Ausbildung zum Erwerb der JugendleiterCard: Über vierzig neue Jugendleiter:innen in nur zwei Jahren

„Damit haben wir in den letzten beiden Jahren über vierzig neue Jugendleiter:innen für die Jugendarbeit in den Bergkamener Vereinen und Gruppen ausgebildet“, freute sich Christian Stork, 1. Vorsitzender des Stadtjugendrings Bergkamen e.V., über die 16 frisch zertifizierten Absolventen der diesjährigen JuLeiCa-Ausbildung.

Mit viel Spaß und Energie hatten diese seit Juni 2023 an den unterschiedlichen Seminareinheiten teilgenommen. Hierbei ging es immer darum, durch praktische Erfahrungen auf die Rolle als Gruppenleitung oder Teamer:in in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vorbereitet zu werden. Neben den rechtlichen Aspekten des Kinderschutzes und der Aufsichtspflicht sowie der Ausrichtung von Veranstaltungen und Maßnahmen unter Berücksichtigung der Kinderrechte ging es beim Erlernen neuer Methoden sehr aktiv zu.

Die Teilnehmenden übten sich im Parkoursport und den Zirkuskünsten, erlernten den Umgang mit Karte und Kompass sowie die Durchführung einer digitalen Schnitzeljagd. Weiterhin standen viele Gruppenspiele, erlebnispädagogische Methoden sowie der Umgang mit Konflikten auf dem Programm. Die Planung und Gestaltung von nachhaltigen Ferienfreizeiten vereinte viele dieser praktischen Elemente noch einmal plastisch für die Teilnehmenden, die sich nun alle weiterhin aktiv in ihren Gruppen engagieren wollen.

Über die neue JugendleiterCard freuen sich nun folgende Absolvent:innen: Sina Kräher, Mia Klöter, Claudia Blaschke, Lutz Reinecke, Venja Eden Mürmann, Nicole Schröder-Bungard, Travis Kryker, Dustin Ey, Ensar Karagoz, Runa Mastenbroek, Juline Dauksch, Lara Sophie Lappe, Caelum Isensee, Maximilian Reiß, Luca Finn Dammermann, Nastia Hormann

 




Studienzweifler: Kurs halten oder ändern?

Hamm und Kreis Unna. Das BiZ (Berufsinformationszentrum) der Agentur für Arbeit informiert Studienzweifler oder Abbrecher über alternative Berufswege und Karrierechancen.

Wenn sich nach Aufnahme des Studiums herausstellt, dass es vielleicht doch nicht die richtige Entscheidung gewesen ist, gibt es durchaus attraktive berufliche Alternativen und sogar Karrierechancen jenseits der üblichen Nebenjobs. Diese zu finden ist Ziel dieser Informationsveranstaltung. Außerdem hilft die Anwendung eines Selbstreflexionswerkzeugs bei der Selbsteinschätzung und gibt Aufschluss darüber, ob vielleicht auch Fachrichtungswechsel oder berufliche Neuorientierung die richtigen Alternativen sein können.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, dem 31. August um 16-18 Uhr, im BiZ der Arbeitsagentur Hamm (Bismarckstraße 2). Eine Anmeldung ist erwünscht unter 02381/910-1001 oder an hamm.biz@arbeitsagentur.de. Ein spontaner Besuch ist aber auch möglich.




LANXESS sucht Auszubildende und dual Studierende für den Standort Bergkamen

Auszubildende zur Chemiekantin im Ausbildungslabor in Leverkusen. Foto: LANXESS

Frischer Wind bei LANXESS: 202 neue Auszubildende und dual Studierende starten am Freitag, 1. September, beim Spezialchemie-Konzern in ihr Berufsleben. Die neuen Azubis verteilen sich auf 8 verschiedene Berufe und 4 duale Studiengänge im naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Bereich. 188 beginnen eine Ausbildung an den drei Niederrhein-Standorten, davon 104 in Leverkusen und 70 in Krefeld-Uerdingen. Insgesamt erhielt LANXESS für den aktuellen Ausbildungsjahrgang rund 5.000 Bewerbungen.

„Wir sind mit der Anzahl der eingegangenen Bewerbungen äußerst zufrieden. Ausbildung bleibt ein Eckpfeiler unserer Personalstrategie, da wir für die künftigen Herausforderungen versierte Fachkräfte benötigen“, sagt Esther Breuch, Personalleiterin bei LANXESS in Deutschland.

