Marcel Acar neuer Vorsitzender des Jugendamtselternbeirats der Stadt Bergkamen

Am Dienstag fand die konstituierende Sitzung des neuen Jugendamtselternbeirats der Stadt Bergkamen statt. Als neuer Vorsitzender wurde Marcel Acar ebenso einstimmig gewählt wie die stellvertretende Vorsitzende Bianca Busch, für die es eine Wiederwahl war. Der bisherige Vorsitzende Dominic Kersten wurde einstimmig als Schriftführer gewählt, seine Stellvertreterin ist Katharina Josch.
Der Jugendamtselternebeirat ist ein Gremium, dass aus den Elternvertretern der 21 Kindertageseinrichtungen in Bergkamen gewählt wird und die Interessen dieser vertritt. Neben dem Elternbeiräte in den Tageseinrichtungen gibt es laut KiBiz auch den Jugendamtselternbeirat (JAEB). Hier treffen sich die Vertreterinnen & Vertreter der einzelnen Elternbeiräte und besprechen Themen, die nicht nur die einzelnen Tageseinrichtungen betreffen, sondern für alle Einrichtungen im Stadtgebiet relevant sind. Außerdem erhält der JAEB die Möglichkeit der Mitwirkung, wenn das Jugendamt der Stadt Bergkamen wesentliche Themen bearbeitet, die die Kindertageseinrichtung betreffen.
Weiter Informartionen zum Aufbau des JAEB finden sich unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendamtselternbeirat
Die Themen die der JAEB im letzten Jahr behandelt hat waren.
– Erhöhung der Elterngeldbeitragssetzte ab dem Kindergartenjahr 2016/2017
– Planung und Bau der neuen Kindertageseinrichtung für Bergkamen.
– Übergang vom Kindergarten in die Grundschule



Weihnachtskalender des Lionsclub BergKamen: Helfen und Gewinnen

Auch in diesem Jahr präsentiert der BergKamener Lions Club einen Weihnachtskalender mit Kamener und Bergkamener Motiven. Die elfte Auflage dieses inzwischen im heimischen Raum bekannten und beliebten Kalenders werden die Lions in Bergkamen während des Lichtermarktes verkaufen.

Bürgermeister Roland Schäfer und Lionspräsident Reinhard Middendorf mit dem diesjährigen Weihnachtskalender dse Lionsclubs BergKamen
Bürgermeister Roland Schäfer und Lionspräsident Reinhard Middendorf mit dem diesjährigen Weihnachtskalender dse Lionsclubs BergKamen

Die Kalender zum Stückpreis von 5,– € werden am Freitag, 28. Oktober, ab 18.00 Uhr am Lionsstand auf dem Stadtmarkt zu haben sein. Gleichzeitig wird dort frisches Popcorn aus Bergkamener Produktion in verschiedenen Varianten angeboten.

Helfen und Gewinnen ist das Motto dieser Aktion. Mit dem Reinerlös werden Projekte der Kinder- und Jugendarbeit in Bergkamen und Kamen gefördert.

Hinter den 24 Türchen verbergen sich Gewinne im Gesamtwert von rund 9000 Euro, allesamt gestiftet von großzügigen Handel- und Gewerbetreibenden, Sparkassen/Banken und Großunternehmen aus beiden Städten, dafür bedankt sich der Club bei allen Unterstützern.

Zu den rund 220 attraktiven Gewinnen zählen Einkaufs- und Warengutscheine bis zu 300 Euro, und  wertvolle Sachpreise.  Der Hauptpreis am 24. Dezember ist ein Reisegutschein  im Wert von 1000 Euro.

Jeder Weihnachtskalender hat auf der Rückseite eine Gewinnnummer. Die hinter den Türchen versteckten Gewinne und die entsprechenden Gewinnnummern werden vom 1. -24. Dezember auf den Lokalseiten der heimischen Zeitungen und im Internet veröffentlicht.

