Freie Plätze: „Freiwillige Ökologische Jahr“ (FÖJ) beim Umweltzentrum Westfalen

Das Umweltzentrum Westfalen bietet ab Sommer in der Ökologiestation in Bergkamen neue Plätze für interessierte junge Menschen an.

Die aktuellen „Öckis“ beim Umweltzentrum Westfalen Alex und Felix. Foto: Ralf Sänger
Die aktuellen „Öckis“ beim Umweltzentrum Westfalen Alex und Felix. Foto: Ralf Sänger

Das vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe getragene „Freiwillige Ökologische Jahr“ (FÖJ) ist eine sehr gute Möglichkeit, nach einer längeren Schulzeit seine persönlichen Stärken zu finden, wertvolle Querschnittsqualifikationen zu erlangen und sich zu orientieren. Ralf Sänger, der Leiter der Einrichtung, vergleicht das Jahr gerne mit einem „intensiven Trainingslager“ für das spätere Leben.

Zu den Aufgaben gehört das Arbeiten in einem kleinen Team auf der Gelände der Ökologiestation. Dies beinhaltet sowohl praktische Arbeiten in den Außenanlagen (u. a. Unterhaltungsmaßnahmen an Wiese, Hecke und Teich, hausmeisterliche Zuarbeit, …) und im Gebäude (Veranstaltungsvorbereitung, …) als auch in geringerem Umfang einfache Büroarbeiten (Verschickungsaktionen, Homepageaktualisierungen, …). Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und spricht vor allem flexible, junge Menschen an, die Freude daran haben, Verantwortung für sich und ihre Arbeit zu übernehmen.

Ab sofort stehen die Kolleginnen und Kollegen für Informationsgespräche gerne zur Verfügung. Das Umweltzentrum Westfalen hat seit Bestehen sehr gute Erfahrungen – zuerst mit Zivildienst, jetzt mit dem FÖJ. Zahlreiche Absolventen befinden sich mittlerweile in guten Beschäftigungen und halten gerne den Kontakt.

Ebenfalls bei der hausinternen “Biologischen Station“ bestehen FÖJ-Plätze und Einsatzmöglichkeiten. In der Regel wird in einem gemeinsamen Informations-/Vorstellungsgespräch abgeklopft, wo die/derjenige ihre/seine persönlichen Eignungen sieht.

Kontaktaufnahme unter: 02389 9809-10 oder -0 oder aber via E-Mail (Umweltzentrum_Westfalen@t-online.de)

 




Arbeitsmarkt trotz Zuwanderung stabil

Der Arbeitsmarkt in Hamm und im Kreis Unna hat sich besser entwickelt, als es vor einem Jahr prognostiziert wurde. Auch wenn schon damals die Nachfrage nach Arbeitskräften und die Beschäftigung kontinuierlich stiegen und die Arbeitslosigkeit sank, stand dem der Zuzug geflüchteter Menschen gegenüber. Kein Arbeitsmarktexperte hat vor einem Jahr geglaubt, dass die positiven Arbeitsmarkteffekte den verstärkten Zuzug geflüchteter Menschen auffangen könnten.

 Thomas Helm (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm) und Sebastian Unkhoff (Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Hamm). Fotografin: Nathalie Neuhaus
Thomas Helm (Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm) und Sebastian Unkhoff (Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Hamm). Fotografin: Nathalie Neuhaus

Genau diese Situation ist eingetreten. In Hamm stieg die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt nur leicht, im Kreis Unna ist sie weiter gesunken. Während zu Beginn des Jahres von einer heraufziehenden Flüchtlingskrise die Rede war, stellt sich jetzt mit 1.447 arbeitslosen geflüchteten Menschen (Jahresdurchschnitt 1.093) und einigen hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern an arbeitsmarktpolitischen Programmen und Integrationskursen, die fit machen für unseren Arbeitsmarkt und die Teilhabe an unserer Gesellschaft, die Situation ganz anders dar: Durch Beschäftigungswachstum, eine weiterhin hohe Nachfrage nach Arbeitskräften und einem deutlich gesteigerten Fördervolumen im Rahmen der beruflichen Weiterbildung und der beruflichen Eingliederung sowie den Beschäftigungsmöglichkeiten des sozialen Arbeitsmarktes, konnte die Gesamtsituation dem Zuwanderungsdruck bisher weitgehend standhalten. Gleichwohl konstatiert Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm: „Auch wenn wir nicht in einer Arbeitsmarktkrise sind, stehen wir vor großen Herausforderungen. Die Kern- und Strukturprobleme unserer Region sind trotz zunehmender Beschäftigung noch nicht gelöst.

