Durchblick im Weiterbildungsdschungel: Arbeitsagentur berät Arbeitslose, Erwerbstätige und andere Interessierte
Eine Weiterbildung kann viele Gründe haben. Neben dem Beruf kann sie dazu beitragen, die eigene Stellung im Unternehmen zu festigen. Bei Menschen, die eine berufliche Rückkehr anstreben, kann sie Kompetenzen auffrischen und damit die Chancen auf einen Job erhöhen. Arbeitslose können sich mithilfe einer Weiterbildung neue Tätigkeitsfelder erschließen und so ihre Arbeitslosigkeit bestenfalls beenden. Insbesondere während der Pandemie oder einer Phase der Kurzarbeit können Weiterbildungen eine sinnvolle und zukunftsweisende Investition darstellen.
Am Mittwoch, dem 15. März, sowie an jedem 3. Mittwoch im Monat, informieren Mitarbeiter der Arbeitsagentur daher über die breite Palette an Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten einer Weiterbildung, Umschulung oder eines Berufsabschlusses. Angesprochen sind neben Arbeitslosen und Beschäftigten auch Arbeitgeber, die sich über Weiterbildungsmöglichkeiten für ihre Mitarbeiter informieren möchten.
Die rund einstündige digitale Informationsveranstaltung startet um 16.30 Uhr. Um die Einwahldaten zu erhalten, ist eine Anmeldung unter 02381/910-1001 oder an hamm.biz@arbeitsagentur.de erforderlich.
DRK-Blutpendedienst: Danke an alle Blutspendenden – weiter so!
Immer wieder melden sich Betroffene zu Wort, die nur mit Hilfe von Bluttransfusionen überlebt haben. „Wir leben nur dank Ihrer Blutspende!“ sagen Menschen, die zum Beispiel nach einem Arbeitsunfall, kurz nach einer Entbindung oder bei einer Organtransplantation Blut brauchten. Mehr dazu unter youtube/DRK-Blutspendedienst West.
Der nächste Blutspendetermin in Bergkamen ist am Montag, 20. März, 16:00 – 19:30 Uhr im Martin-Luther-Zentrum, Preinstr. 38, in Oberaden.
Ist das benötigte Ziel an Blutspenden gestern erreicht worden, so beginnt der Blutspendedienst heute wieder bei null zählen. Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt. Jährlich verlieren die DRK-Blutspendedienste aus den unterschiedlichsten Gründen tausende Blutspenderinnen und Blutspender – der aktive Stamm von Lebensrettern schwindet so schnell, dass es große Probleme gibt, zu jeder Jahreszeit genügend Blutskonserven über alle Blutgruppen bereithalten zu können. Deshalb gibt es aktuell eine Blutspender-werben-Blutspender Aktion. „Am überzeugendsten sind überzeugte Blutspender!“ berichtet Pressesprecher Stephan David Küpper und fügt hinzu: „Wer jetzt eine Freundin oder einen Kollegen mitbringt, der die Blutspende zum ersten Mal ausprobiert, bekommt einen schicken Regenschirm direkt auf dem Termin.“
Um Terminreservierungen unter www.blutspende.jetzt wird gebeten; sie reduzieren Warteschlangen und garantieren höchstmögliche Sicherheits- und Hygienestandards. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.
Infos zum Berufsbild Physiotherapeut
Die Aufgabe von Physiotherapeuten liegt darin, Menschen zu helfen, deren Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist. Traditionell arbeiten sie in Kliniken und Krankenhäusern, in der mobilen Physiotherapie sowie im Fitness- und Wellnessbereich, zum Beispiel auf Kreuzfahrtschiffen und in Fitnesscentern.
Kathrin Trost von der Ganzheitlich orientierten Physiotherapieschule Bergkamen informiert Interessierte in einer Veranstaltung im BiZ am Donnerstag, dem 16. März um 15 Uhr, über Zugangsvoraussetzungen sowie Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Übrigens: Seit 2021 ist die Ausbildung in NRW kostenfrei.
