2.748 Bergkamenerinnen und Bergkamener im Februar arbeitslos

Im Kreis Unna stieg der Bestand der gemeldeten Arbeitslosen um 11 Personen (+0,1 Prozent) auf 17.500 Arbeitslose. Im Vergleich zu Februar 2016 ging die Arbeitslosigkeit um 1.121 Personen (-6,0 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote beträgt im Berichtsmonat 8,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote für Bergkamen liegt jetzt bei 10,7 Prozent, das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als im Januar.

Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich allerdings in den zehn Kommunen des Kreises Unna unterschiedlich. Den prozentual stärksten Zuwachs verzeichnete Kamen (+1,6 Prozent bzw. 33 auf 2.061). Danach folgen Selm (+1,2 Prozent bzw. 11 auf 932), Bergkamen (+1,0 Prozent bzw. 28 auf 2.748), Fröndenberg (+1,0 Prozent bzw. sieben auf 680), Werne (+0,7 Prozent bzw. sieben auf 1.037) und Lünen (+0,3 Prozent bzw. 13 auf 5.095).

Den stärksten Rückgang an Arbeitslosen verzeichnete Holzwickede (-4,3 Prozent bzw. 24 auf 536), Schwerte (-3,0 Prozent bzw. 48 auf 1.553), Bönen (-2,1 Prozent bzw. 15 auf 697) und Stadt Unna (minus eine Person auf 2.161).

„Erfreulich früh im Jahr ist nach dem rasanten Anstieg vom Januar das weitere Anwachsen der Arbeitslosigkeit im Kreis Unna schon fast zum Stillstand gekommen. Ein deutlicherer Anstieg wäre auch für einen Februar nicht ungewöhnlich gewesen“, so Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm. „Der günstige Vorjahresabstand ist wieder gewachsen. Der heimische Arbeitsmarkt ist weiterhin stabil. Auch bei der Arbeitskräftenachfrage ist schon viel Bewegung. In den nächsten Monaten sind weitere saisonale Impulse zu erwarten.“




Retter als Beruf: Die Feuerwehr informiert im BiZ

 
Am Donnerstag, den 16. März, steht die Feuerwehr im Mittelpunkt des Berufsinformationszentrums (BiZ) der Arbeitsagentur Hamm. Erstmals findet ein Infonachmittag statt, bei dem Brandmeister Marian Müller die verschiedenen Ausbildungs- und Karrierewege bei der Feuerwehr vorstellt.
„Später will ich einmal Feuerwehrmann werden“, hört man fast jeden kleinen Jungen sagen. Für viele handelt es sich dabei nämlich um den ersten wahren Traumberuf. Für Brandmeister Marian Müller ist das nicht verwunderlich, auch er hat über die freiwillige Feuerwehr den Einstieg gemacht und sich später bei der Berufsfeuerwehr ausbilden lassen. Daher weiß er, dass es sich um einen sehr anspruchs- und verantwortungsvollen Beruf handelt.
Beim Infonachmittag am 16. März wird er erklären, warum es nicht nur um Brandlöschung geht. Auch den Führerschein zu erwerben, Sanitätsdienst zu absolvieren oder Maschinenlehrgänge zu durchlaufen gehören zu festen Bestandteilen seiner Arbeit. Welche Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen bestehen, wird der Brandmeister ebenfalls erläutern und gerne individuelle Fragen beantworten.
Wer sich für die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten interessiert und sich umfassend informieren will, kann die Veranstaltung kostenfrei und ohne Anmeldung um 16.30 Uhr im BiZ  der Arbeitsagentur Hamm (Bismarckstraße 2) besuchen.



Wie werde ich Physiotherapeut? – Infoveranstaltung im BiZ gibt Antworten

Die Aufgabe von Physiotherapeuten liegt darin, Menschen zu helfen, deren Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist. Dabei ist es wichtig, sehr gewissenhaft mit den Patienten umzugehen. So werden individuelle Behandlungspläne konzipiert und Trainings mit den Patienten durchgeführt. Traditionell findet man Physiotherapeuten in Kliniken und Krankenhäusern, sie können jedoch genauso im Fitness- und Wellnessbereich arbeiten.
Wer sich für das Berufsbild interessiert und gerne mehr erfahren möchte, kommt am Donnerstag, den 9. März um 15 Uhr ins BiZ der Arbeitsagentur Hamm (Bismarckstraße 2). Dann  informiert Kathrin Andrä von der GPS (Ganzheitlich orientierte Physiotherapie Schule Bergkamen GmbH) über Zugangsvoraussetzungen sowie Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten.
Die Veranstaltung ist kostenfrei und kann ohne Anmeldung besucht werden.



