Big Band sucht Partner: „Swing in den Heiligabend 2014“ für einen guten Zweck

Die Big Band der Bergkamener Musikschule sucht dringend Unterstützung für den nächsten „Swing in den Heiligabend 2014“ auf der Ökologiestation. „Wir denken an einen Verein oder eine Gruppe, die einen guten Zweck verfolgt, der uns die Versorgung der Besucher mit Essen und Trinken abnimmt“, erklärt die Big Band-Leiterin Sandra Horn.

Swing in den HeiligabendDie Einnahmen aus diesem Verkauf soll vollständig an den künftigen Partner gehen. Das dürfte nicht wenig sein. Als vor einigen Jahren die Big Band der Musikschule zum ersten Mal zum „Swing in den Heiligabend“ eingeladen hatte, war die Schar der Besucher, vor allem Freunde und Verwandte der Musikerinnen, noch „überschaubar“.

Doch inzwischen hat sich die Big Band zu einem exzellenten Orchester entwickelt, das keinen Vergleich mit Profis scheuen muss. Das hat sich natürlich herumgesprochen. Obwohl es für die Weihnachtsswing am Montagabend bis auf eine Pressemitteilung keine Werbung gab, war der Saal der Ökologiestation  „rappelvoll“. Einen Sitzplatz an den Tischen gab es eine halbe Stunde vor Konzertbeginn nicht mehr. Auch nachdem zusätzliche Stühle aufgestellt worden waren, mussten viele Swing-Begeisterte stehen – das übrigens fast drei Stunden lang.

Jazz-Combo der Big Band mehr als ein Pausenfüller

Nina Dahlmann„Uns reichen eigentlich die Einnahmen aus dem Eintrittskartenverkauf“, sagt Sandra Horn. Da kam am Montag natürlich einiges zusammen, obwohl die 5 Euro pro Ticket bei dieser gebotenen musikalischen Qualität ein vorweihnachtlicher Schnäppchenpreis sind. Satte Bläsersätze und eine präzise Rhythmusgruppe prägen den Sound der Big Band der Musikschule, der vom Glenn Miller-Klassiker „Pennsylvania 6500“ bis zum Funk a la „Earth, Wind & Fire“ reicht.

Apropos Rhythmusgruppe: Für sie wie auch für Keyboarder Hannes Geiss, Saxofonistin Karin Hatzel und der wunderbaren gerade erst 18 Jahre alten Sängerin Nina Dahlmann gab es diesmal keine Pause. Sie jazzten zur Begeisterung des Publikums einfach weiter, nachdem Sandra Horn den Rest der Big Band zum Luftholen in die Cafeteria der Ökologiestation geschickt hatte.

Vereine oder Gruppen, die hier mitmachen möchten, schicken bitte eine Mail mit den Kontaktdaten an info@bergkamen-infoblog.de. Wir werden sie gleich zu Beginn des neuen Jahrs an Sandra Horn weiterleiten. Im Angebot standen am Montagabend diverse Salate, Bockwürstchen und Frikadellen sowie diverse Getränke.

2014 gibt es natürlich wieder einen „Swing in den Heiligabend“, am 23. Dezember ab 20 Uhr.

Bigband




Bayer-Stiftung zeichnete vier Projekte mehr Lebensqualität benachteiligter Menschen

Die Bayer-Stiftung zeichnete jetzt  vier Projekte  mehr Lebensqualität benachteiligter Menschen in der Region aus. Die Initiative Down-Syndrom im Kreis Unna, Hundehilfe „Dodog“ in Dortmund, Reha- und Gesundheitsportgruppe in Bönen sowie Reittherapie in Werne mit insgesamt rund 18.900 Euro unterstützt.