Anmeldung und technische Anleitung im BiZ unter 02381/ 910-1001 oder an hamm.biz@arbeitsagentur.de.
Jahreshauptversammlung der IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen
Am Samstag, 18. März, lädt die IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ein. Sie beginnt um 18.00 Uhr in der Gaststätte „ Kuhbachstuben „ Pfalzstraße 82.
Der Vorsitzende Mario Unger wird den Bericht des Vorstandes abgeben. Der Hauptkassierer Horst Wolgast wird den Kassenbericht darlegen und der Bildungsobmann Raimund Mottog wird die Bildungsarbeit in der Ortsgruppe dokumentieren.
Als Referent für ein spezielles Thema konnte der Pflegeberater der IKK – classic, Mario Schürmann, gewonnen werden. Er wird über Leistungen bei Pflegebedürftigkeit und über Neues aus dem Vormundschafts- und Betreuungsrecht referieren.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ebenfalls hierzu recht herzlich eingeladen.
Müllsammelaktion der Siedlergemeinschaft „An der Landwehr“
Die Siedlergemeinschaft „An der Landwehr“ hatte am vergangenen Samstag ihre traditionelle Frühjahrs-Müllsammelaktion in der ECA-Siedlung in Weddinghofen organisiert.
„Unser Dank gilt den vielen fleißigen Helfern und der Stadt Bergkamen, die uns bei der Müllsammelaktion unterstützt haben“, erklärt die Siedlergemeinschaft. „Wir haben (leider) wieder jede Menge Müll aufgesammelt, der von unachtsamen Mitbürgern weggeworfen wurde. Diesmal haben die Siedler besonders viel Glas und Papierschnipsel aus den Hecken aufgesammelt. Es ist für uns immer wieder unverständlich, wie manche Zeitgenossen mit unserer Umwelt aus Bequemlichkeit und Unwissen umgehen. So langsam dürfte es doch bei jedem angekommen sein, wie wichtig Umweltschutz ist“.
Im Anschluss an die Müllsammelaktion gab es Grillwürstchen und Kaltgetränke.
Woche der Ausbildung 2023 – Berufswahl endlich wieder ohne Einschränkungen
In dieser Woche vom 13. bis 19. März veranstaltet die Arbeitsagentur im Rahmen der inzwischen bundesweit zum zehnten Mal aufgelegten „Woche der Ausbildung“ verschiedene Aktionen, die überwiegend ein klares Ziel verfolgen: Junge Menschen kurz vor Schulabschluss mit Betrieben zusammenzuführen. Nach der Pandemie ist dies jetzt auch wieder im persönlichen Kontakt vor Ort möglich.
„Wir freuen uns sehr, dass Berufsorientierung mit interessierten Schülerinnen und Schülern jetzt auch wieder in Präsenz stattfinden kann. Wir haben in der aktuellen Woche der Ausbildung eine ganze Reihe von interessanten lokalen Angeboten“, freut sich Agenturchef Thomas Helmauf die Aktionswoche. „In den Pandemiejahren mussten wir feststellen, dass die große Verunsicherung bei vielen Jugendlichen zu einer Entscheidungsmüdigkeit in Sachen Berufswahl geführt hat. Das sollte jetzt vorbei sein. Die jungen Leute können mit großem Selbstbewusstsein ihre Optionen wahrnehmen. Selten waren die Chancen auf einen Ausbildungsplatz so günstig. In vielen Branchen hat sich der Markt zugunsten der Bewerberinnen und Bewerber gedreht. Das ist nur vielen gar nicht bewusst. Dem begegnen wir mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, die ihnen die Möglichkeiten, aber auch die Bedeutung von Ausbildung für ein selbstbestimmtes Leben mit aufzeigen“, so Helm weiter.