Mit mehr Geld und mehr Beschäftigten in den Arbeitsagenturen und Jobcentern, mit mehr Unterstützungsangeboten für Langzeitarbeitslose, Ältere, Jugendliche und geflüchtete Menschen wird niemand vergessen, der aktiv an seiner beruflichen Eingliederung arbeiten will. Kombiniert mit der stabilen Beschäftigungssituation auf dem Arbeitsmarkt durch die Kräftenachfrage sehe ich hier gute Chancen zur Integration. Dies fordert die Anstrengungen aller Arbeitsmarktakteure.“

Die Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von Juni 2016 weist eine besonders gute Beschäftigungssituation im Agenturbezirk aus. Mit 178.453 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist das ein Plus von 2,6 Prozent oder 4.602 Beschäftigten. In der Stadt Hamm liegt die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bei 55.912 Personen bei einem Zuwachs von 1,8 Prozent oder 1.002, im Kreis Unna mit 122.541 Beschäftigten bei einem Plus von 3,0 Prozent oder 3.600 sozialversicherungspflichtig Beschäftigen. Im Bezirk ist die Beschäftigung in Vollzeit um 1,9 Prozent und die Beschäftigung in Teilzeit um 5,0 Prozent gestiegen. In Unna ist die Vollzeitbeschäftigung um 2,5 Prozent, die Teilzeitbeschäftigung um 4,5 Prozent und in Hamm die Vollzeitbeschäftigung um 0,3 Prozent und die Teilzeitbeschäftigung um 5,9 Prozent gestiegen. Das bedeutet, dass der Beschäftigungszuwachs im Kreis Unna etwa gleichermaßen dem Vollzeit- und Teilzeit-Arbeitskräftepotenzial zu Gute kommt, während in Hamm nur die Teilzeitbeschäftigung wuchs.

Betrachtet man die einzelnen Branchen ergeben sich ganz unterschiedliche Wachstumsfelder:

In Hamm ist ein Beschäftigungsplus in Heimen und im Sozialwesen, im Handel, bei der Arbeitnehmerüberlassung und im Gesundheitsbereich zu verzeichnen. Im Kreis Unna liegen die Zuwächse bei der Herstellung von häuslichen Konsumgütern, in Heimen und Sozialwesen, im Verarbeitenden Gewerbe, bei der Arbeitnehmerüberlassung, im Handel und bei den sonstigen Dienstleistungen. Insgesamt weist der Kreis Unna deutlich mehr Zuwachsbranchen auf als die Stadt Hamm.

Branchenverlierer sind in Hamm der Bereich Verkehr und Lagerei, Immobilien, Güterverkehr, Metall- und Elektroindustrie, Verarbeitendes Gewerbe. In Unna liegen die Beschäftigungsverluste im Bereich Metall- und Elektroindustrie, Verkehr und Lagerhaltung sowie Energieversorgung.

Insgesamt betrachtet ist im Kreis Unna das Beschäftigungswachstum deutlich stärker ausgeprägt als in Hamm und liegt außerdem über NRW-Schnitt.




Teestube der Friedenskirche lädt einmal im Monat zum Abendbrot ein

Wirklich hungern muss niemand in der Gemeinde. Dass nun die Teestube der Friedenskirchengemeinde ihre jugendlichen Besucherinnen und Besucher einmal im Monat zu einem Abendbrot einlädt, hat ganz andere Gründe. Es geht vor allem um das Gemeinschaftserlebnis.

Das beginnt bei der Zubereitung der Speisen und soll sich beim gemeinsamen Verzehr fortsetzen. Die Smartphones werden beiseitegelegt, damit sich am Tisch ein Gespräch untereinander entwickeln kann.

Angestoßen wurde diese Aktion, zu der Jugendreferentin Kerstin Zahn am kommenden Mittwoch um 18 Uhr zu ersten Mal in der Teestube zu Tisch bittet, vom Runden Tisch „Kinder im Zentrum“. Der hat dafür gesorgt, dass die Zutaten für dieses erste Abendbrot von Bergkamener Händlern gespendet wird. Sollte trotzdem noch eine Finanzierungslücke auftreten, wird der Lions Club BergKamen sie schließen, wie deren Präsident Reinhard Middendorf betont. Damit ist auch eine Kontinuität des Abendbrots gewährleistet, dass nun an jedem vierten Mittwoch im Monat in der Teestube der Friedenskirche stattfinden soll. Ein ähnliches Angebot gibt es auch in der Martin-Luther-Kirchengemeinde.

Trotzdem müssen sich die Jugendlichen, die sich am Mittwoch an den Abendbrottisch setzen wollen sich bis zu Montag, 23. Januar, bei Kerstin Zahn anmelden und dann auch einen kleinen Beitrag von 50 Cent zahlen. Beides hält die Jugendreferentin für notwendig, damit die Jugendlichen an eine stärkeren Verbindlich gewöhnt werden. Die fehle ihren Schützlingen oft, wie sie am Dienstagabend beim jüngsten Treffen des Runden Tisches „Kinder im Zentrum“ berichtete.

Jugendliche, die sich am Abendbrot beteiligen wollen, haben mehrere Möglichkeiten sich bis Montag anzumelden: persönlich in der Teestube, telefonisch unter 0170/1956363 oder 02307/60878 oder per Mail jugendbuero@friedenskirchengemeinde-bergkamen.de.




TÜV Nord Bildung startet im Februar wieder Umschulungen in vielen Berufen

TÜV NORD Bildung startet im Februar mit neuen Umschulungen. In den Bildungszentren Bergkamen und Lünen wird dann in vielen Metall-, Elektro-, Kraftfahrt- und Logistikberufen ausgebildet. Ebenfalls starten Umschulungen in unterschiedlichen kaufmännischen Berufsfeldern.

Gute Berufsperspektiven bietet unter anderem die Umschulung zum Mechatroniker.  Foto: Christian Nielinger
Gute Berufsperspektiven bietet unter anderem die Umschulung zum Mechatroniker.
Foto: Christian Nielinger

Umschulungen dauern in der Regel zwei Jahre und richten sich an arbeitsuchende oder akut von Arbeitslosigkeit betroffene Personen, die ihren bisherigen Ausbildungsberuf, beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen, nicht mehr ausüben können. Zur Teilnahme ist eine Förderung über die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, den Rentenversicherungsträger oder die Berufsgenossenschaft erforderlich.

Eine individuelle Beratung zu Umschulungsinhalten und Fördermöglichkeiten erhalten Interessenten bei Jessika Grünewald, Telefon: 02307 208610, E-Mail: jgruenewald@tuev-nord.de




Bayer-Sozialstiftung fördert vier Bergkamener Projekte mit insgesamt 14.000 Euro

Seit Jahren unterstützt die Bayer Cares Foundation ehrenamtliche und sozial Projekte in Bergkamen. Bei der jüngsten Bewerbungsrunde konnten vier Vereine und Institutionen das Auswahlgremium mit ihrem Engagement und Ideen überzeugen. Für ihre Projekt stellt die Bayer-Stiftung insgesamt 14.000 Euro zur Verfügung. Das Schöne ist: Die nächste Bewerbungsrunde ist bereits eingeläutet worden.

Im Einzelnen werden folgende Projekt unterstützt:

  • Bergkamener Verein für Kinder- und Jugendhilfe e. V. für die Einrichtung einer Lernwerkstatt für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten mit 4.500 Euro
  • Die Realschule Oberaden für das Projekt „My style- näh Dich fit: Textil-AG“ mit Jugendlichen  und mit 2.500 Euro
  • Der Runde Tisch „Kinder im Zentrum“ für sein Projekt „Zeitpaten – Ehrenamtliche geben Kindern in Einrichtungen  Zuwendung und Anregungen“ mit 3.500 Euro
  • Der Bogensport-Club (BSC) Bergkamen für eine Scheibenwand, die es Behinderten und Nichtbehinderter, jungen und alten Menschen es einfacher macht, diesen Sport zu betreiben mit 3.500 Euro.