Bayer EhrenamtDurch therapeutisches Reiten die motorischen und kognitiven Fähigkeiten behinderter Kinder verbessern, über Sportgymnastik Menschen mit und ohne Behinderung zusammenführen, Hunde von obdachlosen Menschen versorgen oder Jugendliche mit Down-Syndrom den eigenen Lebensweg gestalten lassen – diese Ziele verfolgen vier Initiativen, mit denen engagierte Bürger die Lebensqualität von benachteiligten Menschen in der Region verbessern. Hierfür wurden sie am 19. Dezember 2013 im Rahmen des „Bergkamener Sozialnachmittages“ von der Bayer Cares Foundation ausgezeichnet. Die Bayer-Sozialstiftung bezuschusst die Initiative Down-Syndrom im Kreis Unna mit 5.000 Euro und die Hundehilfe „Dodog“ in Dortmund mit rund 4.400 Euro. Die Reittherapie in Werne erhält von der Herbert-Grünewald-Stiftung, die sich unter dem Motto „Inklusion durch Sport“ dem Behindertensport widmet und deren Förderprogramm von der Bayer-Sozialstiftung betreut wird, und der Bayer Cares Foundation dem Gesamtbetrag von rund
8.500 Euro. Die Reha- und Gesundheitssportgruppe in Bönen wird von der Herbert-Grünewald-Stiftung mit rund 1.000 Euro gefördert.

„Alle ausgezeichneten Initiativen besitzen im doppeltem Sinn Vorbildcharakter“, sagte Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftungen in Bergkamen. „Sie werden getragen vom ehrenamtlichen Einsatz von Bürgern. Und sie gehen neue Wege, um Lösungen für wichtige soziale Aufgaben zu finden.“

Selbständigkeit auch mit Dow-Syndrom

Der Lebensweg von Jugendlichen mit Behinderung wird oft geplant, ohne sie selbst, ihre Vorstellungen und ihre Wünsche, mit einzubeziehen. Abhilfe schafft hier das Seminar „Persönliche Zukunftsplanung“, das Ehrenamtliche der Initiative Down-Syndrom im Kreis Unna unter Federführung von Heike Schmidt anbieten. Das Seminar wird gemeinsam veranstaltet mit den Jugendlichen, ihren Eltern, weiteren Familienangehörigen und Freunden sowie professionellen Unterstützern aus dem sozialen Umfeld der betroffenen Jugendlichen.

Hilfestellung bietet dabei die NeuEinstellung gGmbH, eine gemeinnützige Ausgründung der Selbsthilfegruppe Initiative Down-Syndrom Kreis Unna e.V. Sie stellt für die Seminare Trainer und Räume und übernimmt zudem die Organisation. „Die Methode der ‚Persönlichen Zukunftskonferenzen‘ ist ein wichtiger Baustein, um die Jugendlichen von Anfang an in den Mittelpunkt der Planungen zu stellen“, betonte Schmidt. Die Bayer-Sozialstiftung fördert ihr ehrenamtliches Engagement mit 5.000 Euro.

Hilfe für Hunde Obdachloser

Dr. Barbara Seibert und Friederike Weichenhan engagieren sich für „Dodog“, ein Hilfsprojekt für die Tiere wohnungsloser Menschen und Suchterkrankter in Dortmund. Für viele dieser Menschen stellen Tiere den einzigen verlässlichen Sozialpartner dar. Die Sorge um das Tier hilft ihnen, ihren Tagesablauf zu bewältigen und Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen. Die Initiative will mithilfe der Fördersumme der Bayer Cares Foundation in Höhe von 4.400 Euro ein mobiles Laborgerät für ihre tierärztliche Sprechstunde erwerben. „Damit könnten wir in der 14-tägigen Sprechstunde vor Ort Erkrankungen genauer diagnostizieren sowie schneller und effektiver behandeln“, erklärte Dr. Seibert. Durch die medizinische Versorgung würde die Gesundheit und damit auch das Sozialverhalten der Tiere verbessert.

