7. Earth Day am Wertstoffhof: Elektro-Schrott sammeln für die Bodelschwingh-Schule in Bergkamen

Man kann sie schon fast eine Traditionsveranstaltung nennen, die Elektro-Schrott-Sammlung am Wertstoffhof in Bergkamen, die in den letzten sechs Jahren von dem Bergkamener Elektrorecycling-Unternehmen Sims M+R GmbH und der Kreisentsorgungsgesellschaft GWA in Kooperation mit der Stadt Bergkamen durchgeführt wurde. Nach den bisherigen Erfolgen haben sich die Veranstalter entschlossen, die Sammelaktion am Wertstoffhof Bergkamen am kommenden Samstag, 28. April 2018 erneut durchzuführen.

Bisher haben das Städtische Gymnasium, die Gesamtschule Bergkamen, die Realschule Oberaden, Bergkamener Grundschulen, die städtischen Kindergärten und im letzten Jahr die Freiherr-vom-Stein-Realschule profitiert. Nun ist es die Bodelschwinghschule in Bergkamen, die gefördert werden soll.

Bürger, die an diesem Samstag am Wertstoffhof an der Justus-von-Liebig-Straße 7 ein ausrangiertes Elektrogerät abgeben, tragen damit nicht nur zum Umweltschutz bei, sie unterstützen gleichzeitig Bergkamener Schüler. Ab 3.000 kg Sammelmenge spendet Sims M+R eintausend Euro, ab der doppelten Menge sind es sogar 2.500 €.
Von 9 bis 13 Uhr können an diesem Samstag Elektroaltgeräte abgegeben werden. Die Abgabe erfolgt auf einer gekennzeichneten Fläche des Parkplatzes links vor der Einfahrt zum Wertstoffhof. Die Veranstalter bitten, die Ausschilderung zu beachten. Als Dankeschön wird allen Unterstützern dieser Aktion eine schmackhafte Bratwurst serviert und ein kleines Präsent überreicht. Die Fachleute von Sims M+R und der GWA geben darüber hinaus interessante Informationen zum Recycling von Elektroaltgeräten.

Sims M+R und GWA möchten mit der Aktion auf die Notwendigkeit der getrennten Sammlung von Elektroaltgeräten aufmerksam machen. Dabei geht es sowohl um die ordnungsgemäße Entsorgung von Schadstoffen als auch um die Schonung von Ressourcen durch die stoffliche oder auch energetische Verwertung von Rohstoffen. Die Aktion findet im Rahmen des Earth Day statt, einem international gefeierten Umwelttag.

Weitere Informationen gibt es bei der GWA-Abfallberatung gerne unter 0 800 400 1 400 (gebührenfrei) – montags bis donnerstags von 8:30 bis 17 Uhr und freitags von 8:30 bis 15:00 Uhr.




Leiterin des Fachseminars für Altenpflege in Bergkamen Heike Brauckmann-Jauer steht seit 30 Jahren im Dienst der Diakonie

Diakonie-Vorstand Christian Korte freut sich mit Heike Braukmann-Jauer, die seit 30 Jahren für die Diakonie tätig ist. Foto: drh

Einen besonderen Grund zum Feiern hat Heike Brauckmann-Jauer: Seit 30 Jahren steht die Diplom-Pädagogin im Dienst der Diakonie. 24 davon leitet sie das Fachseminar für Altenpflege mit den Standorten Holzwickede und Bergkamen. Diakonie-Vorstand Christian Korte überbrachte Brauckmann-Jauer jetzt viele Glückwünsche und dankte ihr für den langjährigen Einsatz.

Die gebürtig aus Holzwickede stammende Brauckmann-Jauer begann ihre Laufbahn im April 1988 in der heutigen Kita Luna in Unna-Königsborn. Danach unterstützte sie für einige Jahre Aussiedler beim Einleben in der neuen Umgebung und bot im Rahmen dieser Arbeit auch Pflegehilfskurse an. Ab Mai 1994 baute Brauckmann-Jauer dann mit dem damals noch kleinen Team das Fachseminar für Altenpflege auf, das sich zunächst an den Standorten Unna und Lünen befand. 2005 beziehungsweise 2014 erfolgte der Umzug nach Holzwickede und Bergkamen.

