Geplanter Ausbau des Glasfaser-Netzes – Berater-Tage der Helinet beginnen in den Kundencentern der GSW ab Dienstag

Ab Dienstag beginnen die festen Berater-Tage der Helinet im Kundencenter Bergkamen der Gemeinschaftsstadtwerke. Zu bestimmten Zeiten beantwortet Sascha Twittenhoff (M.) dann alle Fragen rund um den geplanten Glasfaser-Ausbau der Helinet. Der Mitarbeiter des Telekommunikationsunternehmens stellte das neue Angebot nun mit Carsten Wittig (r.), Leiter der GSW-Kundencenter, und Martin Köster, Teamleitung Marketing der Helinet, vor. Foto: GSW

Neues Beratungsangebot: Wer sich über den geplanten Ausbau des Glasfaser-Netzes der Helinet informieren möchte, hat nun auch in den Kundencentern der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen die Gelegenheit dazu. Die festen Berater-Termine beginnen ab Montag (27. November). Jeweils zu festen Zeiten und ohne Anmeldung bietet ein Mitarbeiter des Telekommunikationsunternehmens Helinet eine kostenlose Beratung an.

Die regelmäßigen Beratungstermine in den GSW-Kundencentern:

  • Bönen: montags, von 13 bis 16 Uhr
  • Bergkamen: dienstags, von 13 bis 16 Uhr
  • Kamen: donnerstags, 13 bis 17 Uhr

Neben der Information über den Anschluss an das schnelle Glasfaser-Netz können Interessenten zudem eine Unterstützung bei der Tarifwahl erhalten. Die Verantwortlichen der Helinet erinnern in diesem Zusammenhang an den Frühbucher-Rabatt, der noch bis zum 30. November gilt. Hierbei erhalten Kundinnen und Kunden einen Rabatt von 5 Euro auf den Grundpreis. Zudem gilt der rabattierte Gesamtpreis für zwölf anstatt für sechs Monate.

Die Helinet Telekommunikation GmbH & Co. KG plant gemeinsam mit den Kooperationspartnern Deutsche GigaNetz GmbH und den Gemeinschaftsstadtwerken den Ausbau des Glasfaser-Netzes für die Kommunen Kamen, Bergkamen und Bönen.




Anmeldefrist für KiTa-Platz ab 01.08.2024 neigt sich dem Ende

Die Stadt Bergkamen erinnert alle Erziehungsberechtigten noch einmal an die Anmeldefrist für die KiTa-Platz Vergabe 2024/2025. Die Anmeldung in ihrer Wunsch-KiTa (= Prio-1-KiTa) ist noch bis zum 15.12.2023 möglich.

„Wir haben alle Wartelisten der Kindertageseinrichtungen im Stadtgebiet abgeglichen und stellen fest, dass trotz der zahlreichen Anmeldungen im neuen Vergabesystem einige Erziehungsberechtigte nicht noch einmal in ihrer Wunsch-KiTa vorstellig geworden sind“, erklärt Corinna Feldkamp (Sachgebiet Kindertageseinrichtungen).

Die Gründe hierfür können unterschiedlich sein. Besteht aber nach wie vor Betreuungsbedarf, bittet die Stadt Bergkamen, sich zu melden. Parallel hierzu wird die Stadt Bergkamen alle Betroffenen mit Wohnsitz in Bergkamen anschreiben.

Das Verfahren für die Anmeldung ist leicht. Eltern müssen nur in der Einrichtung vorstellig werden, die ihrem Erstwunsch (= Prio-1-KiTa) entspricht. Diese nimmt die Anmeldung digital auf und vermerkt zusätzlich alle weiteren in Betracht kommenden KiTas. Insgesamt können Eltern bis zu fünf Wünsche hinterlegen lassen. Bestenfalls haben sie sich hierfür bereits über weitere infrage kommende KiTas informiert.

