„Küchen-Alarm“ – Profis am Herd dringend gesucht: Kreis Unna bietet 48 Jobs in Gastro-Küchen

Läuft im Turbogang: Gemüseschneiden – bei Küchen-Profis sitzt jeder Handgriff. Es gibt nur zu wenige, die den Küchen-Job machen wollen, sagt die Gastro-Gewerkschaft NGG. Foto: NGG | Tobias Seifert

Die Küche bleibt kalt – und das immer öfter: Ob Restaurant, Gaststätte oder Biergarten – in der Gastronomie im Kreis Unna gehören „neue Öffnungszeiten“ zum Alltag. „Immer häufiger stehen Gäste vor verschlossenen Türen. Wer zum Essen rausfährt oder etwas trinken möchte, sollte sich besser vorher im Internet oder per Anruf erkundigen, ob das Lokal auch offen hat. Und vor allem, wie lange es warme Küche gibt“, rät Torsten Gebehart von der Gastronomie-Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Viele Gaststätten und Restaurants hätten bereits einen zusätzlichen Ruhetag eingelegt. „Einige Häuser streichen den Mittagstisch komplett. Und oft schließt die Küche abends deutlich früher. Der Trend ist klar: Die Gastronomie kocht und bedient nur noch auf Sparflamme“, sagt Gebehart. Der Geschäftsführer der NGG Dortmund schlägt „Küchen-Alarm“ für die Gastro-Szene. Der Grund liege auf der Hand: „Zu wenig Personal. Hotels, Restaurants, Gaststätten, Biergärten, Cafés, Caterings … – fast alle suchen händeringend Unterstützung“, so Torsten Gebehart.

„Wer in der Küche klarkommt, kann sofort anfangen: Laut Arbeitsagentur warten 48 unbesetzte Jobs im Kreis Unna auf Köchinnen und Köche. Aber auch um den Nachwuchs macht sich das Gastgewerbe Sorgen: Für die Azubi-Suche läuft der Countdown. Und es sieht nicht gut aus. Denn eigentlich müssten die Verträge für das neue Ausbildungsjahr schon längst abgeschlossen sein“, sagt NGG-Geschäftsführer Gebehart.

In der Gastro-Branche müsse sich einiges ändern: „Höhere Löhne und bessere Arbeitszeiten sind der Schlüssel für mehr Personal“, macht Torsten Gebehart klar. Konkret peilt er dabei für die Zukunft einen „Gastro-Start-Lohn“ von 3.000 Euro brutto pro Monat für alle an, die in der Hotellerie und Gastronomie nach ihrer Ausbildung in einem Vollzeit-Job weiterarbeiten.

„Das muss die Branche hinbekommen. Denn wer seine Ausbildung in der Küche, im Service oder im Hotel abgeschlossen hat, braucht eine klare Perspektive. Egal, wo eine Köchin, ein Kellner oder eine Hotelfachfrau hingeht – egal, an welcher Hotelbar, an welcher Rezeption, bei welchem Caterer oder in welchem Biergarten es einen neuen Job gibt: Der faire Einstiegslohn liegt bei mindestens 3.000 Euro.“

Von fairen Löhnen seien viele Beschäftigte der Branche heute immer noch weit entfernt: „Tatsächlich schrammen Köche und Kellnerinnen im Kreis Unna ziemlich oft nah an der Mindestlohnkante von 12 Euro pro Stunde entlang. Ein Großteil der Gastro-Betriebe zahlt noch immer keinen Tariflohn. Das ist ein Unding, wenn man gute Leute sucht“, so Torsten Gebehart.




Nahversorgung und Drogenhandel im Wasserpark waren heiße Themen beim politischen Frühschoppen der IG BCE Weddinhofen

Der politische Frühschoppen der IG BCE Weddinghofen am Samstag in der Kleingartenanlage Krähenwinkel fand große Resonanz bei den Mitgliedern und interessierten Bürgerinnen und Bürger. Rund 70 Teilnehmer versammelten sich, um über die Entwicklung des Ortsteils und der Stadt zu diskutieren. Bürgermeister Bernd Schäfer und Vertreter der Fraktionen des Rates der Stadt Bergkamen waren ebenfalls vor Ort.

