Spielzeugbörse „Kinderkram!“ der Friedenskirchengemeinde ist in der Auferstehungskirche am Samstag wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Die Spielzeugbörse „Kinderkram!“ der Friedenskirchengemeinde ist in der Auferstehungskirche am Samstag, 24. März, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen, um z. B. etwas für die nächste Kindergeburtstagsparty oder für Ostern haben zu können. Kein Kind soll ohne Geschenk bleiben oder eine Einladung ausschlagen müssen, nur weil das Geld für ein Geschenk fehlt.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Lrganisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.

Kinderkram ist jeden letzten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr in den unteren Räumen der Auferstehungskirche für jedermann geöffnet.
Weitere Öffnungszeiten nach Absprache.




75 Osterfeuer lodern in Bergkamen

Viele Bergkamenerinnen und Bergkamener freuen sich im Rahmen des Osterfestes auf den Besuch eines Osterfeuers, denn diese gehören dazu und für die meisten ist es eine langjähri-ge Tradition.
Es sind insgesamt 75 Ausnahmegenehmigungen zum Abbrennen eines Traditionsfeuers nach dem Landesimmissionsschutz NRW und der Ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt Bergkamen über die Durchführung von Brauchtumsfeuern erteilt worden. Diese werden an den vier Tagen des Osterwochenendes in Bergkamen abgebrannt und führen die Tradition der Osterfeuer fort.

Alle in Bergkamen beantragten Osterfeuer konnten genehmigt werden, allerdings musste in sieben Fällen zusätzlich eine Genehmigung der Forstbehörde eingeholt werden, da sich diese Feuer zu nah am Wald befinden. Weitere Anträge können nun nicht mehr genehmigt werden, da die erforderlichen Zeitspannen für Überprüfungen und weitere einzuholende Genehmigungen nicht mehr gegeben sind.

Osterfeuer dienen als Traditionsfeuer ausschließlich der Brauchtumspflege. Sie dürfen in Bergkamen daher nur von örtlichen Glaubensgemeinschaften, Organisationen, Vereinen, Verbänden sowie Siedler- und Nachbargemeinschaften im Rahmen einer öffentlichen Veran-staltung in der Zeit vom 31.03. bis 02.04.2018 durchgeführt werden.
In diesen Feuern können geeignete pflanzliche Rückstände, wie z. B. trockene pflanzliche Rückstände wie Hecken- und Baumschnitt sowie Schlagabraum verwendet werden. Nicht mitverbrannt werden dürfen dabei Abfälle, wie z. B. beschichtetes oder behandeltes Holz, Sperrmüll, Plastik oder Altreifen.

Gefahren oder erhebliche Belästigungen durch Luftverunreinigungen, insbesondere Rauch-entwicklung oder durch Funkenflug auch unter Beachtung der Windstärke sowie ein Über-greifen des Feuers durch Ausbreiten der Flammen über den Abbrennort hinaus sind zu ver-hindern. Deshalb sind ausreichend große Sicherheitsabstände zu baulichen Anlagen, Wäldern oder auch öffentlichen Verkehrsflächen einzuhalten. Erforderlichenfalls ist das Osterfeuer vorzeitig abzulöschen.

Die aufgeschichteten Brennmaterialien sollten frühestens 14 Tage vor dem Abbrennen zu-sammengetragen werden. Es muss vor dem Entzünden noch einmal umgeschichtet werden, um zu verhindern, dass Tiere, die dort Schutz gesucht haben, zu Schaden kommen.
Die Feuerstellen werden durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes in der Woche vor dem und am Osterwochenende kontrolliert.

In diesem Jahr sind die Osterfeuerhochburgen in Bergkamen in den Stadtteilen Oberaden mit 19 und Overberge mit 23 Feuer zu finden. In Mitte brennen 17, in Heil 6 sowie in Rünthe und Weddinghofen je 5 Feuer.

Folgende Osterfeuer sind aufgrund ihrer Größe für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergkamen möglicherweise besonders interessant:

Heil:

• 31.03.2018, 18:00 – 23:00 Uhr, auf der Wiese hinter dem Westenhellweg 141 (Hofge-meinschaft)
• 31.03.2018, 19:00 – 23:00 Uhr, Acker an der Dorfstraße (Dorfgemeinschaft Heil)
• 01.04.2018, ab 5.30 Uhr, auf der Wiese an der Kapelle Heil am Westenhellweg (Ev. Martin – Luther-Kirchengemeinde Bergkamen)
• 31.03.2018, Wiese hinter Königslandwehr 91 (Nachbargemeinschaft)

Mitte:

• 31.03.2017, 18:00 – 24:00 Uhr, Wiese an der Schützenheide (Schützenverein Kamen)
• 31.03. oder 01.04.2018, 18:00 – 24:00 Uhr, Feld zwischen Nordfeldstraße und He-ckenweg (Interessengemeinschaft /Nachbargemeinschaft)
• 31.03. oder 01.04.2018, 18:00 – 20.00 Uhr, auf der Wiese Ecke Turmweg / Tödding-hauser Str. (Nachbargemeinschaft Kemper)

Oberaden:

• 31.03.2018, 18:00 – 24.00 Uhr, Wiese am Familienzentrum „Mittendrin“ , Am Römer-berg 40 (Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Bergkamen)
• 01.04.2018, 18:00 – 24:00 Uhr, Wiese zwischen Tulpenhof und Rotherbachstraße (Nachbargemeinschaft)
• 01.04.2018, 18.00 – 23.00 Uhr, Königslandwehr 58 (Nachbargemeinschaft)

Overberge:

• 31.03. oder 01.04.2018, 18:00 – 24:00 Uhr, Wiese neben der Hansastraße 53 (Männergesangsverein)
• 01.04.2018, 18:00 – 24:00 Uhr, Wiese Hansastraße 82 (Freiwillige Feuerwehr Einheit Overberge)
• 02.04.2018, 19:00 – 23:30 Uhr, Acker Hüchtstraße 45 (Lions-Club Bergkamen)

Rünthe:

• 31.03.2018, 18:00 – 24:00 Uhr, Wiese am Hof Keinemann (Siedlergemeinschaft Rünthe West)
• 31.03.2018, 20:00 – 24:00 Uhr, Ostenhellweg 49 (WIR e.G.)
• 31.03.2018, 18:00 – 24.00 Uhr, Vereinsgelände Schacht III (Schützenverein Rünthe)

Bergkamen-Weddinghofen:

• 31.03. oder 01.04.2018, 18:00 – 22:00 Uhr, Feld Bauer Hölscher an Straße „An der Dorndelle“ (Nachbargemeinschaft Dorndelle
• 31.03.2018, 18:30 – 22:00 Uhr, Wiese zwischen Im Alten Dorf und Buckenstraße (Nachbargemeinschaft)
• 31.03.2018, 18:00 24:00, Parkplatz Häupenweg (VfK Weddinghofen)




AWO sagt „Nein“ zu Rassismus und Populismus

Erstmals ist 2017 eine Partei in den Deutschen Bundestag eingezogen, die sich fremdenfeindlich und völkisch positioniert. Die rechtspopulistischen Parolen haben leider Gehör bei den Wählern gefunden. „Jetzt ist es wichtiger denn je, ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzen“, so AWO Unterbezirksvorsitzender Wilfried Bartmann.

Die Mitarbeitenden der AWO Geschäftsstelle in Kamen setzen mit bunten Luftballons und einer Menschenkette ein Zeichen für Toleranz und gegen Rassismus.

Kreisweit haben sich über 40 Einrichtungen der AWO im Kreis Unna an den Wochen gegen Rassismus beteiligt – von Lünen bis Holzwickede, von der Kita bis zum Seniorenzentrum. Die Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen waren auch in ihren Aktionen sehr kreativ, so wurden Mahnwachen organisiert, Plakate gestaltet oder Themennachmittage organisiert.

Die AWO setzt sich für Integration, Toleranz, Vielfalt und eine gerechte Gesellschaft ein und wehrt sich gegen jede Form der Fremdenfeindlichkeit. „Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, rassistischen und populistischen Behauptungen zu widersprechen: ob am Arbeitsplatz, am Stammtisch oder in der Familie“, so Rainer Goepfert, Geschäftsführer der AWO im Kreis Unna.

Eine Hauptaufgabe der neuen Bundesregierung müsse darin liegen, Armut zu bekämpfen und sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Nur so könne es gelingen, dass Hass und Hetze nicht mehr auf fruchtbaren Boden fallen. Das Thema „Migration“ dürfe nicht instrumentalisiert werden, um Ängste und Vorurteile zu schüren. Die AWO weigere sich zudem, sozial benachteiligte Bürger gegeneinander auszuspielen. „Wir setzen uns für die Verbesserung der Lebensqualität aller Menschen in diesem Land ein“, ergänzt der Wilfried Bartmann.

