Bau-Branche im Kreis Unna setzt Signal: 1.000 Euro Prämie als „Finanz-Pflaster gegen Inflation“

Ein wichtiger Baustein gegen die Krise: Bauarbeiter bekommen eine Inflationsausgleichsprämie. „Jetzt sind die Chefs dran, ihre Leute durch die Krise zu bringen und sie im Job zu halten“, so die IG BAU. Die Gewerkschaft hat dazu jetzt 1.000 Euro „Krisen-Puffer-Prämie“ erreicht – und spricht von einem „Finanz-Pflaster“ für die Beschäftigten der Branche. Foto: IG BAU | Tobias Seifert

Bauunternehmen bauen „Krisen-Brücke“: „Wer auf dem Bau im Kreis Unna arbeitet, dem winkt jetzt eine Sonderzahlung. In diesem Jahr bekommen Baubeschäftigte eine Inflationsausgleichsprämie von 500 Euro – am Stück oder in Raten gezahlt. Es ist eine ‚Krisen-Puffer-Prämie‘. Und die gibt es im kommenden Jahr dann noch einmal in gleicher Höhe“, sagt Friedhelm Kreft.

Der Vorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einem „finanziellen Pflaster gegen die Inflation“. Unterm Strich habe die Bau-Gewerkschaft bei den Arbeitgebern damit 1.000 Euro Extra-Zahlung erreicht, um die Härte der Krise abzufedern. Geld, für das keine Steuern und keine Sozialabgaben fällig werden.

„Wer bislang noch keine tarifliche Prämie bekommen hat, der sollte in den kommenden Wochen beim Chef am besten mal nachfragen, wo sie bleibt. Wo es Betriebsräte gibt, erledigen die das. Ansonsten hilft auch die IG BAU“, so Kreft. Die Sonderzahlung sollten grundsätzlich alle der rund 3.140 Baubeschäftigten im Kreis Unna bekommen – vom Maurer über den Straßenbauer und Baggerfahrer bis zur Bürokauffrau.

Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd geht allerdings davon aus, dass auch Bauarbeiter leer ausgehen werden: „Hier trennt sich bei den gut 280 Bauunternehmen im Kreis Unna die Spreu vom Weizen. Anständige Arbeitgeber werden die Prämie zahlen. Das sind dann die Betriebe, die auch sonst auf den Tariflohn Wert legen. Die cleveren Chefs nutzen die Inflationsausgleichsprämie sowieso auch als ‚Halte-Prämie‘ für ihre Beschäftigten, um sie an den Betrieb zu binden.“ Die Zahlen wurden der IG BAU von der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung gestellt.

Allerdings gebe es auch die „B-Liga“ unter den Bau-Arbeitgebern: „Lohndrückerei gibt es auf dem Bau immer wieder. Deshalb wird es jetzt auch ‚Prämien-Drückeberger‘ geben“, so Friedhelm Kreft. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd rät Baubeschäftigten im Kreis Unna deshalb, genau hinzugucken: „Entscheidend für Tariflöhne ist, ob der Chef beim Bauhandwerk oder bei der Bauindustrie im Arbeitgeberverband ist und sich daran hält, was die IG BAU ausgehandelt hat oder nicht.“

Die Bauleute hätten in den letzten Jahren ihren Job verlässlich gemacht. Es sei deshalb jetzt an der Zeit, ihnen die Prämie und damit ein Stück mehr finanzielle Sicherheit zu geben. Denn die Inflation laufe auf hohem Niveau weiter: Die Verbraucherpreise seien im Februar noch einmal um 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, so Friedhelm Kreft. Darum hätten die Arbeitgeberverbände hier im Schulterschluss mit der IG BAU verantwortungsvoll gehandelt. Im Übrigen sei es möglich, die Prämie durch Haustarifverträge noch weiter anzuheben.




