IHK-Ausbildungskampagne geht mit Plakataktion und frischem Social-Media-Content in die zweite Runde 

IHK-Geschäftsführerin Maike Fritzsching. Foto IHK zu Dortmund

Kaum sind diesen Herbst mehrere Hunderttausend Azubis in ihre Ausbildung gestartet, beginnt schon die Bewerbungszeit für die nächsten Jahrgänge. Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund begleitet diese Phase im Rahmen einer groß angelegten bundesweiten Plakataktion.  

Mit Botschaften wie „Was wir mal werden wollen: stolz auf uns.”, „Unser Lieblingsfach: machen.” oder „Diese Jugend von heute. Ganz schön ausgebildet.” auf über 4.300 Plakaten in ganz Deutschland will die IHK-Organisation junge Leute aber auch deren Familien für die duale Berufsbildung begeistern. Und das ist dringend nötig. Denn auch dieses Jahr sind wieder viele tausend Lehrstellen in allen Branchen unbesetzt geblieben.  

Die Außenwerbung ist Teil der IHK-Azubi-Kampagne, die seit Frühjahr 2023 unter dem Motto „Ausbildung macht mehr aus uns“ läuft. Flankiert werden die Großplakate dort, wo viele junge Leute sowieso zu Hause sind: in den sozialen Medien. Videos wie „Ausbilder-Deutsch, Deutsch-Ausbilder” oder „Berufsschulfächer, die keiner kennt” zeigen den Azubi-Alltag mit einer großen Portion Humor und führen die bisherige Social-Media-Kommunikation fort. Seit Kampagnenstart im März berichten die neun Azubis über ihre Erlebnisse in der Ausbildung, Tipps und Tricks beim Berufseinstieg aber auch aus ihrem Leben nach Feierabend. So lädt die Kampagne die Fachkräfte von morgen dazu ein, in das „Lebensgefühl Ausbildung“ einzutauchen. Und das sehr erfolgreich: Bislang wurden die Clips (https://www.tiktok.com/@die.azubis) bereits über 18 Mio. Mal geklickt, über 25.000 Nutzer folgen den Erlebnissen der Azubis. 

Neben Außenwerbung und Social-Media-Aktivitäten setzt die IHK zu Dortmund auf zahlreiche weitere regionale Aktionen wie Beratungsangebote oder Azubi-Messen. Zudem baut die Kampagne auf die Unterstützung der Unternehmen. Denn insbesondere die mehr als 200.000 Ausbildungsbetriebe sind wichtige Multiplikatoren, um das Lebensgefühl Ausbildung zu transportieren. Ziel ist es, ein neues Bewusstsein für das Thema Ausbildung zu schaffen und so dabei zu helfen, Betriebe und den Fachkräftenachwuchs zusammenzubringen. Weitere Infos unter www.ihk.de/dortmund/koennenlernen. 




„Education For All“ (EFA) spendet der Stadt Bergkamen Computer für Geflüchtete: Acht Ziele auf einen Streich

EFA-Vorstandsvorsitzenden Dirk Fißmer (r.) bei der Übergabe der Spende an Bürgermeister Bernd Schäfer.

Sich im Leben zurechtzufinden, verlangt heute mehr denn je, digitale Anwendungen zu verstehen und sicher zu beherrschen. Viele Lebensbereiche setzen schon jetzt digitale Grundkenntnisse voraus – und es werden immer mehr. Dirk Fißmer, Vorstands-vorsitzender des Vereins „Education For All“ (übersetzt: Bildung für alle), weiß er um die Bedeutung von Bildung als Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe. Er engagiert sich bereits seit vielen Jahren für die Rechte von Bedürftigen und hat nun erneut die Initiative ergriffen, indem er der Stadt Bergkamen vier Computer für Geflüchtete spendete.

