Arbeitgeber für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen gewinnen

Die Jobcenter Hamm und Kreis Unna, die Agentur für Arbeit Hamm, die Fachstelle behinderte Menschen im Beruf der Stadt Hamm und der Integrationsfachdienst Unna führen im September unter dem Motto „Suchen. Finden. Gewinnen! Inklusion in Aktion“ gemeinsame Unternehmensbesuche durch, um Arbeitgeber in der Region für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren.

Gemeinsam an einem Strang ziehen. Vom 26. Bis 30. September besuchen die Akteure des Bündnisses „Inklusion in Aktion“ mehrere Unternehmen im Kreis Unna und Hamm. Das Ziel ist: Arbeitgeber zu motivieren Menschen mit Behinderung einzustellen. Foto: Nathalie Neuhaus
Gemeinsam an einem Strang ziehen. Vom 26. Bis 30. September besuchen die Akteure des Bündnisses „Inklusion in Aktion“ mehrere Unternehmen im Kreis Unna und Hamm. Das Ziel ist: Arbeitgeber zu motivieren Menschen mit Behinderung einzustellen. Foto: Nathalie Neuhaus

Erstmalig in diesem Jahr wird es aufgrund der positiven Resonanzen in der Vergangenheit nun eine ganze Aktionswoche geben. Ab Montag, den 26. September werden zahlreiche Betriebe in Hamm und im Kreis Unna aufgesucht. In Beratungsgesprächen informieren die Akteure des Arbeitsbündnisses Arbeitgeber über die enge Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen bei der Verbesserung der Beschäftigungschancen von Menschen mit Behinderungen und informieren über die Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung bei Einstellung. Auch zu Besonderheiten bei der Beschäftigung, wie z. B. dem Kündigungsschutz oder Zusatzurlaub werden die Unternehmen informiert. Allen Akteuren ist es dabei besonders wichtig, Vorurteile auszuräumen. Im Anschluss werden gezielt geeignete Bewerber vorgeschlagen.

Interessierte Arbeitgeber in Hamm können sich mit ihren Fragen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, zu den Fördermöglichkeiten und zur Terminabsprache an die folgenden Ansprechpartnerinnen wenden.

Jobcenter Kreis Unna:

Arbeitgeberservice, Tel.: 02303 / 27 37 47

Arbeitsagentur Hamm:

Irene-Evelyn Berger, Tel.: 02381 / 910 1131




Vorteile durch Vielfalt: Am Bayer-Standort Bergkamen arbeiten Menschen aus 12 Ländern

„Bei Bayer haben alle Menschen – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder Weltanschauung – dieselben Chancen. Wir legen großen Wert darauf, niemanden auszugrenzen“, betonte Standortleiter Dr. Stefan Klatt anlässlich der bundesweiten Aktion „Woche der Industrie“. Klatt machte zudem deutlich, dass die Integration von Mitarbeitern ausländischer Herkunft oder mit anderem kulturellen Hintergrund im eigenen Interesse ist: „Die personelle Vielfalt ist eine Bereicherung für das gesamte Unternehmen und trägt darüber hinaus langfristig dazu bei, die Folgen des demographischen Wandels auszugleichen.“

Bayer 3„Industriebetriebe bilden den Kern der deutschen Wirtschaft. Sie erwirtschaften 90 Prozent der Exporte und einen fast genauso hohen Anteil an den Investitionen in Forschung und Entwicklung. Zudem hängen 15 Millionen Arbeitsplätze von ihnen ab“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung von Bayer Bergkamen zur laufenden „Woche der Industrie“. „Doch der Beitrag zur Innovationskraft, zum Wohlstand und zur Beschäftigung ist nicht alles. Das produzierende Gewerbe leistet noch viel mehr. Beispielsweise indem es gesellschaftliche Verantwortung übernimmt und Migranten qualifizierte Arbeitsplätze bietet.“

Bayer-Mitarbeiterin Keylan Suarez de Armas
Bayer-Mitarbeiterin Keylan Suarez de Armas

„Mir war schon früh bewusst, dass ich in Deutschland bessere berufliche Perspektiven als in meiner Heimat habe.“ So wie der gebürtigen Kubanerin Keylan Suarez de Armas, die in Spanien Chemieingenieurwesen studiert und später bei Bayer in Bergkamen eine Tätigkeit als Technische Assistentin in einem Produktionsbetrieb aufgenommen hat, ergeht es vielen Menschen. Sie sind jung, gut ausgebildet, hochmotiviert und bereit, Verantwortung zu übernehmen – und dennoch  auf dem heimischen Arbeitsmarkt so gut wie chancenlos. Um eine Beschäftigung zu finden, sind sie daher gezwungen, ins Ausland zu ziehen.

