Existenzgründungsberatung im Bergkamener Rathaus

Am Dienstag, 9. Mai 2017, Sylke Schaffrin-Runkel vom STARTERCENTER NRW der Wirtschaftsförderung Kreis Unna kostenfrei Gründungsinteressierte und JungunternehmerInnen, die eine Selbstständigkeit planen oder sich im Aufbau befinden.

Sylke Schaffrin-Runkel (WFG
Kreis Unna, links im Bild) während der Existenzgründungsberatung.

Für diese kostenlose Fachberatung „vor Ort“ kooperiert die Wirtschaftsförderung der Stadt Bergkamen mit der Wirtschaftsförderung Kreis Unna, so dass gründungsinteressierte Bürger/-innen das Beratungsangebot nutzen können, ohne für eine Beratung nach Unna fahren zu müssen.

Beschäftige, Arbeitslose oder Freiberufler sind eingeladen, sich über Angebote zur Existenzgründung oder Unternehmensentwicklung beraten zu lassen. Egal ob zur Gründung im Nebenerwerb oder Vollerwerb. Diese Sprechstunde richtet sich auch an Personen, die eine Gründungsidee haben und sich mit der Frage beschäftigen, ob es sich „lohnt“, diese weiterzuverfolgen.

Die Beraterin informiert kostenfrei über die einzelnen Schritte zur Existenzgründung, bietet Antworten auf Ihre Fragen rund um die Selbstständigkeit und unterstützt bei Gründungsformalitäten. Sie gibt Hilfe bei der Erstellung eines Geschäftsplans, informiert über Förderprogramme und kann zu Schnittstellen und Netzwerke vermitteln. Das Erfolgsrezept für die Umsetzung Ihrer Geschäftsidee ist eine gute Vorbereitung!

Für die persönliche Beratung im Rathaus Bergkamen in Raum 600 im 6. OG, ist eine Terminabsprache unter Tel. 02303-27-2590 oder per E-Mail an s.schaffrin-runkel@wfg-kreis-unna.de unbedingt erforderlich.

Die nächsten Termine für die Gründungsberatung im Rathaus finden monatlich immer am zweiten Dienstag statt.




Lionsclub BergKamen lädt zur „Geburtstagsparty“ ein

Anlässlich des hundertsten Geburtstages der Lionsclubs schent der Lionsclub BergKamen allen Schulen und Kindertageseinrichtungen in Kamen und Bergkamen Wildbienenhäuser  Mit den Schülern der Klasse 4A der Südschule Kamen freuen sich  (vlnr) Reinhard Kuhfuß,  Reinhard Middendorf, Schulleiter Bernd Kleinschnitger und Klassenlehrerin  Gaby Liedtke;  vorne Linda Henschel und Hagen Leukefeld, beide 10. Foto: Lions Club

In diesem Jahr feiern die Lionsclubs weltweit ihr 100jähriges Bestehen. Diese international tätige Vereinigung ist mit über 1.4 Millionen Mitgliedern in fast 50.000 Clubs die mitgliederstärkste Service-Cluborganisation der Welt. Die ersten europäischen Lions Clubs wurden 1948 in Schweden und in der Schweiz  gegründet. Der erste Lions Club in Deutschland wurde am 5. Dezember 1951 in Düsseldorf gegründet.

Gemessen daran ist der Lionsclub BergKamen noch recht jung. Doch auch die Kamener und Bergkamener Lions in diesem Club feierten im vergangenen Jahr ihr 20. Gründungsjubiläum. Ihr derzeitiger Präsident, der Bergkamener Reinhard Middendorf, lädt nun alle Bergkamener und Kamener zu einer großen „Geburtstagsparty“ ein: „In den vergangenen zwei Jahrzehnten konnten wir viel für Kinder und Jugendliche in Bergkamen und Kamen tun. Das war immer unsere wichtigste Aufgabe und ist es bis heute. Dabei hatten und haben wir immer Menschen und Organisationen vor Ort, die wir unterstützen dürfen. Das 100jährige Bestehen unserer Organisation möchten wir zum Anlass nehmen, am Samstag, dem 13. Mai 2017, von 18.00 Uhr bis etwa 20.30 Uhr in der Kamener Konzertaula diese Menschen und Gruppen und deren Arbeit vorzustellen.“