Der gebürtige Bergkamener Dirk Fißmer hat viel von der Welt gesehen. Insbesondere von solchen Ländern, die in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens von modernen Standards weit entfernt sind. Als EFA-Vorstandsvorsitzender kennt er die damit verbundenen Probleme aus eigener Erfahrung und weiß, wo man ansetzen muss, um sie zu lösen: unter anderem bei der Bildung: „Dazu gehört auch die zunehmend wichtige digitale Teilhabe. Denn digital zur Verfügung gestellte Inhalte müssen für alle Menschen zugänglich sein. Sonst drohen Unfrieden und soziale Verwerfungen.“

„Dirk Fißmers Beispiel kann nicht hoch genug bewertet werden, denn Solidarität und Menschlichkeit geraten in einer Welt voller Egoismus und Populismus immer stärker aus dem Blickfeld“, dankt Bürgermeister Bernd Schäfer dem Spender für sein stetes Engagement zugunsten gesellschaftlich Benachteiligter. Was Fißmers Einsatz noch wertvoller macht: Seine Spende deckt gleich acht der siebzehn Ziele ab, welche die Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung aufgestellt haben. Das zeigt: Bildung und digitale Teilhabe sind tatsächlich der Schlüssel zum Lösen vieler Probleme.




Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag in der Auferstehungskirche wieder geöffnet

Die Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 30. September, in der Auferstehungskirche, Goekenheide 7 in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.




Fachseminar für Familienpflege hat noch freie Plätze für zweijährige Ausbildung zum staatlich anerkannten Familienpfleger

Lars Krause.

Im Fachseminar für Familienpflege der AWO-Tochtergesellschaft Bildung+Lernen in Kamen beginnt am 2. November, die neue zweijährige Ausbildung zum staatlich anerkannten Familienpfleger (m/w/d) und es gibt noch freie Plätze. Staatlich anerkannte Familienpfleger (m/w/d) sind breit aufgestellte Fachkräfte.

Diese Allrounder-Ausbildung beinhaltet neben der Pflege auch die Fächer Pädagogik und Hauswirtschaft. Das Aufgabenfeld erstreckt sich somit zusätzlich zu der Pflege auch auf die Bereiche Unterstützung, Vorsorge, Betreuung und Beratung.

Interessierte aus der Region melden sich für weitere Informationen gerne bei Lars Krause (Tel. 02307 91221-953, Mail krause@bildungundlernen.de<mailto:krause@bildungundlernen.de>




Anzeichen einer Herbstbelebung: Arbeitslosigkeit weiter gesunken – aber nicht in Bergkamen

Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 119 auf 15.481. Im Vergleich zum September 2022 stieg die Arbeitslosigkeit um 59 (+0,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 7,2 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie ebenfalls 7,2 Prozent.

„Die Arbeitslosigkeit ist im Berichtsmonat spürbar gesunken. Saisonal ist die Entwicklung etwas schwächer als in den letzten Jahren vor der Pandemie“, so Thomas Helm, Chef der Agentur für Arbeit Hamm. „Der Rückgang betrifft nahezu alle Personengruppen, nur die Jüngeren unter 25 Jahren verzeichnen aktuell noch kleine Zugänge durch weitere Ausbildungsabsolventen. Außerdem ist die Kurzarbeit weiterhin unauffällig, so dass ich für den Oktober optimistisch bleibe“, resümiert der Arbeitsmarktexperte. “Bei der Kräftenachfrage besteht allerdings noch viel Luft nach oben.“

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In drei Kommunen des Kreises Unna nahm die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat zu, in sieben Kommunen ab. Den stärksten Zugang verzeichnete Fröndenberg (+1,6 Prozent bzw. 9 auf 566), gefolgt von Bergkamen (+0,6 Prozent bzw. +12 auf 2.186) und Bönen (+0,6 Prozent bzw. 4 auf 681). Den stärksten Rückgang verzeichnen Unna (-2,1 Prozent bzw. -43 auf 1.968) und Selm (-2,1 Prozent bzw. -19 auf 865) gefolgt von Lünen (-1,1 Prozent bzw. -52 auf 4.618), Kamen (-0,9 Prozent bzw. -16 auf 1.739), Schwerte (-0,7 Prozent bzw. -10 auf 1.518), Holzwickede (-0,4 Prozent bzw. -2 auf 489) und Werne (-0,2 Prozent bzw. 92 auf 851).




Oliver Kaczmarek: „Verbraucherthemen sind eine Bereicherung für jede Schule“

Oliver Kaczmarek

„Die Schule soll Kindern und Jugendlichen wichtige Kompetenzen für ihr aktuelles und weiteres Leben vermitteln. Dafür leisten die Bildungseinrichtungen im Kreis Unna jeden Tag unschätzbar wertvolle Arbeit. Mir liegt besonders am Herzen, dass neben den traditionellen Fächern auch Verbraucherthemen in der Schule vorkommen. Denn ob nachhaltiger Konsum, gesunde Ernährung, die eigenen Finanzen oder der erste Mietvertrag – Verbraucherbildung bietet unzählige lebensnahe und gesellschaftlich relevante Anknüpfungspunkte“, so der SPDBundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek.

