Bei schulischen Defiziten: Durch „Assistierte Ausbildung“ Nachwuchskräfte fördern und zukünftige Fachkräfte sichern

Jan Niklas Georg arbeitet seit dem 1. August bei Paul Vahle GmbH & Co. KG in Kamen und macht dort eine Ausbildung zum Fachlageristen. Im Rahmen der „Assistierten Ausbildung“ wird er bei der Ausbildung unterstützt und hat dadurch seine Noten verbessert.

Zusätzlich zur Ausbildung zum Fachlageristen macht Jan Niklas Georg zurzeit den Führerschein zum Gabelstaplerfahrer. Foto: Nathalie Neuhaus

Seine berufliche Karriere begann schon etwas früher bei dem Unternehmen. „Niklas ist schon seit 2015 bei uns. Damals hat er eine Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik – Montagetechnik angefangen“, erklärt Bernd Hauptreif, Prokurist bei Vahle. Mit den theoretischen Inhalten der Berufsschule hatte der 20-jährige Azubi einige Probleme. „Ich hätte wahrscheinlich nicht die Zwischenprüfung geschafft. Obwohl ich alles versucht habe, waren meine schulischen Defizite zu groß“, erinnert sich Niklas. Während eines Gesprächs mit seinem Ausbildungsleiter, Tino Behrendt, wurde Niklas gefragt, ob er den Ausbildungsberuf wechseln möchte. Ihm wurde eine Ausbildung zum Fachlageristen empfohlen und nach kurzem Überlegen nahm Niklas das Angebot an.

Seit dem 1. August absolviert Niklas nun die Ausbildung zum Fachlageristen bei Vahle und nimmt gleichzeitig an der „Assistierten Ausbildung“ der Agentur für Arbeit Hamm teil. „Von der assistierten Ausbildung profitieren Auszubildende und Arbeitgeber gleichermaßen“, erklärt Monika Kotzur, Teamleiterin U25 der Agentur für Arbeit Hamm. „Die schulischen Defizite der Jugendlichen werden abgebaut und berufliches Fachwissen wird vertieft. Die Arbeitgeber sichern sich durch Ausbildung ihre zukünftigen Fachkräfte und bleiben so wettbewerbsfähig.“ Die Kosten für die assistierte Ausbildung werden vollständig von der zuständigen Agentur für Arbeit getragen. Mit der Umsetzung wurde die Werkstatt im Kreis Unna beauftragt. Die „Assistierte Ausbildung“ besteht aus zwei Phasen, an denen die Jugendlichen individuell teilnehmen können. Die Phase 1 unterstützt Jugendliche bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. In der zweiten Phase, in der sich Niklas befindet, werden die schulischen Leistungen verbessert, um am Ende die Ausbildung erfolgreich zu beenden.

In der „Assistierten Ausbildung“ bekommt Niklas neben der Berufsschule zusätzlichen Förderunterricht. Zwei Mal in der Woche geht er von 16 bis 18 Uhr dorthin, weil Niklas noch Probleme in Mathematik hat. „Durch den Förderunterricht möchten wir Niklas Leistung so weit steigern, dass er die Ausbildung mit der Note drei abschließt“, erklärt Jürgen Bultmann, Ausbildungsbegleiter Assistierte Ausbildung bei der Werkstatt im Kreis Unna. „Und ich bin überzeugt, dass er das schaffen wird. Niklas ist bissig, hat den Willen zur Leistung und nimmt Hilfe von anderen an.“ An dem Förderunterricht nehmen noch weitere Auszubildende teil. Sie unterstützen sich, lernen gemeinsam und motivieren sich gegenseitig. Die Kosten trägt die Agentur für Arbeit.

Seit dem Wechsel des Ausbildungsberufes sind Niklas´ Noten in der Berufsschule besser geworden. „Niklas schlechteste Note war bisher eine 2 Minus“, bestätigt sein Ausbildungsleiter Tino Behrendt. „Er hat sich von Vieren und Fünfen auf Einsen und Zweien verbessert.“ Bernd Hauptreif ist mit der Situation in seinem Unternehmen zufrieden und kann das Problem des Fachkräftemangels nicht nachvollziehen. „Es ist Zeit, dass wir uns wieder mehr um die Menschen kümmern. Wenn wir Förderangebote wie „Assistierte Ausbildung“ öfter nutzen, sorgen wir nicht nur für gute und zuverlässige Mitarbeiter, sondern stärken gleichzeitig unser Unternehmen.“ Zurzeit erhält Niklas zusätzlich die Ausbildung zum Fahren eines Gabelstaplers.