Zielsetzung sei es auch, die heimischen Betriebe von der Notwendigkeit zu überzeugen, frühzeitig den eigenen Fachkräftebedarf zu generieren. Die Entwicklung der letzten Jahre mit rückläufigen Bewerberzahlen hat die Stellenbesetzung für viele Unternehmen zu einer zunehmenden Herausforderung werden lassen. Thomas Helm: „Wer heute keinen betrieblichen Nachwuchs findet, hat morgen ein Fachkräfteproblem. Vielfach ist auch Überzeugungsarbeit erforderlich, die eigene Darstellung eines Unternehmens enorm wichtig. Die jungen Leute können mit großzügigen Praktika früh interessiert und vielleicht sogar gebunden werden. Sie wollen sich willkommen fühlen.“
Das Programm für den Kreis Unna in der Woche der Ausbildung:
Vor Ort:
14.03., 8 bis 13 Uhr, Beratungsstand im Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg in Werne
14.03., 9 bis 13 Uhr, Beratungsaktion auf dem Schulhof der Märkischen und Hellweg Berufskollegs Unna
16.03., 9 bis 13 Uhr, Beratungsaktion auf dem Schulhof des Hansa- und Hellweg Berufskollegs Unna
16.03., 17 bis 20 Uhr, Beratung im Jugendzentrum Ergste, offenes Angebot mit VR-Brillen
Zu spannenden Betriebsbesichtigungen mit dem Ziel, hautnahe Einblicke in Beruf und Betrieb zu erhalten, werden vorab ausgewählte ausbildungsinteressierte Jugendliche
am 14.03. in das Unternehmen Schwerter Profile und am 16.03. zu Fa. Fleischhacker in Schwerte eingeladen.
16.03., ab 16 Uhr Beratung im Jugendzentrum „Go ln“ in Bönen
16.03. Ausbildungsbörse in der „Haltestelle Brambauer“ in Lünen, 14 bis 18 Uhr, individuelle Beratungen und Informationen, Bewerbungsmappencheck,
17.03., 9 bis 14 Uhr, Aktion „Ausbildung to go“ in der Fußgängerzone Lünen
17.03. Ausbildungsbörse im Jugendcafé Gahmen in Lünen, 17 bis 20 Uhr, individuelle Beratungen und Informationen Bewerbungsmappencheck, Wäscheleinenaktion.
Digital:
In einer Skype-Veranstaltung am 15. März um 16:30 Uhr informieren Silke Vorwerk und Martina Leyer von der Arbeitsagentur über das Selbsterkundungstool „NewPlan“.
Online-Elternvortrag: Die Beraterinnen Sabine Riese und Martina Sobbe referieren unter dem Motto „Ausbildung? Ja klar! Fünf Schritte zu einer guten Entscheidung“ am 15.03. um 18:30 Uhr.
Am 16. März ab 16:30 Uhr beraten und informieren Torsten Schneider und Dr. Halina Wilczek Jugendliche und Eltern im Rahmen einer Online-Berufsorientierungs-veranstaltung „Wege in die Pflege“.
Das Programm „Skype for business“ muss vorab heruntergeladen werden. Für die oben genannten Online-Veranstaltungen können die Zugangsdaten angefordert werden unter 02381/910-1001 oder hamm.biz@arbeitsagentur.de.
Junge Menschen, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz für dieses oder kommendes Jahr sind, erreichen die Berufsberatung unter 02303 2807 111.
Arbeitgeber können ihre freien Ausbildungsstellen unter 0800 / 4555520 melden.
Verbandskästen können ab 13. März abgegeben werden: POCO-Märkte nehmen Spenden für Ukraine entgegen
Marktleiter Markus Blacha (r.) hilft Vitali Berestyan, die ersten gespendeten Verbandskästen für den Transport in die Ukraine zu verladen. Foto: POCO
POCO unterstützt bundesweit eine Spendenaktion für Wund- und Verbandmaterial zugunsten der Ukraine und stellt dafür Sammelstellen in den Märkten zur Verfügung. Ab dem 13. März können Pkw-Verbandskästen als Spende an den 126 POCO-Standorten abgegeben werden.
