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Spendenaktion des Ev. Kirchenkreises Unna: Konkrete Hilfe nach Hochwasser in Region ist angekommen

Als im Juni starke Regenfälle an vielen Orten in Deutschland zu Hochwasser führten, waren auch Orte im Evangelischen Kirchenkreis Unna betroffen. Besonders in Bergkamen und in den Orten an der Ruhr kam es zu Überschwemmungen oder Erdrutschen, viele Wohnungen waren renovierungsbedürftig, viele Gegenstände unbrauchbar.

Der Evangelische Kirchenkreis hatte zu Spenden aufgerufen und weit über 15.000 Euro für die Betroffenen erhalten. Mit diesen Spenden konnte ganz gezielt geholfen werden, berichtet Diakoniepfarrerin Anja Josefowitz. „Auch wenn die Situation hier nie so dramatisch war wie an Erft und Ahr, so standen doch auch hier viele Menschen vor großen Problemen“, weiß Pfarrerin Anja Josefowitz.

Zwei Beispiele zeigen die Bandbreite der durch diese Spenden ermöglichte Hilfen: ein gesundheitlich eingeschränktes Ehepaar musste nach einem Wasserschaden den Keller ausräumen. Doch es fehlte es an Verwandten oder Unterstützern, die mit anpacken konnten. So wurde für sie ein Unternehmen beauftragt, das die notwendigen Entsorgungsarbeiten übernahm. In einem anderen Fall wurde eine junge werdende Mutter unterstützt, die in ihrem Keller die gesamte demnächst benötigte Erstausstattung für ihr Baby gelagert hatte und nun kurz vor der Geburt ohne all dies stand. „Da haben wir schnell und unbürokratisch geholfen und den Schaden ersetzt“, erzählt Anja Josefowitz. Diese Beispiele zeigten, dass die Spenden ganz direkt zu den Betroffenen gingen, denen in einer Not ganz konkret geholfen werden konnte. „Ihre Spende ist angekommen und hat Gutes bewirkt“, so Josefowitz. „Ganz herzlich Dafür bedanke ich mich auch im Namen des Evangelischen Kirchenkreises Unna für jede Unterstützung.“




Weihnachtsvarieté mit Weltklasseartisten und Kindern des Jugendhauses Balu

Die Partnerartisten Alex und Lisa zeigen beim Weihnachtsvarieté im studio theater ihr Können.

Am Samstag, 20. November, um 19:00 Uhr öffnet sich im studio theater bergkamen der Vorhang für das 10. Bergkamener Weihnachtsvarieté.  Einlass in den Foyer- und Mensabereich  des studio theaters ist ab 17:30 Uhr. Wie in den Jahren zuvor gibt es dort eine Ausstellung, die  die Besucher auf das Programm einstimmen soll. Organisiert wird die Veranstaltung vom Kinder- und Jugendhaus Balu in Zusammenarbeit mit der Jugendkunstschule Bergkamen.

Weltklasseartisten aus der Ukraine und  Deutschland präsentieren dort gemeinsam mit den Kindern aus dem Kinder- und Jugendhaus Balu, unter dem Thema “Tu was du nicht kannst“, ein circa zweistündiges Programm. Es ist unterteilt in zwei Hälften, unterbrochen durch eine zwanzigminütige Pause.

Neben den Akrobatik – und Trampolinkursen aus dem Balu sind die Rope Skipper von TuRa Bergkamen auf der Bühne vertreten. Weltweit mit seinem Repertoire unterwegs ist Zhenja Genial, in Bergkamen ist er mit dem Cyr Wheel zu sehen. Ein Cyr Wheel besteht im Gegensatz zum Rhönrad aus nur einem Reifen. Ebenfalls auf allen Kontinenten bekannt ist der Diabolokünstler Pranay. Er versteht es mit seinem Spielgerät technische Höchstschwierigkeiten temporeich und perfekt darzubieten. Akrobatische Höchsteistungen bieten dann das „Duo Prime“ als auch „Alex und Lisa“ aus der Ukraine.  Auch ihre Referenzen reichen um den gesamten Globus, vertreten sind sie in allen angesehenen Varietés. Letztere gewannen mit ihrer Partnerakrobatik viele Preise auf verschiedenen Zirkusfestivals. Durch das Programm führt der Leading Artist des GOP Varietés, Daniel Reinsberg. Zur Begrüßung erwartet das Publikum ein Sekt- und Orangensaftempfang.

Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel. Erforderlich ist ein negativer Testnachweis, der nicht älter als 24 Stunden ist oder ein Impf- bzw. Genesenennachweis. Die Nachweise sind nur gültig in Verbindung mit einem Personalausweis. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten als getestet ohne weiteren Nachweis. Schüler ab 16 Jahren brauchen eine Testbescheinigung. Eintrittskarten zum Preis für 10 € für Erwachsene und 2,50 € für Kinder und Jugendliche sind direkt im Kinder- und Jugendhaus Balu, Grüner Weg 4, oder telefonisch unter 02307/60235 erhältlich. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.

 

 




Kreis Unna: Gewerkschaft NGG warnt vor Behinderung der Betriebsratswahlen

Mehr Demokratie hinterm Werkstor: Beschäftigte, die sich im Kreis Unna über schlechte Arbeitsbedingungen ärgern, sollen sich stärker um ihre Interessen kümmern – und die Betriebsratswahlen im kommenden Jahr nutzen. Dazu ruft die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf. „Betriebsräte helfen nicht nur, Jobs zu sichern. Sie geben auch kreative Impulse aus der Belegschaft an die Chefetage weiter und tragen dazu bei, Firmen fit für die Zukunft zu machen“, sagt Torsten Gebehart, Geschäftsführer der NGG-Region Dortmund. Doch ein Großteil der Menschen, die im Kreis Unna in der Lebensmittelbranche (2.700 Beschäftigte) und im Gastgewerbe (4.600 Beschäftigte) arbeiten, könne nicht auf eine Arbeitnehmervertretung bauen. Das liege auch daran, dass gerade in Kleinbetrieben viele Chefs die Gründung eines Betriebsrats blockierten, berichtet der Gewerkschafter.

Die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig die betriebliche Mitbestimmung sei. Dort, wo es Betriebsräte gebe, sei nicht nur häufiger das Kurzarbeitergeld aufgestockt worden. Auch beim Infektionsschutz am Arbeitsplatz komme es entscheidend auf die Mitsprache der Arbeitnehmervertreter an, so Gebehart. Die NGG appelliert daher an die Beschäftigten aus ihren Branchen, sich im eigenen Betrieb schon jetzt über die Kandidatinnen und Kandidaten zu informieren – oder sich selbst zur Wahl aufstellen zu lassen. „Einen Betriebsrat zu wählen, ist ein demokratisches Grundrecht, das jeder nutzen und nicht verschenken sollte. Schon in Betrieben ab fünf Mitarbeitern ist die Wahl möglich“, betont Gebehart. Die regulären Betriebsratswahlen beginnen im März 2022. Getreu dem Motto „Haste keinen, wähl Dir einen!“ können Belegschaften, die keinen Betriebsrat haben, jederzeit die Wahl einleiten. Die NGG bietet Unterstützung bei den Vorbereitungen.

Dabei gelten neue Regeln: Das in diesem Jahr eingeführte Betriebsrätemodernisierungsgesetz stärkt die Position der Beschäftigten. „Wer eine Betriebsratswahl vorbereitet, ist nun schwerer kündbar. Außerdem erhalten Betriebsräte bei Themen wie dem mobilen Arbeiten, der betrieblichen Weiterbildung und Künstlicher Intelligenz mehr Mitsprache“, erklärt Gebehart. Von der automatisierten Warenbestellung in der Backwarenfabrik bis hin zur Software-Schulung von Hotelangestellten – bei vielen Umstellungen am Arbeitsplatz könnten die Interessenvertreter jetzt mehr mitreden, so die NGG.

Dabei nutze die Mitbestimmung auch den Unternehmen: Nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung sind Firmen mit Betriebsrat durchschnittlich 18 Prozent produktiver als Unternehmen, bei denen es diese Mitbestimmung am Arbeitsplatz nicht gibt. Der Grund: Arbeitnehmervertretungen erkennen Probleme im Arbeitsalltag schneller und sorgen für einen besseren Austausch zwischen Belegschaft und Management. Dennoch ging die Zahl der Betriebsräte in den letzten Jahren zurück. Konnte im Jahr 2000 noch jeder zweite Beschäftigte in Westdeutschland auf einen Betriebsrat zählen, so waren es im vergangenen Jahr nur noch 40 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

„Die Zahlen zeigen, dass in puncto Mitbestimmung mehr getan werden muss. Die Politik hat zwar einige Hürden für die Betriebsratswahl abgebaut. Aber es kommt auch auf die Beschäftigten an, ihr gutes Recht wahrzunehmen“, betont Gebehart.