Bayer-Mitarbeiter Calixte Kenmognie
Bayer-Mitarbeiter Calixte Kenmognie

Bayer-Mitarbeiter Calixte Kenmognie hat ähnliche Erfahrungen gemacht. Bereits während der Schulzeit in Kamerun reifte sein Plan, später in Deutschland zu studieren und zu arbeiten: „Ich war schon immer technisch interessiert. Und Deutschland ist auf diesem Gebiet für seine hervorragenden Studien- und Arbeitsbedingungen international bekannt.“ Um seinen Traum zu realisieren, hat er freiwillig mehrere Jahre das Goethe-Institut in Jaunde, der Hauptstadt Kameruns, besucht. „Die dort erworbenen Sprachkenntnisse haben mir den Einstieg an der Uni in Dortmund sehr erleichtert.“

Bayer-Mitarbeiter Hüseyin Savran
Bayer-Mitarbeiter Hüseyin Savran

Gute Sprachkenntnisse waren auch für den Türken Hüseyin Savran und Konstantinos Selkos aus Griechenland der Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Während Savran als Sohn einer Einwandererfamilie in Bergkamen-Rünthe aufwuchs, kam Selkos im Alter von neun Jahren nach Castrop-Rauxel ohne jemals zuvor auch nur ein Wort deutsch gesprochen zu haben. Doch das änderte sich schnell: „An der Hauptschule, die ich dort besucht habe, gab es eine ganze Klasse mit griechischen Kindern, die natürlich auch speziellen Deutschunterricht erhalten hat.“

Bayer-Mitarbeiter Konstantinos Selkos
Bayer-Mitarbeiter Konstantinos Selkos

Schon nach zwei Jahren musste Selkos auf demselben Sprachniveau wie seine deutschen Mitschüler sein. Eine harte Zeit also, die seinen weiteren Lebensweg geprägt hat. Auch Hüseyin Savran hat es gelernt, bei Schwierigkeiten nicht zu resignieren, sondern sie als Herausforderung zu begreifen. Mit dieser Einstellung hat es der gelernte Chemikant bei Bayer in Bergkamen zum Meister im größten Produktionsbetrieb für pharmazeutische Wirkstoffe gebracht. Savran: „Meine Aufgaben und die Zusammenarbeit mit den Kollegen gefallen mir so gut, dass ich auch meinen Sohn davon überzeugt habe, eine Ausbildung bei Bayer zu beginnen.“

Von 17. Bis 25. September findet erstmals die Woche der Industrie unter dem Motto „Wir haben noch viel vor“ statt. Die Woche der Industrie steht unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Die Woche der Industrie wurde vom Bündnis Zukunft der Industrie initiiert. In diesem Bündnis haben sich 16 Partner aus Industrie- und Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zusammengeschlossen, um gemeinsam für Industrieakzeptanz zu werben.

Fakten zu Internationalität und Vielfalt bei Bayer

  • Die Bayer AG hat bereits 2009 die Charta der Vielfalt unterzeichnet. Diese Initiative zur För-derung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen wird von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel als Schirmherrin und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flücht-linge und Integration, Aydan Özoğuz, unterstützt.
  • Bayer bestätigt mit der Unterzeichnung das Ziel, Anerkennung, Wertschätzung und Einbezie-hung von Vielfalt in der Unternehmenskultur voranzubringen. Gleichzeitig bekennt sich das Unternehmen dazu, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbei-terinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Na-tionalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.
  • Bayer engagiert sich seit Langem auf unterschiedlichen Ebenen für Internationalität und Viel-falt. Dieser Grundsatz ist im Leitbild und in den Werten des Konzerns festgeschrieben. Bayer ist überzeugt, dass personelle Vielfalt eine Bereicherung für das Unternehmen und Toleranz eine Grundvoraussetzung für ethisch verantwortungsvolles Handeln ist.
  • An den deutschen Bayer-Standorten arbeiten 3.913 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Insgesamt sind im Konzern 143 Nationalitäten vertreten. In Bergkamen arbeiten Menschen aus zwölf verschiedenen Ländern.
  • Von den 53 Auszubildenden, die bei Bayer in Bergkamen am 1. September dieses Jahres ins Berufsleben gestartet sind, verfügen acht über eine ausländische Staatsangehörigkeit (ein Mazedonier, sieben Türken).



