Weihnachtskalender des Lionsclub BergKamen: Gewinnnummern gezogen

Ziehung der Gewinnnummern des Weihnachtskalenders Lionsclub BergKamen (v.l.): Dr. Hubert Brinkschulte, Klaus‐Dieter Schindler und Präsident Tobias Laaß (vl) haben die Gewinnlisten erstellt, nachdem ein Zufallsgenerator die Nummern «gezogen» hatte.

Unter notarieller Aufsicht wurden jetzt die Gewinnnummern für den diesjährigen Lions‐Weihnachtskalender gezogen. Zur Freude der Lions ist die neunzehnte Auflage dieses inzwischen im heimischen Raum bekannten und beliebten Kalenders fast ausverkauft. Wenige Exemplare können Interessierte noch in Geschäften und Gaststätten erwerben, die mit dem entsprechenden Plakat darauf hinweisen.

Die Löwen hatten reichlich zu tun, über 380 Gewinne mussten ausgelost werden. Jetzt stehen die Gewinnnummern fest. Sie werden ab dem ersten Dezember in den heimischen Zeitungen im Internet an dieser Steller und auch auf der Homepage www.weskamp‐partner.de zu lesen sein. Zu den vielen attraktiven Gewinnen zählen Einkaufs‐ und Warengutscheine bis zu 300 Euro und wertvolle Sachpreise. Der Hauptpreis am 24. Dezember ist ein Reisegutschein im Wert von 1000 Euro. Der Gesamtwert der Gewinne beträgt in diesem Jahr über 13.000 €.

Doch nicht nur die Gewinner werden sich freuen. Da die Herstellungskosten des Kalenders und sämtliche Preise von Spendern und Sponsoren finanziert wurden, ist gewährleistet, dass der gesamte Erlös der Aktion Projekten für Kinder und Jugendliche in Bergkamen und Kamen zukommt




Jetzt Blut spenden und in der Erkältungssaison Leben retten!

Bis zum Ende des Jahres schenkt das Rote Kreuz jedem Blutspender einen wunderschön gestalteten Emaille-Becher („Lieblingsbecher für echte Vollblut-Helden“).

Das Rote Kreuz ruft zur Blutspende auf! Der nächste Blutspendetermin in Bergkamen findet am Dienstag, 3. Dezember, von 15 bis 19.30 Uhr im Martin-Luther-Haus, Goekenheide 7, in Weddinghofen statt.

Mit den sinkenden Temperaturen nehmen Erkältungen zu – und der Bedarf an Blutspendern steigt! Doch in der kalten Jahreszeit fällt ein großer Teil der Blutspender aufgrund von Erkältungen und Grippe aus, wodurch die Blutreserven besonders knapp werden können. Im Dezember steigen die Infektionen mit Influenza, RSV und anderen Atemwegsviren üblicherweise stark an. Das Robert Koch-Institut meldet aktuell eine hohe Krankheitslast durch diese Infektionen, was die ohnehin knappen Ressourcen im Gesundheitswesen zusätzlich belastet.

Das Rote Kreuz lädt daher auch im Dezember zu guten Taten ein und ruft zur Blutspende auf!
Entgegen der häufigen Annahme wird gespendetes Blut nicht nur für Unfallopfer benötigt. Tatsächlich geht ein Großteil der Blutkonserven an Patienten mit schweren Erkrankungen, wie beispielsweise Krebs. Während Chemotherapien sind Bluttransfusionen oft unerlässlich. Genau deshalb ist der Bedarf an Blutspenden ungebrochen hoch – und auch im Winter besonders wichtig.
In der kalten Jahreszeit darf  ein warmes Getränk nicht fehlen: Bis zum Ende des Jahres schenkt das Rote Kreuz jedem Blutspender einen wunderschön gestalteten Emaille-Becher („Lieblingsbecher für echte Vollblut-Helden“), aus dem wärmende Heißgetränke noch besser schmecken.

Was passiert bei einer Blutspende?
Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht mehr. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang entspannt liegen. Nach der Blutspende gibt es vom Roten Kreuz eine Stärkung in Form eines Imbisses oder Lunchpakets. Im Labor des Blutspendedienstes werden die Blutspenden auf verschiedene Infektionskrankheiten untersucht.
Mit einer Blutspende kann bis zu drei kranken oder verletzten Menschen geholfen werden. Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt und schwerstkranken Patienten eine Überlebenschance gibt.
Alle aktuellen Blutspendetermine, eventuelle Änderungen sowie Informationen rund um das Thema Blutspende sind kostenfrei unter 0800 11 949 11 und unter www.blutspende.jetzt abrufbar.




