Offener Treff für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren in der Ökologiestation
Diese offenen Treffen sind für alle, die gerne draußen sind, am Feuer sitzen, mit Dingen – die uns die Natur im Laufe des Jahres schenkt – handwerkeln, singen, die eigenen Wissensschätze teilen oder erweitern möchten. Wildnispädagogin Sandra Bille und Yoga-Lehrerin Birgit Lübeck treffen sich mit den Teilnehmenden entlang der besonderen Jahreszeiten, um in Gemeinschaft ins Tun zu kommen, sich auszutauschen und unsere Naturverbindung zu stärken. Der offene Treff wird am Sonntag, 23. Juni 2024 in der Zeit von 15.30 – 18.00 Uhr auf dem Gelände der Ökologiestation angeboten. Teilnahme gegen eine kleine Spende.
Veranstalter sind das Umweltzentrum Westfalen und Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V.
Klabauter und Co.: Spendendose des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensts ist immer dabei
Koordinationsfachkraft Andrea Schmelzer (Mitte) freut sich gemeinsam mit Gabi und „Walla“ Waldemar Bussmann über den beeindruckenden Inhalt der Spendendose.
Ob Stadtfest, Geburtstagsfeier oder Seniorenheim – wo „Klabauter und Co.“ aus Bergkamen auftauchen, ist Stimmung garantiert. Im Repertoire mit MitsingGarantie finden sich Schlager und Evergreens. Die muntere Truppe macht für ihre Zuhörerschaft jeden Tag zu einem gelingenden. „Klabauter und Co.“, das sind die Klabauter-Band, deren Motor Christel „Chrissy“ Gröhling ist, und Gabi Bußmanns
Selbsthilfegruppe „Pflegende Angehörige“, die beide vor rund zwei Jahren zueinander gefunden haben und seither jeden 2. Montag eines Monats zu der erfolgreichen Veranstaltung „Singen für Körper, Geist und Seele“ in den Gemeindesaal St. Michael, Lindenstraße 22 in Bergkamen-Weddinghofen, einladen.
Der Titel ist Programm, denn die Musiker und Sänger*innen begegnen den Widrigkeiten des Lebens mit Musik: „Musik tut einfach gut. Und – machen wir uns nichts vor, ob Lungenprobleme, Depressionen oder andere gesundheitliche Beeinträchtigungen; jedes
Mitglied unserer Band hat sein Päckchen zu tragen“, sagt Bußmann über das SelbsthilfeAngebot. Deshalb haben alle Mit-Musizierenden auch ein großes Herz für die Kinder und Jugendlichen, die vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst in Lünen (AKHD Lünen)
begleitet werden und zählen zu den treuesten Unterstützern des Dienstes.
Bei Konzerten haben „Klabauter und Co.“ die AKHD-Spendendose immer im Gepäck. Ist sie voll, tragen sie sie in die Räume des AKHD Lünen. So auch diesmal: „Ich habe mit dem Frühstücksmesser gestopft, damit noch ein bisschen mehr reinging“, erzählt Gabi Bußmann
und lacht. Die stolze Bilanz von drei Auftritten: 512,66 Euro. Da freuten sich auch Bußmann und deren Mann „Walla“ Waldemar, der mittlerweile bei den Klabautern das Cajon und diverse Percussions bedient und gelegentlich auch den Gesangspart übernimmt, sehr. Und damit sie beim nächsten Auftritt nicht wieder mit dem Buttermesser prokeln müssen, gab´s vom AKHD Lünen gleich noch eine zweite Spendendose für den nächsten Auftritt.
Wenn die Bußmanns von ihren Auftritten erzählen, gestikulieren die beiden lebhaft, wobei die Seemann-Tattoos an den Ringfingern auffallen. Ein geheimes Klabauter-Zeichen? „Nee. Die haben wir uns nach 40 Ehejahren machen lassen – die Ringe haben wir eh immer liegen gelassen“, sagt „Walla“ und lacht. Ein schlechtes Omen kann das nicht gewesen sein. Mittlerweile sind die beiden im 52. Ehejahr angekommen. Apropos Jahrestage: Das nächste Mitsing-Konzert von „Klabauter und Co.“ findet am 10. Juni 2024 von 15 bis 18 Uhr in den Räumen der Kirchengemeinde St. Michael in Bergkamen und erneut zugunsten des AKHD Lünen statt. Es zugleich auch der zweite Geburtstag der Gemeinschaftsaktion. Und darauf wird dann sicherlich auch mit dem einen oder anderen Eierlikör angestoßen. Wer es an diesem Tag nicht zum Konzert schafft –jeden 2. Montag eines sind Mitsingende und Interessierte willkommen. Anmeldungen zu den Konzerten und Auskünfte: Christel Gröhling, Tel. 0174/625 48 37.
Weitere Auftritte sind in Planung, unter anderem: 5. Juni, 15 Uhr, „Eine musikalische Reise durch Europa“; Begegnungsstätte „Zur Gemütlichen Schranke“ im Hbf. Lünen. 30. Juni, 15-21 Uhr; Kundgebung gegen rechts, Willy-Brandt-Platz Lünen. 27. Juli, Sommerfest im Seniorentreff Holzwickede. 12. Oktober, Herbstfest, Bürgerhaus in Selm.
Sparkasse unterstützt den Stadtjugendring mit 27.500 Euro
Auch in diesem Jahr wird die Arbeit und das Engagement für Kinder und Jugendliche des Stadtjugendrings Bergkamen e. V. durch die Sparkasse Bergkamen-Bönen belohnt: Tobias Laaß und Jörg Jandzinsky, Vorstand der Sparkasse Bergkamen-Bönen, überreichten einen Scheck über € 27.500,00 an den Stadtjugendring Bergkamen, vertreten durch den 1. Vorsitzenden Christian Stork, den 2. Vorsitzenden Karl-Heinz Chuleck und Geschäftsführer Arne Vogt. Die neue Generation in Bergkamen zu unterstützen, sieht die Sparkasse als eine wichtige Aufgabe an. In der Tat kommen zur Zeit etwa 800 Bergkamener Kinder und Jugendliche in 15 verschiedenen Vereinen und Gruppen in den Genuss dieser Förderung.
Die Spende ermöglicht diverse Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche; so werden neben dem traditionellen Theaterfestival für Kinder auch die Ferienfreizeiten finanziell unterstützt. Des weiteren ist wieder ein Markt der Kinderrechte im Herbst geplant sowie die JuLeiKa-Schulung (JugendLeiterKarte) mit rund 20 Teilnehmern, die letztes Jahr großen Anklang fand.
Rückgang der Arbeitslosenzahl im Kreis Unna und auch in Bergkamen
Im Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 199 auf 15.910. Im Vergleich zu Mai 2023 stieg die Arbeitslosigkeit um 838 (+5,6 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 7,3 Prozent und lag damit auf Vorjahresniveau.
„Erfreulicherweise hat sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Mai nicht fortgesetzt, stattdessen ist es zu einem spürbaren Rückgang von knapp 200 arbeitslosen Menschen im Kreis Unna gekommen“, beschreibt Agenturchef Thomas Helm die aktuelle Situation und ergänzt: „Dieser Rückgang liegt sogar über dem landesweiten Durchschnitt.“ Besonders erfreulich sei laut Thomas Helm die verbesserte Lage von ausländischen, schwerbehinderten sowie langzeitarbeitslosen Personen: „Diese Personengruppen haben es traditionell schwerer, den Weg in Arbeit zu finden, weswegen diese Tendenz umso mehr belegt, dass die regionale Wirtschaft trotz verhaltener Konjunkturprognosen auf Fachkräfte angewiesen ist und diese ungebrochen einstellt. Dies dürfte auch ein Anreiz für viele Menschen sein, die eigene Qualifikation auf den Prüfstand zu stellen und sich zu Möglichkeiten und Förderungen von Arbeitsagentur und Jobcenter beraten zu lassen.“
Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In sieben der zehn Kommunen des Kreises Unna nahm die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat ab. Den stärksten Rückgang verzeichnete Werne (-4,5 Prozent bzw. 37 auf 778). Danach folgen Bergkamen (-2,8 Prozent bzw. 65 auf 2.240), Holzwickede (-2,7 Prozent bzw. 13 auf 462), Lünen (-1,7 Prozent bzw. 85 auf 4.796), Unna (-1,5 Prozent bzw. 30 auf 1.991), Bönen (-1,5 Prozent bzw.
11 auf 728) und Schwerte (-0,1 Prozent bzw. zwei auf 1.680). In Kamen stieg die Arbeitslosigkeit leicht an (+0,1 Prozent bzw. zwei auf 1.731), ebenso in Fröndenberg (+2,2 Prozent bzw. 13 auf 591) und Selm (+3,3 Prozent bzw. 29 auf 913).
IG BCE Weddinghofen lädt zum Klönabend ein und fordert zur Teilnahme an der Europawahl auf
Mario Unger.
Die IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen lädt am Samstag, 15. Juni, ab 18 Uhr zum beliebten Klönabend auf der Terrasse des Kleingartenvereins ‘‘Im Krähenwinkel‘‘ ein. Es gibt, wie immer, Spezialitäten vom Grill, Salate und gekühlte Getränke. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Vereinsheim statt. Die Betreuer ( Hauskassierer) der einzelnen Bezirke, der Kassierer Horst Wolgast und der Vorsitzende Mario Unger nehmen ab sofort die Anmeldungen für diese Veranstaltung entgegen.
Des Weiteren fordert der Vorstand der Ortsgruppe seine Mitglieder auf, am 9. Juni wählen zu gehen. „Die Bürgerinnen und Bürger wählen an diesem Tag, wer sie in den nächsten Jahren im europäischen Parlament vertritt. Dies ist somit eine zukunftsweisende Wahl. Man darf den Rechtpopulisten nicht das Feld überlassen. Es darf bei diesen Wahlen nicht zu einem politischen Erdbeben kommen. Deshalb fordern wir nicht nur unsere Mitglieder, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger auf, von ihrem demokratischen Grundrecht Gebrauch zu machen und wählen zu gehen. Wählen gehen heißt auch Demokratie stärken“, heißt es in einer Erklärung der Ortsgruppe.
Lions BergKamen begrüßen Gäste aus Kamerun
Maureen und Charles Morfaw bedanken sich bei Dr Hubert Brinkschulte, Dr Uwe Liedtke und Michael Blumrich vom Lionsclub BergKamen für die Unterstützung (v.l.). Foto: Privat
Besuch aus Afrika konnten vor wenigen Tagen Mitglieder des Lionsclubs BergKamen empfangen. Maureen und Charles Morfaw studierten in Deutschland und kehrten nach ihren Studienabschlüssen nach Dschang in Kamerun zurück. Seit 2003 arbeiten sie dort am Aufbau eines Bildungszentrums. Begonnen hatten sie mit einer bescheidenen Dorfschule, in der zu Beginn rund 90 Kinder unterrichtet wurden. Inzwischen besteht das Schulzentrum „Rainbow School“ aus einem Kindergarten, einer Grundschule, einer Sekundarstufe und einem Gymnasium. Rund 1200 Schülerinnen und Schüler lernen hier, unterrichtet von rund 90 Lehrerinnen und Lehrern. Gerade ist das engagierte Ehepaar dabei, noch eine Berufsschule aufzubauen.
Seit 2008 unterstützt der Lionsclub BergKamen dieses beispielhafte Projekt mit Geld- und Sachspenden. So konnte mit der ersten Spende des Clubs – sie betrug etwa den Gegenwert eines Kleinwagens – ein Großteil des zweiten Schulneubaus finanziert werden. Auch für das
neue Projekt „Berufsschule“ engagieren sich die Lions aus Bergkamen und Kamen. Neben einer Spende, die sie jetzt übergeben konnten, werden sie in einigen Wochen einen Container mit Schulmöbeln auf den Weg nach Kamerun bringen.
Auch Kamener und Bergkamener Bürgerinnen und Bürger engagieren sich für das Schulprojekt in Kamerun. Mit Patenschaften helfen sie bedürftigen Familien in Dschang und Umgebung, die das – bescheidene – Schulgeld in der Rainbow School allein nicht aufbringen
könnten.
Bei ihrem Besuch in Kamen brachten Maureen und Charles Morfaw ihre Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck, dass sie sich auf die Unterstützung aus Kamen und Bergkamen immer verlassen konnten.
Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag in der Auferstehungskirche wieder geöffnet
Die Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 25. Mai, in der Auferstehungskirche, Goekenheide 7 in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen.
Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.
Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.
AWO-Familienzentrum Wackelzahn bietet Besichtigungstermine an
Das AWO-Familienzentrum Wackelzahn, Am Wiehagen 32, bietet in den kommenden Wochen mehrere Besichtigungstermine an, bei denen Sie unsere Räumlichkeiten, das pädagogische Konzept und Team näher kennenlernen können.
Um an einer Besichtigung teilzunehmen, bittet das Familienzentrum um eine vorherige Anmeldung unter der Rufnummer 02307/87896 oder per Mail wackelzahn@awo-rle.de an.
Besichtigungstermine
Datum
Uhrzeit
Freitag, 24.05.2024
10:00 Uhr
Freitag, 14.06.2024
14:00 Uhr
Dienstag, 25.06.2024
10:00 Uhr
Dienstag, 23.07.2024
10:00 Uhr
Freitag, 09.08.2024
14:00 Uhr
Dienstag, 20.08.2024
10:00 Uhr
Freitag, 06.09.2024
13:00 Uhr
Dienstag, 17.09.2024
10:00 Uhr
Freitag, 04.10.2024
13:00 Uhr
Dienstag, 15.10.2024
10:00 Uhr
„Frische Brise im Salon!“ – ein voller Erfolg!
„Eine Wucht wars“, meinte eine Besucherin der insgesamt knapp 200 anwesenden Gäste im Anschluss an das siebte inklusive Salonmusikkonzert am vergangenen Dienstag im „studio theater bergkamen“.
Vor dem Konzert gab es in der Cafeteria zur Einstimmung Akkodeonmusik.
Die rund 35 mitwirkenden Musikerinnen und Musiker des „Sinfonischen Blasmusikorchesters BOB“ sorgten, unter der Leitung von Thorsten Lange-Rettich, für die versprochene frische Brise im Salon. Durch die vielfältige musikalische Mischung, die eingestreuten Redebeiträge der Musizierenden und die mitreißenden perkussiven Showeinlagen, wurde in der weit mehr als 60-minütigen Spielzeit unheimlich viel geboten. Beschwingtes Mitklatschen, reichlich Applaus und positive Zurufe zeigten die Begeisterung des Publikums deutlich an. Für die reibungslosen Übergänge zwischen den Stationen des Konzerts sorgte, in gewohnt charmanter Weise, Anne Horstmann als Moderatorin.
Organisiert wurde das siebte inklusive Salonmusikkonzert durch das Bergkamener Netzwerk Demenz und die Musikakademie Bergkamen. „Ein großer Dank gilt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die dieses Format zu einem Erfolg gemacht haben. Ganz besonders möchte ich dabei den Schülerinnen und Schülern der Pflegeschule Kolping danken. Ohne sie wäre diese Veranstaltung so nicht möglich gewesen. Mein Dank gilt ebenfalls Josef Kurek, der die musikalische Einstimmung vor Beginn des Konzerts übernahm. Zudem möchte ich auch dem Regionalbüro für Alter, Pflege und Demenz in Dortmund für die Unterstützung in der Vorbereitung danken“, teilt Tobias Stacke stellvertretend für das Bergkamener Netzwerk Demenz mit.
Auch im kommenden Kalenderjahr soll wieder ein inklusives Salonmusikkonzert stattfinden.
Abschied von Netzwerk-Gründungsmitglied Anke Jauer: Gleichstellungsbeauftragte im Kreis Unna sagen „Tschüss“
Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna verabschieden ihre langjährige Mitstreiterin Anke Jauer (1. Reihe, 3.v.r.), Gründungsmitglied des Netzwerks „Frau & Beruf“.
Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna verabschiedeten sich jetzt schweren Herzens von ihrer langjährigen Wegbegleiterin Anke Jauer. Anke Jauer verlässt zum Monatsende die Wirtschaftsförderung Kreis Unna, für die sie im Team Fachkräftesicherung im Bereich „Frau & Beruf“ lange Zeit aktiv war.
Die Expertin gehörte als Gründungsmitglied von Anfang an zum kreisweiten Netzwerk „Frau & Beruf“ und hinterlässt große Fußstapfen. In erfolgreicher Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Unna und weiteren Akteur*innen rund um den heimischen Arbeitsmarkt brachte Anke Jauer vielfältige Veranstaltungskonzepte, darunter ungezählte Workshops, Fortbildungen und digitale Treffen auf den Weg.
„Wir werden Anke Jauers Expertise sehr vermissen“, sagt Bergkamens Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper. Im Rahmen der jüngsten Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Unna in Fröndenberg. „Ihre ausgewiesene Fachkompetenz im Themenfeld Frau & Beruf hat viele unserer Projekte sehr bereichert.“
Unverzichtbar im Kreis Unna: Bundestagspräsidentin dankt Ehrenamtlichen aus dem Brand- und Katastrophenschutz
Die drei Förderchecks gingen an Ortsverbände von der DLRG und dem DRK. Foto: Volker Meier – Kreis Unna
Anerkennung, Dank und Wertschätzung – und zwar von höchster Stelle: Das ist die Idee hinter dem Empfang von Landrat Mario Löhr für Ehrenamtliche aus dem Brand- und Katastrophenschutz. Und diesmal hatte der Gastgeber fürwahr Unterstützung von ganz oben.
300 Ehrenamtliche aus Brand- und Katastrophenschutz
Zum zweiten Mal haben Landrat Mario Löhr und seine beiden Stellvertreter Ehrenamtliche aus dem Brand- und Katastrophenschutz zum Empfang eingeladen. 300 Mitglieder aus Feuerwehren, Ortsverbänden von DLRG, DRK, THW und Maltesern im Kreis Unna sowie das Team der Notfallseelsorge und weitere Kräfte aus dem Katastrophenschutz folgten am Samstag, 11. Mai der Einladung in die Stadthalle Kamen.
Hier gaben den ehrenamtlichen Männern und Frauen neben den Landräten und Vertretern des Kreistags auch Abgeordnete und Bürgermeister aus dem Kreis Unna die Ehre – und mit Bundestagspräsidentin Bärbel Bas eben auch eine Festrednerin von höchster Stelle.
Bundestagspräsidentin Bas: „Brauchen Menschen wie Sie!“
Bundestagspräsidentin mit Landrat a.D. Michael Makiolla (rechts) und Mitgliedern des DRK. Foto: Volker Meier – Kreis Unna
Die Bundestagspräsidentin betonte, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft sei. „Demokratie lebt vom Ehrenamt“, zitierte sie Theodor Heuss. Und auch heute gelte: „Eine freiheitliche Demokratie braucht eine aktive Bürgerschaft. Sie braucht Menschen, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihre Fähigkeiten für das Gemeinwohl einsetzen. Menschen wie Sie!“, rief sie ihren rund 300 Zuhörern zu. Das Ehrenamt sei gerade in Gemeinden und Landkreisen von großer Bedeutung, sagte sie mit Verweis auf rund 6 Millionen Menschen allein in Nordrhein-Westfalen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich und unentgeltlich engagierten. „Das bürgerschaftliche Engagement macht unsere Städte und Gemeinden erst zu Orten der Gemeinschaft, schafft ein gutes Miteinander und stärkt die Gemeinschaft.“
Landrat Löhr: „Respekt vor denen, die was tun!“
Insbesondere im Brand- und Katastrophenschutz ist das Ehrenamt eben auch unverzichtbar – so hat Gastgeber Landrat Mario Löhr den Abend denn auch überschrieben. Er nutzte den Empfang deshalb auch, um den Männern und Frauen den Rücken zu stärken. Unter anderem forderte er einmal mehr konsequente Maßnahmen zum Schutz von Einsatzkräften ein, die sich in Einsätzen immer häufiger Gewalt ausgesetzt sehen. „Sie wollen helfen, retten und löschen. Sie haben alle das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Anerkennung statt Schmähung. Ich glaube, wir brauchen eine Offensive zur Verteidigung der Würde derer, die sich einbringen, die die Gesellschaft zusammenhalten und Dienst am Menschen tun.“ Es sei ihm wichtig, diesen Anspruch in die Gesellschaft zu tragen, so Löhr. „Respekt vor denen, die was tun – und nicht nur glotzen, lästern, filmen oder sich abwenden – das ist das Mindeste!“
Förderschecks zu je 1.000 Euro verlost
Als kleine Geste der Anerkennung verlosten die Landräte unter den anwesenden Organisationen noch drei Förderschecks zu je 1.000 Euro. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas zog die Lose – und sorgte so bei den Delegationen der DLRG-Ortsverbände Selm und Unna-Massen sowie des DRK-Kreisverbandes Lünen für große Freude.
Für eine Überraschung sorgten im Rahmen der Verlosung übrigens die Vertreterinnen und Vertreter des THW Lünen. Die hatten eigentlich das nötige Losglück, gaben ihren gewonnen Förderscheck über 1.000 Euro dann aber wieder für eine andere Organisation frei; als Einsatzorganisation des Bundes sei das THW schließlich weniger auf zusätzliche Gelder angewiesen als andere Organisationen, begründeten sie ihre Entscheidung. Spontanität bewies auch Elke Kappen, Bürgermeisterin der Stadt Kamen: Sie stiftete 300 Euro zugunsten der Jugendarbeit einer anwesenden Organisation – so kam dann auch noch die Feuerwehr Werne zu einem kleinen Geldsegen.
Der Empfang zu Ehren Ehrenamtlicher aus dem Brand- und Katastrophenschutz fand nach der Premiere 2023 in Unna nun zum zweiten Mal statt – und soll sich fest im Jahreskalender etablieren. „Engagement wie Ihres ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte Martin Wiggermann als stellvertretender Landrat. „Aber es soll für uns eine Selbstverständlichkeit sein, Ihnen die Anerkennung und Wertschätzung entgegenzubringen, die Sie für Ihren Einsatz verdienen!“ PK | PKU