Eine Anmeldung ist ausschließlich für das KiTa-Jahr 2024/2025 möglich. Sollte ein Elternteil bei der Anmeldung verhindert sein, kann es den anderen bevollmächtigen. Das dafür erforderliche Formular findet sie hier: https://www.bergkamen.de/files/bk/pdf/formularwesen/jugend/20231005-kita-platz-vergabekitavm.pdf

Wie geht es nach der Anmeldung weiter? Ende Januar erfolgen die Zusagen für die KiTa-Plätze. Eltern, denen für das Kindergartenjahr 2024/2025 kein Betreuungsplatz angeboten werden kann, erhalten dann ebenfalls eine Mitteilung. Die Daten ihrer Kinder können auf Wunsch auf der Warteliste verbleiben.

Sollten Eltern einen KiTa-Platz im laufenden KiTa-Jahr 2023/2024 benötigen, können sie sich entweder in ihrer Wunsch-KiTa (Prio-1-KiTa) oder unter der Telefonnummer 02307/965-257 beim Jugendamt melden.




Sieben orangene Bänke als Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Sieben neue Bänke laden im Bergkamener Stadtgebiet ein, Platz zu nehmen. Die orangefarbenen Sitzplätze setzen als symbolischer Zufluchtsort ein ganz besonderes Zeichen: Um das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen in den Fokus zu rücken, werden sie anlässlich des internationalen Gedenktages für die Opfer von Gewalt am 25. November an sieben öffentlichen Plätzen im gesamten Stadtgebiet aufgestellt.

Die erste dieser Bänke lädt ab sofort zwischen Rathaus und Ratstrakt zum Platznehmen ein. Gemeinsam weihten die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bergkamen, Martina Bierkämper, Bürgermeister Bernd Schäfer sowie Vertreter der Ratsfraktionen die Bank jetzt ein. Mit dabei war ebenfalls Britta Buschfeld vom Frauenforum.

„Bergkamen sagt NEIN zu Gewalt gegen Frauen“ steht auf der Rückenlehne, zudem sind eine Plakette mit Logo und die Rufnummer des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ sowie lokale Hilfsangebote und QR-Codes angebracht. Die Bänke sollen Aufmerksamkeit für ein Thema erregen, das oft im Verborgenen bleibt: „Wir wollen mit der Aktion ‚Gewalt gegen Frauen‘ stärker ins Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung rücken und gezielt auf örtliche Schutz- und Unterstützungsangebote aufmerksam machen“, sagt Martina Bierkämper.

An 365 Tagen im Jahr sollen die Bänke daran erinnern, dass Gewalt gegen Frauen täglich mitten in der Gesellschaft verübt wird. „Gewalt zum Nachteil von Frauen und Mädchen entschieden entgegenzutreten, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und geht uns alle an“, sagt Bürgermeister Bernd Schäfer, der das Aufstellen der ersten orangenen Bank vor dem Rathaus begleitete. „Diese ganz besonderen Bänke bringen das Thema in die Öffentlichkeit und verschaffen ihm so nachhaltig Aufmerksamkeit.“

Sascha Röttger und Vanessa Stephan, Auszubildende des Baubetriebshofes der Stadt Bergkamen sowie Ausbilder Jens Kreklau waren ebenfalls vor Ort, um die erste orangene Bank ihrer Bestimmung zu übergeben. Immerhin waren sie es, die die Plakette mit den hilfreichen Informationen montiert und die Bank aufgebaut haben.

Der 25. November ist seit 1991 internationaler Gedenktag für die Opfer von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Und ein Tag, zu dem seit mehreren Jahren weltweit im Zeichen des „Orange Day“ repräsentative Stätten in der Farbe Orange beleuchtet werden. Das wird auch in diesem Jahr ebenfalls wieder in Bergkamen geschehen. Die Farbe Orange wurde einst von den Vereinten Nationen für den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ ausgewählt. Zudem mahnt die traditionelle Fahnenaktion der Organisation „Terres des femmes“ am Rathaus am selben Tag eine gewaltlose Zukunft für Frauen an.

Übersicht aller Standorte der sieben Bänke:

  1. Rathaus/Ratstrakt (Bergkamen-Mitte)
  2. Naturfreibad (Bergkamen-Heil)
  3. Kindergarten/Grundschule (Bergkamen-Overberge)
  4. Museumsplatz/Stadtmuseum (Bergkamen-Oberaden)
  5. Stadtmarkt/Stadtbibliothek (Bergkamen-Mitte)
  6. Ernst-Flüß-Platz (Bergkamen-Weddinghofen)
  7. August-Kühler-Platz (Bergkamen-Rünthe)



Arbeitsagenturen in Hamm und im Kreis Unna am 24. November geschlossen

Aufgrund einer internen Veranstaltung sind am Freitag, 24. November, die Arbeitsagenturen in Hamm und im Kreis Unna für den Publikumsverkehr geschlossen. Vereinbarte Gesprächstermine finden dagegen statt.

Von der Schließung sind die Hauptagentur und das Berufsinformationszentrum in Hamm sowie die Geschäftsstellen in Unna, Kamen, Lünen und Schwerte betroffen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen Arbeitslosmeldungen am nächsten Werktag, also am Montag, 27. November, ohne Rechtsnachteile entgegen.

Adressänderungen, Abmeldungen in Arbeit und weitere Anliegen können auch am 24. November wie gewohnt bis 18 Uhr telefonisch über die kostenfreien Service-Rufnummern mitgeteilt werden: 0800 4 5555 00 (für Arbeitnehmer und Arbeitsuchende) und 0800 4 5555 20 (für Arbeitgeber) oder online unter www.arbeitsagentur.de/eservices.




DRK im Kreis Unna diskutiert mit regionalen Abgeordneten aus Bund und Land

Von links nach rechts: Dr. Sascha Lüder (Leiter des Verbindungsbüros des DRKs bei Landtag und Landesregierung von NRW), Silvia Gosewinkel (MdL), Norbert Hahn (Vizepräsident DRK-Kreisverband Unna), Daniel Wilms (Vorstand DRK-Kreisverband Lünen), Dennis Hertel (Leiter Rettungsdienst DRK-Kreisverband Lünen), Oliver Kaczmarek (MdB), Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen), Michael Thews (MdB), Michael Makiolla (Präsident DRK-Kreisverband Unna), Michael Sacher (MdB), Andreas Zaremba (Präsident DRK-Kreisverband Lünen), Hartmut Ganzke (MdL) und Rainer Schmeltzer (MdL). Foto: DRK

„In was für einer Gesellschaft wollen wir leben und wie wollen wir mit Menschen umgehen, die in unserer Gesellschaft auf Hilfe angewiesen sind?“ Diese Frage stand im Mittelpunkt des ersten politischen Frühstücks, zu dem die beiden DRK-Kreisverbände Unna und Lünen am 20. November 2023 eingeladen hatten.

An einem Ort der Praxis – in der Bönener DRK-Kindertageseinrichtung Puzzlekiste – trafen sich zum Austausch hierüber zahlreiche Landtags- und Bundestagsabgeordnete aus der Region, unter ihnen die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Ina Scharrenbach (CDU) und Landtagsvizepräsident Rainer Schmeltzer (SPD). Insbesondere zwei Schwerpunkte sollten bei der, durch den Leiter des Rotkreuz-Büros NRW, Dr. Sascha Rolf Lüder, moderierten Diskussion im Mittelpunkt stehen:

• Kindertageseinrichtungen und Offener Ganztag: Steigende Personal- und Inflationskosten bei gleichbleibender Leistungs-Refinanzierung durch die Kostenträger – wie soll das weitergehen?

• Rettungsdienst und Katastrophenschutz: Warum die Bereichsausnahme so wichtig ist und was bei den anstehenden
Gesetzesnovellen Berücksichtigung finden sollte?

Schon in seiner Begrüßung machte Michael Makiolla, Präsident des DRK-Kreisverbandes Unna, deutlich, wie sehr die aktuellen finanziellen Herausforderungen und Kürzungspläne die sozialen Organisationen derzeit belasten. Deutliches Zeichen hierfür: Die Kundgebung der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege vor dem Düsseldorfer Landtag im Oktober, die mit mehr als 22.000 die wohl größte der vergangenen Jahrzehnte gewesen ist. „Wir verfügen über keine Eigenmittel. Wir sind auf die öffentlichen Zuwendungen und die Refinanzierung unserer Leistungen angewiesen“, erklärte er. „Ist diese nicht auskömmlich, lassen sich unsere Angebote langfristig nicht aufrechterhalten.“

Die Landtagsabgeordnete Silvia Gosewinkel (SPD) erklärte, dass die SPD-Fraktion die Finanzierungsnöte der Kitas deutlich sehe und ein
Rettungspaket in Höhe von 500 Mio. € fordere. Zudem liege ihr die umfassende Überarbeitung des Kinderbildungsgesetzes am Herzen, um die Finanzierung an zeitgemäße Standards anzupassen und langfristige Planungsgrundlagen für Kindertageseinrichtungen zu schaffen. Diese Finanzsicherheit für die Trägerinnen und Träger forderte im Anschluss auch ihr Fraktionskollege Rainer Schmeltzer.
Kommunalministerin Ina Scharrenbach wies deutlich darauf hin, dass die Gelder im Bund, im Land und bei den Kommunen „endlich“ seien. Ihr Ansatz lautet, die Standards der Bildungsdokumentation zu diskutieren und hier für Entlastung zu sorgen, um mehr Kapazitäten für die Kinderbetreuung zu schaffen.

Standards – ein Thema, dass in Kindertageseinrichtungen präsent, im Offenen Ganztag aber bislang gar nicht vorhanden ist. Auch diese Tatsache wurde von den Anwesenden auf verschiedene Weise wahrgenommen. Handelt es sich hierbei um eine kommunale Aufgabe, die keinen weiteren Gesetzesrahmen auf Landesebene benötigt, oder brauchen wir verbindliche Vorgaben, um die Qualität der Betreuung zu gewährleisten? Dabei stellt sich unweigerlich die Frage, was eigentlich die Aufgabe des Offenen Ganztags ist: Pädagogische Arbeit in enger Verzahnung mit der jeweiligen Schule oder reine Verwahrung und Beaufsichtigung der Kinder?

Weniger um Geld, dafür mehr um organisatorische, rechtliche und bürokratische Fragen ging es im zweiten Teil des Gesprächs zum Thema Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Eine zentrale Forderung des DRK in diesem Zusammenhang lautet, die Bereichsausnahme bei der Vergabe rettungsdienstlicher Leistungen an anerkannte Hilfsorganisationen bei der anstehenden Gesetzesnovelle ausdrücklich festzuschreiben. „Das Land will die Bereichsausnahme“, unterstrich Kommunalministerin Ina
Scharrenbach diese Forderung in Richtung der Kommunen ausdrücklich und erklärte. „Nur wenn die anerkannten Hilfsorganisationen im Rettungsdienst eingebunden sind, schaffen wir im Ehrenamt auch die nötige Aufwuchsfähigkeit für den Katastrophenschutz“. In der kommunalen Vergabepraxis sieht die Situation bisweilen noch anders aus, weshalb Michael Makiolla für die bevorstehende Gesetzesnovelle um eine deutliche Schärfung bat, „um unklare Rechtsauslegungen zu vermeiden“. Denn: „Sind ehrenamtliche Strukturen im Rettungsdienst erst einmal zerstört und durch private Anbieter ersetzt, lassen sich diese nicht so leicht wieder aufbauen“, verdeutlichte Dennis Hertel, der als Leiter des Rettungsdienstes des DRK- Kreisverbandes Lünen aus der Praxis berichten konnte. Für die
ehrenamtlichen Katastrophenschützerinnen und Katastrophenschützer sei es enorm wichtig, „im Rettungsdienst mitzufahren, als Motivation, aber auch um im Training zu bleiben“.




Reinhard Schmidt gewann das Skatturnier der IG BCE Weddinghofen

Am vergangenen Sonntag fanden sich 28 Skatspieler zum Skatturnier der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen im Vereinsheim des Kleingartenvereins „ Im Krähenwinkel“ ein. Gespielt wurden 2 Serien a 48 Spiele.

Reinhard Schmidt, der 2. Vorsitzende der Ortsgruppe Weddinghofen gewann das Turnier mit 2934 Punkten. Ihm folgte Andreas Schäfer mit 2166  Punkten. Thomas Müller sicherte sich mit 2134 Punkten den 3. Platz. Auf den weiteren Plätzen konnten sich ebenfalls weitere Kollegen über schöne Preise freuen.

  1. Gerd Lippolt
  2. Hans Ulrich Kretschmer
  3. Mario Unger
  4. Peter Unger
  5. Gerhard Söllner
  6. Engeldinger Herbert
  7. Markus Hartz.

Natürlich wurde wieder viel gefachsimpelt und auf Fehler der anderen hingewiesen, hätte man doch manches Spiel nicht verlieren müssen.

Dies sorgte für viel Heiterkeit in den Reihen.

Das nächste Skatturnier wurde bereits für das nächste Jahr terminiert:

17.11.2024 um 14.00 Uhr im Kleingartenverein „ Im Krähenwinkel“




„Gewalt kommt nicht in die Tüte“: Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen

„Gewalt kommt nicht in die Tüte“ lautet das Motto der diesjährigen Kampagne zum Tag gegen Gewalt an Frauen. Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna haben gemeinsam mit dem Frauenforum Kreis Unna e.V. und vielen Sponsoren 60.000 Brötchentüten mit dem Motto bedrucken und verteilen lassen. Fotos: Leonie Joost – Kreis Unna

Alle 45 Minuten wird eine Frau in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt. Jede dritte Frau ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexueller Gewalt betroffen. Seit 40 Jahren setzen sich Menschenrechtsorganisationen am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen – dem 25. November – für Frauen ein. Auch in diesem Jahr findet wieder eine landesweite Aktionswoche statt. Im Kreis Unna sind zahlreiche Veranstaltungen zwischen dem 25. November und 1. Dezember geplant.

Gewalt kommt nicht in die Tüte
Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna kämpfen schon lange gemeinsam gegen jegliche Gewalt an Frauen. Für die Aktionswoche haben sie sich mit dem Frauenforum im Kreis Unna e.V. und vielen Kooperationspartnern zusammengeschlossen und die Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ ins Leben gerufen. Dank der Sponsoren Bäcker-Innung Hellweg Lippe, Weißer Ring, Grobe Bäckermeister, Hochschule am Standort Unna, Zonta Club Hamm/Unna sowie dem Lions-Club Schwerte – Caelestia werden am 25. November 60.000 Brötchentüten mit dem Aufdruck „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ und den Telefonnummern des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ und des Frauenforums Unna in Bäckereifilialen im gesamten Kreisgebiet verteilt und an Kundinnen und Kunden ausgegeben.
Ab dem 25. November finden im Kreis noch viele weitere Aktionen statt: Zum Beispiel wird – wie schon jedes Jahr seit 2001 –in allen Kommunen und auch am Kreishaus in Unna die Fahne gegen Gewalt an Frauen von Terre des Femmes gehisst. Begleitend gibt es in vielen Kommunen Infostände der Veranstaltenden auch in Kooperation mit der Polizei, wie dem Kommissariat Kriminalprävention.

„Orange your City“
Auch die orangene Beleuchtung öffentlicher Gebäude am 25. November ist ein bekanntes Zeichen gegen Gewalt an Frauen. „Orange your City“ ist ein Projekt der Union deutscher Zonta Clubs und schließt sich damit der weltweiten UN-Aktionstage „Orange the World“ an. Auch im Kreis Unna werden in der Aktionswoche öffentliche Gebäude orange beleuchtet. Darunter das Rathaus in Fröndenberg, der „Glitzerwald“ in Selm oder Gebäude in der Werner Innenstadt. In Unna wird bereits am 23. November ein orangener Laternenumzug durch die Innenstadt ziehen.

Über alle Termine und Veranstaltungen informiert ein Flyer zur Aktionswoche. Zu finden ist er auf den Webseiten der Städte und Gemeinden und www.kreis-unna.de jeweils im Bereich für Gleichstellung.

Hoher Beratungsbedarf
Wie wichtig es ist, auf das Thema aufmerksam zu machen, zeigen aktuelle Zahlen, die das Frauenforum Unna veröffentlicht: In 2023 haben die Mitarbeiterinnen bis Ende Oktober mehr als 500 Frauen in der Frauen- und Mädchenberatungsstelle in weit über 1000 Beratungsgesprächen zum Thema Gewalterfahrung beraten. Darunter waren Frauen aus allen Alters- und Bildungsgruppen, davon zunehmend Frauen mit akademischer Bildung und Frauen mit Flucht- und Migrationshintergrund. Die Beratungsinhalte umfassen dabei alle Formen von Gewalt (Vergewaltigungen, Stalking, sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz, im Sportverein und in der Schule, psychische Gewalt, digitale Gewalt).

Auch im Frauenhaus ist die Tendenz steigend: 2023 wurden bis Ende Oktober 35 Frauen mit 37 begleitenden Kinder aufgenommen. Und es hätten weit mehr sein können. 40 Frauen mussten bisher aufgrund des fehlenden Platzes abgelehnt werden. Innerhalb von zwei Stunden ist ein freier Platz im Frauenhaus wieder belegt.

Auch Landrat Mario Löhr betont, dass man vor dem Thema nicht die Augen verschließen darf: „Es ist wichtig, dass die Fälle gemeldet und bei der Polizei zur Anzeige gebracht werden, damit eine Strafverfolgung stattfinden kann.“ „Wegsehen und verschweigen“, appelliert Löhr an die Gesellschaft, „ist die falsche Strategie.“

Hilfsangebote
Am 25. November soll auch betroffenen Frauen Mut gemacht werden, sich entweder bei der Frauenberatungsstelle des Frauenforums unter Tel. 0 23 03 / 8 22 02 zu melden oder das rund um die Uhr erreichbare Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ anzurufen. Die Einrichtung des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben gibt es seit 2013 als Ergänzung zu den Fachberatungsstellen und Frauenhäusern. Als bundesweites Angebot ist das Hilfetelefon an 365 Tagen im Jahr unter Tel. 08000 116 016 und über die Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de erreichbar – anonym, kostenlos, barrierefrei und in 15 Sprachen. PK | PKU




SuS Rünthe gewinnt den Zukunftspreis vom Stiftungsbündnis „Fußball stiftet Zukunft e.V.“

Der SuS Rünthe hat den Zukunftspreis vom Stiftungsbündnis Fußball stiftet Zukunft e.V. mit den Projekt Projekt „Rünther Dorfmeisterschaft“ gewonnen. Die Preisverleihung fand am Mittwoch im DFB-Fußballmuseum in Dortmund statt.

Das Stiftungsbündnis „Fußball stiftet Zukunft“ hat fünf Fußballvereine für ihr nachhaltiges Engagement im Sinne des Umweltschutzes und des sozialen Zusammenhalts in Deutschland ausgezeichnet. Dem als eingetragener Verein organisierten Bündnis gehören 29 Fußballstiftungen an, darunter die DFL Stiftung, die DFB-Stiftungen Egidius Braun und Sepp Herberger sowie die Stiftungen der aktuellen und ehemaligen Nationalspieler Manuel Neuer, Robin Gosens, Lukas Podolski, Gerald Asamoah und Toni Kroos. Die Preisverleihung fand am Mittwochabend im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt.