Ihre Aufgaben machen Heike Brauckmann-Jauer bis heute viel Freude. „Ich mache die Arbeit einfach gern, weil sie abwechslungsreich und sinnstiftend ist“, freut sie sich. „Man ist täglich mit interessierten jungen Menschen zusammen und setzt sich mit ihren Fragen und Standpunkten zum Thema Pflege auseinander – das empfinde ich als inspirierend. Außerdem habe ich ein engagiertes Team von haupt- und nebenamtlichen Lehrkräften an meiner Seite. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Am Fachseminar der Diakonie Ruhr-Hellweg können Männer und Frauen eine Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Altenpfleger/in oder zur staatlich anerkannten Altenpflegehilfskraft absolvieren. Informationen zu den Angeboten der Altenpflegeschulen gibt es unter der Telefonnummer 02307-98300-50 oder im Internet unter: www.diakonie-ruhr-hellweg.de




Künftiges Wohnen im Ruhrgebiet: UKBS präsentierte Expertenrunde zwei Musterbeispiele

„Wir entwickeln das Revier“ lautet die Devise der in der Gruppe „WIR“ zusammengeschlossenen kommunalen Wohnungsunternehmen, die jetzt zu einer Fachtagung zur Wohnzukunft im Ruhrgebiet zusammentraten. Vierter von rechts UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer; Vierter von links Verbandsdirektor Alexander Rychter. Foto: Frauke Schumann

Wie die Wohnzukunft von morgen im Ruhrgebiet aussehen kann, darüber diskutierte jetzt aktuell das WIR-Forum bei einer Fachtagung im benachbarten Hamm. „WIR“ steht dabei für „Wohnen im Revier“, dem Zusammenschluss der kommunalen Wohnungsunternehmen des Ruhrgebiets. Ihm gehört auch die in der Kreisstadt Unna beheimatete Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) an. Mit rund 94.000 Wohnungen, darunter 3.000 der UKBS, repräsentieren die 14 WIR-Unternehmen eine der größten Anbietergruppen von professionell bewirtschafteten Wohnungen im Ruhrgebiet.

„Wohnen im Wandel – Qualität für den Wohnungsmarkt Ruhr“, lautete das Thema der Expertenrunde, die im Beisein des  Verbandsdirektors Alexander Rychter vom Verband der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen und des Hochschulprofessors Dr. Rolf G. Heinze die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven des Wohnungsmarktes der Region erörterte. Deutlich wurde dabei, dass die Nachfrage an Wohnraum in allen Segmenten gleichermaßen ansteigt. Dabei sei es wichtig, dass Wohnraum bezahlbar bleibe.

Zwei Ladestationen im Mehrfamilienhaus

In der Zukunft seien vor allem die Digitalisierung und E-Mobilität wichtige Handlungstreiber, erläuterte Matthias Fischer, Geschäftsführer der UKBS. Diese Themen seien bereits bei Neubauvorhaben beispielhaft berücksichtigt. Fischer verwies hier u.a. auf den neuen Komplex des Mehrgenerationen-Wohnens in Unna an der Sybil-Westendorp-Straße 15 (ehemaliger Sportplatz Weberstraße), der sogar im Hinblick auf künftige Entwicklungen mit zwei Ladestationen ausgestattet worden sei.

Projekt „Neue Mitte Ardey“

Auch die Wohnzukunft in ländlichen Regionen wurde im Rahmen der Fachtagung von UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer thematisiert. Er berichtete vor dem Plenum über das beispielhafte Projekt „Neue Mitte Ardey“ aus der Stadt Fröndenberg. Durch die Errichtung eines Nahversorgungszentrums sei ein Treffpunkt für alle Generationen und unterschiedliche Zielgruppen geschaffen worden. Das Projekt fand große Beachtung und machte deutlich, dass es sich lohnt, in die Quartiersentwicklung zu investieren. So etwas stärke nachhaltig das nachbarschaftliche Engagement, unterstrich auch Prof. Dr. Heinze.

