Welle der Hilfsbereitschaft – auch Markthändler spenden für Flüchtlinge

Eine große Welle der Unterstützung erfahren derzeit die Flüchtlinge, die am Montag dieser Woche in Bergkamen eingetroffen sind und temporär in der Turnhalle Am Stadion in der Lessingstraße untergebracht sind.

Markthändler Mesut Erdogan und Nihal Karadeniz überreichen Spenden für die Flüchtlinge an Heiko Brüggenthies, Sachgebietsleiter Ordnungsangelegenheiten/Feuerwehr bei der Stadt Bergkamen
Markthändler Mesut Erdogan und Nihal Karadeniz überreichen Spenden für die Flüchtlinge an Heiko Brüggenthies, Sachgebietsleiter Ordnungsangelegenheiten/Feuerwehr bei der Stadt Bergkamen

Die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung ist groß. Spielzeug, Papier und Bundstifte haben beispielsweise sofort in ausreichender Anzahl für die in der Turnhalle untergebrachten Kinder bereit gestanden. Kleiderspenden wurden bereits im Kleiderladen Cariert, Präsidentenstr. 61, abgegeben und sonstige Spenden im Second Hand Kaufhaus der AWO DasDies Service GmbH, Am Stadion 5.

Selbst Markthändler haben sich kurzfristig eingebracht. Mesut Erdogan, der seit Jahren einen Stand mit Hygieneartikeln und Kosmetika auf dem Donnerstagsmarkt bewirtschaftet, spendete als Erstausstattung für die Neuankömmlinge Seife, Haarwaschmittel, Zahnpasta und Zahnbürsten für 30 Personen. Insgesamt 120 Meter Stoff stellte der in Bergkamen ansässige Stoffhändler Nihal Karadeniz für die Ausstattung der Turnhalle zur Verfügung.

„Ich bin begeistert, wie tatkräftig die Menschen in Bergkamen uns darin unterstützen, die neu ankommenden Flüchtlinge willkommen zu heißen und anständig zu versorgen“, sagt Christine Busch, Beigeordnete der Stadt Bergkamen. „Spenden nehmen die genannten Organisationen gerne für die Flüchtlinge entgegen.“ Die Stadt Bergkamen bittet darum, keine weiteren Spenden direkt in die Turnhalle zu bringen, weil der Platz dort sehr begrenzt ist.




Was tun bei Gewalt gegen Frauen und Mädchen?

Was tun wenn wir Gewalt an Frauen und Mädchen miterleben? Wohin können Mädchen und Frauen flüchten, wenn sie sich bedroht und genötigt fühlen? In solchen Fällen kann das Frauenforum im Kreis Unna e.V. als erste Anlaufstelle dienen.

Beim nächsten Bergkamener Interkulturellen Netzwerktreffen – „b.i.n“ am Dienstag, 18. August, um 18 Uhr im Ratstrakt wird Frau Birgit Unger die professionellen Unterstützungsangebote des Frauenforums vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Angegliedert im Frauenforum sind die Frauen- und Mädchenberatungsstelle, das Frauenhaus, die FrauenRäume, das Ambulant betreute Wohnen, die Frauenübernachtungsstelle und die Online-Beratung mit eigenem Chat.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der psychosozialen Beratung und Begleitung von Frauen und Mädchen aus dem Kreis Unna die Probleme in verschiedenen Lebenslagen haben, sich in einer Krisensituation befinden, Gewalt erleben bzw. erlebt haben oder wohnungslos geworden sind. Ziel ist, die Situation für die Frauen nachhaltig zu verbessern:

  • Betroffene Mädchen erhalten bereits im Alter von 14 Jahren eine individuelle Beratung.
  • Die Übernachtungsstelle bietet wohnungslosen Frauen ab 18 Jahren Schutz und Unterkunft- und das zu jeder Tages- und Nachtzeit.
  • Das Frauenhaus ist für Frauen und deren Kinder, die Gewalt erlebt haben oder von Gewalt bedroht sind geöffnet.
  • Die FrauenRäume wurden für alleinerziehende Frauen ab dem 21. Lebensjahr in Bergkamen eingerichtet.
  • Das ambulant betreute Wohnen richtet sich in der jeweiligen Ausnahmesituation bereits an Frauen ab dem 18. Lebensjahr.