Foto: Bayer
Foto: Bayer

Das sind vier der insgesamt 32 Projekte aus den Einzugsgebieten der deutschen Unternehmensstandorte, welche die Bayer Cares Foundation neu in ihr Ehrenamtsprogramm aufgenommen hat. Mit einer Fördersumme von insgesamt rund 93.000 Euro unterstützt die Bayer-Sozialstiftung engagierte Mitarbeiter und Bürger und, die sich in ihrem lokalen Umfeld für Verbesserungen in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Bildung einsetzen. Stellvertretend für die Vielfalt der geförderten Projekte stehen eine digitale Bildungsmaßnahme gegen Analphabetismus aus der Main-Metropole, ein mobiles Hilfsangebot für Obdachlose im Rheinland und eine Initiative aus der deutschen Hauptstadt, die mit Familienangehörigen von Gefängnisinsassen zusammenarbeitet.

„Es ist fantastisch, dass sich viele unserer Mitarbeiter und weitere Menschen mit ihrem Wissen, innovativem Denken und ihrer Erfahrung in soziale Projekte aus der Nachbarschaft einbringen“, sagt Kemal Malik, im Vorstand der Bayer AG verantwortlich für Innovation sowie Vorstand der Bayer Cares Foundation. „Denn diese Eigenschaften bilden die ideale Basis, um den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.“

Weltweit erhalten in der aktuellen Förderrunde zudem 67 Programme aus 36 Ländern Anschubfinanzierungen in Höhe von rund 248.000 Euro. Die in Deutschland unterstützen Initiativen sind in den Bundesländern Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beheimatet und werden in folgenden Städten umgesetzt: Bergkamen, Berlin, Dessau, Dormagen, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Haan, Jena, Köln, Leverkusen, Schöneiche und Wuppertal.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 hat die Stiftung weltweit bereits 632 ehrenamtliche Bürgerprojekte mit mehr als 2,2 Millionen Euro ermöglicht. In vielen dieser Initiativen sind Mitarbeiter und Pensionäre von Bayer engagiert.

Bayer Cares Foundation

Als Sozialstiftung des Innovations-Unternehmens Bayer begreift sich die Bayer Cares Foundation in besonderer Weise als Impulsgeber, Förderer und Partner für Innovationen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und dem Sozialsektor. Im Mittelpunkt der Förderprogramme steht der Mensch – sein Engagement für das Allgemeinwohl, sein Ideenreichtum bei der Lösung sozialer Aufgaben, aber auch seine Bedürftigkeit in Notsituationen. Die Fördertätigkeit der Stiftung ist ein zentraler Bestandteil des weltweiten gesellschaftlichen Engagements von Bayer, das jährlich rund 50 Millionen Euro beträgt – mit Schwerpunkten auf der Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung und Spitzenforschung, der Gesundheitsversorgung und der Befriedigung sozialer Grundbedürfnisse der Menschen im Umfeld der Unternehmensstandorte.

Die Bewerbungsfrist für die nächste Förderrunde des Bayer-Ehrenamtsprogramms läuft bis zum 30. September 2017. Das Antragsformular ist online verfügbar unter: http://www.bayer-stiftungen.de/de/role-models.aspx




Erstes gemeinsames Frühstück: Bergkamener Familienepaten suchen weiterhin Mitstreiter

Erstmals hatte der Runde Tisch „Kinder im Zentrum“ die Bergkamener Familienpaten und die von ihnen betreuten Familien am Samstag zu einem Frühstück in das Pestalozzihaus eingeladen. Gekommen war auch Bürgermeister Roland Schäfer, der Schirmherr dieses Projekt, um sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement zu bedanken.

Bürgermeister Roland Schäfer besuchte die Familienpaten und deren Familien bei ihrem ersten gemeinsamen Frühstück.
Bürgermeister Roland Schäfer besuchte die Familienpaten und deren Familien bei ihrem ersten gemeinsamen Frühstück.

Familienpaten sind übrigens keine pädagogischen Fachkräfte. Vielmehr kümmern sie sich ehrenamtlich bis zu vier Stunden um die Kinder. Die Paten unternehmen mit ihnen Dinge, für die die Eltern oft keine Zeit oder auch nicht die Möglichkeit haben wie Spaziergänge, ein Kinobesuch oder eine Fahrt in den Maxipark. Oft brauchen die Kinder und ihre Familien einfach nur jemanden, dem sie vertrauen können und der ihnen zuhört.

