klar, mal liegt die Baustelle um die Ecke, oft ist sie aber auch jwd – also ganz weit draußen“, so Friedhelm Kreft von der IG BAU Westfalen Mitte-Süd. Bei der Untersuchung sind, so das Pestel-Institut, für die Mobilität von Baubeschäftigten relevante Faktoren wie die Siedlungsdichte berücksichtigt.

„Das Ergebnis macht deutlich, dass die, die auf dem Bau arbeiten, viel Extra-Zeit am Steuer vom Pkw oder im Baubulli verlieren. Dabei ist die Wegezeit nichts anderes als für den Bau-Job investierte Lebenszeit“, sagt Carsten Burckhardt. Er ist im IG BAU-Bundesvorstand für die Bauwirtschaft zuständig und spricht von „enorm Kilometer-aktiven Bau-Jobs“. Die Fahrten zu den Baustellen seien „echte Zeitfresser“. Trotzdem sei es ein „hartes Stück Arbeit“ gewesen, die Entschädigung der Wegezeit am Tariftisch durchzusetzen. „Die Arbeitgeber haben sich jahrelang dagegen gesträubt“, so Burckhardt.

Die Zeiten, in denen Fahrstrecken von Bauarbeitern einfach unter den Teppich gekehrt wurden, seien jetzt allerdings endgültig vorbei: Für die Strecken zwischen dem Betrieb und der Baustelle bekommen Bauarbeiter, die Tag für Tag von zu Hause aus anfahren, jetzt – je nach Kilometern – zwischen 6 und 8 Euro pro Tag. Wer nicht mit dem Baubulli fährt, sondern das eigene Auto nimmt, bekommt weiterhin zusätzlich Kilometergeld. Auch für Fahrten mit Bussen und Bahnen gibt es eine Erstattung“, erläutert Carsten Burckhardt. Wer auf Montage sei und nicht jeden Tag nach Hause fahren könne, bekomme – abhängig von der Strecke – zwischen 18 und 78 Euro pro Woche.
Mehr Infos dazu gibt es bei der IG BAU Westfalen Mitte-Süd: 023 81 – 1 20 25 und hamm@igbau.de.
Oder im Internet: igbau.de/Infos-zur-Wegezeitentschaedigung-ab-1.-januar.html.




Gesamtschule zeigt Solidarität mit Erdbebenopfern in der Türkei und Syrien

Der Arbeitskreis Interreligiöse Feste hat im Hinblick auf die Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien einige Aktionen unter dem Namen „Pray for Syria & Türkiye: WBGe ist mit den Gedanken bei den Erdbebenopfern und ihren Angehörigen – WBGe Spendenaktion 2023“ für die diese Woche geplant.

Aktion 1: (13.02. – 17.02.23) im Mensa-Vorraum: Trauer- und Gedenktisch

Aktion 2: Bleistiftverkauf mit Aufdruck „Wir sind mit den Gedanken bei den Erdbebenopfern“ 14.02. – 17.02.23 im Mensa-Vorraum

Aktion 3: Kuchenverkauf durch die Schülerfirma im Mensa-Vorraum am 16.02.23




BIZ informiert: Arbeit in der Pflege – ein Beruf mit Herz

Die Pflege hat sich zur Beschäftigungsbranche der Zukunft entwickelt und der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften steigt stetig. Wer hilfsbedürftige Menschen betreuen oder pflegen und sie bei der Bewältigung ihrer alltäglichen Herausforderungen unterstützen möchte, findet in der Branche zahlreiche Beschäftigungsfelder.

Doch welche persönlichen körperlichen wie psychischen Eigenschaften sind für die tägliche Arbeit als Pflegefachmann/-frau besonders wichtig? Und welche Zukunftschancen und Entwicklungsmöglichkeiten bietet die Branche? Über die Ausbildung in dem Beruf klärt die WBS Training Schulen gGmbH am Donnerstag, dem 16. Februar auf. Außerdem erfahren Interessierte alles über Zugangsvoraussetzungen sowie Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Die Veranstaltung findet am 16. Februar um 16 Uhr im BiZ der Arbeitsagentur Hamm (Bismarckstraße 2) statt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 02381 / 910 1001 oder an hamm.biz@arbeitsagentur.de .




Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien: Bürgermeister Bernd Schäfer appelliert an Spendenbereitschaft

Bürgermeister Bernd Schäfer.

Das schwere Erdbeben in der Türkei und in Syrien berührt die Menschen auch fernab der Krisenregion. „Das Ausmaß der Zerstörungen und das menschliche Leid sind unvorstellbar groß“, verweist Bürgermeister Bernd Schäfer auf die hohe und weiter steigende Zahl von derzeit über 30.000 Todesopfern. Nachdem das Stadtoberhaupt seinem türkischen Amtskollegen in der Partnerstadt Silifke unmittelbar nach der Katastrophe seine Anteilnahme ausgesprochen hat, geht es ihm jetzt darum, den Betroffenen vor Ort möglichst zielgerichtet zu helfen – am besten mit Geldspenden.

Bereits die ersten Bilder aus dem Erdbebengebiet lösten eine enorme Welle der Hilfsbereitschaft aus. Innerhalb kürzester Zeit kamen so viele Sachspenden zusammen – hauptsächlich Kleidung –, dass es sowohl an Lkws für den Transport als auch an Kapazitäten für die Verteilung vor Ort mangelt. Deshalb ruft Schäfer zu Geldspenden an anerkannte, seriöse Organisationen auf: „Diese wissen am besten, was besonders dringend benötigt wird und kennen auch die Beschaffungswege dafür.“

Unabhängig davon prüft der Bürgermeister, welchen Beitrag die Stadt Bergkamen leisten kann, um den Menschen zu helfen und die Not zu lindern. Zu diesem Zweck hat er sich an die muslimische Gemeinschaft in Bergkamen gewendet und um konkrete Hinweise gebeten. „Das ist mir auch ein persönliches Anliegen, denn viele Opfer haben Angehörige oder Freunde in Bergkamen.“ Das Krisengebiet mag weit entfernt sein, auf diese tragische Weise ist es doch sehr eng mit Bergkamen verbunden.

Eine Übersicht renommierter deutscher Hilfsorganisationen findet sich im Internet auf der Seite des Bündnisses „Aktion Deutschland Hilft“: https://www.aktion-deutschland-hilft.de. Zusätzlich hat der Verein „Bergkamen for all“ bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen ein Spendenkonto für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien eingerichtet: DE26 4105 1845 0017 0478 38




Weiteres Treffen in der Stadtbibliothek zum Internationalen Frauentag 2023 in Bergkamen

Mit einer Matinée feiern die Bergkamenerinnen den internationalen Frauentag am Sonntag, 12. März. Die konkrete Programmgestaltung unter dem Motto „Wichtiger denn je“ als Statement zur Gleichberechtigung ist Thema eines weiteren Vorbereitungstreffens des Frauentagsteams am Dienstag, 14. Februar, im Stadtmuseum.

Wer bzw. welche Gruppen, Einrichtungen oder Institutionen von den Erlösen des diesjährigen  Frauentages profitieren werden, ist wichtigster Tagesordnungspunkt während des Vorbereitungstreffens. „Ich freue mich auf die Vorschläge und bin gespannt, welche Ideen wir noch gemeinsam entwickeln werden“, sagt Bergkamens Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper.

Das zweite Vorbereitungstreffen des Frauentagsteams beginnt am Dienstag, 14. Februar 2023, um 18 Uhr in den Räumen des Stadtmuseums, Jahnstraße 31, in Bergkamen. Anmeldungen nimmt die Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper unter M.bierkaemper@bergkamen.de oder Tel. 02307/965-339 entgegen.