Bereits seit vergangenem Jahr ist Vitali Berestyan das Aushängeschild für Ukraine-Hilfsaktionen aus Hamm (Westf.). Vitali Berestyan organisiert zusammen mit dem ortsansässigen Verein „Kinder brauchen unsere Hilfe“ eine neue Spendenaktion, an der auch die 126 Märkte des Möbeldiscounters mithelfen. Gesucht werden auch und gerade abgelaufene Verbandskästen, die nicht mehr im Pkw mitgeführt werden dürfen. Was laut Bußgeldkatalog für den Straßenverkehr nicht mehr genügt, ist noch lange nicht unbrauchbar: Berestyan kontrolliert die gespendeten Verbandskästen, bereitet sie auf und bringt sie dann in die Ukraine, wo sie an jeglichen Stellen dabei helfen, Leben zu retten.
Für die Aktion hat sich POCO im gesamten Bundesgebiet als Sammelstelle angeboten. Ab dem 13. März steht an der Kunden-Information eines jeden Marktes eine Gitterbox für die Verbandskästen bereit. Wer einen Verbandskasten spendet, kann gleich vor Ort einen neuen mit 50 Prozent Rabatt erwerben.
Hilfe da, wo sie am dringendsten benötigt wird
„Wir unterstützen Herrn Berestyan gerne bei der Aktion. Da wir mit unseren Märkten bundesweit vertreten sind, bietet es sich an, dass wir mithelfen. An möglichst vielen Stellen können somit Abgabeorte realisiert und
mehr Sachspenden generiert werden“, betont der Bergkamener Marktleiter Markus Blacha stellvertretend für das gesamte Unternehmen.
Bevor das Unternehmen die Teilnahme an der Aktion bundesweit ausrollt, hat der Markt in Bergkamen schon vor Kurzem eine kleine Sammelstelle eingerichtet. Die Aktion kam in den ersten Tagen schon so gut an, dass der Möbeldiscounter schnell darauf reagierte und die Unterstützung für die Ukraine und Vitali Berestyan nun in ganz Deutschland möglich macht.
Vitali Berestyan und der Verein „Kinder brauchen unsere Hilfe“ haben einen ihrer Hilfstransporte vor wenigen Wochen in die Erdbebenregion in der Türkei und Syrien umgeleitet, um an möglichst vielen Stellen gleichzeitig helfen zu können. Die gespendeten Verbandskästen werden nun vorrangig in die Ukraine gehen.
Pflege- und Wohnberatung im Bergkamener Rathaus: Kostenfrei und neutral
Elke Möller. Foto: Max Rolke / Kreis Unna
Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 16. März in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.
Beraterin Elke Möller ist im Rathaus Bergkamen im Raum 600 zu erreichen und bietet kompetente Hilfe und Informationen an. Bei der Beratung geht es um alle Fragen zum Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Hilfe bei der Antragstellung wird gegeben. Ebenfalls erhält man Informationen über Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung, spezielle Hilfen für Menschen mit Demenz sowie Entlastungsangebote für pflegende Angehörige.
Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, unter Fon 0 23 07 2 89 90 60 oder Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU
Gemeinsam #könnenlernen: IHK zu Dortmund bei bundesweiter Ausbildungskampagne mit am Start
Junge Menschen für die duale Ausbildung begeistern: Das ist das Ziel der ersten bundesweiten Ausbildungskampagne der Industrie- und Handelskammern (IHKs), die heute (9. März) startet und an der sich auch die IHK zu Dortmund beteiligt. Denn obwohl eine Ausbildung unzählige Karrierechancen bietet, ist das Image – vor allem im Vergleich zum Studium – ausbaufähig. Gleichzeitig suchen viele Unternehmen derzeit händeringend nach qualifiziertem Nachwuchs.
Maike Fritzsching, Geschäftsführerin Berufliche Bildung der IHK zu Dortmund.
„Das Westfälische Ruhrgebiet bietet viele Ausbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Branchen. Dennoch fehlt es in fast allen Berufszweigen an Fachkräftenachwuchs. Umso wichtiger ist es, dass wir mit dieser Kampagne auf die Möglichkeiten einer Ausbildung aufmerksam machen und Betriebe mit potenziellen Auszubildenden zusammenbringen“, so Maike Fritzsching, IHK-Geschäftsführerin und Leiterin des Bereichs Berufliche Bildung und Fachkräftesicherung.
