Handballfest in der Friedrichsberg-Sporthalle für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst im Kreis Unna

Ein Handballfest für den guten Zweck findet am Samstag, 30. Juni, ab 16 Uhr in der Friedrichsberghalle in Bergkamen statt. Eine weibliche und männliche Auswahl aus dem Kreis Unna treffen dann auf die Oberligisten ASC Dortmund (Frauen/Anwurf: 17 Uhr) und VfL Gladbeck (Männer/19 Uhr).

Unterstützt wird mit dieser Veranstaltung der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst im Kreis Unna – und zwar mit einer vierstelligen Summe. Die Ehrenamtlichen begleiten Familien, deren Kinder eine
lebensverkürzende Erkrankung haben von der Diagnose an, im Leben und über den Tod des Kindes hinaus.

Aus zehn Teams kommen die per Online-Voting bestimmten Frauen, vier Oberliga-Spielerinnen sind dabei, eine kommt aus der Verbandsliga (VfL Brambauer). Vom Aufsteiger in die Verbandsliga, Lüner SV, sind zwei
Spielerinnen dabei. Landesligist HC TuRa Bergkamen 2 schickt zwei Akteurinnen „auf die Platte“. Der Großteil kommt aus der Bezirksliga, u.a. Ira Schöße, Denise Heinrich und Sarah Stengl (beide TV Werne),
Jacqueline Kirchhoff (TVG Kaiserau), Vanessa Simon (TuS Jahn Dellwig) – nämlich sieben. Trainer sind Ingo Wagner (HC TuRa) und Fabian Schwenk (TV Werne)

Aus elf Mannschaften kommen die männlichen „Allstars“, die von Thomas Rycharski (HC TuRa) und Alexandros Katsigiannis (SuS Oberaden) gecoacht werden, – von der Kreisliga bis zur Verbandsliga. Gleich vier
Spieler des Neu-Oberligisten SuS Oberaden „Cobras“ sind dabei. Aus der Bezirksliga kommen insgesamt neun Spieler, unter anderem Florian Lehnen (Westfalia Kamen), Tobias Ostermann (SGH Unna Massen), Tobias
Jäger (TV Werne), André Brandt (RSV Altenbögge), Kevin Wallkuschefski (TuS Jahn Dellwig) oder Philipp Gärtner (Lüner SV).

Zum Abschluss der Veranstaltung gibt es mit der Eintrittskarte noch die Chance auf zwei Tickets für die Handball-WM 2019 in Köln. Für Essen und Trinken sorgt der HC TuRa Bergkamen mit seinem Helferteam.

SPIELERINNEN UND SPIELER IM ÜBERBLICK

DAMEN

Tor: Ira Schöße (TV Werne), Andrea Waschke (HC TuRa Bergkamen 1), Anne
Messner (Königsborner SV 1)

Linksaußen: Hanna Püschel (Lüner SV), Sarah Stengl (TV Werne),

Rückraum Links: Nina Rautenberg (HC TuRa Bergkamen 2), Denise Heinrich
(TV Werne)

Rückraum Mitte: Jacqueline Kirchhoff (TVG Kaiserau), Louisa
Bittscheidt (VfL Brambauer 2)

Kreisläuferinnen: Vanessa Simon (TV Jahn Dellwig), Anna Lieneke (Lüner SV)

Rückraum Rechts: Madalena Pronobis (HC TuRa Bergkamen 2), Sandra
Masterlerz (Königsborner SV)

Rechtsaußen: Aileen Axtmann (HC TuRa Bergkamen 1), Eileen Jäger
(Königsborner SV 2)

Fan-Wildcard (Facebook): Sonja Plotek (VfL Brambauer 1)

MÄNNER

Tor: Marvin Makus (SuS Oberaden), Kevin Wallkuschefski (TuS Jahn Dellwig)

Linksaußen: Tobias Jäger (TV Werne), Tobias Ostermann (SGH Unna/Massen)

Rückraum Links: Pascal Stennei (SuS Oberaden), Florian Lehnen (TuS
Westfalia Kamen)

Rückraum Mitte: Dominik Hoeft (HC Heeren), Paul Schuchtmann (SuS Oberaden 2)