Schulen, die Verbraucherbildung bereits konsequent in den Unterreicht integrieren, ermuntert Kaczmarek, sich für die Auszeichnung „Verbraucherschule“ zu bewerben. Damit würdigt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Schulen, die Schülerinnen und Schülern auf innovative Weise Kompetenzen in den Bereichen Ernährung, Finanzen, Nachhaltigkeit und Medien vermitteln.

Bis zum 1. Dezember 2023 können sich allgemein- und berufsbildende Schulen für die Auszeichnung bewerben, die in drei Stufen verliehen wird. Voraussetzung ist, dass im Schuljahr 2022/2023 bereits Maßnahmen aus einem der definierten Handlungsfelder umgesetzt wurden. Alle weiteren Infos zur Auszeichnung und die Bewerbungsunterlagen sind zu finden unter:
https://www.verbraucherbildung.de/herzlich-willkommen-beim-netzwerkverbraucherschule/jury-und-kriterien.

„Ich würde mich sehr freuen über viele Bewerbungen aus dem Kreis Unna”, so der Bundestagsabgeordnete. Und gerne mache er sich auch vor Ort ein Bild von den Verbraucherbildungskonzepten der teilnehmenden Schulen. Kaczmarek: “Für mich steht fest: Verbraucherthemen sind wichtig für junge Verbraucherinnen und Verbraucher.“




Studienzweifler: Kurs halten oder ändern?

Das BiZ (Berufsinformationszentrum) der Agentur für Arbeit informiert Studienzweifler oder Abbrecher über alternative Berufswege und Karrierechancen.

Wenn sich nach Aufnahme des Studiums herausstellt, dass es vielleicht doch nicht die richtige Entscheidung gewesen ist, gibt es durchaus attraktive berufliche Alternativen und sogar Karrierechancen jenseits der üblichen Nebenjobs. Diese zu finden ist Ziel dieser Informationsveranstaltung. Außerdem hilft die Anwendung eines Selbstreflexionswerkzeugs bei der Selbsteinschätzung und gibt Aufschluss darüber, ob vielleicht auch Fachrichtungswechsel oder berufliche Neuorientierung die richtigen Alternativen sein können.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, dem 28. September um 16-18 Uhr, im BiZ der Arbeitsagentur Hamm (Bismarckstraße 2). Eine Anmeldung ist erwünscht unter 02381/910-1001 oder an hamm.biz@arbeitsagentur.de. Ein spontaner Besuch ist aber auch möglich.




Welt-Alzheimertag: Für rund 9.400 Demenzkranke im Kreis Unna „steht die Welt Kopf“

Das herausfordernde Verhalten demenzkranker Menschen ist nicht persönlich gemeint, bringt trotzdem auch Pflegende an ihre Grenzen. Es gibt Hilfestellungen, damit beide Seiten sich entspannen können. Foto: AOK/hfr.

Am 21. September ist Welt-Alzheimertag und das Motto lautet: Demenz – und die Welt steht Kopf. Das gilt insbesondere für die Betroffenen, aber auch für das Umfeld. Nach aktuellen Ergebnissen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) lebten im Jahr 2021 im Kreis Unna rund 9.400 Menschen mit dieser Erkrankung. Betroffen sind am häufigsten über 75-Jährige und tendenziell mehr Frauen als Männer. Wer als Angehöriger oder auch als professionelle Pflegefachkraft die Betreuung eines an Demenz erkrankten Menschen übernimmt, benötigt viel Kraft und Geduld. Wenn Demenzkranke aggressiv und laut oder gar handgreiflich werden, wird das auch als herausforderndes Verhalten bezeichnet. Das bringt nicht nur pflegende Angehörige, sondern auch beruflich Pflegende bisweilen an die Grenzen. Hierbei sollte versucht werden, zu verstehen und sich einzufühlen. „Es ist hilfreich, sich immer wieder vor Augen zu führen, dass dieses Verhalten nicht persönlich gemeint ist, sondern Symptom einer Erkrankung“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.

