Gedenkfeier zum 79. Jahrestag des großen Gubenunglücks auf der Zeche Grimberg 3/4
Denkmal für die 405 Opfer des Grubenunglücks auf Grimberg 3/4.
Die Mitglieder der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen gedenken am Donnerstag, den 20.02.2025 den 405 verstorbenen Kumpels, die am 20.02.1946 bei einer Schlagwetter- und anschließender Kohlenstaubexplosion auf der Zeche Grimberg 3/4 ums Leben kamen.
Die teilnehmenden Kollegen treffen sich um 10.30 Uhr am Parkplatz des Friedhofs Am Südhang. Um 11.00 Uhr wird der SPD- Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek am Ehrenmal die Rede zum Gedenken der tödlich verunglückten Kumpels halten.
Selbstverständlich sind auch alle Bürgerinnen und Bürger zu diesem Gedenken eingeladen.
Internationaler Frauentag im Kreis Unna: Gleichstellungsbeauftragte präsentieren Veranstaltungsflyer
Die Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Unna präsentieren einen gemeinsamen Flyer zum Internationalen Frauentag, in dem die vielfältige Auswahl an Veranstaltungen aufgezeigt wird.
Anlässlich des Weltfrauentages am Samstag, 8. März, finden rund um dieses Datum vielzählige und abwechslungsreiche kulturelle und informative Veranstaltungen statt. Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna präsentieren einen gemeinsamen Flyer, in dem sie die vielfältige Auswahl an Veranstaltungen zusammengestellt haben.
„Solch ein kompaktes Angebot im Kreis Unna ist nur möglich, weil wir uns als Kolleginnen in den Kommunen und dem Kreis zusammenschließen“, beschreibt Leonie Engelhardt, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Unna, die geleistete Arbeit.
Der bunte Flyer beinhaltet die alle Veranstaltung, die im Zeitraum vom 28. Februar bis 30. März im gesamten Kreisgebiet stattfinden.
Die Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten präsentiert wieder spannende frauenpolitische Formate, wie den Kinofilm „We want Sex“, der am Mittwoch, 19. März im Kino in Werne ab 18 Uhr gezeigt wird. Beim Autohersteller Ford arbeiten 1968 fast ausschließlich Männer, weltweit über 40.000. Doch als die 187 Frauen, die in der Fabrik im englischen Dagenham für die Hälfte des Männerlohns Polster für die Autos herstellen, einen beherzten Streik beginnen, um für mehr Lohn zu protestieren, bringen sie die riesige Maschinerie zum
Stillstand – und schaffen es, dass Ford zwei Jahre später international zum Vorbild für Lohngleichheit wird.
In den einzelnen Kommunen finden sehr viele Formate mit den unterschiedlichsten Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner statt, die je nach Rahmenbedingungen vor Ort entstanden sind.
In Lünen zum Beispiel findet am Dienstag, 4. März, der Auftakt zum „Poli-Tisch für Frauen statt“. Der Poli-Tisch soll eine Art „Stammtisch“ für politisch interessierte Frauen werden, die sich in regelmäßigen Treffen über die aktuellen kommunalpolitischen Themen und die Arbeit in der Kommunalpolitik austauschen wollen.
In Schwerte präsentieren sich am Freitag, 7. März, Frauengruppen und Initiative in der Rohrmeisterei bevor es dort um 19.30 Uhr heißt: Bühne frei für Tina Teubner. Tina Teubner ist eine der Größen der deutschen Szene. Sie, begnadete Komikerin, überirdische Musikerin, Kernkompetenz auf dem Gebiet des autoritären Liebeslieds, hat die Erziehung ihres Mannes erfolgreich abgeschlossen. Die Grenzen zwischen „privat“ und „politisch“ sind nicht mehr aufrecht zu halten.
In Fröndenberg findet am Samstag, 8. März, eine Disco Night für Frauen statt: ein Abend nur für Frauen. Großartige Musik, coole Atmosphäre und beste Partylaune mit DJ JP Lekic ist garantiert.
In Kamen findet am Sonntag, 9. März, die „1. Ladies Lacht Kamen – zum Weltfrauentag statt.“ Das Ruhrpottkind Andrea Volk, scharfzüngig, pointiert und polarisierend, lädt sich großartige Gäste aus Hamburg, Bochum und Köln ein. Ihre „Ladies Lacht“ ist wie eine große verrückte Familie, in der die meisten Mitglieder weiblich sind, sich weiblich fühlen – oder eben irgendwie anders – und dann ist auch egal!