Vor dem ersten Kontakt mit „ihrer“ Familie werden die Paten intensiv auf ihre Aufgabe vorbereitet. Am 30. Januar startet wieder solch eine Qualifizierungsmaßnahme. Margarete Hackmann und Kordula Plancke hoffen, dass sich vielleicht der eine oder andere Neu-Pate Interesse zeigt. „Es gibt einige Familien, die einen Bedarf angemeldet haben“, erklärt Margarete Hackmann.

Zurzeit engagieren sich 16 Patinnen und ein Pate. Insgesamt kümmern sie sich um 27 Kinder. Ursprünglich sollte bereits im vergangenen Herbst ein weiterer Qualifizierungskurs gestartet werden. Da zu diesem Zeitpunkt lagen nur wenige Anmeldungen vor. Deshalb wurde der Kurs nicht nur verschoben. Jetzt bietet das Bergkamener Projekt „Kinder im Zentrum“ diese Qualifizierung mit dem „Familiennetz“ der Nachbarstadt Werne an. Erstes Treffen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist am 30. Januar im Büro des Vereins für Familiäre Kindertagesbetreuung, Lüttke Holz 11, in Bergkamen. Wer hier noch mitmachen möchte, kann sich im Büro bei Margarete Hackmann oder Kordula Plancke melden, Tel.: 02307-280633, E-Mail: buero@famkitabe.de.




Hauptgewinnerin des Lions-Weihnachtskalenders aus Bergkamen freut sich über Reisegutschein

Gabriele Pradler freut sich über einen Reisegutschein im Wert von 1000,–€, den Hauptgewinn des Weihnachtskalenders, den der Lionsclub BergKamen im gerade vergangenen Jahr zum elften Mal auflegte. Die Bergkamenerin hatte ihren Kalender von einer ehemaligen Arbeitskollegin geschenkt bekommen. Nun freut sie sich auf eine Reise nach Portugal, die sie zu einem guten Teil mit dem Gutschein bezahlen wird. Sie wird ihre Tochter Julie besuchen, die ein Auslandsemester dort absolviert.

Mit Gabriele Pradler  (2.v.l.) freuen sich (v.l.): „Löwe“ Friedrich-Wilhelm Brumberg, Susanna Lang-Puchinger, Inhaberin des „Reiselädchen“, das regelmäßig den Lions-Weihnachtskalender unterstützt und Lionspräsident Reinhard Middendorf
Mit Gabriele Pradler  (2.v.l.) freuen sich (v.l.): „Löwe“ Friedrich-Wilhelm Brumberg, Susanna Lang-Puchinger, Inhaberin des „Reiselädchen“, das regelmäßig den Lions-Weihnachtskalender unterstützt und Lionspräsident Reinhard Middendorf

Über 220 Preise gab es dieses Mal bei den BergKamener Lions zu gewinnen, darunter zahlreiche Gutscheine heimischer Unternehmen und wertvolle Sachpreise.

Da diese Preise und die Herstellungskosten des Kalenders von Spendern und Sponsoren finanziert wurden, kommt der gesamte Erlös der Aktion, rund 16.000,–€,  Projekten für Kinder und Jugendliche in Bergkamen und Kamen zugute.




Zwei Hauptgewinne der Sparlotterie gehen nach Bergkamen

Seit vielen beteiligen sich die beiden Bergkamenerinnen Annelie Springer und Doris Urbanczyk an der Sparlotterie der Sparkassen. Bei der jüngsten Sonderauslosung hatte Fortune sie fest im Blick und spielte ihnen je einen Hauptgewinn, ein Einkaufsgutschein für ein bekanntes Elektronik- und Elektrokaufhauses zu. Diese Gutscheine und dazu zwei bunte Blumensträuße erhielten sie jetzt von Anja Schürmann und Michael Krause vom Marketing der Sparkasse Bergkamen-Bönen in der neuen Hauptstelle am Rathausplatz.

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Hauptgewinne bei der Sparlotterie (v. l.): Anja Schürmann, Doris Urbanczyk, Annelie Springer und Michael Krause.
Hauptgewinne bei der Sparlotterie (v. l.): Anja Schürmann, Doris Urbanczyk, Annelie Springer und Michael Krause.

owohl für Annelie Springer als auch für Doris Urbanczyk waren dies die ersten größeren Gewinne, obwohl sie bereits seit mehreren Jahrzehnten sich regelmäßig an der Sparlotterie beteiligen. Sie kaufen gern diese Lose, weil immerhin vom Preis von 6 Euro 4,80 Euro auf ihr Sparkonto gehen. Der größte Teil der restlichen 1,20 Euro fließt in soziale Projekte in Bergkamen. Mit diesem Geld werden zum Beispiel die Stadtsportgemeinschaft und der Stadtjugendring unterstützt. Im vergangenen Jahr freuten sich aber auch verschiedene Kindergärten über finanzielle Zuwendungen für große Spielgeräte in ihren Außenbereichen.