Eingeschränkter Service der Arbeitsagentur Kamen am Donnerstag

Wegen krankheitsbedingter Personalausfälle ist das Kundenportal / Eingangszone der Arbeitsagentur in Kamen am Donnerstag, 22. September, ab 12 Uhr geschlossen. Kundinnen und Kunden mit vereinbarten Terminen sind nicht betroffen, die Termine finden statt.

Am 22. September schließt die Eingangszone der Agentur für Arbeit Kamen bereits ab 12 Uhr. In dringenden Fällen können die Kundinnen und Kunden den eService auf arbeitsagentur.de nutzen. Foto: Nathalie Neuhaus
Am 22. September schließt die Eingangszone der Agentur für Arbeit Kamen bereits ab 12 Uhr. In dringenden Fällen können die Kundinnen und Kunden den eService auf arbeitsagentur.de nutzen. Foto: Nathalie Neuhaus

Außerdem muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden, da nicht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kundenservice vor Ort zur Verfügung stehen. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen Arbeitslosmeldungen am nächsten Werktag, am Freitag den 23. September, entgegen. Den Antragstellern entstehen dadurch keine Nachteile. In dringenden Fällen können unsere Kundinnen und Kunden auch gerne unsere kostenlose Service-Hotline nutzen oder unseren eService“, empfiehlt Claudia Hermsen, operative Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Hamm. Unter der kostenlosen Service-Nummer 0800 4 5555 00 können Fragen rund um Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld beantwortet werden. Zusätzlich kann rund um die Uhr auch der eService auf www.arbeitsagentur.de genutzt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich bei der Agentur für Arbeit Unna, Nordring 14-18, oder bei der Agentur für Arbeit Lünen, Münsterstraße 45, persönlich zu melden.




Seminar der Arbeitsagentur für Berufsrückkehrende und Wiedereinsteigende

Verantwortung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige? Für einige Menschen wird dies zur Vollzeitaufgabe. Sie entscheiden sich bewusst für eine Pause auf unbestimmte Zeit. Wer den Schritt zurück in den Beruf wagen will, hat im September gleich vier Mal die Möglichkeit an dem Seminar „Zurück in den Beruf“ teilzunehmen.

Martina Leyer berät in ihrem Seminar Frauen und Männer, die nach einer längeren Pause wieder in den Beruf einsteigen wollen. Foto: Foto: Nathalie Neuhaus
Martina Leyer berät in ihrem Seminar Frauen und Männer, die nach einer längeren Pause wieder in den Beruf einsteigen wollen. Foto: Foto: Nathalie Neuhaus

An den Standorten der Agentur für Arbeit in Kamen, Unna und Schwerte informiert die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Hamm, Martina Leyer, ab 9.30 Uhr welche Möglichkeiten es für den beruflichen Wiedereinstieg gibt und stellt den aktuellen und regionalen Arbeitsmarkt vor.

Familie und Beruf miteinander vereinbaren? Im Seminar „Zurück in den Beruf“ zeigt Martina Leyer den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie es geht. Mit der Frage „Was habe ich dem Arbeitgeber zu bieten?“ beginnt Sie ihre Veranstaltung. Die Teilnehmer stellen sich der Reihe nach vor und beschreiben kurz ihre Lebenssituation. „Was haben Sie vor Ihrer „Auszeit“ gemacht? Aus welcher Branche kommen Sie?“ Martina Leyer hört den Teilnehmern genau zu, um sie schon während des Seminars individuell zu beraten und ihnen erste Tipps zu geben. „Es ist wichtig, sich bei der Planung nicht zu sehr einzuschränken. Damit ist man sich oft selbst im Weg und schließt womöglich interessante Stellenangebote aus, ohne sich darauf zu bewerben“, rät die Seminarleiterin. In der zweieinhalbstündigen Veranstaltung analysiert sie gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern deren persönliche Stärken und Schwächen. „Gerade vielen jungen Müttern ist es gar nicht bewusst, dass die Organisation einer Familie vergleichbar mit den Aufgaben in einem Unternehmen ist. Je nach Unternehmen müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flexibel auf bestimmte Situationen reagieren. Auch ein gutes Zeitmanagement ist von großem Vorteil“, erklärt die Beauftragte für Chancengleichheit. „Genau diese Fähigkeit können sie für den Wiedereinstieg nutzen. Denn oft bringen Berufsrückkehrende Erfahrungen mit, die Berufseinsteiger noch gar nicht erworben haben.“