Insgesamt werden ab 1. September mehr als 650 junge Menschen in einer Ausbildung beim Spezialchemie-Konzern sein. Damit liegt die Ausbildungsquote bei überdurchschnittlichen 7,3 Prozent.

Für alle Schulwege offen: individuelle Ausbildung bei LANXESS

LANXESS legt großen Wert auf Chancengleichheit und ermöglicht Bewerberinnen und Bewerbern mit unterschiedlichen Schulabschlüssen – vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur – den Einstieg ins Berufsleben in einer breiten Palette von Fachrichtungen. Der Spezialchemie-Konzern bietet allen neuen Auszubildenden einen maßgeschneiderten Pfad in die berufliche Entwicklung.

Gesucht: Studienabbrecher und Quereinsteiger

Auch Bewerberinnen und Bewerber, die sich umorientieren, neu anfangen oder wieder einsteigen möchten, sind gerne gesehen. „Sich erst nach dem 20. oder sogar 30. Lebensjahr für eine Ausbildung zu entscheiden birgt keinerlei Nachteile“, sagt Ausbildungsleiter André Hoderlein. „Im Gegenteil: Bei Auszubildenden mit einem höheren Einstiegsalter haben wir äußerst positive Erfahrungen gemacht. Die Diversität unserer Kolleginnen und Kollegen, sei es beruflich oder persönlich, bereichert unser gesamtes Team sehr.“

Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2024 gestartet

Für das Ausbildungsjahr 2024 sucht LANXESS ab sofort rund 170 Auszubildende und dual Studierende.

In Leverkusen will LANXESS 66 Azubis im naturwissenschaftlichen Bereich, zum Beispiel als Chemikant/in oder Chemielaborant/in einstellen. Weitere Auszubildende werden im technischen Bereich benötigt – als Industriemechaniker/in oder Elektroniker/in für Automatisierungstechnik. Im kaufmännischen Bereich sucht LANXESS Azubis und dual Studierende.

In Krefeld-Uerdingen sucht der Spezialchemie-Konzern 43 Auszubildende im naturwissenschaftlichen und im technischen Bereich sowie dual Studierende.

Weitere 21 Auszubildende und dual Studierende werden in Köln, Dormagen, Brunsbüttel, Bergkamen und Mannheim gesucht.

Wer Interesse an einer spannenden und abwechslungsreichen Ausbildung hat, kann sich direkt hier online bewerben: https://ausbildung-lanxess.de




Workshop Sprachförderung: Interaktive Bücher und Präsentationen mit dem iPad gestalten

Moderne Technik ermöglicht neue Wege der Kommunikation und überwindet damit auch Kommunikationsbarrieren – so auch bei der Sprache. Um diese Technik geht es beim Online-Workshop „Kniffe und Tricks im Umgang mit dem iPad“ für Fachkräfte des Offenen Ganztags, Lehrkräfte und Interessierte, die mit Hilfe des iPads Sprachbarrieren überwinden möchten am Donnerstag, 7. September.

In diesem Workshop erstellen Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit iPads mehrsprachige Arbeitsblätter, Workbooks und Präsentationen, die im Unterricht von Schülern und Schülerinnen bearbeitet werden können. Wie die Sprachproduktion durch Interaktivität und Kreativität gefördert werden kann, wird hier den Teilnehmenden nähergebracht.

Der Workshop findet von 14 bis 16 Uhr auf Zoom statt. Es handelt es sich um Mitmach-Workshop. Teilnehmende sollten mit einem PC oder Laptop an der Videokonferenz teilnehmen, um das iPad separat für Übungseinheiten zur Verfügung zu haben.

Anmeldung und Ablauf
Die Teilnahme an den Workshops kostet 5 Euro pro Termin. Ein Zoom-Link wird nach erfolgreicher Anmeldung vor der Veranstaltung an die angegebene Emailadresse der Teilnehmenden versandt. Alle weiteren Informationen werden im Anschluss per Email zugesendet.

Interessenten können sich per Mail an KI-Veranstaltungen@kreis-unna.de anmelden. Die Ansprechpartnerin bei inhaltlichen Rückfragen ist Anna-Kathrin Große erreichbar unter Fon 0 23 07 71 98 98-66 oder per Mail unter anna-kathrin.grosse@kreis-unna.de. PK | PKU




Ausbildung, Studium und Quereinstieg in der Pflege

Die Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege wurden am 1. Januar 2020 zusammengelegt. Die Ausbildung zum Pflegefachmann und zur Pflegefachfrau ist seither eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung an Berufsfachschulen.