Emotionell wurde es bei dem Thema Nahversorgung in Weddinghofen. Es folgte eine hitzige Debatte. Die Teilnehmer äußerten ihren Unmut und forderten die Politiker eindringlich auf, hier jetzt schnellstens zu handeln. Sie seien es leid, zum Einkaufen ständig in andere Ortsteile zu fahren. Bürgermeister Schäfer und die Fraktionen nahmen es auf, versuchten die Gemüter zu beruhigen und versprachen, sich jetzt noch intensiver mit dieser Sache zu beschäftigen.

Einbrüche in der ECA- Siedlung und der Drogenhandel im Wasserpark beunruhigt die Einwohner. Hier werde es in Zukunft mehr Polizeipräsenz geben, so Bürgermeister Schäfer. Die Bürger sind verunsichert und meiden mittlerweile den Park.

Auch die Jugendlichen, von denen auch zehn vor Ort waren, fühlen sich dort unwohl. Deshalb meiden sie es dort, Basketball zu spielen. Thomas Grziwotz (Bündnis 90 / Die Grünen) und Martina Plath (CDU) sagten ihre Hilfe zu, um ein geeignetes Gelände für die jungen Basketballspieler zu finden.

Das Grundstück am Albert-Schweitzer-Haus soll auf Wunsch der Teilnehmer nicht zugebaut werden, damit der Platz weiterhin für Veranstaltungen wie z.B. den Weihnachtsmarkt genutzt werden kann.

Weiterhin wurde über die Rückstufung Schulstraße, Kampstraße, Kleiweg und Gökenheide diskutiert. Hier laufen nach Aussage von Bürgermeister Schäfer und den Fraktionen Bald die ersten Gespräche an.

Die Jugendlichen, die vor Ort waren, baten um Hilfe bei der Suche nach Ausbildungsplätzen. Jens Schmülling von der SPD erklärte sich bereit mit den Jugendlichen einen Termin beim Jobcenter zu arrangieren, damit die Jugendlichen einen Ausbildungsplatz finden.

Bei einem Brunch mit Leberkäs und Krautsalat, frischen belegten Brötchen und Eiern ließ man den Frühschoppen ausklingen.




BiZ der Arbeitsagentur informiert online über Traumjobs im Handwerk

Am kommenden Donnerstag, dem 24. August ab 10 Uhr, richtet sich einstündige online durchgeführte Informationsveranstaltung an alle Interessierten, die sich über den Einstieg oder den beruflichen Wechsel ins Handwerk informieren möchten.

Die Veranstaltung vermittelt einen Überblick über die Bandbreite handwerklicher Berufe mit Fokus auf den regionalen Arbeitsmarkt. Sie denken über einen Berufswechsel in einen Handwerksberuf nach? Dann bietet Ihnen diese Veranstaltung einen Überblick über Handwerksberufe, die am regionalen Arbeitsmarkt derzeit stark nachgefragt werden und interessante berufliche Perspektiven bieten. Wir informieren über Zugangswege ins Handwerk, beleuchten die Arbeitsbedingungen und zukünftige Entwicklungen (z.B. „Grüne Berufe“). Dabei gehen wir auch auf Vorteile im Handwerk ein, bauen Vorurteile ab und beantworten Ihre Fragen rund um das Berufsfeld.

Anmeldung und Zugangsdaten unter: 02381 910 1777  oder hamm.projekt-ich@arbeitsagentur.de




Erster Kaffeeklatsch nach der Sommerpause im Martin-Luther-Haus: Der nächste folgt am 16. September

Kaffeeklatsch im Martin-Luther-Haus.

Die Vorfreude stand in den Gesichtern der vielen Besucherinnen und Besucher des Kaffeeklatschs als sie am vergangenen Samstag am Martin-Luther-Haus eintrafen. Zwei Monate lag die letzte Veranstaltung zurück.