Die Seminare finden an vier Terminen statt:

  • 21. September in der Agentur für Arbeit Kamen, Ostring 19, Raum 258
  • 23. September in der Agentur für Arbeit Unna, Nordring 14, Raum 315
  • 29. September in der Agentur für Arbeit Schwerte, Hüsingstr. 2, Raum 22

Die Veranstaltung beginnt jeweils um 9.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Angesprochen sind insbesondere Berufsrückkehrende, die noch keine konkrete Idee haben, sich den Wiedereinstieg aber vorstellen können.

Neben dem Seminar bietet Martina Leyer auch Einzelberatungen an. Interessierte Frauen und Männer können mit ihr unter der Telefonnummer 02381/910 – 2167 oder per E-Mail (Hamm.BCA@arbeitsagentur.de) Kontakt aufnehmen.




Flüchtlingshelferkreis sucht Kinderkleidung und mehr

Seit einigen Tagen ist die Kleiderkammer des Flüchtlingshelferkreises  von der Lassallestraße in die Präsidentenstraße 45 mit umgezogen. Im  Kleider-Store im „HausFRIEDEN“ werden seitdem ausschließlich  Kinderkleidung für Kinder bis 12 Jahren gesammelt.

In den vergangenen Wochen  ist der Bedarf wieder gestiegen. Deshalb ist der Flüchtlingshelferkreis auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen. Der Flüchtlingshelferkreis  bittet um Babykleidung und Kinderkleidung bis 12 Jahre, um Windeln und  Babyzubehör. Ebenso werden Kinderbetten und Kinderwagen benötigt.

Angenommen werden die Sachen immer montags von 15 – 18 Uhr. Der  Flüchtlingshelferkreis bittet darum, dass die Sachen nicht vor die Tür   gestellt werden. An anderen Tagen ist keine Annahme möglich. Ebenso  weist der Kreis der Ehrenamtlichen daraufhin, dass Spenden nicht bei den  Spendern abgeholt werden können.




VKU testet TaxiBus-Linie T 37 für Mitarbeiter im Logistikpark A2

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut und günstig auf die Arbeit kommen? So einfach ist das gar nicht, wenn der Arbeitsplatz im neuen A2-Logistikpark an der A2 liegt. Denn dieses Gebiet wird derzeit noch nicht von den Bussen der VKU bedient.

Damit sich dies ändert, engagierten sich der Kreis Unna, die Firma Schenker und die VKU. Gemeinsam erarbeiteten sie einen Fahrplan, der auf die Schichtzeiten der Firma Schenker abgestimmt ist und somit
den mehr als 100 Mitarbeitern sowie allen anderen Kunden zukünftig ermöglichen wird, auch ohne Auto und für ein kleines Geld mobil zu sein und das Gewerbegebiet zu erreichen – nämlich mit dem Taxi-Bus T 37.

Der Kreis Unna fördert in diesem Zusammenhang die Bedienung durch den TaxiBus für ein halbes Jahr beginnend ab dem 26. September. „Wir möchten, dass auch Menschen ohne eigenen PKW, z. B. Langzeitarbeitslose durch so ein Angebot eine faire Chance auf einen Arbeitsplatz bekommen“, so Sabine Leiße vom Kreis Unna. Und sie ergänzt: „Dies ist ein Testlauf: Wird der TaxiBus in dieser Zeit gut genutzt, wird er nach Ablauf des halben Jahres zum dauerhaften Angebot.“

Der TaxiBus wird ab dem 26. September zwischen den Haltestellen „Weddinghofen, Im Alten Dorf“ und „Weddinghofen, A2-Logistikpark“ die Mitarbeiter zur Arbeit befördern und nach Schichtende zurückbringen. Die Abfahrtszeiten sind so abgestimmt, dass die Fahrgäste auf die Linien R81 und R11 umsteigen und weiterfahren können. Liegt das Schichtende in den Abendstunden, fährt der TaxiBus zusätzlich die Haltestellen bis „Bergkamen, Busbahnhof“ an. Die Fahrt um 23:15 Uhr bedient zudem die Haltestelle „Kamen, Bahnhof“ und ermöglicht somit einen Anschluss an den RE1 nach Dortmund.

Und die Nutzung des TaxiBusses ist gar nicht schwer. Kunden, die das Angebot nutzen wollen, müssen nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr und an Wochenenden von 8 bis 20 Uhr unter 0 800 3/ 50 40 31 anrufen und sich für die gewünschte Fahrt registrieren. Die Anmeldung der Fahrt ist bis zu einer halben Stunde vor Fahrtbeginn möglich. Gern kann dies auch im Voraus für den ganzen Monat passieren. Danach einfach an die Halstestelle stellen, gültiges Busticket bereithalten und los geht die Fahrt.

Alle Infos rund um die TaxiBus-Bestellung sowie den Fahrplan können auf www.vku-online.de heruntergeladen werden. Um den TaxiBus in Schwung zu bringen, können die Mitarbeiter von Schenker die Fahrten mit dem TaxiBus in der Woche vom 26.09. bis zu 30.09.2016 kostenfrei testen. Ab dem 4. Oktober benötigen sie dann den gültigen Fahrschein.




Überlebende des KZ Bergen-Belsen berichtet bei der Alevitischen Gemeinschaft

Am kommenden Freitag, 23. September, um 17 Uhr wird in der Alevitischen Gemeinschaft Kreis Unna e. V., Buchfinkenstraße 8,  Dr. Yvonne Koch von ihrer Zeit im KZ Bergen-Belsen berichten. Yvonne Koch wurde im November 1944 im Alter von 10 Jahren in das Konzentrationslager verschleppt. Das Zeitzeugengespräch findet im Rahmen des Projektes „Gegen Judenhass“ statt in Zusammenarbeit mit dem Multikulturellem Forum Lünen e. V.
Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Anmeldung gebeten bei Deniz Greschner, d.greschner@multikulti-forum.de, Tel. 0231 / 288607-33
 



IG BCE-Dämmerschoppen zum Thema Rentenbesteuerung

Die IG BCE lädt am Mittwoch, 21. September, wieder zu einem Dämmerschoppen ein. Thema der Bildungsveranstaltung, die um 17 Uhr beginnt, ist die Besteuerung von Renten. Die Veranstaltung findet im IGBCE-Haus an der Rotherbachstraße 114 statt. Danach kann bei Würstchen und Getränken der Abend ausklingen!




Pflege- und Wohnberatung: Infostand zum Thema Demenz

Die Pflege- und Wohnberatung beteiligt sich an der „Woche der Demenz“ (19. bis 25. September) mit Veranstaltungen und ist auch mit einem Infostand dabei. Er steht am Freitag, 23. September von 9 bis 12 Uhr vor dem Severinhaus in Kamen, Nordenmauer 18.

Informationen zum Thema Demenz gibt es in dieser Zeit von den Beraterinnen Brigitte Sawall (Wohnberatung) und Gülay Offele (Pflegeberatung). Die beiden stehen für Fragen von Betroffenen und von Angehörigen zur Verfügung und nehmen sich Zeit für persönliche Gespräche.

Kostenfrei ist nicht nur der Rat der Fachfrauen, sondern auch das ausgelegte Material. Bei schlechtem Wetter wird der Stand übrigens im Foyer im Severinshaus aufgebaut.

„Immer mehr, vor allem ältere Menschen, leiden an einer dementiellen Erkrankung wie z. B. Alzheimer“, betont Pflegeberaterin Gülay Offele. Die Krankheit verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen und wirkt sich auch auf die Wohnsituation aus. „Aber in der Wohnung kann oft mit einfachen Veränderungen mehr Sicherheit und Orientierung für den Erkrankten geschaffen werden“, ergänzt Wohnberaterin Brigitte Sawall.

Wer keine Zeit hat, den Infostand zu besuchen, kann einen Termin mit den Pflege- und Wohnberaterinnen ausmachen. „Viele wissen gar nicht, dass wir auch kostenfreie Hausbesuche anbieten“, so Brigitte Sawall.

Eine Kontaktaufnahme ist unter der Servicenummer 0800 / 27 200 200 (kostenfrei) oder unter Tel. 0 23 07 / 28 99 06 0 sowie per E-Mail an pwb@kreis-unna.de möglich.

Alle Informationen zu den kostenfreien und anbieterunabhängigen Beratungsangeboten der Wohn- und Pflegeberatung im Kreis Unna finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung.

Bildzeile: Wohnberaterin Brigitte Sawall. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
Pflegeberaterin Gülay Offele. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna




„Mobile Retter“ gehen Anfang Oktober an den Start – 39 wohnen in Bergkamen

Aller Voraussicht nach werden ab 1. Oktober die „mobilen Retter“ im Kreis Unna an den Start gehen. Das kündigte am Mittwoch Kreisdezernent Dirk Wigant in der Sitzung des Bergkamener Sozialausschusses an. Sie sollen dazu beitragen, dass Menschen, bei denen das Herz-Kreislauf-System zusammengebrochen ist, eine höhere Überlebenschance erhalten und dass die Folgenschäden so gering wie möglich sind.

Rettungs-AppEtwa fünf Minuten kann das Gehirn den Sauerstoffmangel infolge eines Kollapses des Kreislaufsystems ohne Schaden überstehen. Bis ein Rettungswagen oder ein Notarzt zur Stelle ist, ist es manchmal zu später. Die „mobilen Retter“ können oft wesentlich schneller am Einsatzort sein und durch eine Herzdruckmassage erste Hilfe leisten, bis die Rettungssanitäter oder der Arzt eintrifft.

304 Männer und Frauen haben sich bisher nach einem Aufruf des Kreises Unna gemeldet und sind inzwischen auch weitergebildet worden, sodass sie Anfang nächsten Monats einsatzbereit sind. 39 dieser ehrenamtlichen „mobilen Retter“ wohnen in Bergkamen. Fast die Hälfte sind Feuerwehrleute. Sie wie auch die meisten übrigen „mobilen Retter“ sind bereits vorher durch ihr ehrenamtliches Engagement oder durch ihren Beruf intensiv in „Erster Hilfe“ ausgebildet worden. Sie sollen nicht die hauptamtlichen Retter ersetzen, betont Dirk Wigant.

Alarmiert werden die „mobilen Retter“ über ihr Smartphone und über eine „Rettungs-App“. Geht über die Nummer 112 bei der Leitstelle ein Notruf nach einem Herz-Kreislauf-Kollaps ein, wird künftig nicht nur die nächst gelegene Rettungswache, bzw. der Notarzt alarmiert. Parallel sucht der Computer, GPS macht es hier möglich, den „mobilen Retter“, der sich in der Nähe des Notfalls aufhält. Die Leitstelle fragt – ebenfalls automatisch per Computer nach – ob er, bzw. sie Einsatzbereit ist. Bestätigt er das mit „Ja“, erhält der „mobile Retter“ Einsatzort genannt.

Im Kreis Gütersloh gibt es bereits über 500 dieser „mobilen Retter“. Betreut werden sie wie auch ihre Kolleginnen und Kollegen im Kreis Unna durch einen gemeinnützigen Verein. Dieses Modell sei im Kreis Gütersloh sehr erfolgreich, berichtete der Kreisdezernent.

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der „mobilen Retter“: http://www.mobile-retter.de/. Dort können sich Interessierte, die ebenfalls „mobile Retter“ werden wollen, anmelden und auch die Rettungs-App downloaden.

Hier ist noch ein Video, dass die Arbeit der „mobilen Retter“ erklärt




Kleider- und Spielzeugbasar im städtischen Familienzentrum Sprösslinge

Ein großer Kleider- und Spielzeugbasar findet am Sonntag, 25. September von 11.00 bis 14.00 Uhr im städtischen Familienzentrum „Sprösslinge“, Kamer Heide 51, in Bergkamen-Overberge, statt.

Angeboten werden gut erhaltene Herbst- und Winterbekleidung in den Größen 50 bis 188, Spielzeug, Kinderwagen, Autositze und Fahrzeuge für kleine und große Kinder. Eine Cafeteria mit leckerem, selbstgebackenem Kuchen und Waffeln sorgt für das leibliche Wohl.

Die Standgebühr für einen Tisch beträgt acht bzw. zehn Euro. Alle Interessenten können unter der Telefonnummer 02307/ 86 185 (Frau Kortendiek) einen Stand anmelden.