Ausbildungsprogramm NRW: Betriebe und Auszubildende profitieren

Viktoria Berntzen (v.l.n.r.), Olaf Maise und Kirsten Wegener-Zander (beide Werkstatt im Kreis Unna GmbH), Niklas Thomeh und Sabine Nagel (Andreas Hoffmann Nutzfahrzeugreparatur GmbH) sind vom Ausbildungsprogramm NRW überzeugt. Foto: WfG

Die Corona-Krise hat den Ausbildungsmarkt stark verändert. Das Dilemma: Die Betriebe bieten einerseits weniger Ausbildungsstellen an, die oft unbesetzt bleiben, weil sich nicht die passenden Bewerber*innen finden. Andererseits gibt es viele Jugendliche, die noch nach dem passenden Ausbildungsplatz suchen. Hier setzt das Ausbildungsprogramm NRW an.

Sehr gute Erfahrungen mit dem Programm hat die Andreas Hoffmann Nutzfahrzeugreparatur GmbH gesammelt. Vor zwei Jahren begann Niklas Thomeh seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker für Nutzfahrzeuge in dem Lüner Betrieb. Verwaltungsmitarbeiterin Sabine Nagel ist seither vom
Ausbildungsprogramm NRW überzeugt. „Für uns war besonders interessant, dass die Auszubildenden im Rahmen des Programms begleitet werden. Wir haben zwar keine Probleme, die passenden Bewerber zu finden, haben aber in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass Jugendliche die Ausbildung vorzeitig abbrechen“, erklärt Nagel.

Niklas Thomehs Wunsch Kfz-Mechatroniker zu werden, stand schon früh fest. Doch er fand zunächst nur Praktikumsstellen, bei denen er lediglich fegen, Blätter rechen oder andere Hilfsarbeiten erledigen durfte. Einen Einblick in seinen Traumjob konnte er so nicht gewinnen. Erst das Praktikum bei Hoffmann Nutzfahrzeuge brachte den Durchbruch: „Hier durfte ich richtig an den Fahrzeugen arbeiten und konnte schon im Praktikum feststellen, ob der Beruf etwas für mich ist“, berichtet Niklas
Thomeh. Der Betrieb bot ihm einen Ausbildungsplatz an, suchte allerdings nach zusätzlicher Unterstützung und fand sie bei der Werkstatt im Kreis Unna mbH.

Olaf Maise, der Betrieb und Auszubildenden im Auftrag der Werkstatt im Kreis Unna begleitet, ergänzt: „Der Anfang war holprig, da sich Unternehmen und Auszubildender aufeinander einstellen mussten. Inzwischen hat Niklas Thomeh erfolgreich seine Zwischenprüfung bestanden“. Hilfreich waren da die regelmäßigen Betriebsbesuche, bei denen Probleme nicht nur angesprochen, sondern auch gelöst wurden bzw. werden.

Für den Betrieb gibt es neben der Begleitung und Unterstützung durch die Werkstatt im Kreis Unna für die Dauer von zwei Jahren einen monatlichen Zuschuss. Finanziert wird dies durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW, bezuschusst durch Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfonds ESF. Voraussetzung: Der Ausbildungsplatz muss zusätzlich zu den sonst im Betrieb bereits vorhandenen Ausbildungsplätzen angeboten werden.

„Vor allem für Betriebe, die auch jetzt noch Auszubildende suchen oder sich scheuen, eine Bewerberin oder einen Bewerber einzustellen, weil sie bisher schlechte Erfahrungen gesammelt haben oder es sich finanziell auf den ersten Blick nicht lohnt, einen weiteren Ausbildungsplatz zu schaffen, bietet sich das Programm an“, erklärt Viktoria Berntzen, Fachberaterin der bei der WFG Kreis Unna angesiedelten Regionalagentur Westfälisches Ruhrgebiet. Sie berät Betriebe zu dem Programm und arbeitet eng mit der Werkstatt im Kreis Unna zusammen.

