17 Tonnen Elektroschrott brachten für die Bodelschwingh-Schule eine Spende von SIMS über 3500 Euro

Spendenübergabe in der Bodelschwingh-Schule: Marc Affüpper (Geschäftsführer Sims), Andreas Gérard (Geschäftsführer GWA), Schulleiterin Frau Landskron, Julian Hindemitt (Schüler), Frau Seeber (Schulträger Kreis Unna), Ramon Kruse (Schüler), Herr Burkert (Lehrer), Kilian Sicken (Schüler), Frau Wigginghaus (Lehrerin), Christine Busch (Beigeordnete, Stadt Bergkamen), Renate Rediger (Vorsitzende des Fördervereins). Foto: GWA

Mit großem Engagement haben Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Förderverein und Eltern der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen anlässlich des Earth Days 2018 Elektroschrott gesammelt und ihn am Bergkamener Wertstoffhof abgegeben. Das Sammelergebnis war mit 17 Tonnen Elektroschrott enorm und die bisher zweithöchste Menge, die seit Start der Aktion vor sieben Jahren erzielt wurde.

Aus diesem Grund wurde die mit dem Sammelergebnis verbundende Spende von 2.500 auf 3.500 € erhöht. Über deren Verwendung gebe es noch keine konkreten Vorstellungen, sagte die überaus erfreute Schulleiterin Frau Landskron.

Sims-Geschäftsführer Marc Affüpper und GWA-Geschäftsführer Andreas Gérard berichteten, dass es sich in diesem Jahr um die zweitgrößte Menge handele, die in den bisherigen sieben Jahren zusammengetragen wurde. Dies sei insbesondere wertzuschätzen, da es sich um eine kleine Schule mit nur 292 Schülern handele. Affüpper hatte wegen dieser besonderen Leistung die von der Sammelmenge abhängige Spende von 2.500 auf 3.500 € aufgestockt.

In den Vorjahren haben bereits Gymnasium, Gesamtschule, die Realschulen, zwei Grundschulen und die städtischen Kindergärten vom Aktionstag profitiert.

Sims M+R und GWA möchten mit der Aktion auf die Notwendigkeit der getrennten Sammlung von Elektroaltgeräten aufmerksam machen. Dabei geht es sowohl um die ordnungsgemäße Entsorgung von Schadstoffen als auch um die Schonung von Ressourcen durch die stoffliche oder auch energetische Verwertung von Rohstoffen. Der Earth Day ist ein international gefeierter Umwelttag.




Eltern wirken in Schule und Kita mit: Infoveranstaltung für Elternvertretungen

Um „Kommunale Elternmitwirkung“ geht es bei der Landeselternkonferenz am Mittwoch, 13. Juni. Darauf macht das beim Kreis angedockte Regionale Bildungsbüro aufmerksam und lädt insbesondere Elternvertretungen von Schulen und Kindergärten im Kreis zu der Veranstaltung ein.

Sie beginnt um 19.30 Uhr in die Aula der Berufskollegs, Platanenallee 42 in Unna. Informiert wird über kommunale Mitwirkungsmöglichkeiten (z.B. Sitz im Schulausschuss), über die neusten Entwicklungen in Bezug auf Elternpartizipation und Erreichbarkeit der Elternvertreter sowie über den Gründungsprozess einer Kreis- oder Stadtschulpflegschaft.

Anmeldungen zu der kostenfreien Infoveranstaltung sind bei Sabine Fischer vom Regionalen Bildungsbüro per Mail an Sabine.Fischer@Kreis-Unna.de möglich.

Die Landeselternkonferenz NRW ist der Dachverband der Stadt- und Kreisschulpflegschaften in Nordrhein-Westfalen und vertritt schulformübergreifend die Interessen der Eltern auf kommunaler und auf Landesebene. Mehr Informationen gibt es unter www.lek-nrw.de. PK | PKU




„Leinen los“ in der Marina Rünthe: Handwerkssenioren erleben den Kanal!

Foto: Kreishandwerkerschaft Unna

„Eine Schifffahrt, die ist lustig …“ Beim aktuellen Tagesausflug des Seniorenkreises Unna der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe auf dem Datteln-Hamm-Kanal (und darüber hinaus) zeigte sich die Marina Rünthe in Bergkamen als Ausgangspunkt von ihrer besten Seite – inklusive Fotomotiv bei der Abfahrt.