Ausflug zur Königin der Tropfsteinhöhlen: Noch Plätze frei für DRK-„Tagesreise mit Service“ zur Atta-Höhle

Ein faszinierendes Erlebnis in einer unterirdischen Wunderwelt – das verspricht die Atta-Höhle im sauerländischen Attendorn. Wer sich diese besondere Erfahrung nicht entgehen und die größte Tropfsteinhöhle Deutschlands gerne einmal persönlich besichtigen möchte, hat hierzu am Mittwoch, den 26. April, Gelegenheit.

Im Rahmen des Programms „DRK-Tagesreisen mit Service“ organisiert das DRK-Team regelmäßig begleitete Tagesausflüge mit Programm. Wer gerne aktiv ist, Gesellschaft schätzt und sich das lästige Planen vorab sparen
möchte, ist hier genau richtig.

Abfahrt ist um 9:00 Uhr am Unnaer Busbahnhof. Vor Ort erwartet die Reisenden ein spannendes Programm. Nach einer Führung durch die unterirdischen Gewölbe gibt es ein leckeres Mittagessen im Höhlenrestaurant „Himmelreich“. Anschließend kann die Atta-Käserei besucht werden, in der vor Ort schmackhafter Höhlenkäse hergestellt wird.

Die Kosten für das Rundum-Programm inkl. Anreise, Verpflegung und Einritt belaufen sich auf 59,90 Euro pro Teilnehmer. Zur Teilnahme ist keine DRKMitgliedschaft erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Informationen & Anmeldung: Telefonisch unter 02303-25453-0 oder per EMail an reisen@drk-kv-unna.de
Anmeldeschluss ist der 31.03.2023.




SPD-Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek ruft zur Teilnahme an Sozialwahl auf

Oliver Kaczmarek

„Rund 52 Millionen Wahlberechtigte können bei der Sozialwahl bis zum 31. Mai die Zusammensetzung wichtiger Sozialparlamente in Deutschland bestimmen. Machen Sie mit und geben Sie Ihre Stimme ab für Rente und Gesundheit“, wirbt der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek für die Teilnahme an der Sozialwahl.

Die gewählten Selbstverwalterinnen und Selbstverwalter treffen bei den Renten- und Krankenversicherungsträgern alle Grundsatzentscheidungen, beschließen die Haushalte und haben ein entscheidendes Mitspracherecht beim Leistungsangebot, etwa bei spezialisierten Reha-Leistungen der Rentenversicherung oder Zusatzleistungen der Krankenkassen, wie Mehrleistungen für Familien und spezielle Vorsorgeuntersuchungen. Dies zeigt nach den Worten des Abgeordneten Kaczmarek die große Bedeutung der Selbstverwaltungsgremien, die alle sechs Jahre neu gewählt werden und ehrenamtlich tätig sind. „Nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr und stärken Sie damit Ihren Selbstverwalterinnen und Selbstverwaltern den Rücken!“, unterstreicht Kaczmarek seinen Wahlaufruf. In den Sozialparlamenten seien Versicherte tätig, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagierten und gute Arbeit für die Stabilität der Selbstverwaltung leisteten.

Die Wahlberechtigten, so Kaczmarek weiter, erhielten ab Mitte April die Wahlunterlagen per Post. Nach dem Ausfüllen des Stimmzettels, der in einem roten Umschlag zu stecken sei, müsse dieser rechtzeitig abgeschickt werden, damit er bis spätestens am 31. Mai die aufgedruckte Adresse erreiche. Wer bei den fünf größten Ersatzkrankenkassen versichert sei, werde erstmals entscheiden können, ob sie oder er per Brief abstimmen oder an der Onlinewahl teilnehmen möchte. Unter www.sozialwahl.de könne man sich darüber informieren, wie und bei welcher Rentenversicherung und Krankenkasse gewählt werde.




Hochkarätige Fachtagung zum Thema „Rassismus im Bildungssystem“ in der VHS Bergkamen

Prof. Dr. Karim Fereidooni

Unter dem Titel „UN/SICHTBAR: Rassismus im Bildungssystem – Chancen und Herausforderungen“ fand am vergangenen Montag eine Fachtagung im Treffpunkt in Bergkamen statt.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus haben das städtische Integrationsmanagement, das Multikulturelle Forum, die AWO-Migrationsdienste, die Integrationsagenturen NRW und der Vielfaltsverein Bergkamen for All einen mit angesehenen Expert:innen besetzten Fachtag mit Unterstützung der Volkshochschule Bergkamen im Treffpunkt organisiert.

