Jubiläum: 30 Jahre PSAG – Vernetzt handeln und denken

Sie sind gut vernetzt, leisten wichtige Hilfe und blickten jetzt auf ein 30-jähriges erfolgreiches Engagement zurück. Gemeint sind die in der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG) zusammengeschlossenen Fachleute und Ehrenamtlichen. Die PSAG hat auch in Bergkamen am Wiehagen eine Beratungsstelle mit zahlreichen Angeboten.

Landrat Michael Makiolla (M.) gratuliert allen Beteiligten zu 30 Jahren erfolgreicher Arbeit in der PSAG. Foto: Kreis Unna

Die PSAG-Mitglieder verbindet von jeher ein Ziel: systematische Beratung, Betreuung und Versorgung von behinderten, pflegebedürftige, sucht- und psychisch kranken Menschen. „Durch die Vernetzung in verschiedenen Bereichen hat sich die Zusammenarbeit erheblich verbessert“, zieht Hans Zakel, der Sozialplaner des Kreises Bilanz. „Haben Menschen psychische Probleme, können diese jetzt viel schneller erkannt und dann auch therapiert werden.“

Feier zum Jubiläum
Politiker, Sprecher der Fachgruppen und Vertreter der Kreisverwaltung Unna hatten daher allen Grund, die erfolgreiche Arbeit der letzten drei Jahrzehnte der PSAG auf Haus Opherdicke zu feiern. Doch die Verantwortlichen blickten nicht nur zurück: Für die Zukunft, da waren sich alle einig, sind die PSAG und ihr Netzwerk unverzichtbar.

Auch Landrat Michael Makiolla bedankte sich bei allen, die sich in den vergangenen Jahren für hilfsbedürftige Menschen im Kreis Unna durch ihre Mitarbeit in den verschiedenen Fachgruppen der PSAG engagiert haben: „Die PSAG hat in den 1990er Jahren wichtige fachliche Impulse für die Schaffung einer ambulanten Versorgungsinfrastruktur für psychisch Kranke gegeben. Außerdem ist hier das Prinzip „ambulant vor stationär“ in der Pflege entwickelt worden.“ PK | PKU




Senioren unterstützen Kinder in Bergkamen – „Zeitpaten“ gesucht

Die Senioren und Seniorinnen des Seniorentreffs Rünthe der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde spenden regelmäßig für Projekte der Gemeinde oder auch anderer Einrichtungen. Mit einer großzügigen Spende finanzieren sie nun eine Veranstaltung des Runden Tisches  für Kinder in Bergkamen, KiZ. 

Im Rahmen der Offenen Ganztagsschule an der Freiherr-von-Ketteler-Grundschule in Rünthe werden Mitarbeiter des Naturkundemuseums in Dortmund, das zurzeit renoviert wird, Kindern mit ausgewählten Objekten die Wunder der Natur nahebringen. Das Museum kommt in die Schule, damit Kinder die Schönheit der Natur anschaulich erleben.

Im Rahmen des Zeitpatenprojekts, das sich an Schulen und Kitas engagiert, werden Projekte dieser Art durchgeführt. Dank der Spende des Seniorentreffs nun für Kinder in Rünthe.

Ein weiteres Projekt ist der Besuch der Ökotrophologin Frau Gießmann am kommenden Dienstag und Mittwoch bei den Kindern der AWO-Kita Springmäuse und des Familienzentrums Mikado. Das Thema lautet: „Vom Korn zum Brot. Elementarwissen zum Anfassen“. Auch in diesen Fällen wurde das Honorar aus Spenden für den Runden Tisch „Kinder im Zentrum“ zur Verfügung gestellt.

Es werden auch immer wieder neue Zeitpaten gesucht. Das sind Menschen, die sich für Kinder engagieren und ihnen Fähigkeiten und Wissen weitergeben möchten. Nähere Infos dazu bei Irene Jung: irene.jung@online.de.