So verbrachte die rund 40köpfige Besuchergruppe unter Führung ihres Präsidenten Erwin Simon an Bord der „Santa Monika III“ ein paar schöne Stunden auf dem Wasser in geselliger Handwerkerrunde. Bei Kaffee und Kuchen und späterem Abendessen konnte nach Herzenslust gefachsimpelt und über alte Zeiten geplaudert werden.

Der Seniorenkreis bietet mehrmals im Jahr Veranstaltungen für ehemalige selbstständige HandwerkerInnen aus dem Kreis Unna an. Wer Interesse hat, meldet sich unter Tel. 02303 250540 bei der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, Nordring 12, Unna.




Exkursion des Behindertenbeirates zur Ökologiestation: Barrierefreier Radtourismus auf der „Römer-Lippe-Route“

Zwischenstopp auf der Adener Höhe: Auch hier entdeckten die Experten einiges, was für Behinderte nicht optimal gelöst ist. Foto: Stadt Bergkamen

Interessierte Mitglieder des Behindertenbeirates der Stadt Bergkamen machten sich in der letzten Woche gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten des Kreises Unna, Gabriele Olbrich-Steiner, auf den Weg, um den ungehinderten Zugang zu einer der wichtigsten touristischen Einrichtungen auf dem Stadtgebiet und deren Erfahr-barkeit für Menschen mit Behinderungen zu testen.

Diese Aktion wurde durch die Tourismusförderin der Stadtverwaltung, Simone Krä-mer, ins Leben gerufen, die das Thema „Barrierefreiheit im Tourismus“ bereits in den letzten zwei Sitzungen des Behindertenbeirates umfassend erläutert und um die Unterstützung des Beirates gebeten hatte. Für die Exkursion organisierte sie den Fahrdienst der DasDies Service GmbH, der seit Jahren in der Sommersaison regelmäßig in ihrem Auftrag die barrierefreien Haldenfahrten durchführt.

Auf dem Weg zur Ökologiestation des Kreises Unna machte die Gruppe einen kurzen Zwischenstopp auf der Adener Höhe der Bergehalde Großes Holz. „Bereits hier konnten einige Umstände festgestellt werden, die für Menschen mit Behinderungen nicht optimal gelöst sind“, berichtet die Vorsitzende des Behindertenbeirates Martina Eickhoff.

Auf der Ökologiestation begrüßten die Beigeordnete Christine Busch und Michael Bub, der beim Umweltzentrum Westfalen die Öffentlichkeitsarbeit verantwortet, die Gruppe und Herr Bub führte sie durch das Haus und die Außenanlagen. Anschlie-ßend wurde unter Führung der Hausleitung Barbara Döring das Gästehaus an der Ökologiestation begangen, das mehrere barrierefreie Zimmer aufweisen kann. „Bei den Rundgängen wurden zahlreiche Anregungen gesammelt, die bei einer Umset-zung für eine Verbesserung der Zugänglichkeit und Nutzbarkeit beider Einrichtun-gen für Menschen mit Behinderungen sorgen werden“, sagt Martina Eickhoff. „Sei-tens des Beirates hoffen wir, dass unsere Anregungen nach und nach umgesetzt werden.“

Im weiteren Verlauf stellte Herr Pascal Tönnissen von der Ruhr Tourismus GmbH das EFRE-Förderprojekt „Barrierefreier Radtourismus an der Römer-Lippe-Route“ vor. „Bergkamen ist eine wichtige Station auf der Route und wir wollen uns diesem Thema intensiv widmen“, erläutert Simone Krämer. „Die Ökologiestation mit dem angegliederten Gästehaus wird nicht die letzte touristische Einrichtung in Bergkamen gewesen sein, für die wir die Expertise des Behindertenbeirates einholen.“




Gutes Ergebnis bei der Mitarbeitendenbefragung der AWO-Kindertageseinrichtungen

Die AWO im Unterbezirk Unna beschäftigt 468 Mitarbeitende, die im Kreis Unna rund 2.200 betreuen und fördern.

