Hochkarätige Fachtagung zum Thema „Rassismus im Bildungssystem“ in der VHS Bergkamen

Prof. Dr. Karim Fereidooni

Unter dem Titel „UN/SICHTBAR: Rassismus im Bildungssystem – Chancen und Herausforderungen“ fand am vergangenen Montag eine Fachtagung im Treffpunkt in Bergkamen statt.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus haben das städtische Integrationsmanagement, das Multikulturelle Forum, die AWO-Migrationsdienste, die Integrationsagenturen NRW und der Vielfaltsverein Bergkamen for All einen mit angesehenen Expert:innen besetzten Fachtag mit Unterstützung der Volkshochschule Bergkamen im Treffpunkt organisiert.

Bergkamens Integrationsmanagerin Hevidar Yildirim.

Die rund 60 Teilnehmenden – vorwiegend aus Bergkamen und dem Kreis Unna – wurden zunächst von Bürgermeister Bernd Schäfer und der städtischen Integrationsmanagerin Hevidar Yildirim begrüßt. Unter Moderation von Bahar Arslan, Lehrerin und Lehrbeauftragte für das Studienfach Interkulturelle Kompetenz, begann zunächst Prof.in Dr.in Emra Ilgün-Birhimeoglu von der IU Dortmund mit einem Vortrag. Sie führte die Teilnehmenden in die verschiedenen Dimensionen von Rassismus ein. Sie ging insbesondere auf die Dimension des strukturellen Rassismus ein, der sich – bewusst und unbewusst – in vielen Institutionen, Behörden und eben auch im Bildungssystem finden lässt. In Schulen etwa beobachte man häufig, dass die Schüler:innen nach ihrem Sprachniveau kategorisiert werden, somit also häufig anhand ihrer Defizite und nicht nach ihren Ressourcen behandelt werden.

In der anschließenden Podiumsdiskussion gingen dann verschiedene Expert:innen thematisch weiter in die Tiefe. Als lokale Vertreter:innen nahmen die Erste Beigeordnete Christine Busch und Jan Groesdonk, Lehrer am Städtischen Gymnasium Bergkamen, teil. Groesdonk engagiert sich für gesellschaftliche Vielfalt und betreut am Gymnasium u.a. die Anti-Rassismus AG. Er konnte von zahlreichen Gesprächen mit von Rassismus betroffenen Schüler:innen berichten, aber auch von einem großen Engagement, dass er bei jungen Menschen beobachte. Dieses Engagement hat laut Groesdonk die Überwindung von Rassismus jeglicher Art zum Ziel.

Busch hob hervor, dass sich Stadtrat und Stadtverwaltung dazu verpflichtet haben, die Ergebnisse des Integrationsprozesses der letzten drei Jahre in Bergkamen umzusetzen. Bei einigen Themen stehe man noch am Anfang, bei anderen sei Bergkamen schon sehr gut aufgestellt. Das Integrationsbüro in Bergkamen existierte seit über 15 Jahren und das derzeitige Integrationsmanagement leiste hervorragende Arbeit. „Die Dimensionen von strukturellem Rassismus waren Thema in der letzten Integrationsratssitzung und damit werden wir uns in nächster Zeit auch innerhalb der Stadtverwaltung auseinandersetzen“, so Busch.

Prof. Dr. Karim Fereidooni von der Ruhr-Uni Bochum berichtete u. a. von seinen Erfahrungen als Deutschlehrer mit iranischen Wurzeln an einem katholischen Gymnasium. Fereidooni, der verschiedene Bundesministerien zum Kontext Rassismusprävention berät, machte deutlich, dass das Erkennen von und der Umgang mit Rassismus eine Professionskompetenz für Lehrer:innen sein müsse.

Sozialaktivist und Autor Ali Can komplettierte die Podiumsdiskussion mit Hinweisen, wie auf das Thema Rassismus in sozialen Medien aufmerksam gemacht werden kann. Gemeinsam mit dem Erziehungswissenschaftler Birol Mertol und Jannik Willers vom Multikulturellen Forum leitete Ali Can dann auch einen von drei Workshops, bei denen die Teilnehmenden sich mit den Themen Antirassistische Handlungsstrategien, Antimuslimischen Rassismus in der Schule und dem Anti-Bias Ansatz auseinandersetzen konnten.