Bergkamens Integrationsmanagerin Hevidar Yildirim.

Die rund 60 Teilnehmenden – vorwiegend aus Bergkamen und dem Kreis Unna – wurden zunächst von Bürgermeister Bernd Schäfer und der städtischen Integrationsmanagerin Hevidar Yildirim begrüßt. Unter Moderation von Bahar Arslan, Lehrerin und Lehrbeauftragte für das Studienfach Interkulturelle Kompetenz, begann zunächst Prof.in Dr.in Emra Ilgün-Birhimeoglu von der IU Dortmund mit einem Vortrag. Sie führte die Teilnehmenden in die verschiedenen Dimensionen von Rassismus ein. Sie ging insbesondere auf die Dimension des strukturellen Rassismus ein, der sich – bewusst und unbewusst – in vielen Institutionen, Behörden und eben auch im Bildungssystem finden lässt. In Schulen etwa beobachte man häufig, dass die Schüler:innen nach ihrem Sprachniveau kategorisiert werden, somit also häufig anhand ihrer Defizite und nicht nach ihren Ressourcen behandelt werden.

In der anschließenden Podiumsdiskussion gingen dann verschiedene Expert:innen thematisch weiter in die Tiefe. Als lokale Vertreter:innen nahmen die Erste Beigeordnete Christine Busch und Jan Groesdonk, Lehrer am Städtischen Gymnasium Bergkamen, teil. Groesdonk engagiert sich für gesellschaftliche Vielfalt und betreut am Gymnasium u.a. die Anti-Rassismus AG. Er konnte von zahlreichen Gesprächen mit von Rassismus betroffenen Schüler:innen berichten, aber auch von einem großen Engagement, dass er bei jungen Menschen beobachte. Dieses Engagement hat laut Groesdonk die Überwindung von Rassismus jeglicher Art zum Ziel.

Busch hob hervor, dass sich Stadtrat und Stadtverwaltung dazu verpflichtet haben, die Ergebnisse des Integrationsprozesses der letzten drei Jahre in Bergkamen umzusetzen. Bei einigen Themen stehe man noch am Anfang, bei anderen sei Bergkamen schon sehr gut aufgestellt. Das Integrationsbüro in Bergkamen existierte seit über 15 Jahren und das derzeitige Integrationsmanagement leiste hervorragende Arbeit. „Die Dimensionen von strukturellem Rassismus waren Thema in der letzten Integrationsratssitzung und damit werden wir uns in nächster Zeit auch innerhalb der Stadtverwaltung auseinandersetzen“, so Busch.

Prof. Dr. Karim Fereidooni von der Ruhr-Uni Bochum berichtete u. a. von seinen Erfahrungen als Deutschlehrer mit iranischen Wurzeln an einem katholischen Gymnasium. Fereidooni, der verschiedene Bundesministerien zum Kontext Rassismusprävention berät, machte deutlich, dass das Erkennen von und der Umgang mit Rassismus eine Professionskompetenz für Lehrer:innen sein müsse.

Sozialaktivist und Autor Ali Can komplettierte die Podiumsdiskussion mit Hinweisen, wie auf das Thema Rassismus in sozialen Medien aufmerksam gemacht werden kann. Gemeinsam mit dem Erziehungswissenschaftler Birol Mertol und Jannik Willers vom Multikulturellen Forum leitete Ali Can dann auch einen von drei Workshops, bei denen die Teilnehmenden sich mit den Themen Antirassistische Handlungsstrategien, Antimuslimischen Rassismus in der Schule und dem Anti-Bias Ansatz auseinandersetzen konnten.