Strategische Ausrichtung für das Kommunale Integrationsmanagement im Kreis Unna

er Lenkungskreis für das Kommunale Integrationsmanagement hat auf der Klausurtagung über die strategische Ausrichtung der Integrationsarbeit im Kreis Unna beraten. Foto: Johannes Groß

Seit März 2021 kümmert sich das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (KI) um das vom Land geförderte Programm „Kommunales Integrationsmanagement (KIM)“. Ziel ist es, die vorhandenen Angebote und Strukturen zu stärken, um zukünftig zugewanderte Menschen besser und schneller zu integrieren. Erstmals traf sich der Lenkungskreis KIM zu einer zweitägigen Klausur in Soest.
Vertreterinnen und Vertreter des Kreises und aus allen Kommunen, der Wohlfahrtsverbände, des Ehrenamts, der Arbeitsagentur und des Jobcenters, der Ausländer- und Einwanderungsbehörden und des Schulamtes für den Kreis Unna kamen zusammen, um ein konkretes Ziel zu verfolgen: Eine gemeinsame Strategie und Handlungsfelder für die Integrationsarbeit im Kreis Unna zu entwickeln.

Aktiv Teil werden
„Eine Strategie im Handlungsfeld Integration im Kreis Unna braucht eine Verständigung über die Vision und eine klare Vorstellung von der gemeinsamen Mission“, leitete der Vorsitzende des Lenkungskreises, Kreissozialdezernent Torsten Göpfert, die Tagung ein. „Menschen auf ihren individuellen Wegen Teil haben lassen, damit sie aktiv Teil sein können“, lautet die Vision.
Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, hat der Lenkungskreis verschiedene Leitsätze erarbeitet, an denen sich die Akteure orientieren sollen:

Wir begleiten Menschen aktiv.
Wir optimieren alle Prozesse und stärken den gesellschaftlichen
Wir verstehen Teilhabe im Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt.
Wir überwinden Zuständigkeiten und schaffen verlustfreie Übergänge für Zugewanderte.

Zielgruppe des Programms KIM sind Menschen, die in den vergangenen fünf Jahren aus unterschiedlichsten Gründen in den Kreis Unna zugewandert sind und bei denen eine gute Perspektive für eine gelingende Integration besteht.
Der Lenkungskreis trifft sich regelmäßig, um über die strategische Steuerung in der Integrationsarbeit über Zuständigkeitsgrenzen hinweg zu beraten. PK | PKU




Neue Ortsgruppe gegründet: Die NaturFreunde sind wieder in Bergkamen vertreten

Oliver Wendenkampf und Dr. Talin Kalatas.

Neben Kamen, Hamm und Lünen hat jetzt auch Bergkamen wieder eine Ortsgruppe der NaturFreunde. Oliver Wendenkampf und Dr. Talin Kalatas, Geschäftsführerin des Landesverbandes der NaturFreunde, gründeten am Montag, 06.02.2023, die neue Ortsgruppe und planen weitere Projekte mit dem Umweltzentrum Westfalen. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun auch für die Bergkamener Bürgerinnen und Bürger eine Anlaufstelle für die NaturFreunde bieten können“, so Oliver Wendenkampf, der sich bereits in Sachsen Anhalt stark für die Umweltschutzorganisation engagiert hat.

Die NaturFreunde setzen sich aktiv, wirksam und nachhaltig für eine sozial gerechtere Gesellschaft in einer lebenswerten Umwelt ein – und dies seit mehr als 125 Jahren. Dabei sind auch Themen wie Gleichheit, Freiheit und Selbstbestimmung wichtig.

„Mit unseren vielfältigen Angeboten richten wir uns an all die Menschen, die sich der Verantwortung für ihr Umfeld und ihre Umwelt (wieder) bewusst werden wollen, und auch gemeinsam mit uns diese Verantwortung für sich und künftige Generationen übernehmen werden“, so Dr. Talin Kalatas. In über 50 Ortsgruppen bieten die NaturFreunde NRW ein vielfältiges Programm an – aktive Freizeitgestaltung in der Natur, umwelt- und gesellschaftliches Engagement.

Sie wollen Mitglied werden und den Umweltschutz unterstützen? Dann wenden Sie sich an Herrn Wendenkampf, bergkamen@naturfreunde-nrw.de , 0151 65232077.