Hintergrund des „Internationalen Tag gegen Rassismus“ ist das „Massaker von Sharpeville“ in Südafrika im Jahr 1960. Die Polizei des Apartheid-Regimes löste damals gewaltsam eine friedliche Demonstration schwarzer Südafrikaner auf – 69 Tote und zahllose Verletzte waren die Folge. 1966 erklärten die Vereinten Nationen den 21. März zum Gedenktag.




Warnstreik im öffentlichen Dienst: Auch Kreisverwaltung betroffen

Im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst haben die Gewerkschaften für den morgigen Mittwoch, 21. März Warnstreiks angekündigt. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung werden an dem Warnstreik teilnehmen.

Am Mittwoch komplett geschlossen bleiben die Zulassungsstelle und die Führerscheinstelle im Kreishaus Unna (Bürgerbüro) sowie die Zulassungsstelle im Kreishaus Lünen. In anderen Bereichen der Kreisverwaltung kann es wegen des Warnstreiks zu Einschränkungen bei der Aufgabenerledigung kommen. Darauf weist die Pressestelle des Kreises hin.

Nicht von dem Warnstreik betroffen ist übrigens die Erreichbarkeit der Rettungsleitstelle über die bekannte Notrufnummer 112. PK | PKU




Mittwoch Warnstreik beim EBB: Viele Mülltonnen werden nicht geleert

Die Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes haben auch in Bergkamen für den morgigen Mittwoch, 21. März, zum Warnstreik aufgerufen.

Seitens des Baubetriebshof und EntsorgungsBetrieb (EBB) ist insbesondere damit zu rechnen, dass die Abfuhr der Kleinbehälter bis 240 Liter am morgigen Tage, zumin-dest in großen Teilen, ausfallen wird.

Die Abfuhr der 1.100 Liter Wertstoffbehälter an Großwohnanlagen und anderen Einrichtungen soll nach aktuellen Informationen stattfinden.

Der EBB bittet darum, die Behälter weiter am Straßenrand bereitzustellen; die Abfuhr erfolgt dann – nach heutigem Stand – um einen Tag zeitversetzt, die Freitagsabfuhr von Kleinbehältern also am Samstag.

Für die mögliche Verschiebung der Abfuhr bittet der EBB um Verständnis.




Müllsammelaktion „Sauberes Overberge“

Am Samstag, 7. April wird es wieder eine Müllsammelaktion „Sauberes Overberge“ geben. Alle Vereine sowie alle Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich eingeladen, beim Frühjahrsputz in Overberge mitzuhelfen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Feuerwehrgerätehaus an der Hansastraße.
Die Overberger Grundschule am 23. März 2018 rund um die Schule sowie den Weg zur Turnhalle in Overberge säubern.
Ortsvorsteher Uwe Reichelt hofft, dass sich auch viele Bürgerinnen und Bürger aus Overberge an der Müllsammelaktion beteiligen werden.
Nach getaner Arbeit sind alle Helfer zum Grillen am Feuerwehrgerätehaus eingeladen.



Viele Mitarbeiter der GSW nehmen Mittwoch am Warnstreik teil

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft ihre Mitglieder im öffentlichen Dienst zum Streik auf. Auch viele Mitarbeiter der GSW werden diesem Aufruf am Mittwoch folgen. Das hat Auswirkungen auf die Öffnungszeiten der Kundencenter und der Freizeiteinrichtungen.

Die Kundencenter in Kamen, Bönen und Bergkamen bleiben am Mittwoch, 21. März, ganztägig geschlossen.

Das Hallenbad in Bergkamen bleibt bis 14:00 Uhr geöffnet und steht für das Früh- und Schulschwimmen zur Verfügung.

Das Hallenbad in Kamen öffnet zwischen 15:00 und 21:00 Uhr.

Das Hallenbad und die Sauna in Bönen werden nicht bestreikt. Dort ist der durchgängige Betrieb gewährleistet.




Schulungsreihe Demenz in Kamen: Noch Plätze frei

Die Diagnose Demenz löst bei Erkrankten und ihrem Umfeld oft Unsicherheit und Furcht aus. Eine sechsteilige Schulungsreihe will informieren und damit auch Ängste abbauen. Sie beginnt am Mittwoch, 21. März in Kamen. Einige Plätze sind noch frei. Die Teilnahme ist kostenlos.

Der Kurs geht auf Fragen rund um die Krankheit ein, vermittelt Kompetenzen und hilft, den Umgang mit dementiell Erkrankten leichter zu gestalten. Praktische Tipps für den Alltag und über Entlastungsmöglichkeiten für die Betreuenden gibt es ebenfalls.

Die Schulung beginnt am 21. März und findet bis einschließlich 25. April jeweils mittwochs von 16.30 bis 18.15 Uhr im Haus der Familienbande, Bahnhofstraße 46 in Kamen statt.

Anmeldungen nimmt die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder per Mail an andrea.schulte@kreis-unna.de an.

Der Kurs ist eine Veranstaltung der AOK NordWest – Regionaldirektion Unna, in Kooperation mit dem Netzwerk Demenz Kamen und dem Demenz Servicezentrum Dortmund sowie der Pflege- und Wohnberatung. PK | PKU




9. Messe Marktplatz Ausbildung am Donnerstag im Ratstrakt

Gemeinsam mit rund 25 regionalen Unternehmen richten das Jobcenter Kreis Unna, die Agentur für Arbeit Hamm, die KAUSA Servicestelle Hamm/Kreis Unna und die Stadt Bergkamen bereits zum neunten Mal in Folge die Messe Marktplatz Ausbildung aus.

Die Veranstaltung am 15. März 2018, die im Ratstrakt gegenüber dem Rathaus Bergkamen stattfindet, bietet Arbeitsuchenden die Gelegenheit, mit regionalen Arbeitgebern in Kontakt zu treten und sich über Ausbildungsangebote sowie persönliche Karrierechancen zu informieren. Die Messe kann im Zeitraum von 9:00 bis 14:00 Uhr besucht werden.

WAS BIETET DER MARKTPLATZ AUSBILDUNG?

  • MESSESTÄNDE VON 25 UNTERNEHMEN & INSTITUTIONEN
    Hier können Interessierte direkt mit potenziellen Ausbildern in Kontakt kommen und/oder Hilfestellung für Berufsorientierung, Ausbildungssuche und Bewerbung erhalten
  • VORTRÄGE & WORKSHOPS
  • BEWERBUNGSMAPPENCHECK (durch die Berufsberatung der Agentur mfür Arbeit & die KAUSA Servicestelle Hamm/Kreis Unna)
  • BERATUNG & INFORMATION FÜR ELTERN (am Stand der KAUSA Servicestelle Hamm/Kreis Unna
  • INFOMOBIL „DU+DEINE AUSBILDUNG“ mit Berufe-Quiz und vielen Infos rund um das Thema Ausbildung



Reinhard Schmidt neuer 2. Vorsitzender der IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen

Reinhard Schmidt heißt der neue 2. Vorsitzenden der IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen. Er wurde am Samstag in der Jahreshauptversammlung der Gewerkschafter in der Gaststätte Kuhbachstuben als Nachfolger von Uwe Radtke gewählt. Der hatte ein Amt zur Verfügung gestellt, weil auf die Ostseeinsel Rügen gezogen ist.

Reinhard Schmidt (Bildmitte) wurde zum stellv. Vorsitzenden der IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen gewählt.
Links Mario Unger ( Vorsitzender), rechts Horst Wolgast ( Hauptkassierer)

Positiv fielen die Berichte des 1. Vorsitzenden Mario Unger und des Kassierers Horst Wolgast aus. Mit 418 Mitgliedern sei die Ortsgruppe stabil. Davon sind 146 Kolleginnen und Kollegen noch aktiv beschäftigt, 272 Mitglieder befinden sich im Ruhestand. Die Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) haben ab dem 1. Dezember 2017 die Funktionsbezeichnung „Versichertenberaterin/Versichertenberater“.

In der Ortsgruppe üben zwei Kollegen ehrenamtliche Versicherungsberater. Sie betreuen und beraten die Mitglieder und Versicherten der KBS direkt vor Ort.

Dies sind Horst Wolgast (Sprechstunde: mittwochs von 16.00 Uhr – 17.30 Uhr)
und Herbert Engeldinger (Sprechstunde: freitags von 15.00 Uhr – 17.00 Uhr).
Sie führen die Sprechstunden in der ehemaligen Albert- Schweitzer-Schule an der Schulstraße in Weddinghofen durch. Gegebenenfalls können auch Termine mit ihnen vereinbart werden.

Der Klönabend findet am Samstag, 30. Juni, um 18.00 Uhr im Kleingartenverein „Krähenwinkel“ statt und die Jubilarfeier  am Samstag, 29. September, um 11.00 Uhr im Restaurant Schützenheide um 11.00 Uhr statt. Im Herbst ist ein politischer Abend vorgesehen. Die Vorbereitungen laufen bereits dazu.