Das Fazit der teilnehmenden Fachkräfte aus Schule, Kita, Sozialarbeit und der Integrationsarbeit fiel durchweg positiv aus. Das hohe fachliche Niveau der Referent:innen und die Möglichkeit zur Vernetzung wurden besonders hervorgehoben. Der abschließende Wunsch der Teilnehmenden nach weiteren Veranstaltungen dieser Art war daher nur konsequent.




Hochkarätige Fachtagung zum Thema „Rassismus im Bildungssystem“ in der VHS Bergkamen

Prof. Dr. Karim Fereidooni

Unter dem Titel „UN/SICHTBAR: Rassismus im Bildungssystem – Chancen und Herausforderungen“ fand am vergangenen Montag eine Fachtagung im Treffpunkt in Bergkamen statt.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus haben das städtische Integrationsmanagement, das Multikulturelle Forum, die AWO-Migrationsdienste, die Integrationsagenturen NRW und der Vielfaltsverein Bergkamen for All einen mit angesehenen Expert:innen besetzten Fachtag mit Unterstützung der Volkshochschule Bergkamen im Treffpunkt organisiert.

Bergkamens Integrationsmanagerin Hevidar Yildirim.

Die rund 60 Teilnehmenden – vorwiegend aus Bergkamen und dem Kreis Unna – wurden zunächst von Bürgermeister Bernd Schäfer und der städtischen Integrationsmanagerin Hevidar Yildirim begrüßt. Unter Moderation von Bahar Arslan, Lehrerin und Lehrbeauftragte für das Studienfach Interkulturelle Kompetenz, begann zunächst Prof.in Dr.in Emra Ilgün-Birhimeoglu von der IU Dortmund mit einem Vortrag. Sie führte die Teilnehmenden in die verschiedenen Dimensionen von Rassismus ein. Sie ging insbesondere auf die Dimension des strukturellen Rassismus ein, der sich – bewusst und unbewusst – in vielen Institutionen, Behörden und eben auch im Bildungssystem finden lässt. In Schulen etwa beobachte man häufig, dass die Schüler:innen nach ihrem Sprachniveau kategorisiert werden, somit also häufig anhand ihrer Defizite und nicht nach ihren Ressourcen behandelt werden.

In der anschließenden Podiumsdiskussion gingen dann verschiedene Expert:innen thematisch weiter in die Tiefe. Als lokale Vertreter:innen nahmen die Erste Beigeordnete Christine Busch und Jan Groesdonk, Lehrer am Städtischen Gymnasium Bergkamen, teil. Groesdonk engagiert sich für gesellschaftliche Vielfalt und betreut am Gymnasium u.a. die Anti-Rassismus AG. Er konnte von zahlreichen Gesprächen mit von Rassismus betroffenen Schüler:innen berichten, aber auch von einem großen Engagement, dass er bei jungen Menschen beobachte. Dieses Engagement hat laut Groesdonk die Überwindung von Rassismus jeglicher Art zum Ziel.

Busch hob hervor, dass sich Stadtrat und Stadtverwaltung dazu verpflichtet haben, die Ergebnisse des Integrationsprozesses der letzten drei Jahre in Bergkamen umzusetzen. Bei einigen Themen stehe man noch am Anfang, bei anderen sei Bergkamen schon sehr gut aufgestellt. Das Integrationsbüro in Bergkamen existierte seit über 15 Jahren und das derzeitige Integrationsmanagement leiste hervorragende Arbeit. „Die Dimensionen von strukturellem Rassismus waren Thema in der letzten Integrationsratssitzung und damit werden wir uns in nächster Zeit auch innerhalb der Stadtverwaltung auseinandersetzen“, so Busch.

Prof. Dr. Karim Fereidooni von der Ruhr-Uni Bochum berichtete u. a. von seinen Erfahrungen als Deutschlehrer mit iranischen Wurzeln an einem katholischen Gymnasium. Fereidooni, der verschiedene Bundesministerien zum Kontext Rassismusprävention berät, machte deutlich, dass das Erkennen von und der Umgang mit Rassismus eine Professionskompetenz für Lehrer:innen sein müsse.

Sozialaktivist und Autor Ali Can komplettierte die Podiumsdiskussion mit Hinweisen, wie auf das Thema Rassismus in sozialen Medien aufmerksam gemacht werden kann. Gemeinsam mit dem Erziehungswissenschaftler Birol Mertol und Jannik Willers vom Multikulturellen Forum leitete Ali Can dann auch einen von drei Workshops, bei denen die Teilnehmenden sich mit den Themen Antirassistische Handlungsstrategien, Antimuslimischen Rassismus in der Schule und dem Anti-Bias Ansatz auseinandersetzen konnten.