Das herausfordernde Verhalten der an Demenz erkrankten Menschen sind Versuche der Erkrankten, zu kommunizieren. Dies geht oft nur durch Schreien, Beschimpfen, Schlagen oder das Werfen von Gegenständen. Wenn versucht wird, die Perspektive der dementen Person einzunehmen, erweist sich das zunächst als ’störend‘ empfundene Verhalten oft als unverstandenes Verhalten. Ängste, Überforderung, Missverständnisse oder auch unbewältigte Lebensthemen können hinter aggressivem Verhalten stecken. Eine störende Lärmkulisse, die fehlende Brille oder die Veränderungen in der Alltagsroutine können für die Betreffenden bedrohlich sein. Natürlich führen auch die krankheitsbedingten Veränderungen bei Demenzerkrankten zu Frust und nicht selten zu Verbitterung.

Studien legen nahe, dass andere Maßnahmen als Medikamente – wie zum Beispiel Aktivitäten im Freien, Berührungs- oder Massagetherapien sowie Musik, wirksamer sind als eine pharmakologische Therapie. Wenn Medikamente eingesetzt werden, dann sollten sie in der geringstmöglichen Dosis über einen möglichst kurzen Zeitraum und unter engmaschiger Kontrolle verabreicht werden.

Was können Pflegefachkräfte oder Angehörige tun, um mit den täglichen Herausforderungen möglichst entspannt umzugehen? Eine Empfehlung lautet: Validieren. „Validation ist mehr eine Grundhaltung als eine Technik. Sie basiert auf Empathie, Bestätigung und Wertschätzung im Umgang miteinander“, erklärt Kock. Es ist der Versuch, in die innere Welt des oder der Demenzkranken einzutauchen und Kontakt zu den Gefühlen aufzunehmen.

Die Pflegekraft oder die Pflegeperson zuhause kann zum Beispiel nachfragen, warum die fehlende Brille gerade so wichtig ist, die vermeintlich kleine Veränderung so bedrohlich ist oder das Bisherige so gut war und so auf die Ängste eingehen. Durch so ein identitätsstiftendes Gespräch kann ein echter Kontakt zur oder zum Pflegebedürftigen entstehen, der den erlebten Stresses lindert. Auf keinen Fall sollte die oder der Erkrankte darauf hingewiesen werden, dass die Vorstellungswelt nicht der Realität entspricht. „Auch für die Pflegenden ist es entspannter, sich in die Situation einzufühlen, als zu korrigieren oder zu versuchen, das Verhalten zu unterbinden“, so Kock.

Für pflegende Angehörige bietet die AOK NordWest spezielle Pflegekurse auch online an. Unter www.aok.de/nw/onlinepflegekurs findet sich ein Kursangebot im Chat explizit für die Pflege Demenzerkrankter ‚Dement oder nur vergesslich‘. Außerdem kann das Online-Selbsthilfeprogramm ‚Familiencoach Pflege‘ dabei helfen, die eigene Psyche zu stärken und sich vor Überlastung zu schützen.




Umweltzentrum: Jedes Kind braucht eine Zukunft!

Zum diesjährigen Weltkindertag erheben Kinderrechtsorganisationen und NGOs weltweit ihre Stimmen, um auf die dringende Notwendigkeit hinzuweisen, das politische Engagement für eine gerechte und lebenswerte Zukunft für junge Menschen zu verstärken. Dieser Aufruf kommt zur Halbzeit der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, bei der die globale Gemeinschaft das Versprechen abgegeben hat, kein Kind zurückzulassen.

„Das Umweltzentrum Westfalen“, so Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer, „schließt sich diesem Apell an und unterstützt daher mit der gemeinsamen Kampagne „Jugend im ländlichen Raum für eine lebenswerte Zukunft“ von Umweltzentrum Westfalen und Naturfreunde Bergkamen, Jugendliche bei Ihrem Engagement für Nachhaltigkeit und Kinderrechte“.

Der Weltkindertag, der jährlich am 20. September begangen wird, steht im Zeichen des Engagements für die Rechte und das Wohlergehen der Kinder weltweit. Er erinnert uns daran, dass Kinder unsere Zukunft sind und dass es unsere Verantwortung ist, sicherzustellen, dass sie in einer Welt aufwachsen können, die frei von Diskriminierung, Armut und Ungerechtigkeit ist.

Die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde, hat das Ziel, bis 2030 eine bessere und nachhaltigere Zukunft für alle zu schaffen. Kern dieses Ziels ist das Versprechen, sicherzustellen, dass kein Kind zurückgelassen wird, unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Herkunft, seinem sozialen Status oder seiner geografischen Lage.