Herzlich eingeladen sind alle Frauen aus dem Kreis Unna sowie der Umgebung. Ein Blick in den aktuellen Flyer lohnt sich. Er ist an den Veranstaltungsorten zu finden, sowie digital unter www.kreis-unna.de/gleichstellung. PK | PKU
Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna trotzt 2024 der gesamtwirtschaftlichen Krise
Landrat Mario Löhr. Fotos: Max Rolke – Kreis Unna
Die weitgehende Resilienz der Beschäftigungssituation gegen kurzfristige Krisen war prägend für die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Kreis Unna im Jahre 2024. Die mit dem Ukraine-Krieg verbundenen Preissteigerungen, Energiekosten, Lieferengpässe und die
Flüchtlingsaufnahmen haben aber auch hier ihre Spuren hinterlassen und sich im Kreis unmittelbar ausgewirkt. Insgesamt haben die konjunkturellen und sonstigen Rahmenbedingungen dafür gesorgt, dass sich der heimische Arbeitsmarkt leicht verschlechtert hat. Trotzdem ist er noch in robuster Verfassung und bisher gut durch die gesamtwirtschaftliche Krise gekommen.
Beschäftigung beginnt nach den Höchstständen von 2023 zu sinken Nach dem Beschäftigungshöchststand im September 2023 haben die genannten Einflussfaktoren für einen tendenziell leichten Rückgang im letzten Jahr gesorgt. Die Juni-Marke von 135.965 Arbeitskräften liegt aber erfreulicherweise nur 0,4 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Diese Entwicklung ist ungünstiger als in NRW gesamt (+0,6 Prozent). 58,3 Prozent dieser versicherungspflichtig Beschäftigten sind Fachkräfte. Das ist deutlich mehr als im NRW-Landesschnitt und sorgt für Stabilität. Elf Prozent sind Spezialisten und knapp zehn Prozent Experten. Ein Risiko stellt die Helferquote von 20,9 Prozent dar. Sie ist mehr als drei Prozentpunkte höher als im Durchschnitt NRWs.
Ag4enturchef Thomas Helm.
Agentur-Chef Thomas Helm unterstreicht: „Der entscheidende Schlüssel zum Erfolg ist und bleibt die Berufsausbildung, die acht von zehn Erwerbstätigen erfolgreich abgeschlossen haben. Nur jeder fünfte Beschäftigte ist ohne beruflichen Abschluss. Auch die
Kräftenachfrage ist hier eindeutig: Aktuell sind mehr als die Hälfte aller Arbeitsstellen für Fachkräfte auf dem Niveau der dualen Ausbildung gemeldet, für Helfer hingegen nur weniger als ein Viertel. Wer auch immer Ausbildung, Qualifizierung oder auch Weiterbildung sucht, dem können Jobcenter und Arbeitsagentur helfen. Das gilt insbesondere für Unternehmen, die Arbeitskräfte betrieblich qualifizieren möchten. Berufliche Aus- und Weiterbildung ist ein wichtiges Thema für den Arbeitsmarkt im Kreis Unna, da der Anteil ungelernter Arbeitskräfte höher ist als in NRW.“
Der Kreis ist von Einzel- und Großhandel geprägt, 15,8 Prozent aller sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigten arbeiten dort. Es folgen die Metall- und Elektroindustrie (13,1 Prozent), die Logistik (9,3 Prozent), Heime und Sozialwesen (8,4 Prozent) und das Gesundheitswesen (7,9 Prozent). Weitere Schwerpunkte sind freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen (6,3 Prozent), das Baugewerbe (5,6 Prozent) und die öffentliche Verwaltung (5,1 Prozent).
Im Laufe des vergangenen Jahres hat sich die Beschäftigung in den Branchen unterschiedlich entwickelt. Während sie in der Herstellung von überwiegend häuslich konsumierten Gütern (Verarbeitendes Gewerbe ohne Güter der Metall-, Elektro- und Chemieindustrie) (+8,6 Prozent), in der Metall- und Elektroindustrie (+1,7 Prozent), im Bergbau / Energiewirtschaft (+3,5 Prozent), Erziehung und Unterricht (+3,4 Prozent) und den sonstigen Dienstleistungen (+4,0 Prozent) deutlich anstieg, ist sie im Handel (-1,6 Prozent), bei der Arbeitnehmerüberlassung (-11,4 Prozent), bei der Herstellung von Vorleistungsgütern, insbesondere Chemie und Kunststoff (-15,7 Prozent), und in der Logistik (-4,6 Prozent) gesunken.