Das Fazit der teilnehmenden Fachkräfte aus Schule, Kita, Sozialarbeit und der Integrationsarbeit fiel durchweg positiv aus. Das hohe fachliche Niveau der Referent:innen und die Möglichkeit zur Vernetzung wurden besonders hervorgehoben. Der abschließende Wunsch der Teilnehmenden nach weiteren Veranstaltungen dieser Art war daher nur konsequent.




Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag in der Auferstehungskirche wieder geöffnet

Die Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 25. März, in der Auferstehungskirche, Goekenheide 7 in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.




Hauptamtliche Behindertenbeauftragte und -koordinatoren tagen in Bergkamen: Ein Tag im Zeichen der Barrierefreiheit

Premiere in Bergkamen: Erstmals war das Rathaus Treffpunkt für die hauptamtlichen Behindertenbeauftragten und -koordinatoren in Nordrhein-Westfalen. 50 Personen aus allen Teilen des Bundeslandes kamen dort kürzlich zusammen, um sich über neue Entwicklungen und Projekte ihres Arbeitsbereichs auszutauschen – unter ihnen auch Claudia Middendorf, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten.

Bürgermeister Bernd Schäfer begrüßte die Gäste nicht nur, sondern gab ihnen auch einen Einblick in die Arbeit der Stadtverwaltung zu den Themen barrierefreies Internet, leichte Sprache und barrierefreies Bauen. „Inklusion ist ein stetiger Prozess, der nie abgeschlossen sein wird“, so der Verwaltungschef. Unter der Verantwortung des städtischen Behindertenbeauftragten Thomas Lackmann werde insbesondere die Barrierefreiheit in allen Bereichen Schritt für Schritt weiterentwickelt.

Neben der digitalen Barrierefreiheit – also dem uneingeschränkten Zugang zu den kommunalen Informationsangeboten im Internet – war barrierefreier und bezahlbarer Wohnraum ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung. „Die Beispiele aus anderen Kommunen haben viele neue Ideen bewirkt“, zeigte sich Thomas Lackmann äußerst erfreut von dem intensiven Austausch und dankte dem Arbeitskreis dafür, das Treffen erstmals nach Bergkamen vergeben zu haben.




AWO beteiligte sich mit einer Aktion im Hermann-Görlitz-Zentrum am Internationalen Tag gegen Rassismus

Die AWO Ruhr-Lippe-Ems beteiligte sich mit einer Aktion im Hermann-Görlitz-Zentrum am Internationalen Tag gegen Rassismus.

Die Mädchen und Jungen aus den Bergkamener AWO Kitas trafen sich mit den Bewohner*innen des Seniorenzentrums, um gemeinsam für Vielfalt zu singen. Nachdem ein gemeinsames Begrüßungslied gesungen wurde, wurde Kindern und Bewohner*innen die Geschichte von Paul vorgelesen. In dieser Geschichte geht es um schwarze und weiße Bären, die sich in zwei getrennten Gruppen befinden und durch einen schwarz-weißen Bären zu einer gemeinsamen Gruppe zusammenfinden.

Nach dieser Geschichte brachten die Kinder aus den Kitas Farbe in das Seniorenzentrum. Sie verteilten zum Lied „Ich schenk dir einen Regenbogen“ bunte Steine, gebastelte Regenbögen , weiße Wolken und bunte Buttons an die Bewohner*innen . Zum Abschluss wurde von den Kindern gebackener, bunter Kuchen an alle Teilnehmer*innen der Aktion verteilt und dann in einer gemeinsamen Runde verzehrt.

„Es war eine schöne gemeinsame Aktion von Groß, Klein, Jung und Alt“, erklärt die AWO.




Anmeldung für „Girls & Boys Day“-Rundreise der Arbeitsagentur

Am Donnerstag, 27. April ist es wieder soweit: Der diesjährige Girls & Boys Day für Schüler*innen der Klassen 5-8 steht vor der Tür und Anmeldungen nimmt das BiZ der Arbeitsagentur ab sofort entgegen.

