Bildungs- und Teilhabepaket: Leistungen zum neuen Schuljahr jetzt beantragen

Ob für Schulmaterial, eine Klassenfahrt oder das Mittagessen in der Kita: Kinder aus einkommensschwachen Familien können zum neuen Schuljahr finanzielle Unterstützung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket bekommen. Der Kreis rät, die Anträge rechtzeitig zu stellen.

Zum 1. August können Schülerinnen und Schüler aus Familien mit geringem Einkommen für die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf (z.B. Hefte, Stifte, Taschenrechner, usw.) eine Geldleistung in Höhe von 70 Euro aus dem Bildungs- und Teilhabepaket erhalten.

Wer SGB II-Leistungen (Hartz IV), Sozialhilfe oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhält, bekommt diese Leistung automatisch zum 1. August ausgezahlt. Empfänger von Wohngeld und Kinderzuschlag müssen hierfür jedoch einen Antrag stellen. Diese Leistungen sollten rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahres beantragt werden.

Auch für die Teilnahme am gemeinschaftlichen Mittagessen in Schulen oder Kindertageseinrichtungen kann ein Kostenbeitrag aus dem Bildungs- und Teilhabepaket beansprucht werden. Hierzu ist auf jeden Fall für das Schul- bzw. Kindergartenjahr 2016/17 ein Antrag mit einem aktuellen Kostennachweis zu stellen.

Neben den Leistungen für den Schulbedarf und die Teilnahme am gemeinschaftlichen Mittagessen können aus dem Bildungs- und Teilhabepaket auch Leistungen für Klassenfahrten und Tagesausflüge, Lernförderung sowie die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben (Mitgliedsbeiträge für Sportvereine, Musikschulen, Ferienfreizeiten) in Anspruch genommen werden.

Nähere Informationen zu den Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets, zum Antragsverfahren und die Antragsvordrucke finden Sie auf der Homepage des Kreises Unna unter www.bildungspaket.kreis-unna.de.




SPD Kreis Unna spricht sich klar für sozialen Arbeitsmarkt aus

Der Vorstand der SPD im Kreis Unna hat sich in seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien intensiv mit dem Konzept eines „sozialen Arbeitsmarkt“ beschäftigt und stellt einen entsprechenden Antrag an den Landesparteitag der nordrhein-westfälischen SPD, der 24. September 2016 in Bochum stattfindet.

Der SPD-Unterbezirksvorstand mit Ralf Kapschack (7. von links), Wilfried Bartmann (1. von rechts) und Rainer Gopefert (2. von rechts)
Der SPD-Unterbezirksvorstand mit Ralf Kapschack (7. von links), Wilfried Bartmann (1. von rechts) und Rainer Gopefert (2. von rechts)

Zur Vorstellung und Diskussion haben die Genossinnen und Genossen Experten aus dem Bundestag und aus dem Kreis Unna eingeladen. Der Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack – Mitglied im zuständigen Ausschuss für Arbeit und Soziales – erläuterte die Grundzüge der Idee des sozialen Arbeitsmarktes.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist insgesamt rückläufig. Diese positive Entwicklung überträgt sich aber nicht auf alle Gruppen von Arbeitslosen. An Langzeitarbeitslosen geht der anhaltende konjunkturelle Aufschwung fast vollständig vorbei.

Durch den sozialen Arbeitsmarkt sollen zusätzliche Arbeitsplätze in öffentlicher Trägerschaft oder in zusätzlichen Arbeitsplätzen in Privatbetrieben geschaffen; diese liegen im öffentlichen Interesse und bieten einen echten Mehrwert für die Gesellschaft. Potentielle Einsatzfelder sind beispielsweise Bus- und Bahnbegleitdienste, Behindertenfahrdienste, Sauberkeit im öffentlichen Bereich, Graffiti-Beseitigung, Seniorenunterstützung oder Hausmeisterassistenzen.

Der Vorsitzende der AWO Wilfried Bartmann und der Geschäftsführer der AWO im Kreis Unna Rainer Goepfert unterstützen mit dem Unnaer Appell die Forderung nach einem sozialen Arbeitsmarkt für das Ruhrgebiet und den Kreis Unna. Für den Erfolg eines sozialen Arbeitsmarktes ist für die Experten der AWO, die bereits über umfängliche Erfahrungen verfügen, die sozial-pädagogische Begleitung der Maßnahmen.