Das Fazit der teilnehmenden Fachkräfte aus Schule, Kita, Sozialarbeit und der Integrationsarbeit fiel durchweg positiv aus. Das hohe fachliche Niveau der Referent:innen und die Möglichkeit zur Vernetzung wurden besonders hervorgehoben. Der abschließende Wunsch der Teilnehmenden nach weiteren Veranstaltungen dieser Art war daher nur konsequent.




Hochkarätige Fachtagung zum Thema „Rassismus im Bildungssystem“ in der VHS Bergkamen

Prof. Dr. Karim Fereidooni

Unter dem Titel „UN/SICHTBAR: Rassismus im Bildungssystem – Chancen und Herausforderungen“ fand am vergangenen Montag eine Fachtagung im Treffpunkt in Bergkamen statt.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus haben das städtische Integrationsmanagement, das Multikulturelle Forum, die AWO-Migrationsdienste, die Integrationsagenturen NRW und der Vielfaltsverein Bergkamen for All einen mit angesehenen Expert:innen besetzten Fachtag mit Unterstützung der Volkshochschule Bergkamen im Treffpunkt organisiert.

Bergkamens Integrationsmanagerin Hevidar Yildirim.

Die rund 60 Teilnehmenden – vorwiegend aus Bergkamen und dem Kreis Unna – wurden zunächst von Bürgermeister Bernd Schäfer und der städtischen Integrationsmanagerin Hevidar Yildirim begrüßt. Unter Moderation von Bahar Arslan, Lehrerin und Lehrbeauftragte für das Studienfach Interkulturelle Kompetenz, begann zunächst Prof.in Dr.in Emra Ilgün-Birhimeoglu von der IU Dortmund mit einem Vortrag. Sie führte die Teilnehmenden in die verschiedenen Dimensionen von Rassismus ein. Sie ging insbesondere auf die Dimension des strukturellen Rassismus ein, der sich – bewusst und unbewusst – in vielen Institutionen, Behörden und eben auch im Bildungssystem finden lässt. In Schulen etwa beobachte man häufig, dass die Schüler:innen nach ihrem Sprachniveau kategorisiert werden, somit also häufig anhand ihrer Defizite und nicht nach ihren Ressourcen behandelt werden.

In der anschließenden Podiumsdiskussion gingen dann verschiedene Expert:innen thematisch weiter in die Tiefe. Als lokale Vertreter:innen nahmen die Erste Beigeordnete Christine Busch und Jan Groesdonk, Lehrer am Städtischen Gymnasium Bergkamen, teil. Groesdonk engagiert sich für gesellschaftliche Vielfalt und betreut am Gymnasium u.a. die Anti-Rassismus AG. Er konnte von zahlreichen Gesprächen mit von Rassismus betroffenen Schüler:innen berichten, aber auch von einem großen Engagement, dass er bei jungen Menschen beobachte. Dieses Engagement hat laut Groesdonk die Überwindung von Rassismus jeglicher Art zum Ziel.

Busch hob hervor, dass sich Stadtrat und Stadtverwaltung dazu verpflichtet haben, die Ergebnisse des Integrationsprozesses der letzten drei Jahre in Bergkamen umzusetzen. Bei einigen Themen stehe man noch am Anfang, bei anderen sei Bergkamen schon sehr gut aufgestellt. Das Integrationsbüro in Bergkamen existierte seit über 15 Jahren und das derzeitige Integrationsmanagement leiste hervorragende Arbeit. „Die Dimensionen von strukturellem Rassismus waren Thema in der letzten Integrationsratssitzung und damit werden wir uns in nächster Zeit auch innerhalb der Stadtverwaltung auseinandersetzen“, so Busch.

Prof. Dr. Karim Fereidooni von der Ruhr-Uni Bochum berichtete u. a. von seinen Erfahrungen als Deutschlehrer mit iranischen Wurzeln an einem katholischen Gymnasium. Fereidooni, der verschiedene Bundesministerien zum Kontext Rassismusprävention berät, machte deutlich, dass das Erkennen von und der Umgang mit Rassismus eine Professionskompetenz für Lehrer:innen sein müsse.