Tragende Säulen des Kaffeeklatschs sind die Ehrenamtlichen und natürlich leckerer Kuchen.,

Annähernd 100 Personen nahmen am Kaffeeklatsch teil. Die Besucherinnen und Besucher erfreuten sich an den einladenden sommerlich dekorierten Plätzen. Nahezu restlos wurden die 16 von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bereitgestellten Kuchen genussvoll verzehrt. Die Stimmung wurde getragen und untermalt durch den Alleinunterhalter Damian Reichel. Dieser regte durch Musik und Gesang zu kleinen Tanzeinlagen und zum allgemeinen Mitschunkeln an. Die Rückmeldungen nach der Veranstaltung waren sehr positiv gestimmt.

Der nächste Kaffeeklatsch findet am Samstag, den 16.09.2023 (14:30 bis 17:00 Uhr) wieder im Martin-Luther-Haus (Goekenheide 5) statt.

Der Kaffeeklatsch richtet sich an Seniorinnen und Senioren aus Bergkamen. Die Veranstaltung wird überwiegend ehrenamtlich durchgeführt und ist daher kostenlos.

Zwecks Planung wird um eine Anmeldung gebeten. Sie können uns gerne eine E-Mail an kaffeeklatsch@bergkamen.de schreiben. Eine Anmeldung per Telefon ist auch möglich unter der 02307 / 965 -274 oder -283.




Arbeitsagenturen in Hamm und Kreis Unna am 23. August geschlossen

Aufgrund einer internen Veranstaltung sind am Mittwoch, 23. August, die Arbeitsagentur in Hamm und alle Geschäftsstellen im Kreis Unna (Unna, Lünen, Kamen, Schwerte) geschlossen. In der Agentur bereits vereinbarte Gespräche finden auch an diesem Tage statt.

Ab Donnerstag, 24.8., gelten wieder die üblichen Geschäftszeiten.

Adressänderungen, Abmeldungen in Arbeit und weitere Anliegen können auch am 23. August wie gewohnt bis 18 Uhr telefonisch über die kostenfreien Service-Hotline 0800 4 5555 00 oder bis 16 Uhr über die lokale Hotline 02381 / 910 2222 oder online über www.arbeitsagentur.de/eservices mitgeteilt werden.




IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen lädt zum politischen Frühschoppen ein: Ein Thema ist die Nahversorgung im Stadtteil

Der politische Frühschoppen der IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen steht. Am Samstag, 19. August, lädt  Ortsgruppe zu einen Brunch mit politischen Frühschoppen ein. Er findet in der Zeit von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Vereinsheim der Kleingartenanlage „ Im Krähenwinkel“, Töddinghauser Str. 48, in Bergkamen statt, bei schönem Wetter  auf der Terrasse, bei schlechtem Wetter im Vereinsheim.

Die Fraktionen des Rates der Stadt Bergkamen haben ihr Kommen zugesagt. Ebenso der Bürgermeister der Stadt Bergkamen Bernd Schäfer. Eingeladen sind natürlich die IG BCE Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam will man über die Entwicklung des Ortsteils als auch die gesamte Stadt diskutieren.

„Auf ein Thema reagieren die Weddinghofener besonders gereizt“, erklärt der Vorsitzende der Ortsgruppe Mario Unger. „Die Nahversorgung in Weddinghofen lässt sehr zu wünschen übrig. Die Weddinghofener haben die Nase gestrichen voll. Seit drei Jahren wird über diese Thema diskutiert, passiert ist jedoch nichts. Es müssen endlich Fakten geschaffen werden, um diese Problem zu lösen. Dabei geht es in erster Linie nicht um den Standort des „ Netto“ sondern um eine weitere Einkaufsmöglichkeit, sprich Supermarkt, in Weddinghofen.

Als Gewerkschafter interessiert uns natürlich die Entwicklung von Gewerbeflächen und die damit verbundenen Arbeitsplätze.

Nachdem nun die Zechengelände und Schulgelände mit Wohnungen bebaut wurden bzw. werden, wundert es uns nicht, dass nun Gewerbeflächen fehlen. Es ist an der Zeit hier etwas zu tun.“

Das seien nur zwei von vielen Themen, die mit den Vertretern der einzelnen Fraktionen und dem Bürgermeister diskutiert werden sollen.

