Karte mit Kitas und Co.: Standorte kreisweit und auf einen Blick

Übersichtlich, aktuell, aussagekräftig. All‘ dies ist sie, die erstmals aufgelegte Landkarte mit allen Kitas und Familienzentren im Kreis. Das Kartenwerk ist eine Gemeinschaftsarbeit vom Projekt „BiKU – Bildung integriert Kreis Unna“, den kommunalen Jugendhilfeplanungen und den Fachleuten aus dem Vermessungsbereich beim Kreis.

Jan Schröder (Bildung integriert), Anja Seeber (Fachbereichsleiterin Schulen), Torsten Göpfert (Familien- und Jugenddezernent) und Monika Thünker (Fachbereich Familie und Jugend, v.l.) stellten die neue Karte vor. Foto: Constanze Rauert – Kreis Unna

Durch die Darstellung der frühkindlichen Bildungsorte werden die Beratungs- und Angebotsstrukturen auf einen Blick und über Kommunalgrenzen hinweg erkennbar. Mehr noch: Die Übersicht ermöglicht in Kombination mit der Karte zu den Schulstandorten eine Gesamtsicht auf die Bildungslandschaft Kreis Unna.

Die Karte als Startpunkt
„Eine solche Karte ist erst der Anfang. Wir wollen in Kooperation mit den kommunalen Jugendhilfeplanungen eine interaktive Karte mit weiteren Informationen für die Menschen im Kreis gestalten“, so Jan Schröder vom Projektteam Bildung integriert. „Erste Prozesse wurden dafür bereits angestoßen“, bestätigt Monika Thünker aus dem Fachbereich Familie und Jugend beim Kreis.

Die Karte steht ab sofort unter www.kreis-unna.de/bildung_integriert zur Verfügung. PK | PKU




Sprachmittler gesucht: Hilfe bei Gesprächen mit Behörde, Schule und Co.

Integration geht über Sprache. Doch wer neu im Land ist und nicht fit im Umgang mit Satzbau, Verben und Co. braucht Unterstützung bei Gesprächen mit der Schule, der Kita oder beim Gang „aufs Amt“. Helfen können Sprachmittler. Das Kommunale Integrationszentrum (KI) Kreis Unna mit Sitz in Bergkamen (Albert-Schweitzer-Haus in Weddinghofen) setzt bereits welche ein, sucht weitere und bietet demnächst wieder Schulungen an.

Katja Arens, Sozialdezernent Torsten Göpfert, Sprachmittler Ahmad Alkadri, Tina Geißen von In Via Unna und die stellvertretende KI-Leiterin Anne Nikbin (v.l.) suchen weitere Sprachmittler. Foto: Linda Ehrhardt

Willkommen sind Menschen, die sich als „Wanderer“ zwischen unterschiedlichen Sprach- und Kulturwelten sicher bewegen können. Die ehrenamtlichen Sprachmittlerinnen und Sprachmittler müssen mindestens 18 Jahre alt sein und sehr gut Deutsch sowie eine zweite Sprache sprechen.

„Wir bieten Schulung und Erfahrungsaustausch“
„Wir sorgen für die Schulung und bieten auch einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch an“, erklärt Katja Arens. Sie betreut das Sprachmittlerprojekt beim KI Kreis Unna und macht auch klar, was die Freiwilligen nicht sind: „Sprachmittler sind keine professionellen Dolmetscher und bieten auch keine professionelle Dienstleistung an.“

Die Schulungen werden von In Via Unna e.V. durchgeführt. Die nächsten stehen am 29. und 31. Januar sowie am 2. und 3. März an.

Zur Verfügung stehen sollen die Sprachmittler öffentlichen Einrichtungen wie etwa Kindergärten oder Schulen. Wer Sprachmittler werden oder auf den bereits vorhandenen Sprachpool zurückgreifen möchte, ist beim KI Kreis Unna richtig. Ansprechpartnerinnen sind Katja Arens, Tel. 0 23 07 / 924 88 69, katja.arens@kreis-unna.de, und Ina Ravenschlag, Tel. 0 23 07 / 924 88 68, ina.ravenschlag@kreis-unna.de.

Als kleines Dankschön für die, die ehrenamtliche Sprachmittler werden und so anderen auf ihrem Weg in den deutschen Alltag helfen, gibt es eine Aufwandsentschädigung und die Erstattung von Fahrtkosten.

Mehr Infos bietet ein Faltblatt, das in Schulen, Kindergärten, bei Bildungsträgern, bei der Volkshochschule, in Beratungsstellen und bei Behörden ausliegt. PK | PKU




Sturmtief Friederike: Jobcenter Berrgkamen seit 12 Uhr geschlossen

Aufgrund des Unwetters schließen alle Geschäftsstellen des Jobcenters Kreis Unna am heutigen Donnerstag um 12.00 Uhr.
Kundinnen und Kunden können sich mit Ihren Anliegen an das Service Center unter 02303 2538-0 wenden.