„Wir in Weddinghofen“ unterstützt die Bergkamener Eisbärinnen

Weddinghofen trifft Eishockey unter diesem Motto lädt der Verein „Wir in Weddinghofen“ alle Mitglieder, aber auch alle Bewohner des Stadtteils zum Eishockeyspiel am Samstag, 25. Februar um 18:30 Uhr in die Eissporthalle Bergkamen ein. An diesem Abend spielt die 1. Bundesliga Damenmannschaft des EC Bergkamen gegen den ERC Ingolstadt. „Wir in Weddinghofen“ möchte ein Zeichen setzen, für die Weiterbetreibung der Eishalle und ganz besonders für den EC Bergkamen.

„Wir wünschen uns, dass die Tribüne an diesem Abend aus allen Nähten platzt und wollen gemeinsam mit vielen Weddinghofenern für eine tolle Stimmung sorgen, ganz nach dem Slogan der Bärinnen „wir für euch – ihr für uns! Gemeinsam Stark!““, erklärt der Verein. Der Eintritt ist an diesem Abend frei.

Wir in Weddinghofen wird dann auch die Spende des Weihnachtsmarkterlöses an die Bärinnen übergeben. Geplant sind auch Spendenübergaben, unter anderem an das Jekiorchester der Pfalzschule.

 




Veranstaltungen für Arbeitsuchende im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Hamm

Im Februar finden im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Hamm kostenlose Informationsveranstaltungen und Seminare statt.

Arbeiten bei der Bundeswehr? Karriereberaterin der Bundeswehr, Hauptfeldwebel Tanja Schäfer stellt unterschiedliche Berufsmodelle der Bundeswehr vor. Ob zivile oder militärische Laufbahn – die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. In ihrem Vortrag am 16. Februar um 15 Uhr geht sie individuell auf die Wünsche und Vorstellungen der Teilnehmer ein und präsentiert in kurzen Videos einige Berufsfelder der Bundeswehr. Welche Ausbildungen bietet die Bundeswehr an? Welche Studiengänge werden angeboten? Wie sehen die beruflichen Chancen für Frauen bei der Bundeswehr aus? Im Anschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Tanja Schäfer Einzelfragen stellen oder sich direkt für einen Beratungstermin anmelden. Die Veranstaltung findet im Raum 161 (BiZ Veranstaltungsraum) statt.

Die Arbeit beim Zoll hat viele Facetten. Sie umfasst weitaus mehr als nur Kontrollen an der Grenze. Auch im Landesinneren sorgt der Zoll für faire Bedingungen und geht gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungen vor. Am 21. Februar referiert Kirsten Schüler vom Hauptzollamt Bielefeld in ihrem Vortrag „Karriere beim Zoll“ über die Einstellungsvoraussetzungen, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, sowie Zukunftsperspektiven beim Zoll. Im Anschluss steht sie für individuelle Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr im Veranstaltungsraum des BiZ (Raum 161).

Stellenausschreibungen zu finden ist nicht schwer, aber den richtigen Job zu finden, ist umso schwerer. Das Internet bietet ein umfangreiches Angebot an Jobportalen. Wer sich beruflich neu orientieren möchte oder einfach eine neue Arbeit sucht, kann dabei schnell den Überblick verlieren. Das BiZ der Arbeitsagentur in Hamm bietet am 28. Februar um 14 Uhr eine Schulung zum Thema „Jobsuche im Internet“ an. In der zweistündigen Veranstaltung werden mehrere Suchstrategien vorgestellt, die zu einem optimalen Suchergebnis führen. Zudem wird gezeigt, wie ein Bewerberprofil in der Jobbörse erstellt und bearbeitet werden kann. Im Anschluss haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, das Erlernte in der Praxis anzuwenden. An den Internetarbeitsplätzen des BiZ können sie ihre Bewerberprofile erstellen – beziehungsweise optimieren.