Unter dem Hashtag #könnenlernen wurde eine Kampagne generiert, die mit Slogans, wie „Statt irgendwas werden: in irgendwas richtig gut“ oder „Was wir mal werden wollen: stolz auf uns“, Jugendlichen, Schülerinnen und Schülern sowie Umsteigern ein neues Bewusstsein für das Thema Ausbildung geben soll.
Gemeinsam mit ihren Ausbildungsbetrieben wollen die IHKs in den nächsten Monaten, unter dem Motto: #könnenlernen, den Berufsweg Ausbildung bekannter machen. Hierzu werden Auszubildende aus ganz Deutschland auf verschiedenen Social-Media-Kanälen, u.a. https://www.tiktok.com/@die.azubis, über ihr Leben rund um die Ausbildungssuche und ihren Alltag als Azubi berichten und Tipps für den Berufseinstieg geben. Zahlreiche, regionale Aktionen zum Ausbildungsstart, Messen und Beratungsangebote sind geplant.
Die IHK-Organisation will damit die Attraktivität des Berufsweges Ausbildung für die Karriere und für ein positives Lebensgefühl aufzeigen. Zudem baut die Kampagne auf die Unterstützung der Unternehmen. Hierfür wird ein eigenes Werbemittelpaket geboten, welches von den Betrieben auch für die Rekrutierung ihrer Azubis genutzt werden kann. Denn insbesondere die mehr als 3.000 Ausbildungsbetriebe in Dortmund, Hamm und im Kreis Unna sind wichtige Multiplikatoren, um das Lebensgefühl Ausbildung zu transportieren. Interessierte Ausbildungsbetriebe können sich hierzu bei der IHK zu Dortmund melden.
Die Kampagne ist auf mehrere Jahre angelegt und soll in Zukunft mit weiteren Schwerpunkten ausgebaut werden. Weitere Infos unter www.ihk.de/dortmund/koennenlernen.
Auftaktveranstaltung zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus am 16.03.2023: Für ein weltoffenes und solidarisches Miteinander
Die bundesweite Aktion „Internationale Wochen gegen Rassismus“ wird auch in diesem Jahr federführend vom städtischen Integrationsmanagement in Bergkamen organisiert.
Vom 20. März bis zum 02. April 2023 werden bundesweit verschiedene Veranstaltungen zum Thema „Rassismus“ durchgeführt.
Rassismus betrifft alle Menschen, dagegen anzugehen ist daher eine gemeinsame Aufgabe. Um diesen Gedanken einer möglichst breiten Öffentlichkeit in Bergkamen nahezubringen, plant das städtische Integrationsmanagement verschiedene Veranstaltungen, an denen viele Bergkamener Vereine, Organisationen und Einzelpersonen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen beteiligt sind. Sie alle eint das Anliegen, sich gegen Rassismus zu engagieren.
Auftakt der Internationalen Wochen gegen Rassismus stellt dabei das Zusammenkommen am Donnerstag, 16. März 2023 auf dem Marktplatz in Bergkamen-Mitte dar. In der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr laden das Organisationsteam des Vereins „Bergkamen for all“ und die städtische Integrationsmanagerin Hevidar Yildirim dazu ein, gemeinsam Haltung gegen Rassismus zu zeigen.
Am „Stand gegen Rassismus“ können Bürger:innen durch eine Fotoaktion ein Zeichen gegen Rassismus setzen, sich mit beteiligten Akteuren austauschen und sich über die anstehenden Internationalen Wochen gegen Rassismus und deren Veranstaltungen informieren. Alle Besucher:innen erhalten ein kleines Dankeschön.
In den kommenden zwei Wochen finden weitere Aktionen an unterschiedlichen Standorten in Bergkamen statt. Größere Veranstaltungen werden in diesem Jahr ein Fachtag zum Thema „Rassismus im Bildungssystem“ und das gemeinsame „Fastenbrechen gegen antimuslimischen Rassismus“ sein.