Die mit insgesamt 25.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an fünf Fußballvereine, die mit innovativem Engagement soziale oder ökologische Impulsgeber in ihrem lokalen Umfeld sind und damit auch Vorbilder für andere. Im Rahmen der Preisverleihung wurde jedes Projekt vorgestellt. „Wer unseren ersten Vorsitzenden kennt, der weiß, dass maximal fünf Minuten Redezeit für ihn die größte Herausforderung an dem Abend war“, so Dennis Franke vom SuS Rünthe. „Auf der einen Seite sind wir unendlich dankbar für die Würdigung und Auszeichnung und auf der anderen Seite möchten wir uns auch nochmal an dieser Stelle für die vielen ehrenamtlichen Helfer bedanken! – Ohne euch wären Projekte wie unsere Rünther Dorfmeisterschaft schlichtweg niemals möglich.“




Wettbewerb „PLUSPUNKT FAMILIE“: Stadt Bergkamen mit einer Urkunde ausgezeichnet

Bürgermeister Bernd Schäfer hat die Urkunde für die Stadt Bergkamen entgegen genommen, links Pfarrerin Anna Josefowitz vom Ev. Kirchenkreis Unna, rechts Landrat Mario Löhr. Foto: Kreis Unna

Pluspunkt für familienfreundliche Unternehmen: Das Bündnis für Familie Kreis Unna hat zum siebten Mal den Preis „PLUSPUNKT FAMILIE“ an Unternehmen, die die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf besonders fördern, vergeben. Am Mittwoch, 15. November fand die Preisverleihung auf Haus Opherdicke statt. Die Stadt Bergkamen wurde mit einer Urkunde ausgezeichnet

„Beruf und Pflege unter einen Hut zu bekommen, ist für viele eine große Herausforderung“, so Landrat und Schirmherr Mario Löhr. „Wer sich als Arbeitgeber darauf einstellt, kann in Zeiten von Fachkräftemangel nur gewinnen. Die 21 Unternehmen, die sich beworben haben, haben das erkannt.“

Viele Möglichkeiten, ein Ziel
21 Unternehmen aus dem Kreis Unna haben sich für den Wettbewerb in 2023 beworben. Alle erhielten eine Urkunde, welche sie als familienfreundliches Unternehmen im Kreis Unna auszeichnet. Mit einer Plakette sind sieben Unternehmen ausgezeichnet worden, die sich im Bereich Pflege und Beruf besonders einsetzen.

Alle teilnehmenden Unternehmen haben eine Urkunde erhalten – viele machen beim Wettbewerb seit Jahren mit und loben den Austausch untereinander. Der Wettbewerb hat so mittlerweile ein wichtiges Ziel erreicht: Vernetzen, untereinander in den Austausch zu gehen und über individuelle Lösungen zu informieren, die dann Nachahmer in anderen Unternehmen finden.

„Ich freue mich über die rege Teilnahme und hoffe, dass viele der guten Ideen weitergetragen werden“, so Sandra Ruiz, Geschäftsführerin des Bündnisses für Familie, das den Wettbewerb mit vielen weiteren Partnern organisiert. Der Pluspunkt Familie wird unterstützt von: Jobcenter Kreis Unna, Kreis Unna, Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, Evangelischer Kirchenkreis, Competentia NRW, WFG Kreis Unna, Bundesagentur für Arbeit Hamm, Handwerkskammer Dortmund, Unternehmensverband Westfalen Mitte. PK | PKU




Amnesty International am SGB: Frauenrechte, Rollenklischees und Gender Pay Gap

Foto: SGB

Gaby Fendel, ehrenamtliche Jugendreferentin von Amnesty International Dortmund, informierte am 08.11.23 die Amnesty-Schulgruppe am Städtischen Gymnasium Bergkamen zum Thema Frauenrechte.

Sie schlug einen weiten Bogen von der Rolle der Frauen in der Steinzeit, der Antike und dem Mittelalter über die drei Wellen der Frauenrechtsbewegung bis hin zur aktuellen Situation weltweit. Trotz zahlreicher Konventionen und Gesetze, werden heute noch Frauen in zahlreichen Staaten massiv in ihren Rechten eingeschränkt; die Entwicklungen in Afghanistan und dem Iran sind nur zwei Beispiele, die dies sehr deutlich zeigen. Zur Lage in Deutschland berichtete sie, dass hier alle grundlegenden Frauenrechte gesichert seien, jedoch weiterhin „Nachbesserungsbedarf“ in den Bereichen Gender Pay Gap, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Abbau von Rollenklischees sowie den daraus resultierenden einschränkenden Verhaltensweisen gegenüber Frauen besteht.




AWO-Kreisverband Unna wählt neuen Vorstand: Silvia Gosewinkel folgt Karin Schäfer als Vorsitzende

v.l.n.r.: Udo Ohlies, Britta Fehr-Günther, Rainer Goepfert, Siegfried Scholz, Rolf Ohligschläger, Silvia Gosewinkel, Hans-Michael Haustein, Christel Jachmann, Wolfgang Wandersee, Monika Holtsträter, Klaus Tibbe, Petra Schumann, Wolfram Kuschke
Auf dem Bild fehlen Detlef Garus, Kurt Potthoff und Jürgen Wiechert. Foto: AWO

In der Stadthalle Kamen hat der AWO Kreisverband Unna seine Kreiskonferenz abgehalten. Die Kreiskonferenz ist das höchste Gremium innerhalb des AWO Kreisverbandes Unna. Einstimmig wählten die 47 anwesenden Delegierten des Kreisverbandes Unna Silvia Gosewinkel zu ihrer neuen Vorsitzenden. Zu ihren Stellvertreter*innen wählten sie Udo Ohlies, Petra Schumann sowie Klaus Tibbe.

Neben der Neuwahl des Vorstandes wurde auch über eine Satzungsänderung diskutiert und anschließend abgestimmt. Diese wurde von den Anwesenden angenommen. Inhaltlich ging es bei der Änderung um die Einführung der so genannten AWO-Gruppen. Durch die
Einführung von AWO-Gruppen soll es in Zukunft leichter sein, sich innerhalb der AWO ehrenamtlich engagieren zu können.

Silvia Gosewinkel ist für die Mitglieder und Mitarbeitenden keine Unbekannte: Seit 2022 ist die gelernte Logopädin Abgeordnete im Landtag von Nordrhein-Westfalen und hat dort die Schwerpunkte Kinder, Jugend, Migration, Inklusion und Schule. „Ich freue mich
sehr heute hier sein zu dürfen. Denn ihr seid durch euer ehrenamtliches Engagement das, was wir immer als „Kitt unserer Gesellschaft“ bezeichnen. Herzlichen Dank für euren Einsatz und das mir entgegengebrachte Vertrauen“.

Silvia Gosewinkel tritt in große Fußstapfen. Ihre Vorgängerin Karin Schäfer aus Bergkamen war sieben Jahre Vorsitzende des Kreisverbands und hat sich immer mit großem Engagement, Fachkenntnis und Empathie um die Belange der Mitglieder gekümmert.
„Du warst einfach eine Freundin“; so beschreibt der Unterbezirksvorsitzende Wolfram Kuschke die langjährige AWO- Unterbezirksvorsitzende Ruhr-Lippe-Ems in seiner Laudatio, in der er sich sehr emotional für die Verdienste von Karin Schäfer bedankte.
Die Grußworte hielten Anja Butschkau, stellvertretende Vorsitzende des AWO Bezirksverbandes Westliches-Westfalen, der örtliche Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek sowie die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen.

Als Beisitzer*innen wurden gewählt: Britta Fehr-Günther, Detlef Garus, Hans-Michael Haustein, Monika Holsträter, Christel Jachmann, Rolf Ohligschläger, Kurt Potthoff, Jürgen Wiechert, Siegfried Scholz, Wolfgang Wandersee