Eine gute Bewerbungsmappe ist der erste Schritt zum Traumjob. Aus diesem Grund bietet das BiZ der Agentur für Arbeit Hamm einen kostenlosen Bewerbungsmappencheck an. Die Mitarbeiterinnen der Arbeitsagentur prüfen die Bewerbungsunterlagen und geben hilfreiche Tipps. Für die Überprüfung wird die fertige Bewerbung in ausgedruckter Form und auf einem USB-Stick benötigt, so dass Änderungen auch direkt an den Bewerbungs-PC´s durchgeführt werden können. Je Bewerber sind 30 Minuten eingeplant. Eine Anmeldung ist erforderlich. Unter der Telefonnummer 02381/910-1001, per E-Mail (hamm.biz@arbeitsagentur.de) oder persönlich im BiZ in der Bismarckstraße 2 kann eine Terminvereinbarung erfolgen.




„Komm und sprich mit mir“: Fachtag Sprachbildung mit 120 Teilnehmern aus Kitas und Schulen

(PK) Kinder lernen dann erfolgreich, wenn sie die deutsche Sprache gut beherrschen. Und die sollte nicht nur im Deutschunterricht vermittelt werden, sondern fächerübergreifend. Wie groß das Interesse unter Pädagogen ist, sich darüber auszutauschen, zeigte jetzt ein kreisweiter Fachtag.

Fachkräfte von Schulen, Kitas und dem offenen Ganztag tauschten sich beim Fachtag aus. Foto: Anja Wagner – Kreis Unna
Fachkräfte von Schulen, Kitas und dem offenen Ganztag tauschten sich beim Fachtag aus. Foto: Anja Wagner – Kreis Unna

Rund 120 Fachkräfte aus Schule, Kindertagesstätte oder offenem Ganztag (OGS) waren zu der Veranstaltung unter dem Motto „Komm und sprich mit mir“ ins Sportcentrum Kamen-Kaiserau gekommen. Veranstaltet wurde der Tag vom Schulamt für den Kreis Unna, der Beauftragten für Sprachbildung, der Vertretung der KiTa-Leitungen im Kreis, dem Regionalem Bildungsbüro und dem Kommunalem Integrationszentrum Kreis Unna.

Als Referentin zu Gast war unter anderem Claudia Neugebauer (PH Zürich und Institut für Interkulturelle Kommunikation), die nicht nur den Hauptvortrag hielt, sondern auch noch zwei Workshops anbot. Neun weitere Workshop-Angebote qualifizierter Referenten und Referentinnen erweiterten das thematische Spektrum.

Der Fachtag sollte pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätte, OGS und Schule motivieren, sich gemeinsam auf den Weg zu einer sprachsensiblen Einrichtung zu machen und besonders den Übergang vom Elementar- zum Primarbereich, aber auch die Verzahnung mit dem Ganztag in den Fokus zu nehmen.




11. Februar ist 112-Tag – Europaweiter Draht zur schnellen Hilfe

(PK) Die 112 ist europaweit der direkte Draht zu schneller Hilfe. Um die Notrufnummer noch bekannter zu machen, wurde der 11. Februar zum sechsten Mal zum „Europäischen Tag der 112“ erklärt.

Die Bedeutung der 112 als europaweit einheitliche „richtige“ Nummer für Notfälle unterstreicht Jens Bongers, Leiter der Rettungsleitstelle des Kreises Unna: „Schnelle Hilfe in Unglücks- und Notfällen rettet Leben. Dabei kann es im Ernstfall entscheidend sein, dass wertvolle Zeit nicht mit der Suche nach der Notrufnummer vergeudet wird.“

Wer über die 112 einen Notfall meldet, sollte vor allem Ruhe bewahren und der Rettungsleitstelle die wichtigsten Informationen nennen. Eine Orientierung bieten dabei die so genannten „W-Fragen“, das heißt: Wo ist es passiert? Was genau ist passiert? Wie viele Verletzte und welche Arten von Verletzungen gibt es? Außerdem ganz wichtig: „Legen Sie nicht auf, bevor die Leitstelle alle für den Einsatz wichtigen Fragen geklärt hat“, betont Jens Bongers.

Die 112 kann aus dem Festnetz, vom öffentlichen Telefon oder Handy erreicht werden. Anrufer aus dem Handynetz werden automatisch mit der örtlich zuständigen Rettungsleitstelle verbunden.




Familientreff im Pestalozzihaus: Hier wird Eltern geholfen

Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr! So lautet ein oft bemühter Spruch. Der Familientreff im Pestalozzihaus hat aber eine Menge Angebote, damit es nicht ganz so schlimm wird – vor allem für die Eltern, deren Kinder sich noch im Vorkindergartenalter befinden.