Therapeutisches Reiten

„Wir nehmen regelmäßig an Turnieren teil und diese sind gerade für unsere behinderten Sportler sehr wichtig“, sagte Renate Schwerbrock, die sich ehrenamtlich im Verein für Reittherapie von Behinderten in Werne engagiert, der bereits in der Vergangenheit von der Bayer-Sozialstiftung Fördergelder erhalten hat. Sie betreut behinderte Kinder während des Reitens und begleitet sie immer wieder auch zu Reitturnieren. „Die Teilnahme an den Wettbewerben stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder ungemein. Außerdem lernen sie andere Behinderte kennen und können Erfahrungen austauschen“, erläuterte Schwerbrock, die beruflich bei Bayer arbeitet. Mithilfe der Unterstützung sowohl von der Bayer Cares Foundation als auch der Herbert-Grünewald-Stiftung in Gesamthöhe von rund 8.500 Euro konnte der Reitverein einen neuen Doppelanhänger mit Sattelkammer anschaffen. „Jetzt sind wir wieder mobil!“ freute sich Schwerbrock, die als eine von weltweit 150 Bayer-Mitarbeitern auch im Rahmen der Aktion „Vorbild sein lohnt sich!“
anlässlich des 150-jährigen Unternehmensjubiläums Bayer für ihren freiwilligen sozialen Einsatz geehrt wurde.

Integrative Sportgruppe

In Bönen bieten die Reha- und Gesundheitssportler ein abwechslungsreiches, integratives Bewegungsprogramm im Wasser für Menschen mit und ohne Behinderung an. Dafür wurde der Verein im Jahr 2007 als Behindertensportverein des Jahres im Bereich Kinder und Jugendliche ausgezeichnet. Jutta Mäkler, seit 35 Jahren Übungsleiterin, freut sich über die Förderung durch die Herbert-Grünewald-Stiftung in Höhe von rund 1.000 Euro, womit sie ein „Sternenhimmel-Schwingtuch“ und 30 sogenannte „Aquashaper“ anschaffen kann, um das Angebot noch attraktiver zu gestalten.




Bachkreis erhält 3000 Euro für neue Instrumente und Aktivitäten

Musik selbstgemacht – Orchestermusik in der Bandbreite von Klassik bis zu modernen Rhythmen und Melodien aus Jazz, Blues, Pop oder Musicals, – das ist das Markenzeichen des Bachkreises des Städtischen Gymnasiums Bergkamen.

Das Foto zeigt die Orchesterklasse des Gymnasiums mit (hintere Reihe vlnr): Organisationsleiterin Dorothea Langenbach, Orchesterleiterin Bettina Jacka, Schulleiterin Bärbel Heidenreich, Lionspräsident Reinhard Krause, Peter Schäfer und seine Stellvertreterin Silke Kieslich
Das Foto zeigt die Orchesterklasse des Gymnasiums mit (hintere Reihe vlnr): Organisationsleiterin Dorothea Langenbach, Orchesterleiterin Bettina Jacka, Schulleiterin Bärbel Heidenreich, Lionspräsident Reinhard Krause, Peter Schäfer und seine Stellvertreterin Silke Kieslich

Von der Qualität des Bachkreises, aber auch der Freude der Schüler am gemeinsamen Musizieren konnte sich jeder Besucher des jüngsten  Galakonzerts und der Weihnachtsmusik überzeugen.

Dies wie auch das durch den Bachkreis-Fördervereinsvorsitzenden Peter Schäfer erläuterte pädagogische Konzept dieses Jugendorchesters überzeugte erneut auch die Mitglieder des Lions Clubs, so dass sich der Förderverein  über einen Scheck in Höhe von 3000,- € freuen kann. „Wo wir es für sinnvoll halten, helfen wir“, so Reinhard Krause, derzeitiger Präsident.