Der Vorsitzende der SPD im Kreis Unna Oliver Kaczmarek MdB erklärte abschließend:

„Die SPD steht für die Überzeugung, dass jeder Mensch über Stärken und Potenziale verfügt, die er zum Wohle der Gemeinschaft einsetzen kann. Wir wollen Langzeitarbeitslosen eine echte Perspektive bieten. Deswegen werden wir SozialdemokratInnen – auch gegen den Widerstand von CDU/CSU – für die Einrichtung eines sozialen Arbeitsmarktes kämpfen. Unser Antrag an den Landesparteitag ist ein erster Schritt.




Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen: Kostenfrei und neutral

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna.

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 7. Juli  von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600, zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter Tel. 0 23 07 / 965-218 möglich.

Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Informationen gibt es auch zu den Leistungen, die an einer Demenz erkrankten Menschen zustehen.

Auch wer einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung oder ein Pflegeheim sucht, bekommt Adressen und Informationen über Orts nahe Angebote. Außerdem werden Fragen zur Finanzierung dieser Hilfeangebote beantwortet. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).




Blutspendetermine des DRK im Juli

Das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Bergkamen e. V., veranstaltet im Monat
Juli 2016 folgende Blutspendetermine:

  • Samstag, 09.07.2016, 11.00 – 16.30 Uhr in der  Sporthalle Overberge, Hansastraße, Bergkamen-Overberge und
  • Freitag, 29.07.2016, 15.00 – 20.00 Uhr im
    Gemeindezentrum, Kanalstr. 7, Bergkamen-Rünthe.

Im August finden keine Blutspendetermine statt.




Zahl der Arbeitslosen in allen Kommunen des Kreises Unna gesunken

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Kreis Unna im Juni erneut um 1,6 Prozent – knapp 290 Personen auf 17.323 Arbeitslose gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang von 6,6 Prozent (über 1.200 Arbeitslose weniger). Die Arbeitslosenquote beträgt im Berichtsmonat 8,3 Prozent.

JobcenterThomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm, bilanziert: „Der Arbeitsmarkt im Kreis ist in einer guten Verfassung – die Anzahl der Arbeitslosen geht zurück und die Unterbeschäftigung hält Kurs. Die Flüchtlingsintegration beeinflusst den Arbeitsmarkt derzeit noch nicht negativ. Über die Sommermonate besteht die Gefahr, dass die Zahl jugendlicher Arbeitsloser aufgrund auslaufender Ausbildungsverträge moderat ansteigen wird.“

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III)

Bei der Agentur für Arbeit sind 3.907 Arbeitslose gemeldet, das sind 57 (1,5 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich sind es 249 Personen (6,0 Prozent) weniger.

Entwicklung in der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II)

Im Jobcenter Kreis Unna ist die Arbeitslosigkeit zurückgegangen. Aus der Statistik geht hervor, dass im Monatsverlauf 2,5 Prozent weniger Arbeitslose (13.416) in der Grundsicherung registriert sind. Vor einem Jahr waren es mit 6,8 Prozent noch 982 Arbeitslose mehr.
„Von der guten Entwicklung des Arbeitsmarktes profitierten auch unsere Kunden. Wir hoffen, dass sich der positive Trend in den kommenden Monaten weiter verfestigt“, sagt Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

Die Arbeitslosigkeit sank in allen Kommunen des Kreises Unna. Die prozentual stärkste Abnahme zeigte sich in Bönen (6,5 Prozent bzw. 48 auf 688).

Danach folgen Kamen (3,6 Prozent bzw. 74 auf 1.984), Unna (2,2 Prozent bzw. 48 auf 2.120), Bergkamen (1,6 Prozent bzw. 42 auf 2.628), Holzwickede (1,2 Prozent bzw. 7 auf 558), Lünen (1,0 Prozent bzw. 50 auf 5.207), Selm (0,9 Prozent bzw. 8 auf 893) und Schwerte (0,8 Prozent bzw. 13 auf 1.642).
Einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit gab es in Werne (0,1 Prozent bzw. 1 auf 950) und Fröndenberg (0,3 Prozent bzw. 2 auf 653).




Wachwechsel bei Lions BergKamen: Reinhard Middendorf neuer Präsident

Wachwechsel bei Lions BergKamen: Reinhard Middendorf übernimmt zum 1. Juli das Amt des Präsidenten dieses Clubs. Für Robert Stams geht entsprechend den Lions-Statuten nach einem Jahr an der Spitze die Amtszeit zu Ende.

Robert Stams (re) überreicht seinem Nachfolger Reinhard Middendorf die „Lionsglocke“  Foto: LC BergKamen
Robert Stams (re) überreicht seinem Nachfolger Reinhard Middendorf die „Lionsglocke“
Foto: LC BergKamen

Der BergKamener „Löwe“ Stams blickt auf zwölf erfolgreiche Monate zurück: Während seiner Präsidentschaft konnte der Club über 35 000 Euro für soziale und kulturelle Zwecke in Bergkamen und Kamen ausschütten. Der größte Teil des Geldes floss in Projekte für Kinder und Jugendliche. Die Förderung junger Menschen in Kamen und Bergkamen ist seit langem Schwerpunkt des Clubs.

Der neue Präsident Reinhard Middendorf, sein Vorstand  und die Mitglieder des Lionsclubs BergKamen werden die erfolgreiche Arbeit auch im 21. Jahr des Clubs fortsetzen, getreu dem Lionsmotto „We serve“ – „Wir dienen“

 




Arbeitslos und in Urlaub fahren? – Das geht!

Sommerzeit, Ferienzeit. Mit dem Beginn der Sommerferien planen auch viele Arbeitslose eine Auszeit vom Alltag. Was manche allerdings nicht wissen: Wer bei der Arbeitsagentur für die Suche nach einer neuen Stelle registriert ist, muss grundsätzlich für Bewerbungen, Vorstellungsgespräche und Fortbildungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Ein Urlaub mit Freunden oder der Familie ist dennoch möglich, muss aber mit der zuständigen Arbeitsagentur abgestimmt werden.

Jeder Arbeitslose ist grundsätzlich verpflichtet, täglich unter seiner Anschrift erreichbar zu sein. Wer trotzdem mit der Familie oder Freunden einige Tage ausspannen möchte, muss hierzu rechtzeitig die Zustimmung der zuständigen Agentur für Arbeit einholen.

Der Urlaubsantrag ist dabei kurz vor Reiseantritt zu stellen und kann bewilligt werden, wenn keine Beeinträchtigung der Vermittlungsaussichten zu erwarten ist. Dies ist entweder persönlich in den Agenturen für Arbeit Hamm oder den Geschäftsstellen in Unna, Kamen und Lünen möglich oder telefonisch unter der kostenfreien Hotline 0800 4 5555 00.

Bei einer Urlaubsdauer bis zu 21 Tagen im Kalenderjahr kann für den gesamten Zeitraum Arbeitslosengeld weitergezahlt werden. Zu beachten bleibt: Bei einem längeren, aber genehmigten Urlaub, gibt es ab dem 22. Kalendertag keine Leistungen mehr von der Arbeitsagentur. Bei einer Ortsabwesenheit von zusammenhängend mehr als sechs Wochen im Jahr wird die Zahlung bereits ab dem ersten Urlaubstag eingestellt.

Die vorherige Meldung lohnt, denn wer sich ohne Urlaubsgenehmigung auswärts aufhält, muss mit einer Rückforderung des gezahlten Arbeitslosengeldes rechnen.

Ausführliche Informationen bietet auch das Merkblatt 1 – für Arbeitslose. Es kann im Internet unter www.arbeitsagentur.de > Bürgerinnen und Bürger > Arbeitslosigkeit > Arbeitslosengeld aufgerufen werden. Auch unter der kostenfreien Hotline 0800 4 5555 00 gibt es nähere Informationen zum Thema.

Online-Urlaubsmeldung

Sie haben einen Urlaub geplant oder sind aus anderen Gründen für einen gewissen Zeitraum nicht zu Hause und stehen der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung? Mit Hilfe der Online-Mitteilungen können Sie diese Anliegen auch online erledigen. (siehe www.arbeitsagentur.de > eServices)




Langfristig buchbare Kurzzeitpflegeplätze: Im Kreis Unna demnächst Mangelware

Alte und hilfebedürftige Menschen sollen so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung leben können. Der Kreis setzt deshalb seit langem auf „ambulant vor stationär“. Allerdings: Solitäre Kurzzeitpflegeplätze fehlen in der Region und der Kreis kann selbst nicht gegensteuern.

Deshalb wurde Landrat Michael Makiolla vom Kreistag in der Juni-Sitzung beauftragt, sich gegenüber den Bundestagsabgeordneten der Region – und damit dem Bundestag als Gesetzgeber – zumindest für eine bessere finanzielle Absicherung dieses Angebotes über die Pflegekassen einzusetzen.

Viele Pflegeheime haben sogenannte „eingestreute“ Kurzzeitpflegeplätze. Hier können Pflegebedürftige z. B. nach Ende eines Krankenhausaufenthaltes und vor Rückkehr in die heimischen vier Wände übergangsweise für einige Wochen gepflegt und betreut werden. Vorteil: Der Mix zwischen kurzfristig buchbarer Kurzzeitpflege und regulären dauerhaft genutzten Heimplätzen lässt sich für die Einrichtungen besser finanziell austarieren.

Anders sieht das bei Einrichtungen der solitären Kurzzeitpflege aus. Sie bieten als Einzige auch langfristig zu buchende Plätze z. B. für den Fall an, dass die betreuende Familie in Urlaub fahren möchte. Das bedeutet erfahrungsgemäß: In den Ferien ist Hochsaison, außerhalb gibt es bei fortlaufenden Kosten eine geringe Nachfrage. Dies wiederum führt seit Jahren zu finanziellen Problemen der Einrichtungen mit dem Ergebnis, dass sie Plätze abbauen – und dann zu Hochzeiten die Nachfrage nicht befriedigen können – oder sogar ganz streichen.

Genau dies steht in Selm an. Dort schließt die Caritas die Kurzzeitpflege St. Elisabeth mit 26 Plätzen zum 31. August. Damit stehen kreisweit nur noch 35 langfristig buchbare Plätze zur Verfügung.

Zu wenig, wie der Kreistag einstimmig befand und nun auf dem Wege des eindringlichen Appells in Richtung Bund auf gesetzliche Änderungen bei der Pflegeversicherung und vor allem bei den Finanzierungsmodalitäten hofft.

Für Hans Zakel, den Sozialplaner des Kreises, ist klar: „Bei einer wachsenden Zahl von pflegebedürftigen Menschen müssen die pflegenden Angehörigen so viel wie möglich entlastet werden. Geschieht dies nicht, wird die Zahl der Pflegeheimbewohner noch massiver steigen.“




Spielzeugbörse Kinderkram ist Samstag wieder geöffnet

Die Spielzeugbörde Kinderkram der ev. Friedenskirchengemeinde ist wie jeden letzten Samstag im Monat am 25. Juni von 10 bis 12 Uhr in der Auferstehungskirche in Weddinghofen geöffnet.

SpielzeugbörseHier haben finanziell schwache Familien die Möglichkeit, für ihre Kinder Geburtstags-, Einschulungs- oder für-was-auch-immer-Geschenke kostenfrei auszusuchen.

„Kinderkram“ wurde der Raum genannt, weil hier Kinder und Erwachsene kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen, um z. B. etwas für die nächste Kindergeburtstagsparty haben zu können. Kein Kind soll ohne Geschenk bleiben oder eine Einladung ausschlagen müssen, nur weil das Geld für ein Geschenk fehlt.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind wir dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.




AWO Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz

Die Betreuung  eines an Demenz erkrankten Menschen erfordert von den Pflegenden viel Kraft und Geduld. Der Pflegedienst und das Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum der AWO bieten daher eine Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz an, damit sich die pflegenden Angehörigen einige Stunden Auszeit pro Woche nehmen können. Fachkräfte und geschulte Demenzbegleiter bieten ein abwechselungsreiches Programm in einer kleinen Gruppe an.

Die Betreuungsgruppe findet immer montags, von 10:00 – 16:00 Uhr im Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum, Marie-Juchacz-Straße 1, in Bergkamen-Mitte statt.

Zusätzlich können sich Ratsuchende in der Zeit von 10:00 – 12:00 Uhr zu allen Fragen rund um das Thema Pflege informieren.

Interessierte können sich telefonisch unter der Rufnummer 02307-2874485 oder per E-Mail verwaltungpflege@awo-un.de über die Betreuungsgruppe informieren.




Weltflüchtlingstag: Die „Willkommen bei Freunden“-App startet heute

Das Engagement von Freiwilligen für Geflüchtete ist ungebrochen. Doch häufig finden Helfer und Initiativen erst nach längerem Suchen zueinander. Mit der „Willkommen bei Freunden“-App möchten die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Helfen in Nordrhein-Westfalen einfacher machen. Ab heute, 20. Jnui, dem Weltflüchtlingstag, können freiwillige Helfer die App herunterladen. Sie zeigt, welche Hilfe Kommunen und Flüchtlingsinitiativen aktuell brauchen.

Willkommen bei Freunden AppWer die App im Play Store von Google herunterladen möchte, sollte den Suchbegriff „Kinder- und Jugendstiftung“ eingeben. Sie ist dann einfacher zu finden.

Die Flüchtlingshelfer in Bergkamen und Kamen kennt die App noch nicht. Das lkann aber einfach nachgeholt werden. Wie sie sich Flüchtlingsinitiativen eintragen können, ist im letzten Absatz dieses Artikels zu lesen.

Die UN-Vollversammlung hat den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Weitere Informationen zum Weltflüchtlingstag gibt es zum Beispiel hier.

Entstanden ist die App „Willkommen bei Freunden“ in Kooperation mit den bereits bestehenden Hilfeportalen „Helpto“, „ichhelfe.jetzt“ und „clarat“. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Vernetzung der Freiwilligenlandschaft in Deutschland zu fördern.

Die mobile Anwendung für Smartphones bringt Freiwillige und Projekte in der Flüchtlingshilfe bedarfsorientiert zusammen: Mit wenigen Klicks können die Helfer angeben, wo und wie sie unterstützen wollen. Die App zeigt dann an, welche Hilfsorganisationen vor Ort genau diese Art der Unterstützung suchen.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betont anlässlich des Weltflüchtlingstages, wie wichtig die Arbeit der Freiwilligen in Deutschland ist: „Heute möchte ich mich bei den ehrenamtlichen Helfern erneut für Ihren großen Einsatz und Ihr Engagement bedanken. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung, denn Freiwillige leisten einen wichtigen Beitrag für unsere offene Gesellschaft. Dass die Familien, Frauen, Männer und Kinder die aus dem Krieg nach Deutschland geflüchtet sind und hier Sicherheit suchen, in unserer Gesellschaft ankommen und sich hier eine Zukunft aufbauen können.“

„Der konkrete Bedarf an Hilfe hat sich in den letzten Monaten stark verändert. Freiwilliges Engagement hilft am besten, wenn Helfer und Flüchtlingsinitiativen schnell und bedarfsorientiert zusammen kommen. Dabei hilft die App“, sagt Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der DKJS.

Ab heute können freiwillige Helfer in Nordrhein-Westfalen die App herunterladen und ihre Unterstützung vor Ort anbieten.

So funktioniert die „Willkommen bei Freunden“-App
Initiativen können online ein Profil erstellen und geben ihre aktuellen Hilfsgesuche an. Die potenziellen Helfer können über das Handy gezielt nach Anfragen der Initiativen suchen, indem sie über eine Suchmaske ihre Hilfe anbieten. Sobald sie eine passende Initiative gefunden haben, können sie mit einem Klick Kontakt aufnehmen. Sollte mal nichts Passendes in der Nähe sein, können die Freiwilligen per Push-Nachricht informiert werden, wenn wieder Bedarf besteht. Für Helfer ohne Smartphone sind alle Funktionen der App auch online über die Webseite abrufbar. Die App ist kostenfrei.