Faires Frühstück im Elisabeth-Haus

„Fair frühstücken“ heißt es wieder am Samstag, 16.September, von 9:00 bis 11:30 Uhr im Gemeindehaus der St. Elisabeth-Kirchengemeinde, Parkstraße 2, in Bergkamen-Mitte. Kostenbeitrag 4 Euro.

Anmeldung sind erwünscht über

  • Ulrike Ziel (tel. 02307 84605 oder u.ziel@gmx.de)
  • Angelika Molzahn (fairtrade.bergkamen@gmail.com)

Mit Produkten aus Fairem Handel genießen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachhaltig. Die Produzentenfamilien in den Anbauländern erhalten einen stabilen Preis, die Fairtrade-Prämie ermöglicht Projekte für selbstbestimmte Zukunft und umweltschonende Anbaumethoden werden gefördert.




Neue Selbsthilfegruppe zum Thema Glücksspielsucht wird gegründet

Glücksspielsucht ist eine Krankheit. Betroffenen bietet sich jetzt die Möglichkeit zum Austausch in einer in Schwerte geplanten Selbsthilfegruppe.

Die Gruppe will bei der Auseinandersetzung mit der Sucht helfen und soll für gegenseitige Hilfe und Unterstützung sorgen. Die Teilnehmer bleiben auf Wunsch anonym, Verschwiegenheit ist selbstverständlich. Die Selbsthilfegruppe ist aber kein Ersatz für professionelle Hilfe oder eine Therapie und wird auch nicht therapeutisch begleitet.

Geplant sind regelmäßige Treffen im Treffpunkt Gesundheit in Schwerte. Da Glücksspiel oft auch Angehörige und die Familie betrifft, sind zusätzlich regelmäßige Treffen mit Angehörigen vorgesehen.

Wer Interesse an der Mitarbeit in dieser Gruppe hat, kann sich bei Susanne Götz von der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen Kreis Unna (K.I.S.S.) im Treffpunkt Gesundheit Schwerte, Kleppingstraße 4 melden, Tel. 0 23 04 / 240 70-22, E-Mail: susanne.goetz@kreis-unna.de. Alle Anfragen werden natürlich vertraulich behandelt. PK | PKU




Sprechstunde für Gründungsinteressierte am 12. 9. im Bergkamener Rathaus

Der Weg in die Selbstständigkeit sollte gut vorbereitet werden. Die Sprechstunde im Rathaus bietet die Möglichkeit, die Gründung Schritt für Schritt umzusetzen und alle Gründungsformalitäten zu erledigen.

Bei allen Fragen rund um das Thema „Sich selbstständig machen“ bietet das STARTERCENTER NRW Kreis Unna kostenlose Unterstützung aus einer Hand. Am Dienstag, 12. September 2017 ab 8.30 Uhr berät Sylke Schaffrin-Runkel vom STARTERCENTER NRW der Wirtschaftsförderung Kreis Unna Gründungsinteressierte und JungunternehmerInnen, die eine Selbstständigkeit planen oder sich im Aufbau befinden.

Beschäftige, Arbeitslose oder Freiberufler sind eingeladen, sich über Angebote zur Existenzgründung oder Unternehmensentwicklung beraten zu lassen. Egal ob zur Gründung im Nebenerwerb oder Vollerwerb. Diese Sprechstunde richtet sich auch an Personen, die eine Gründungsidee haben und sich mit der Frage beschäftigen, ob es sich „lohnt“, diese weiterzuverfolgen.

Für die persönliche Beratung im Rathaus Bergkamen in Raum 106 im 1. OG, ist eine Terminabsprache unter Tel. 02303-272590 oder per E-Mail an s.schaffrin-runkel@wfg-kreis-unna.de unbedingt erforderlich.

Weitere Termine für die Gründungsberatung sind in diesem Jahr noch an den Dienstagen, 10. Oktober und 14. November und 12. Dezember 2017.




Samstag wieder Dämmerschoppen der Löschgruppe Oberaden

Am kommenden Samstag, 2. September, findet wieder der Dämmerschoppen der Löschgruppe Oberaden im Foyer der Realschule am Pantenweg statt. Abseits von Einsatz- und Übungsstress möchte die Löschgruppe einen schönen Abend mit den Bürgerinnen und Bürgern des Ortsteils und darüber hinaus feiern.

Der Beginn ist um 19 Uhr und der Eintritt natürlich frei. Für reichlich Essen und Trinken ist gesorgt und für die richtige Stimmung sorgt ein DJ.




Neue Angebote der Familienberatungsstelle Bergkamen und Kamen

Diplom-Heilpädagogin Uta Schilling (li.) und Diplom-Psychologin Andrea Brinkmann werden die Elternreihe Pubertät leiten.

Die Mitarbeiter & Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Bergkamen und Kamen haben die Sommer- und Ferienzeit u.a. dafür genutzt, verschiedene Gruppenangebot für die Bürger und Bürgerinnen der beiden Städte vorzubereiten und zu überarbeiten. Einige dieser attraktiven Angebote, die sich an verschiedene Zielgruppen wenden, starten nun im Spätsommer und Herbst.

Eine Neuauflage erfährt im September ein Renner unter den Gruppenangeboten in leicht überarbeiteter Form – der Elternkurs Abenteuer Pubertät. Eltern stehen nicht selten vor vielen Rätseln, wenn der Nachwuchs älter wird. Eben hat man noch friedlich zusammengesessen und plötzlich entlädt sich ohne Vorwarnung ein Gewitter im Wohnzimmer. Der erste Liebeskummer wird zur Krise. Der erste Kontakt mit Alkohol, Zigaretten oder anderen Drogen, stellt Eltern vor Herausforderungen. An vier Abenden (25.09.2017; 16.10.2017; 06.11.2017; 27.11.2017 jeweils 19:00 Uhr) bieten Diplom- Psychologin Andrea Brinkmann und Diplom-Heilpädagogin Uta Schilling Hilfestellung bei dem Spagat selbstbewusst elterliche Positionen zu vertreten und gleichzeitig dem jugendlichen Nachwuchs in Stress- und Krisensituationen zugewandt mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die Veranstaltungsreihe bietet den teilnehmenden Eltern vielerlei Gelegenheit eigene Fragen und Themen einzubringen. Interessierte können sich für den Elternkurs ab Montag, dem 11.09.2017 telefonisch unter 02307/68678 anmelden. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist und das Interesse in den vergangenen Jahren sehr groß war, sollte man möglichst umgehend zum Hörer greifen.

Darüber hinaus ist im Herbst ein Neustart der Mädchengruppe – einem Angebot für jugendliche Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren – geplant, welches in den vergangenen Jahren viele positive Rückmeldungen und Resonanz von den Teilnehmerinnen erfahren hat. Die von zwei erfahrenen Mitarbeiterinnen begleitete Gruppe bietet den Jugendlichen in einem geschützten Rahmen mit maximal acht Teilnehmerinnen den Raum, um sich mit ihren Erfahrungen und Erlebnissen in ihrer Lebenswirklichkeit und ihrem Umgang damit auseinandersetzen. Dabei kann es z.B. um die eigene Position in der Schule, der Familie, dem Freundeskreis oder auch um Freundschaft, Liebe und Sexualität gehen. Welche Inhalte letztlich aufgegriffen werden, orientiert sich an den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen. Es gibt noch freie Plätze für diese Gruppe, die u.a. das Erfahren von Solidarität, die Stärkung des eigenen Selbstbewusstseins, das Ausdrücken eigener Bedürfnisse und für sie einzustehen unterstützen soll. Interessierte können sich für die Mädchengruppe über die Offenen Sprechstunden der Beratungsstelle anmelden.

Das Gruppenangebot für Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien dagegen – ein Klassiker in der Beratungsstelle – wird erst Anfang 2018 wieder durchgeführt, dann in überarbeiteter Form unter dem Titel KiTS.