Herbstbrunch in HausFRIEDEN

Der Flüchtlinghelferkreis Bergkamen e.V. veranstaltet am Samstag, 23.November einen Brunch im Beratungs- und Bildungszentrum HausFrieden an der Präsidentenstrasse 45 . Wie gewohnt, soll beim gemeinsamen Essen der Austausch miteinander und das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt stehen. Geflüchtete werden Speisen ihres Heimatlandes anbieten. Eingeladen sind alle interessierten Bürger und Bürgerinnen. Beginn ist um 10 Uhr.

Des weiteren sammelt der Flüchtlingshelferkreis weiter Kerzen und Kerzenreste, die in die Ukraine gebracht werden, um dort zum Kochen, Wärmen und als Lichtquelle verwendet zu werden. Abgegeben werden können sie während der Öffnungszeiten von HausFRIEDEN




Stadt Bergkamen würdigt das ehrenamtliche Engagement von 59 Frauen und Männern

Gruppenfoto nach der Ehrung.

Im feierlichen Rahmen zeichneten der stellvertretende Bürgermeister Kay Schulte sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Stadtratsfraktionen am Freitag im Veranstaltungsraum von Bayer 59 Frauen und Männer für ihr ehrenamtliches Engagement aus. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch das Duo Buck Wolters (Gitarre) und Benny Mokross (Percussion

Mit der Überreichung der Silbermedaille der Stadt würdigte Kay Schulte die Verdienste von Petra Buschmann-Simons und Gerta Langewellpott. „Durch Verleihung der Silbermedaille werden Personen geehrt, die sich in besonderem Maße um die Stadt Bergkamen verdient gemacht haben“, erklärte er.

Petra Buschmann-Simons engagiert sich seit vielen Jahren in der Flüchtlingsarbeit, in die Arbeit für Demokratie und Integration, setzt sich für Kinder und Familien in Bergkamen eine, leistet Netzwerkarbeit für Frauen und ist auch weiterhin ehrenamtlich für die ev. Kirchengemeinde tätig.

Gerta Lengewellpott ist seit 2001 als stellvertretende Schatzmeisterin für dem Museumsförderverein tätig. Kay Schulte: „Durch ihre engagierte und stets präsente aktive Mitarbeit im Vorstand ist Gerta Langewellpott unverzichtbar für die Arbeit des Museumsfördervereins und die Unterstützung von Stadtmuseum und Römerpark sowie der allgemeinen Förderung von Geschichtsbewusstsein und Erinnerungskultur in unserer Stadt.“

„Mit der Ehrennadel der Stadt Bergkamen können Personen ausgezeichnet werden, die auf eine mindestens 15-jährige aktive ehrenamtliche Mitarbeit in Bergkamener Vereinen, Verbänden und Organisationen zurückblicken können oder, die sich durch uneigennützigen Einsatz bzw. persönliche Hilfeleistung (auch ohne Erfüllung Mindestzeit) verdient gemacht haben“, heißt es in der entsprechenden Satzung der Stadt Bergkamen. Mit der Ehrennadel ausgezeichnet wurden: Annegret Brigatt, Christa Dehne, Dorothea Emisch, Ursula Janik, Alexander Knepper, Gabriele Krüger, Jörg Langenbach, Christopher Schneider, Kerstin Vulpius-Wiese, Ulrich Wohlgemut.

Voraussetzung für die Verleihung der Ehrenamtskarte NRW ist ein Engagement von mindestens 5 Stunden pro Woche oder 250 Stunden pro Jahr. Inzwischen sind bereits rund 240 Bergkamenerinnen und Bergkamener mit eine Ehrenamtskarte ausgezeichnet worden. Eine Ehrenamtskarte erhielten: Hella Borgstädt, Tatjana Cüre, Ulrike Czeranka, Beate Dyczka, Sarina Franke, Jürgen Grosser, Sven Holtmann, Christiane Jokisch, Dirk Jokisch, Nicole Kaminski, Jens Kerkhoff, Manuela Knoke, Michael Köhling, Angelika Körber, Corinna Kraus-Müller, Rebecca Kura, Andreas Langenberg Günter Linke, Karl-Heinz Löbel, Jürgen Lux, Marc-André Müller, Evelyn Niemeier, Brigitte Nötting, Bärbel Patschkowski, Wilfried Peukert, Marion Plätz, Uwe Radlow, Tim Rüger, Nadine Schäfer, Christian Schweiger, Vanessa Schwill, Heike Seibert, Christian Seitz, Stefan Störk, Antje Totzek, Markus Uitz-Blickling, Jutta vom Hagen, Gisbert Wanjek, Jutta Weidler, Oliver Wendenkampf, Rita Zumstein

Voraussetzung für die Jubiläums-Ehrenamtskarte ist ein mindestens 25 Jahre andauerndes ehrenamtliches Engagement. Dabei kann das Engagement auch in verschiedenen Organisationen geleistet worden sein. Die Jubiläums-Ehrenamtskart erhielten: Michael Dunker, Bernd Goetze, Barbara Hölken, Anita Rewinkel, Detlev Thom, Ulrich Wohlgemut




Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag im Bergkamener Rathaus

Elke Möller. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 21. November in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.

Die Pflegeberaterin Elke Möller ist im Rathaus Bergkamen, Rathausplatz 1, Raum 600 in Bergkamen zu erreichen und bietet eine individuelle und kostenfreie Beratung an. Ein Beratungstermin sollte vorher vereinbart werden. In der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den verschiedenen Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Ebenfalls informiert die Beraterin über ortsnahe Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung. Informationen gibt es auch zu Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.

Terminvereinbarung
Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, unter Fon 0 23 07 2 89 90 60 oder Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




AWO-Ortsvereins Bergkamen-Mitte / Rünthe ehrt Jubilare

Die Mitglieder des AWO-Ortsvereins Bergkamen-Mitte / Rünthe treffen sich am Freitag, 14. November, um 18.30 Uhr im Heinrich-Martin-Heim zu ihrer Jahreshauptversammlung. Auf der Tagesordnung stehen verschiedene Berichte, die Entwicklungen im Heinrich-Martin-Heim sowie die Ehrung langjähriger Mitglieder.




Jetzt Blut spenden: Eine herzerwärmende Tat in der kalten Jahreszeit

Bis zum Ende des Jahres schenkt das Rote Kreuz jedem Blutspender einen wunderschön gestalteten Emaille-Becher („Lieblingsbecher für echte Vollblut-Helden“).

Das Rote Kreuz ruft wieder zur Blutspende auf, und zwar am Freitag, 29. Novermber, von 15 bis 20 Uhr im Treffpunkt an der Lessingstraße.

Wenn es draußen kühler wird, ist die Zeit für herzerwärmende Taten genau richtig. Zum Beispiel für eine Blutspende: Man leistet entscheidende Hilfe für andere und überprüft die eigene Gesundheit. Wer so verantwortungsvoll handelt, wird sich besser fühlen. Und das ist noch nicht alles: Bis zum Ende des Jahres schenkt das Rote Kreuz jedem Blutspender einen wunderschön gestalteten Emaille-Becher („Lieblingsbecher für echte Vollblut-Helden“), aus dem wärmende Heißgetränke noch besser schmecken.
Wer sich unsicher ist, ob er – zum Beispiel wegen der Einnahme bestimmter Medikamente – Blut spenden darf, kann sich vorab kostenfrei bei der Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 1194911 erkundigen. Unter www.blutspende.jetzt findet man einen unkomplizierten Online-Check, der sich ebenfalls gut nutzen lässt, um zu testen, ob eine Blutspende möglich ist.
Bitte Terminreservierung nutzen
Das Rote Kreuz bittet darum, jetzt Blut zu spenden und sich vor der Blutspende einen Termin zu reservieren. Wer unter www.blutspende.jetzt oder bei der Hotline des DRK-Blutspendedienstes unter 0800 11 949 11 eine Blutspendezeit bucht, kann ohne Wartezeit Blut spenden.
Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Eine obere Altersgrenze für Blutspender gibt es nicht mehr. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis oder Führerschein mitbringen. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang entspannt liegen. Zum Abschluss gibt es einen leckeren Imbiss.




SPD Weddinghofen-Heil: Wohnvoll Village ein Gewinn für Bergkamen

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Vorstandssitzung besuchte die SPD Weddinghofen-Heil am vergangenen Dienstag die neuen Räumlichkeiten von Wohnvoll Village auf dem ehemaligen Gelände von Grimberg 3 / 4. Neben einer kurzen Einführung über das sehr umfassende Angebot im Bereich des seniorengerechten Wohnens, welches die Wohnvoll AG in den letzten Monaten in Weddinghofen errichtet hat, gab es am Abend auch eine Führung durch die gesamte Anlage durch die vorübergehende Leitung des Village, Frau Kersting.

Vor Ort gab es weiterhin noch Einblicke in die zukünftigen Projekte und Planungen, welche die Wohnvoll AG in den kommenden Monaten und Jahren noch realisieren möchte. Das umfangreiche Wohn- und Pflegeangebot für sämtliche Bedarfe rund um das seniorengerechte Wohnen, die neue „Kita am Grimberg“ und auch die noch in Umsetzung befindlichen Pläne der Wohnvoll AG bewerteten die Sozialdemokraten als riesigen Gewinn für die Stadt Bergkamen und den gesamten Kreis Unna.

„Wir freuen uns darüber, dass nach so vielen Jahren des Wartens hier in Weddinghofen nun ein so großes und tolles Projekt auf dem ehem. Zechengelände realisiert wurde und es zudem gelungen ist, den für die Menschen in Weddinghofen sehr bedeutenden Gedenkstein an das Grubenunglück sichtbar an Ort und Stelle zu bewahren“, ordnete der Vorstand der SPD Weddinghofen-Heil das neue Angebot in Weddinghofen ein.




Jugendliche lassen Chancen für duale Ausbildung ungenutzt, während sich in Betrieben der Nachwuchsbedarf verschärft

Der Ausbildungsmarkt im Kreis Unna ist gespalten. Während Betriebe ihr Angebot an Ausbildungsstellen kontinuierlich erhöhen und damit ihren gesteigerten Bedarf an Nachwuchskräften zum Ausdruck bringen, lässt das Interesse von Jugendlichen an einer betrieblichen Ausbildung von Jahr zu Jahr nach. Die Entwicklung zu Gunsten der Bewerber hat sich damit fortgesetzt, gleichzeitig wird es für Arbeitgeber zunehmend schwieriger, ihr Mitarbeiterpotenzial zu halten und ihre Zukunft zu sichern.

Thomas Keyen, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hamm, zieht eine entsprechend gemischte Bilanz für den Ausbildungsmarkt im Kreis Unna: „Wir freuen uns sehr darüber, dass Betriebe ihr deutliches Bekenntnis zur dualen Ausbildung nachhaltig unter Beweis stellen und in der Folge auch in diesem Jahr ihr Ausbildungsangebot erhöht haben. Gleichwohl begegnen wir diesem Trend mit gemischten Gefühlen, da das wachsende Angebot von Jugendlichen leider nicht hinreichend angenommen wird.“ Für die jungen Menschen jedoch, die sich für eine Ausbildung interessieren, ist die Ausgangslage so gut wie nie. Sie können aus vielen Chancen wählen und das für sie attraktivste Angebot annehmen.“

Insgesamt meldeten die Betriebe und Ausbildungsträger im Kreis zwischen Oktober 2023 und September 2024 der Agentur für Arbeit 2.544 Berufsausbildungsstellen und damit 118 Ausbildungsstellen (+4,9 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Der Großteil entfiel auf
betriebliche Ausbildungsstellen. Mit 2.416 war ein Plus von 98 (+4,2 Prozent) zu verzeichnen. Dem gegenüber standen 2.307 gemeldete Bewerber für Berufsausbildungsstellen, 69 weniger als im Vorjahr (-2,9 Prozent). Zum Ende des Berichtsjahres am 30. September waren 237 Ausbildungsstellen unbesetzt, 31 mehr als im Vorjahresvergleich. Dagegen waren 140 Jugendliche Ende September noch
unversorgt und damit 40 mehr als vor einem Jahr (+40,0 Prozent).

Von den 2.307 Bewerberinnen und Bewerbern sind 1.023 in Berufsausbildung eingemündet, 147 haben Arbeit aufgenommen, 345 gehen weiter zur Schule, 46 haben ein Studium aufgenommen, 30 haben einen gemeinnützigen Dienst angetreten und 44 sind in Bildungsmaßnahmen gegangen. Weitere 213 haben keinen Verbleib mitgeteilt, aber auch keine aktive Hilfe bei der Ausbildungssuche mehr nachgefragt.

Im Laufe des Ausbildungsjahres standen im Kreis Unna für jeden Bewerber statistisch 1,10 Stellen zur Verfügung. Dies ist ein Plus gegenüber der Relation von 1,02 aus dem letzten Jahr. Im Landesschnitt beträgt die Relation 0,98.