Weiterhin werden verschiedene Informationsveranstaltungen und „Vielfaltsfeste“ in der Stadtbibliothek, am Gymnasium, in verschiedenen Kitas, der DITIB-Moscheegemeinde Oberaden sowie im Pestalozzihaus durchgeführt.
Begleitet werden diese auch durch einen interaktiven Teil, in dem Aussagen gegen Rassismus eine Rolle spielen. Ziel der Wochen ist es sichtbar zu machen, dass Rassismus in Bergkamen keinen Platz hat sowie die Bürger:innen für das schwierige Thema weiter zu sensibilisieren. Das gesamte Programm ist auf der Homepage des Vereins „Bergkamen for all“ unter www.bergkamen-for-all.de zu finden.
Weitere Informationen gibt es beim städtischen Integrationsmanagement unter 02307/965-132 oder per E-Mail unter h.yildirim@bergkamen.de
Probealarm am 9. März: Cell Braodcast (Alarmierung übers Handy) inklusive
In der Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Kreises Unna laufen alle Fäden zusammen. Foto: Linda Peloso
Im Kreis Unna und in ganz NRW werden am Donnerstag, 9. März um 11 Uhr die Sirenen heulen. Das Land NRW ruft an jedem ersten Donnerstag im März und September den landesweiten Probealarm aus. Damit soll auf die Bedeutung der Warnsignale hingewiesen werden und die Warnmittel getestet werden. Diesmal klingeln auch die Handys – das Land NRW steuert sie über das neue Warnmittel „Cell Broadcast“ an.
Wird es ernst, setzten die Bevölkerungsschützer auf das Modulare Warnsystem (MoWaS). Darin enthalten sind Warnmittel wie Sirenen, Warn-Apps wie etwa NINA, Cell Broadcast, Radio- und Fernsehdurchsagen oder Einblendungen auf öffentlichen, digitalen Hinweistafeln.
Diese Warnmittel kommen beim Probealarm zum Einsatz:
Rund 170 Sirenen im Kreis Unna, gesteuert von der Leitstelle Kreis Unna
Warn-App NINA, gesteuert von der Leitstelle Kreis Unna
Cell Broadcast, gesteuert vom Land NRW
Sirenen
Hauptziel ist, die Bevölkerung für die Töne der Sirenen zu sensibilisieren: Mit dem Heulen der Sirenen wird die Bevölkerung auf großen Schadenslagen und Katastrophen aufmerksam gemacht. Dann sollen sie sich aktiv informieren – über das Radio, das Internet und das Handy. Quelle sind beispielsweise die Internetseiten der Städte und Gemeinden sowie deren die Social Media-Kanäle. Beim Kreis Unna werden solche Informationen unter www.kreis-unna.de/warnungen gesammelt.
Möglich ist die Warnung der Bevölkerung über Sirenen in allen Städten im Kreis Unna. Je nach Ausbaustufe des Sirenennetzes werden aber nicht überall im Kreisgebiet die Sirenen zu hören sein – im ländlichen Bereich etwa kann es sein, dass Sirenen nicht zu hören sind. Deshalb ist wichtig, auch alternative Warnmittel zu nutzen. Daher steuert die Rettungsleitstelle des Kreises auch eine entsprechende Meldung über die Warn-APP NINA. Sie wird zeitgleich mit dem Start des Probealarms Informationen auf die Smartphones liefern.
Cell Broadcast
Auch auf das Handy kommen Informationen vom Land NRW über Cell Broadcast. Das Handy gibt dann einen Warnton ab und auf dem Display erscheint eine Meldung zum Probealarm – dafür benötigen die Handys nicht mal eine Internetverbindung. Sie müssen nur empfangsbereit sein. Mehr zum Cell Broadcast-System ist unter bbk.bund.de zu finden.
Signalfolge des Probealarms und Bedeutung ab 11 Uhr
Dauerton, eine Minute lang, Bedeutung: Entwarnung
An- und abschwellender Ton, eine Minute lang, Bedeutung: Warnung! Radio einschalten, auf Durchsagen achten, Informationen über das Internet einholen.
Dauerton, eine Minute lang, Bedeutung: Entwarnung