Zu haben sind die Kalender auch in den Geschäften der Sponsoren und unterstützenden Unternehmen in Kamen und Bergkamen. Plakate weisen auf dieses Angebot hin.

Da die Herstellungskosten des Kalenders und sämtliche Preise von Spendern und Sponsoren finanziert werden, ist gewährleistet, dass der gesamte Erlös der Aktion Projekten für Kinder und Jugendliche in Bergkamen und Kamen zukommt.




Dritte „CreaCourage“: Schulen ohne Rassismus präsentieren Projekte

Inzwischen ist sie eine feste Größe für die „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ (SOR-SMC) im Kreis Unna: Die Werkschau „CreaCourage“ findet nach der Premiere im Jahr 2012 und der Neuauflage 2014 nun schon zum dritten Mal statt. Termin ist der 24. November.

Schule gegen RassismusDieses Mal lautet der Titel der Veranstaltung „Die Würde des Menschen – Menschenrechte – Unsere Visionen“. Alle  27 zertifizierten SOR-SMC Schulen haben hier die Gelegenheit, jeweils ein eigenes Schulprojekt zu präsentieren.

„Nach dem Motto: ,Tue Gutes und rede darüber‘ soll dieser Tag aber nicht nur eine Schau sein, sondern ein Ort der Begegnung, des Austausches und der Vernetzung für weitere gemeinsame Aktivitäten im Kreis Unna“, unterstreicht Sevgi Kahraman-Brust aus dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Kreises Unna, die die CreaCourage organisiert.

Der Event-Tag läuft am Donnerstag, 24. November von 12 bis 15.30 Uhr in der Aula des Hellweg-Berufskollegs, Platanenallee 18 in Unna. So unterschiedlich die Schulen selbst sind, so vielfältig sind ihre Aktivitäten. Deshalb bekommen die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre Ergebnisse in Form von Kurzfilm oder Musik, Text (Poetry) oder Tanz vorzustellen.

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich noch bis Freitag, 18. November anmelden. Alle wichtigen Informationen finden sie unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Schule ohne Rassismus) Ansprechpartnerin ist Sevgi Kahraman-Brust vom Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna, Tel. 0 23 07 / 9 24 88-74, E-Mail  sevgi.kahraman@kreis-unna.de.

Zur „CreaCourage“ sind Interessierte herzlich eingeladen. Insbesondere Lehrerinnen und Lehrer können sich über das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ informieren.

Hintergrund zu „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“:
Zu Deutschlands größtem Schulnetzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gehören inzwischen mehr als 2.000 Schulen. Die 27 im Kreis als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zertifizierten Schulen sind: Gesamtschule Schwerte, Gesamtschule Kamen, Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Lünen, Clara-Schumann-Gymnasium Holzwickede, Peter-Weiß-Gesamtschule Unna, Städtisches Gymnasium Selm, Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen, Realschule am Stadtpark Schwerte, Hansa Berufskolleg Kreis Unna, Hellweg-Realschule Unna, Märkisches Berufskolleg Kreis Unna, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte, Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg Werne, Geschwister-Scholl-Gymnasium Unna, Weiterbildungskolleg Unna, Städtisches Gymnasium Bergkamen, Anne-Frank-Gymnasium Werne, Friedrich-Ebert-Grundschule Kamen, Städtisches Gymnasium Kamen, Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen, Lippe Berufskolleg Lünen, Gymnasium Altlünen, Realschule Brambauer, Heinrich-Bußmann- Schule Lünen, Ernst-Barlach-Gymnasium Unna, Ruhrtal-Gymnasium Schwerte, Overberger Gemeinschaftsgrundschule Bergkamen.