Arbeitslosigkeit steigt zum zweiten Mal in Folge leicht
2024 erreichte die Arbeitslosigkeit im Kreis Unna im Jahresdurchschnitt 15.874 Arbeitslose. Trotz der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung lag sie nur leicht über Vorjahresniveau. Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zeigen sich insbesondere in der Arbeitslosenversicherung, wo die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt um 8,4 Prozent auf 4.642 gestiegen ist. In der Grundsicherung stieg sie im Vergleich nur um 1,0 Prozent und beträgt 11.232. Die Entwicklung ist in beiden Rechtskreisen günstiger als im Land. Im Durchschnitt waren 60,2 Prozent der Arbeitslosen ohne abgeschlossene Berufsausbildung und 63,9 Prozent auf der Suche nach einer
Helferstelle. Die strukturellen Ungleichheiten zwischen Angebot und Nachfrage traten wieder deutlich zutage. Die Diskrepanz ist nur durch berufliche Qualifizierung zu schließen.
Landrat Mario Löhr sieht in diesen Zahlen durchaus Chancen für eine stabile Entwicklung: „Angesichts der ineinander laufenden Krisen und den damit verbundenen Auswirkungen auf unsere Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in der Region können wir auf eine – gegenüber
dem Landesdurchschnitt – vergleichsweise stabile Entwicklung blicken. Die Ausgangsposition für die die Herausforderungen, die in 2025 und 2026 auf uns zukommen, ist also nicht so schlecht. Auch deshalb, weil unter schwierigen Bedingungen die Zahl von erwerbsfähigen Langzeitbeziehenden abgebaut werden konnte. Auch das deutlich gegen den Landestrend. Die Zahlen geben aber vor allem einen klaren Hinweis: Ausbildung ist der beste Schutz vor Erwerbslosigkeit. Damit ist klar umrissen, dass wir unsere Anstrengungen weiter an der Qualifikation ausrichten müssen – da sehe ich uns in unserem Kurs bestätigt. Dass wir das so hinbekommen, hat viel mit den motivierten und engagierten Kolleginnen und Kollegen in der Agentur für Arbeit und im Jobcenter zu tun. Dafür bin ich sehr dankbar.“
Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit sogar gegen den Trend
Die Langzeitarbeitslosigkeit ging im Kreis Unna 2024 gegen den allgemeinen Trend leicht zurück (-0,3 Prozent). Aufgrund der strukturellen Unterschiede in den Kundenkreisen von Jobcenter und Arbeitsagentur war die Betroffenheit der Rechtskreise natürlich sehr unterschiedlich. 6.114 Langzeitarbeitslose gab es insgesamt im Durchschnitt des letzten Jahres. In der Arbeitslosenversicherung waren es 469 (-10,6 Prozent), in der Grundsicherung 5.644 (+0,6 Prozent). In der langjährigen Betrachtung war die Langzeitarbeitslosigkeit in 2024 als niedrig zu bewerten. In den letzten 15 Jahren wurde ihr Höchststand mit 9.028 im Jahre 2010 erreicht.
Jobcenter-Chef Uwe Ringelsiep.
Jobcenter Kreis Unna und Agentur für Arbeit Hamm gehen mit zielgruppenspezifischen Strategien zur Integration von Arbeitslosen und Besetzung von Arbeits- und Ausbildungsteilen in das Jahr 2025: Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna, betont die Wichtigkeit einer gemeinsamen Strategie aller arbeitsmarktpolitischen Partner bei der Bekämpfung von (Langzeit-)Arbeitslosigkeit: „In enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Hamm und mit Unterstützung regionaler Arbeitgeber schöpfen wir alle Möglichkeiten aus, um unsere Kundinnen und Kunden bestmöglich zu unterstützen und bei Bedarf zu qualifizieren, damit ihnen perspektivisch der Zugang zu einer langfristigen Beschäftigung gelingt. Junge Kundinnen und Kunden sowie geflüchtete Menschen stehen hierbei besonders im Fokus unserer Bemühungen, aber auch Lebensältere und Alleinerziehende. Schließlich zahlt sich jede einzelne gelungene Integration in Ausbildung und Arbeit langfristig für die regionale Wirtschaft aus und zeigt so ihre Wirkung gegen den Fachkräftemangel. Dieses Ziel werden wir auch 2025 weiterverfolgen.“
Thomas Helm führt zur Strategie der Agentur für Arbeit aus: „In der Erwartung moderat steigender Arbeitslosigkeit und einem Rückgang des Kräftebedarfs konzentrieren wir uns auf die im Bestand befindlichen Arbeitsstellen für Fachkräfte. Diese konnten bisher zum Teil