Auch in diesem Jahr organisiert die Arbeitsagentur wieder eine Rundreise mit dem Bus zu interessanten Betrieben in der Region, bei denen sich interessierte Schüler*innen der Klassen 5-8 aus erster Hand über interessante Berufe und Arbeitgeber informieren können. Ganz nebenbei bedeutet die Teilnahme auch noch einen schulfreien Tag mit attraktivem Alternativprogramm und für die Verpflegung ist ebenfalls gesorgt. Die gemeinsame Busfahrt startet bereits um 8:00 Uhr und endet voraussichtlich gegen 16:00 Uhr. Das wird für alle Mitreisenden ein äußerst spannender Tag mit beeindruckenden Einblicken in die Arbeitswelt.

Anmeldungen ab sofort unter: hamm.biz@arbeitsagentur.de oder 02381 910 1001




Gesundheitswesen – eine krisensichere Branche: Geprüfter Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK)

Die IHK-Weiterbildung bietet ab dem 22. April einen Lehrgang zum „Geprüften Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen“. Der IHK-Abschluss bietet eine vielfältige Entwicklungs- und Karrieremöglichkeit für Personen mit Berufserfahrung aus kaufmännischen, organisatorischen, verwaltenden Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens, welches dem Niveau eines Bachelor-Abschlusses entspricht. Das Angebot umfasst rund 590 Unterrichtseinheiten in einem Zeitraum von ca. 18 Monaten. Die Lehrgangskosten in Höhe von 3.300 Euro können über das Aufstiegs-BAföG gefördert werden.

Weitere Infos zu den Unterrichtszeiten, Inhalten und Voraussetzungen unter www.ihkdo-weiterbildung. Ansprechpartnerin ist Sabrina Schnell, Telefon 0231 5417-421, E-Mail: s.schnell@dortmund.ihk.de.




Warnstreik bei Müllabfuhr: EBB versucht die Touren noch diese Woche nachzuholen

Wie vermutet fällt heute weitgehend die Kleingefäß-Müllabfuhr in Bergkamen aufgrund des Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi im Rahmen der Tarifvertragsparteien im öffentlichen Dienst zur Tarifrunde 2023 aus. Die Sperrabfallabfuhr findet dagegen planmäßig statt.

Ebenso wird der EBB im Gegensatz zu einigen Nachbar-Kommunen bzw. -Betrieben versuchen, die ausgefallenen Touren noch in dieser Woche wie folgt nachzuholen:

Mittwoch, 22.           Restabfalltour Bezirk 3 und Wertstofftour Bezirk 7

Donnerstag, 23.       Restabfalltour Bezirk 6 – auch mit 4-wöchiger Leerung und Wertstofftour Bezirk 8

Freitag, 24.               Restabfalltour Bezirk 8 – auch mit 4-wöchiger Leerung

Die Straßenzuteilung zu den Tourenbezirken ist dem Abfallkalender 2023 in der Print-Version oder der Onlinevariante

https://www.gwa-online.de/fileadmin/user_upload/23896_11998_GWA_Abfallkalender_Bergkamen_23_WEB.pdf

zu entnehmen.

Sollten Gefäße bis einschließlich Freitag, 24.03.2023, aus den betroffenen Bezirken nicht geleert worden sein, bittet der EBB um telefonische Rückmeldung in der Disposition des Betriebes, 0 23 07 / 28 503 – 292. Ob diese dann nachgeleert werden können, hängt unter anderem vom weiteren Warnstreikverlauf ab.

Die Betriebsleitung bittet die Bergkamener Bevölkerung um Verständnis.




Infoveranstaltung zum Thema Rassismus und Diskriminierung beim Interkulturellen Frühstück an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule

Teilnehmerinnen der Veranstaltung setzen ein Zeichen gegen Rassismus.

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte erleben Rassismus und Diskriminierung z. B. bei der Wohnungs- oder Arbeitssuche, im öffentlichen Leben und auch privat. Die bundesweiten Wochen gegen Rassismus nahmen Mitarbeiterinnen des AWO Migrationsdienstes daher zum Anlass, um die Besucherinnen des Interkulturellen Frühstücks an der OGS der Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Bergkamen über Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene zu informieren.

Hierbei wurde besonders auf die Arbeit der Antidiskriminierungsstellen in der Region hingewiesen. Diese bieten Beratung an, helfen Betroffenen, sich gegen Diskriminierung und Rassismus zur Wehr zu setzen und klären Ratsuchende über die rechtlichen Möglichkeiten auf. Die Besucherinnen des Frühstück-Cafés folgten dem kurzen Vortrag, an dem auch Lehrkräfte, die Schulsozialarbeiterin und Mitarbeiterinnen der OGS teilnahmen mit Interesse. Im Anschluss entstand eine kleine Übersicht, über die unterschiedlichen Herkunftsländer der Teilnehmenden. Einig waren sich alle Anwesenden, dass Rassismus und Diskriminierung in Bergkamen keinen Platz haben dürfen.