Sozialaktivist und Autor Ali Can komplettierte die Podiumsdiskussion mit Hinweisen, wie auf das Thema Rassismus in sozialen Medien aufmerksam gemacht werden kann. Gemeinsam mit dem Erziehungswissenschaftler Birol Mertol und Jannik Willers vom Multikulturellen Forum leitete Ali Can dann auch einen von drei Workshops, bei denen die Teilnehmenden sich mit den Themen Antirassistische Handlungsstrategien, Antimuslimischen Rassismus in der Schule und dem Anti-Bias Ansatz auseinandersetzen konnten.

Das Fazit der teilnehmenden Fachkräfte aus Schule, Kita, Sozialarbeit und der Integrationsarbeit fiel durchweg positiv aus. Das hohe fachliche Niveau der Referent:innen und die Möglichkeit zur Vernetzung wurden besonders hervorgehoben. Der abschließende Wunsch der Teilnehmenden nach weiteren Veranstaltungen dieser Art war daher nur konsequent.




Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag in der Auferstehungskirche wieder geöffnet

Die Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 25. März, in der Auferstehungskirche, Goekenheide 7 in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.




Hauptamtliche Behindertenbeauftragte und -koordinatoren tagen in Bergkamen: Ein Tag im Zeichen der Barrierefreiheit

Premiere in Bergkamen: Erstmals war das Rathaus Treffpunkt für die hauptamtlichen Behindertenbeauftragten und -koordinatoren in Nordrhein-Westfalen. 50 Personen aus allen Teilen des Bundeslandes kamen dort kürzlich zusammen, um sich über neue Entwicklungen und Projekte ihres Arbeitsbereichs auszutauschen – unter ihnen auch Claudia Middendorf, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten.

Bürgermeister Bernd Schäfer begrüßte die Gäste nicht nur, sondern gab ihnen auch einen Einblick in die Arbeit der Stadtverwaltung zu den Themen barrierefreies Internet, leichte Sprache und barrierefreies Bauen. „Inklusion ist ein stetiger Prozess, der nie abgeschlossen sein wird“, so der Verwaltungschef. Unter der Verantwortung des städtischen Behindertenbeauftragten Thomas Lackmann werde insbesondere die Barrierefreiheit in allen Bereichen Schritt für Schritt weiterentwickelt.

Neben der digitalen Barrierefreiheit – also dem uneingeschränkten Zugang zu den kommunalen Informationsangeboten im Internet – war barrierefreier und bezahlbarer Wohnraum ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung. „Die Beispiele aus anderen Kommunen haben viele neue Ideen bewirkt“, zeigte sich Thomas Lackmann äußerst erfreut von dem intensiven Austausch und dankte dem Arbeitskreis dafür, das Treffen erstmals nach Bergkamen vergeben zu haben.




AWO beteiligte sich mit einer Aktion im Hermann-Görlitz-Zentrum am Internationalen Tag gegen Rassismus

Die AWO Ruhr-Lippe-Ems beteiligte sich mit einer Aktion im Hermann-Görlitz-Zentrum am Internationalen Tag gegen Rassismus.

Die Mädchen und Jungen aus den Bergkamener AWO Kitas trafen sich mit den Bewohner*innen des Seniorenzentrums, um gemeinsam für Vielfalt zu singen. Nachdem ein gemeinsames Begrüßungslied gesungen wurde, wurde Kindern und Bewohner*innen die Geschichte von Paul vorgelesen. In dieser Geschichte geht es um schwarze und weiße Bären, die sich in zwei getrennten Gruppen befinden und durch einen schwarz-weißen Bären zu einer gemeinsamen Gruppe zusammenfinden.

Nach dieser Geschichte brachten die Kinder aus den Kitas Farbe in das Seniorenzentrum. Sie verteilten zum Lied „Ich schenk dir einen Regenbogen“ bunte Steine, gebastelte Regenbögen , weiße Wolken und bunte Buttons an die Bewohner*innen . Zum Abschluss wurde von den Kindern gebackener, bunter Kuchen an alle Teilnehmer*innen der Aktion verteilt und dann in einer gemeinsamen Runde verzehrt.

„Es war eine schöne gemeinsame Aktion von Groß, Klein, Jung und Alt“, erklärt die AWO.




Anmeldung für „Girls & Boys Day“-Rundreise der Arbeitsagentur

Am Donnerstag, 27. April ist es wieder soweit: Der diesjährige Girls & Boys Day für Schüler*innen der Klassen 5-8 steht vor der Tür und Anmeldungen nimmt das BiZ der Arbeitsagentur ab sofort entgegen.

Auch in diesem Jahr organisiert die Arbeitsagentur wieder eine Rundreise mit dem Bus zu interessanten Betrieben in der Region, bei denen sich interessierte Schüler*innen der Klassen 5-8 aus erster Hand über interessante Berufe und Arbeitgeber informieren können. Ganz nebenbei bedeutet die Teilnahme auch noch einen schulfreien Tag mit attraktivem Alternativprogramm und für die Verpflegung ist ebenfalls gesorgt. Die gemeinsame Busfahrt startet bereits um 8:00 Uhr und endet voraussichtlich gegen 16:00 Uhr. Das wird für alle Mitreisenden ein äußerst spannender Tag mit beeindruckenden Einblicken in die Arbeitswelt.

Anmeldungen ab sofort unter: hamm.biz@arbeitsagentur.de oder 02381 910 1001




Gesundheitswesen – eine krisensichere Branche: Geprüfter Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK)

Die IHK-Weiterbildung bietet ab dem 22. April einen Lehrgang zum „Geprüften Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen“. Der IHK-Abschluss bietet eine vielfältige Entwicklungs- und Karrieremöglichkeit für Personen mit Berufserfahrung aus kaufmännischen, organisatorischen, verwaltenden Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens, welches dem Niveau eines Bachelor-Abschlusses entspricht. Das Angebot umfasst rund 590 Unterrichtseinheiten in einem Zeitraum von ca. 18 Monaten. Die Lehrgangskosten in Höhe von 3.300 Euro können über das Aufstiegs-BAföG gefördert werden.

Weitere Infos zu den Unterrichtszeiten, Inhalten und Voraussetzungen unter www.ihkdo-weiterbildung. Ansprechpartnerin ist Sabrina Schnell, Telefon 0231 5417-421, E-Mail: s.schnell@dortmund.ihk.de.




Warnstreik bei Müllabfuhr: EBB versucht die Touren noch diese Woche nachzuholen

Wie vermutet fällt heute weitgehend die Kleingefäß-Müllabfuhr in Bergkamen aufgrund des Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi im Rahmen der Tarifvertragsparteien im öffentlichen Dienst zur Tarifrunde 2023 aus. Die Sperrabfallabfuhr findet dagegen planmäßig statt.

Ebenso wird der EBB im Gegensatz zu einigen Nachbar-Kommunen bzw. -Betrieben versuchen, die ausgefallenen Touren noch in dieser Woche wie folgt nachzuholen:

Mittwoch, 22.           Restabfalltour Bezirk 3 und Wertstofftour Bezirk 7

Donnerstag, 23.       Restabfalltour Bezirk 6 – auch mit 4-wöchiger Leerung und Wertstofftour Bezirk 8

Freitag, 24.               Restabfalltour Bezirk 8 – auch mit 4-wöchiger Leerung

Die Straßenzuteilung zu den Tourenbezirken ist dem Abfallkalender 2023 in der Print-Version oder der Onlinevariante

https://www.gwa-online.de/fileadmin/user_upload/23896_11998_GWA_Abfallkalender_Bergkamen_23_WEB.pdf

zu entnehmen.

Sollten Gefäße bis einschließlich Freitag, 24.03.2023, aus den betroffenen Bezirken nicht geleert worden sein, bittet der EBB um telefonische Rückmeldung in der Disposition des Betriebes, 0 23 07 / 28 503 – 292. Ob diese dann nachgeleert werden können, hängt unter anderem vom weiteren Warnstreikverlauf ab.

Die Betriebsleitung bittet die Bergkamener Bevölkerung um Verständnis.