Für Speisen und Getränke ist gesorgt.




Umweltzentrum: Internationaler Tag der Jugend – Jugendliche habe ein Recht auf eine lebenswerte Zukunft

Am 12.08.2023 ist bereits zum zwölften Mal in Folge der Internationale Tag der Jugend. An diesem Tag machen die Vereinten Nationen auf die Interessen junger Menschen und deren politische Beteiligung aufmerksam und hebt damit die Bedeutung ihres Engagements – auch und gerade zu den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit hervor.
In Zeiten des Klimawandels und der Umweltkrise spielt diese Generation eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung einer lebenswerten und nachhaltigen Welt.

„Unter dem Motto „Jugendliche für Klimaschutz und Nachhaltigkeit“, so Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer der Umweltzentrum Westfalen gGmbH, „wollen wir das Engagement junger Aktivistinnen und Aktivisten in den Fokus unserer Bildungsarbeit nehmen. Junge Menschen, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrer Leidenschaft Veränderungen in ihren Gemeinschaften und darüber hinaus bewirken. Sie haben erkannt, dass der Schutz unseres Planeten eine globale Verantwortung ist, die gemeinsame Anstrengungen erfordern.“

Von beeindruckenden Klimastreiks bis hin zu innovativen Projekten zur Förderung erneuerbarer Energien und zur Reduzierung von Plastikmüll, zeigen junge Menschen auf der ganzen Welt, wie kreativ und entschlossen sie sind, umweltfreundliche Veränderungen herbeizuführen. Ihre Begeisterung und Entschlossenheit sind ansteckend und inspirieren die Bevölkerung jeden Alters, sich ebenfalls für den Schutz unseres Planeten einzusetzen.

Um der Bedeutung dieses Engagements gerecht zu werden, wird das Umweltzentrum Westfalen in Zukunft mit unterschiedlichen Veranstaltungen, Workshops und Diskussionen, bei denen junge Menschen ihre Ideen und Visionen für eine nachhaltige Zukunft teilen können, unterstützen. Die Jugendlichen werden nicht nur gehört, sondern auch ermutigt, sich aktiv an politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen, um eine wirkungsvolle Veränderung voranzutreiben.

„Die Jugend von heute ist der Entscheidungsträger von morgen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir ihre Stimmen hören und in ihre Zukunft investieren“, betont Oliver Wendenkampf. „Der Internationale Tag der Jugend erinnert uns daran, wie wichtig es ist, dieses Engagement zu unterstützen und zu ermutigen, sich für Klimaschutz und Nachhaltigkeit einzusetzen“ , so Wendenkampf weiter.

Dieser internationale Tag der Jugend dient als Erinnerung daran, dass jeder von uns eine Rolle bei der Bewältigung der globalen Herausforderungen des Klimawandels und der Umweltzerstörung spielt. Durch Bildung, Zusammenarbeit und Innovation können wir gemeinsam eine nachhaltige Welt schaffen, in der zukünftige Generationen in Einklang mit der Natur leben können.

Lassen Sie uns den Internationalen Tag der Jugend feiern, indem wir die kreativen Bemühungen und die leidenschaftliche Hingabe junger Menschen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit würdigen. Gemeinsam können wir eine lebenswerte Zukunft für uns alle gestalten.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer der Umweltzentrum Westfalen gGmbH, 02389 9809 10, oliver.wendenkampf@uwz-westfalen.de




So finden Jugendliche den richtigen Ausbildungsweg

Foto: Werkstatt im Kreis Unna

Der Ausbildungsmarkt im Kreis Unna bleibt ein Sorgenkind: Auf der einen Seite suchen die heimischen Firmen dringend nach Nachwuchskräften. 730 Ausbildungsplätze sind aktuell noch nicht besetzt. Auf der anderen Seite sind viele junge Menschen noch ohne Ausbildungsplatz – 770 Jugendliche suchen so im Kreis Unna immer noch eine Lehrstelle. Hier bietet die Werkstatt im Kreis Unna Hilfe: Im Rahmen des Landesprogrammes „Ausbildungswege NRW“ bringen erfahrene Jobcoaches passgenau die Jugendlichen mit den geeigneten Ausbildungsbetrieben zusammen.