Kreisläufer: Mario Stratmann (SuS Oberaden 2), Philipp Gärtner (Lüner SV)

Rückraum Rechts: Fabian Lauber (SuS Oberaden), Hendrik Schuchtmann
(SuS Oberaden 2)

Rechtsaußen: André Brandt (RSV Altenbögge), Lauris Hajduk (SuS Oberaden 1)

Fan-Wildcard Kreisliga (Facebook): Dennis Schott (SuS Oberaden 3),
Marco Goslawski (HC TuRa Bergkamen 2)




Offener Frühstückstreff muss längere Pause einlegen: Ehranamtliche Helferinnen und Helfer dringend gesucht

Krankheitsbedingt muss der Offene Frühstückstreff für Seniorinnen und Senioren im Heinrich-Martin-Heim, Am Wiehagen 32, eine längere Sommerpause als üblich einlegen. Ab sofort findet donnerstags kein offenes Frühstück statt. Am 04. Oktober geht es  wie gewohnt von 8.30 bis 10.30 Uhr weiter.

Gern würde sich das Organisationsteam des Offenen Frühstückstreffs bis dahin vergrößern, damit nicht jede Ehrenamtliche jeden Donnerstag im Einsatz ist. Wer hat Zeit und Lust bei den Vorbereitungen für das Frühstück gelegentlich mitzuhelfen und anschließend in gemütlicher Runde ebenfalls miteinander zu frühstücken?

Hier bietet sich die Gelegenheit sich ehrenamtlich zu engagieren und viele neue Leute des Teams und der treuen Stammgäste kennenzulernen. Auch kreative Köpfe sind herzlich willkommen, um die gemeinsamen Feste inhaltlich zu gestalten. Melden sie sich im Seniorenbüro unter 02307/965-410.




IHK berät Jugendliche bei der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz

Bis zum Beginn des Ausbildungsjahres bleibt nicht mehr viel Zeit – wer noch in diesem Jahr eine Ausbildung beginnen möchte, sollte sich jetzt bewerben! Jugendliche und junge Erwachsene können sich dabei am 26. Juni von den Starthelfern der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund beraten lassen.

Wie klappt es vielleicht doch noch mit dem Wunschberuf, für den es bisher nur Absagen gegeben hat? Oder gibt es berufliche Alternativen, die möglicherweise viel besser zum eigenen Profil passen? Die Starthelfer unterstützen dabei, unter den mehr als 300 Ausbildungsberufen den individuell passenden zu finden, helfen bei der Optimierung der Bewerbungsunterlagen und vermitteln den Kontakt zum passenden Ausbildungsbetrieb. Neben der persönlichen Beratung können Ausbildungsplatzsuchende auch jederzeit das kostenfreie Online-Angebot der IHK auf www.ihk-lehrstellenboerse.de nutzen, um Ausbildungsplätze in der gewünschten Region zu finden. Grundsätzlich gilt: Bewerber/innen sollten jetzt aktiv werden, denn aktuell bieten sich noch zahlreiche attraktive Möglichkeiten auf dem Ausbildungsmarkt. Betriebe suchen noch intensiv nach motivierten Auszubildenden in fast allen Berufen.

Für ein persönliches Beratungsgespräch steht am 26. Juni die erfahrene IHK-Starthelferin Ursula Siedenburg unter Telefon 0231/5417-102 oder per E-Mail u.siedenburg@dortmund.ihk.de zur Verfügung.

Dieser kostenlose Beratungs- und Vermittlungsservice wird durch das Projekt »Starthelfende Ausbildungsmanagement« möglich, welches mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird.




Bergkamener Bayer-Azubis sammeln Pfandflaschen für Kinderheim

Die Auszubildende Melisa Nacar (r.) und Ausbilder Bernd Friedrich übergaben die Spende an Hilla Piepenburg sowie Leon und Mireille (v. l.) vom Kinderheim Erziehungshilfen Werne. Foto: Bayer AG

„Eine solch originelle Spende haben wir noch nie erhalten.“ Kristina Sollich, Leiterin des Kinderheims Erziehungshilfen Werne gGmbH, strahlte über das ganze Gesicht. Auszubildende des Bayer-Standorts Bergkamen hatten ihr und zweien ihrer Schützlinge gerade 200 Euro übergeben. Die Bayer-Azubis hatten dafür zwei Jahre lang Pfandflaschen gesammelt.

Kristina Sollich gefällt das: „Wir sind für unsere Arbeit auch auf Spenden angewiesen und können das Geld beispielsweise sehr gut für die Finanzierung von Urlaubsfahrten verwenden.“ Diese Ausflüge haben für die Kinder einen hohen Stellenwert: Da sie in ihrem bisherigen Leben oft mit Verzicht und Entbehrungen konfrontiert waren, genießen sie die gemeinsame Ablenkung vom Alltag ganz besonders.

Ausbilder Bernd Friedrich erinnert sich an die Vorgeschichte der ungewöhnlichen Spendenaktion. „Früher verfügte die Ausbildung über keine Rücknahmemöglichkeit für Pfandflaschen. Viele Auszubildende ärgerte das.“ Aus der Unzufriedenheit entstand die Idee, Abhilfe zu schaffen: Ein Pfandbehälter musste her. Und so kam es dann auch.

Wer leere Flaschen nicht zum Automaten im Supermarkt bringen möchte oder keine Gelegenheit dazu hat, kann sie seitdem in einen selbst gebauten Behälter im Ausbildungsgebäude werfen und das Pfand spenden. Schon nach einem Jahr waren auf diese Weise 100 Euro zusammengekommen. Heute, ein weiteres Jahr später, konnte die Summe verdoppelt werden. Und die Aktion wird fortgeführt.

„Die Auszubildenden haben selbst entschieden, wem das Geld zugutekommen soll“, berichtet Bernd Friedrich. Die Wahl fiel auf das Kinderheim Erziehungshilfen Werne. Dabei täuscht der Name: Neben Kindern betreut die Einrichtung auch Jugendliche und deren Familien in schwierigen Lebenslagen. Das überzeugte die Bayer-Azubis, die mit ihrer ungewöhnlichen Spendenaktion gezielt junge Menschen aus der Region erreichen wollten.




Netzwerk gegen Zwangsheirat: Fachtag zum 10-jährigen Bestehen

Vorbereitungstreffen mit den Gleichstellungsbeauftragten Birgit Mescher (Fröndenberg), Martina Bierkämper (Bergkamen), Franziska Heimbach (Unna), Heidi Bierkämper-Braun (Kreis Unna), Sevilay Inci-Kartal (Mädchenhaus Bielefeld), Sevgi Kahraman-Brust (KI Kreis Unna), Petra Freitag (INVIA Unna), Birgit Wippermann (Gleichstellungsbeauftragte Schwerte) und Meltem Yildiz vom Multikulturellen Forum (v.l.). Foto: Kreis Unna

Das Netzwerk „Wegen der Ehre“ setzt sich im Kreis aktiv für Selbstbestimmung und gegen Zwangsheirat und Gewalt in der Familie ein. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens wird es zum Jahresende einen kreisweiten Fachtag geben.

Die Vorbereitungen laufen gerade an und waren Thema bei einem Treffen mit Mitarbeiterinnen der Fachberatungsstelle gegen Zwangsheirat Bielefeld und dem dortigen Mädchenhaus. Der Fachtag findet am Mittwoch, 28. November von 10 bis 16 Uhr in der Aula des Hellweg Berufskollegs, Platanenallee 16 in Unna statt. Fachreferaten von Fachfrauen aus dem Mädchenhaus Bielefeld über Zwangsheirat und Gewalt in der Familie werden sich Workshops und ein praxisorientierter Austausch anschließen.

Besonders willkommen sind am 28. November Vertreterinnen und Vertreter der Jugendhilfe und Jugendämter, aus der Schulsozialarbeit, von der Polizei, dem Jobcenter, aus den Migrantengruppen, den Gleichstellungsstellen sowie die Ansprechpartner für Gleichstellungsfragen in den Schulen.

Zum Netzwerk „Wegen der Ehre“ gehören alle Gleichstellungsbüros im Kreis. Gemeinsames Ziel ist die Aufklärung, Prävention und Unterstützung von Berufsgruppen und Engagierten wie Jugendämtern, Polizei und Pädagoginnen und Pädagogen über Zwangsheirat – von der übrigens keineswegs nur Mädchen betroffen sind.