Für Thomas Keyen zeigt gerade der Blick in die kürzere Vergangenheit deutlich, wie sehr sich die Disparitäten verschärfen: „Während Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber heute über 550 Ausbildungsstellen mehr anbieten als noch vor fünf Jahren, bewerben sich heute gut 200 junge Menschen weniger um diese Stellen als noch 2018/2019. Hinzukommt, dass auch diejenigen, die einer betrieblichen Ausbildung grundsätzlich aufgeschlossen gegenüberstehen, sich erst später im Jahr für eine Stelle festlegen. Der früher so stark erlebte
„Run“ auf die Stellen hat sich eher in ein entspanntes Jogging verwandelt.“

Thomas Keyen appelliert an alle Partner, in den Bemühungen um junge Menschen nicht nachzulassen: „Wir müssen die Attraktivität der dualen Ausbildung weiter steigern und all die Vorzüge herausstellen, die mit den Werten der heutigen Generation korrespondieren. Sei es
die Mitgestaltung unserer Umwelt im Hinblick auf Emissionsabbau und den Einsatz neuer Technologien in grünen Berufen, die Nutzung von KI und smarten Systemen in Logistik und Büro oder die zutiefst erfüllende Arbeit mit hilfebedürftigen Menschen in der Pflege oder
Erziehung – in allen Berufsfeldern finden wir Argumente dafür, warum sich eine Ausbildung an den wichtigen Fragen der Gegenwart orientiert und diese mitgestaltet. Hinzu kommt, dass auch die Gehaltsaussichten von Fachkräften immer mehr denen von Akademikern gleichen oder sie teilweise übersteigen. All das müssen wir auch weiterhin transparent machen und zwar da, wo Jugendliche für diese Botschaften empfänglich sind, sei es auf Social Media, angesagten Veranstaltungen oder ganz individuell in der Beratung.“

Der Agenturgeschäftsführer betont abschließend, dass auch die kommenden Monate bis Jahresende noch zur Nachvermittlung genutzt werden: „Für die noch unversorgten Bewerberinnen und Bewerber wie für bisher unbesetzte Ausbildungsstellen werden wir weiterhin individuelle Lösungen finden, denn noch ist auf dem Ausbildungsmarkt viel Bewegung und nachträgliche Einstiege ins laufende erste Ausbildungsjahr sind möglich.“




Herbststimmung beim Kaffeeklatsch der Stadt Bergkamen

Am 3. November fand der Kaffeeklatsch im Elisabeth Haus statt. Wieder einmal sorgte das dynamische Duo Andy & Lucia für eine grandiose Stimmung. Besonders begeistert waren die mehr als 100 Senior*innen von der Musik und dem leckerem Kuchen. Der nächste Kaffeeklatsch findet, unter Erwartung besonderer Gäste, am 08. Dezember von 14.30 Uhr bis etwa 17.00 Uhr im Martin-Luther- Gemeindehaus in der Goekenheide 5 in 59192 Bergkamen statt. Für zukünftige Veranstaltungen werden noch Kuchenspenden und ehrenamtliche Helfer gesucht. Eine Anmeldung für den Kaffeeklatsch ist erforderlich. Weiter Informationen bekommen Sie telefonisch unter 02307/965-433 vormittags von montags bis freitags oder per E-Mail an t.lackmann@bergkamen.de.




Workshop auf der Ökologiestation: Was ist Toleranz?

Anlässlich des Internationalen Tags der Toleranz bietet das Umweltzentrum Westfalen am Samstag, 16. November, in der Ökologiestation des Kreises Unna, Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1, einen interaktiven Workshop zum Thema „Was ist Toleranz“ an. Unter der Leitung des Geschäftsführers des Umweltzentrums, Oliver Wendenkampf, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 11.00 bis 15.00 Uhr die Möglichkeit, den Begriff Toleranz aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und sich in praktischen Übungen intensiv mit dem Konzept auseinanderzusetzen. Ziel ist es, eigene Vorurteile zu erkennen, neue Perspektiven zu gewinnen und Ansätze zu finden, wie wir gemeinsam zu einer toleranteren Gesellschaft beitragen können. Anmeldungen bitte bis zum 07.11. an Sandrine Seth, 02389 980911, sandrine.seth@uwz-westfalen.de. Die Teilnahme ist kostenlos.