Seinen Worten nach dokumentiere das auch eine wissenschaftliche Untersuchung. Die Ergebnisse zeigten, dass Bewohner des Ruhrgebiets mit ihrer Wohnsituation und dem Wohnumfeld zufrieden seien. Zudem sage die Analyse aus, dass besonders die Mieter der WIR-Unternehmen ihren Vermieter und ihre Mietwohnung als überdurchschnittlich gut bewerten würden.

 




Schlagerfest in der Gruppe der pflegenden Angehörigen

Wir singen heute Schlager! Unter diesem Motto veranstaltet das Seniorenbüro der Stadt Bergkamen gemeinsam mit der Gruppe der pflegenden Angehörigen von an Demenz erkrankten Menschen einen bunten Schlagernachmittag.

Sich zur Musik wiegen, im Rhythmus klatschen, bekannte Melodien mitsingen – daran haben Menschen mit Demenz viel und oft noch lange Freude. In der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten fühlen sie sich geborgen und gut aufgehoben, Ängste und Unsicherheiten verringern sich. Am Montag, dem 30. April, von 15.00 -16.30 Uhr sind demenzkranke Menschen und ihre Angehörigen sowie alle, die Freude haben an Musik, Gesang und Geselligkeit herzlich eingeladen ins Seniorenzentrum Haus am Nordberg, Albert-Einstein-Straße 2.

Der Nachmittag beginnt zunächst mit Kaffee, Kuchen und Getränken um anschließend in geselliger Runde altbekannte Lieder, wie zum Beispiel „Die kleine Kneipe“, „Drei weiße Birken“ oder „Ein Schiff wird kommen“, zu singen. Freude am Singen und vor allem Entspannung stehen an diesem besonderen Nachmittag im Mittelpunkt.

Die Gruppe der pflegenden Angehörigen trifft sich regelmäßig jeden letzten Montag im Monat von 15.00-16.30 Uhr im Untergeschoß des Seniorenzentrums Haus am Nordberg. Informationen zu der Gruppe oder zu der Veranstaltung sind im Seniorenbüro, Inge Freitag, Telefon 02307/965-410, erhältlich.




SPD-Landeschef Michael Groschek Redner beim 1. Mai in der Römerberg-Sporthalle

Michael Groschek. Foto: NRW-SPD

Der Landesvorsitzende der NRW-SPD Michael Groschek ist Hauptredner bei der traditionellen Mai-Kundgebung in der Oberadener Römerberg-Sporthalle. Der DGB hat den 1. Mai 2018 unter das Motto „Solidarität, Vielfalt, Gerechtigkeit“ gestellt.

Es ist übrigens die 70. Kundgebung in Oberaden. Hierzu lädt das IG BCE-Regionalforum Kamen/Bergkamen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein.

Die Veranstaltung ist wie folgt geplant:

  • 10.15 Uhr – 10.30 Uhr : Treffen auf dem Museumsplatz in Oberaden
  • 10.40 Uhr: Abmarsch des Demonstrationszuges zur Römerbergsporthalle
  • 11.00 Uhr: Beginn der Kundgebung
  • Eröffnung durch den Vorsitzenden des Regionalforums Bergkamen/ Kamen Olaf Tastler
  • Grußworte der Ortsgruppenvorsitzenden
  • Grußworte des IG BCE Bezirksleiter Hamm Lothar Wobedo
  • Grußworte Bürgermeister Roland Schäfer
  • Rede Michael Groschek ( Landesvorsitzender der NRW SPD )
  • 12.15 Uhr Schlusswort und gemeinsames Mittagessen ( Erbsensuppe mit Wurst )

Im Anschluss spielt die Musikband LAS’SE.