Anschließend referierte der SPD Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek über die Koalitionsvereinbarungen und das Zustandekommen der großen Koalition. Er befand, dass es zwar keine Liebesheirat, es aber doch letztendlich notwendig gewesen sei, damit Deutschland wieder eine arbeitsfähige Regierung stellen könne.

Es folgte eine emotionale Diskussion. Themen wie prekäre Arbeitsverhältnisse und Digitalisierung am Arbeitsplatz kamen auf den Tisch. Unger merkte an, dass sich neben der Entwicklung der Arbeitsplatzgestaltung und der Arbeitsverhältnisse die Betriebsverfassung dahingehend weiterentwickelt werden müsse. Die Mitbestimmung der Betriebsräte müsse gestärkt werden.
Die Versammlung forderte Klarheit in der Dieselaffäre. Und es sollten die Leute zur Verantwortung gezogen werden, die wissentlich die Gesundheit der Menschen in Kauf genommen hätten.
Die Kosten für das Umrüsten und die Updates müssten von der Autoindustrie getragen werden.
Die Absicherung des Rentenniveaus von 48 Prozent bis 2025 sei ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Dennoch müsse weiterhin daran gearbeitet werden, dass die zukünftigen Renten auch das Leben für die Ruheständler lebenswert machen.

Mit den geplanten Investitionen in die Bildung zeigte sich die Versammlung zufrieden, wenn auch mehr getan werden müsste. Auch war man sich einig, dass es für ein reiches Land wie die BRD beschämend sei, dass Alters- und Kinderarmut herrsche. Eine unmögliche Situation, zumal die Wirtschaft brumme. Aber leider profitierten nun mal nicht alle davon.

Sicherlich hätte man auch den Einstieg in die Bürgerversicherung vorgenommen, doch dazu gibt es zurzeit keine Mehrheiten im deutschen Bundestag, so Kaczmarek. Auch muss für die Pflege getan werden. Es reicht lange nicht aus, 8000 zusätzliche Pflegekräfte bei besserer Bezahlung einzustellen. Das Personal müsse auch entsprechend qualifiziert und bei der Arbeitsintensität deutlich entlastest werden.




Gemeinsam fürs Patientenwohl: Selbsthilfe und Reha wollen kooperieren

Stärkung der gemeinschaftlichen Selbsthilfe durch den systematischen und strukturierten Aufbau einer Zusammenarbeit. Das ist Ziel der Auszeichnung „Selbsthilfefreundliche Gesundheitseinrichtung“ des bundesweiten Netzwerks „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“.

Vertreter der KISS, der Reha Kamen, von Selbsthilfegruppen und Netzwerken arbeiten an einer Kooperation. Foto: Kreis Unna

Der Kreis ist über die Kontakt- und Informationsstelle (K.I.S.S.) seit vielen Jahren dabei, die Reha Kamen möchte mitmachen und strebt die Auszeichnung für „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ an.

Das Zentrum für ambulante Rehabilitation bietet u. a. Ergo- und Physiotherapie sowie Rehasport an. Da bietet sich die Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe im Kreis geradezu an. „Wir wissen, wie die Patienten zu behandeln und ihre Beschwerden zu lindern sind. Weil wir aber ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit haben, ist die Selbsthilfe für uns ein wichtiger Partner“, betont Helmut Gärtner, Inhaber der Reha Kamen und Isomed-Zentren.

Die Kooperation mit der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (K.I.S.S.) des Kreises ist bereits besiegelt. Nach dem Grundsatz „Keine Maßnahme ohne Gruppe“ sollen nun auch Selbsthilfegruppen insbesondere aus Kamen, Lünen und Werne für die Zusammenarbeit begeistert werden.

Ein erster Schritt wurde mit einer Auftaktveranstaltung gemacht, in der Vertreter der K.I.S.S., der Reha Kamen, einer schon kooperierenden Selbsthilfegruppe und des bundesweiten Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit über ihre Arbeit berichteten.

In einem weiteren Schritt soll ein Handlungskonzept für Selbsthilfefreundlichkeit für die Kamener Reha-Einrichtung entwickelt werden. Selbsthilfegruppen in Kamen, Lünen und Werne, die mitmachen möchten, erhalten bei Susanne Götz von der K.I.S.S., Tel. 0 23 04 / 240 70 22 weitere Informationen. PK | PKU