Mit der Zertifizierung bekunden die Schulen ihre Bereitschaft, sich mit Projekten und Aktionen gegen jegliche Form von Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus in ihrer Schule bzw. ihrem Umfeld einzusetzen. Die Arbeit gegen Rassismus und Gewalt muss ständig und auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Trainings mit den Schwerpunkten soziale Kompetenz, Deeskalation, Gewalt und Rassismus gehören fast in allen Schulen bereits zum Schulprogramm.




Vortrags- und Diskussionsabend: Was tun bei Familienstress?

Stress in der Familie – bei gestiegenen Anforderungen und Belastungen ist Anspannung zu Hause keine Seltenheit. Unter dem Titel „Die entspannte Familie – Wie man aus einer Mücke keinen Elefanten macht“ lädt das Regionale Bildungsnetzwerk Kreis Unna deshalb zu einem Infoabend ein.

Simone Kriebs. Foto: Nicole Theisen
Simone Kriebs. Foto: Nicole Theisen

Die Organisatoren aus dem Regionalen Bildungsbüro des Kreises Unna konnten Simone Kriebs als Referentin gewinnen. Die Diplom-Pädagogin, Deeskalationstrainerin und Familientherapeutin wird alle Interessierten am Montag, 7. November in der Studiobühne der Gesamtschule Kamen an der Gutenbergstraße 2 darin bestärken, auf ihre eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Beginn des Vortrags- und Diskussionsabends ist um 19 Uhr.

„Viele Eltern sind manchmal unsicher, ob sie in der Erziehung alles richtig machen und ihre Kinder optimal fördern“, weiß Maren Lethaus aus dem Regionalen Bildungsbüro. Folge: Die Anspannung steigt. „Und das natürliche Vertrauen in die Fähigkeiten des Kindes nimmt ab, weil wir falsche Annahmen über die Lern- und Entwicklungsprozesse von Kindern haben“, erläutert Maren Lethaus.

Dieser Elternabend soll an Hand von praktischen Beispielen Zusammenhänge von Lernprozessen aufzeigen und ermutigen, mehr auf natürliche Entwicklungsprozesse zu vertrauen. Eltern sollen unterstützt werden, mit mehr Gelassenheit und Humor auf die Herausforderungen des Miteinanders
zu blicken.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.




Was sind 13 AfD-Mitglieder gegenüber 1500 ehrenamtlichen Helfern – 25 Jahre Flüchtlingsrat im Kreis Unna

Der Sitz und die Geschäftsführung des Flüchtlingsrats im Kreis Unna befindet sich in Bergkamen, genauer gesagt im Albert-Schweitzer-Haus an der Schulstraße in Weddinghofen. Die bevorstehende Feier zum 25-jährigen Bestehen hat Landrat Michael Makiolla zum Anlass genommen, sich nochmals bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement zu bedanken. 1500 seien es zwischen Selm und Schwerte, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Was seien da die 13 Mitglieder des Kreisverbands Unna der AfD, betont Makiolla.

Landen zur Jubiläumsfeier des Flüchtlingsrats im Kreis Unna ein (v.l.): Anne Nikbin, Michael Makiolla, Gertrud Sändker und Ulrich Bangert.
Landen zur Jubiläumsfeier des Flüchtlingsrats im Kreis Unna ein (v.l.): Anne Nikbin, Michael Makiolla, Gertrud Sändker und Ulrich Bangert.

Vorläufer des Flüchtlingsrats, in dem heute auf Kreisebene 14 Gruppen aus allen Städten und Gemeinden des Kreises Unna zusammenarbeiten, war der „Arbeitskreis Asyl“ der Diakonie und der Caritas, erinnern sich der Sprecher des Flüchtlingsrats Ulrich Bangert, die Geschäftsführerin Anne Nikbin und Gertrud Sändker, eine Frau der ersten Stunde. Dieser AK Asyl beschloss nach einigen Jahren, seine Basis zu verbreitern und sich dem Flüchtlingsrat NRW anzuschließen.