Das b.i.n.- Treffen findet seit 2010 jährlich 3 – 4 Mal statt. Bei jeder Zusammenkunft trägt ein Referent zu einem interessanten Thema vor, welches die bürgerliche Gesellschaft betrifft. Die Veranstaltung findet am 18. Augustum 18:00 Uhr im Bergkamener Ratstrakt im Sitzungssaal II gegenüber vom Rathaus statt.

Bürgerinnen und Bürger sind auch diesmal wieder herzlich eingeladen, an dem Bergkamener Interkulturellen Netzwerktreffen teilzunehmen und in einen Austausch zu kommen. Für Rückfragen steht das Integrationsbüro gerne telefonisch unter 02307/965-272 oder unter der Mailadresse: integration@bergkamen.de zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.




Wohn- und Pflegeberatung im Rathaus nächsten Donnerstag

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 20. August von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600, zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 965-218 möglich.

Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Informationen gibt es auch zu den Leistungen, die an einer Demenz erkrankten Menschen zustehen.

Auch wer einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung oder ein Pflegeheim sucht, bekommt Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote. Außerdem werden Fragen zur Finanzierung dieser Hilfeangebote beantwortet. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).




Ehenamtliches Engagement für Flüchtlinge – Stein-Realschule startet Freitag Sponsorenlauf

2775 Euro hat am Dienstagabend die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Marina  Raupach an den Bergkamener Flüchtlingshelferkreis übergeben. Mit diesem Geld vom Land soll Material für die von den rund 20 engagierten Flüchtlingshelfern betreuten Sprach- und Spielgruppen angeschafft werden. Gedacht ist aber auch, dass dadurch die den Helfern entstandenen Kosten für Fahrten, Eintrittsgelder etc. gedeckt werden.

Der Bergkamener Flüchtlingshelferkreis freut sich über die Fördermittel des Landes.
Der Bergkamener Flüchtlingshelferkreis freut sich über die Fördermittel des Landes.

„Wer sich ehrenamtlich engagiert, soll nicht auch noch auf den Kosten sitzen bleiben“, betonte Bürgermeister Roland Schäfer, der den Helferkreis am Dienstag bei seinem turnusmäßigen Treffen im Albert-Schweitzer-Haus besuchte und zusammen mit Sozialdezernentin Christine Busch über die aktuelle Situation informierte.

Die Fördermittel des Landes wurden für den Kreis Unna zentral über das Kommunale Integrationszentrum beantragt. Marina Raupach hofft, dass die Mittel im nächsten Jahr aufgestockt werden. Denn benötigt wird mehr Geld. Das hat sich jetzt auch die Freiherr-vom-Stein-Realschule gesagt, die am kommenden Freitag im Nordbergstadion zu einem Sponsorenlauf für die Bergkamener Flüchtlingshilfe starten wird. Hilfsbereitschaft ist auch in den sozialen Medien deutlich erkennbar. Sachspenden können beim Sozialkaufhaus der AWO Dies&Das auf dem ehemaligen Bauhofgelände am Hallenbad oder beim Second-Hand-Kleiderladen der Caritas „Cariert“ in der Fußgängerzone abgegeben werden.

Bei seinem Besuch bedankte sich Bürgermeister Roland Schäfer bei den Mitgliedern des Flüchtlingshelferkreises ausdrücklich für ihre Arbeit. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement sei die Betreuung dieser Menschen gar nicht leistbar, betonte er. Die Zahl der Asylbewerber ist aktuell auf 400 angestiegen. Deshalb sucht der Helferkreis weiterhin nach Mitstreitern, die sie unterstützen, sich in einem zunächst fremden Land zurechtzufinden.

Dazu gab es am Dienstag ein konkretes Beispiel. Ein Mitglied des Helferkreises begleitete am Montag eine 16-Jährige bei ihrem ersten Tag am Berufskolleg in Unna, denn natürlich unterliegen auch die Kinder und Jugendlichen unter den Asylbewerbern der Schulpflicht. Dabei stellte die engagierte Ehrenamtlerin fest, dass ihr junger Schützling nichts besitzt, was für einen Schulbesuch notwendig ist. Schnell wurde am Dienstag geklärt, dass eine Schul-Erstausstattung über das Bildungs- und Teilhabepaket beim Kreis Unna beantragt werden kann. Helfen könne hier auch die Kirchengemeinde, erklärte Pfarrerin Petra Buschmann-Simons.

Wer sich beim Bergkamener Flüchtlingskreis mitmachen möchte, kann sich im Integrationsbüro der Stadt Bergkamen bei Juditha Siebert telefonisch unter 02307 965-272 oder per Mail an integration@bergkamen.de melden.




Nicole Wenig neue 1. Vorsitzende des Vereins Familiäre Kindertagesbetreuung

Vor 18 Jahren wurde der Bergkamener Verein Familiäre Kindertagesbetreuung gegründet. Erste und bisher einzige Vorsitzende war Elke Middendorf. Jetzt hat es an der Vereinsspitze einen Wachwechsel gegeben und Nicole Wenig wurde in der jüngsten Mitgliederversammlung zu neuen Vorsitzenden gewählt.

Der Bergkamener Verein "Familiäre Kindertagesbetreuung hat einen neuen Vorstand. Von links, hintere Reihe: Birgit Hanibal, Nicole Wenig, Elke Middendorf und Geschäftsführerin Margarete Hackmann.   Vordere Reihe: Sonja Werner und Nadine Schäfer.
Der Bergkamener Verein „Familiäre Kindertagesbetreuung hat einen neuen Vorstand. Von links, hintere Reihe: Birgit Hanibal, Nicole Wenig, Elke Middendorf und Geschäftsführerin Margarete Hackmann. Vordere Reihe: Sonja Werner und Nadine Schäfer.

Sie wolle einen Gang zurückschalten, begründete Elke Middendorf ihren Entschluss. Einen Stillstand wird es aber nicht geben. Sie wird für eine gewisse Zeit stellvertretende Vorsitzende sein.

Nicole Wenig gehört dem Vorstand der Familiären Kindertagesbetreuung seit acht Jahren als Kassiererin an. Sie ist gelernte Bankkauffrau und auch eine ausgebildete Tagesmutter.

Auch die bisherige 2. Vorsitzende Birgit Hannibal bleibt dem Vorstand als Beisitzerin treu. Neue Kassiererin ist Antje Amling und stellvertretende Schriftführerin Sonja Werner. Neu im Vorstand als Beisitzerin ist Nadine Schäfer, die seit 2008 als Tagesmutter tätig ist. Weitere Beisitzerinnen sind Sabine Cirkel und Marion Heyck.

Eine wichtige Aufgabe des neuen Vorstands ist die Begleitung des Antragsverfahrens für ein neues Programm des Bundesfamilienministeriums zur Qualifizierung von Tageseltern in Zusammenarbeit mit dem Bergkamener Jugendamt. Dies umfasst für die Beteiligten ein Ausbildungs- und Weiterbildungspaket von 300 Unterrichtsstunden inklusiver verschiedener Praktika. Da dieses Projekt, das im nächsten Jahr gestartet werden soll, für das Ministerium vor Ort auch dokumentiert werden soll, umfasst die Förderung auch die Kosten für die dazu zuständigen Mitarbeiter.

Ob sich der Verein und die Stadt an dem Programm beteiligen, ist noch nicht beschlossene Sache. Positiv ist für Elke Middendorf, dass es der Schaffung eines Berufsbildes „Tageseltern“ schon sehr nahe komme. Dies sei von Anfang an eines der Ziele des Vereins gewesen.

Unabhängig von der Teilnahme am Bundesprogramm startet in jedem Fall nach der Sommerpause wieder ein Schulungskurs für angehende Tageseltern. Wer sich dafür interessiert kann sich bei der Geschäftsstelle des Vereins „Familiäre Kindertagesbetreuung“ informieren.

Kontakt

Familiäre Kinder-Tagesbetreuung e.V.
Lüttke Holz 11
59192 Bergkamen
  Telefon:
Telefax:
Mobil:
  +49 2307 280633
+49 2307 280634
0171/1217422

E-Mail: info@famkitabe.de
Internet: www.famkitabe.de

Sprechzeiten

Montags
Mittwochs
Donnerstags
Freitags
  10 – 12 Uhr
10 – 12 Uhr
17 – 19 Uhr
9 – 12 Uhr



Blutspendetermin im ehemaligen Jochen-Klepper-Haus

Das Deutsche Rote Kreuz lädt am Freitag, 14. August, von 16 bis 20 Uhr im Jochen-Klepper-Haus, Im Sundern 11 in Bergkamen-Oberaden zu einem Blutspendetermin ein.

Wer darf Blutspenden?

Ein Blutspender…
  • muss mindestens 18 Jahre alt sein und darf ein Alter von 72 Jahren nicht überschritten haben
  • Bei Blutspendern über 68 (bis max. 71)  Jahren ist eine zusätzliche Untersuchung durch den Hausarzt erforderlich. Weitere Informationen zu unserer Aktion „Zu fit um aufzuhören“ erhalten Sie unter der
    DRK Service-Hotline 0800-1194911
  • darf bei der ersten Blutspende nicht älter als 64 Jahre sein
  • muss ein Mindestgewicht von 50 kg haben
  • sollte sich gesund fühlen
  • sollte vor der Spende unbedingt ausreichend essen und trinken
  • darf innerhalb der letzten 12 Stunden keinen Alkohol getrunken haben
  • darf keine Drogen innerhalb der letzten 4 Wochen konsumiert haben
  • darf pro Jahr bis zu 6 Vollblutspenden leisten, Blutspenderinnen bis zu vier
  • bringt ein gültiges amtliches Personaldokument mit Lichtbild mit



Pflegeberatung im Bergkamener Rathaus

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna.

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 6. August von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 965 218 möglich.

Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Informationen gibt es auch zu den Leistungen, die an einer Demenz erkrankten Menschen zustehen.

Auch wer einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung oder ein Pflegeheim sucht, bekommt Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote. Außerdem werden Fragen zur Finanzierung dieser Hilfeangebote beantwortet. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).




Land fördert Bergkamener Flüchtlingshelferkreis – Verstärkung ist hoch willkommen

Die Arbeit des Bergkamener Flüchtlingshelferkreises fördert das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW mit 2775 Euro.Die Landesregierung NRW will mit dem Programm „Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe“ Flüchtlinge und diejenigen, die sich ehrenamtlich für ein Willkommen engagieren, pragmatisch und effektiv unterstützen. Für die Flüchtlinge sollen somit Zugänge zur Gesellschaft geschaffen werden.

Für Bergkamen wurden Mittel für Sprach- und Spielgruppen beantragt und bewilligt. Mit diesem Geld werden unter anderem Bücher, Schreib- und Malblätter, Lern- und Gesellschaftsspiele angeschafft. Aus sollen die Ausgaben der Bergkamener Ehrenamtler wie Fahrtkosten, Eintrittspreise etc.damit beglichen werden. In den bereits vor einigen Monaten angelaufenen Kursen sollen alltägliches Wissen und erste Grundkenntnisse der deutschen Sprache für den Aufenthalt in Bergkamen vermittelt werden (wo kann ich einkaufen, wo ist ein Arzt und anderes mehr.

Der im Dezember 2014 gegründete Flüchtlingshelferkreis trifft sich mit dem Integrationsbüro der Stadt Bergkamen regelmäßig einmal im Monat im Sitzungssaal des Rathauses. Dabei werden unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Probleme, Informationen und Vorgehensweisen ausgetauscht.

Da Bergkamen weitere Flüchtlinge aufnehmen wird, werden weitere Personen gesucht, die den Flüchtlingen ihre Unterstützung anbieten möchten. Interessierte können sich im Integrationsbüro der Stadt Bergkamen bei Frau Juditha Siebert telefonisch unter 02307 965-272 oder per Mail an integration@bergkamen.de melden.




Azubis und Ausbilder von Bayer spenden 600 € an Verein für Reitherapie

Große Freude beim Verein für Reittherapie in Werne: Die Kinder und Betreuer erhielten kürzlich einen symbolischen Scheck über 600 Euro – eine Spende der Auszubildenden von Bayer HealthCare in Bergkamen. Diese hatten den stattlichen Betrag zuvor durch den fleißigen Verkauf von Getränken und Würstchen am Tag der offenen Tür ihrer Abteilung selbst erwirtschaftet.

Ausbildungsleiter Karl Heinz Grafenschäfer (Mitte) und Ausbilder Christiaan Kuipers übergaben den symbolischen Spendenscheck an Marion Acar (l.), Renate Schwerbrock und Conny Waterhues vom Verein für Reittherapie.
Ausbildungsleiter Karl Heinz Grafenschäfer (Mitte) und Ausbilder Christiaan Kuipers übergaben den symbolischen Spendenscheck an Marion Acar (l.), Renate Schwerbrock und Conny Waterhues vom Verein für Reittherapie.

„Wir freuen uns sehr über die großzügige Unterstützung“, dankte die Vereinsvorsitzende Marion Acar den Bayer-Azubis für ihr uneigennütziges Engagement. „Die Kosten für die tierärztliche Behandlung der Therapiepferde sind sehr hoch. Gerade in Frühjahr und Sommer passiert erfahrungsgemäß viel, was eine Behandlung erforderlich macht. Dank der Spende haben wir jetzt ein finanzielles Polster für derartige Belastungen.“




Pflegeberatung im Bergkamener Rathaus

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 2. Juli von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 2 in Raum 600 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 02307 / 965-218 möglich.

Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Informationen gibt es auch zu den Leistungen, die an einer Demenz erkrankten Menschen zustehen.

Auch wer einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung oder ein Pflegeheim sucht, bekommt Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote. Außerdem werden Fragen zur Finanzierung dieser Hilfeangebote beantwortet. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).




Bergkamener Oliver Haverkamp für drei Tage Mitglied des NRW-Jugend-Landtags

Mitglied eines Parlaments sein, mitdiskutieren und am Ende mitbestimmen: Für Jugendliche aus ganz Nordrhein-Westfalen ging dieser Wunsch in Erfüllung. Beim sogenannten Jugend-Landtag nahmen sie jetzt die Plätze der Abgeordneten ein. Unter den Teilnehmern der nunmehr siebten Auflage war auch Oliver Haverkamp, Schüler der Q1 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, der für die drei Tage in die Rolle von Rüdiger Weiß (SPD) schlüpfte.

Oliver Haverkamp (l.) mit Rüdiger Weiß
Oliver Haverkamp (l.) mit Rüdiger Weiß

Oliver Haverkamp hatte sich zuvor bei Rüdiger Weiß für einen Platz beworben und bekam den Zuschlag. An drei Tagen konnte der Bergkamener mit Jugendlichen aus ganz Nordrhein-Westfalen Kontakte knüpfen und sein Interesse an Politik ganz praktisch anwenden. Fraktionssitzungen, Ausschusssitzungen, Expertenanhörungen zu bestimmten Themenbereichen und auch die Sitzung des Ältestenrates in Vorbereitung einer Plenarsitzung – alles wie in der Realität. Oliver Haverkamp zeigte sich insbesondere von den Fraktionssitzungen beeindruckt: „Man konnte in realer Atmosphäre zu arbeiten. Die Diskussionen waren sehr intensiv, so in etwa stelle ich mir das auch bei echten Abgeordneten vor.“ Natürlich waren die Themen, die im „Jugendlandtag“ auf der Agenda standen an der Lebenswelt der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer orientiert – die Wahl der Jugendlichen fiel auf die „gerechtere Vergabe von Studienplätzen und „Mehr fürs Leben und den Alltag in der Schule lernen“.

Für Kost und Logis war auch gesorgt: „Wir waren in Hotels untergebracht und wurden morgens mit dem Bus zum Landtag gefahren. Nach dem Frühstück in der dortigen Kantine, begann die politische Arbeit“, berichtet Oliver Haverkamp. Für den Abend hatte das Orga-Team stets unterschiedliche Aktivitäten im Repertoire – mal sportlich, mal kreativ. „Ich glaube, jeder ist nachts erschöpft ins Bett gefallen“, erzählt Oliver Haverkamp. Die 72 Stunden als Politiker hat er sehr genossen: „Ich habe viele neue Erkenntnisse mitgenommen, zum Beispiel wie lange es in der Realität dauert, bis ein Gesetz auf den Weg gebracht ist. Ich habe auch großen Respekt davor, welche Arbeit unsere Abgeordneten im Landtag leisten“, der sich am Ende bei Rüdiger Weiß und seinem Team herzlich bedankte.