„Gewalt gegen junge Menschen darf nicht verschwiegen werden“, betont Sevgi Kahraman-Brust vom kommunalen Integrationszentrum (KI) Kreis Unna und Ansprechpartnerin für das Netzwerk und alle, die dazu Fragen haben. PK | PKU




Oberadener Realschüler wandern elf Kilometer für „Neues Leben“ in Ghana

sdr

Am vergangenen Mittwoch war es wieder mal so weit. Unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe sechs der Realschule Oberaden machten sich buchstäblich „auf dem Weg“, Spenden für die New Life Primary School in Princess Town zu sammeln.

Kurz nach dem Unterrichtsbeginn gingen die Schülerinnen und Schüler zur evangelischen Martin-Luther-Kirche, um in einem Wortgottesdienst von Pfarrerin Ihne zu erfahren, warum die Realschule Oberaden die ghanaische Schule unterstützt. Mit eindrucksvollen Bildern wurde den Sechstklässlern schnell deutlich, dass der Spendenmarsch, der Jahr für Jahr unternommen wird, eine wichtige Hilfe für die Kinder in Princess Town darstellt. In einer aufgezeichneten Videobotschaft erzählte der Schuldirektor der New Life Primary School, dass die Spenden besonders für Schreibmaterialen gebraucht werden und er bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern der RSO für ihr Engagement.

Nach dem Gottesdienst machten sich die Schülerinnen und Schüler, zusammen mit den begleitenden Lehrpersonen und Pfarrerin Ihne zur Adener Halde auf. Bei bedecktem Himmel und angenehmen 20° Celsius gab es bestes Wanderwetter. Über Feld- und Waldwegen wurde die Halde schließlich erreicht und erklommen. Der Ausblick von der Adener Höhe reichte bis zum Dortmunder Florianturm und belohnte die jungen Wanderer für die kleinen Strapazen. Nach einer ausgiebigen Pause ging es wieder zurück zur RSO, wo die Schülerinnen und Schüler zur Mittagszeit zurückkehrten.

Insgesamt wurden in diesem Jahr 11 km zurückgelegt. Als die Schülerinnen und Schüler über die Länge der Wanderstrecke informiert wurden, war die Freude unter ihnen groß, denn schließlich sollen ihre Sponsoren pro gelaufenen Kilometer einen selbstbestimmten Betrag spenden. Nun haben die Sechstklässler etwa eine Woche Zeit die Sponsorengelder einzusammeln, damit diese zügig an die Oberadener Initiative, welche die New Life Primary School unterstützt, überreicht werden können.




Wieder Pflege- und Wohnberatung im Bergkamener Rathaus

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 21. Juni von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 965 218 möglich.

Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls parat haben die Berater Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote oder zur Finanzierung von Hilfsangeboten Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Kreis Unna erstellt Mietspiegel: Für Transparenz auf dem Wohnungsmarkt

Landrat Michael Makiolla (2.v.l.) stellt gemeinsam mit Elke Kappen, Beigeordnete Stadt Kamen (l.), Jochen Marienfeld (Fachbereichsleiter Vermessung und Kataster, 2.v.r.) und Martin Oschinski (Gutachterausschuss für Grundstückswerte, r.) vor, wie ein Mietspiegel erstellt wird. Foto: Max Rolke – Kreis Unna

Wohnen wird immer teurer. Um einen Vergleich zu haben, wie viel die Nachbarn für ihre Wohnung zahlen, lohnt sich ein Blick in den Mietspiegel. Auch für die Planungen von neuen Wohnungen ist er ein wichtiges Werkzeug. Für sieben Städte und Gemeinden übernimmt jetzt der Kreis Unna die Erstellung eines Mietspiegels.

„Transparenz auf dem Wohnungsmarkt – darum geht es hauptsächlich“, sagt Landrat Michael Makiolla. „Gerade in Zeiten, in denen Wohnraum immer teurer wird, muss es für den Verbraucher möglich sein, Mietpreise zu vergleichen.“

Und an der Stelle kommen die Mietspiegel ins Spiel. Sie bieten genau diese Übersicht. Ab 2019 auch wieder für die Städte Kamen, Bönen, Bergkamen, Selm, Holzwickede, Fröndenberg/Ruhr und Werne. Nützlich ist das auch für die Kreisverwaltung, deren Ziel es ist, preiswerten Wohnraum zu sichern und wo notwendig neu zu schaffen.

Know-how aus dem Kreishaus
Das Know-how kommt aus dem Fachbereich Vermessung und Kataster – genauer gesagt vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte. „Wir erstellen als Dienstleister sieben Mietspiegel, also je einen im Auftrag der Städte und Gemeinden“, sagt Jochen Marienfeld, Fachbereichsleiter Vermessung und Kataster. „Veröffentlicht werden die Mietspiegel von den Kommunen selbst.“

Zuletzt haben die Städte und Gemeinden im Jahr 2013 einen solchen Überblick erstellt. „Mietspiegel sind maximal zwei Jahre aktuell“, sagt Martin Oschinski vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte. „Für 2019 erstellen wir Mietspiegel, die wir dann alle zwei Jahre aktualisieren.“

Daten und Berechnung
Die Mietspiegel sollen so regelmäßig und auch langfristig einen Überblick über die Preisentwicklung geben. Ein weiterer Vorteil ist die interkommunale Vergleichbarkeit der Mieten, da die Mietspiegel auf den gleichen Grundannahmen beruhen.

Um die Zahlenwerke mit Daten zu füttern, greift der Fachbereich dafür auf Datenbanken von Vereinen und Wohnungsunternehmen zurück (z.B. Haus und Grund und UKBS). Diese werden durch Befragungen von Mietern und Vermietern ergänzt. Es fließen noch Faktoren wie Größe, Art und Lage sowie Ausstattung der Wohnung mit ein, dann können die Mietspiegel erstellt werden. Im zweiten Halbjahr 2019 sollen sie fertig sein. PK | PKU




IHK-Tag der Ausbildungschance am 11. Juni: Noch über 700 freie Stellen für 2018 zu besetzen!

Einen besonderen Service bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund am 11. Juni im Rahmen des bundesweiten „Tag der Ausbildungschance“ an. Unter der Hotline 0231 5417-102 und stehen von 8:00 bis 17:00 Uhr die Ausbildungsexperten Unternehmen, Jugendlichen, Eltern und Lehrern in allen Ausbildungsfragen telefonisch Rede und Antwort.

usätzlich informieren die Ausbildungsexperten in der IHK persönlich über freie Ausbildungsstellen, geben Tipps zu Bewerbungsstrategien und Vorstellungsgesprächen und werfen auf Wunsch einen prüfenden Blick auf Bewerbungsunterlagen. Jugendliche erfahren beispielsweise, wie sie eine passende Lehrstelle finden, wo sie Unterstützung bei der Bewerbung bekommen oder ob es Alternativen zum Wunschberuf gibt. Un­ternehmen können sich darüber informieren, ob sie überhaupt und wenn ja, welche Berufe ausbilden dürfen und welche Unterstützungsleistungen bei der Besetzung der Stellen in Anspruch genommen werden können.

Eine Terminvereinbarung ist an diesem Tag nicht notwendig. Mehr Infos rund um das Thema Ausbildung auch im Internet unter www.dortmund.ihk24.de.
Hotline IHK:        0231 5417-102
IHK zu Dortmund, Märkische Str. 120, 44141 Dortmund




„Glück Auf – Bergkamen“ Interreligiöser Arbeitskreis lädt – ein Filmabend und eine Stadtrundfahrt

Der Bergkamener Interreligiöse Arbeitskreis hat in diesem Jahr zwei kostenfreie Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger geplant. Da der Bergbau einer der Hauptgründe für die Religionsvielfalt in Bergkamen ist und in diesem Jahr die endgültige Zechenschließung ansteht, werden unter dem Motto „Glück Auf – Bergkamen“ ein Filmabend und eine Stadtrundfahrt angeboten.

Am Donnerstag 21.06.2018, wird ab 20:00 Uhr im Treffpunkt, Lessingstraße 2, die Komödie „Almanya – