In Bergkamen wird es auch zu Beginn des diesjährigen Herbstes wieder um die Themen Alter, Pflege und Demenz gehen. Anlass ist der 30. „Welt-Alzheimertag“ am 21. September und der „Internationalen Tag der Älteren“ am 1. Oktober. Für Bergkamen organisiert das Bergkamener Netzwerk Demenz in gewohnter Weise für Sie die kostenfreien Veranstaltungen und Angebote.
„Ich freue mich riesig, dass wir Netzwerk abermals ein breites Portfolio an Angeboten aufstellen konnten. So können wir zum Beispiel in Kooperation mit der VKU gleich zwei Rollatorentrainings, unter anderem für die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegezentren, anbieten. Es wird auch eine gemeinsame Singe-Aktion am 30.September mit den Klabautern geben. Sogar die bekannte Fotoausstellung „Demenz ein Gesicht geben“ wird ab dem 05. Oktober zu bestaunen sein können“, berichtet Tobias Stacke, der derzeitige Sprecher des Netzwerks und ergänzt: „Ein Highlight für mich ist der Aktionstag rund um die Themen Alter, Pflege und Demenz am 27. September im Pestalozzihaus. Hier finden interessante Aktionen und Vorträge statt und es besteht die Möglichkeit vor Ort Fragen bei den Profis loszuwerden.“
Details zu den Veranstaltungen und Aktionen werden rechtzeitig bekannt gegeben. Wer sich allerdings jetzt schon informieren möchte, dem stehen mehrere Wege offen. Zum einen finden sich Informationen auf dem Flyer des Kreises „Älter werden und Leben mit Demenz – gemeinsam im Kreis Unna“ – wo auch andere Aktionen im gleichen Zeitraum im Kreis beworben werden. Zum anderen gibt Homepage der Stadt Bergkamen ebenfalls Auskunft über die Veranstaltungen.
Sie können das Bergkamener Netzwerk Demenz auch telefonisch kontaktieren (02307 / 965-141) oder eine E-Mail schrieben (netzwerkdemenz@bergkamen.de).
48 Auszubildende starten bei Bayer in Bergkamen ins Berufsleben
Gemeinsam mit den weiteren Auszubildenden des Jahrgangs 2024 wurden Leon Lerch, Dilek Duru, Ceren Cakir (3.-5. von links) und Germain Giersbach (rechts) von Thomas Wessa, Leiter Supply Center Bergkamen (2. von rechts), Denis Panknin, Leiter Standortmanagement Bergkamen (2. von links) und Thomas Spies, im Ausbildungsbereich von Bayer als Berufsgruppenleiter zuständig für Bergkamen, begrüßt. Foto: Bayer AG
Neue Talente für den Bayer-Standort Bergkamen: Heute starten 48 Auszubildende am größten Produktionsstandort von Bayer für pharmazeutische Wirkstoffe ins Berufsleben.
„Wir freuen uns, dass die jungen Menschen sich für eine Ausbildung bei uns entschieden haben. Damit eröffnen sie sich eine gute berufliche Perspektive“, sagt Thomas Wessa, Leiter Supply Center Bergkamen. „Unser Standort ist auf junge Talente angewiesen, die unseren Bedarf an Fachkräften decken und die sich mit neuen Ideen in unsere Teams einbringen. Wir heißen die neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen!“
Die Schulabgänger und Schulabgängerinnen werden innerhalb von drei bzw. dreieinhalb Jahren in folgenden Berufen ausgebildet zu: Anlagenmechanikern, Chemielaboranten, Chemikanten, Elektronikern für Automatisierungstechnik, Kaufleuten für Büromanagement und Mechatronikern. „Es freut uns, dass 13 weibliche Auszubildende dem neuen Jahrgang angehören“, betont Thomas Wessa. Dies entspricht einem Anteil von rund einem Viertel aller Auszubildenden.
„In der Ausbildung legen wir auf die Vermittlung sowohl der fachlichen als auch der sozialen Kompetenzen wie Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit Wert“, erläutert Thomas Spies, der im Ausbildungsbereich von Bayer als Berufsgruppenleiter für Bergkamen zuständig ist.
Zudem werden Auszubildende immer auch in Veranstaltungen einbezogen. Entsprechend gestalten Auszubildende älterer Jahrgänge den heutigen Willkommenstag für die neuen Kolleginnen und Kollegen mit und geben diesen praktische Tipps zum Ausbildungsstart.
Bewerbungen für Ausbildungsjahrgang 2025 noch möglich
Seit Juli 2024 sind Bewerbungen, gegliedert nach einzelnen Berufen, für eine Ausbildungsstart im kommenden Jahr 2025 über www.ausbildung.bayer.de möglich. Das Ausbildungsportal bietet zudem umfassende Informationen über die Ausbildungsberufe bei Bayer.
Der Bayer-Industriepark Bergkamen
Der Standort von Bayer in Bergkamen ist ein Industriepark für die chemisch-pharmazeutische Produktion. Er ist der größte Produktionsstandort von Bayer für pharmazeutische Wirkstoffe. Im Supply Center Bergkamen sowie den Bereichen der Infrastruktur-Dienstleistungen und des Standortmanagements sind insgesamt circa 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschließlich Auszubildenden in acht Berufen tätig. Bayer ist der größte Arbeitgeber und eines der Unternehmen mit der höchsten Ausbildungsquote in der Region.
Weltweit bekannt und führend ist der Standort seit mehr als sechs Jahrzehnten für die Herstellung von hormonellen Wirkstoffen für Produkte der Empfängnisverhütung und der Frauengesundheit sowie für die Produktion von Kontrastmitteln. Das erste Kontrastmittel der Welt für die Magnetresonanztomografie wurde 1988 in Bergkamen produziert. Zudem stellt Bayer hier Wirkstoffe für innovative Therapeutika her. Im Jahr 2023 investierte das Unternehmen rund 50 Millionen Euro in den Standort Bergkamen.
Im Bayer-Industriepark Bergkamen produziert zudem die Lanxess Organometallics GmbH mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedene metallorganische Verbindungen. Sie ermöglichen die gezielte Herstellung von Kunststoffen, Feinchemikalien und Pharmaka. Zudem sind sie essenziell bei der Herstellung von Halbleitern und Photovoltaik-Modulen sowie bei Anti-Korrosionsbeschichtungen im Automobilbau und bei der Beschichtung von Glas.
Ebenfalls ansässig ist die Huntsman Advanced Materials (Deutschland) GmbH. Rund 65 Mitarbeitende stellen Härter für Epoxidharze, Druckfarbenharze und Schmelzklebstoffe her. Diese finden in den Bereichen Transport, Flugzeug- und Automobilbau, Energieerzeugung, Elektronik sowie Korrosions- und Bautenschutz Anwendung.
IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen lädt zum politischen Frühschoppen ein
Der Vorstand der IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen.
Die IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen führt am Samstag, 7. September, um 11.00 Uhr auf der Terrasse des Kleingartenvereins „ Im Krähenwinkel“ ihren politischen Frühschoppen durch (bei schlechtem Wetter im Vereinsheim). Die Mitglieder der Ortsgruppe und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich dazu eingeladen.
Als Gäste haben sich die Mitglieder der Fraktionen aus dem Rat der Stadt Bergkamen angekündigt. Sie sollen den Mitgliedern der Ortsgruppe und den Bürger/ innen zu bestimmten Themen Rede und Antwort stehen.
Dazu erklärt der Vorstand der IG BCE-Ortsgruppe: Als Dauerbrenner entpuppt sich hierbei die Nahversorgung in Weddinghofen, man könnte auch sagen „Die unendliche Geschichte“.
Weitere Themen, so haben wir es erfahren, werden die Bebauung in Weddinghofen, die Buslinie S30 und die Fertigstellung der L821n und deren Auswirkung auf den Verkehr auf der Schulstraße haben.
Wann wird das Bad in Betrieb genommen.
Angebote für Jugendliche werden auch auf der Agenda sein.
Wir als Vorstand der Ortsgruppe wollen auch die Kommunalwahl 2025 thematisieren. Erfahren unsere lokalen Politiker eigentlich noch eine Wertschätzung durch unsere Bürgerinnen und Bürger?
Wie muss Politik sich verändern, um das Feld nicht den Populisten zu überlassen?
Sind Kommunalwahlen nur noch örtlich begrenzte Bundestagswahlen?
Schlägt sich die schlechte Stimmung im Bund auf das Wahlergebnis bei der Kommunalwahl aus?
Nimmt man Kommunalpolitik überhaupt noch wahr?
All das sind nur einige Fragen, auf die man gerne Antworten hätte.“
Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag in der Auferstehungskirche wieder geöffnet
Die Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist auch am Samstag, 31. August, in der Auferstehungskirche, Goekenheide 7 in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen.
Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.
Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.
Der vierte Markt für Kinderrechte des Bergkamener Stadtjugendrings
Sport, Freizeit, Spiel – aber auch der Schutz vor Krieg, Gefahr und Gefährdungen sind die unveräußerlichen Rechte der Kinder, die in der UN-Kinderrechtskonvention aufgezählt werden. „Gebt den Kindern ihre Rechte!“, ist daher auch in diesem Jahr das Motto des Marktes für Kinderrechte, der nun mittlerweile zum vierten Mal vom Stadtjugendring Bergkamen e.V. organisiert wird und damit zu einem festen Bestandteil der Bergkamener Großveranstaltungen geworden ist.
Am 07.09.2024, in der Zeit von 14.00 Uhr – 17.30 Uhr, wird daher der Stadtjugendring – rund um den Stadtmarkt – an fast 20 Stationen auf ausgewählte Kinderrechte aufmerksam und für die Besucher:innen erlebbar machen.
Bewegung, Kreativität und Spaß stehen hierbei im Vordergrund. Hierfür sorgen auch in diesem Jahr die teilnehmenden Vereine und Organisationen: die Familienzentren und Kindertageseinrichtungen der AWO, der Stadt Bergkamen und der katholischen Kirche, dem Offenen Ganztag der Preinschule und der Jahnschule, dem Pfadfinderstamm Pendragon, der Schreberjugend, der Friedenskirchengemeinde, der Stadtbibliothek mit ihrem Förderkreis, dem städtischen Kinder- und Jugendbüro (kijub), der Jugendkunstschule, Unicef Hamm und Dortmund sowie den Naturfreunden und den Motorsportfreunden Overberge .
„Auch dieses Jahr werden wieder viele wunderschöne kostenlose Angebote für Kinder dabei sein – außerdem gibt es auch eine besondere Modellmodelage-Aktion“, freut sich der Vorsitzende des Stadtjugendrings Christian Stork. Neben den Angeboten an den Ständen gibt es auch Kurzvorführungen einiger Gruppen und eine abschließenden Zirkus-Comedy-Show. Bei der Veranstaltung findet Bewegung in Form einer Hüpfburg oder im Tanz genauso seinen Platz wie das kreative Basteln, Schminken und Gestalten. Vielseitige Angebote der Stadtbibliothek können zudem bestaunt werden.
„Insgesamt geht es aber wieder darum, Kinder in ihren Rechten zu stärken und sie ihnen näher zu bringen. Zudem wollen wir auch den Eltern signalisieren, dass Kinder Rechte haben!“, fasst Stork die Veranstaltung zusammen.
Das komplette Programm ist kostenlos und die Kinder können mittels ihrer Spielkarte sogar ein paar leckere Snacks und Getränke erhalten. Erwachsene werden hierfür um eine Spende gebeten.
Für die Veranstaltung wird die Straße „Am Wiehagen“ im Bereich des Marktplatzes zwischen 13:00 und 18:30 Uhr gesperrt.
Tag der offenen Tür in sechs Bergkamener Pflegeeinrichtungen: Pflegeberufe zum Anfassen
Pflegeberufe sind vielseitig, abwechslungsreich, verantwortungsvoll und – nicht zu unterschätzen – absolut krisensicher! Aktuell sind mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Tendenz deutlich steigend. Gute Perspektiven also für Pflegefachassistentinnen, Altenpfleger, Heilerziehungspflegerinnen und andere Berufe in der Pflege. Wer mehr über diese Berufsfelder und die damit verbundenen Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten erfahren möchte, ist am Donnerstag, 5. September, von 10 bis 15 Uhr herzlich zum Tag der offenen Tür in verschiedenen Bergkamener Pflegeheimen und Pflegeschulen eingeladen.
Noch nie waren Pflegefachkräfte so wichtig wie heute. Das Durchschnittsalter der Menschen steigt kontinuierlich – Stichwort „Demographie“ – und damit auch die Anzahl derjenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind, weil sie ihren Alltag nicht mehr allein bewältigen können. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Bergkamen vor einigen Jahren die Arbeitsgemeinschaft Pflegeheime ins Leben gerufen. Zusammen mit Bergkamener Pflegeheimen hat sie sich vorgenommen, für Pflegeberufe zu werben sowie über deren Aufgaben und Anforderungen zu informieren. Der Tag der offenen Tür ist dafür besonders gut geeignet. Folgende Pflegeeinrichtungen und Pflegeschule sind dabei:
Seniorenstift Haus an der Landwehr
Seniorenstift Haus Lessing
Seniorenglück GmbH Haus Rünthe
AWO Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum
Seniorenzentrum Haus am Nordberg – Reichsbund freier Schwestern
Comunita Seniorenhaus Sophia
Fachschule für Pflegeberufe Diakonie Ruhr-Hellweg
Pflegeschule Bergkamen Kolping
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für weitere Informationen steht Thomas Lackmann, bei der Stadt Bergkamen unter anderem zuständig für Seniorenarbeit, gerne zur Verfügung. Telefonisch unter 02307/965-433 (vormittags von montags bis freitags) und per E-Mail an t.lackmann@bergkamen.de.
Negative Trend auf dem Arbeitsmarkt setzt sich im Kreis Unna fort
Im Kreis Unna erhöhte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 151 auf 16.389. Im Vergleich zu August 2023 stieg die Arbeitslosigkeit um 789 (+5,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 7,6 Prozent und lag damit um 0,3 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau.
„Im August hat sich der negative Trend auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna fortgesetzt und zu einer erhöhten Arbeitslosigkeit geführt“, berichtet Agenturgeschäftsführer Thomas Keyen und beschreibt: „Alle Personengruppen spüren, dass es derzeit eher schwieriger wird, die eigene Arbeitslosigkeit zu beenden, da Arbeitgeber aufgrund negativer Konjunkturprognosen verhaltener bei der Einstellung von neuem Personal vorgehen. Besonders betroffen sind davon natürlich Menschen, deren Sprachkenntnisse unzureichend sind oder deren Qualifikationsniveau nicht den aktuellen Anforderungen entspricht.“ Damit solle man sich jedoch nicht leichtfertig abfinden, rät Keyen: „Wir verfügen in unserer Region über eine hohe Dichte an Weiterbildungsträgern, die für alle Berufe und Arbeitsfelder ein immensens Angebot an Qualifizierungsmöglichkeiten bereithalten. Wer also den Eindruck hat, dass die eigenen Kenntnisse aufgefrischt werden sollten, sollte sich mithilfe der Arbeitsagentur unbürokratisch und schnell individuell fördern lassen.“ In die eigene Qualifikation zu investieren, da ist sich Keyen sicher, sei langfristig der einzige Weg, um auf dem Arbeitsmarkt weiterhin Bestand zu haben, da sich nahezu alle Berufsfelder aufgrund von Digitalisierung, Technologisierung und Dekarbonisierung rasant veränderten.
Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In zwei der zehn Kommunen des Kreises Unna nahm die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat ab. Den stärksten Rückgang verzeichnete Bönen (-2,2 Prozent bzw. 17 auf 749). Danach folgt Selm (-1,5 Prozent bzw. 14 auf 908). In Bergkamen stagnierte die Arbeitslosigkeit nahezu (+0,0 Prozent bzw. eine Person auf 2.274). In den anderen Kommunen stieg die Arbeitslosigkeit an, am
schwächsten in Werne (+0,7 Prozent bzw. sechs auf 822), Unna (+0,7 Prozent bzw. 15 auf 2.089), Schwerte (+0,9 Prozent bzw. 16 auf 1.725), Lünen (+1,5 Prozent bzw. 71 auf 4.915), Holzwickede (+1,8 Prozent bzw. neun auf 497), Kamen (+1,8 Prozent bzw. 31 auf 1.767) und Fröndenberg (+5,4 Prozent bzw. 33 auf 643).
Noch freie Plätze bei den „barrierefreien Haldenfahrten“ am Sonntag, 8. September 2024 (mit Voranmeldung)
Sie sind vorübergehend oder dauerhaft in Ihrer Mobilität eingeschränkt? Dann erkunden Sie die Bergkamener Bergehalde „Großes Holz“ doch einmal bei einer barrierefreien Ausflugsfahrt! Angeboten wird ein Shuttle-Service zu kleinen Preisen – nicht nur Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer und Senioren sind eingeladen – alle Besucher sind willkommen!
Eine Voranmeldung ist bis spätestens Mittwoch, 4.9.2024 14:00 Uhr unter der Rufnummer 02307/965-357 oder persönlich im neuen Tourismusbüro im Hafen (Hafenweg 10) erforderlich. Mitgenommen werden alle Interessierten, wir bitten jedoch um Verständnis dafür, dass RollstuhlfahrerInnen und Menschen mit Rollatoren zuerst fahren dürfen, damit sie nicht so lange warten müssen.
Die Tour führt ab dem Besucherparkplatz an der Erich-Ollenhauer-Straße bis zum Gipfel der Bergehalde – die sog. „Adener Höhe“ – und zurück. Speziell ausgestattete Fahrzeuge der DasDies Service GmbH befördern ebenfalls Gehhilfen, Rollstühle und Rollatoren.
Auf dem Haldentop findet in dem Zeitraum eine Gästeführung statt, zu der ebenfalls alle TeilnehmerInnen herzlich eingeladen sind. Bitte denken Sie an Sonnenschutz und Getränke.
Veranstalter: Stadtmarketing & Tourismus Bergkamen in Zusammenarbeit mit dem Bergkamener Gästeführerring
Rund 150 Menschen kamen am Montag im Zirkus Travados zusammen. Grund dafür war die offizielle Begrüßung der 85 Auszubildenden,
die am 01.08.2024 in ihre Ausbildung bei der AWO Ruhr-Lippe-Ems (AWO RLE) gestartet sind. Auf die Auszubildenden und ihre Praxisanleitungen wartete ein abwechslungsreiches Begrüßungsprogramm.
Es war die erste gemeinsame Begrüßungsveranstaltung der verschiedenen Unternehmensbereiche der AWO RLE. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Bereichsleiter Kindertagesbetreuung, Daniel Frieling. Im anschließenden Grußwort des AWO Unterbezirksvorsitzenden Oliver Kaczmarek MdB betonte dieser wie wichtig die Nachwuchskräfteförderung für die AWO RLE und die Region sind. Denn die Mitarbeitenden seien das Gesicht des Unternehmens. „Sie sind es, die tagtäglich mit den vielen Menschen in unserer Region zu tun haben und unser Unternehmen für diese Menschen durch die Dienstleistungen, die wir bieten, greifbar machen“, betont Kaczmarek. „Ich hoffe sehr, dass wir uns in drei Jahren wiedersehen, wenn Sie Ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und wir dann gemeinsam in die Zukunft gehen“, beendet er seine Worte an die Anwesenden.
Insgesamt bilden die AWO RLE und ihre Tochterunternehmen DasDies Service GmbH und die Bildung+Lernen gGmbH (B+L) aktuell 187 Menschen aus. Die meisten sind zukünftige Nachwuchskräfte im Bereich der Kindertagesbetreuung und Offenen Ganztagsschule. Da
die AWO damit einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region ist und einen wichtigen Beitrag zur Fachkräfteentwicklung leistet, überbrachte auch der stellvertretende Landrat des Kreises Unna, Martin Wiggermann, seine guten Wünsche. „Sie alle werden gebraucht. Daher sind wir sehr froh, dass die AWO so viel in die Ausbildung der Nachwuchskräfte steckt“, so Wiggermann.
Für die entsprechende Unterhaltung sorgte auch in diesem Jahr ein Comedy-Zauberer, passend zum Zirkus.
Da die AWO insgesamt sehr vielfältig aufgestellt ist, informierte Rainer Goepfert, Geschäftsführer der AWO RLE, die Anwesenden über das Unternehmen und den Mitgliederverband. Dabei machte er auch deutlich, welche Karrierechancen man die AWO RLE nach der Ausbildung bietet. „Unser Ziel als gute Arbeitgeberin ist es natürlich, dass Sie auch nach Ihrer Ausbildung noch bei uns bleiben. Ich kann Ihnen schon jetzt garantieren, dass wenn Sie Ihre Ausbildung erfolgreich beenden, Sie von uns ein Übernahmeangebot erhalten werden. Und natürlich bieten wir Ihnen vielfältige Möglichkeiten der Weiterentwicklung an. Aber jetzt wünsche ich Ihnen erst einmal einen erfolgreichen Start in die Ausbildung und ebenfalls viel Erfolg für die kommende Zeit“.
Auf einen Blick:
85 neue Azubis
• 71 Bereich Kindertagesbetreuung
• 12 Bereich der Offenen Ganztagsschulen (AWO RLE und B+L)
• 1 Verwaltung
• 1 Gesundheit und Teilhabe
187 Auszubildende in allen Jahrgängen aus den Bereichen Kindertagesbetreuung und den Offenen Ganztagsschulen
Bereich Kindertagesbetreuung:
Auszubildende insgesamt in allen Ausbildungsjahrgängen im Bereich Kindertagesbetreuung:
95 PiA-Erzieher/in
30 PiA- Kinderpfleger/in
13 Berufspraktikant*innen
20 Dual Studierende
Insgesamt 158 Auszubildende und dual Studierende im Bereich Kindertagesbetreuung in allen Ausbildungsjahrgängen
Bereich Offene Ganztagsschulen:
Auszubildende im Bereich Offene Ganztagsschulen:
15 PiA
5 Dual Studierende
9 Berufspraktikant*innen
Insgesamt 29 Auszubildende und dual Studierende im Bereich der Offenen Ganztagsschulen
Vorbereitung auf die Externenprüfung zum/ zur staatlich anerkannten Erzieher*in
Der Fachbereich Berufliche Weiterbildung der Bildung+Lernen gGmbH bietet ab Herbst eine umfassende Vorbereitung auf die Externenprüfung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in in Vollzeit an. Diese Weiterbildung richtet sich an alle, die eine berufliche Neuorientierung anstreben und einen wertvollen Beitrag zur Betreuung und Förderung von Kindern und Jugendlichen leisten möchten.
Starten Sie Ihre Ausbildung im Herbst
Der Kurs startet am 08.10.2024. Die Teilnehmerinnen erhalten eine fundierte Vorbereitung auf die Externenprüfung und werden intensiv auf die vielfältigen Anforderungen im Beruf des/der Erzieher*in vorbereitet. Der Unterricht findet in der Bildungsstätte in Hamm, Goethestraße 8, statt.
Informieren Sie sich unverbindlich
Interessierte haben die Möglichkeit, sich bei einer Online-Infoveranstaltung am 29. August 2024ab 09.30 Uhr über die Inhalte, Voraussetzungen und den Ablauf der Weiterbildung zu informieren. Die Veranstaltung bietet eine ideale Gelegenheit, alle offenen Fragen zu klären und erste Eindrücke zu gewinnen.
14 Kita-Alltagshelfer*in finden nachhaltige berufliche Perspektive in der Kindertagesbetreuung
14 Absolvent*innen haben Grund zur Freude. Sie haben die Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson erfolgreich absolviert.
„Endlich können wir, dank der Qualifizierung, eine Tätigkeit im pädagogischen Bereich übernehmen und das sogar langfristig“, so die frischgebackenen Kindertagespflegepersonen Riber Boubi und Amira Felic. Riber Boubi war zuvor als Hauswirtschaftskraft in der Kamener Kita Villa Lach und Krach eingesetzt. Amira Felic hat zuvor in einer Senioren-Einrichtung gearbeitet, bevor sie dann als Alltagshilfe in die Kita Bänklerweg gewechselt ist. Beide und 12 weitere Alltagshelferinnen erhielten jetzt ihre Zertifikate bei einem
Festakt in der Kita Bänklerweg in Hamm.
Es ist ein Modellprojekt für nachhaltige Qualifizierung und Beschäftigungsförderung, mit dem sich die AWO Ruhr-Lippe-Ems gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Hamm auf den Weg gemacht hat. Das Ziel des Projektes ist es, den Alltagshelfer*innen, die seit der Corona-Zeit nicht mehr aus den Kitas wegzudenken sind, eine dauerhafte Tätigkeit in der Kindertagesbetreuung zu ermöglichen. Die Förderung der unterschiedlichen Programme, die den Einsatz der Alltagshilfen befristet ermöglicht hatten, bietet leider keine dauerhaften Perspektiven für die Mitarbeit in der Kindertagesbetreuung. Somit wäre eine Fortführung der Weiterbeschäftigung als Alltagshelfer*in
für die AWO perspektivisch nicht mehr möglich gewesen.
„Was die AWO hier geleistet hat – die Vorbereitung, die Organisation, das Vermitteln der Inhalte – war der Hammer“, lobte Erzina Brennecke, Einrichtungsleitung der Kita Bänklerweg und Gastgeberin des Festakts. „Die Dozentinnen waren toll, so konnten wir die Prüfungen gut schaffen“, ergänzte Amira Felic strahlend. Die Absolvent*innen blicken optimistisch in ihre Zukunft und auch die AWO ist zuversichtlich, nachhaltig dem Fachkräftemangel in ihren Kitas entgegengewirkt zu haben.
Gemeinsamer Kraftakt – das Ergebnis: Qualifizierung zu Kindertagespflegepersonen erfolgreich Thomas Keyen, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hamm, hob beim Festakt hervor, wie sinnvoll und gut er diese Maßnahme findet: „Lebenslanges Lernen spielt heute eine erhebliche Rolle. Um den Fachkräftebedarf zu decken, bedarf es nicht nur des Dranbleibens, sondern wir müssen auch berufliche Neustarts ermöglichen.“
Die AWO RLE hat gemeinsam mit der Bildung+Lernen gGmbH, der Bildungs- und Beschäftigungsgesellschaft unter dem Dach der AWO RLE, nach Lösungen gesucht, um eine Weiterbeschäftigung der Alltagshelfer*innen zu ermöglichen. Darüberhinaus sollte das
Bildungsangebot mit der Lebensphase der Teilnehmenden vereinbar sein. Diese sind aufgrund ihrer familiären Situation oft noch in die Pflege von Angehörigen und die Kinderbetreuung eingebunden oder benötigen ein geregeltes Einkommen. Die Qualifizierung konnten die
Teilnehmenden deshalb während ihrer regulären Arbeitszeit absolvieren. Auch sollte ihnen vor allem eine langfristige und nachhaltige Weiterbeschäftigung ermöglicht werden. Als Ergebnis stand am Ende das Konzept für die Qualifizierung der Alltagshelfer*innen zur
Kindertagespflegeperson, durchgeführt nach dem QHB (Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege) für Kindertagespflegepersonen.
Für die finanzielle Förderung des Vorhabens konnte die Agentur für Arbeit Hamm gewonnen werden. Hier ergab sich die Möglichkeit, für das Projekt Fördermittel im Rahmen des Qualifizierungschanchengesetzes bereitzustellen. „Das ist sehr gut investiertes Geld“, betonte
Thomas Keyen, „denn am Ende haben alle etwas davon: die Alltagshelfer*innen, die AWO als Arbeitgeber, die Eltern, die ihre Kinder gut aufgehoben wissen und selbstverständlich die Kinder selbst.“ – „Das zahlt sich für den Staat und die Menschen aus“, betonte Oliver Kaczmarek, Vorsitzender des AWO Unterbezirks Ruhr-Lippe-Ems und Mitglied des Bundestags. Er schob hinterher: „Wir freuen uns sehr, dass wir den Menschen, die sich für das Arbeitsfeld interessieren, nach ihrer Beschäftigung als Alltagshelfer*innen eine dauerhafte berufliche Perspektive im spannenden Feld der frühkindlichen Bildung bieten können.“
Leicht war es nicht – „Sie können stolz auf sich sein“
Viele von ihnen haben erst durch diese Tätigkeit ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern entdeckt, so Kaczmarek. „Ihnen die Chance zu bieten, dies auch weiterhin unter besseren Bedingungen machen zu können, freut uns sehr.“ Die Berufswege vorher waren vielfältig –
Handwerks- wie kaufmännische Berufe waren ebenso darunter wie akademische Laufbahnen. Nach Jahren oder Jahrzehnten ohne Prüfungen entwickelten sie eine neue Lernroutine. Neben ihrer mehrmonatigen Qualifizierung haben die Teilnehmenden unterschiedliche Lerninhalte behandelt. Zusätzlich zu den zahlreichen Theoriestunden wurde auch ein großer Anteil an
Praxisstunden absolviert, um die Qualifizierung erfolgreich abschließen zu können. „Die Prüfungen waren durchaus anspruchsvoll“, berichtete Erzina Brennecke. Das Glück, die Zertifikate in den Händen halten zukönnen, war den Absolvent*innen deutlich anzusehen. „Ihnen allen meinen herzlichsten Glückwunsch zur bestanden Qualifizierung“, so Oliver Kaczmarek. „Sie können wirklich stolz auf sich sein.“
Der erfolgreiche erste Durchgang spricht dafür, dass es diese Qualifizierung auch in Zukunft geben wird. „Es ist für uns alle eine Win-win-Situation“, zeigten sich Thorsten Schmitz, Geschäftsführer der Bildung+Lernen gGmbH, und Oliver Kaczmarek einig. Auch Thomas Keyen von der Arbeitsagentur und der zweite Bürgermeister Hamms, Oskar Burkert, zeigten sich beim Festakt optimistisch, dass es weitergeht. Während sie schon für die nahe Zukunft planen, feierten die Absolventen dieses Jahrgangs erst mal fröhlich das Erreichte und überall war zu hören, dass sie sich auf ihre Aufgaben freuen. „Die Welt durch Kinderaugen zu sehen – mit Kindern zu arbeiten – das ist einfach sehr schön“, so Riber Boubi der sich Zukunft u.a in den Großtagespflegestellen engagieren wird.