Kurze Unterbrechung des Elternfrühstücks im Familientreff für ein Foto zur Vorstellung des neuen Programms. Rechts die beiden Leiterinnen Isabel Veltmann (sitzend) und Ina Wiegandt (stehend).
Kurze Unterbrechung des Elternfrühstücks im Familientreff für ein Foto zur Vorstellung des neuen Programms. Rechts die beiden Leiterinnen Isabel Veltmann (sitzend) und Ina Wiegandt (stehend).

Es gibt regelmäßige Treffs wie das Elternfrühstück am Mittwoch, Babywiegen und Babymassage für die Jüngsten, eine Still- und Schreiberatung für geplagte Eltern, Nähkurse und inzwischen zehn Eltern-Kind-Gruppen.

Die beiden Leiterinnen der Einrichtung, Ina Wiegandt von der Ev. Familienbildung Unna und die Kinderkrankenschwester Isabel Veltmann vom Bergkamener Jugendamt, haben jetzt das neue Halbjahresprogramm des Familientreffs im Pestalozzihaus vorgestellt. Der Flyer enthält alle regelmäßigen Angebote wie die „offenen Treffs“ am Montag- und Mittwochmorgen oder die Angebote der Musikschule für Kinder am Dienstagnachmittag.

Hinzu kommen die thematischen Schwerpunkte beim Elternfrühstück am Mittwoch. Die Jugendkunstschule, die sich ebenfalls im Pestalozzihaus befindet, hat ein Theatererlebnis für die Jüngsten am 15. Februar organisiert. Rund um das Thema Familienplanung geht es am 1. März. Später im Mai kommt Martina Leyer von der Agentur für Arbeit vorbei zum Thema „Von der Erziehungsphase zurück in den Beruf“.

Natürlich können Eltern Ina Wiegandt und Isabel Veltmann zu allen möglichen Problemen rund ums Elternsein ansprechen. Sie haben in Laufe der Zeit Verbindungen zu allen möglichen Stellen und Institutionen aufgebaut, die weiterhelfen. Dazu gehören auch die Erziehungsberatungsstelle oder der Verein für familiäre Kindertagesbetreuung, wenn eine Tagesmutter benötigt wird, und die Erziehungsberatungsstelle Bergkamen/Kamen. Die Fachleute kommen regelmäßig direkt zum Familientreff.

Telefonisch ist der Familientreff unter 02307/280333 zu erreichen und per Mail unter familientreff@helimail.de.

Wer noch mehr Einzelheiten wissen möchte, kann sich hier den aktuellen Flyer mit allen Angeboten herunterladen: familientreff




Gebrauchtes Spielzeug und Kinderkleidung: Basar in der Ökologiestation

Kinder gehören bekanntlich zu den am schnellsten wachsenden Lebewesen überhaupt! Kaum wurde ein Hemd oder eine Hose gekauft, ist der oder die liebe Kleine schon wieder herausgewachsen. Und auch das Interesse an Spielzeug hält nur in seltenen Fällen über mehr als eine Saison an. Was wäre also näher liegend, als einen Markt mit kaum gebrauchten und getragenen Dingen zu organisieren?

Das tut -natürlich auch im Sinne praktizierten Umweltschutzes durch längere Nutzung- die Ökologiestation in Bergkamen-Heil. Am Samstag, 18. Februar, haben dort Eltern von 14.00 bis 17.00 Uhr die Chance, genau das zu finden, was sie schon immer gesucht haben, egal ob Kinderkleidung oder Spielzeug. Nur wenig gebraucht, aber trotzdem deutlich preiswerter als beim Neuerwerb.

Weitere Informationen bei Agnès Teuwen unter 0 23 89 – 98 09 12.




Tag der Kinderhospizarbeit: Grüne Bänder als Zeichen der Verbundenheit

Mit leuchtend grünen Bändern sind in den nächsten Tagen die Dienstfahrzeuge der Kreisverwaltung unterwegs. Anlass dafür ist der bundesweite Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar.

Jochen Pfeiffer, in der Kreisverwaltung für den Fuhrpark zuständig, mit einem der grünen Bänder als Symbol für den Tag der Kinderhospizarbeit. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
Jochen Pfeiffer, in der Kreisverwaltung für den Fuhrpark zuständig, mit einem der grünen Bänder als Symbol für den Tag der Kinderhospizarbeit. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Die Kreisverwaltung Unna mit Landrat Michael Makiolla an der Spitze unterstützt die Aktion, mit der auf die Arbeit der Kinderhospizdienste und des Deutschen Kinderhospizvereins aufmerksam gemacht werden soll. „Das gemeinsame Band soll die betroffenen Familien mit Freunden und Unterstützern symbolisch verbinden und die Hoffnung ausdrücken, dass sich immer mehr Menschen für die erkrankten Kinder und deren Familien einsetzen“, betont Landrat Makiolla.

Im Rahmen der Kinderhospizarbeit werden Kinder mit verkürzter Lebenserwartung und deren Familien begleitet und unterstützt. Die Begleitung erfolgt ab der Diagnose, im Leben und Sterben sowie über den Tod der Kinder hinaus.

Mit dem Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar sollen die Inhalte dieser Arbeit bekannter gemacht und Menschen motiviert werden, sich mit erkrankten Kindern, ihren Eltern und Geschwistern zu solidarisieren. Außerdem dient dieser besondere Tag dazu, ehrenamtliche Begleiter sowie finanzielle Unterstützer zu gewinnen und das Thema Tod und Sterben zu enttabuisieren. (PK)




Stadt sucht Schiedsperson für den Stadtteil Bergkamen-Mitte

Die langjährig tätige Schiedsperson für den Bezirk Bergkamen-Mitte Otto Popeck steht für eine erneute Amtsperiode leider nicht mehr zur Verfügung. Aus diesem Grund sucht die Stadt Bergkamen einen Nachfolger/eine Nachfolgerin für die ehrenamtliche Aufgabe der Schiedsperson.

Die gesuchte Person muss zwingend in der östlichen Hälfte des Stadtteils Mitte wohnen und  mindestens 30 Jahre alt sein.  

Der Bezirk grenzt im Norden an den Stadtteil Rünthe, im Osten an die Werner Straße, im Süden an die Stadtgrenze zu Kamen und wird im Westen begrenzt durch den Verlauf Justus-Liebig-Straße, Hegelstraße, Fichtestraße, Wilhelmstraße, Heinrichstraße und Augustweg.

Die außergerichtliche Streitschlichtung stellt die wesentliche Aufgabe der Schiedspersonen dar, diese müssen allerdings keinerlei juristische Kenntnisse haben. Dafür aber sollten sie die Fähigkeit zum Zuhören und zur Unparteilichkeit mitbringen, ebenso wie das Bestreben, nachbarschaftliche Problemfälle sowie Privatklagedelikte, wie z. B. Hausfriedensbruch, Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung, einvernehmlich beizulegen.

Ziel der Streitschlichtung ist es, gemeinsam mit den zerstrittenen Parteien eine tragfähige und für beide Parteien akzeptable Lösung zu finden.

Wenn Sie sich vorstellen können, dieses Ehrenamt auszuüben, dann bewerben Sie sich mit einem kurzen Anschreiben sowie Ihrem Lebenslauf beim Rechtsamt der Stadt Bergkamen, Rathausplatz 1, 59192 Bergkamen. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Sollten sich hierzu noch Fragen ergeben, steht Ihnen das Rechtsamt der Stadt Bergkamen unter der Telefonnummer 0 23 07/9 65–2 42 gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Sollten Sie den Wunsch haben, mit einer bereits tätigen Schiedsperson über ihre Erfahrungen zu sprechen, ist das Rechtsamt auch gerne bereit, den Kontakt herzustellen.

Weitere Informationen zu diesem verantwortungsvollen und interessanten Ehrenamt finden Sie auf der Internetseite des Bundes Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen unter www.schiedsamt.de oder auf der Internetseite der Stadt Bergkamen, unter „Rat, Verwaltung, Stadtinformationen“ – Stichwort „Schiedspersonen“.

 

 




Spracharbeit mit Geflüchteten erlernen: Einführungskurs für ehrenamtliche Helfer

Gemeinsam mit dem Goethe-Institut bietet das Kommunale Integrationszentrum Kreis Unna (KI) im März einen kostenlosen Einführungskurs für die Spracharbeit mit Geflüchteten an.

Die Veranstaltung läuft im Rahmen des Programms „KOMM-AN NRW und findet ganztätig am 10. und 11. März statt. Treffpunkt ist das KI am Albert-Schweitzer-Haus, Schulstraße 8 in Bergkamen.

Mit diesem Kurs werden sowohl bereits ehrenamtlich Engagierte als auch Personen angesprochen, die sich vorstellen können, im Bereich der Sprachvermittlung ehrenamtlich tätig zu sein, aber keine Ausbildung oder Unterrichtserfahrung mit Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache haben.

Die Schulung bietet die Möglichkeit, die Aufgaben und die eigene Rolle in der Spracharbeit kennen zu lernen und sich untereinander zu vernetzen. Die Teilnehmer bekommen praktische Tipps für Ihre Tätigkeit als „Lernbegleiter“, einen Überblick über geeignete Materialen, Hinweise auf interkulturelle Sensibilisierung und konkrete Anregungen für die Spracharbeit mit Geflüchteten.

Anmeldungen bis zum 3. März sind möglich beim KI Kreis, Katja Arens, Tel. 0 23 07 / 9 24 88 69, katja.arens@kreis-unna.de, und Ina Ravenschlag, Tel. 0 23 07 / 9 24 88 68, ina.ravenschlag@kreis-unna.de, Fax 0 23 07 / 9 24 88 88. (PK)




„Wir räumen auf …!“ 33. internationalen Frauentag in Bergkamen

„Wir räumen auf …!“ Mit diesem Motto macht sich das Bergkamener  Frauentagsteam auf, den 33. internationalen Frauentag in Bergkamen gebührend zu feiern.

Den 12. März hatte das Team schon beim letzten Mal terminlich festgezurrt, der  Sektempfang ab 10:30 Uhr im Treffpunkt in Bergkamen an der Lessingstr. war auch klar und so konnten die engagierten Frauen sich ganz der inhaltlichen Gestaltung des Ablaufs widmen. 

Der Ablauf am 12. März ist wie immer klar strukturiert. Nach dem Sektempfang wird Jule Vollmer ab 11 Uhr auftreten – in zwei Blöcken- und einen ausführlichen Blick auf ihr Programm „Aufgeräumt“ präsentieren. Im Programm geht es um die Hauptperson Felicitas – die aufräumt. Wer kennt das nicht? Erinnerungsstücke sammeln – die Jahre vergehen und irgendwann beschließt Frau – auszumisten. 

Felicitas setzt die Aufräumaktion anlässlich ihres nicht so ganz geglückten 23. Hochzeitstages an . Dabei befördert sie die interessantesten Dinge zu Tage. Und jedes Stück hat seine eigene Geschichte – Felicitas erzählt und besingt sie mit viel Humor und Selbstironie.

Ein witziges, philosophisches, berührendes und ermutigendes, vor allem aber menschliches Spiel einer Frau mit ihren Erinnerungen – einer Frau, die vom Leben noch viel erwartet … Jule Vollmer wie sie ihr Publikum kennt und liebt. Skurrile Geschichten und schwarzer Humor präsentiert mit Witz, Leidenschaft und gekonntem Entertainment.

Nach dem ersten künstlerischen Block wird es die  Grußworte geben. Danach kommt die symbolische und kostenlose „Los-Aktion – Aufgeräumt“, die mit Witz und Ironie Themen der Gleichstellung durch den Ablauf der jüngeren Geschichte verfolgt. Der Aktion folgen Imbiss, gute Gespräche und Infos.

„Aufgeräumt“ geht es dann hinein in den zweiten Auftritt von Jule Vollmer. Die Matinee wird gegen 13:30 Uhr beendet sein. 

Der Einlass zur Veranstaltung am 12. März ist ab 10:30 Uhr im Treffpunkt in Bergkamen  an der Lessingstraße.

Der Eintritt beträgt 3 Euro.

Weltweit wird der internationale Frauentag am 8. März gefeiert. Er ist ein Tag für die Rechte der Frauen, für den Frieden und eine humane Gesellschaft. Dieser Tag wird dazu benutzt, um auf Themen aufmerksam zu machen, die für Frauen von besonderer Bedeutung sind.

Der Bergkamener Internationale Frauentag wird unter Federführung der Gleichstellungsstelle der Stadt Bergkamen in Kooperation mit vielen Frauenverbänden und –gruppen begangen.