Titel „Fairtrade-Stadt Bergkamen“ soll jetzt erneuert werden

„Fairtrade-Stadt“, diesen Titel trägt Bergkamen bereits zwei Jahre. Nun steht die Titelerneuerung an

Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz (dunkler Anzug) übergab die Ernennungsurkunde zur Fairtrade-Stadt im Juni 2015 an Bürgermeister Roland Schäfer. Mit auf dem Foto die Mitglieder des Fairtrade-Lenkungskreises.

Solch eine Titelerneuerung findet alle zwei Jahre statt, hierbei wird überprüft, ob die Kriterien weiterhin erfüllt werden. Ebenfalls wird das Engagement in der Kommune unter die Lupe genommen. Diese Re-Zertifizierung führt Fairtrade Deutschland durch.

Fair bedeutet auf einen kurzen Nenner gebracht, dass die Produzenten von Kaffee, Bananen und den anderen Produkten vom Verkaufserlös ihre Familien ernähren können. Das bedeutet auch den Verzicht auf ausbeuterische Kinderarbeit. Die Familien erhalten so die Chance, für eine zukunftsorientierte Ausbildung ihrer Kinder zu sorgen.

Im Kreis Unna fehlen nur noch die Kommunen Bönen und Kamen in der Riege der Fairtrade-Städte, dann könnte auch der Kreis den Fairtrade-Titel erlangen.

Der Motor der Kampagne in Bergkamen ist die Steuerungsgruppe, in der unterschiedlichste Organisationen vertreten sind. Zurzeit besteht die Steuerungsgruppe aus Vertretern und Vertreterinnen der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde, KAB, Oase, B` 90/Grüne, CDU, SPD, Stadtverwaltung und ein Einzelhändler. Um die Felder für das Engagement zu erweitern, werden weitere Mitglieder gesucht.

„Es wäre schön, wenn aus den Bereichen Bildungsarbeit, Jugendarbeit, Gastronomie, Unternehmer … Menschen dazu stießen. Aber auch interessierte Privatpersonen sind herzlich willkommen“, meint  Angelika Molzahn, Sprecherin der Steuerungsgruppe. Die nächste Sitzung findet am Mittwoch, 1. März, um 18:00 im Ratstrakt des Rathauses statt.

In den vergangenen zwei Jahren wurden fair gehandelte und ohne Kinderarbeit hergestellte Fußbälle an Vereine verschenkt, ein faires Frühstück organisiert, der fair gehandelte Bergkamen-Kaffee herausgebracht, Infostände und Infoveranstaltungen durchgeführt. „Weil es so gut ankam, ist für dieses Jahr wieder ein faires Frühstück geplant.“, so die Sprecherin.

 Wer Interesse an dem Thema „fairer Handel“ hat, ist eingeladen zur nächsten Sitzung unverbindlich vorbei zu schauen oder Kontakt aufzunehmen über fairtrade.bergkamen@gmail.com

 




Kindergeld online – Der neue Service der Familienkasse

Eltern können ihren Kindergeldantrag schnell und unkompliziert im Internet ausfüllen. Das Programm führt die Eltern Schritt für Schritt durch die Fragen und überprüft automatisch, ob Fehler oder lückenhafte Angaben enthalten sind.

Lutz-M. Cebulla, Leiter Familienkasse Nordrhein-Westfalen Nord
 Foto: Michael Grosler; www.grosler.de

„Kindergeld kann problemlos online beantragt werden: Ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und absenden. Bestimmte Änderungen, die für den Bezug von Kindergeld wichtig sind, können der Familienkasse über das Internet auch papierlos mitgeteilt werden. Der Weg zur Familienkasse entfällt und Eltern sparen Zeit und Geld“, so Lutz- M. Cebulla, Leiter der Familienkasse Nordrhein-Westfalen Nord, zum Online-Service der Familienkasse.