Die Arbeit mit über 60 jungen Musikern im Nachwuchsorchester, im fast ebenso starken symphonisch besetzten Ensemble der Fortgeschrittenen und in den beiden Orchesterklassen des fünften und sechsten Jahrgangs könnte nicht ohne Unterstützung von außen gelingen. An dieser Stelle ist seit 33 Jahren der Förderverein tätig, der durch Veranstaltungen, das Einwerben von Spenden und vieles mehr für das nötige finanzielle Polster sorgt.

Verwendet werden die Mittel einerseits für den Kauf und die Unterhaltung von Instrumenten, die dann an interessierte Schülerinnen und Schüler ausgeliehen werden. So hätte ohne die Hilfe des Fördervereins z.B. auch die Einführung von Orchesterklassen nicht gelingen können. Andererseits werden die vielfältigen Aktivitäten unterstützt: Probenwochenenden, Austausche mit Partnerorchestern, Konzertreisen und internationale Begegnungen.




Lions Club hilft: neuer Spielplatz für Bodelschwingh-Schule

Nachdem der Lionsclub  BergKamen bereits die Umgestaltung des Schulhofes für die älteren Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und der Berufspraxisstufe unterstützt hatte, übergab jetzt Lionspräsident Reinhard Krause nun einen Beitrag zur Errichtung eines Spielplatzes für die Schülerinnen und Schüler der Vor-, Unter- und Mittelstufe.

Spende Lions BodelschwinghschuleEin Mitglied des Clubs feierte kürzlich einen runden Geburtstag und bat seine Gäste, ihm nichts zu schenken, sondern für diesen Zweck zu spenden. Über die stolze Summe von 3545,– Euro freuen sich nicht nur Renate Rediger (links,  2. Vorsitzende des Fördervereines der Schule) und Schulleiterin Ursula Landskron, sondern auch alle Schülerinnen und Schüler, die schon viele Ideen für die Gestaltung der Fläche entwickelt haben und dem Baubeginn im kommenden Frühjahr entgegen fiebern.




Pflegeberatung in Bergkamen fällt Donnerstag aus

Die Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen am Donnerstag, 19. Dezember fällt wegen eines personellen Engpasses aus. Die nächste Sprechstunde findet am Donnerstag, 2. Januar statt. Darauf weist das Team des Pflegestützpunktes Kamen, das die Beratungen durchführt, hin.

Informationen gibt es auch im Pflegestützpunkt des Kreises in Kamen, Nordenmauer 18, Tel. 0 23 07 / 28 99 060, Fax 0 23 07 / 28 90 66 oder per E-Mail an psp.kamen@kreis-unna.de. Die Öffnungszeiten im Pflegestützpunkt sind montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr.




Engel der St. Michael-Gemeinde sorgen für eine Spende von 536,50 € für die Aktion „Lichtblicke“

„Engel“ der St. Michael-Gemeinde verwöhnten am Samstag die Besucher des Pfarrheims am Lindenweg mit einem gut gefüllten Kuchen-Buffett. In einer gemütlichen Runde verbrachten die Gäste einige Stunden in einer weinachtlichen Stimmung. Für musikalische Momente sorgten der Kinder Chor „Kolibris“ sowie der Chanty Chor.

EngelDer komplette Erlös diese Aktion kommt der Aktion „Lichtblicke“ der Lokalradios zu Gute – „Weil Menschen Hoffnung brauchen“. Damit vielen Kindern und deren Familien, die unverschuldet in Not geraten sind, geholfen werden kann. Es kam eine stolze Summe von 386,50 € zusammen. Dank einer Spende der KAB St. Michael von 150€ aus dem Verkauf von Obst und Gemüsespenden zum Erntedankfest wird jetzt die Gesamtsumme von 536,50 € an die „Lichtblicke“ Aktion überwiesen.




Erster Weihnachtsmarkt in Weddinghofen sorgt für „Herzenswärme“

„Wo ist sie denn?“, murmelt Christian Weischede schon fast verzweifelt vor sich hin. Dass er auf dem Hof der Albert-Schweitzer-Schule lange nach der Frau suchen muss, die als nächste vor das Mikrofon treten soll, liegt an den vielen Menschen. Der Andrang wiederum ist genau das, was der nagelneue Verein „Wir in Weddinghofen“ erhofft hatte. Auch mit dieser Weihnachtsmarktpremiere.

