Lust auf berufliche Veränderung? Selbsterkundung dank „New Plan“ kein Problem

Am Mittwoch, dem 17. Januar von 15 bis 16 Uhr, richten sich Martina Leyer und Silke Vorwerk in ihrer digitalen Infoveranstaltung an Menschen, die sich im Job weiterentwickeln wollen, auf der Suche nach neuen beruflichen Perspektiven sind oder nach einer Auszeit wieder ins Erwerbsleben einsteigen möchten.

Wer sich kennt, weiß, was er kann. Das klingt zwar einfach – doch vielen Menschen fällt es nicht leicht, das eigene Können einzuschätzen und daran orientiert Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu erkennen. Hierbei kann das digitale Erkundungstool „New Plan“ der Bundesagentur für Arbeit helfen. Es macht die eigenen Fähigkeiten sichtbar und präsentiert auf dieser Grundlage verschiedene Entwicklungs- und Weiterbildungsangebote, die zum eigenen Profil passen. Die Veranstaltung gibt eine erste Einführung in die Funktionen und Vorzüge des Tools und beantwortet individuelle Fragen rund um die berufliche (Neu-)Orientierung.

Interessierte melden sich an unter Hamm.biz@arbeitsagentur.de oder 02381 / 910-1001.




Pflegeberatung im Bergkamener Rathaus: Kostenfrei und neutral

Elke Möller. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen: „Wie beantrage ich einen Pflegegrad?“, „Welche Leistungen bietet die Pflegeversicherung?“ oder „Wo gibt es Betreuungsangebote für Menschen, die an Demenz erkrankt sind?“. Informationen und Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna.

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflegeberatung am Donnerstag, 18. Januar, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr im Raum 600 statt. Die Beraterin Elke Möller ist dort im Rathaus, Rathausplatz 1 in Bergkamen und bietet eine individuelle und kostenfreie Beratung an.

In der Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den verschiedenen Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls informiert die Beraterin über ortsnahe Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung. Informationen gibt es auch zu Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei) wird gebeten.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Fon 02 30 72 89 60 oder 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Ausbildungsmarkt im Kreis Unna unter Druck: 206 Ausbildungsplätze unbesetzt

Foto: NGG | Tobias Seifert

Nachwuchs-Mangel: Der Ausbildungsmarkt im Kreis Unna steht unter Druck. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten hingewiesen. Nach Angaben der NGG registriert die Arbeitsagentur im Kreis Unna 206 unbesetzte Ausbildungsstellen – darunter auch in der Lebensmittelindustrie. „Wir haben einen Azubi-Mangel. Gleichzeitig haben in Nordrhein-Westfalen 21 Prozent der 20- bis 34-Jährigen keinen Berufsabschluss. Ein Phänomen, das auch viele junge Menschen im Kreis Unna betrifft. Sie haben damit nicht die besten Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt – auch was den Lohn angeht“, so Torsten Gebehart. Der Geschäftsführer der NGG Dortmund beruft sich dabei auf Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Die Gewerkschaft befürchtet einen „gefährlichen Trend“: Jugendliche, die maximal einen Hauptschulabschluss haben, schafften immer seltener den Sprung in eine Ausbildung. „Es kommt darauf an, dass diese Jugendlichen intensiver gefördert werden. Sie müssen für eine Ausbildung fit gemacht werden“, so Gebehart. Arbeitsagenturen, Jobcenter und Unternehmen sollten bei der Ausbildungsförderung von Jugendlichen deshalb jetzt in den Turbogang schalten.

Betriebe sollten auf „Azubi-Lotsen“ setzen. „Die müssten sich aktiv darum kümmern, überhaupt erst einmal an junge Menschen heranzukommen. Dann geht es darum, sie für Ausbildungsberufe zu begeistern. Und wenn Jugendliche beispielsweise Schwierigkeiten beim Lernen haben, kann das für den Betrieb auch bedeuten, drei Jahre lang Nachhilfe anzubieten. Denn das Pensum, das die Berufsschulen haben, überfordert viele junge Menschen“, sagt Torsten Gebehart von der NGG Dortmund. Die Wirtschaft im Kreis Unna müsse sich für das neue Ausbildungsjahr besser präparieren.

Es sei grundsätzlich notwendig, mehr für den Job-Nachwuchs zu tun. „Das fängt damit an, das Potential zu erkennen, das in einem jungen Menschen steckt“, so Gebehart. Ab diesem Sommer gebe es für Jugendliche außerdem Rückenwind aus Berlin: „Der Bundestag hat eine Ausbildungsgarantie beschlossen. Ab August haben junge Menschen damit Anspruch auf eine Ausbildung. Wer keinen Ausbildungsplatz in einem Betrieb gefunden hat, bekommt das Recht auf eine außerbetriebliche Ausbildung“, sagt Torsten Gebehart.

Attraktiver sei natürlich die Ausbildung in einem Betrieb – also „mitten im Berufsleben“. Deshalb spricht sich die NGG Dortmund zudem für eine umlagefinanzierte Ausbildungsgarantie aus. „Dabei zahlen alle Betriebe in einen Fonds ein. Wer ausbildet, bekommt dann aus diesem Ausbildungstopf einen Großteil der Kosten erstattet – etwa für die Vergütung, die Azubis bekommen“, erklärt Torsten Gebehart.




Willy-Brandt-Gesamtschule bereitet die nächste Stolpersteinverlegung in Bergkamen vor

Die Willy-Brandt-Gesamtschule bereitet mit ihren Schülerinnen und Schülern die nächste Stolpersteinverlegung in Bergkamen vor und beschäftigt sich im Unterricht mit der Verfolgung im Nationalsozialismus.

Aus diesem Anlass wird am kommenden Donnerstag, 11. Januar 2024 um 13:30 Uhr Anita Rewinkel aus Rünthe die Schule besuchen. Sie ist die Enkeltochter von Agnes und Reinhold Knull, die beide wegen ihrer Mitgliedschaft in der KPD in den Konzentrationslagern Schönhausen und Brauweiler inhaftiert waren. Bei der Stolpersteinverlegung am 30. Januar wird den Eheleuten mit einem Stolperstein am Platz von Hettstedt gedacht. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen das Programm.

Anita Rewinkel wird den Jugendlichen über ihre Großeltern berichten und erklären, welche Bedeutung die Verfolgung im Nationalsozialismus für die Familie hatte.

Die Veranstaltung findet im Gebäude der Oberstufe statt (Am Friedrichsberg 30), beteiligt sind Schülerinnen und Schüler der Klasse 10f sowie aus dem Geschichtskurs der Oberstufe. Die betreuenden Lehrer*innen sind Sevil Kartal und Ilias Mitat.




Deftiger Jahresstart beim Kaffeeklatsch

Kaffeeklatsch im Elisabeth-Haus.

Schon zu Beginn des Jahres ging es beim städtischen Kaffeeklatsch heiß her. Denn passend zum Kälteeinbruch am Wochenende wurden beim Kaffeeklatsch am vergangenen Sonntag herzhafte Suppen, statt Kaffee und Kuchen, serviert. Aus fünf gespendeten Suppen konnten die knapp 80 Gäste vor Ort im St. Elisabeth-Haus wählen, um sich aufzuwärmen. Die Raumdekoration wurde dabei ganz im Sinne einer Neujahresfeier gehalten. Dazu gab es in gewohnter Weise tanzbare Live-Musik von Damian Reichel (DJ Damian).

Bei der nächsten Veranstaltung am 04.02.2024 werden wieder Kaffee und Kuchen serviert. Treffpunkt ist das St.-Elisabeth-Haus (Parkstraße 2a) in Bergkamen. Die Veranstaltung startet 14:30 Uhr und endet 17:00 Uhr.

Zwecks Planung wird um eine Anmeldung gebeten. Sie können uns gerne eine E-Mail an kaffeeklatsch@bergkamen.de schreiben. Eine Anmeldung per Telefon ist auch möglich unter der 02307 / 965 -274. Falls Interesse am Mitmachen bestehen sollte, genügt ein Anruf oder eine E-Mail, um alle nötigen Fragen zu klären.




Pflege- und Wohnberatung im Bergkamener Rathaus: Kostenfrei und neutral

Elke Möller. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 11. Januar in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.

Beraterin Elke Möller ist im Rathaus Bergkamen im Raum 600 zu erreichen und bietet kompetente Hilfe und Informationen an. Bei der Beratung geht es um alle Fragen zum Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Hilfe bei der Antragstellung wird gegeben. Ebenfalls erhält man Informationen über Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung, spezielle Hilfen für Menschen mit Demenz sowie Entlastungsangebote für pflegende Angehörige.

Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, unter Fon 0 23 07 2 89 90 60 oder Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de  (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Stadt Bergkamen unterstützt Spendenaktion der Sternsinger: Kleine und große Könige zu Besuch

Königliche Kronen, edle Gewänder, funkelnde Sterne – solche Besucherinnen und Besucher sind in der Stadtverwaltung eher selten. Nach zweijähriger Zwangspause waren die Sternsinger jetzt wieder in Bergkamen unterwegs, um den Segen Gottes zu den Häusern bringen – auch zum Rathaus. Dort empfing sie die Erste Beigeordnete Christine Busch, die das Anliegen der kleinen und großen Könige der Pfarrei Heilig Geist gerne unterstützte: mit einer Spende und mit etwas süßer Wegzehrung.

„Es freut mich, dass die Sternsinger diese segensreiche Tradition fortsetzen und dazu beitragen, die Welt etwas besser zu machen“, zeigte sich Christine Busch dankbar für den Besuch. Die Sternsinger sind die weltweit größte Solidaritätsaktion und sammeln bereits seit 1959 Spenden, damit Kinder weltweit gesund aufwachsen können. In diesem Jahr sind die Spenden für Kinder im südamerikanischen Amazonasgebiet bestimmt. Damit verbunden ist auch das Ziel, den Lebensraum der einheimischen Bevölkerung zu schützen.

 




Ausbildung, Studium und Quereinstieg in der Pflege

Die Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege wurden am 1. Januar 2020 zusammengelegt. Die Ausbildung zum Pflegefachmann und zur Pflegefachfrau ist seither eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung an Berufsfachschulen.

Die Berufsförderungswerk Hamm GmbH informiert am Donnerstag, dem 11. Januar ab 15 Uhr, in einer Online-Informationsveranstaltung über Ausbildungswege, Zugangsvoraussetzungen und Weiterbildungsmöglichkeiten im Pflegeberuf.

Anmeldung unter 02381/910-1001 oder an hamm.biz@arbeitsagentur.de




Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern bietet Sprechstunden im Familienzentrum „Tausendfüßler“ an

Es gibt eine Vielzahl von Fragen, die Eltern bewegen und manchmal ist es schwierig, allein passende Lösungen zu finden. In Rahmen von Sprechstunden haben deshalb Eltern und Anwohner aus dem Sozialraum Oberaden die Möglichkeit ihre Anliegen, Unsicherheiten oder Sorgen vertraulich zu besprechen. Frau Stephanie Hagemeier (Diplom-Sozialpädagogin) oder Herr Joachim Ronge (Diplom-Psychologe) von der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Bergkamen und Kamen stehen hierfür von 9:00 bis 11:00 Uhr im Familienzentrum „Tausendfüßler“ zu Verfügung.

Die Termine im Überblick:

19.01.2024

16.02.2024

15.03.2024

19.04.2024

17.05.2024

21.06.2024

Eine Voranmeldung ist zwingend erforderlich. Sie wird im Familienzentrum telefonisch unter der Rufnummer 02306-80141 oder per Mail unter tausendfuessler@helimail.de angenommenen.




Ausbildung, Studium und Quereinstieg in der Pflege

Die Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege wurden am 1. Januar 2020 zusammengelegt. Die Ausbildung zum Pflegefachmann und zur Pflegefachfrau ist seither eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung an Berufsfachschulen.

Die Berufsförderungswerk Hamm GmbH informiert am Donnerstag, dem 11. Januar ab 15 Uhr, in einer Online-Informationsveranstaltung über Ausbildungswege, Zugangsvoraussetzungen und Weiterbildungsmöglichkeiten im Pflegeberuf.

Anmeldung unter 02381/910-1001 oder an hamm.biz@arbeitsagentur.de




Arbeitslosigkeit entwickelt sich zum Jahresende besser als im Landestrend: Kräftenachfrage belebt

Im Kreis Unna fiel die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 18 auf 15.316. Im Vergleich zum Dezember 2022 stieg die Arbeitslosigkeit um 437 (+2,9 Prozent). Die Arbeitslosenquote 7,1 Prozent konstant. Vor einem Jahr betrug sie 7,0 Prozent.

„Zum Vormonat sank die Arbeitslosigkeit in fast allen Personengruppen im Kreis Unna gegen den Landestrend. Erneut konnten insbesondere Frauen profitieren, hier schlagen die erfolgreich absolvierten Sprachförderungen positiv zu Buche. Verspätet zeigt sich insgesamt ein Weihnachtsaufschwung, allerdings schwächer, als wir diesen aus den zurückliegenden Jahren gewohnt sind“, analysiert Agenturchef Thomas Helm.

Der Arbeitsmarktexperte kommentiert die Entwicklung auf der Angebotsseite: „Wir registrieren zwar wieder mehr Stellenmeldungen und auch der Stellenbestand ist etwas gestiegen, jedoch erheblich schwächer als in den Vorjahren. Allein gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres verzeichnen wir fast 800 Stellen weniger im Bestand. Die Entwicklung zeigt die Unsicherheiten bei den Arbeitgebern auf Grund der aktuellen wirtschaftlichen Situation und Knappheit an Fachkräften.“

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In sechs Kommunen des Kreises Unna nahm die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat zu, in vier Kommunen ab. Den stärksten Zugang verzeichnete Werne (+5,2 Prozent bzw. 40 auf 815), gefolgt von Fröndenberg (+2,8 Prozent bzw. +16 auf 588), Selm (+2,5 Prozent bzw. 21 auf 854), Schwerte (+0,7 Prozent bzw. +11 auf 1.482), Kamen (+0,6 Prozent bzw. +10 auf 1.707) und Bergkamen (+0,1 Prozent bzw. +2 auf 2.203) . Den stärksten Rückgang verzeichnen Holzwickede (-5,0 Prozent bzw. -23 auf 438) gefolgt von Unna (-3,2 Prozent bzw. -64 auf 1.907), Bönen (-0,9 Prozent bzw. -6 auf 658) und Lünen (-0,5 Prozent bzw. -25 auf 4.664).