Alkohol und Zigaretten reduzieren: Suchtberatung der Diakonie gibt Tipps, wie man gute Vorsätze besser durchhalten kann

Der Jahreswechsel ist die Zeit, in dem viele Menschen ihr Leben überdenken und gute Vorsätze fassen. Zum Beispiel möchten sie weniger trinken oder mit dem Rauchen aufhören. Wer sein Konsumverhalten nachhaltig ändern möchte, findet Rat und Unterstützung bei der Suchtberatungsstelle der Diakonie in Kamen. Die Berater Günter Hackert und Reiner Welschhoff geben einige Tipps, wie man gute Vorsätze besser durchhalten kann.

Ein entscheidender Faktor ist zunächst die Motivation. Möchte der Betroffene für sich selbst etwas ändern oder drängen ihn andere dazu? „Je stärker man etwas wirklich selbst will, desto länger hält man durch“, erklärt Günter Hackert. Von Vorteil sei es auch, sich stets die positiven Folgen der geplanten Verhaltensänderung zu vergegenwärtigen, merkt sein Kollege Reiner Welschhoff an: „Wer die Quälerei in den Vordergrund rückt anstatt zum Beispiel das wachsende angenehme Körpergefühl, wird es schwer haben, einen Vorsatz zu fassen.“

Wer beschlossen hat, den Suchtmittelkonsum zu reduzieren oder zu stoppen, kann seiner Motivation auch mit ein paar psychologischen Tricks auf die Sprünge helfen: „Man kann sich selbst für eine bereits geschaffte Etappe belohnen“, nennt Günter Hackert ein Beispiel. Grundsätzlich sei Motivation nichts Unbewegliches im Sinne von immer da oder immer nicht da, ergänzt Reiner Welschhoff. „Man kann jeden Tag sehr viel dafür tun, dass sie wieder wächst.“

Doch was passiert, wenn Betroffene wieder schwach werden und zu Alkohol oder Zigarette greifen? „Wichtig ist es, dass Betroffene respektvoll mit sich selbst umgehen, falls das passiert“, sagt Günter Hackert. „Entscheidend ist, den nächsten Tag als neue Chance zu sehen.“ Auf dem individuellen Weg zur Reduzierung eines Suchtmittels können auch Familien, Freunde oder Fachleute eine große Unterstützung sein. „In unseren Beratungen erörtern wir auch, wie das soziale Umfeld dabei helfen kann, das vorgenommene Ziel doch noch zu erreichen“, sagt Reiner Welschhoff.

Die Suchtberatungsstelle der Diakonie bietet ihre Unterstützung vor allem dann an, wenn es darum geht auf Alkohol und/oder Nikotin zu verzichten. Gemeinsam mit den Experten können Ratsuchende herausfinden, welches der beste Weg für sie ist. Auch können sie erörtern, ob eine bisher nicht bekannte Erkrankung den Erfolg verhindert. Die Berater der Diakonie Ruhr-Hellweg wissen, welche weiteren Hilfen zu Verfügung stehen und können diese gegebenenfalls vermitteln. Das Angebot ist kostenlos und  vertraulich. Alle Beratungen unterliegen einer  Schweigepflicht.

Weitere Informationen unter www.diakonie-ruhr-hellweg.de




Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen: Kostenfrei und neutral

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna.

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 18. Januar von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 965 218 möglich.

Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Auch wer einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung oder ein Pflegeheim sucht, bekommt Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote. Außerdem werden Fragen zur Finanzierung dieser Hilfeangebote beantwortet. Pflegende Angehörige können sich auch über den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen informieren. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Sachgebiet Schwerbehindertenangelegenheiten zieht um ins Erdgeschoss des Kreishauses

Im Kreishaus werden Kisten, Möbel und Schreibtische gerückt – das Sachgebiet Schwerbehindertenangelegenheiten zieht um und hat daher vom 19. bis zum 24. Januar geschlossen. Die Mitarbeiter, die sich um Schwerbehindertenausweise, -rechtsangelegenheiten und Co. kümmern ziehen aus der dritten Etage in das Erdgeschoss des Kreishauses.

Ab Donnerstag, 25. Januar sind die Mitarbeiter dann im Erdgeschoss im Kreishaus an der Friedrich-Ebert-Straße 17 zu aktualisierten Öffnungszeiten zu finden: montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr.