Weiterer Warnstreikaufruf im öffentlichen Dienst in Bergkamen: EBB rechnet mit Ausfall der Müllabfuhr

Vor dem Hintergrund der dritten Verhandlungsrunde der Tarifvertragsparteien im öffentlichen Dienst in der nächsten Woche sind für die aktuelle Kalenderwoche Streiks bei der Stadtverwaltung Bergkamen und somit auch beim EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) angekündigt.

Für Dienstag, 21.03.2023, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – Verdi – zum Warnstreik aufgerufen.

Für Donnerstag, 23.03.2023, haben die Gewerkschaften des Deutschen Beamtenbundes (dbb) – Komba und Straßenwärtergewerkschaft VDStra – zum Warnstreik aufgerufen.

Die Betriebsleitung des Entsorgungsbetriebes (EBB) vermutet, dass ein Großteil der Mitarbeiter*innen des Baubetriebshofes und Entsorgungsbetriebes (EBB) diesen Aufrufen als Mitglieder folgen wird. Insofern ist davon auszugehen, dass am Dienstag – 21.03.2023 – die an diesem Tage geplanten Touren im Bereich Restabfall- und Wertstofftour ausfallen. Auch wird der Baubetriebshof vermutlich betroffen sein.

Für Donnerstag – 23.03.2023 – ist erfahrungsgemäß davon auszugehen, dass Reinigungskolonnen, Verwaltung des EBB und der Baubetriebshof betroffen sind.

Für die ausgefallenen Touren vom Dienstag wird aktuell ein Nachfahrplan geprüft; ob alle Touren bis zum Wochenende erledigt werden können, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar.

Für eingeschränkte oder ausgefallene Leistungsangebote und eine reduzierte (oder Nicht-) Erreichbarkeit der vorgenannten Betriebe wird seitens der Betriebsleitung bereits jetzt um Verständnis gebeten.




POCO spendet 50.000 Euro für den Wiederaufbau von Kindertagesstätten, Kinderhospizen und Kinderheimen in den Erdbebengebieten

Nachdem die POCO Einrichtungsmärkte GmbH bereits zahlreiche Sachspenden in die vom Erdbeben betroffenen Gebiete in der Türkei und in Syrien geschickt hat, folgt jetzt eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 50.000 Euro. Das Geld soll gezielt für den Wiederaufbau von Kindertagesstätten, Kinderhospizen und Kinderheimen eingesetzt werden.

Der Spendenscheck wurde am Freitag im Rahmen einer von dem Verein Auslandsgesellschaft.de und dem Dortmunder Landtagsabgeordneten Volkan Baran organisierten Benefizveranstaltung übergeben. „Durch die Erdbebenereignisse wurden dringend notwendige Einrichtungen für die kleinsten und wichtigsten Menschen unserer Gesellschaft zerstört, darunter Kindertagesstätte, Kinderhospize und Kinderheime“, sagt POCO-Geschäftsführer Thomas Stolletz. „Der Wiederaufbau solcher Einrichtungen sollte oberste Priorität haben.“ Um die Errichtung neuer, erdbebensicherer Gebäude zu unterstützen, ist der Einrichtungsdiscounter dem Spendenaufruf des Vereins Auslandsgesellschaft.de und des Landtagsabgeordneten Volkan Baran mit 50.000 Euro nachgekommen. Das Geld wird gezielt für Wiederaufbau-Projekte im türkischen Gebiet Hatay eingesetzt.

Engagement für Kinder ist eine Herzenssache
Das Engagement für Kinder liegt POCO ganz besonders am Herzen: „Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit dem Verein ‚OWL zeigt Herz‘ setzen wir uns schon seit Jahren für das Wohl von Kindern ein“, sagt Sebastian Schrader, Leiter Organisation. „Im vergangenen Jahr haben wir zudem erstmals zwei Kinderpalliativzentren in Datteln und Göttingen unterstützt.“ Dass POCO sich jetzt auch im Erdbebengebiet für die Kleinsten einsetzt, sehe das Unternehmen als wichtigen Teil seiner sozialen Verantwortung.