über längere Zeit nicht besetzt werden, weil Anforderungen der Stelle und die Profile der Arbeitsuchenden nicht zusammenpassten – wir nennen das Missmatch. Hier werden wir verstärkt die Personalentscheider in den Unternehmen vor Ort persönlich über die geänderten Bedingungen des Arbeitsmarktes und zum individuellen Stellenprofil beraten sowie Fördermöglichkeiten aufzeigen. Arbeitsuchende auf Fachkraftniveau werden wir schnell, möglichst noch vor Eintritt der Arbeitslosigkeit, in Arbeit vermitteln. Arbeitsuchende Kundinnen und Kunden sowie Beschäftigte in Unternehmen ohne abgeschlossene Ausbildung oder Fachkräfte mit Qualifizierungsbedarf werden wir verstärkt zu beruflichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten beraten. So kann die Zeit der Beschäftigung oder die drohende Arbeitslosigkeit sinnvoll genutzt werden – in beidseitigem Interesse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Trotz knapper Kassen haben wir allein für die Förderung der beruflichen Qualifizierung von Arbeitsuchenden und Beschäftigten im Kreis Unna rund 17 Mio. Euro in den Haushalt eingestellt.“
40. Internationaler Frauentag in Bergkamen: Kunstaktion zur Feier der Gleichberechtigung
Jasmin Lebaci. Foto: Uwe Ernst
Am Samstag, den 08.03.2025 findet um 13.00 Uhr am Stadtmarkt die offizielle Übergabe der künstlerisch gestalteten Wand zum 40. Jubiläum des internationalen Frauentags in Bergkamen an den Bürgermeister statt.
Zwei talentierte Künstlerinnen aus NRW haben sich für dieses einzigartige Projekt zusammengefunden und werden gemeinsam die Wand am Treppenaufgang des Stadtmarktes künstlerisch gestalten. Die in Bergkamen lebende Künstlerin und Grafikerin Jasmin Lebaci und die Düsseldorfer Künstlerin Vera Vorneweg haben sich mit bedeutenden Frauen der Vergangenheit beschäftigt, die sich zeit ihres Lebens politisch, aktivistisch oder künstlerisch für Gleichberechtigung eingesetzt haben. Im Rahmen der Kunstaktion werden diese weiblichen Lebensläufe mithilfe von Text und Bild sichtbar gemacht und monumentalisiert. Die künstlerischen Arbeiten an der Wand finden noch an zwei Tagen statt, an denen die Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist, den kreativen Prozess zu beobachten und sich inspirieren zu lassen.
Montag, 17.02.2025 von 13.00 Uhr – 17.00 Uhr
Dienstag, 25.02.2025 von 13.00 Uhr – 17.00 Uhr
(je nach Witterung werden Änderungen kurzfristig unter www.stadt-bergkamen.de bekanntgegeben)
Dieses Projekt bietet eine wunderbare Gelegenheit, die Bedeutung des Weltfrauentags zu feiern und das Engagement für Gleichberechtigung und Frauenrechte zu stärken. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bergkamen, des Kulturreferates und des Kultursekretariat NRW Gütersloh.
In diesem Jahr jährt sich zum 40. Mal die Feier des Internationalen Frauentag in Bergkamen. Unter dem Motto „40 Jahre laut“ setzen engagierte BergkamenerInnen ein Statement für die Gleichberechtigung. Sie ermutigen, sich nach wie vor für die Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen – sind dabei keineswegs leise und verschaffen sich und ihren Anliegen auf unterschiedliche Weise stetig Gehör. Zu diesem besonderen Jubiläum wird in Bergkamen eine außergewöhnliche Kunstaktion stattfinden, die die Errungenschaften und den Kampf der starken und lauten Frauen der Vergangenheit für die Gleichberechtigung von Frauen würdigt.
Vera Vorneweg lebt als freie Schriftstellerin und Künstlerin in Düsseldorf. Nach ihrem Debüt „Kein Wort zurück“ (2022) arbeitet sie seit 2020 mit Text im öffentlichen Raum und beschreibt alternative Flächen wie Stühle, Tische, Steine, Wände und Container. Mit ihren großflächigen sozialen Text-Installationen, in denen die passierenden Menschen zu einem Teil des Kunstwerks werden, prägt sie maßgeblich den Bereich der Visuellen Prosa. Sie erhielt mehrere Preise, darunter den Harald-Gerlach-Preis (2019) und den Literatur-Förderpreis der Stadt Düsseldorf (2022). Seit 2022 kuratiert sie den „Kunstkiosk“, eine Veranstaltungsreihe zur Visuellen Poesie.