Die Zufriedenheit des pädagogischen Personals mit Arbeitsbedingungen, Strukturen und Abläufen hat große Auswirkungen auf die Qualität ihrer pädagogischen Arbeit. So ist es für die AWO selbstverständlich, jährlich ihre Mitarbeitenden in den Kindertageseinrichtungen zu ihrer Zufriedenheit zu befragen.

An der Mitarbeiterbefragung 2017 beteiligten sich 68% der Mitarbeitenden aller 31 AWO Kindertageseinrichtungen im Kreis Unna.

Als Ergebnis freuen sich AWO Geschäftsführer Rainer Goepfert und die kommissarische Abteilungsleiterin Gaby Erge über eine grundsätzlich hohe Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen in den Kindertageseinrichtungen. So geben z. B. 79% der Befragten an, dass sie gerne zur Arbeit gehen, bei 15% der Befragten trifft dies „teilweise“ zu.

Die Frage, ob Sie sich von ihrem direkten Vorgesetzten bei der Arbeit gut unterstützt fühlen, beantworteten 78% mit Ja und weitere 18% mit teilweise. Auch die Identifikation mit dem Leitbild der AWO erreichte mit 78% einen erfreulich hohen Wert. Die Gesamtbewertung der Zufriedenheit mit der eigenen Einrichtung bewerten 78% der Befragten uneingeschränkt positiv. Diese insgesamt erfreulich hohen Werte zeigen, dass die AWO bei der Mitarbeitendenzufriedenheit auf dem richtigen Weg ist.

In den nächsten Wochen werden die Ergebnisse der Befragung in den Kita-Teams besprochen und ggf. gemeinsam Maßnahmen überlegt, die zu einer weiteren Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit führen können. Mit den Einrichtungsleitungen finden diese Absprachen im Rahmen der Einrichtungsleitungskonferenz statt. Selbstverständlich werden in diesem Zusammenhang auch die Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge berücksichtigt, die im Rahmen der Befragung geäußert wurden.




Feuerwehr kümmert sich auch um kleine Tiere: Einheit Oberaden rettet junge Dohle aus einem Kamin

In diesen Kamin hatte sich am Mittwochnachmittag eine junge Dohle „verirrt“.

Zu einem besonderen Einsatz wurde am Mittwochnachmittag kurz nach 5 Uhr die Oberadener Feuerwehr zur Straße „Auf den Birken“ gerufen. Eine kleine Dohle hatte sich in einem Kamin verirrt und wurde von den Feuerwehrleuten aus seiner misslichen Lage befreit.

Wie der kleine schwarze Vogel in den Kamin abstürzen konnte, ist nicht bekannt. Entdeckt wurde er durch die 17-jährige Tochter des Hauses, als sie in den Keller ging. Aus der Wand kamen sehr seltsame Geräusche. Lena rief ihren Vater und der wählte den Notruf der Feuerwehr 112, als für ihn feststand, dass er hier auch nicht weiterhelfen konnte.

Die Einheit Oberaden der Freiwilligen Feuerwehr rückte dann mit zwei Fahrzeugen und fünf Einsatzkräften an. Ihnen gelang es, den Vogel zu retten. Dafür gab es Applaus von den Nachbarskindern, wie Lenas Mutter Michaela auf Facebook berichtet. „Die Feuerwehr Bergkamen rückt auch raus, wenn es um „Kleintiere“ geht, trotz der heißen Temperaturen.“ Und dafür bedankt sie sich herzlich bei den Feuerwehrleuten.

Übrigens: Einen Tag vorher hatte Tochter Lena bereits eine andere junge Dohle gerettet, die verletzt war. Lena fand sie beim Gassigehen mit dem Hund im Wald. Per Handy fragte sie zu Haus an, was nun zu tun ist. Trotz sofortiger Suche im Internet, etwa nach einer Vogelauffangstation, fand die Familie keine vernünftige Antwort. Schließlich machte sich ein Bekannter auf den Weg in den Wald. Als er mit Lena zurückkam, brachten sie den Vogel mit. Ihn hatten sie auf einen Ast gesetzt.

Diesen Ast mit der Jungdohle befestigten sie im Garten so hoch, dass er für herumstreunende Katzen keine leichte Beute wird. Später flog die Mutter (Oder ist es bei Dohlen auch der Vater9, heran und fütterte den Nachwuchs. Dazu gab es von den besorgten Menschen auch eine Schale mit Wasser.