Im November dagegen steht noch ein Highlight auf dem Programm. Der Verein der Freunde und Förderer der Beratungsstelle lädt zu einer der regelmäßig von ihnen organisierten Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen. Diese steht diesmal unter dem Titel Traumatisierte Kinder. Die erfahrene Kinder- und Jugendlichen-therapeutin Iris Schulte- Pankoke wird am 13.11.2017 um 19:00 Uhr in der Friedrich-Ebert-Schule in Kamen Informationen und Hinweise geben, wie Psychotraumata erkannt und im Alltag ein Umgang damit gelingen kann. Alle interessierten Eltern und Fachleute sind eingeladen an dieser kostenlosen Veranstaltung teilzunehmen.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen der Beratungsstelle und des Fördervereins ist kostenlos.

Die Offenen Sprechstunden der Beratungsstelle können alle Bergkamener und Kamener Bürger und Bürgerinnen ohne Anmeldung in Anspruch nehmen. Diese finden jeden Montag von 9:00 bis 10:30 Uhr in Kamen, Rathausplatz 4 und donnerstags von 9:00 bis 10:30 Uhr in Bergkamen, Zentrumstraße 22 statt. Außerdem gibt es weitere Offene Sprechstunden in zwölf Kamener und Bergkamener Familienzentren. Die jeweiligen Termine finden sie auf der Homepage: www.beratungsstelle-bergkamen.de




Mittagstisch in der Friedenskirche öffnet wieder

Viele haben schon danach gefragt, jetzt ist es wieder soweit: nach der Sommerpause ist der Mittagstisch Moment Ma(h)l in der Friedenskirche wieder geöffnet.
Ab dem 1. September gibt es dort gegen eine Spende wieder jeden Freitag ein leckeres Mittagessen in einer netten Runde. Beginn ist jeweils um 12:00 Uhr.



Blutspendetermin am 1. September im Treffpunkt – unbedingt den Personalausweis mitbringen

Der DRK Blutspendedienst West informiert alle Blutspender zusätzlich zum Blutspendeausweis unbedingt einen Lichtbildausweis mitzuführen. Das gilt für Neu-und Wiederholspender zu jedem Termin – so auch am Freitag, 1. September, von 15 bis 20 Uhr im Treffpunkt an der Lessingstraße.

Bereits seit Januar hat der DRK-Blutspendedienst die Spender mit seinen Einladungen und mit Aufstellern auf den Terminen vor Ort über die Änderung informiert. „Zukünftig dürfen nur noch Spender zur Blutspende zugelassen werden, deren Identität sich mit einem amtlichen Lichtbildausweis überprüfen lässt.“ erläutert Stephan Jorewitz, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Zentrum für Transfusionsmedizin in Hagen die neuen verbindlichen Auflagen zur Blutspende: „Damit sind Personalausweis, Reisepass oder Führerschein mit Lichtbild gemeint. Diese Regelung gilt ab sofort für Wiederhol- und Neuspender und zu jedem Termin.“

Die Richtlinien zur Hämotherapie (Blutspende) werden von der Deutschen Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit dem Paul-Ehrlich-Institut entwickelt. Sie stellen laut dem Transfusionsgesetz den allgemein anerkannten Stand der medizinischen Wissenschaft und Technik für die Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen dar. Die letzte Aktualisierung der Richtlinien erfolgte 2010 doch auch in Zukunft werden die Richtlinien angepasst werden, sobald neue Entwicklungen in der medizinischen Wissenschaft und Technik dies erfordern.

Unter Abschnitt 2.2.4 „Auswahl des Spenders“ befindet sich der entscheidende Hinweis: „Anlässlich jeder Spende bzw. jeder Spendebezogenen Untersuchung ist die Identität des Spenders ohne die Gefahr einer Verwechslung festzustellen (gültiges amtliches Personaldokument mit Lichtbild). Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse des Spenders sind zu erfassen. Alle Spenderdaten unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht und den Bestimmungen des Datenschutzes.“ Der amtliche Lichtbildausweis ist also deshalb erforderlich, damit der Arzt im Vorgespräch zweifelsfrei die Identität des Blutspenders feststellen kann. Auch zum Schutz der Spendeempfänger muss die Identität eines Blutspenders zu jeder Zeit zweifelsfrei nachvollziehbar sein.