Bei einem bunten Abend mit musikalischen und tänzerischen Darbietungen, mit Kunst und Gesprächen, mit viel Unterhaltung und Spaß treten unter anderem der Bachkreis und die Schreberjugend aus Bergkamen auf.  Auch andere Kinder- und Jugendgruppen und ehrenamtlich tätige Menschen aus beiden Städten präsentieren ihre Arbeit. Die Bürgermeister beider Städte, Hermann Hupe und Roland Schäfer, werden die Arbeit aller Beteiligten in ihren Ansprachen würdigen.

„Außerdem möchten wir an diesem Abend unseren zahlreichen Unterstützern danken. Unser Club kann jedes Jahr eine beträchtliche Summe für Projekte in unseren beiden Städten verteilen. Das ist auch deshalb so, weil sich für unsere großen Aktionen wie den Lions-Weihnachtskalender und die Tombola beim Kamener Frühlingsmarkt immer wieder Sponsoren begeistern lassen“,  erklärt Middendorf.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenlos. Die Lions freuen sich an diesem Abend über eine kleine Spende für ein Projekt, das sie in der Konzertaula vorstellen werden.

Anlässlich seines Geburtstages wird der Club den Kamener und Bergkamener Schulen und Kindertageseinrichtungen auch ein Geschenk machen. Da sich die Lions nicht nur für Kinder und Jugendliche engagieren, sondern auch an Natur- und Umweltschutz interessiert sind, haben sie einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen den Auftrag erteilt, einhundert Wildbienenhäuser zu bauen. Die werden sie in den kommenden Wochen verschenken. „Damit möchten wir einerseits etwas für die Artenvielfalt der heimischen Insekten und Wildbienen tun, anderseits möchten wir die jungen Menschen für den Naturschutz begeistern“, so Präsident Reinhard Middendorf. Besonders erfreut ist er, dass der Bergkamener Unternehmer Reinhard Kuhfuß, Inhaber des Neuseelandhauses, sich von der Idee so begeistert zeigte, dass er mit einer großzügigen Spende für den Lionsclub einen großen Teil der Herstellungskosten übernahm.




Mobile Sprechstunde für berufliche Wiedereinsteiger – Gemeinsamer Service von Stadt und Arbeitsagentur

Am Montag, 5. Mai, berät Christina Becker, Wiedereinstiegsberaterin der Agentur für Arbeit Hamm, zwischen 9 und 13 Uhr im Rathaus Bergkamen alle Frauen und Männer, die nach einer Pflege- oder Familienphase wieder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen möchten.

Christina Becker: Wiedereinstiegsberaterin Agentur für Arbeit Hamm

„Der Arbeitsmarkt befindet sich in einer stabilen Verfassung und qualifizierte Fachkräfte werden von Unternehmen händeringend gesucht“, erklärt Christina Becker. Für die Arbeitsmarktexpertin eine sehr gute Grundlage für alle Frauen und Männer, die den Weg zurück in den Beruf planen. Für all jene, die sich bei den ersten Schritten Hilfe und Unterstützung wünschen, bietet sie eine umfassende Sprechstunde an. Darin beantwortet sie alle Fragen rund um das Thema Wiedereinstieg und informiert über Fördermöglichkeiten der Agentur für Arbeit. Als Wiedereinstiegsberaterin gibt sie wertvolle Ratschläge und Hinweise, angefangen bei der Planung bis hin zur konkreten Bewerbung.

Termine zur Sprechstunde können bei Frau Simone Krämer, Wirtschaftsförderung Frau & Beruf, telefonisch unter 02307 / 965 229 oder per Mail s.kraemer@bergkamen.de  vereinbart werden. Wer vorab Fragen zur Sprechstunde hat, kann sich auch persönlich an Christina Becker wenden. Sie ist telefonisch unter 02381 / 910 1019 oder per Mail unter Hamm.Wiedereinstieg@arbeitsagentur.de erreichbar.