Jasmin Lebaci, auch bekannt als MIAMI PUNK MACHINE, ist eine im Ruhrgebiet lebende Künstlerin mit deutsch-palästinensischen Wurzeln. Ihre Arbeiten sind geprägt von Melancholie, Wahnsinn und Hoffnung und thematisieren Tabus sowie Andersartigkeiten. Sie beschäftigt sich mit psychologischen Grenzzuständen und der Ergründung „vermeintlich“ fremder Welten. 2024 war Jasmin Lebaci auf der Contemporary Art Ruhr (größte Kunstmesse des Ruhrgebiets) als eines der Nachwuchstalente vertreten. Ihre Animationsfilme wurden bereits weltweit auf Filmfestivals ausgestrahlt. Die Gemälde der Künstlerin befinden sich deutschland- und europaweit in Privatbesitz.
Gute Nachrichten für den Kreis und Bergkamen: Bund und EU fördern “ChanGe”-Projekt mit 2,605 Mio. Euro
Oliver Kaczmarek
Mit einem Betrag von 2.605.695,92 Euro unterstützt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gemeinsam mit der Europäischen Union das kreisweite Projekt “ChanGe – Armutsbekämpfung und Chancengerechtigkeit” der Werkstatt im Kreis Unna. Hier ist auch Bergkamen beteiligt. Das sind 90 Prozent des Gesamtbetrags von 2.895.217,69 Euro. Der Bund übernimmt dabei 50 Prozent, die EU 40 Prozent und die Kommunen im Kreis Unna die restlichen 10 Prozent (289.521 Euro). “Ich freue mich sehr, dass dieses wichtige Projekt für mehr Chancengerechtigkeit gefördert wird”, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek. Das seit Januar 2024 bestehende Angebot, das bis Ende 2026 rund 600 Personen erreichen soll, biete Familien und Alleinerziehenden in Not unkomplizierte Unterstützung und Beratung.
An „ChanGe“, das im Rahmen des Programms „Akti(F)PlusAktiv für Familien und ihre Kinder“ über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) finanziert wird, sind alle Kommunen des Kreises, der Kreis Unna, das Jobcenter und verschiedene Träger der Beschäftigungsförderung beteiligt. Ziel des Projekts ist es, Menschen, die von sozialer Ausgrenzung und Armut bedroht sind oder Fragen zur beruflichen Qualifizierung und Beschäftigung haben, einfach und wirksam zu beraten. Das gilt insbesondere für Familien und Alleinerziehende. Die Beratung ist freiwillig und kostenfrei und erfolgt durch geschulte Sozialarbeiterinnen und -arbeiter. Dabei ist das Spektrum der Leistungen so vielfältig wie der Bedarf. Im Rahmen von „ChanGe“ unterstützen die beteiligten Städte bei der Suche nach einem Job, Herausforderungen in der Familie, Fragen zur Kinderbetreuung und bei gesundheitlichen Belastungen, beim Stellen von Anträgen oder bei Behördengängen.
Tarifrunde öffentlicher Dienst für Bund und Kommunen: Erste Streikmaßnahmen in Bergkamen und Kamen
Der ver.di Bezirk Westfalen kündigt im Rahmen der Tarifauseinandersetzung mit den Arbeitgebern von Bund und Kommunen für Freitag, 14.02.2025, erste Warnstreiks in Bergkamen und Kamen an. Zu dem ganztägigen Warnstreikaufgerufen sind Tarifbeschäftigte, Studierende und Praktikant:innen bei den Stadtverwaltungen Bergkamen und Kamen.
Mit den Streikmaßnahmen reagiert ver.di auf die erste Verhandlungsrunde, die am Freitag, 24.01.2025 in Potsdam ergebnislos vertagt wurde und setzt ein Zeichen für eine bessere Bezahlung und einen attraktiveren öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen.
Die zuständige Gewerkschaftssekretärin Nicole Czyzmowski erklärt: „Leider gibt es kein Angebot der Arbeitgeber. Seit Oktober 2024 hatten die Arbeit-geber Zeit, ihren Job zu machen und ein Angebot vorzubereiten. Geliefert haben sie leider nicht. Wir erwarten jetzt, zur zweiten Verhandlungsrunde, ein verhandelbares Angebot seitens der Arbeitgeber.“
ver.di fordert in der Tarifrunde von Bund und Kommunen 2025 ein Volumen von 8%, mindestens aber 350 Euro mehr monatlich für Entgelterhöhungen und höhere Zuschläge für besonders belastende Tätigkeiten. Die Ausbil-dungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 200 Euro monatlich angehoben werden. Außerdem fordert ver.di drei zusätzliche freie Tage, so-wie einen Tag on top nur für Gewerkschaftsmitglieder, um der hohen Ver-dichtung der Arbeit etwas entgegenzusetzen. Für mehr Zeit-souveränität und Flexibilität soll zudem ein „Meine-Zeit-Konto“ sorgen, über das Beschäftigter selbst verfügen können.
Die zweite Verhandlungsrunde findet am 17./18. Februar in Potsdam statt. Die dritte Runde ist vom 14.-16. März ebenfalls in Potsdam angesetzt.
Die Streikenden aus Kamen und Bergkamen treffen sich zu einer Kundgebung um 08:30 Uhr auf dem Platz der Partnerstädte vor dem Bergkamener Rathaus.
GSW unterstützen Vereine und Institutionen mit 21.000 Euro: Bewerbungsphase für Förderprogramm gestartet
Förderprogramm der GSW: 21 Vereine und Institutionen durften sich 2024 über eine Spendensumme von 21.000 Euro freuen. Viele strahlende Gesichter gab es bei der offiziellen Scheck-Übergabe im Mai 2024. Auch in diesem Jahr rufen die GSW ihr Förderprogramm aus.
Ob Vereinsfest, Equipment für den Kleingartenverein, ein neues Spielgerät für den Kindergarten oder ein inklusives Musik-Event: Es gibt viele Projekte, die durch ehrenamtliches Engagement in der Region initiiert werden. Und sie sind unterstützenswert. Zum zweiten Mal rufen die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen deshalb ihr Förderprogramm „Mit Herz für die Region“ aus.
Nach der Premiere im vergangenen Jahr unterstützt der Energieversorger auch 2025 wieder auf diese Weise lokale Vereine, Institutionen und Bildungseinrichtungen bei der Umsetzung verschiedener Projekte. Insgesamt fließen über diesen Weg Fördergelder in Höhe von insgesamt 21.000 Euro in besonderes Engagement vor Ort. Insgesamt 21 verschiedene Institutionen dürfen sich über eine Finanzspritze von jeweils 1000 Euro freuen. Nun ist die Bewerbungsphase gestartet. Noch bis zum 31. März können sich Vereine und Institutionen mit ihrem Projekt für das Förderprogramm bewerben. Das geht ganz einfach und in wenigen Minuten über die Internetseite der GSW unter www.gsw-kamen.de/foerderung.
Am Ende entscheidet das Los, an wen die Fördergelder fließen. Der Fördertopf wird dabei in vier Kategorien geteilt: Zehnmal 1000 Euro gehen an Vereine, jeweils dreimal 1000 Euro werden in den Kategorien Bildung, Soziales sowie Kunst/Kultur/Musik verlost. Darüber hinaus vergibt eine Jury der GSW unter allen Einsendungen den Sonderpreis in der Kategorie Nachhaltigkeit. Ein weiterer Sonderpreis ist der Social-Media-Preis. Hierbei sichert sich der Bewerber die Finanzspritze, der innerhalb eines gewissen Zeitraums die meisten Stimmen auf den sozialen Kanälen der GSW für sich sammeln kann.
Unermüdliches Engagement wird gewürdigt
„Mit dem Förderprogramm können wir das unermüdliche Engagement der Vereine und Institutionen in unserem Versorgungsgebiet würdigen. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr über das Förderprogramm unterschiedlichen Projekten eine finanzielle Unterstützung zu ermöglichen“, erklärt Mareike Füllner, Kommunikation und Marketing bei den GSW.
Die Gemeinschaftsstadtwerke engagieren sich seit Jahren als Sponsor für große Veranstaltungen wie beispielsweise die GSW Kamen Kite, die GSW Kamen Klassik oder aber den GSW-Lichtermarkt in Bergkamen. Auch Vereine und Institutionen durften sich in der Vergangenheit über eine finanzielle Unterstützung freuen. „Nicht selten waren wir dabei ein stiller Unterstützer. Mit dem neuen Förderprogramm gehen wir nun aber einen neuen und spannenden Weg. Damit können wir einer breiteren Öffentlichkeit zudem zeigen, in welcher Form und für welche Projekte wir uns im Versorgungsgebiet engagieren“, erklärt Jochen Baudrexl, Vorsitzender der Geschäftsführung der GSW.
Alle Informationen zum Förderprogramm und zu den Vorjahressiegern und ihren Projekten gibt es unter www.gsw-kamen.de/foerderung
Lust auf berufliche Veränderung? Selbsterkundung dank „New Plan“ kein Problem
Am Mittwoch, dem 19. Februar ab 15 Uhr, richten sich Martina Leyer und Silke Wormstall in ihrer digitalen Infoveranstaltung an Menschen, die sich im Job weiterentwickeln wollen, auf der Suche nach neuen beruflichen Perspektiven sind oder nach einer Auszeit wieder ins Erwerbsleben einsteigen möchten.
Wer sich kennt, weiß, was er kann. Das klingt zwar einfach – doch vielen Menschen fällt es nicht leicht, das eigene Können einzuschätzen und daran orientiert Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu erkennen. Hierbei kann das digitale Erkundungstool „New Plan“ der Bundesagentur für Arbeit helfen. Es macht die eigenen Fähigkeiten sichtbar und präsentiert auf dieser Grundlage verschiedene
Entwicklungs- und Weiterbildungsangebote.
Die Veranstaltung gibt eine erste Einführung in die Funktionen und Vorzüge des Tools und beantwortet individuelle Fragen rund um die berufliche (Neu-)Orientierung. Interessierte melden sich an unter https://eveeno.com/230408898
Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen: Sprechstunde entfällt
Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen muss die nächste Sprechstunde aus internen Gründen leider ausfallen. Gerne können Ratsuchende einen alternativen Termin vereinbaren.
In der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den verschiedenen Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Ebenfalls informiert die Beraterin über ortsnahe Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung. Informationen gibt es auch zu Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.
Terminvereinbarung
Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, unter Fon 0 23 07 2 89 90 60 oder Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU
Walking Football bei SuS Rünthe: Ein Sport für alle, ein Team ohne Grenzen
Fußball ist mehr als nur ein Spiel – er verbindet Menschen, schafft Gemeinschaft und lässt niemanden außen vor. Beim SuS Rünthe wird dieser Gedanke durch Walking Football mit Leben gefüllt. Hier können Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichsten Voraussetzungen gemeinsam auf dem Platz stehen.
Walking Football ist eine besondere Form des Fußballs, bei der nicht gerannt wird – eine Regel, die das Spiel für viele zugänglicher macht. Frauen und Männer, Senioren und Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen bilden hier ein Team. Es geht nicht um Tempo, sondern um Zusammenhalt, Spaß, Bewegung und die sozialen Kontakte.
Ein beeindruckendes Beispiel für diese gelebte Inklusion ist Jan R., 35 Jahre alt, der in den Hellweg-Werkstätten in Oberaden arbeitet. Jan baut dort LED-Lampen zusammen, doch seine wahre Leidenschaft gilt dem Fußball. Er spielt seit einiger Zeit beim Walking Football des SuS Rünthe und fühlt sich dort rundum wohl. Aufgrund seines Wohlfühlens hat gleich den SuS Rünthe Fanshop „geplündert“ und zeigt mit Stolz, für welchen Verein er aufläuft.
Interview mit Jan R.
Was machst Du auf Deiner Arbeit? Ich arbeite in den Hellweg-Werkstätten in Oberaden und baue dort Lampen zusammen. Ich schraube die LED-Teile drauf.
Was hast Du noch für Hobbys? Backen, Kochen und Musik hören, vor allem Techno und House.
Warum spielst Du Fußball? Weil es mir Spaß macht und meine Leidenschaft ist. In der Werkstatt wird auch donnerstags gespielt, da bin ich in der zweiten Mannschaft. Sebbe, der auch beim SuS Rünthe spielt, ist dort in der ersten Mannschaft.
Wie lange spielst Du schon Fußball? Ich habe im Alter von sechs Jahren beim Kamener SC angefangen, aber aus gesundheitlichen Gründen nach einem Jahr aufgehört. Jetzt spiele ich seit Sommer wieder.
Wo hast Du bisher gespielt? Beim Kamener SC und ich habe auch mal bei einem anderen Verein dreimal trainiert. Aber dort hat man mir gesagt, dass es nicht „passen“ würde und ich mir besser einen anderen Verein suchen sollte.
Wie kommst Du zum Sportplatz? Mit dem Bus, das dauert etwa 30 bis 40 Minuten.
Was gefällt Dir am Walking Football? Es ist etwas anders wegen der Regeln, und ich mag es, mit den älteren Spielern zusammenzuspielen. Das langsamere Tempo ist gut für mich. Ich helfe auch bei den „Alten Herren“ aus, zum Beispiel beim Hallenturnier, den offenen Werner Stadtmeisterschaften. Da habe ich sogar ein Tor geschossen und eine Vorlage gegeben! Wir wurden Zweiter.
Wie bist Du zum SuS Rünthe gekommen? Durch Sebbe, der auch in den Hellweg-Werkstätten spielt und hier beim Walking Football und den „Alten Herren“ dabei ist.
Wie geht es Dir beim SuS Rünthe? Gut! (lacht und strahlt) Ich werde so akzeptiert, wie ich bin. Das ist schön, es wird Rücksicht genommen.
Was war dein tollstes Erlebnis? Die Werner Stadtmeisterschaften, weil ich ein Tor geschossen habe und wir Zweiter geworden sind. Und dass ich bei der nächsten Mannschaftsfahrt nach Willingen dabei bin.
Worauf bist Du stolz? Dass ich hier spielen darf! Ich freue mich, dass ich beim SuS Rünthe dabei bin und bleiben darf.
Gemeinsam mehr als nur ein Spiel
Die Geschichte von Jan zeigt, dass Walking Football viel mehr ist als nur ein Sport. Walking Football wird auch vom FLVW (Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen) als Gesundheitssport geführt. Es ist eine Chance für Menschen wie ihn, sich in einer Mannschaft willkommen zu fühlen, Teil einer Gemeinschaft zu sein und ihren Platz zu finden. Auch ein 72 jähriger hatte nach vielen Jahren der Pause wieder die Fußballschuhe geschnürt und auch jüngere Leute, die nach einem Kreuzbandriss, hier im Walking Football ihrer Leidenschaft, dem Fußball, wieder nachgegen können. Beim SuS Rünthe wird Inklusion aktiv gelebt. Hier zählt nicht, wie schnell man läuft( bzw. beim Walking Football geht) oder wie hart man schießt – sondern wie man miteinander umgeht.
Sepp Herberger hat gesagt; „Wichtig ist auf´n Platz!“, aber für uns als Dorfverein ist auch neben dem Platz wichtig.
Erste Kinderkonferenz in Bergkamen: Ein Schritt in Richtung Mitbestimmung und Beteiligung
Im Rahmen der Kinder- und Jugendpartizipationstage „Next Level!“ fand am 24.01. die erste Kinderkonferenz in Bergkamen statt. Das städtische Kinder- und Jugendbüro (kijub) hatte die Klassensprecher*innen der 5. Klassen der Bergkamener Schulen eingeladen, die sich in einem inspirierenden und interaktiven Rahmen mit ihren Rechten und Möglichkeiten auseinandersetzten.
Die Konferenz begann im Sitzungssaal 2 des Bergkamener Ratstraktes, wo die Teilnehmer*innen der Freiherr-vom-Stein Schule und des Städtischen Gymnasiums die Gelegenheit hatten, den Ratssaal zu besichtigen und mehr über die Funktionsweise des Rates und den Abläufen von Ratssitzungen zu erfahren. Im Mittelpunkt der Kinderkonferenz standen dann aber vor allem die Kinderrechte, die Rechte und Möglichkeiten von Klassensprecher*innen sowie das Recht der Mitbestimmung und Beteiligung.
In vier spannenden Workshops konnten die Kinder ihre Ideen und Wünsche für Bergkamen und den eigenen Schulen kreativ zum Ausdruck bringen. Im ersten Workshop ging es um die Erstellung einer XXL-Collage zum Thema Freizeitaktivitäten in Bergkamen – Was gibt es? Was wäre toll, wenn es das geben würde? – die im neu eröffneten „Freiraum“ ausgestellt ist. Der zweite Workshop bot die Möglichkeit mit Hilfe einer Greenscreenbox und einer entsprechenden App in den Dreh von Stop Motion Filmen hereinzuschnuppern. Mit Mikrofonen und Aufnahmegeräten ausgerüstet, entwickelte eine Gruppe Interviews zu dem Thema „Klassensprecher*in“. Die Kinder interessierte, warum und wie man gewählt wurde und welche Möglichkeiten es gibt, für die eigene Klasse und Schule, etwas zu bewirken. Alle Schüler*innen der Kinderkonferenz nahmen zudem an der digitalen Umfrage zu Freizeitaktivitäten und Möglichkeiten in Bergkamen teil, die im Rahmen von Next Level! entwickelt worden ist.
Die Kinder zeigten sich äußerst engagiert und begeistert von der Möglichkeit, ihre Ideen zu äußern und aktiv an der Gestaltung ihrer Umgebung mitzuwirken. Der Tag fand seinen Abschluss mit einem gemeinsamen Pizzaessen, bei dem die Teilnehmer*innen ihre Eindrücke und Erfahrungen austauschten.
Die erste Kinderkonferenz in Bergkamen war ein voller Erfolg und ein guter Schritt in Richtung einer stärkeren Einbindung der Kinder in Entscheidungsprozesse. Das Team des Kinder- und Jugendbüros ist zuversichtlich, dass diese Veranstaltung nicht nur das Bewusstsein für Kinderrechte stärkt, sondern auch die Stimme der Kinder in der Stadt Bergkamen hörbar macht.