Hündin Abby wird seit Donnerstagabend vermisst

Wer hat Abby gesehen?
Wer hat Abby gesehen?

Andrea Neilmann aus Rünthe vermisst seit Donnerstagabend ihre Hündin Abby. Sie ist gegen 22.30 Uhr aus der Haustür gerannt. „Wir wohnen auf der Overberger Straße 15 in Bergkamen Rünthe! Sie ist unterwegs mit samt ihrer Flexi-Leine“, berichtet Andrea Neilmann.

Wer Abby gesehen oder vielleicht sogar aufgenommen hat, kann sich über Facebook direkt an Andrea Neilmann wenden oder meldet sich beim „Bergkamen-Infoblog“, bzw. „Bergkamener Nachrichten“ auf Facebook.




400 zusätzliche Arbeitsplätze im Kreis Unna – Jobcenter setzt Programm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit fort

Das Jobcenter Kreis Unna beteiligt sich seit Jahren an Förderprogrammen zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Mit dem Programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ konnten bereits im vergangenen Jahr 300 zusätzliche Stellen im Kreis Unna geschaffen werden, die eine Heranführung an den Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose ermöglichen. Den Verantwortlichen im Job-center Kreis Unna ist es nun gelungen, Fördergelder für zusätzliche 400 Arbeitsplätze zu akquirieren.

Informierten über das Förderprogramm (v. l.).: Torsten Göpfert, Ute Brüggenhorst, Martin Wiggermann, Uwe Ringelsiep Bildquelle: Jobcenter Kreis Unna/Jürgen Klose
Informierten über das Förderprogramm (v. l.).: Torsten Göpfert, Ute Brüggenhorst, Martin Wiggermann, Uwe Ringelsiep
Bildquelle: Jobcenter Kreis Unna/Jürgen Klose

Jobcenter-Geschäftsführer Uwe Ringelsiep lud daher am vergangenen Montag zu einer Infoveranstaltung in die Räumlichkeiten des Kreishauses ein. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam mit den entsprechenden regionalen Akteuren über die Einsatzmöglichkeiten des zusätzlichen Stellen-kontingents zu sprechen, über das Programm zu informieren und Fragen zur Beantragung der Stellen zu klären. Unterstützt wurde Ringelsiep von Martin Wiggermann, Vorsitzender der Trägerversammlung des Jobcenters Kreis Unna, Torsten Göpfert, Sozialdezernent des Kreises Unna und Ute Brüggenhorst, Projektentwicklerin des Jobcenters Kreis Unna.

Martin Wiggermann erläutert die Bedeutung der Veranstaltung. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass die zusätzlichen Stellen für langzeitarbeitslose Menschen bestmöglich genutzt werden, um möglichst viele von ihnen wieder an den Arbeitsmarkt heranzuführen. Das funktioniert aber nur, wenn sich entsprechende regionale Einrichtungen bereit erklären, diese Stellen auch zu schaffen und korrekt zu beantragen.“ Sozialdezernent Göpfert ergänzt: „Dabei ist es wichtig, dass die auszuführenden Tätigkeiten im öffentlichen Interesse liegen und dass es sich um zusätzliche Aufgaben handelt – reale Arbeitsplätze dürfen dabei nicht verdrängt werden.“ Damit diese Voraussetzungen bei der Schaffung der Stellen erfüllt werden können, seien neben den Beschäftigungsträgern auch die Kommunen gefragt, entsprechende Stellen einzurichten. Eine weitere Infoveranstaltung für kommunale Institutionen fand daher am darauffolgenden Dienstag statt.