Die WBS Training Schulen gGmbH informiert am Donnerstag, dem 31. August ab 16 Uhr, im BiZ über Ausbildungswege, Zugangsvoraussetzungen und Weiterbildungsmöglichkeiten im Pflegeberuf.

Anmeldung unter 02381/910-1001 oder an hamm.biz@arbeitsagentur.de




Handreichung des reises Unna als Orientierung zur Schulabsentismus

V.l.n.r.: Jan Grau (Dienstleistungszentrum Bildung), Anja Seeber (Leiterin Schulen und Bildung), Manfred Zingler (Leitender Regierungsschuldirektor bei der Bezirksregierung Arnsberg), Holger Gutzeit (Schuldezernent Kreis Unna) und Berthold Potts (Schulamtsdirektor im Schulamt für den Kreis Unna). Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Schulabsentismus ist im Kreis Unna wie in ganz Deutschland ein großes Problem im Bildungsbereich, das die Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen enorm verschlechtert. Die Situation zu verbessern, ist Ziel eines Arbeitskreises. Dieser stellte am Mittwoch, 23. August eine Handreichung für Schulen, Eltern, Betroffene und andere Akteure vor.

„Schulabsentismus meint nicht, dass ein Schüler mal einer Unterrichtsstunde ferngeblieben ist. Das wird in der Schule dokumentiert und dafür gibt es Ordnungsmaßnahmen. Die Handreichung nimmt die Schülerinnen und Schüler in den Blick, die regelmäßig nicht in die Schule gehen“, so Schuldezernent Holger Gutzeit. „Das Fehlen in der Schule wirkt sich nachteilig auf den weiteren Lebensweg aus – mit ganz unterschiedlichen und teils weitreichenden Folgen. Da wollen wir natürlich frühzeitig ansetzen.“

Inhalt Handreichung
Die Handreichung soll eine Hilfestellung für Schulen, Eltern, andere Akteure und auch die Betroffenen selbst sein. Darin sind zahlreiche Informationen zum Thema gebündelt, die auch die Handlungssicherheit von Schulen erhöhen soll: „Es gibt eine Checkliste für Schulen darin, um den eigenen Stand im Umgang mit dem Problem zu erarbeiten, einen Handlungsleitfaden sowie die rechtlichen Grundlagen“, so Berthold Potts, Schulamtsdirektor im Schulamt für den Kreis Unna.

Die Kommunalen Präventionsketten im Kreis Unna haben für diese Handreichung den Anstoß gegeben. Ein Arbeitskreis aus Vertretern von Schulaufsicht, Schulen, Schulverwaltung, Schulpsychologischer Beratungsstelle, Jugendämtern und Jugendpsychiatrischem Dienst hat die Handreichung entwickelt.

Die Handreichung ist unter www.kreis-unna.de unter dem Stichwort „Schulabsentismus“ zu finden. PK | PKU




Nächster Blutspendetermin in Bergkamen am 1. September im Treffpunkt an der Lessingstraße

Die nächste Gelgenheit, in Bergkamen Blut zu Spenden, ist am Freitag, 1. September von 15 bis 20 Uhr im Treffpunkt an der Lessingstraße.

Seit 1950 ist die Lebenserwartung um zehn Jahre gestiegen. Auch Blutspendende werden älter und scheiden von der Blutspende aus. Manche von ihnen empfangen inzwischen regelmäßig selber Blutprodukte. „Damit die Versorgung mit Blutpräparaten sichergestellt ist, müssen künftig jüngere Generationen leisten, was heute noch die älteren schultern.“ erläutert Stephan Jorewitz vom Zentrum für Transfusionsmedizin in Hagen und ergänzt: „Es ist wichtig, dass genügend Freiwillige mehrmals im Jahr Blut spenden. Nur so kann der DRK Blutspendedienst den Bedarf mit dem Bestand der Blutprodukte in Einklang bringen.“

Um Terminreservierungen unter www.blutspende.jetzt wird gebeten; sie reduzieren Warteschlangen und garantieren höchstmögliche Sicherheits- und Hygienestandards. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.