Für manchen langjährigen Blutspender ist das eventuell schwer zu „verstehen“; schließlich kennt man sich seit Jahren persönlich, aber: Die Richtlinien sind für den DRK Blutspendedienst West sowie für alle anderen Blutspendedienste in Deutschland bindend und müssen umgesetzt werden. Unverändert müssen hingegen 56 Tage zwischen zwei Blutspenden liegen. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet. Informieren Sie sich unabhängig davon im Internet unter www.blutspendedienst-west.de




Platz frei im VKU-Seminar „Bus-Angst“

Bus-Angst – Was soll das denn sein? Nicht jeder Mensch kann einfach in einen Bus steigen und mitfahren. Viele Menschen im Kreis Unna fürchten sich aus ganz unterschiedlichen Gründen vor der Fahrt mit einem Bus. JederBus, das Inklusionsprojekt der VKU, hat dieses Problem bei einem Workshop mit psychisch Erkrankten festgestellt und eine Lösung erarbeitet.

Zusammen mit einer Psychologin hat die VKU deshalb ein Seminar entwickelt. Die ersten Seminare finden am 25. und 28. August 2017 in den Räumen der VKU in Kamen statt. In dem Seminar sollen die Teilnehmer lernen, ihre Bus-Angst zu überwinden. Geleitet wird das Seminar von der Psychologin Linda Föhrer – und ein Platz ist noch frei.

Sind Sie interessiert? Dann melden sich bitte bis zum 21. August unter nimmbus@vku-online.de. Geben Sie bitte ihre Kontaktdaten bei der Bewerbung an. Ihre Daten werden vertraulich behandelt.

Das vom Kreis Unna aus Landesmitteln finanzierte Inklusionsprojekt JederBus hat das Ziel beeinträchtigte Menschen, die heute noch gar nicht oder nur eingeschränkt den Bus nutzen, „ÖPNV-mobiler“ zu machen.

Weitere Informationen zum Projekt JederBus gibt es bei Gaby Freudenreich unter Tel. 02307/20968 oder gaby.freudenreich@vku-online.de.




Bergkamen soll schöner werden: Zwei Gruppen der Maßnahme „Soziale Teilhabe“ am Arbeitsmarkt sind an den Start gegangen

Neben dem klassischen Ausbildungsbeginn – auch bei der Stadt Bergkamen – war am 1. August dieses Jahres auch Start der Maßnahme „Soziale Teilhabe“ am Arbeitsmarkt. Gemeinsam mit dem Jobcenter Kreis Unna und der Werkstatt im Kreis Unna stellt die Stadt Bergkamen Arbeits­gelegenheiten, die aufgrund der finanziellen Lage der Kommunen (nicht mehr) zu den Pflichtaufgaben gehören. Die Maßnahme wird aus Bundesmitteln finanziert.

Der Parkfriedhof ist ein Einsatzschwerpunkt der neuen Arbeitsgruppen.

In Bergkamen wurden zwei Arbeitsgruppen gebildet:

  • Um die Stadtbildpflege über die Bereiche hinaus, die durch den EBB gereinigt werden, kümmert sich eine Arbeitsgruppe aus rund 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diese Gruppe ist sowohl fußläufig im Siedlungsschwerpunkt 1 in Bergkamen-Mitte, Weddinghofen und Overberge tätig und verfügt bei Einsätzen in den Stadtteilen Oberaden und Rünthe über ein Fahrzeug.
  • Die Grünpflege des Baubetriebshofes erfährt eine Unterstützung durch ein Team aus insgesamt 12 Personen; diese Arbeitsgruppe ist stationär für einen Arbeitszeitraum am Pflegeobjekt stationiert und kann hier den Standard, der aufgrund zur Verfügung stehender städtischer Ressourcen bisher möglich war, deutlich anheben. Im Gegensatz zu anderen Maßnahmen der Vergangenheit können auch Vereine profitieren, z. B. in Bergkamen der Schwimmverein Heil mit dem dortigen Naturfreibad. Erstes Pflegeobjekt ist der Parkfriedhof, danach das Umfeld des Freizeitzentrums im Häupen in Bergkamen-Weddinghofen.