Die Daten werden vorab verschlüsselt an die Familienkasse übertragen und Eltern erhalten die ausgefüllten Formulare und ein Anschreiben an die Familienkasse zum Ausdrucken und Unterschreiben. Außerdem bekommen sie eine genaue Information darüber, welche Formulare und Unterlagen sie zusätzlich einreichen müssen. Dieses Verfahren ist derzeit aus rechtlichen Gründen noch notwendig. Die Familienkasse arbeitet gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit an einer Weiterentwicklung dieses Angebots. Ziel ist es, ein reines Online-Verfahren zur Verfügung zu stellen, in dem ein Papierausdruck nicht mehr erforderlich sein wird.
Mit „Kindergeld online“ ermöglicht die Familienkasse auch die Nutzung der „Online-Ausweisfunktion“ des neuen Personalausweises. Mit dem Personalausweis können Kunden der Familienkasse jederzeit vor allem Anschriften- und Kontoänderungen online übermitteln – ohne Änderungsformular, Unterschrift, Versand per Post oder Behördengang. Dieser Service kann auch ohne Personalausweis mit einem Benutzerkonto bei der Bundesagentur für Arbeit genutzt werden.
Das gesamte Online-Angebot zum Kindergeld und weitere Informationen sind im Internet unter der Rubrik „Familie und Kinder/Weiterführende Links“ auf der Seite www.arbeitsagentur.de abrufbar.
Die online Übermittlung (papierlos) ist nur bei bestimmten Änderungen, wie Anschrift oder Zahlungsweg, möglich, nicht jedoch bei kindsbezogenen Änderungen.



Bergkamens erste Großtagespflege ist im Sundern an den Start gegangen

Bergkamens erste Großtagespflege, in der bis zu neun Kinder im Alter unter drei Jahren betreut werden können, ist am Dienstag in Räumen der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule im Sundern in Oberaden offiziell an den Start gegangen.

Offizieller Start der Großtagespflege in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule (v. l. – die Erwachsenen): Christine Busch, Margarete Hackmann, Birgit Worm-Witt, Helga Boine und Jana Voigt.

Vom Bedarf her könnte schnell die Eröffnung einer weiterer Großtagespflege folgen. Als die beiden wichtigsten Hinderungsgründe nannten Beigeordnete Christine Busch und die Geschäftsführerin des Vereins Familiäre Kindertagespflege, Margarete Hackmann fehlende geeignete Räume und was vielleicht noch wichtiger ist: Es gibt zurzeit auch in der Tagespflege keine frei verfügbaren Fachkräfte.

Margarete Hackmann wies ausdrücklich darauf hin, dass gerade solch eine Großtagespflege den Tagespflegepersonen eine relativ große finanzielle Sicherheit biete. „Gestemmt“ wird Bergkamens erste Großtagespflege von den versierten Tagespflegemüttern Birgit Worm-Witt und Jana Voigt. Dritte im Bunde als „Springerin“ ist Helga Boine-

Rund 108.000 Euro sind für die Einrichtung der Großtagespflege in einen Teil der ehemaligen Förderschule investiert worden. 90 Prozent davon stammen aus der Landeskasse. Das Landesjugendamt fördert dieses Projekt. Zug um Zug sollen nun auch andere Teile des Gebäudes genutzt werden, kündigte Christine Busch an. Unter anderem sei geplant, dort VHS-Kurse anzubieten.




Jugendschutz gilt auch im Karneval: Kein Alkohol an unter 16-Jährige

Karneval ist die Zeit der guten Stimmung. Viele verbinden gute Laune mit viel Alkohol, und an den kommen schon Kinder in der fünften Jahreszeit oft leicht. Doch die Sache ist klar: An unter 16-Jährige darf Alkohol grundsätzlich nicht abgegeben werden.

Michael Makiolla, Landrat und Chef der Kreispolizeibehörde, appelliert deshalb dringend, sich strikt an diese Regelung zu halten. Gleichzeitig erinnert er daran, dass es für Hochprozentiges wie Wodka, Korn oder Rum und spirituosenhaltige Mixgetränke ein striktes Abgabeverbot an unter 18-Jährige gibt.

Andere alkoholische Getränke wie z.B. Bier, Sekt und Wein dürfen an Jugendliche unter 16 Jahren nicht abgegeben werden. Eine Ausnahme dieses Grundsatzes gilt für Jugendliche ab 14 Jahre, wenn sie von ihren Erziehungsberechtigten begleitet werden.