Bildungswerk Multi Kulti: Online-Seminar zu gewaltfreier Kommunikation

Es gibt Momente im Alltag, in denen Menschen eine innere Unruhe spüren, ohne sie gut erklären oder greifen zu können. Eine latente Unzufriedenheit macht sich breit, obwohl doch eigentlich alles ganz gut ist im Leben.

Diesen Gefühlen und möglichen Lösungsansätzen geht das Einstiegsseminar zu „gewaltfreier Kommunikation“ des Bildungswerks Multi Kulti auf den Grund. Die zertifizierte Mediatorin und Trainerin Stefani Stock vermittelt einen Einblick in das „innere Betriebssystem“ und versucht geneinsam mit den Teilnehmenden Ursachen und Auswege aus der Unklarheit hin zu mehr Zufriedenheit und Glück zu finden.

Das Online-Seminar findet am 5. September zwischen 18 Uhr und 20:15 Uhr statt. Anmeldungen sind telefonisch (02306 37893-12), per E-Mail (anmeldung-bw@multikulti-forum.de) oder online unter www.multikulti-forum.de/kurse möglich. Die Kursgebühr beträgt 20 Euro.




„Küchen-Alarm“ – Profis am Herd dringend gesucht: Kreis Unna bietet 48 Jobs in Gastro-Küchen

Läuft im Turbogang: Gemüseschneiden – bei Küchen-Profis sitzt jeder Handgriff. Es gibt nur zu wenige, die den Küchen-Job machen wollen, sagt die Gastro-Gewerkschaft NGG. Foto: NGG | Tobias Seifert

Die Küche bleibt kalt – und das immer öfter: Ob Restaurant, Gaststätte oder Biergarten – in der Gastronomie im Kreis Unna gehören „neue Öffnungszeiten“ zum Alltag. „Immer häufiger stehen Gäste vor verschlossenen Türen. Wer zum Essen rausfährt oder etwas trinken möchte, sollte sich besser vorher im Internet oder per Anruf erkundigen, ob das Lokal auch offen hat. Und vor allem, wie lange es warme Küche gibt“, rät Torsten Gebehart von der Gastronomie-Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Viele Gaststätten und Restaurants hätten bereits einen zusätzlichen Ruhetag eingelegt. „Einige Häuser streichen den Mittagstisch komplett. Und oft schließt die Küche abends deutlich früher. Der Trend ist klar: Die Gastronomie kocht und bedient nur noch auf Sparflamme“, sagt Gebehart. Der Geschäftsführer der NGG Dortmund schlägt „Küchen-Alarm“ für die Gastro-Szene. Der Grund liege auf der Hand: „Zu wenig Personal. Hotels, Restaurants, Gaststätten, Biergärten, Cafés, Caterings … – fast alle suchen händeringend Unterstützung“, so Torsten Gebehart.

„Wer in der Küche klarkommt, kann sofort anfangen: Laut Arbeitsagentur warten 48 unbesetzte Jobs im Kreis Unna auf Köchinnen und Köche. Aber auch um den Nachwuchs macht sich das Gastgewerbe Sorgen: Für die Azubi-Suche läuft der Countdown. Und es sieht nicht gut aus. Denn eigentlich müssten die Verträge für das neue Ausbildungsjahr schon längst abgeschlossen sein“, sagt NGG-Geschäftsführer Gebehart.

In der Gastro-Branche müsse sich einiges ändern: „Höhere Löhne und bessere Arbeitszeiten sind der Schlüssel für mehr Personal“, macht Torsten Gebehart klar. Konkret peilt er dabei für die Zukunft einen „Gastro-Start-Lohn“ von 3.000 Euro brutto pro Monat für alle an, die in der Hotellerie und Gastronomie nach ihrer Ausbildung in einem Vollzeit-Job weiterarbeiten.

„Das muss die Branche hinbekommen. Denn wer seine Ausbildung in der Küche, im Service oder im Hotel abgeschlossen hat, braucht eine klare Perspektive. Egal, wo eine Köchin, ein Kellner oder eine Hotelfachfrau hingeht – egal, an welcher Hotelbar, an welcher Rezeption, bei welchem Caterer oder in welchem Biergarten es einen neuen Job gibt: Der faire Einstiegslohn liegt bei mindestens 3.000 Euro.“

Von fairen Löhnen seien viele Beschäftigte der Branche heute immer noch weit entfernt: „Tatsächlich schrammen Köche und Kellnerinnen im Kreis Unna ziemlich oft nah an der Mindestlohnkante von 12 Euro pro Stunde entlang. Ein Großteil der Gastro-Betriebe zahlt noch immer keinen Tariflohn. Das ist ein Unding, wenn man gute Leute sucht“, so Torsten Gebehart.