Schon im vergangenen Jahr brachte die Werkstatt nicht nur 131 Jugendliche erfolgreich in eine Ausbildung, sondern die WiKU feierte mit zwei erfolgreichen Auszubildenden deren Erfolg: Sie schlossen die kaufmännische Ausbildung als Beste im Kammerbezirk ab. „Keine einfache Arbeit“, sagt die Projektleitung Heike Reketat. Denn trotz der Klagen der Wirtschaft über fehlenden Nachwuchs und fehlende Bewerber*innen um Lehrstellen, gibt es immer noch eine hohe Anzahl an „unversorgten“ Jugendlichen, die bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter gemeldet sind.

Für dieses Phänomen gibt es eine Vielzahl an Gründen. Einer davon war Corona. In dieser Zeit fielen häufig die persönlichen Kontakte an den Schulen zur Berufsberatung weg. Auch konnten in der Zeit wenige bis gar keine Praktika durchgeführt werden. Eine berufliche Orientierung fällt somit sehr vielen Jugendlichen überaus schwer. Es gab oftmals wenig Außenkontakte, und zahlreiche junge Menschen zogen sich in das Private zurück. Viele Jugendliche können sich auch bei der Vielzahl der Berufsmöglichkeiten nicht entscheiden, in welche Richtung sie gehen sollen. Schließlich verstellt das Streben nach immer höheren Schulabschlüssen manchem Jugendlichen den direkten Weg in die Ausbildung.

Die Landesregierung NRW hat sich des Problems angenommen und das Landesprogramm zum 01.07.2023 gestartet. Das Programm bietet allen ausbildungsinteressierten Jugendlichen über ein individuelles Coaching eine berufliche Perspektivplanung. Im Kreis Unna wird das Programm von der Werkstatt im Kreis Unna durchgeführt. Die Werkstatt sammelt seit 2017 Erfahrungen mit vergleichbaren Ausbildungsprojekten im Bereich des individuellen Coachings und der Vermittlung in Ausbildung – immer in direkter und enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter, die auch Jugendliche mit Unterstützungsbedarf an die Werkstatt weiterleiten.

Im Rahmen von Ausbildungswege NRW findet ein sogenanntes Profiling statt, in dem die Stärken und Schwächen getestet werden. Daran schließt sich ein individuelles Coaching an, das an die jeweilige persönliche Situation angepasst ist. Unternehmen erhalten für ihre freien Stellen passgenaue Vorschläge von Bewerber*innen und Presseinformation Für Fragen steht Ihnen zur Verfügung: Herbert Dörmann Werkstatt im Kreis Unna Nordring 43 59423 Unna Tel.: 02303 2805-0 E-Mail: zentral@werkstattim-kreis-unna.de können die jungen Menschen auch zunächst in einem Praktikum kennen lernen. Betriebe, die sich aus wirtschaftlichen Gründen aktuell schwertun, sich für die Einstellung eines Azubis zu entscheiden, gibt es darüber hinaus auch finanzielle Fördermöglichkeiten, die die Werkstatt anbietet. Firmen und Jugendliche, die sich für die Ausbildungsprogramme interessieren, finden die nötigen Informationen hier: https://www.werkstatt-im-kreisunna.de/menschen/jugendliche/ausbildung/ausbildungswege-nrw/

Für Fragen, für interessierte Firmen und für ausbildungssuchende Jugendliche steht ihnen zur Verfügung: Heike Reketat Leitung Ausbildungswege NRW Werkstatt im Kreis Unna GmbH Gerhart-Hauptmann-Str. 29 59423 Unna Tel: 02303 9599056 Fax: 02303 2805 200 Mobil: 0176 12 80 50 50 E-Mail: h.reketat@werkstatt-im-kreis-unna.de




Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen: Kostenfrei und neutral

Pflegeberaterin Andrea Schulte. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 17. August in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.