Bleibt zu hoffen, dass beide von Lena initiierten Rettungen letztlich auch von Erfolg gekrönt werden.




Bergkamener Produktionsschule lädt in die offene Holz- und Metallwerkstatt ein

Am Mittwoch, 6. Juni, öffnet die Bergkamener Produktionsschule, In der Schlenke 32, in Oberaden ihre Holz-und Metallwerkstatt für alle Interessenten: Von 10 bis 15 Uhr zeigen die Jugendlichen und ihre Lehrkräfte die Erfolgsprojekte der ungewöhnlichen Berufsvorbereitung. Schuhregale für eine Grundschule und Fahrrad-Anlehnbügel für den Werner Bäderbetrieb sind Beispiele für Aufträge, die die Produktionsschüler selbst akquiriert und gefertigt haben. Daneben informiert das 15köpfige Team über die gesamte Arbeit.

Die Bergkamener Aktion ist Teil einer bundesweiten Initiative. Zusammen mit insgesamt 80 weiteren Bildungseinrichtungen laden die Produktionsschulen der Werkstatt im Kreis Unna am 6. Juni zum Tag der offenen Tür ein, und präsentieren ihre Arbeit in Bergkamen, Unna, Hamm, Schwerte und Lünen. Das Programm reicht von der Ausstellung erfolgreicher Projekte, dem Verkauf von Produkten und Upcylingmaterialien bis zu abwechslungsreichen Getränke- und Speiseangeboten durch die Mitarbeiter und Beschäftigten. Die Produktionsschulen sind die dritte Chance für Jugendliche und junge Erwachsene, die in den klassischen Bildungswegen Schule, Studium oder duale Ausbildung bislang noch keine perspektive fanden.

„Was vor zehn Jahren als ein Modellprojekt der Werkstatt im Kreis Unna in Unna begann, ist heute ein fester Baustein im neuen Übergangssystem zwischen Schule und Beruf“, sagt Marion Velikonja, Abteilungsleiterin bei der Werkstatt im Kreis Unna. Das Lernen in der praktischen Arbeit mit realen Aufträgen richtet sich an junge Menschen, die vorher keinen Weg in den Beruf gefunden haben. Auch wenn das Land NRW jetzt die Produktionsschulen durch ein Werkstattjahr ersetzt, hält die Werkstatt das Lernen in der Praxis weiter hoch. Auch im Werkstattjahr wird die Auftragsarbeit fortgeführt.

In der Produktionsschule wird den jungen Menschen dieser Zugang zu Aus- und Weiterbildung ermöglicht: Die jungen Beschäftigten akquirieren und planen die Auftragsarbeiten im Team mit den Fachanleitern und Pädagogen. So statteten die Bergkamener Produktionsschüler Kindergärten mit optisch ansprechenden Holzzäunen aus, fertigten Einrichtungsteile und Holzspielzeug. Sie bauten eine Tankstelle für die Bobbycarbahn am Zwergengarten, akquirierten Aufträge wie den Umbau von Bauwagen und Spielgerätehäuser für Kindergärten. Für das „Erfahrungsfeld Schön und Gut“ auf einem ehemaligen Kasernengelände in Siegen wurde ein Grillplatz nach Vorgaben des Architekten der Hoppmann-Stiftung angefertigt und montiert.

Rund ein Fünftel der Jugendlichen werde leider vom Regelschulsystem nicht erreicht – „zum Beispiel weil ein Schulverweigerer eben nicht mehr zur Schule geht“, erklärt Herbert Dörmann, Geschäftsführer der Werkstatt im Kreis Unna. Dass diese Jugendlichen allerdings durch Lernen an spannenden Aufträgen wieder Perspektiven und Zugang zu Aus- und Weiterbildung finden, das beweisen die Produktionsschulen der Werkstatt mit ihren 180 Plätzen in der Region. 49 Prozent der Jugendlichen konnten in Arbeit, Ausbildung, Schule oder Weiterbildung vermittelt werden. Von Bänken und neuen Außenbereichen für Kindergärten und Schulen bis hin zu Spielgeräten für Schulhöfe oder Ausstattungen für Flüchtlingsunterkünfte und die Arbeit für die  Schwerter Tafel reicht das Spektrum der Auftragsarbeiten.