Der Appell des Landrats, sich an die Regeln des Jugendschutzgesetzes zu halten, hat einen guten Grund, denn: Rauschtrinken bis hin zu einer Alkoholvergiftung ist bei Kindern und Jugendlichen nach wie vor „in“. „Um diesen gefährlichen Trend zu stoppen, brauchen wir nicht nur selbstbewusste Kinder und Jugendliche und aufmerksame Eltern, sondern eine Gesellschaft, die insgesamt genau hinschaut“, sagt Makiolla. Schließlich seien es in der Regel Erwachsene, die Kindern und Jugendlichen Alkohol zugänglich machten.

Der Hintergrund ist ernst: Untersuchungsergebnisse des Zentralinstituts für seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim (2013) belegen, dass der Alkoholkonsum in der Pubertät das Risiko von Alkoholabhängigkeit erhöht. Riskant ist nicht nur ein früher Alkoholkonsum an sich, sondern die Pubertät ist eine besonders kritische Phase. Entscheidend ist hier, dass sich das Gehirn der Jugendlichen gerade in der empfindlichen Reifungsphase befindet. Gerade im Jugendalter entwickeln und stabilisieren sich Konsumgewohnheiten, die zu einer frühen Suchtentstehung bei Jugendlichen führen können.

Außerdem weist Kreisjugendpfleger Ede Friederichs darauf hin, dass Alkohol die Wahrnehmung verändert. „Das führt dazu, dass gefährliche Situationen nicht richtig eingeschätzt werden können“, warnt er. Außerdem seien Reaktions- und Handlungsfähigkeit eingeschränkt.

Wer sich über die Regeln des Jugendschutzes informieren möchte, kann dies beim Kreis-Jugendamt tun. Ansprechpartner Ede Friederichs ist unter Tel. 0 23 03 / 27-12 58 zu erreichen. Bei ihm kann auch das Jugendschutzgesetz in zehn Sprachen bezogen werden: Die Broschüre ist neben Deutsch auch auf Arabisch, Englisch, Farsi (Iran), Französisch, Kurmandschi (Kurdisch), Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch erschienen. PK | PKU




Tagesmutter / -vater gesucht für eine Großtagespflege in Bönen

Tagesmutter / -vater gesucht für eine Großtagespflege in Bönen.

Haben Sie
– Freude und Erfahrung am Umgang mit Kindern,
– Interesse an Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern unter drei
Jahren
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Sind Sie
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Dann melden Sie sich bei
Familiäre Kinder-Tagesbetreuung e.V.
Lüttke Holz 11
59192 Bergkamen
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Es wartet auf Sie trotz selbständiger Tätigkeit eine gesicherte
Einkommenssituation.




Bergkamen hat jetzt eine Jugendberufsagentur

Seit einigen Monaten bereiten die Stadt Bergkamen, die Arbeitsagentur und das Jobcenter die Gründung einer „Jugendberufsagentur Bergkamen“ vor, am Freitagmorgen ist sie nun im Rathaus per Unterschrift von Bürgermeister Roland Schäfer, dem Chef der Agentur für Arbeit Hamm, Thomas Helm, und dem Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna Uwe Ringelsiep vollzogen worden.

Unterschriften unter den Kooperationsvertrag (v. l.): Thomas Helm, Roland Schäfer, Beigeordnete Christine Busch und Uwe Ringelsiep.

Ziel der Jugendberufsagentur ist es, den Entwicklungsweg junger Menschen von der Schule über die Ausbildung bis zum dauerhaften Einstieg in das Erwerbsleben nachhaltig zu unterstützen. Das geschah zwar in der Vergangenheit auch schon, neu ist aber, dass nun die jungen Leute, die Hilfe benötigen, sich jetzt nur noch an eine Institution, an die Jugendberufsagentur zu wenden brauchen.

Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne abgeschlossene Berufsausbildung gilt es in erster Linie, eine Ausbildungsstelle zu finden oder die Ausbildungsfähigkeit herzustellen. Das Jugendamt erweitert hierzu seine Aufgaben. Das heißt, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus den von ihm betreuten Familien künftig neben Hilfen zur Erziehung auch Hilfe bei der beruflichen Integration erhalten werden.




AfA zu Besuch bei Bayer Healthcare

Am vergangenen Mittwoch besuchte der SPD AfA Stadtverband den heimischen Standort des Bayer Konzerns an der Ernst-Schering-Straße. Mit rund 4 Milliarden EUR Umsatz pro Jahr ist der örtliche Produktionsstandort des Pharma Unternehmens einer der bedeutendsten und umsatzstärksten weltweit.

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen Bergkamen besichtigte am Mittwoch das Bayer-Werk.

Insgesamt 60 Produkte werden von den 1.500 Mitarbeitern im 5 Schichtbetrieb rund um die Uhr hergestellt. Mit 150 Azubis ist Bayer der größte Ausbildungsbetrieb in der ganzen Region und bildet die benötigten Fachkräfte von morgen in hoher Verantwortung selbst aus. Hochmoderne sichere  Anlagen, Arbeitsplätze die den höchsten Anforderungen stand halten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Umwelt- und Naturschutz und das in ständiger Konkurrenz zu den neuen Marktteilnehmern aus China und Fernost verlangen den Mitarbeitern des Werkes viel ab.

„Es freut uns zu sehen, dass der Produktionsstandort in Bergkamen wirtschaftlich sehr gut aufgestellt ist und dort sichere, gute und vor allem tarifgebundenen Arbeit für so viele Kolleginnen und Kollegen in Bergkamen möglich ist“, resümiert der Vorsitzende Jens Schmülling am Ende der rund 2 stündigen Veranstaltung.




Arbeitsagentur und Jobcenter: Teilnehmer können ab März Weiterbildungskurse im Internet bewerten

Am 10. Februar trafen sich die Bildungsträger gemeinsam mit den Arbeitsmarktexperten der Agentur für Arbeit Hamm und des Jobcenters Kreis Unna. An der Gesprächsrunde nahmen rund 50 Personen diverser Bildungsträger aus Hamm, dem Kreis Unna und der Umgebung teil.

Claudia Hermsen, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Hamm. Foto: Nathalie Neuhaus

Ein stabiler Arbeitsmarkt mit einem gleichzeitig immer weiter zunehmenden Bedarf an Fachkräften bietet gute Rahmenbedingungen für die Themen Aus-, Fort- und Weiterbildung. Die Agentur für Arbeit Hamm und das Jobcenter Kreis Unna stellten hierzu in einem Bildungsträgergespräch die arbeitsmarktlichen Hintergründe dar und gaben einen Ausblick auf das Jahr 2017. „Die vergangenen zwei Jahre haben dafür gesorgt, dass sich die Situation und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verändert haben. Bedingt durch den Zuzug geflüchteter Menschen wird die Arbeitslosigkeit steigen – besonders im Helferbereich“, erklärt Claudia Hermsen, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Hamm. „Aber es entstehen auch neue Chancen. Der Bedarf der Unternehmen nach gut ausgebildeten Fachkräften wird in bestimmten Wirtschaftszweigen weiter zunehmen. Umschulung, Weiterbildung und Ausbildung geben Arbeitslosen damit die Möglichkeit, sich erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Hierbei sind die örtlichen Bildungsträger ganz entscheidende Partner für uns.“

Neben der Situation auf dem Arbeitsmarkt und der bildungsbezogenen Planung der Agentur und des Jobcenters für 2017 wurden den Bildungsträgern mehrere Neuerungen vorgestellt. In dem Portal „Kursnet“ (ein Online-Portal der Bundesagentur für Arbeit mit sämtlichen örtlichen Angeboten für berufliche Aus- und Weiterbildung) wird ab März 2017 eine Sternebewertung für mehr Transparenz im „Dschungel“ der verschiedensten Bildungsangebote sorgen. Die Teilnehmenden können dabei die Kurse nach verschiedenen Kategorien bewerten. Zusätzlich werden Eingliederungserfolge bereits erfolgter Bildungsmaßnahmen abgebildet. Weiterbildungsinteressierte haben dadurch eine Orientierung bei der Suche nach dem für sie passenden Angebot. Die Bildungsträger erhalten Feedback zu ihren Bildungsmaßnahmen zu erhalten und können gegebenenfalls Angebot optimieren.

Nach dem Vortragsteil mit anschließender Diskussion bestand bei einem Get Together noch ausreichend Zeit und Gelegenheit, sich im persönlichen Gespräch weiter auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Vereinbarungen zu treffen.

Nach der Veranstaltung waren sich alle Anwesenden einig, dass der kontinuierliche, gegenseitige Austausch wichtig und wertvoll ist. Diese enge Zusammenarbeit wird auch in Zukunft fortgesetzt.