Trotz bedeutender Fortschritte in den letzten Jahren sind immer noch Millionen von Kindern weltweit von Armut, unzureichender Bildung, Gewalt und mangelnder Gesundheitsversorgung betroffen. Die COVID-19-Pandemie hat die bestehenden Ungerechtigkeiten noch verstärkt und Millionen von Kindern in eine noch prekärere Lage gebracht.

In Anbetracht dieser Herausforderungen fordern neben Kinderrechtsorganisationen und NGOs auch das Umweltzentrum Westfalen weltweit politische Entscheidungsträger dazu auf, ihre Verpflichtungen zur Umsetzung der Agenda 2030 zu erneuern und zu verstärken. Dies erfordert nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch die Entwicklung und Umsetzung effektiver politischer Maßnahmen, die sicherstellen, dass Kinder Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung, Gesundheitsversorgung und Schutz vor Gewalt haben.

Dr. Maria Müller, Geschäftsführerin der Kinderrechtsorganisation „KinderZukunft“, betont: „Der Weltkindertag erinnert uns daran, dass Kinder die Hoffnung und die Zukunft unserer Welt sind. Wir dürfen nicht zulassen, dass irgendein Kind zurückgelassen wird. Politische Entscheidungsträger müssen jetzt handeln, um die Versprechen der Agenda 2030 zu erfüllen und sicherzustellen, dass Kinder überall die Chance auf ein glückliches und gesundes Leben haben.“

Die Forderung nach stärkerem politischen Engagement für die Zukunft junger Menschen wird von Organisationen auf der ganzen Welt unterstützt, die sich für Kinderrechte und eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Der Weltkindertag erinnert uns daran, dass unsere Handlungen heute die Welt gestalten, in der Kinder morgen aufwachsen werden. Es liegt in unserer Verantwortung, sicherzustellen, dass diese Welt gerecht und lebenswert ist.




Pflege- und Wohnberatung im Bergkamener Rathaus: Kostenfrei und neutral

Elke Möller. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 21. September in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.

Beraterin Elke Möller ist im Rathaus Bergkamen im Raum 600 zu erreichen und bietet kompetente Hilfe und Informationen an. Bei der Beratung geht es um alle Fragen zum Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Hilfe bei der Antragstellung wird gegeben. Ebenfalls erhält man Informationen über Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung, spezielle Hilfen für Menschen mit Demenz sowie Entlastungsangebote für pflegende Angehörige.

Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, unter Fon 0 23 07 2 89 90 60 oder Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de  (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Begeisterung für den Kaffeeklatsch ebbt nicht ab

Knapp 110 Personen haben sich am letzten Samstag auf den Weg zum Kaffeeklatsch im Martin-Luther-Haus gemacht. Zweieinhalb Stunden konnten sich die Seniorinnen und Senioren aus Bergkamen mit Gleichgesinnten austauschen. Dazu wurden sie mit köstlichem Kuchen bewirtet. Dieses Mal wurden von den Kuchenpatinnen und Kuchenpaten 15 Kuchen als Spende zur Verfügung gestellt. Dies alles gelang trotz krankheitsbedingter Ausfälle unter den ehrenamtlich Helfenden in nahezu gewohnter Weise. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Alleinunterhalter Marvin Derksen (TwiceBeatz).

„Die Atmosphäre, die bekannten eingängigen Lieder, aber auch das manchmal zufällige Wiedersehen alter Bekanntschaften ist es, was den Kaffeeklatsch so besonders macht. Und natürlich auch das Überangebot an fantastischem Kuchen“, betont Andrea Kollmann, die federführend den Kaffeeklatsch vor Ort mit den anderen Ehrenamtlichen ermöglicht.

Der nächste Kaffeeklatsch findet am Samstag, den 07.10.2023 (14:30 bis 17:00 Uhr) im Martin-Luther-Haus (Goekenheide 5) statt. Hier soll der 20. Kaffeeklatsch begangen werden. Die Veranstaltung wird überwiegend ehrenamtlich durchgeführt und ist daher kostenlos.

Zwecks Planung wird um eine Anmeldung gebeten. Sie können uns gerne eine E-Mail an kaffeeklatsch@bergkamen.de schreiben. Eine Anmeldung per Telefon ist auch möglich unter der 02307 / 965 -274 oder -283. Falls Interesse am Mitmachen bestehen sollte, genügt ein Anruf oder eine E-Mail, um alle nötigen Fragen zu klären.