Der Aktionstag der Produktionsschule am 6. Juni findet bundesweit statt. Das Programm für die einzelnen Standorte erfahren alle Interessierten auf der Website www.meine-dritte-chance.de.

Das Programm am 6. Juni:

10.00 Uhr  – 15.00 Uhr

Tag der offenen Werkstatt in der Produktionsschule, In der Schlenke 32, Bergkamen-Oberaden

Hintergrund:

Produktionsschulen richten sich an junge Menschen, die keine Ausbildungsstelle oder Arbeit finden. Häufig fehlen Schulabschlüsse, und negative Schulerfahrungen blockieren den Start in Aus- und Weiterbildung. Produktionsschulen sind organsiert wie kleine Unternehmen. Sie arbeiten an realen Aufträgen, z.B. für gemeinnützige Einrichtungen. Jeder Auftrag enthält Anforderungen an Fachwissen, z. B. in Mathematik oder Fachsprache, der Auftrag schafft somit den Lernanlass und Lernen erfolgt im Prozess der Arbeit. Die Jugendlichen akquirieren die Aufträge selbst und sind auch in die Kundenabnahme einbezogen. So entstand beispielsweise ein neuer Bolzplatz für Flüchtlingskinder im Integrationszentrum in Massen. Die Werkstatt verfügt in der Region Dortmund-Kreis Unna und Hamm gegenwärtig über 180 Plätze in diesen Bildungseinrichtungen.




Am 8. Juni: „Dortmunder Nacht der Ausbildung“ – Fortsetzung für ein Erfolgsmodell

Nach dem großen Zuspruch der Vorjahre öffnen am Abend des 8. Juni 2018 fast zwei Dutzend bekannte Unternehmen erneut ihre Türen für Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen. Die „Dortmunder Nacht der Ausbildung“ ermöglicht es, einmal in Unternehmen „hinein zu schnuppern“, die sich sonst normalerweise nicht öffentlich präsentieren. Sie will eine Entscheidungshilfe bei der Berufswahl geben. Eltern sind als Begleitung und „Unterstützung“ natürlich ebenfalls willkommen.

Die beteiligten Unternehmen stellen ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten vor: von A wie Anlagenmechaniker/in über M wie Mediengestalter bis Z wie Zerspanungsmechaniker/in – insgesamt über 90 verschiedene Berufe und duale Studiengänge. Auch kaufmännische, technische und sozial-pflegerische Berufe sind dabei. Es gibt kurzfristig noch Ausbildungsplätze für 2018.

Die jugendlichen Teilnehmer können bei der „Nacht der Ausbildung“ auch mal die Ärmel hochkrempeln und probeweise selbst mitmachen. Die Ausbilder/innen und Auszubildenden sind vor Ort und beraten, informieren, räumen vielleicht auch mit dem einen oder anderen Vorurteil auf. Denn: Ein Traumjob muss nicht immer „was mit Medien“ sein.Die gesamte Veranstaltung steht unter der Patenschaft von Ex-BVB-Profi Lars Ricken, der heute bei seinem Verein als Nachwuchskoordinator arbeitet.

Die „Nacht der Ausbildung findet am 08. Juni von 16:30 bis 22:00 Uhr statt. Jeder kann ohne Anmeldung teilnehmen. Vorab, um 16 Uhr, 16:30 Uhr und 17 Uhr, informiert die Arbeitsagentur Dortmund an der Steinstraße 39, bei der REWE Dortmund SE & Co. KG, Asselner Hellweg 1-3 und bei der SIGNAL IDUNA im Halbstundentakt über die Berufswahl und gibt einen Überblick über die Möglichkeiten, die jeder Teilnehmer an diesem Abend nutzen sollte. Danach starten die kostenlosen Shuttle-Busse zu den Unternehmen. An Bord: freundliche „Scouts“, die gerne weiterhelfen, falls es Fragen zu den Fahrplänen und Haltestellen gibt.