Von dem Programm können auch Ausbildungsplatzinteressierte und Ausbildungsbetriebe aus angrenzenden Regionen wie dem Märkischen Kreis, Soest oder auch Coesfeld profitieren. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Britta Baumgart, Tel. 02303-9599040, von der Werkstatt im Kreis Unna.




2,1 Prozent mehr Einkommen: Lohn-Plus für Dachdecker im Kreis Unna – „Auf Tariflohn pochen“

Mehr Geld für die Arbeit mit Ziegeln: Beschäftigte im Dachdeckerhandwerk erhalten seit Oktober
ein Lohn-Plus von 2,1 Prozent. Darauf weist die Gewerkschaft IG BAU hin. Foto: IG BAU | Ferdinand Paul

Lohn-Plus für die Jobs ganz oben: Wer im Kreis Unna im Dachdeckerhandwerk arbeitet, hat jetzt mehr Geld. Fachleute erhalten seit Oktober einen Stundenlohn von 19,52 Euro – ein Plus von 2,1 Prozent. Damit stehen bei einem Dachdeckergesellen am Monatsende knapp 70 Euro mehr auf dem Lohnzettel, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt.

Friedhelm Kreft, Bezirksvorsitzender der IG BAU Westfalen Mitte-Süd, spricht von einem „verdienten Plus“ und rät den Beschäftigten in der Region, sich nicht mit dem deutlich niedrigeren Branchenmindestlohn von 14,10 Euro zufrieden zu geben. „Viele Dachdeckerbetriebe suchen händeringend nach Personal. Keine Fachkraft sollte sich unter Wert verkaufen und deshalb auf den Tariflohn pochen“, so der Gewerkschafter. Einen Anspruch auf tarifliche Bezahlung haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Firma Mitglied der Arbeitgeberinnung ist. Nach Angaben der Arbeitsagentur zählt das Dachdeckerhandwerk im Kreis Unna derzeit rund 490 Beschäftigte.

Die IG BAU verweist zugleich auf die gute Wirtschaftslage in dem Handwerk. „Getrieben durch den Bau-Boom und die hohe Nachfrage nach neuen, klimafreundlichen Dächern quellen die Auftragsbücher vieler Unternehmen über. Die Dachdeckermeister sind gut beraten, ihre Beschäftigten fair zu bezahlen und im Betrieb zu halten“, unterstreicht Kreft.




DRK-Blutspedetermin am 19. 11. im Haus der Mitte in Rünthe

Medizinische Grundversorgung: Ohne Blutspender läuft nichts

Ohne Blutspender läuft nichts in der medizinischen Grundversorgung, denn Blut wird jeden Tag aufs Neue benötigt, um Patienten in Therapie und Notfallversorgung behandeln zu können. Allein der DRK-Blutspendedienst West ist werktäglich auf ca. 3000 – 3500 Blutspender angewiesen, um hunderte Krankenhäuser mit Blutpräparaten versorgen zu können. „Blutspender beweisen mit ihrem selbstlosen Handeln, dass sie wichtige Vorbilder für die Gesellschaft sind, aber jährlich verlieren die DRK-Blutspendedienste aus den unterschiedlichsten Gründen tausende Blutspenderinnen und Blutspender.“ berichtet Stephan David Küpper, Pressesprecher des Blutspendedienst West: „Der aktive Stamm von Lebensrettern schwindet so schnell, dass es schon heute große Probleme gibt, zu jeder Jahreszeit genügend Blutskonserven über alle Blutgruppen bereithalten zu können. Es gibt sicher viele Gründe, nicht Blutspenden zu gehen, doch bei über 11.000 Blutspendeterminen des DRK allein in Westdeutschland und einem Zeitaufwand von 1 bis 1,5 Stunden finden sich hoffentlich ein Weg und die Zeit; beispielsweise in:

Fr       19.     Bergkamen Rünthe          15:00 – 19:30 Uhr

                    Gemeindezentrum Haus der Mitte, Kanalstr. 7                

Blutspende über Terminreservierung www.blutspende.jetzt Terminreservierungen sind Bestandteil des Corona-Schutzkonzeptes.

Impfungen sind kein Hinderungsgrund für eine Blutspende

Nach einer Impfung mit einem SARS-CoV-2-Impfstoff ist keine Rückstellung von der Blutspende erforderlich. Das gilt für die mRNA-Impfstoffe (Moderna, BioNTtech) wie auch für die verwendeten Vektorimpfstoffe (AstraZeneca, Johnson & Johnson). Sofern keine Impfreaktionen, wie z. B. Fieber oder eine lokale Schwellung auftreten, können Geimpfte am Folgetag schon wieder Blut spenden.

Durch die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen auf den Terminen gewährleistet das DRK einen größtmöglichen Schutz für alle Blutspender sowie für die ehrenamtlichen und die hauptamtlichen Mitarbeiter. Auf allen angebotenen Terminen besteht eine unumgängliche Maskenpflicht. Wegen der großen Relevanz der Blutspende für das Gesundheitswesen, müssen auf Blutspendeterminen keine 3G-Regeln umgesetzt werden. Das gespendete Blut wird nicht auf SARS-CoV-2 getestet. Eine Testung des gespendeten Blutes wird nicht durchgeführt, da sich das Virus nach aktuellem wissenschaftlichem Stand (Robert-Koch-Institut, Paul-Ehrlich-Institut) nicht im Rahmen einer Bluttransfusion übertragen lässt. Für die Patienten und Transfusionsempfänger besteht daher keine Gefahr. Weitere Infos zum Hygienekonzept und ein Corona-FAQ stehen hier online: www.blutspendedienst-west.de/corona

Aktuell gibt es anstelle der Bewirtung zum Abschluss der Blutspende einen kleinen Imbiss als „Lunch-ToGo“. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.




„Unsere Beratung. Ihre Entscheidung“: Arbeitsagentur und Jobcenter beraten via Skype

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Fit für Ihre berufliche Zukunft: Unsere Beratung. Ihre Entscheidung.“ laden Arbeitsagentur und Jobcenter zur virtuellen Beratungsstunde via Skype ein. Martina Leyer (Agentur für Arbeit Hamm) und Tina Riedel (Jobcenter Kreis Unna) beantworten am 15. November 2021 ab 9:30 Uhr alle Fragen rund um den Berufseinstieg und Qualifizierungsmöglichkeiten.

Martina Leyer und Tina Riedel sind als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Einsatz und stellen in ihren Beratungsgesprächen oft auch die Möglichkeit der Teilzeitausbildung in den Fokus. „Und so soll es auch in der anstehenden Beratungsstunde sein“, erklärt Martina Leyer. „Für junge Elternteile ist die Teilzeitausbildung eine super Chance auf einen Berufsabschluss.“ Tina Riedel ergänzt: „Denn wer beruflich gut qualifiziert ist, hat bessere Chancen auf eine langfristige Beschäftigung und eine gute Bezahlung.“

In der Beratungsstunde seien aber nicht nur Elternteile willkommen, sondern alle Menschen, die Interesse an beruflicher Bildung oder Qualifizierung haben. Marina Leyer versichert: „Wir gehen gern auf individuelle Fragen ein“, und betont, dass die Möglichkeiten sehr vielfältig seien.

Teilnehmen kann jede/jeder Interessierte mit einer vorherigen Anmeldung per Telefon oder E-Mail bei Frau Leyer oder Frau Riedel. Die Teilnahmebestätigung erfolgt per E-Mail mit den notwendigen Anmeldedaten für das Skype-Programm.

Martina Leyer
(02381) 910 2167
Martina.Leyer@arbeitsagentur.de

Tina Riedel
(02303) 2538 1060
Tina.Riedel@jobcenter-ge.de




AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen: Online-Informationsveranstaltung der Erziehungsberatungsstelle

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Bergkamen und Kamen, der Förderverein der Beratungsstelle und das Familienzentrum Sprösslinge laden Eltern und andere Erziehende von Kindern und Jugendlichen mit AD(H)S am Mittwoch, den 17.November um 19:00 Uhr zu einem ca. zweistündigen, kostenlosen Informationsabend ein.

Die Psychologin und ausgewiesene Expertin für die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) Andrea Brinkmann beleuchtet wichtige Hinweise zur Symptomatik sowie ihren Auswirkungen für die Betroffenen und ihr Umfeld, skizziert hilfreiche Tipps zu den sich daraus ergebenden Herausforderungen im Alltag und stellt sich den Fragen der Teilnehmenden. Aufgrund der Pandemie findet die Veranstaltung im Online-Format per Zoom statt. Interessierte können sich bis einschließlich 14.11.2021 per E-mail unter beratungsstelle@helimail.de oder telefonisch unter 02307/68678 anmelden.

Familien von Kindern und Jugendlichen mit AD(H)S sind mit besonderen Schwierigkeiten und Herausforderungen konfrontiert, woraus sich nicht selten große Belastungen ergeben, die häufig nicht allein mit gutem Willen oder gut gemeinten Ratschlägen zu bewältigen sind.

Wenn die fünfjährige Malu schon frühmorgens kaum zu bremsen ist, laut durch die Wohnung poltert, ständig in Aktion ohne bei einer Tätigkeit zu verweilen, fällt es Eltern nachvollziehbarerweise schwer, gelassen zu bleiben. Oder wenn der Zweitklässler Linus sich bei den Hausaufgaben von jeder Kleinigkeit ablenken lässt, sie kaum zu Ende bringt und diese sich über Ewigkeiten hinziehen, dann steigt auch der Stresspegel bei den Eltern.

Doch Malu und Linus tun dies nicht um die Eltern zu ärgern, sondern ihr Verhalten ist der AD(H)S geschuldet, die durch Schwierigkeiten in drei Kernbereichen gekennzeichnet ist: Einer wenig ausgeprägten Aufmerksamkeits- und Konzentrationsfähigkeit, einer starken Impulsivität und wie bei Malu, einer großen motorischen Unruhe (Hyperaktivität).

„Darum ist es günstig durch frühzeitiges, vorbeugendes Handeln typische Konfliktsituationen durch das konsequente Einhalten erprobter Strategien schon im Vorfeld zu entschärfen“, weiß die Referentin Andrea Brinkmann. Wie das im Einzelnen aussehen kann, veranschaulicht Brinkmann in der Veranstaltung. Ihr ist zudem wichtig darauf hinzuweisen, dass viele Betroffene auch besondere Ressourcen haben, die sich z.B. in einer großen Spontanität, Flexibilität und Kreativität manifestieren: „Eine ausschließlich auf die Schwierigkeiten orientierte Sichtweise wird den Betroffenen keinesfalls gerecht“. Auch dieser Aspekt wird in der Veranstaltung aufgegriffen.

Auf einen Blick

Zielgruppe:   Eltern und Erziehende von Kindern mit AD(H)S

Wann:          17.11.2021 von 19:00 bis ca. 21:00

Format:        Online per Zoom

Anmeldung:  per e-mail: beratungsstelle@helimail.de
telefonisch: 02307/68678
jeweils bis zum 14.11.2021

 




Nächster Kaffeeklatsch der Stadt Bergkamen am 4. Dezember in der Thomaskirche Overberge

Der Kaffeeklatsch im Martin-Luther-Haus in Weddinghofen war ein voller Erfolg

Tolle Stimmung, tolle Musik beim 4. Kaffeeklatsch der Stadt Bergkamen im Martin-Luther-Haus in Bergkamen-Weddinghofen. Rund 100 Senior:innen folgten der Einladung am vergangenen Sonntag und waren sichtlich begeistert von der tollen Stimmung. Wieder mal überraschten die Kuchenpat:innen mit den selbst gebackenen Kuchen alle Senior:innen. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Sängerin dieMel (www.die-mel.de).

Der nächste Termin für den „Kaffeeklatsch“ ist der 04. Dezember. Der Kaffeeklatsch steht ganz im Zeichen „Weihnachtszeit ist die schönste Zeit im Jahr“. Geplant ist der Nachmittag in der Thomas Kirche in Overberge, wieder von 14.30 bis etwa 17 Uhr. Für Musik sorgt dann die erste Bergkamener Seniorenband. Eine Anmeldung ist erforderlich. Das ist telefonisch unter 02307/965-433 von montags bis freitags möglich oder per E-Mail an t.lackmann@bergkamen.de. Die 3G-Zertifikate wie der Impfnachweis werden am Eingang überprüft.




Familientreff im Pestalozzihaus wieder mit allen bisherigen und neuen Angeboten am Start

Der Familientreff im Pestalozzihaus hat wieder mit all seinen bekannten und zusätzlich neuen spannenden Bewegungs- und Entspannungsangeboten geöffnet. Aktuell ist am letzten Mittwoch, 27.10. das 14-tägig stattfindende Familienfrühstück wieder gestartet. Die Angebote und das Kursprogramm sind im Internet unter www.familientreff-bergkamen.de zu finden. Für den Besuch des Familientreffs gilt die 3-G-Regel (geimpft, genesen und getestet).

Durch das Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“ ist die zusätzliche Ausweitung des Kursprogramms mit kostenlosen Bewegungs- und Entspannungsangeboten für Eltern mit Babys und Kleinkindern möglich geworden. Während bei den beiden Bewegungskursen „Turnmäuse“ für Kinder ca. 6 bis 18 Monate und den „Turnzwergen“ für Kinder von 18 Monate bis 3 Jahre sowie bei dem Entspannungskurs „Postnatal Yoga“ (ab 6 bis 8 Wochen nach der Entbindung) bereits eine Warteliste besteht, sind bei dem Entspannungskurs „Eltern-Kind-Yoga“ noch Plätze frei. Anmeldungen zu den Kursen erfolgen im Familientreff unter der Rufnummer 03207/280333 oder im Familienbüro unter der Rufnummer 02307/965-264.

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Mietspiegel vorgestellt: Für mehr Objektivität auf dem Wohnungsmarkt

Die Vertreterinnen und Vertreter der Städte und Gemeinden mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreises Unna kamen zur Vorstellung der Auswertungsergebnisse auf Haus Opherdicke zusammen. Foto: Bianca Maertin – Kreis Unna

Das Wohnen ist in den vergangenen Jahren in vielen Orten teurer geworden. Um einen Vergleich zu haben, wie hoch die Mieten sind, lohnt sich ein Blick in den Mietspiegel. Für acht Städte und Gemeinden übernimmt der Kreis Unna die Erstellung eines Mietspiegels. Der zuständige Fachbereich Geoinformation und Kataster hat die Daten jetzt Vertretern der Kommunen vorgestellt.

„Wer einen objektiven Blick auf die Mietverhältnisse in der Region haben möchte, kommt um den Mietspiegel nicht herum“, erklärt Martin Oschinski, Fachbereichsleiter Geoinformation und Kataster. Und diesen objektiven Blick ermöglicht der Kreis Unna als Dienstleister für acht Städte und Gemeinden im Kreisgebiet: Bergkamen, Bönen, Fröndenberg/Ruhr, Holzwickede, Kamen, Selm, Unna und Werne.

Know-how aus dem Fachbereich
Vor zwei Jahren wurde der Mietspiegel für die genannten Kommunen außer Unna zum ersten Mal durch die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Kreis Unna erstellt. Jetzt ist auch die Kreisstadt Unna hinzugekommen. Bianca Maertin von der Geschäftsstelle des Gutachterausschuss unterstreicht: „Der Mietspiegel, den wir jetzt erstellt haben, soll laufend aktualisiert und angepasst werden.“

Die Mietspiegel sollen so regelmäßig und auch langfristig einen Überblick über die Preisentwicklung in den jeweiligen Städten geben. Ein weiterer Vorteil ist die interkommunale Vergleichbarkeit der Mieten, da die Mietspiegel auf den gleichen Grundannahmen beruhen.

Daten von Vereinen
Die Daten hat der Fachbereich mit Hilfe von Fragebögen in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden erhoben. Es fließen Faktoren wie Größe, Art und Lage sowie Ausstattung und Modernisierungen der Wohnung mit ein. Bei der Vorstellung der Daten saßen die Interessenvertreter der Vermieter (Haus und Grund e.V.) und Mieter (Mieterverein Unna) mit am Tisch. „Insgesamt lässt sich ein Anstieg der Mieten für alle Städte und Gemeinden erkennen“, berichtet Bianca Maertin.

Veröffentlicht werden die Mietspiegel von den Kommunen selbst – und das zum 01.01.2022. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der Mietspiegelrechner im Internet aktualisiert. So kann sich dann jeder einfach den aktuellen Mietspiegel für seine Region individuell anzeigen lassen. PK | PKU