Die konstituierende Sitzung des neuen „Flüchtlingsrats im Kreis Unna“ am 23. April 1991 war verbunden mit einer Podiumsdiskussion „Die neue Flüchtlingspolitik vor dem Hintergrund weltweiter Fluchtbewegungen – Anspruch und Wirklichkeit“. Das klingt auch heute 25 Jahre später noch sehr aktuell. Damals kamen die Flüchtlinge hauptsächlich aus den Bürgerkriegsgebieten des ehemaligen Jugoslawien. Bis zu 4500 seien im Kreis Unna aufgenommen worden. Hinzu gekommen seien weitere 20.000 Spätaussiedler. Die Bevölkerungszahl des Kreises sei von einst unter 400.000 in diesen wenigen Jahren auf 430.000 gestiegen, berichtete Landrat Makiolla.

Die damals gesammelten Erfahrungen und die kontinuierliche Arbeit des Flüchtlingsrats sowie die enge Zusammenarbeit von Flüchtlingsrat und Kreisverwaltung hätten es einfacher gemacht, mit der aktuellen Situation fertig zu werden. Schließlich lebten zurzeit auch nur rund 3500 Flüchtlinge im Kreis Unna.

Ganz stolz sind Ulrich Bangert, Anne Nikbin und Gertrud Sändker darauf, dass es dem Flüchtlingsrat im Kreis auch einmal gelungen ist, in entscheidend in die Landespolitik einzugreifen. Auf seine Initiative hin wurde das bis 1997 bestehende Schulrecht für Flüchtlingskinder in eine Schulpflicht in Nordrhein-Westfalen umgewandelt. Eine grundlegende Schulausbildung gilt auch heute als eine wichtige Voraussetzung für eine gelungene Integration von Flüchtlingen.

Der Flüchtlingsrat im Kreis Unna hat zwar seinen Sitz in Bergkamen, gefeiert wird aber das Ju7biläum am Freitag, 28. Oktober, ab 18.30 Uhr in der Aula des Hellweg-Berufskollegs Unna. Dort fand auch vor 25 Jahren die konstituierende Sitzung des Flüchtlingsrats mit 300 engagierten Frauen und Männern statt. Beim „Markt der Möglichkeiten“ während der Jubiläumsveranstaltung stellen die 14 aktiven Initiativen ihre Arbeit vor. Dazu gehört auch der Bergkamener Flüchtlingshelferkreis.




Arbeitsagentur informiert: In Teilzeit zum Traumberuf

Junge Eltern aufgepasst! Am 26. Oktober informieren die Expertinnen und Experten der Agentur für Arbeit Hamm, des Kommunalen Jobcenters und des Kolping-Bildungszentrums über das Thema Ausbildung in Teilzeit. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr im Veranstaltungsraum (Raum 161) des Berufsinformationszentrums in der Bismarckstraße 2. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Informieren über Teilzeitausbildung (v.l.): Gianluigi Zingone (Kommunales Jobcenter), Martina Leyer (Agentur für Arbeit Hamm), Gesa Kölmel (Kommunalen Jobcenter) und Miriam Baier (Kolping-Bildungszentrum)
Informieren über Teilzeitausbildung (v.l.): Gianluigi Zingone (Kommunales Jobcenter), Martina Leyer (Agentur für Arbeit Hamm), Gesa Kölmel (Kommunalen Jobcenter) und Miriam Baier (Kolping-Bildungszentrum)

Gerade für junge Eltern ist es schwierig, den Start in die Arbeitswelt zu finden. Oft müssen sie sich zwischen Familie und Beruf entscheiden. Aber eine Teilzeitausbildung bietet eine gute Möglichkeit, beides miteinander zu vereinbaren und sie ist in fast jedem Ausbildungsberuf möglich. In der zweistündigen Veranstaltung informieren Martina Leyer (Agentur für Arbeit Hamm), Miriam Baier (Kolping-Bildungszentrum), Gesa Kölmel und Gianluigi Zingone (beide vom Kommunalen Jobcenter) über die Voraussetzungen des Ausbildungsmodells. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Überblick zu den unterschiedlichen Unterstützungsangeboten der vertretenen Institutionen und lernen eine junge Auszubildende kennen, die von ihren Erfahrungen berichtet.

Martina Leyer sieht diese Ausbildungsform als Chance für junge Eltern, Berufsrückkehrende und für Unternehmen: „Eine abgeschlossene Ausbildung ist heutzutage so wichtig wie nie zuvor. Wenn junge Eltern trotz familiärer Pflichten frühzeitig eine Ausbildung beginnen, sichern sie den Familienunterhalt und sind ihrem Kind ein Vorbild.“ Seit 2005 ist es möglich, eine Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren. „Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass die Auszubildenden eine enorme Leistungsbereitschaft mitbringen. Durch ein gutes Zeitmanagement können sie mit den anderen Lehrlingen problemlos mithalten“, sagt Miriam Baier. Gesa Kölmel ergänzt: „Noch immer ist vielen jungen Eltern und Arbeitgebern das Modell der Teilzeitausbildung nur unzureichend bekannt. Uns ist es wichtig aufzuzeigen, dass es verschiedenste Möglichkeiten der Gestaltung gibt.“ Der Betrieb einigt sich gemeinsam mit dem Auszubildenden auf eine wöchentliche Ausbildungszeit zwischen 20 und 35 Stunden. Die Ausbildungszeit passt sich dabei flexibel an die betrieblichen Abläufe und die Bedürfnisse der Auszubildenden an. Selbst der Wechsel innerhalb eines Ausbildungsverhältnisses von Voll- auf Teilzeit ist kein Problem, womit vielen Menschen unkompliziert geholfen werden kann.




AfA besichtigt Hoesch: „Made in Germany seit 1826 in Schwerte“

Dass es sich beim Hoeschwerk in Schwerte um eines der ältesten stahlverarbeitenden Betriebe Deutschlands handelt, welches Theodor von Dücker zu Menden vor 190 Jahren gründete, war eine von vielen Informationen die die rund 20 Teilnehmer des AfA Unterbezirks und dem SPD Stadtverbands Schwerte auf ihrer rund dreistündigen Besichtigung erhielten.

hoesch500 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz von über 100 Mio. EUR, was nach der großen Stahlkrise im Jahre 2009 und dem damit verbundenen Abbau von über 200 Arbeitsplätzen ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis für den Standort Schwerte bedeutet. Besonders erfreulich bewerteten die Gäste die gute Betriebskultur am Standort Schwerte. „Es ist in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich das die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der Belegschaft über 25 Jahre beträgt, umso erfreulicher zu hören, dass es bei Hoesch in Schwerte so etwas noch gibt“, fasste es der heimische MdL Hartmut Ganzke am Ende der Besichtigung zusammen.

Teilnehmer der Veranstaltung waren der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen des Kreises Unna, der SPD Stadtverbandsvorstand Schwerte sowie der MdL aus Unna Hartmut Ganzke.




Entscheidet jetzt das Amtsgericht Kamen über die Klage Rünther Bürger gegen die RAG?

Der am 05.05.2014 vor dem Amtsgericht Kamen begonnene Prozess – Klage eines Bergbaubetroffenen aus Bergkamen-Rünthe auf Schadensersatz von der RAG Deutschen Steinkohle wegen der von 2004 bis 2010 stattgefundenen Bergbau bedingten Erschütterungen/Erdbeben im Zusammenhang mit dem Steinkohleabbau – könnte am Mittwoch, den 26. Oktober 2016 – Beginn: 12.30 Uhr im Amtsgericht Kamen nach über zweijähriger Prozessdauer zumindest vor den Schranken des Amtsgericht sein (vorläufiges) Ende finden.
In den zurück liegenden Monaten und Jahren wurde intensiv ein vom Gericht bestelltes Gutachten durch entsprechende Schriftsätze der Klägerseite um die Fragestellung erweitert, inwieweit die während der üblichen Schlafenszeiten (22.00 – 06.00 Uhr) stattgefundenen Bergbau bedingten Erschütterungen wegen der besonders sensiblen Ruhenszeiten eine andere Bewertung als die der Tagwerte begründen.
Der Prozesstermin ist öffentlich – also für alle interessierten Bürger zugängig.



Themenabend „Frühkindliche Sexualität“

Am Mittwoch, den 26. Oktober, findet im Pestalozzihaus  (Pestalozzistraße 6, 59192 Bergkamen) um 20:00 Uhr ein Themenabende für  Tagespflegepersonen , die in oder für Bergkamen betreuen, statt.
Die Fortbildung hat die „Frühkindliche Sexualität“ zum Thema.

An diesem Abend wollen wir uns im Unterschied zu erwachsener Sexualität  mit der Vielfältigkeit frühkindlicher Sexualität (1-3 Jahre) beschäftigen.  Fragen wie „Was ist normal am Verhalten eines Kleinkindes im Bereich  Sexualität?“ „Was kann ich tun, wenn ich den Eindruck habe, ein Kind
wird übergriffig oder verhält sich sexualisiert?“ „Wie kann ich als  Tagespflegeperson sexualpädagogisch präventiv handeln?“ u.a., können an  diesem Abend erörtert werden. Dabei spielen auch die eigenen
Vorstellungen vom Umgang mit dem Thema Sexualität eine Rolle.

Als Referentinnen konnten Henriette Schildberg und Hannah Westermann vom  Kinderschutzbund Unna gewonnen werden.




Neue Arbeitsstellen für Menschen mit Behinderung

Gemeinsam für Menschen mit Behinderung im Einsatz: Bereits zum dritten Mal startete das Aktionsbündnis „Inklusion in Aktion“ eine gemeinsame Außendienstaktion. Eine Woche lang besuchten die Akteure Unternehmen in Hamm und im Kreis Unna und überzeugten mehrere Unternehmen Menschen mit Behinderung einzustellen.

Das Aktionsbündnis „Inklusion in Aktion“ besuchten an fünf Tagen 113 Unternehmen und konnten in intensiven Gesprächen 34 zusätzlichen Arbeits- und Ausbildungsstellen einwerben.
Das Aktionsbündnis „Inklusion in Aktion“ besuchten an fünf Tagen 113 Unternehmen und konnten in intensiven Gesprächen 34 zusätzlichen Arbeits- und Ausbildungsstellen einwerben.

Mit viel Zuversicht und der gemeinsamen Broschüre „Suchen.Finden.Gewinnen.“ machten sich über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur für Arbeit, der Jobcenter, der Integrationsfachdienste sowie der Fachstelle behinderte Menschen im Beruf auf den Weg, um in Hamm und im Kreis Unna Arbeitgeber für die Einstellung von Menschen mit Behinderungen zu gewinnen. Es wurden 113 Unternehmen besucht und in intensiven Gesprächen wurden 34 zusätzlichen Arbeits- und Ausbildungsstellen eingeworben.

Erstmalig dauerte die Außendienstaktion fünf Tage. Für jeden Tag wurde ein anderer betrieblicher Schwerpunkt gesetzt. „Die guten Ergebnisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass wir in Hamm und im Kreis Unna sehr viel Potenzial haben“, sagt Jürgen Schorlemmer, Teamleiter Berufliche Rehabilitation der Agentur für Arbeit Hamm. „Daher war es für uns wichtig, dass wir gemeinsam als Bündnis diese Betriebsbesuche im Außendienst durchführen. Für die Arbeitgeber hat dies den Vorteil, dass sie gleich alle Förderungsmodelle auf einem Blick haben.“

Nicole Keller, Teamleiterin Arbeitgeberservice des Jobcenters Kreis Unna ergänzt: „Es ist nicht immer einfach einen geeigneten Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung zu finden. Je nach Grad der Behinderung sind die Ansprüche sehr unterschiedlich. Aber durch unsere Förderleistungen, um beispielsweise spezielle Arbeitsplätze einzurichten, können wir Arbeitgeber gut unterstützen.“ Auch die potenziellen Arbeitnehmer profitieren von der Außendienstwoche. Je nach Betrieb und Situation konnten die Akteure gleich geeignete Bewerber vorstellen. „Viele Unternehmen machen die Erfahrung, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Handicap besonders engagiert sind und wesentlich zum Erfolg des Betriebes beitragen. Es ist wichtig, Unternehmen, die diese Arbeitnehmer noch nicht im Fokus haben, zu überzeugen, Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Handicap einzurichten. Das Aktionsbündnis möchte dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderung die Möglichkeit haben, ihr Können zu beweisen“, sagt Stefanie Schween vom Unternehmerservice des Kommunalen Jobcenters Hamm.




Bewerbungstraining in den Herbstferien im Berufsinformationszentrum

Schon Pläne für die Herbstferien? Das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Hamm bietet vom 12. bis 14. Oktober ein umfangreiches Bewerbungstraining an – angefangen von „Bewerbung erstellen“ bis zum Vorstellungsgespräch. Von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr coacht Martina Leyer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Hamm interessierte Jugendliche. Es gibt nur noch wenig freie Plätze.

In den Herbstferien bietet die Agentur für Arbeit Hamm ein dreitägiges Bewerbungstraining an - angefangen von „Bewerbung erstellen“ bis zum Vorstellungsgespräch. Foto: Nathalie Neuhaus
In den Herbstferien bietet die Agentur für Arbeit Hamm ein dreitägiges Bewerbungstraining an – angefangen von „Bewerbung erstellen“ bis zum Vorstellungsgespräch. Foto: Nathalie Neuhaus

Bevor es mit dem Ausbildungsplatz klappt, kommen erst die Hürden: Bewerbung, Einstellungstest und Vorstellungsgespräch. Ob traditionell per Post oder online – für eine gute Bewerbung gelten immer bestimmte Regeln. Aber auch bei der persönlichen Vorstellung gibt es einige Punkte zu beachten. Wer sich noch unsicher ist und noch etwas Unterstützung benötigt, der kann an dem dreitägigen Seminar des BiZ teilnehmen.

Los geht es am 12. Oktober mit dem Thema „Bewerbung schreiben“. Wie sollte eine Bewerbung richtig aussehen? Inwiefern kann durch kreative Einflüsse die Bewerbung optisch aufgewertet werden? Am 13. Oktober lautet das Thema des Seminars „Einstellungstests inklusive Assessment Center“. Je nach Branche sehen die Einstellungstests unterschiedlich aus. So können zum Beispiel die Kenntnisse in Mathe und Englisch überprüft werden sowie Allgemeinwissen oder kognitive Fähigkeiten. Gerade im Assessment Center sind noch weitere Fähigkeiten gefragt, um den Arbeitgeber von sich zu überzeugen. Welche Möglichkeiten gibt es, um sich auf solche Situationen vorzubereiten? Am letzten Tag des Bewerbungstrainings (14. Oktober) übt Martina Leyer gemeinsam mit den Teilnehmern die Situation, wie sie sich am besten in Vorstellungsgesprächen präsentieren können.

Die Seminare beginnen jeweils um 9.30 Uhr und dauern circa zwei Stunden. Interessierte haben die Möglichkeit sich entweder für alle drei Termine anzumelden oder nur gezielt für ein bestimmtes Thema. Die Anmeldung kann telefonisch unter 02381/910-1001 erfolgen, per Mail an hamm.biz@arbeitsagentur.de oder persönlich im BiZ in der Bismarckstraße 2.