Lecker: Stockbrot lockte die Kinder ans Feuer auf dem Weihnachtsmarkt in Weddinghofen.
Lecker: Stockbrot lockte die Kinder ans Feuer auf dem Weihnachtsmarkt in Weddinghofen.

„Herzenswärme“ ist für Christian Weischede und die 22 Vereine und Verbände, die im neuen Stadtteilverein mitmachen, das Schlagwort. „Wir wollen die Menschen mehr zusammenbringen und erreichen, dass im Stadtteil wieder etwas auf die Beine gestellt wird“, sagt er. Die „alte Garde“, die in Weddinghofen lange Zeit den Gemeinsinn prägte, ist abgetreten. „Jetzt müssen sich jüngere und neue engagierte Gesichter finden“, ist er überzeugt. Das hat mit der Initiative „Wir in Weddinghofen“ bislang gut geklappt. Das Johannisfeuer wurde gemeinsam organisiert. Auch für den Weihnachtsmarkt fanden sich „viele Menschen, die sich mit viel Herzblut engagiert haben“.

Fleißig gebastelt haben auch die Mütter der Pfalzschule für ihren Weihnachtsmarktstand.
Fleißig gebastelt haben auch die Mütter der Pfalzschule für ihren Weihnachtsmarktstand.

Neun Weihnachtsmarkthütten und -stände haben sich ganz kurzfristig und problemlos gefüllt. Darin findet sich ausschließlich Heimisches. Glühwein von der Feuerwehr, zum Beispiel. Filztaschen und noch viel mehr von „Wir in Weddinghofen“. Die Ehemaligen Mütter der Pfalzschule haben kleine Elche, Weihnachtsmänner, Schneemänner gesägt, geschliffen und bemalt, um sie für den Förderverein zu verkaufen. Aleviten, Blaues Kreuz, Frauenhilfe oder VfK: Sie alle haben mitgemacht.

„Sie war gerade hier“, freuen sich die Frauen, die sich in der Hütte von „Luca – kleiner Engel“ warm halten. Das Mädchen, das den kleinen Engel für das neue Logo des Vereins in einem Malwettbewerb geschaffen hat, wollte unbedingt auf den Weihnachtsmarkt kommen. Denn der Verein macht Herzenswünsche von schwerkranken Kindern war. Zeppelin- und Hubschrauberflüge, eine Fahrt mit schnellen Autos oder einfach nur ein Ausflug ins Phantasialand: Das sind die Träume, die hier Realität werden. Angefangen hat alles mit Luca, der einen Hirntumor hatte und im Frühjahr daran gestorben ist. Aus der Idee hat sich ein Verein gegründet, der anderen schwerkranken Kindern hilft. Für den Weihnachtsmarktstand hatten die Mitglieder Marmeladen, Liköre und Lampen selbstgemacht. Auch dieser Erlös fließt wieder in die Herzenswünsche der Kinder.

 

"Luca - kleiner Engel": Der Verein erfüllt Kinderwünsche - auch mit dem Verkauf in der eigenen Weihnachtsmarkthütte.
„Luca – kleiner Engel“: Der Verein erfüllt Kinderwünsche – auch mit dem Verkauf in der eigenen Weihnachtsmarkthütte.

Auch Männer kochen Marmelade: Am Stand der Kindergartens gab es Fachdiskussionen.
Auch Männer kochen Marmelade: Am Stand der Kindergartens gab es Fachdiskussionen.

