Den Beruf neu entdecken: Seminar für Berufsrückkehrende und Wiedereinsteigende

Verantwortung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige? Für einige Menschen wird dies zur Vollzeitaufgabe. Sie entscheiden sich bewusst für eine Pause auf unbestimmte Zeit. Wer den Schritt zurück in den Beruf wagen will, kann am 31. August im Veranstaltungsraum (Raum 161) des Berufsinformationszentrums in der Bismarckstraße 2 in Hamm das Seminar „Zurück in den Beruf“ besuchen.

Martina Leyer von der Agentur für Arbeit Hamm gibt interessierten Frauen und Männern hilfreiche Tipps für den beruflichen (Wieder-)Einstieg.
Martina Leyer von der Agentur für Arbeit Hamm gibt interessierten Frauen und Männern hilfreiche Tipps für den beruflichen (Wieder-)Einstieg.

Ab 9.30 Uhr informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Hamm, Martina Leyer, welche Möglichkeiten es für den beruflichen Wiedereinstieg gibt und stellt den aktuellen und regionalen Arbeitsmarkt vor.

Familie und Beruf miteinander vereinbaren? Im Seminar „Zurück in den Beruf“ zeigt Martina Leyer den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie es geht. Mit der Frage „Was habe ich dem Arbeitgeber zu bieten?“ beginnt Sie ihre Veranstaltung. Die Teilnehmer stellen sich der Reihe nach vor und beschreiben kurz ihre Lebenssituation. „Was haben Sie vor Ihrer „Auszeit“ gemacht? Aus welcher Branche kommen Sie?“ Martina Leyer hört den Teilnehmern genau zu, um sie schon während des Seminars individuell zu beraten und ihnen erste Tipps zu geben. „Es ist wichtig, sich bei der Planung nicht zu sehr einzuschränken. Damit ist man sich oft selbst im Weg und schließt womöglich interessante Stellenangebote aus, ohne sich darauf zu bewerben“, rät die Seminarleiterin. In der zweieinhalbstündigen Veranstaltung analysiert sie gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern deren persönliche Stärken und Schwächen. „Gerade vielen jungen Müttern ist es gar nicht bewusst, dass die Organisation einer Familie vergleichbar mit den Aufgaben in einem Unternehmen ist. Je nach Unternehmen müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flexibel auf bestimmte Situationen reagieren. Auch ein gutes Zeitmanagement ist von großem Vorteil“, erklärt die Beauftragte für Chancengleichheit. „Genau diese Fähigkeit können sie für den Wiedereinstieg nutzen. Denn oft bringen Berufsrückkehrende Erfahrungen mit, die Berufseinsteiger noch gar nicht erworben haben.“

Die Veranstaltung beginnt jeweils um 9.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Angesprochen sind insbesondere Berufsrückkehrende, die noch keine konkrete Idee haben, sich den Wiedereinstieg aber vorstellen können.

Neben dem Seminar bietet Martina Leyer auch Einzelberatungen an. Interessierte Frauen und Männer können mit ihr unter der Telefonnummer 02381/910 – 2167 oder per E-mail (Hamm.BCA@arbeitsagentur.de) Kontakt aufnehmen.




Spielzeugbörse Kinderkram ist in der Auferstehungskirche am Samstag wieder geöffnet

Die Spielzeugbörse „Kinderkram!“ der Friedenskirchengemeinde ist in der Auferstehungskirche am Samstag, 27. August, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Kinderkram„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen, um z. B. etwas für die nächste Kindergeburtstagsparty haben zu können. Kein Kind soll ohne Geschenk bleiben oder eine Einladung ausschlagen müssen, nur weil das Geld für ein Geschenk fehlt.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind wir dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Wir freuen uns über Ihre Spende. Machen Sie anderen und sich selbst damit eine Freude.

Kinderkram ist jeden letzten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr in den unteren Räumen der Auferstehungskirche für jedermann geöffnet.
Weitere Öffnungszeiten nach Absprache.




Jugendkunstschule sucht alt eingesessene Bergkamener für Interviews über Lieblingsplätze ihrer Kindheit

Die Jugendkunstschule und das Streetworkteam suchen für ein Geocaching-Projekt in den Herbstferien alt eingesessene Bergkamener, die sie gern über die Lieblingsplätze ihrer Kindheit und Jugend interviewen möchte.

Die Teilnehmer der Geocaching-Aktion in den Sommerferien mit ihren bunten Kulturrucksäcken.
Die Teilnehmer der Geocaching-Aktion in den Sommerferien mit ihren bunten Kulturrucksäcken.

Geocaching ist eine Art moderner Schnitzeljagd. An ausgesuchten Ort, eben diesen Lieblingsplätzen, die per GPS gefunden werden können, befinden sich sogenannte QR-Codes. Die lassen sich mit einem Smartphone einscannen. Die Teilnehmer der „Schnitzeljagd“ sehen dann auf dem Handy das vorher gefilmte Interview. Wer bei diesen Interviews mitmachen möchte, erhält weiterer Infos bei Imke Vogt vom Jugendamt/Streetwork, Tel. 02307/282 740 oder bei Gereon Kleinhubbert von der Jugendkunstschule, Tel.  02307/28 88 48

Ein kleinen Vorgeschmack gab es bereits in den zurückliegenden Sommerferien. Unter dem Motto „Dabei sein ist alles“ waren 12 Kinder im Zechenpark, auf der Halde und im Romberger Wald unterwegs. Sie waren mit dem Bergkamener Streetwork-Team in Kooperation mit der Jugendkunstschule an den letzten Ferientagen auf Schatzsuche in Bergkamen – mit GPS-Navigationsgerät in der Hand und „Kulturrucksack“ auf dem Rücken. Denn die bunte Gruppe war im Rahmen des Landesprogramms Kulturrucksack NRW bei der Geocaching-Ferienaktion aktiv.
Bunt deshalb, weil viele Kinder mit Flüchtlingshintergrund mit dabei waren – unter anderem aus Albanien, Litauen, Italien und Griechenland. Nicht nur sie, sondern auch gebürtige Bergkamener Kinder lernten dabei Orte ihrer Heimatstadt kennen, die sie noch nicht kannten. Die Gruppe schlug sich durch den Romberger Wald in Rünthe die Bever entlang, musste den Bach überqueren und unter Brücken nach den Geocache-Verstecken suchen. Auch die Aussicht von der Halde Großes Holz war für viele Kinder neu. Eine schöne Geocache-Runde führte die Schatzsucher einmal komplett um die Halde herum und letztendlich auf den Gipfel. Der Zechenpark war ebenso ein spannendes Ziel: Hier mussten die Geocacher an verschiedenen Orten Aufgaben lösen und sich so neue Koordinaten erarbeiten. Für die Kinder war es ein Riesen-Spaß – auch weil an allen Tagen auf Wiesen und im Wald gepicknickt wurde.
Dieses Ferienprojekt war schon ein Vorgeschmack auf die kommenden Herbstferien. Denn dann wird sich das Streetwork-Team mit einer noch größeren Geocaching-Aktion auf den Weg durch Bergkamen machen. Das landesgeförderte Projekt trägt den Titel „Lieblingsplätze“ und findet ebenfalls in Kooperation mit der Jugendkunstschule statt. Es hat bereits begonnen und wird mit einer intensiven Arbeitsphase in den Herbstferien seinen Abschluss finden Der Name ist dabei Programm: Jugendliche aus Bergkamen und Jugendliche, die als Flüchtlinge in Bergkamen angekommen sind, erkunden gemeinsam Bergkamen und stellen ihre Lieblingsplätze in der Stadt vor. Außerdem besuchen sie alt eingesessene Bergkamener und interviewen sie zu Orten, die ihnen in jungen Jahren wichtig waren und sie geprägt haben. Diese Aktionen werden professionell gefilmt und vertont.
Ziel des Projekts ist es, aus den „Lieblingsplätzen“ einen Geocaching-Parcours zu entwickeln – einen sogenannten Multicache. An jeden Standort soll dann ein QR-Code zu finden sein, den die Schatzsucher über ihr Smartphone einscannen können. Hier öffnen sich dann Videos mit den Erinnerungen und Statements zu den Orten.
Das Projekt „Lieblingsplätze“ wird gefördert durch das Sonderprogramm „Angebote der kulturellen Jugendarbeit für junge Geflüchtete in NRW“ des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Mitveranstalter ist die LKJ NRW e.V. (Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V.) sowie die Landesarbeitsgemeinschaft LKD NRW e.V. (LAG Kulturpädagogische Dienste / Jugendkunstschulen NRW e.V.)



Pflege- und Wohnberatung im Bergkamener Rathaus

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 1. September von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterung ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 965 218 möglich.

Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Informationen gibt es auch zu den Leistungen, die an einer Demenz erkrankten Menschen zustehen.

Auch wer einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung oder ein Pflegeheim sucht, bekommt Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote. Außerdem werden Fragen zur Finanzierung dieser Hilfeangebote beantwortet. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).




AWO-Migrationsdienste und die Backinsel eröffnen Begegnungszentrum für Flüchtlinge und Einheimische

Die AWO Migrationsdienste und Back-Insel eröffnen am Samstag, 27. August, um 15.30 Uhr ein Begegnungszentrum  für Flüchtlinge und Einheimische auf dem Nordberg, Präsidentenstr. 37.

Die Migrationsdienste der AWO im Kreis Unna eröffnen in Kooperation mit der Back-Insel auf dem Nordbergtreff ein Begegnungszentrum für Flüchtlinge und Einheimische.  Hier sollen regelmäßige Schulungen und Infoabende zu Themen wie Grundrechte in Deutschland, Alltagsbewältigung, kulturelle Unterschiede, Rassismus und Diskriminierung, Bildung und Gesundheit und vieles mehr stattfinden.
Die Schulungen sollen der Stärkung des Selbstwertgefühls dienen, aber auch Informationen über Grundlagen und Strukturen vor Ort vermitteln.

Hier soll nicht nur für Schulungen Raum gegeben werden, sondern auch das gegenseitigen Kennenlernen fördern.  In vertrauter Atmosphäre können sich Einheimische und Zugewanderte kennenlernen. Ängste gegenüber Andersartigkeit und Ablehnung können so gemindert werden und ein Miteinander wird gefördert. Das Begegnungszentrum ist daher selbstverständlich für alle Menschen offen.




Ausstellungseröffnung in der Ökologiestation: Kinder malen mit den „Farben dieser Erde“

Kinder und Jugendliche aus Einrichtungen der sozialpädagogischen Partnerschaften in Unna haben für das Kreativprojekt zum Thema „ Farben dieser Erde“ Kunstwerke erstellt. Unter dem Motto „ Mit allen Sinnen kreativ mitwirken“ verbildlichten sie dabei mit vielen bunten Farben ihre emotionalen Befindlichkeiten. Neben dem Pinsel wurden auch Finger, Lappen und andere Materialien bei den unterschiedlichen Fertigungstechniken benutzt.

Vernissage 1Die Vielzahl der Eindrücke macht den besonderen Reiz der Werke aus und ermöglicht so einen faszinierenden Einblick in die bunte Welt der jungen Künstler. Zur Eröffnung der Ausstellung, die bis zum 3. Oktober in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil zu sehen ist, sind am Donnerstag, 25. August, um 16.00 Uhr alle Interessierte herzlich eingeladen.




Mittagstisch „Moment Ma(hl)“ geht wieder an den Start

Nach der Sommerpause öffnet der Mittagstisch der Friedenskirchengemeinde am kommenden Freitag, dem 26. August, wieder seine Pforten. Ab 12:00 wird dann wieder jeden Freitag eine warme Mahlzeit serviert für alle, die lieber in Gemeinschaft essen möchten als alleine.

Ruhbach erläutert auch weitere Veränderungen nach der Sommerpause: Künftig wird es Essensmarken geben, die ab 11:30 Uhr in der Sakristei der Kirche ausgegeben werden. Die Gemeinde bittet dafür um eine Spende, die die anfallenden Kosten von vier Euro deckt. Wer über  begrenzte finanzielle Mittel verfügt, erhält die Essensmarken  gegen eine geringe Spende. Ruhbach erklärt diese Veränderung: „Auch wenn wir als Gemeinde den Mittagstisch ganz bewußt nicht kostendeckend betreiben wollen, so müssen wir doch die laufenden Kosten reduzieren, um das Angebot des Mittagstisches auf Dauer aufrecht zu erhalten.“  Die Kirchengemeinde brauche schließlich auch noch Mittel für andere  diakonische Aufgaben, die ebenso wichtig sind wie der Mittagstisch.

Wichtig sei dem Diakonieausschuss, dass bei der Ausgabe der Essensmarken Vertraulichkeit besteht. „Uns ist wichtig, dass auch diejenigen mit begrenzten finanziellen Mitteln sich willkommen fühlen,“ betont der Pastor. Weggeschickt worden sei jedenfalls noch niemand – auch wenn man spontan vorbeikommt. „Allerdings hilft es uns, wenn man sich bis zum Freitag der Vorwoche in der Friedenskirche anmeldet.“

Diakonieausschuss und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Mittagstisches hoffen, dass der Mittagstisch auch mit diesen Veränderungen weiter gut angenommen wird. „Nach gut zwei Jahren ist er aus der Friedenskirchengemeinde eigentlich nicht mehr wegzudenken,“ blickt Ruhbach  auf eine kleine Erfolgsgeschichte zurück. „Und wir hoffen, dass er noch eine lange Zukunft vor sich hat!“




Mehr Beschäftigte im Kreis Unna – Langzeitarbeitslose profitieren aber nicht davon

Die AWO hatte jetzt den NRW-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer zu einem Informationsaustausch das Modellprojekt „Öffentlich geförderte Beschäftigung NRW“ (ÖGB) und die Perspektiven für einen Sozialen Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen  in die AWO-Wohnstätte Süggelaue in Lünen eingeladen. Die AWO-Tochter Arbeit + Lernen ist seit drei Jahren an diesem Modellprojekt beteiligt.

Tauschten sich zum Thema Sozialer Arbeitsmarkt mit weiteren Akteuren aus: Arbeitsminister Rainer Schmeltzer (6 v.r.),  AWO-Vorsitzender Wilfried Bartmann (5. v.l.) und AWO-Geschäftsführer Rainer Goepfert (1 v.l.)
Tauschten sich zum Thema Sozialer Arbeitsmarkt mit weiteren Akteuren aus: Arbeitsminister Rainer Schmeltzer (6 v.r.), AWO-Vorsitzender Wilfried Bartmann (5. v.l.) und AWO-Geschäftsführer Rainer Goepfert (1 v.l.)

Wilfried Bartmann, AWO-Unterbezirksvorsitzender, wies in seiner Begrüßung auf die schwierige Situation im Kreis Unna hin. Zwar steige seit Jahren die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, aber die langzeitarbeitslosen Menschen würden von dieser Entwicklung nicht profitieren. „Rund 4.000 Menschen sind im Kreis seit mindestens vier Jahren arbeitslos. Menschen dauerhaft vom Arbeitsmarkt auszugrenzen, ist aus Sicht der AWO menschenunwürdig.“, machte Bartmann die klare Haltung des Wohlfahrtsverbandes deutlich.

Die Struktur und den erfolgreichen Verlauf des Projekts stellte Betriebsleiter Helmut Lindemann dar. Von 44 Teilnehmenden konnten 26 in Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse vermittelt werden. Das entspricht einer Vermittlungsquote von 59,1 Prozent. Lindemann, der seit vielen Jahren arbeitsmarktpolitische Maßnahmen begleitet, zeigte sich vom ÖGB-Projekt überzeugt. „Die berufs- und tätigkeitsbezogene Qualifizierung macht die Teilnehmenden fit für den Arbeitsplatz. Das Coaching trägt dazu bei, dass die Geförderten das Programm durchhalten.“ Till-Bastian Luft und Karl-Heinz van de Loo, zwei ÖGB-Teilnehmer, waren der „sichtbare Erfolg“, als sie ihre positiven Erfahrungen schilderten.

Sichtlich erfreut über die Ergebnisse vor Ort schilderte Minister Rainer Schmeltzer, warum das Land vor drei Jahren das Projekt ins Leben gerufen hat. „Wir wollten modellhaft herausfinden, wie es gelingt, langzeitarbeitslose Menschen nicht nur wieder in Lohn und Brot zu bringen, sondern auch wieder am sozialen Leben teilhaben zu lassen“, erklärte der Minister. „Der Ansatz, den wir in Nordrhein-Westfalen ausgewählt haben, funktioniert. Für viele Teilnehmende führt er zu mehr sozialer Teilhabe, zur Beendigung des Leistungsbezugs und zu besseren beruflichen Anschlussperspektiven.“ Schmeltzer sieht im Erfolg des Modellprojekts auch einen Beweis für die Forderung nach einem Sozialen Arbeitsmarkt, der langzeitarbeitslosen Menschen eine langfristige Integration in den Arbeitsmarkt ermöglichen soll.

Thematisch eine Steilvorlage für AWO-Geschäftsführer Rainer Goepfert. Sowohl Kreis- als auch Unterbezirksvorstand hatten sich Ende Mai und Anfang Juni in Klausurtagungen mit dem Thema Sozialer Arbeitsmarkt beschäftigt und den Unnaer Appell für „Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren!“ verfasst. „Wir müssen einen dauerhaft geförderten Sozialen Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose aufbauen. Dieser muss mit wirksamen Instrumenten ausgestattet, rechtlich klar und verlässlich geregelt, langfristig und auskömmlich finanziert werden.“ Das Modellprojekt ÖGB sei daher eine gute Blaupause für die Ausgestaltung eines Sozialen Arbeitsmarktes. Er sieht die AWO dabei als wichtigen Akteur im Kreis Unna, insbesondere was die Bereitstellung und Entwicklung geeigneter Arbeitsplätze, als auch die begleitende Unterstützung, Qualifizierung und Stabilisierung von Menschen bei anderen Arbeitgebern – vor allem auch in der Privatwirtschaft – anbelangt.

Rainer Schmeltzer, Wilfried Bartmann und Rainer Goepfert waren sich am Ende einig: gemeinsam muss man an die Bundesregierung appellieren und den Druck erhöhen, damit in Berlin der gesetzliche Rahmen für die Einführung eines Sozialen Arbeitsmarktes geschaffen wird.




Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“

Der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek ruft auf zur Teilnahme am Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“, der zum 16. Mal vom Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) ausgeschrieben wird:

Den Gewinner/-innen winken Geldpreise in Höhe von 1.000 bis 5.000 Euro und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Damit unterstützt das von der Bundesregierung gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung.

„Demokratie bedeutet, sich in die Angelegenheiten vor Ort einzumischen und beginnt z.B. in der Familie, in der Schule sowie in der Freizeit. Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz im Alltag auf kreative Weise mit Leben füllen, für ihr Engagement gewürdigt werden“, so Oliver Kaczmarek.

In diesem Jahr werden vor allem Projekte gesucht, die sich einsetzen:

– für die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts

– für praktische Demokratie-, Toleranz- und Integrationsförderung

– für Radikalisierungsprävention (z.B. gegen Islamismus und Salafismus)

– gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (z.B. gegen Antiziganismus, Antisemitismus, Rassismus, Muslimenfeindlichkeit, Homosexuellenfeindlichkeit)

Die Aktivitäten sollen hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragen werden und sich in der Praxis bewährt haben. Ausgeschlossen von der Teilnahme sind Beiträge, welche im Rahmen anderer Bundesprogramme gefördert werden. Der Einsendeschluss für die kompletten Unterlagen ist der 25.09.2016 (Datum des Poststempels!). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weitere Informationen sind auf der Seite des Bündnisses für Demokratie und Toleranz abrufbar: http://www.buendnis-toleranz.de/aktiv/aktiv-wettbewerb

 




Oktoberfest der 1. Bergkamener Seniorenband: Es werden sangesfreudige Mitstreiter gesucht

Die 1. Bergkamener Seniorenband wird gemeinsam mit der ev. Frauenhilfe Rünthe am 07.10.2016 im Haus der Mitte der ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde, Kanalstr. 7 ein zünftiges Oktoberfest für alle Bergkamener Senioreninnen und Senioren veranstalten.
Einlass zum stimmungsvollen Tanzvergnügen ist ab 14.30 Uhr. Die Musikerinnen und Musiker der Seniorenband würden sich sehr freuen, im Publikum Dirndl und Lederhosen zu entdecken.  Um die Tanzmuskeln zu stärken, gibt es für alle zunächst die Gelegenheit, sich mit typischen Oktoberfest-Spezialitäten zu stärken bevor um 15.00 Uhr das Programm beginnt.
Die 1. Bergkamener Seniorenband sorgt diesmal nicht nur für die musikalische Unterhaltung, sondern wird die Gäste auch sportlich an bayrisches Brauchtum heranführen. Die Siegerinnen und Sieger der kleinen Wettbewerbe werden für ihre Mühen belohnt. Mehr wird nicht verraten. Gegen ca. 18.00 Uhr endet die Veranstaltung.

Die Veranstaltung wird vom Seniorenbüro der Stadt Bergkamen unterstützt. Für die Teilnahme am Oktoberfest ist eine Einlasskarte mit Verzehrmarken erforderlich. Diese wird im Seniorenbüro,  im Rathaus, Zimmer 314, zum Preis von 3,00 Euro ausgegeben. Telefonische Reservierungen und Fragen zur Veranstaltung werden von Frau Freitag und Frau Scherney unter 02307/965-410 im Seniorenbüro entgegen genommen.

Wer nicht nur Applaus spenden, sondern auch welchen erhalten möchte, soll seine Stimmbänder aktivieren. Die Seniorenband lädt herzlich zu den nächsten Proben ein, um ihren Gesang zu verstärken. Es werden dringend Sängerinnen und Sänger gesucht, doch auch Instrumentalisten sollen mutig ihr Klangwerkzeug entstauben und einfach einmal mitproben. Immer dienstags um 14.00 Uhr im Jugendheim Spontan in Rünthe geht es nicht immer um die perfekte Intonation, sondern um den Spaß beim Proben und das Weitergeben von Lebensfreude an das zu begeisternde Publikum.



Kinderleicht kommunizieren – Fachtag Kindertagespflege

„Raus mit der Sprache – kinderleicht kommunizieren“: Das ist das Oberthema beim vierten Fachtag Kindertagespflege. Er findet am Samstag, 10. September im Bürgerhaus in Kamen-Methler statt.

Die Fachberaterinnen Kindertagespflege aller Jugendämter im Kreis Unna haben den inzwischen 4. Fachtag geplant und vorbereitet. Foto: D. Zolder – AK Kindertagespflege
Die Fachberaterinnen Kindertagespflege aller Jugendämter im Kreis Unna haben den inzwischen 4. Fachtag geplant und vorbereitet. Foto: D. Zolder – AK Kindertagespflege

Organisiert wird die bereits 2010, 2012 und 2014 durchgeführte Veranstaltung wieder von den Fachberaterinnen Kindertagespflege aller Jugendämter im Kreis. Eingeladen sind die Tagespflegepersonen aus dem Kreis, erwartet werden rund 120 Teilnehmer.

Eröffnet wird der Fachtag nach einem lockeren Stehcafé (ab 9.30 Uhr) um 10 Uhr. Anschließend geht es mit Impro-Theater, in zehn Workshops und beim offenen Austausch um das Thema Sprache.

Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich in verschiedenen Workshops mit dem Schwerpunkt-Thema zu befassen. Die Palette reicht von Spielen für die Sinne über die Arbeit mit Kindern aus anderen Kulturen bis hin zur Kommunikation mit „schwierigen“ Eltern.

Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro inklusive Verpflegung. Alle Tagespflegepersonen im Kreis Unna sind eingeladen. Es stehen noch wenige Restplätze zur Verfügung. Anmeldungen sind bis Mittwoch, 31. August bei Ingeborg Icke im Fachbereich Familie und Jugend des Kreises Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-14 58 und per E-Mail an ingeborg.icke@kreis-unna.de möglich.