Für alle, die mit dem Auto anreisen: Bei der REWE Dortmund, bei Wilo und an der TU Dortmund stehen kostenlose P+R-Parkplätze zur Verfügung. Von hier fahren die Shuttlebusse zum Hauptbahnhof in Dortmund (Südseite), wo eine Umsteigemöglichkeit in alle Busse besteht.
Einige Unternehmen sind schneller mit der Stadtbahn zu erreichen, hier ist ein gültiges Ticket erforderlich. Schülerinnen und Schüler haben mit ihrem gültigen „Schokoticket“ freie Fahrt. Der genaue Fahrplan mit Zeiten ist auf der Homepage zur „Nacht der Ausbildung“ zu finden. (http://www.dortmunder-nacht-der-ausbildung.de/)

An der „Dortmunder Nacht der Ausbildung“ beteiligen sich:
Bundesagentur für Arbeit, Boehringer Ingelheim microParts, Caterpillar, Continentale Versicherungsbund, DACHSER SE, DSW21/DEW21, EDG Entsorgung Dortmund GmbH, Flughafen Dortmund GmbH, Finanzverwaltung NRW Finanzamt Dortmund-Ost, IHK zu Dortmund, Steag, KHS GmbH, Klinikum Dortmund GmbH, Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), Polizei Dortmund, REWE DORTMUND, innogy westnetz, SIGNAL IDUNA , Stadt Dortmund, Technische Universität Dortmund, Westfalenhallen Dortmund GmbH, WILO SE.




Angebot der Werkstatt im Kreis Unna: So finden Jugendliche die passende Lehrstelle

Kurz vor Schuljahresende noch keine Berufsausbildung in Sicht? Lehrstelle gesucht und noch nicht gefunden? Ausbildungsfähigen Ju-gendliche bietet die Werkstatt im Kreis Unna jetzt umfassende Hilfen an: „So findest Du die passende Ausbildung!“ ist das Motto des Pro-jektes „Regionales Ausbildungsmanagement“ (RAM). Die Lücke zwi-schen dem Lehrstellen-Angebot und der Nachfrage will ein breites Bündnis aus Wirtschaft, Arbeitsmarkt-Experten, Berufsschulen und Politik mit Hilfe der Werkstatt-Profis schließen.

„Die Initiative richtet sich vorwiegend an Jugendliche, die die schulischen Voraussetzungen für eine Ausbildung mitbringen, bisher jedoch keinen Ausbildungsplatz finden konnten“, sagt Hanna Stoewe, Abteilungsleiterin der Werkstatt. Für diese jungen Menschen hat „RAM“ ein umfassendes Angebot: „Wir bieten einen Kompetenzcheck, in dem Stärken und Interessen genau ermittelt werden. Danach begleiten unsere Ausbildungsmanager die Jugendlichen bei dem Weg in eine Lehrstelle. Sie helfen bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz, vermitteln Praktika.“ Und wenn dann die richtige Lehrstelle gefunden ist, unterstützen die Profis sowohl die Auszubildenden wie die Lehrbetriebe bis zu fünf Monate nach dem Ausbildungsstart.

Gleiche Unterstützung gibt es für Betriebe, die vielfach vergebens Auszubildende suchen: Ihr Nachwuchsbedarf wird detailliert aufgenommen, danach werden ihnen passgenaue Bewerber/innen vorgestellt. Die Ausbildungsmanager der Werkstatt stehen beiden Seiten begleitend zur Verfügung, um so vorzeitigen Ausbildungsabbrüchen zu begegnen, die aktuell bei jedem 4. Ausbildungsvertrag zu verzeichnen sind.

Das Bündnis hat sich jetzt ehrgeizige Ziele gesetzt: „Wir wollen in den kommenden zwei Jahren 160 Übergänge in Ausbildung oder in eine Einstiegsqualifizierung schaffen“, sagt Werkstatt-Geschäftsführer Herbert Dörmann. Und für alle Jugendlichen, die nicht direkt auf einen Ausbildungsplatz passen, werden Brücken gebaut. Von einer schulischen Ausbildung, begleitenden Hilfen bis zur außerbetrieblichen Qualifizierung.

Interessierte Jugendliche und Unternehmen können sich direkt melden bei
Heike Reketat | Projektleitung RAM
Werkstatt im Kreis Unna GmbH
Falkstraße 35 | 59423 Unna
Tel: 02303 96 09 960 | Fax: 02303 2805 200
Mobil: 0176 12 80 50 50
E-Mail: h.reketat@werkstatt-im-kreis-unna.de

Weitere Information zu RAM und den Infoflyer finden Interessenten unter
www.werkstatt-im-kreis-unna.de/menschen/jugendliche/regionales-ausbildungsmanagement/

Hintergrund:
Beim Regionalen Ausbildungsmanagement arbeiten als Partner der Werk-statt im Kreis Unna zusammen:
– Agentur für Arbeit Hamm
– Berufskollegs des Kreises Unna und der Stadt Hamm
– Deutscher Gewerkschaftsbund Dortmund-Hellweg
– Handwerkskammer Dortmund
– Industrie- und Handelskammer zu Dortmund
– Jobcenter Kreis Unna
– Kommunales Jobcenter Hamm
– Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe
– Kreis Unna




Das kam gut an: Kostenloser Kaffee vom DRK für Pendler

Mitarbeiter des DRK Kreisverbands Unna verteilten am Bahnhof in Unna gemeinsam mit DRK-Kreisverbandsvorsitzendem Michael Makiolla frischen Kaffee an die Pendler. Foto: DRK

Gratiskaffee zum Weltrotkreuztag – den gab es unter dem Motto „DRK – kein kalter Kaffee“ am gestrigen Dienstag sowohl in Unna (Bahnhof), in Kamen (Bahnhof) sowie in Bergkamen (Busbahnhof). Auch DRK-Kreisverbands-Vorsitzender Michael Makiolla unterstützte die freiwilligen Helfer bei der Kaffee-Ausgabe in den frühen Morgenstunden.

„Unser Ziel war es, mit unseren Mitbürgern ins Gespräch zu kommen“, so Michael Makiolla, 1. Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Unna e.V. „Das ist uns gelungen und die Aktion war ein voller Erfolg.“ Mitarbeiter des Kreisverbands sowie der Ortsvereine Kamen und Bergkamen luden unter diesem Motto am Dienstagmorgen Passanten zum „Kaffee auf die Hand“ ein; frisch aufgebrüht und kostenlos. Freudig überrascht reagierten die Pendler auf das Angebot und nahmen die kostenlosen Heißgetränke dankbar an.

„Wir wollten mit dieser Aktion zeigen, dass wir im Kreis Unna präsent sind und dass das DRK viel mehr als nur Erste Hilfe und Blutspende ist; immer nah am Mitmenschen“, so Makiolla. Mit dieser Botschaft wandten sich am Dienstag bundesweit Rotkreuzler an zahlreichen Standorten an ihre Mitbürger und zauberten so manchem Pendler in den frühen Morgenstunden ein Lächeln ins Gesicht.




Nachtreffen zum Internationalen Frauentag 2018

Nach der erfolgreichen Veranstaltung zum Internationalen Frauentag 2018 in Bergkamen (Thema: „100 Jahre Frauenwahlrecht! Wir feiern…“ am 11. März 2018 im „Treffpunkt“ ist es Tradition, dass die beteiligten und engagierten Frauen einen Rückblick auf die Veranstaltung halten. Deshalb findet am Dienstag, 15. Mai 2018, um 19 Uhr im Stadtmuseum in Bergkamen-Oberaden das Nachtreffen des Frauentagteams und aller aktiv Beteiligten statt, zu dem die Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper herzlich einlädt.

Bei dieser Gelegenheit soll die offizielle Scheckübergabe erfolgen. Der Empfänger wird einen kleinen Einblick in die Verwendung der Spende geben. Inhaltlich soll an diesem Abend der Frauentag 2018 reflektiert werden, um die Weichen für die Planung für den Frauentag 2019 zu stellen. Die Vertreterinnen aus den bedachten Einrichtungen aus 2017 und auch der aktuell Begünstigte berichten zum Sachstand des Projektes.

Traditionell kommt der Erlös des Internationalen Frauentages lokalen Gruppen oder Vereinen zugute, die sich für die Situation von Frauen und Mädchen stark machen. Im Vorfeld hat das Frauentagteam beschlossen, den diesjährigen Erlös in Höhe von 829,90 € dem Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerk für Projekte und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung zu stellen.

Neben dem Rückblick werden Fotos der Veranstaltung gezeigt. Außerdem ist ein gemütlicher Teil mit einem kleinen Imbiss vorgesehen.