Am Stand des Fördervereins des Kindergartens St. Michael ist derweil eine Fachdiskussion ausgebrochen. Ein männlicher Kunde entpuppt sich ebenfalls als Fachmann für Marmeladen und Selbstgenähtes. Angesicht der „Beule-Eule“, dem kleinen selbstgenähten Maskottchen des Vereins, entspinnt sich eine Debatte über die besten Stoffe. „Ich gehe doch selbst regelmäßig auf Markt und suche gute Stoffe aus“, erzählt der Besucher. Erst gestern habe er noch am Herd gestanden, um Marmeladen für Bekannte und Verwandte zu kochen. „Einfach nur so“, sagt er und probiert natürlich das, was die Frauen des Fördervereins in die Gläser gefüllt haben.

Christian Weischede, der Vorsitzende des Vereins „Wir in Weddinghofen“, denkt bereits weiter, als die Klänge des Bergkamener Posaunenchores bereits verklungen sind. „Man sieht ja: Die Idee ist aufgegangen – es kommen viele Leute, es entstehen interessante Gespräche“, schaut er sich das quicklebendige Gedränge an. „Wir schauen mal, wie es im nächsten Jahr mit unserem Weihnachtsmarkt weitergeht“, meint er und ist mehr als zufrieden. Denn: „Das Engagement und der Einsatz der vielen Helfer haben sich wirklich gelohnt!“




FiPs sind eine echte Stütze im oft nicht leichten Familienalltag

Die Eltern leben weit weg. Die Schwiegermutter ist berufstätig. Mit zwei Kindern und einem Job ohne geregelte Arbeitszeiten wird es schwierig, den Alltag noch im Griff zu behalten. Deshalb ist Familienpatin Jutta auch „ein echtes Geschenk“ für die kleine Familie aus Bergkamen.

Logo FipsMehr noch: „Jutta gehört längst zu unserer Familie!“ Auch deshalb plant „KiZ – Kinder im Zentrum – Runder Tisch Bergkamen“ schon den nächsten Qualifizierungsdurchgang für die Familienpaten im Frühjahr.

„Jutta ist unsere einzige Stütze“, sagt die Mutter der beiden quirligen Jungs. Dabei war der Beginn dieses ungewöhnlichen Teams alles andere als leicht. „Ich war schon sehr nervös, als ich von unserer damaligen Tagesmutter den Flyer für das Projekt bekommen habe und bei den Familienpaten  angerufen habe“, schildert sie. Sie vermutete zunächst eine soziale Bedürftigkeit als Voraussetzung. „Sozial bedürft sind wir doch nicht!“, meint sie. Dann machte sie sich Sorgen, dass ihre lebhaften Kinder vielleicht zu anstrengend sein könnten. „Mir war aber wichtig, dass die Jungs eine feste Bezugsperson bekommen – jemand, der ihnen Oma und Opa ersetzt, denn die fehlen uns schon sehr.“ Sorgen, die sich schnell als unbegründet erwiesen.

Sonja Werner vom Bergkamener Familienbüro brachte beide Seiten zusammen. Zunächst standen ausführliche Gespräche auf dem Programm – um die Bedürfnisse der Familie festzustellen und die ideale Familienpatin zu finden. Dann war das erste Treffen vereinbart. „Wir waren alle furchtbar aufgeregt“, erinnert sich die junge Mutter. Doch Jutta brach das Eis auf dem neutralen Boden des Diakoniezentrums Bodelschwingh: Die Herzen der Kinder flogen ihr in Windeseile zu. Ganz behutsam näherte sie sich der Familie. Mit einem Kind besuchte sie eine Theatervorführung, mit dem anderen stand ein Ausflug in die Marina auf dem Programm. Eis essen, Spielen auf dem Spielplatz: „Inzwischen ist fast schon ein Wettstreit unter den Kindern um Jutta ausgebrochen“, erzählt die Mutter lachend. Bei der Einschulung war sie dabei, bei Geburtstagen bekommt sie Einladungen, sie steht bereit, wenn die Arbeit mal länger dauert und ein Kind aus der Schule abgeholt werden muss.  „Inzwischen ist Jutta auch für mich eine echte Freundin – wir sprechen über private und berufliche Sorgen, sie hört mir zu und gibt mir wertvolle Ratschläge“, erzählt die Mutter.

13 erfolgreiche Patenschaften gibt es bereits

Margarete Hackmann im Gespräch mit einer Mutter, die seit inzwischen eineinhalb Jahren Hilfe von einer Familienpatin bekommt.
Margarete Hackmann im Gespräch mit einer Mutter, die seit inzwischen eineinhalb Jahren Hilfe von einer Familienpatin bekommt. Foto: Runder Tisch

13 Patenschaften hat das Projekt „Familienpaten“ aktuell zusammengeführt. „Die Nachfrage ist auf beiden Seiten großen – bei den Familien wie auch Menschen, die sich ehrenamtlich als Familienpaten engagieren wollen“, weiß Margarete Hackmann vom Verein Familiäre Kindertagesbetreuung, die das Projekt mit betreut. Ihr ist es wichtig, dass außer Zweifel steht: „Hier kann sich jede Familie melden, die eine Unterstützung im Alltag benötigt – ganz unabhängig von sozialer Bedürftigkeit oder vom Alter der Kinder“.

Die Familienpaten werden mit einer speziellen Fortbildung für ihre wichtige Aufgabe qualifiziert. Sie sollen den Familien dort für eine befristete Zeit und an  wenigen Stunden in der Woche nach ganz individueller Vereinbarung zur Seite stehen, wo im Alltag der Schuh drückt.

Das kann auch eine ganz bescheidene Hilfestellung sein. Wie bei einer Bergkamener Familie, in der die Mutter nach einem sehr schweren Verkehrsunfall nicht mehr so für ihre jugendliche Kinder da sein konnte wie zuvor. Sie musste strenge Bettruhe hüten. Für die Kinder war das ein schwerer Einschnitt: Wie sollten sie jetzt zum regelmäßigen Sport kommen, in dem sich längst ein fester Freundeskreis gebildet hatte?

Auch das Kochen wurde zum Problem. Unterstützung von Seiten der Krankenkassen gab es erst einmal nicht. Bis die Mutter wieder gesund war, stand deshalb eine Familienpatin bereit, wenn einmal in der Woche Fahrdienst zum Sport gefragt war. Auch am Herd stand die ehrenamtliche Helferin einmal in der Woche und bereitete eine frische wie gesunde Mahlzeit für die Jugendlichen vor.

Das Beispiel zeigt: Familienpaten sind für eine begrenzte Zeit eine schnelle und unbürokratische Hilfe, wenn es Hürden im Alltag zu überwinden gilt. Wer mitmachen will, als Familie oder als Familienpate: Weitere Informationen gibt es unter bei Sonja Werner unter Tel. 02307 956258 oder s.werner@bergkamen.de sowie bei Margarete Hackmann unter Tel. 02307 280633 oder buero@famkitabe.de.




Erster Weddinghofer Weihnachtsmarkt am Albert-Schweitzer-Haus

Erstmals lädt der Verein „Wir in Weddinghofen e. V.“ am kommenden Samstag, 14. Dezember, in der Zeit von 15 bis 21 Uhr zu einem Weihnachtsmarkt am Albert-Schweitzer-Haus an der Schulstraße.
Weihnachtsplakat_2013Am Weihnachtsmarkt sind viele Leute beteiligt. Das geht von der SPD über die CDU, bis hin zum VfK Weddinghofen, Aleviten, Blaues Kreuz, Luca-Kleiner Engel, Frauenhilfe, ASF, Tanzgruppe von Cindi Jensch, Förderverein Kindergarten St. Michael, Förderverein der Pfalzschule und die Feuerwehr Weddinghofen.

Auf dem Weihnachtsmarkt werden sieben Hütten, ein Pavillon und ein Getränkewagen stehen. Im Angebot sind Handarbeiten und allerlei kulinarischer Genüsse. Neben Grünkohl und Kassler, sowie Kartoffeln mit Dip kann man sich an Bratwurst oder kalten Würstchen laben und mit Kuchen, Waffeln Donuts abrunden. Bei den Getränken bleibt kaum ein Wunsch unerfüllt. Neben Kaffee, Kakao, und Kinderpunsch gibt es natürlich auch alkoholfreie Kaltgetränke. Aber es gibt auch einiges, was etwas hochprozentiger ist. Neben Potts und Pils sind einige Brände im Angebot. Natürlich darf auch Glühwein nicht fehlen.

Unterstützung der Jugendarbeit im Stadtteil

Das neue Plakat des Vereins "Wir in Weddinghofen"
Das neue Plakat des Vereins „Wir in Weddinghofen“

Der Weihnachtsmarkt wird den 1. Vorsitzenden Christian Weischede und den stellvertretenden Bürgermeister Kay Schulte um 15 Uhr eröffnet. Für vorweihnachtliche Spannung sorgen zwei Spiele, eins für die Kinder und das andere für die Erwachsenen. Bei den Kindern wird um 16 Uhr der Nikolaus die Preisverleihung übernehmen. Es gibt außerdem ein Bastelangebot für Kinder und Stockbrot. Die Tanzgruppe von Cindi Jensch zeigt, was sie kann.

Der Verein „Wir in Weddinghofen“ hat sich zum Ziel gesetzt, den Stadtteil wieder näher zusammen zu bringen. Beim Weihnachtsmarkt wirtschaften alle Aussteller zunächst für sich selbst. Um kostendeckend arbeiten zu können, wird jeder Aussteller sich an den Kosten über eine Spende beteiligen. Damit aber auch dieses Mal wieder die Jugendarbeit unterstützt werden kann, verkaufen Mitglieder des Vereins Nikolausmützen, Schokoloren und einiges mehr. Natürlich werden wieder die Sammelbehälter in Lorenform aufgestellt. Der Erlös dieser Aktionen ist für die Jugendabteilung des VfK Weddinghofen, den Förderverein St. Michael und die Jugendfeuerwehr bestimmt.




Adventsfeier für Seniorinnen und Senioren im „Offenen Frühstückstreff“

Das Seniorenbüro der Stadt Bergkamen und die Ehrenamtlichen des Frühstückstreffs laden zu einer stimmungsvollen Adventsfeier am Donnerstag, 12. Dezember, ab 9 Uhr alle Seniorinnen und Senioren in das Heinrich-Martin-Heim der AWO, Am Wiehagen 32 herzlich ein.

Neben einem guten Adventsfrühstück können sich die Besucher auf ein weihnachtliches und besinnliches Programm mit Liedern und Geschichten freuen. Zum musikalischen Programm beitragen wird, wie in der Vergangenheit, die 1. Bergkamener Seniorenband. Alle Frühstücksgäste erhalten ein Glückslos vom Nikolaus und nehmen an einer Tombola teil.

Zu Beginn der Veranstaltung wird Sozialdezernent Holger Lachmann um 9Uhr  die Besucher begrüßen.

Einlass zum Adventsfrühstück ist ab 8.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsende ist um 11.00 Uhr.

Weitere Informationen können bei den Mitarbeiterinnen des Seniorenbüros, Inge Freitag und Meike Scherney unter der Telefonnummer 02307/965-410 erfragt werden.




Bücher- und Spielzeugbörse „Kinderkram“ Samstag geöffnet

Die Bücher- und Spielzeugbörse „Kinderkram“ der Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 7. Dezember, von 10 bis 12 Uhr in der ehemaligen Büscherstiftung.

Hier kann man kostenlos für die Kinder Geschenke bekommen, sei es für einen Geburtstag oder zum bevorstehenden Weihnachtsfest.  Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Die Initiatoren der Bücher- und Spielzeugbörse sind sind dringend auf Spenden angewiesen.