Mehr als 20 Beschäftigungsträger sowie kommunale Einrichtungen zeigten im Rahmen der Veranstaltungen bereits Interesse, (weitere) Programm-plätze einzurichten. Der Jobcenter-Geschäftsführer ist zuversichtlich: „Gemeinsam konnten wir in der Region schon Vieles erreichen. Kontinuierlich ist der Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit gelungen – und wir arbeiten weiter daran.“ Dabei setzt Ringelsiep auf direkte Kommunikation: „Es ist enorm wichtig, dass wir uns regelmäßig mit den Akteuren des Arbeitsmarkts austauschen, diskutieren und gemeinsam überlegen, wie wir einzelne Projekte umsetzen können. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit dem Programm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt einen weiteren großen Teil zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit beitragen können.“

Bisher konnten 282 Arbeitsplätze im Rahmen des Programms „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ im Kreis Unna eingerichtet werden. Die Aufstockung der Teilnehmerplätze um weitere 400 Stellen, bietet weitere Chancen für die aktuell 7.094 Langzeitarbeitslosen im Kreis Unna (Stand Dezember 2016). Die Beschäftigungen im Rahmen des Programms entlasten zudem den kommunalen Haushalt, da die Kosten für die Grundsicherung von Arbeitssuchenden aufgrund des Einkommens in vielen Fällen entfallen.




Wenn jede Sekunde zählt: Mobile Retter schon 132 Mal im Einsatz

Die Hilfsbereitschaft ist beeindruckend groß, das macht der Blick in die Bilanz des ersten Einsatz-Quartals deutlich: Die Rettungs-App war im Oktober 2016 in Betrieb gegangen, bis Jahresende waren die ehrenamtlichen Mobilen Retter schon 132 Mal im Einsatz.

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Landrat Makiolla (Mitte) beim Start der Rettungs-App. Foto: Constanze Rauert – Kreis Unna

Insgesamt 353 kundige Ersthelfer wurden inzwischen geschult und in der Rettungsleitstelle des Kreises Unna als Mobile Retter registriert, 85 weitere haben ebenfalls ihr Interesse bekundet. „Im Notfall zählt jede Sekunde“, unterstreicht Landrat Michael Makiolla in einer Zwischenbilanz und spricht all denjenigen seinen Dank aus, die in Notlagen helfen und mitunter sogar Leben retten. „Im Kampf gegen die Zeit sind die Mobilen Retter eine wertvolle Ergänzung zum etablierten Rettungsdienst“, sagt der Landrat.

Die Ersthelfer werden bei lebensbedrohlichen Notfällen über ihre Mobiltelefone parallel zum regulären Rettungsdienst zu Notfallpatienten in ihrer Nähe gerufen, um schnelle lebensrettende Sofortmaßnahmen einzuleiten, bis der Rettungswagen vor Ort ist. Veranlasst, gesteuert und koordiniert werden die Einsätze durch die Disponenten in der Rettungsleitstelle des Kreises Unna.

Partner des Kreises bei der Einführung und Schulung der Ersthelfer ist der Verein „Mobile Retter e.V.“.
Der Verein führt Buch über alle Einsätze und hat die zusammengetragenen Zahlen, Daten und Fakten analysiert: So werden aktuell im Durchschnitt pro Tag 2,4 Mobile Retter-Alarmierungen ausgelöst, in über zwei Drittel der Alarmierungen findet sich auch ein Mobiler Retter, der den Einsatz übernimmt. Zum Zeitpunkt der Alarmierung sind die Ehrenamtlichen im Mittel 1.450 Meter bzw. 4 Minuten und 21 Sekunden vom Einsatzort entfernt.

An diesen überaus gelungenen Start 2016 wollen alle Beteiligten im neuen Jahr anknüpfen. Um die Einsätze auf möglichst viele Schultern zu verteilen, sind weitere Freiwillige herzlich willkommen. Sie können sich auf der Internetseite www.mobile-retter.de melden. Darauf weist übrigens seit dieser Woche auch ein optischer Hingucker im Foyer des Kreishauses hin, sodass alle Besucher auf die lebensrettende App aufmerksam gemacht werden.

Geeignet für den ausdrücklich freiwilligen Rettungseinsatz per Smartphone-App sind Menschen, die eine berufliche Qualifikation mitbringen wie z.B. Krankenpflegekräfte, Feuerwehrleute, Arzthelfer, Rettungssanitäter, Rettungsschwimmer, Polizisten oder Ärzte.

Weitere Informationen finden sich auch auf der Internetseite des Kreises Unna, www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Mobile Retter).