Nahversorgung und Drogenhandel im Wasserpark waren heiße Themen beim politischen Frühschoppen der IG BCE Weddinhofen

Der politische Frühschoppen der IG BCE Weddinghofen am Samstag in der Kleingartenanlage Krähenwinkel fand große Resonanz bei den Mitgliedern und interessierten Bürgerinnen und Bürger. Rund 70 Teilnehmer versammelten sich, um über die Entwicklung des Ortsteils und der Stadt zu diskutieren. Bürgermeister Bernd Schäfer und Vertreter der Fraktionen des Rates der Stadt Bergkamen waren ebenfalls vor Ort.

Emotionell wurde es bei dem Thema Nahversorgung in Weddinghofen. Es folgte eine hitzige Debatte. Die Teilnehmer äußerten ihren Unmut und forderten die Politiker eindringlich auf, hier jetzt schnellstens zu handeln. Sie seien es leid, zum Einkaufen ständig in andere Ortsteile zu fahren. Bürgermeister Schäfer und die Fraktionen nahmen es auf, versuchten die Gemüter zu beruhigen und versprachen, sich jetzt noch intensiver mit dieser Sache zu beschäftigen.

Einbrüche in der ECA- Siedlung und der Drogenhandel im Wasserpark beunruhigt die Einwohner. Hier werde es in Zukunft mehr Polizeipräsenz geben, so Bürgermeister Schäfer. Die Bürger sind verunsichert und meiden mittlerweile den Park.

Auch die Jugendlichen, von denen auch zehn vor Ort waren, fühlen sich dort unwohl. Deshalb meiden sie es dort, Basketball zu spielen. Thomas Grziwotz (Bündnis 90 / Die Grünen) und Martina Plath (CDU) sagten ihre Hilfe zu, um ein geeignetes Gelände für die jungen Basketballspieler zu finden.

Das Grundstück am Albert-Schweitzer-Haus soll auf Wunsch der Teilnehmer nicht zugebaut werden, damit der Platz weiterhin für Veranstaltungen wie z.B. den Weihnachtsmarkt genutzt werden kann.

Weiterhin wurde über die Rückstufung Schulstraße, Kampstraße, Kleiweg und Gökenheide diskutiert. Hier laufen nach Aussage von Bürgermeister Schäfer und den Fraktionen Bald die ersten Gespräche an.

Die Jugendlichen, die vor Ort waren, baten um Hilfe bei der Suche nach Ausbildungsplätzen. Jens Schmülling von der SPD erklärte sich bereit mit den Jugendlichen einen Termin beim Jobcenter zu arrangieren, damit die Jugendlichen einen Ausbildungsplatz finden.

Bei einem Brunch mit Leberkäs und Krautsalat, frischen belegten Brötchen und Eiern ließ man den Frühschoppen ausklingen.




BiZ der Arbeitsagentur informiert online über Traumjobs im Handwerk

Am kommenden Donnerstag, dem 24. August ab 10 Uhr, richtet sich einstündige online durchgeführte Informationsveranstaltung an alle Interessierten, die sich über den Einstieg oder den beruflichen Wechsel ins Handwerk informieren möchten.

Die Veranstaltung vermittelt einen Überblick über die Bandbreite handwerklicher Berufe mit Fokus auf den regionalen Arbeitsmarkt. Sie denken über einen Berufswechsel in einen Handwerksberuf nach? Dann bietet Ihnen diese Veranstaltung einen Überblick über Handwerksberufe, die am regionalen Arbeitsmarkt derzeit stark nachgefragt werden und interessante berufliche Perspektiven bieten. Wir informieren über Zugangswege ins Handwerk, beleuchten die Arbeitsbedingungen und zukünftige Entwicklungen (z.B. „Grüne Berufe“). Dabei gehen wir auch auf Vorteile im Handwerk ein, bauen Vorurteile ab und beantworten Ihre Fragen rund um das Berufsfeld.

Anmeldung und Zugangsdaten unter: 02381 910 1777  oder hamm.projekt-ich@arbeitsagentur.de