Dringende Angelegenheiten und weitere Infos
Wer darauf nicht warten kann, der hat die Möglichkeit, das Sachgebiet für die Zeit des Umzugs in dringenden Fällen unter Tel. 0 23 03 / 27 – 34 56 zu erreichen. Die Nummer führt zu Edgar Gasnik als Ansprechpartner.

Antworten auf allgemeine Fragen zum Schwerbehindertenrecht werden auf www.kreis-unna.de unter dem Suchwort „Schwerbehinderte“ beantwortet. Dort sind auch weitere Informationen zu dem Thema zu finden. PK | PKU




Flüchtlinge besser verstehen: Fortbildungsreihe für Ehrenamtliche

Ohne die vielen Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit, wäre das Credo der Politik: „Wir schaffen das“ nie möglich geworden. Nur, weil die Anzahl der Geflüchteten auch eine Anzahl von Ehrenamtlichen nach sich gezogen hat, konnte sich in den meisten Orten eine gute und verlässliche Hilfe organisieren. Die Flüchtlingsberatung im Ev. Kirchenkreis Unna bietet zum zweiten Mal für diese Ehrenamtlichen eine Fortbildungsreihe an.

Im Alltag begleiten Ehrenamtliche Geflüchtete, spielen mit den Kindern und helfen bei der Sprache, vermitteln Beratung und haben ein offenes Ohr. Doch oftmals kommen Ehrenamtliche an ihre Grenzen: Warum werde ich nicht verstanden und warum verstehe ich nicht? Welche Probleme bringen die Menschen aus ihren Herkunftsländern mit und was kann ich ehrenamtlich leisten? Der Koordinator für Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis, Joel Zombou, will auf diese Fragen Antworten geben. An fünf Abenden lädt er Ehrenamtliche aus der Flüchtlingsarbeit ein, sich zu informieren und auszutauschen.

Die Abende beginnen jeweils um 18.30 Uhr und finden im Haus der Kirche, Mozartstr. 18-20 statt. Der Eintritt ist frei. Auch einzelne Abende können besucht werden. Anmeldungen bei Joel Zombou, Koordinator Flüchtlingsarbeit und Ehrenamt im Ev. Kirchenkreis Unna, Tel.: 02307-287 3833, Mobil: 0175-116 2775, Mail:

Die Termine und Themen im Einzelnen:

Donnerstag, 25.01.: Ihr und Wir: Willkommenskultur

Donnerstag, 22.02.: Geflüchtete aus Afrika

Mittwoch, 21.03.: Alltag in der Flüchtlingsarbeit

Donnerstag, 26.04.: Umgang mit traumatisierten Frauen

Donnerstag, 28.06.: Helfen statt konkurrieren




Karnevalsfeier mit der 1. Bergkamener Seniorenband

Das Seniorenbüro der Stadt Bergkamen wird gemeinsam mit der 1. Bergkamener Seniorenband und Ehrenamtlichen des Seniorenhilferinges am Freitag, 2. Fdbruar im Martin-Luther-Haus der ev. Friedenskirchengemeinde, Goekenheide 5 einen stimmungsvollen Nachmittag zum Karneval für alle jecken Seniorinnen und Senioren veranstalten.

Einlass zum Karnevalsvergnügen ist um 14.30 Uhr. Ab 15.00 Uhr können dann alle Karnevalistinnen und Karnevalisten zunächst bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken den Nachmittag in bunter Runde beginnen. Nach der offiziellen Begrüßung wird bis 18.30 Uhr ein abwechslungsreiches, unterhaltsames Programm zum Zuschauen, Mitsingen, Tanzen und Schunkeln geboten. Die 1. Bergkamener Seniorenband wird durch ihre Live-Musik und Showeinlagen für ausgelassene Stimmung sorgen. Auf tolle karnevalistische Programmpunkte von weiteren Künstlern können die Besucherinnen und Besucher schon jetzt gespannt sein. Auch in diesem Jahr werden wieder die ausgefallensten Karnevalskostüme mit tollen Preisen prämiert.

Eintrittskarten inklusive Verzehrgutschein zur Teilnahme an der Karnevalfeier sind im Seniorenbüro, Rathaus-Zimmer 309 zum Preis von 3 Euro erhältlich. Gerne werden auch telefonische Reservierungen unter 02307/965-410 entgegen genommen.




Tierheim bedankt sich: „Unglaublich viele Spenden“

Ein neues Bettchen, eine Feder am Band oder einige Kräuter zum Knabbern – es sind die kleinen Sachen, über die sich die Bewohner des Tierheims zu Weihnachten freuen konnten. Zahlreiche Spender machten im vergangenen Jahr und besonders um die Weihnachtszeit den Tieren und damit auch den Mitarbeitern eine Freude.

Auch in einem Bergkamener Heimtiermarkt stand ein Weihnachtsbaum, unter den Tierfreunde ihre Spenden für das Tierheim des Kreises Unna legen konnten.

„Uns haben unglaublich viele Spenden erreicht“, sagt Christian Winter vom Tierheim des Kreises Unna. „Und wir möchten uns auch im Namen aller Tierheimbewohner bedanken. Jedes Tier hat nämlich dank der Spenden zu Weihnachten ein Geschenk bekommen.“

Große Spendenbereitschaft
In zwei Heimtiermärkten in Bergkamen und Lünen konnten Spender etwas unter einen extra für das Kreis-Tierheim aufgestellten Weihnachtsbaum legen. Wie viele der Tierbesitzer das gemacht haben, hat die Pfleger und Mitarbeiter überrascht: Ein großer Berg aus Kauknochen, Spielzeug, Leckerchen, Futter, Körbchen, Heu und Kräutern stapelte sich in den Märkten.

„Dann gab es natürlich sofort eine Bescherung für die Tiere: Die Hunde knabberten in ihren neuen Betten an Kauknochen, die Katzen ließen sich die Leckerchen schmecken und spielten mit ihrem neuen Spielzeug und die Kaninchen machten sich sofort aufgeregt über die Heu-Häuschen und Kräuter her“, beschreibt Winter vom Tierheim die tumultartigen Szenen im Tierheim. PK | PKU




Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen-Rünthe: Kostenfrei und neutral

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna.

Anne Kappelhoff

In Bergkamen-Rünthe findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 11. Januar von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Haus der Mitte, Kanalstraße 7 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 89 / 78 19 57 möglich.

Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Auch wer einen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, einen ambulanten Pflegedienst, eine Tages- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung oder ein Pflegeheim sucht, bekommt Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote. Außerdem werden Fragen zur Finanzierung dieser Hilfeangebote beantwortet. Pflegende Angehörige können sich auch über den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen informieren. Die Beratung ist kostenlos und anbieterunabhängig.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Kreisseniorenkonferenz beschließt Arbeitsschwerpunkte 2018: Altersarmut, Sicherheit, Pflege und Digitalisierung

Noch im alten Jahr haben die Delegierten der Kreisseniorenkonferenz die Themenfelder festgelegt, die im Jahr 2018 vorrangig diskutiert und bearbeitet werden sollen. „Wir wollen uns mit den Fragen beschäftigen, die die ältere Generation bewegt“, sagte einleitend der neue Vorsitzende der Kreisseniorenkonferenz Rolf Schwerdt, bevor die Delegierten ihre Vorstellungen äußern konnten.

So soll das Mehrgenerationenwohnhaus in der Effertzstraße in Unna aussehen.

Das Ergebnis war eindeutig: Die Themen Altersarmut, Sicherheit, Pflege und Digitalisierung wurden am meisten gewünscht und werden nunmehr in den nächsten Monaten im Vordergrund der Arbeit der Kreisseniorenkonferenz stehen. Überraschend für alle war die Hervorhebung des Themas „Digitalisierung und Senioren“. In einer kurzen Diskussion wurde deutlich, dass für die ältere Generation Brücken zur digitalen Welt gebaut und Berührungsängste abgebaut werden müssen. Allerdings wurde auch erkannt, dass der Einstieg ins Internet und dessen Nutzung nicht dazu führen darf, auf die unmittelbare Kommunikation mit anderen Menschen zu verzichten.

„Wohnen im Alter“ war ein Schwerpunktthema der letzten Jahre, zu dem der Geschäftsführer der Unnaer Kreis- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) Matthias Fischer als Referent in der Kreisseniorenkonferenz gewonnen werden konnte. Er stellte Projekte des Mehrgenerationenwohnens in der Effertzstraße und Mozartstraße in Unna vor. Hier hat die UKBS in den letzten Jahren Häuser mit Angeboten für das Mehrgenerationenwohnen gebaut. „Diese Häuser sind Begegnungsorte für ein Miteinander der Generationen“, so Matthias Fischer, „sie schaffen Raum für gemeinsame Aktivitäten und nachbarschaftliches Miteinander“. Die Häuser der UKBS stehen allen Menschen offen, jeder ist willkommen. Erwartet wird ein freiwilliges Engagement, ohne das könnten viele Angebote in den Häusern nicht erbracht werden.

Der Kreisseniorenkonferenz steht eine Geschäftsstelle zur Seite, die beim Kreis Unna in der Stabsstelle Planung und Mobilität angesiedelt ist. Kontakt: Anna Musinszki, Tel. 0 23 03 / 27-23 61, E-Mail anna.musinszki@kreis-unna.de.

Weitere Informationen zur Kreisseniorenkonferenz gibt es unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Kreisseniorenkonferenz).