Für weitere Speisen und Getränke ist gesorgt. ( Kaffee, Kuchen, etc…)




Kreis Unna: Brexit-Folgen – Sicherheit durch Einbürgerung

Die Unsicherheit ist groß: Viele Briten, die in Deutschland und auch im Kreis Unna leben, wissen nicht, wie es nach dem Brexit weitergeht. Die Einbürgerung ist eine Chance, dieser Unsicherheit zu entgehen. Und noch können Briten den EU-Vorteil nutzen, zwei Staatsbürgerschaften zu besitzen – bis zum Brexit.

„Solange das Vereinigte Königreich Mitglied in der EU ist, können Briten sich einbürgern lassen und ihren britischen Pass behalten“, sagt Sylvia Saddington, Leiterin der Ausländerbehörde. „Nach dem Austritt müssen sie ihre britische Staatsangehörigkeit aufgeben, um eingebürgert werden zu können.“ Entscheidend ist dabei der Tag der Einbürgerung – nicht der Tag, an dem der Antrag gestellt wurde.

Frühzeitig Antrag stellen
Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sollte frühzeitig einen Antrag auf Einbürgerung stellen. Der Brexit rückt nämlich näher: Geplant ist der Austritt für Ende März 2019. Einbürgerungsfeiern finden in der Regel nur ein Mal im Monat statt und zwischen dem Antrag und Einbürgerung liegen mindestens drei Monate. In manchen Fällen kann es auch länger dauern – bis zu sechs Monate Wartezeit sind keine Seltenheit. Der Grund: Viele verschiedene Behörden müssen an dem Verfahren beteiligt werden.

Das Verfahren durchlaufen haben in den letzten beiden Jahren mehrere Briten. Im Jahr 2017 haben sich 19 Briten einbürgern lassen und damit die deutsche Staatsangehörigkeit erworben. Im Jahr 2016 waren es 12. Insgesamt leben derzeit 289 Briten im Kreis Unna, die nur die britische Staatsangehörigkeit besitzen. Einbürgerungsanträge können sie in den Städten und Gemeinden des Kreises stellen. Diese leiten sie an die Kreisverwaltung weiter.

Weitere Informationen zur Einbürgerung und den Voraussetzung sind unter www.kreis-unna.de (Suchwort „Einbürgerungen“) zu finden. PK | PKU




Frühlingsfest im Offenen Frühstückstreff fällt aus!

Krankheitsbedingt muss leider das angekündigte Frühlingsfest im offenen Frühstückstreff mit dem Auftritt der 1. Bergkamener Seniorenband ausfallen. Am Donnerstag, 19. April findet kein offenes Frühstück im Heinrich-Martin-Heim, Am Wiehagen 32, statt. Am 26. April geht es wie gewohnt weiter.




UKBS wächst in Bergkamen auf 428 Wohneinheiten – Wissen des Unternehmens auch in Nachbarkreisen gefragt

Förmlich „unter den Nägeln“ brennt der Politik das Problem, immer weniger Wohnraum bei steigender Bevölkerungszahl und dann noch zu sozial vertretbaren Mieten zur Verfügung zu haben. „Das zwingt zum Handeln“, weiß auch Geschäftsführer Matthias Fischer von der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS). In Bergkamen verfügt das kommunale Unternehmen derzeit über 398 Wohnungseinheiten. Weitere 30 moderne Einheiten sollen – wie berichtet – in absehbarer Zeit in einem neuen Wohn- und Geschäftskomplex gegenüber dem Rathaus entstehen.

UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer

Diese Aktivitäten sind offensichtlich auch weit über die Kreisgrenzen hinaus nicht verborgen geblieben. Gleich zwei „Hilferufe“ haben den rührigen Chef des kommunalen Wohnungsunternehmens aus der Nachbarschaft erreicht – sowohl aus dem Kreis Soest als auch aus dem Kreis Steinfurt. Dabei geht es jeweils darum, kommunale Wohnungs- und Baugesellschaften auf Kreisebene ins Leben zu rufen. Gern will man sich dabei das „Know how“ der UKBS zunutze machen und aus der Erfahrung in Bergkamen und dem ganzen Kreis Unna  schöpfen.

Immerhin kann die UKBS auf eine mehr als 75jährige Tätigkeit zurückblicken und hat in dieser Zeit fast 3.000 Wohnungseinheiten in den Gesellschafterkommunen geschaffen. Auch bei anderen für Kommunen wichtigen Einrichtungen hat die UKBS geplant und gebaut, so Kindergärten, Büro- und Betriebsräume, wie z.B. in Bergkamen, und auch Versorgungszentren und sogar ein Altenzentrum.

Während in Soest noch im Vorfeld diskutiert wird, ist die Bitte aus dem Kreis Steinfurt bereits konkret. Für den 16. Mai hat der dortige Landrat Dr. Klaus Effing den UKBS-Chef – wie es in der Einladung heißt – „als ausgewiesenen Sachkenner der Materie“ nach Steinfurt in den Fachausschuss des Kreistages eingeladen, „um über Erfahrungen und insbesondere die Chancen einer Kreisbaugesellschaft zu berichten“. Dabei zeigt sich der Landrat in seinem Anschreiben überzeugt, dass Fischers Bericht aus dem Kreis Unna den Mitgliedern des Kreistages bei der Entscheidungsfindung eine wichtige Hilfe sein werde.

 




Busbegleiter – Erfolgreiches Arbeitsmarktprojekt vom Kreis Unna, Jobcenter, AWO und VKU

Auf Initiative des Jobcenters und in Zusammenarbeit des Kreises Unna, der AWO Tochtergesellschaft Bildung + Lernen gGmbH und der VKU ist Ende 2017 ein Projekt an den Start gegangen, das über das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ gefördert wird.

Ein halbes Jahr nach Projektstart lässt sich eine positive Bilanz ziehen. Neun Busbegleiter sind im Kreis Unna unterwegs und unterstützen VKU-Kunden, wenn sie während ihrer Fahrten mit dem Bus Hilfe benötigen. „Dieses Projekt ist ein Glücksfall für alle Beteiligten“, so Landrat Michael Makiolla, „denn Menschen, die seit einigen Jahren arbeitslos sind, finden darüber den Weg zurück ins Berufsleben. Sie übernehmen Verantwortung, erhalten Bestätigung und gewinnen so an Selbstvertrauen. Auf der anderen Seite wird besonders älteren Menschen Unterstützung beim Busfahren gewährt, Hilfe die in früheren Zeiten einmal ein Schaffner übernahm.“

„Eine Beteiligung an diesem Projekt war für uns selbstverständlich, da wir damit unsere kommunale Verantwortung übernehmen und gleichzeitig den Service der VKU stärken“, so André Pieperjohanns, Geschäftsführer der VKU.
Uwe Greif, Leiter des VKU-Betriebshofes in Lünen kann dem nur beipflichten: „Mit der Schulung der Projektteilnehmer und der Koordination ihrer Einsätze geben wir nicht nur den Busbegleitern mehr Selbstwertgefühl, sondern tun auch etwas für unsere Kunden, damit das Busfahren mit der VKU noch komfortabler wird.“

Die Aufgaben, die früher mal ein Schaffner übernommen hat, sind heute unbezahlbar. Da kommt der Einsatz der Busbegleiter gerade richtig, denn sie bieten den Fahrgästen Unterstützung an, wenn sie gebraucht wird. So beispielsweise an Marktagen, wenn sie vornehmlich ältere Menschen dabei unterstützen, mit Einkaufstaschen in den Bus einzusteigen und das Gepäck zu verstauen oder wenn sie dabei helfen, mit einem Rollator sicher in den Bus zu gelangen. Auch die Begleitung zu Anschlüssen, besonders bei mobil eingeschränkten Personen und Sehbehinderten zählt zu den wesentlichen Aufgaben der Busbegleiter. Abschließend verhindert die Präsenz der Busbegleiter den Vandalismus im Bus und stärkt so das Sicherheitsgefühl der Mitfahrenden.

Das Projekt wird von der Bildung + Lernen gGmbH geleitet. Die fachliche Qualifizierung der Busbegleiter/innen erfolgte durch die VKU. Thorsten Schmitz als Geschäftsführer der Bildung + Lernen gGmbH stellte die Verbindung zwischen dem Jobcenter Kreis Unna und dem Verkehrsunternehmen her. „ Nicht alle ALG II Empfänger sind für den Job als „Busbegleiter“ geeignet. Aber dank unserer guten Kooperation mit der VKU haben wir inzwischen neun engagierte Busbegleiter, die mit Begeisterung dabei sind.“

Damit die Motivation bei den Busbegleitern, die zuvor in der Regel viele Jahre arbeitslos waren, erhalten bleibt, setzt die Bildung + Lernen Jobcoaches ein. Sie stehen den Busbegleitern unterstützend zur Seite, wenn es darum geht, Probleme zu lösen die einer längerfristigen Beschäftigung im Wege stehen könnten. Oftmals sind das gesundheitliche Beeinträchtigungen oder finanzielle Probleme.

In der fachlichen Qualifizierung ging es dabei um Liniennetzkenntnisse, Verkehrsregeln und natürlich um den Umgang mit den Kunden.

Seit November 2017 sind die Helfer sechs Stunden pro Tag im Einsatz. Eine von außen erkennbare Aufwertung erfahren die Busbegleiter durch eine Uniform. Sie tragen mit Stolz eine schwarze Jacke, blaues T-Shirt und sind durch einen Ausweis erkennbar. Man kann sie ansprechen und um Hilfe bitten. Aber häufig ist das gar nicht nötig, denn die Busbegleiter entwickeln je länger sie dabei sind, mehr und mehr ein Gefühl dafür, wer ihre Hilfe im Bus benötigt.

Die Resonanz von allen Seiten ist positiv. Organisatoren, Busfahrer und auch die Begleiter selbst sind rundum zufrieden. Nicht zuletzt die Fahrgäste sind voll des Lobes. Das Projekt endet zum 31.12.2018. „Wir sind bereits in Gesprächen mit dem Jobcenter über ein mögliches Nachfolgeprojekt“, so Thorsten Schmitz.




Geldsegen für den Stadtjugendring: Sparkasse Bergkamen-Bönen spendet € 27.500,00

Beate Brumberg, Vorstandsvorsitzende, und Tobias Laaß (/r.), Vorstandsmitglied der Sparkasse Bergkamen-Bönen, überreichten einen Scheck über 27.500 an den Stadtjugendring Bergkamen, vertreten durch den  2. Vorsitzenden Karl-Heinz Chulek (2. v. r.) und Geschäftsführer Christian Scharwey.

Diese Förderung der Jugendarbeit in Bergkamen erreicht ca. 1.000 Bergkamener Kinder und Jugendliche in allen Mitgliedsvereinen des Stadtjugendrings.
„Eine Unterstützung der Kinder und Jugendlichen ist eine Investition in die Zukunft“, so Vorstandsvorsitzende Beate Brumberg.

Aus dieser Spende kann der Stadtjugendring das alljährliche Theaterfestival im Studio-Theater finanzieren. Ein weiterer Teil des Geldes wird der Veranstaltung zum Weltkindertag zugute kommen. „Mit diesem Geld sind die Ferienfreizeiten nach Gersfeld für Kinder und Jugendliche auch in diesem Jahr wieder gesichert“, freute sich der Geschäftsführer Christian Scharwey.  Allerdings sind diese Ferienfreizeiten bereits seit Monaten ausgebucht.




Pflege- und Wohnberatung am 19. April im Bergkamener Rathaus

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 19. April von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 965 218 möglich.

Anne Kappelhoff

Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls parat haben die Berater Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote oder zur Finanzierung von Hilfsangeboten Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU