A Tribute To Freddie Mercury – Benefizkonzert der Aidshilfe im Kreis Unna
„A Tribute to Freddie“ lautet der Titel des Benefizkonzert der AIDS-Hilfe im Kreis Unna mit der „Royal Squeeze Box“ am Samstag, 3. Dezember, um 19 Uhr in der Christuskirche in Unna-Königsborn, Friedrich-Ebert-Straße 99.
Demnächst jährt sich der Todestag von Freddie Mercury zum 25. Male. Der bekannte Rocksänger starb am 24. November 1991 an den Folgen von Aids. Sein früher Tod sorgte weltweit für Bestürzung und rückte die Aidskrise einmal mehr ins öffentliche Bewusstsein. In Gedenken an Freddie Mercury veranstaltet die Aidshilfe im Kreis Unna am 3. Dezember ein Benefizkonzert mit „The Royal Squeeze Box“.
Das Duo ist spezialisiert auf die Songs der Rockgruppe Queen und von Freddie Mercury. Ein Akkordeon ersetzt dabei eine komplette Rockband inklusive Orchester. Zwei Stimmen plus jenes Akkordeon lassen die Ikone des Rock und Pop nur wenige Meter vom Publikum entfernt auf der Bühne wieder aufleben.
Mit solidem musikalischen Können, viel Energie und Spielfreude und nicht zuletzt einer gehörigen Portion Chuzpe bringen Roman D. Metzner am Akkordeon/Gesang und Aaron Perry als akustischer Wiedergänger Freddie Mercurys die groß angelegten Gefühle von Stücken wie „We are the champions“, „Bohemian Rapsody“ oder „Living on my own“.
Das musikalische Konzept der Royal Squeeze Box ist speziell für Konzerte in Kirchen ausgerichtet und feierte seine Premiere 2011 beim „Freddie Mercury Memorial Weekend“ in Montreux. Seither begeistert das Duo die Liebhaber der Musik von Queen und hat sich eine treuherzige Fangemeinde aufgebaut, die stets zu den Konzerten anreist. In Unna wird die Royal Squeeze Box vom heimischen Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Königsborn musikalisch unterstützt. Den besonderen Konzertraum bildet die im Jugendstil errichtete Christuskirche, die für ihre gute Akustik bekannt ist.
Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei der Aidshilfe im Kreis Unna zum Preis von 18 Euro erhältlich, an der Abendkasse für 20 Euro. Das Konzert „A Tribute To Freddie“ beginnt um 19:00 Uhr. Der Erlös des Abends ist für die Arbeit der Aidshilfe bestimmt.
Info-Veranstaltungen der Agentur für Arbeit: Den richtigen Beruf finden
Im November finden im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Hamm kostenlose Informationsveranstaltungen und Seminare statt. Neben dem Bewerbungsmappencheck und dem Seminar „Jobsuche im Internet“, gibt es Informationsveranstaltungen zur Karriere bei der Bundespolizei und der Bundeswehr.
Bundespolizei bedeutet nicht nur Verbrecher jagen und Straßenkontrollen durchführen. Die Aufgaben- und Einsatzbereiche sind sehr vielfältig. Am 10. November informiert Maja Gemeinhardt, Einstellungsberaterin der Bundespolizei, in ihrem Vortrag um 15 Uhr über die Ausbildungsmöglichkeiten im mittleren und gehobenen Polizeidienst. Neben den Einstellungsvoraussetzungen und dem Auswahlverfahren stellt sie die unterschiedlichen Ausbildungs- und Studieninhalte vor. Bereits ab 13 Uhr haben Interessierte schon die Möglichkeit, in einer offenen Sprechstunde erste individuelle Fragen zu klären.
Stellenausschreibungen zu finden ist nicht schwer, aber den richtigen Job zu finden, ist umso schwerer. Das Internet bietet ein umfangreiches Angebot an Jobportalen. Wer sich beruflich neu orientieren möchte oder einfach eine neue Arbeit sucht, kann dabei schnell den Überblick verlieren. Das BiZ der Arbeitsagentur in Hamm bietet am 15. November um 14 Uhr eine Schulung zum Thema „Jobsuche im Internet“ an. In der zweistündigen Veranstaltung werden mehrere Suchstrategien vorgestellt, die zu einem optimalen Suchergebnis führen. Zudem wird gezeigt, wie ein Bewerberprofil in der Jobbörse erstellt und bearbeitet werden kann. Im Anschluss haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit das Erlernte in der Praxis anzuwenden. An den Internetarbeitsplätzen des BiZ können sie ihre Bewerberprofile erstellen – beziehungsweise optimieren.
Arbeiten bei der Bundeswehr? Karriereberaterin der Bundeswehr, Hauptfeldwebel Yvonne Stadie stellt unterschiedliche Berufsmodelle der Bundeswehr vor. Ob zivile oder militärische Laufbahn – die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. In ihrem Vortrag am 17. November um 15 Uhr geht sie individuell auf die Wünsche und Vorstellungen der Teilnehmer ein und präsentiert in kurzen Videos einige Berufsfelder der Bundeswehr. Welche Ausbildungen können bei der Bundeswehr gemacht werden? Welche Studiengänge werden angeboten? Wie sehen die beruflichen Chancen für Frauen bei der Bundeswehr aus? Im Anschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Yvonne Stadie Einzelfragen stellen oder sich direkt für einen Beratungstermin anmelden. Die Veranstaltung findet im Raum 161 (BiZ Veranstaltungsraum) statt.
Eine gute Bewerbungsmappe ist der erste Schritt zum Traumjob. Aus diesem Grund bietet das BiZ der Agentur für Arbeit Hamm einen kostenlosen Bewerbungsmappencheck an. Die Mitarbeiterinnen der Arbeitsagentur prüfen die Bewerbungsunterlagen und geben hilfreiche Tipps. Für die Überprüfung wird die fertige Bewerbung in ausgedruckter Form und auf einem USB-Stick benötigt, so dass Änderungen auch direkt an den Bewerbungs-PCs durchgeführt werden können. Je Bewerber sind 30 Minuten eingeplant. Eine Anmeldung ist erforderlich. Unter der Telefonnummer 02381/910-1001, per E-Mail (hamm.biz@arbeitsagentur.de) oder persönlich im BiZ in der Bismarckstraße 2 können die Termine vereinbart werden.
Drewermann-Spende: 1050 Euro für die Kinder der Bergkamener Familienpaten
1050 Euro haben die Besucher der jüngsten Lesung von Dr. Eugen Drewermann im studio theater gespendet. Diese Veranstaltung der Volkshochschule mit dem gebürtigen Bergkameners haben Tradition. Wie immer verzichtete Drewermann auf ein Honorar. Und anstatt den Üblichen Eintrittspreis zu zahlen, spenden die Besucher für einen guten Zweck.

Diesmal war die Spende für das Bergkamener Projekt Familienpaten bestimmt. Sie unterstützen bis zu vier Stunden in der Woche Familien, die in eine Notsituation geraten sind. So kümmert sich Familienpatin Brigitte Nötting zurzeit um sieben Monate alte Zwillinge. Dabei hilft sie vor allem der Mutter, die wie auch ihr Ehemann, ein Fernfahrer, der häufig nur an den Wochenenden zuhause ist, und das ältere Geschwisterkind von der Geburt der beiden Kleinen überrascht wurde.
Noch wohnt die Familie in einem Mehrfamilienhaus. Die Probleme fangen schon damit an, dass der Zwillingskinderwagen von der Mutter nicht allein durch das Treppenhaus getragen werden. Das soll alles besser werden, wenn das eigene Haus bezogen werden kann. Doch um diesen Neubau muss sich die Mutter oft genug allein kümmern. Brigitte Nötting verschafft ihr mit ihrem Engagement die notwendige Zeit, sich um diese Dinge kümmern zu können.
Mit dem Geld, das gespendet wird, werden übrigens nicht die Einsätze der 15 Bergkamener Familienpaten finanziert. Sie engagieren sich ehrenamtlich. „Das Geld ist letztlich für die betreuten Kinder bestimmt, wenn die Familienpaten zum Beispiel mit ihnen ins Kino gehen oder ein Eis essen wollen“, erklärt Margarete Hackmann vom Verein für Familiäre Kindertagesbetreuung. Mit „ihren“ Zwillingen möchte Brigitte jetzt einen Baby-Schwimmkurs besuchen.
Eigentlich sollte Anfang November ein neuer Qualifizierungslehrgang starten. Sechs Personen haben sich dafür gemeldet, es könnten aber noch mehr sein. Deshalb hat der Projekt „Familienpaten“ den Lehrgang in Absprache mit den Teilnehmern ins Frühjahr 2017 verschoben.
Wer hier noch mitmachen möchte, kann sich im Büro der Familiären Kindertages-Betreuung bei Margarete Hackmann oder Kordula Plancke melden, Adresse: Lüttke Holz 11, Tel.: 02307-280633, E-Mail: buero@famkitabe.de.
Bürgermeister zeichnet verdiente Bürger aus: Silbermedaille, Ehrennadel und Ehrenamtskarte
Über 40 Bürgerinnen und Bürger hatte am Freitag Bürgermeister Roland Schäfer in den Veranstaltungsraum des Bergkamener Bayer-Standorts eingeladen, um sie im Namen der Stadt Bergkamen mit der Silbermedaille, der Ehrennadel oder der Ehrenamtskarte für ihr Engagement in Vereinen und Institutionen auszuzeichnen.
Viele tun dies seit vielen Jahren oft von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Mit dieser Veranstaltung wolle die Stadt die Aufmerksamkeit auf sie lenken. „Denn das Ehrenamt ist der Kitt, der diese Gesellschaft zusammenhält“, betonte der Bürgermeister.

Zu den Ausgezeichneten gehört zum Beispiel Ingrid Kallenbach, die sich über lange Zeit in der heutigen Martin-Luther-Kirchengemeinde in vielfältiger Weise engagiert. Sie gehört dem Presbyterium an und ist seit 1996 Vorsitzende der Frauenhilfe Heil. Sie zeichnete Schäfer mit der Silbermedaille der Stadt Bergkamen aus.
Bekannter ist natürlich Heinz-Georg Webers. Auch er erhielt die Silbermedaille, weil er während seiner Arbeit in den Mitbestimmungsorganen unter anderem als Betriebsratsvorsitzender am Standort Bergkamen von Schering und Bayer die Stadt weit über ihre Grenzen bekannt gemacht hat. Seit 2014 ist er übrigens auch Vorsitzender des FC TuRa Bergkamen und seit 2015 Vorsitzender des Bayer-Europaforums.
Jeweils 21 Bürgerinnen und Bürger erhielten die Ehrennadel der Stadt Bergkamen oder die Ehrenamtskarte. Mindestvoraussetzung für die Ehrennadel ist die aktive Tätigkeit in einem Vereinsvorstand über 15 Jahre. Die Ehrenamtskarte erhält, wer sich im Durchschnitt mindestens fünf Stunden pro Woche ehrenamtlich engagiert. Dazu gehören jetzt auch die Inhaber der Jugendleiterkarte ein halbes Jahr, nachdem sie die „Juleika“ erhalten haben.
Hier nun die Namen aller Geehrten:
Verleihung der Silbermedaille der Stadt Bergkamen in 2016
Ingrid Kallenbach
Engagement als Leiterin der Frauenhilfe der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen
Heinz-Georg Webers
Engagement im Sinne des Gemeinwohls
Verleihung der Ehrennadel der Stadt Bergkamen in 2016
| Name | Verein/Institution |
| Arslan Ay | Alevitische Gemeinschaft Kreis Unna e. v. |
| Rolf-Dieter Bartsch | Kanuverein Rünthe e. V. |
| Sigrid Döbbe | SuS Oberaden Abt. Leichtathletik |
| Jürgen Eichert | SuS Oberaden Abt. Leichtathletik |
| Marie Luise Gebühr | Ev. Frauenhilfe Weddinghofen |
| Wilhelm Glaser | Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen |
| Benjamin Hoffmann | Deutsche Schreberjugend Stadtverband Bergkamen |
| Jörg Hohm | Siedlergemeinschaft „St. Josef“ Rünthe e. V. |
| Maria Kandzia | Kath. Kirchengemeinde St. Barbara |
| Petra Knippschild | Sus Oberaden Abt. Leichtathletik |
| Michael Krause | Ev. Friedenkirchengemeinde |
| Dieter Linkamp | Schützenverein Bergkamen 1840 e. V. |
| Uschi Liszio | Caritas-Konferenz St. Elisabeth Bergkamen |
| Ludger Pattke | Sozialverband Bergkamen-Mitte |
| Peter Pekka | Sozialverband Bergkamen-Mitte |
| Dieter Schneider | Motorsportfreunde Overberge e. V. im ADAC |
| Franz Schulz | Schützenverein Bergkamen 1840 e. V. |
| Felizitas Veit | Kath. Kirchengemeinde St. Barbara |
| Lothar Weber | SuS Oberaden Abt. Leichtathletik |
| Friedrich-Wilhelm Wünnemann | MGV Teutonia Kamen 1904 |
| Ulrike Ziel | Caritas-Konferenz St. Elisabeth |
Verleihung der Ehrenamtskarte der Stadt Bergkamen in 2016
| Name | Verein/Institution |
| Birthe Brigatt | Schreberjugend Bergkamen e. V. |
| Jörg Caspers | FC Overberge |
| Detlef Claus | Seifenkistengruppe „Immer auf Achse“ |
| Marion Claus | Seitenkistengruppe „Immer auf Achse“ |
| Marc-Oliver Deiting | FC Overberge |
| Mark-Oliver Frey | FC Overberge |
| Friedrich Johne | SuS Oberaden – Tischtennis |
| Silke Kieslich | Kunstwerkstatt sohle 1 e.V. |
| Manfred Mohaupt | Kleingartenverein „Im Krähenwinkel“ |
| Nuran Ilhan | Alevitische Gemeinschaft Krs. Unna |
| Rowena Pelkman | Pfadfinder – Stamm Pendragon |
| Anja Petrat | Kleingartenverein „Im Krähenwinkel“ |
| Corinna Skock | FC Overberge |
| Markus Weischenberg | SuS Oberaden – Tischtennis |
| Lisa-Marie Helwig | Stadt Bergkamen |
| Hanna Krause | Ev. Kirchengemeinde Oberaden |
| Hendrik Lonke | Ev. Kirchengemeinde Oberaden |
| Frederik Meyer | Ev. Kirchengemeinde Oberaden |
| Christina Nicola | Ev. Kirchengemeinde Oberaden |
| Valérie Sawade | Ev. Kirchengemeinde Oberaden |
| Luise Weidlich | Ev. Kirchengemeinde Oberaden |
„Mo und die Arier – Allein unter Rassisten und Neonazis“ – Eine Lesung mit Mo Asumang in der Stadtbibliothek
Am Donnerstag, 17. November, liest die Schriftstellerin und Filmemacherin Mo Asumang auf Einladung des Jugendamtes, der Gleichstellungsstelle der Stadt Bergkamen und des KI des Kreises Unna um 18:00 Uhr im Lese-Café der Stadtbibliothek Bergkamen, Am Stadtmarkt 1, aus ihrem Buch: „Mo und die Arier – Allein unter Rassisten und Neonazis“

Die Lesung findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Demokratie, Schule ohne Rassismus und der Stadtbibliothek Bergkamen statt. Sie richtet sich an Akteure der örtlichen Initiativen gegen Rechtsextremismus und für Demokratie, sowie an interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Mo Asumang kennenlernen und mit ihr diskutieren wollen
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Zur besseren Planbarkeit sowie begrenzter Plätze wird um eine namentliche Voranmeldung zur Teilnahme an der Lesung unter 02307/ 983500 gebeten.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu dieser Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
Wie fühlt sich Fremdenhass auf der eigenen Haut an? Die afrodeutsche TV-Moderatorin Mo Asumang wagt ein spektakuläres und einzigartiges journalistisches Experiment. Mutig und entschlossen sucht sie die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern – unter 3000 Neonazis auf dem Alex, bei einem rechten Star-Anwalt, unter braunen Esoterikern, auf einer Neonazi-Dating-Plattform, ja sogar bei Anhängern des Ku-Klux-Klan in den USA. Sie begegnet Menschen, die sie hassen – und entlarvt sie dadurch. „Manche würden, was ich erfahren habe, Rassismus nennen, manche sagen Fremdenfeindlichkeit, und das wird es immer geben, viele erkennen es wieder als eine Form des Mobbing. Doch egal, wie man dazu sagt, es wird verübt von Menschen, die einen aus den unterschiedlichsten Beweggründen heraus klein machen, die einem das Selbstbewusstsein rauben wollen oder sogar das Leben. Aber es gibt Gegenmittel. Die Beobachtungen, die der Leser in meinem Buch machen kann, sollen zeigen, wie man langsam lernt, die Kampfstrategien der Rassisten umzudrehen, ohne jedoch selbst diesem Hass zu verfallen“, so Mo Asumang. Ein bestürzender Blick in die rechte Szene und ein Mut machendes und mitreißendes Beispiel, die eigene Angst zu überwinden und sich zur Wehr zu setzen.
Vita
Mo Asumang, 1963 als Kind einer Deutschen und eines Ghanaers in Kassel geboren, wurde 1996 Deutschlands erste afrodeutsche TV-Moderatorin (»Liebe Sünde«). Seitdem arbeitet Asumang als Moderatorin, Filmemacherin (»Roots Germania« und »Die Arier«, beide Grimme-Preis nominiert), Dozentin und Schauspielerin. Die Morddrohung einer Neonazi-Band veranlasste Asumang, sich »face to face« mit dem Thema Rassismus zu beschäftigen.
Mitglied / Patin / Mentorin
Mo Asumang ist Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Mo Asumang ist Mitglied des „Berliner Ratschlag für Demokratie“ Mo ist Botschafterin für das „Netzwerk für Courage“ Mo Asumang ist seit 2006 Patin für „Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage“ des Alexander S. Puschkin Gymnasiums in Hennigsdorf, Brandenburg Mo Asumang ist Unterstützen der Ustinov Stiftung Mo Asumang ist Unterstützen des Opferfonds CURA
Neue Johanniter-Kita geht am 1. April 2017 an den Start – Anmeldungen bereits auf der Baustelle möglich
Die Johanniter wollen am 1. April 2017 ihren neuen 3-Gruppen-Kindergarten an der Eichendorffstraße in Betrieb nehmen. Anmeldungen werden bereits ab 15. November angenommen. Dafür wird die Leiterin der Einrichtung Anja Gräwe ab diesem Tag zwei Mal in der Woche auf der Baustelle einen Bürocontainer beziehen. Rund 65 Kinder wird diese Kita aufnehmen können.

Anja Gräwe stellte sich am Mittwoch den Mitgliedern des Bergkamener Jugendhilfeausschusses vor. Begleitet wurde sich von der Fachbereichsleiterin für Tageseinrichtungen für Kinder beim Landesverband der Johanniter Sylvia Steinhauer-Lisicki und Wolfgang Baumbach vom Regionalvorstand der Johanniter-Unfallhilfe Regionalverband Östliches Ruhrgebiet.
Ausführlich stellten sie das pädagogische Konzept und das Leitbild der Johanniter für Kindertageseinrichtungen vor. Jede Kita erhält ein eigenes Profil. In Bergkamen werden es die Schwerpunkte Umwelt, Bewegung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sein. Geöffnet ist die neue Kita an der Eichendorffstraße von 7 bis 17 Uhr. Möglich ist auch eine erweiterte Randzeitenbetreuung in Zusammenarbeit mit Tagespflegepersonen. Es gibt übrigens keine Sommerpause. Geschlossen ist die Einrichtung lediglich zwischen Weihnachten und Neujahr.
Nähere Informationen über das Leitbild der JUH-Kindertageseinrichtung gibt es hier.
Flüchtlinge wollen arbeiten: Berufsbezogener Sprachkurs des Multikulturellen Forums besucht Bayer
Ahmad Salem ist Ingenieur und Spezialist für Netzwerktechnik. Im Moment besucht der Syrer einen Deutschkurs des Multikulturellen Forums in Bergkamen und hat nur einen Wunsch: „Ich möchte gerne ein Praktikum bei Bayer machen, um die Arbeitswelt in Deutschland kennen zu lernen.“ Sein Landsmann Ramadan Jawad nickt zustimmend: „Ja, wir wollen unbedingt arbeiten.“ Ein erster Schritt dazu erfolgte in dieser Woche mit dem Besuch der Labore und Werkstätten der Bayer-Ausbildungsabteilung.

Zusammen mit fünf weiteren Flüchtlingen aus Syrien, Nigeria und Sri Lanka machten sich die beiden Männer dabei einen Eindruck von den Anforderungen in den chemischen und technischen Ausbildungsberufen, die Bayer in Bergkamen anbietet. „Ein Besuch hier und bei zwei anderen Firmen ist Bestandteil unseres berufsvorbereitenden Deutschkurses“, erläutert Hella Koch, Dozentin beim Multikulturellen Forum. „Die Geflüchteten sollen auf diese Weise Einblicke in die deutsche Arbeitswelt erhalten.“ Und so zeigten Ausbilder und Auszubildende des Pharmaunternehmens die Arbeit in der Elektro- und Metallwerkstatt sowie die Arbeitsplätze der angehenden Chemikanten und Chemielaboranten.
Auf ihrem Rundgang durch die Ausbildung konnten die Gäste an manchen Stationen kleine Aufgaben selbst ausführen, etwa bei der Metallbearbeitung oder beim Filtrieren von Wasser. Alles mit Helm, Brille und Handschuhen. Willig zogen die Besucherinnen und Besucher die Schutzkleidung an und ließen sich interessiert die Arbeitsabläufe zeigen. Probleme bei der Verständigung gab es nicht. Alle Gäste sprachen nahezu fließend Deutsch. „Doch meine Sprachkenntnisse reichen noch nicht, um wieder in meinem alten Beruf zu arbeiten“, sagt Ramadan Jawad, der seit zwei Jahren in Deutschland lebt.
In Syrien war Jawad Schulleiter und hat Französisch unterrichtet. Derzeit arbeitet er als Übersetzer und hofft, dass er in Deutschland noch einmal eine Ausbildung machen kann. Vielleicht bei Bayer. „Das Alter von Bewerbern ist für uns zweitrangig. Viel wichtiger sind der persönliche Eindruck und natürlich sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache“, machte Ausbildungsleiter Karl Heinz Grafenschäfer deutlich. Womöglich eine Chance für die junge Akademikerin Lama Abo Esmail, die in ihrer syrischen Heimat bereits als Chemikerin gearbeitet hat und ebenfalls zu den interessierten Besucherinnen gehörte.
„Viele unserer insgesamt 16 Kurs-Teilnehmer sind Akademiker und haben ein unglaubliches Know-how. Wir tun alles, damit dieses in Deutschland nicht verpufft“, sagt Dozentin Hella Koch. Daher verwundert es kaum, dass einige ihrer ehemaligen „Schüler“ bereits eine Beschäftigung gefunden haben. Nicht immer in akademischen Berufen. Gefragt sind auch einfache Hilfsjobs. „Wir betreuen auch Geflüchtete, die nur drei Jahre die Schule besucht haben und sich verstecken mussten, um nicht als Kindersoldaten missbraucht zu werden“, erzählt Hella Koch. „In solchen Fällen ist eine Ausbildung in Deutschland ein nicht sofort zu realisierender Traum. Da sind wir froh, wenn ihnen erstmal Anlernjobs angeboten werden können.“
IG BCE Regionalforum bekommt einen neuen Vorsitzenden – Mario Unger tritt nicht mehr an
Nachdem nun die Vorstandswahlen in den IG BCE-Ortsgruppen und den Vertrauensleutekörpern durchgeführt worden sind, wird sich das IG BCE Regionalforum Bergkamen / Kamen laut Satzung neu konstituieren.

Der bisherige Vorsitzende Mario Unger tritt auf Grund seiner persönlichen Lebensplanung nicht mehr zur Wahl des Vorsitzenden an. Ebenso sein Stellvertreter Günter Grummini. Es stehen für sie Nachfolger bereit, die aber noch gewählt werden müssen..
Am Montag, 7. November, finden um 17.30 Uhr die Vorstandswahlen des Regionalforums im Treffpunkt in Bergkamen statt. Das Regionalforum setzt sich aus den Ortsgruppen Weddinghofen, Kamen, Bergkamen- Mitte, Rünthe, Oberaden und den Vertrauensleutekörpern der Bayer AG, 3M, Chemtura/ Huntsman und des TÜV Nord Berufskolleg zusammen. Dem Regionalforum gehören ca. 4500 Mitglieder an.
Die letzte Amtshandlung des Vorsitzenden wird die Durchführung des offenen Skatturniers am Sonntag, 6.November, sein. Dies beginnt um 14.00 Uhr im Kleingartenverein ’’Im Krähenwinkel’’. Es winken tolle Preise.
Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen: Kostenfrei und neutral
Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna.
In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 3. November von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 965 218 möglich.
Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Informationen gibt es auch zu den Leistungen, die an einer Demenz erkrankten Menschen zustehen.
Auch wer einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung oder ein Pflegeheim sucht, bekommt Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote. Außerdem werden Fragen zur Finanzierung dieser Hilfeangebote beantwortet. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.
Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).
Neue Selbsthilfegruppe bei Ess-Störungen: Erstes Treffen in Bergkamen
Eine neue Selbsthilfegruppe, die sich an Frauen mit Ess-Störungen richtet, trifft sich am Dienstag, 15. November zum ersten Mal. Interessierte sind herzlich eingeladen, um 17 Uhr in den Gruppenraum II der Kontaktstelle Sonnenstrahl (Untergeschoss des AWO Heinrich-Martin-Heim), Am Wiehagen 32 in Bergkamen zu kommen.
Die Initiatorin ist eine an Bulimie leidende Frau, die andere betroffene Frauen sucht, um im Austausch miteinander Halt zu finden und Wege im Umgang mit der Ess-Störung wie Bulimie oder Binge Eating Disorder zu finden.
Nahrungsaufnahme ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Das macht Ess-Störungen, die in die Kategorie Sucht fallen, sehr schwierig zu steuern, denn auf das Suchtmittel „Nahrung“ an sich kann nicht generell verzichtet werden. Dabei gibt es unterschiedliche Formen von Ess-Störungen, die sich auch als Mischformen äußern können. Allen Erscheinungsformen gemeinsam ist das zwanghafte Kreisen der Gedanken um die Frage des Essens. Die Nahrungsaufnahme steht im Dienst von Bedürfnissen, die mit vernünftiger Nahrungsaufnahme und ausgewogener Ernährung nichts mehr zu tun haben.
Betroffene können nicht abstinent werden, sondern müssen einen Weg finden, ihr Essverhalten in geregelte Bahnen zurückzubringen. Die Ursachen dieser Erkrankungen sind unterschiedlich, können beispielsweise Reaktionen auf unbefriedigende Lebensverhältnisse, Hilflosigkeit oder stummer Protest sein, zugleich aber auch Resignation und Anpassung.
Mit dem Ziel zu lernen, mit der eigenen Sucht umzugehen, neue Strukturen aufzubauen, die den Alltag nicht mehr beeinträchtigen, sondern Halt und Stütze bieten, möchte die Initiatorin sich mit anderen Betroffenen in einer von Vertrauen und Verständnis getragenen Atmosphäre austauschen.
Interessierte können sich bei der Kontakt- und InformationsStelle für Selbsthilfegruppen im Gesundheitshaus in Unna, Massener Straße 35 melden. Die Ansprechpartnerin Margret Voß ist unter Tel. 0 23 03 / 27-28 29 oder per E-Mail an margret.voss@kreis-unna.de zu erreichen. Alle Informationen werden vertraulich behandelt.