Näh-Treff im Familienzentrum „Tausendfüßler“

Für Näh-Begeisterte bietet das Familienzentrum „Tausendfüßler“, Im Sundern 7, ab dem 02.05.17 ein Näh-Treffen an. Die Treffen finden jeweils dienstags in der Zeit von 19 bis 21 Uhr statt.

In einer lockeren und gemütlichen Atmosphäre können einfache Sachen, wie z. B. einfache Taschen oder Loops, selbst genäht werden. Tatkräftige Unterstützung bekommen die Teilnehmer durch das Personal des Familienzentrums. Anmeldungen werden während der Öffnungszeit des Familienzentrums von Frau Maier-Beckmann unter der Rufnummer 02306/80141 angenommen.

Interessierte sollten eine eigene Nähmaschine, Ideen, Garn, Stoff u. Ä. mitbringen.




6. Earth Day am Wertstoffhof: Elektro-Schrott sammeln für die Freiherr-vom-Stein-Realschule Bergkamen

Man kann sie schon fast eine Traditionsveranstaltung nennen, die Elektro-Schrott-Sammlung am Wertstoffhof in Bergkamen, die in den letzten fünf Jahren von dem Bergkamener Elektrorecycling-Unternehmen Sims M+R GmbH und der Kreisentsorgungsgesellschaft GWA in Kooperation mit der Stadt Bergkamen durchgeführt wurde. Nach den bisherigen Erfolgen haben sich die Veranstalter entschlossen, die Sammelaktion am Wertstoffhof Bergkamen am kommenden Samstag, 29. April 2017 erneut durchzuführen.

Bisher haben das Städtische Gymnasium, die Gesamtschule Bergkamen, die Realschule Oberaden, Bergkamener Grundschulen und im letzten Jahr die städtischen Kindergärten profitiert. Nun ist es die Freiherr-vom-Stein-Realschule in Bergkamen, die gefördert werden soll.

Bürger, die an diesem Samstag am Wertstoffhof an der Justus-von-Liebig-Straße 7 ein ausrangiertes Elektrogerät abgeben, tragen damit nicht nur zum Umweltschutz bei, sie unterstützen gleichzeitig Bergkamener Schüler. Ab 3.000 kg Sammelmenge spendet Sims M+R eintausend Euro, ab der doppelten Menge sind es sogar 2.500 €.

Von 9 bis 13 Uhr können an diesem Samstag Elektroaltgeräte abgegeben werden. Die Abgabe erfolgt auf einer gekennzeichneten Fläche des Parkplatzes links vor der Einfahrt zum Wertstoffhof. Die Veranstalter bitten, die Ausschilderung zu beachten. Als Dankeschön wird allen Unterstützern dieser Aktion eine schmackhafte Bratwurst serviert und ein kleines Präsent überreicht. Die Fachleute von Sims M+R und der GWA geben darüber hinaus interessante Informationen zum Recycling von Elektroaltgeräten.

Sims M+R und GWA möchten mit der Aktion auf die Notwendigkeit der getrennten Sammlung von Elektroaltgeräten aufmerksam machen. Dabei geht es sowohl um die ordnungsgemäße Entsorgung von Schadstoffen als auch um die Schonung von Ressourcen durch die stoffliche oder auch energetische Verwertung von Rohstoffen. Die Aktion findet im Rahmen des Earth Day statt, einem international gefeierten Umwelttag.

Weitere Informationen gibt es bei der GWA-Abfallberatung gerne unter 0 800 400 1 400 (gebührenfrei) – montags bis donnerstags von 8:30 bis 17 Uhr und freitags von 8:30 bis 15:00 Uhr.




Mai-Kundgebung in Oberaden mit Bundesminister Heiko Maas

„Wir sind viele! Wir sind eins“ lautet das Motto der traditionellen Mai-Kundgebung in der Oberadener Römerberg-Sporthalle, zu der die IGBCE-Ortsgruppen, der DGB und andere gewerkschaftliche Organisationen alle Bürgerinnen und Bürger herzlich einladen. Festredner ist Bundesminister der Justiz und Verbraucherschutz Heiko Maas.

Folgendes Programm ist vorgesehen

  • 10:15 ist Sammeln auf dem Museumsplatz.  Verzehrgutscheine werden beim Abmarsch verteilt!
  • 11:00 Uhr Kundgebung in der Römerberg-Sporthalle.
  • Ab 12:30 bis 16:30 Uhr findet auf dem Vorplatz der Römerberg-Sporthalle ein Familientag statt.



Zukunft Kita – Die AWO ludt zum Dialog: „Wir brauchen ein neues Gesetz“

Die Kindertagesstätten in NRW sind laut einer von der AWO in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Studie so stark unterfinanziert, dass sie ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag nur noch eingeschränkt gerecht werden. Wilfried Bartmann, Unterbezirksvorsitzender im Kreis Unna fordert: „Wir brauchen ein völlig neues Gesetz für die frühkindliche Bildung.“ Er eröffnete am Donnerstag den Dialog „Zukunft.Kita – Frühe Bildung gemeinsam gestalten“, zu dem die AWO in die Schwankhalle der Unnaer Lindenbrauerei eingeladen hatte. Die Resonanz war groß.

AWO-Geschäftsführer Rainer Goepfert, Beigeordnete Elke Kappen, Landtagsabgeordneter Hartmut Ganzke, Kita-Leiterin Alexandra Möller, Moderator Thomas Horschler, Prof. Dr. Werner Heister, Prof. Dr. Christina Jasmund und AWO-Unterbezirksvorsitzender Wilfried Bartmann gestalteten die Veranstaltung inhaltlich aus und sorgten für ausreichend Diskussionsstoff für die zahlreichen Teilnehmenden.

31 Kindertageseinrichtungen betreibt die AWO im Kreis Unna. Rund 2.100 Kinder werden hier betreut. Das 2008 unter Protesten eingeführte und bereits mehrfach novellierte Kinderbildungsgesetz (KiBiz) gibt den Rahmen vor, in dem frühkindliche Bildung in NRW stattfindet. Dass dieser für viele Fehlentwicklungen verantwortlich ist, machten die Verfasser der AWO-Studie zu Beginn der Veranstaltung deutlich. Prof. Dr. Christina Jasmund und Prof. Dr. Werner Heister von der Hochschule Niederrhein waren der Einladung nach Unna gefolgt. Sie definierten pädagogische und betriebswirtschaftliche Standards für den Bereich Kita, ohne die die Herausforderungen der Zukunft nicht zu meistern seien – darunter vor allem ein deutlich besseres Verhältnis von Fachkräften und der zu betreuenden Kinderzahl, mehr Zeit für die so genannte „mittelbare pädagogische Arbeit“ wie Elterngespräche oder die Dokumentation kindlicher Entwicklungsschritte sowie kontinuierliche Fort- und Weiterbildung auf hohem Niveau. „Die Aufgaben, die in der Kita heute gemeistert werden müssen, wachsen stetig“, so die Professoren Jasmund und Heister. Die Betreuung, der U3-Kinder, Inklusion, Sprachförderung, der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz und damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf seien nur einige Stichworte.

 

Dass das Finanzierungssystem dringend auf neue Beine gestellt werden muss, war eine Forderung, die in der vollbesetzten Schwankhalle von allen Beteiligten wiederholt formuliert wurde. Rainer Goepfert, Geschäftsführer des AWO-Unterbezirks, ließ Zahlen sprechen: „Seit Inkrafttreten des KiBiz 2008 sind die Personalkosten um rund 32 Prozent, die KiBiz-Zuschüsse aber nur um 13,5 Prozent gestiegen. Den Trägern bleibt da nur der Weg, im gesetzlich zulässigen Rahmen Personalstellen abzubauen.“ Auch Elke Kappen, Beigeordnete der Stadt Kamen, forderte mehr Geld für das System. „Wir reden hier von nachhaltigen Investitionen. Die ganze spätere Entwicklung des Menschen wurzelt in den Bildungsprozessen der frühen Kindheit.“ Alexandra Möller, Leiterin der AWO-Kita „Gänseblümchen“ in Kamen-Methler betonte, dass Bildung in dieser sensiblen Altersphase nur über gute und zuverlässige Beziehungen funktioniere. „Kinder brauchen verlässliche und ausreichend Ansprechpartner.“

 

Hartmut Ganzke, der als einziger heimischer Landtagsabgeordnete an der Diskussion teilnahm, signalisierte, dass die SPD-Fraktion verstanden habe: Ein neues Gesetz soll nach der Wahl geschaffen werden. Erste Gespräche mit den kommunalen Spitzenverbänden und den Trägern gebe es bereits. „Wir müssen weg von den Kindspauschalen, hin zur Förderung der Einrichtungen.“




Girls’Day: Straßen.NRW hat noch 22 freie Plätze zu vergeben

Am 27. April ist wieder Girls’Day. Bundesweit öffnen Unternehmen einen Tag lang ihre Türen für junge Frauen, die einmal ganz unverbindlich in handwerkliche, technische oder naturwissenschaftliche Berufe schnuppem wollen. Auch Straßen.NRW beteiligt sich erneut mit zahlreichen Aktionen. Derzeit sind noch 22 Plätze frei.

Wie entsteht eine Straße? Diese Frage beantwortet die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift in Meschede. Schülerinnen schlüpfen dort in die Rolle einer Bauingenieurin oder einer Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik. Mit professionellem Equipment messen die Nachwuchskräfte eine Fläche auf dem Parkplatz aus und entwickeln den groben Verlauf der neuen Straße. Wer mag, kann eine Baustelle besichtigen.

Ist eine Straße gebaut und frei für den Verkehr, muss sie fortan „unterhalten“ werden. Was das bedeutet, erfahren die jungen Gäste in zahlreichen Meistereien des Landesbetriebes. Hier arbeiten die Straßenwärter, bei deren vielfältigen Aufgaben vor allem die Verkehrssicherheit im Vordergrund steht. Sie räumen Hindernisse von der Strecke, befreien Fahrbahnen von Schnee und Eis, beseitigen Schlaglöcher, warten verkehrstechnische Anlagen, reinigen Straßenentwässerungen oder mähen Gras und sichern Baustellen.

Auf Spurensuche können sich Girls’Day-Teilnehmerinnen in Netphen bei der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen begeben. Dort steht das Berufsbild des Landschaftspflegers bei Straßen.NRW im Mittelpunkt. Zunächst führt der Weg in die dunkle Welt der Fledermäuse, anschließend in schwindelerregende Höhen zum Turmfalken.

Was im Einzelnen an den verschiedenen Standorten angeboten wird, finden die Mädchen im Internet unter www.girlsday.de. Dort einfach online auf „Girls’Day Radar“ unter dem Stichwort „Landesbetrieb Straßenbau“ für freie Plätze anmelden.

Mehr zum Thema Ausbildung bei Straßen.NRW: www.strassen.nrw.de/karriere




Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen-Rünthe: Kostenfrei und neutral

In Bergkamen-Rünthe findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 13. April von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Haus der Mitte, Kanalstraße 7 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 89 / 78 19 57 möglich.

Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Auch wer einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung oder ein Pflegeheim sucht, bekommt Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote. Außerdem werden Fragen zur Finanzierung dieser Hilfeangebote beantwortet. Pflegende Angehörige können sich auch über den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen informieren. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Dämmerschoppen und Infos zur Landtagswahl bei der IG BCE Oberaden.

Die IG BCE-Oberaden lädt am Freitag, 7. April um 17:30 Uhr zu einer Info-Veranstaltung mit Dämmerschoppen ins IGBCE-Haus an der Rotherbachstraße ein.

Gast ist der IG BCE-Kollege und Landtagsabgeordnete Rüdiger Weiß, der über die Landtagswahlen am 14. Mai informieren wird. Beim anschließenden Dämmerschoppen gibt es kühle Getränke und Bratwurst.




Bedarf ist da: UKBS baut neben der neuen Sparkasse Gebäude mit 29 Wohnungen und fünf Gewerbeeinheiten

. „Die kommunale Wohnungswirtschaft hat eine besondere Verantwortung. Sie muss eine führende Rolle speziell in herausfordernden Märkten, wie zum Beispiel dem Ruhrgebiet, übernehmen!“ Davon zeigte sich Geschäftsführer Matthias Fischer von der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) nach einer Tagung der kommunalen Wohnungsunternehmen des Ruhrgebiets („WIR – Wohnen im Revier e.V.) überzeugt.

Um neues Wohnen im Revier ging es bei der Expertenrunde in Gelsenkirchen. Die UKBS als kommunales Wohnungsunternehmen des Kreises Unna war durch ihren Geschäftsführer Matthias Fischer (in der Bildmitte) vertreten. Foto: Frauke Schumann

Der steigende Wohnraumbedarf erfordere den Neubau von Wohnungen, die bezahlbar, generationsgerecht und energieeffizient seien, sagte Fischer. Die UKBS (Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft) hat in der Stadt Bergkamen derzeit 410 Wohnungseinheiten. Noch in diesem Jahr beginnt sie mit dem Bau weiterer Wohnungen in der Stadt. Gegenüber dem Rathaus sollen auf dem dortigen Gelände 29 neue Wohnungen und fünf Gewerbeeinheiten errichtet werden.

Bei der Fachtagung „WIR-FORUM“ in Gelsenkirchen erörterten die Vertreter aus Wohnungswirtschaft, Kommunen und Politik gemeinsam mit dem zuständigen Landes-Staatssekretär Michael von der Mühlen die aktuelle Entwicklung des Wohnraumbedarfs. Anhang wissenschaftlicher Untersuchungen wurde deutlich, dass auf die kommunalen Wohnungsunternehmen „vor Ort“ besondere Herausforderungen zukommen. Hier muss es vor allem um die Steigerung des Wohnungsneubaus und um die Verbesserung der Infrastruktur gehen, aber auch zum Beispiel um die Errichtung von Kinder-Tagesstätten und Flüchtlingsunterkünften.

Die vorgelegte Studie „Neues Wohnen im Revier“ machte deutlich, dass sich im Vergleich der Bauleistungen insgesamt in der Metropolregion Ruhr die Mitgliedsunternehmen im WIR-Verbund zu zentralen Akteuren im Wohnungsbau entwickelt haben. Sie nehmen bei der Bewältigung des Strukturwandels als Entlastung der Städte und Gemeinden bei der Erfüllung kommunaler Aufgaben als Gestaltungselement der kommunalen Stadt- und Sozialplanung eine wesentliche Rolle ein.

Die Expertenrunde machte auch auf brennende Probleme aufmerksam, die es zu bewältigen gelte. So fehle es schlichtweg an Bauland, vor allem zu bezahlbaren Konditionen. Zudem würden immer häufiger neue Anforderungen an die Neubauten gestellt. Einigkeit herrschte darüber, dass bei dieser Sachlage nur eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Land, den Kommunen und Unternehmen dazu beitragen könne, den immer komplexer werdenden Herausforderungen gerecht zu werden.

UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer zieht nach diesem zweiten „WIR-Forum“ eine positive Bilanz. „Wir wollen mit dieser Veranstaltungsreihe Fachleute aus der Region ins Gespräch bringen“, sagte er. Und das sei absolut gelungen!

Immerhin verfügten die 14 in der Gruppe „WIR“ zusammengeschlossenen kommunalen Wohnungsunternehmen über rund 94.000 Wohnungen, darunter die UKBS mit 2.862 Wohnungen. „WIR“ repräsentiere damit eine der größten Anbietergruppen von professionell bewirtschafteten Wohnungen im Ruhrgebiet, stellte Fischer heraus.