Beraterin Andrea Schulte ist im Rathaus Bergkamen im Raum 600 zu erreichen und bietet kompetente Hilfe und Informationen an. Bei der Beratung geht es um alle Fragen zum Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Hilfe bei der Antragstellung wird gegeben. Ebenfalls erhält man Informationen über Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung, spezielle Hilfen für Menschen mit Demenz sowie Entlastungsangebote für pflegende Angehörige.

Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, unter Fon 0 23 07 2 89 90 60 oder Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de  (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




„Zeit für mich“: Abend der Selbstfürsorge in Bergkamen

Viele Menschen kümmern sich um eine psychisch erkrankte Person in ihrem Umfeld. Der daraus resultierende Stress kann für Betroffene sehr belastend sein. Für die Stressbewältigung gibt es am Mittwoch, 30. August, um 16.30 Uhr, in den Räumlichkeiten der Kontaktstelle Sonnenstrahl, Am Wiehagen 32 (Heinrich-Martin-Heim), in Bergkamen, einen Abend der Selbstfürsorge.

Der Abend wird vom Sozialpsychiatrischen Dienst begleitet – das Motto lautet: „Zeit für mich“. Angehörige psychisch kranker Menschen sind häufig zusätzlich zu ihren eigenen Verpflichtungen stark eingebunden, um ihre psychisch erkrankten Familienmitglieder zu unterstützen, sodass das Gefühl gestresst zu sein und wenig Zeit für sich selbst zu haben, für viele gilt.

Workshops für Entspannung
In der Veranstaltung soll der Fokus ganz auf die Angehörigen selbst gerichtet werden. Es wird um Selbstachtsamkeit unterschiedliche Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, Qigong und Klangschale gehen, die auch in Workshops durchgeführt werden.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Interessierte können sich bis Dienstag, 15. August, für die Veranstaltung anmelden, unter:
Ruth Brouwer, brouwer@kreis-unna.de oder Fon 0 23 06 10 05 64 sowie bei Heike Stahlhut, stahlhut@kreis-unna.de oder Fon 0 23 07 9 82 00 14.

Weitere Informationen zum Sozialpsychiatrische Dienst gibt es unter www.kreis-unna.de unter dem Suchbegriff „Sucht und psychische Beratung“. PK | PKU




Austausch in Bergkamen: Pflege von Menschen bleibt (auch bürokratische) Herausforderung

Landtagsabgeordnete Silvia Gosewinkel (3.v.l.) und Angelika Chur (2. v.r.) hatten Bergkamener Pflegeanbieter und Kreispolitik im Hermann-Görlitz-Zentrum zusammengebracht.

Nach einem Praktikum der SPD-Landtagsabgeordneten Silvia Gosewinkel im Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum der AWO in Bergkamen hatte sie gemeinsam mit Angelika Chur, Kreistagsmitglied und Vorsitzende des Kreissozialausschusses, die Initiative ergriffen, Vertreterinnen der ambulanten und stationären Pflege aus Bergkamen einzuladen.

Themen des Austausches waren die Herausforderungen für Pflegeanbieter wie steigende Energie- und Sachkosten, Fachkräftemangel sowie hohem Bürokratieaufwand. Gerade die bürokratischen Hürden standen im Mittelpunkt. Eindringlich wurde von den Praktikerinnen geschildert, wie lange Bearbeitungszeiten von Pflege- oder Investitionskostenanträgen auch finanziell bedrohlich werden können. Vor allem mit Blick auf die pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen war der Appell an die Politik eindeutig: mehr Unterstützung und einfachere Kommunikation.

Das sei insbesondere bei der Antragsstellung wichtig. Hier sollten vorhandene Angebote enger zusammenarbeiten. Aber auch die Kommunikation zwischen stationären Pflegeeinrichtungen und Sozialhilfeträgern sollte verbessert werden, um Antragsverfahren möglichst zügig und fristwahrend zu beenden. „Wir werden diese Hinweise mitnehmen und bei den zuständigen Stellen vorbringen, um Verbesserungen zu erreichen“, sagte Angelika Chur auch im Namen von Silvia Gosewinkel, Sabine Lutz-Kunz als sozialpolitischer Sprecherin sowie Hartmut Ganzke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.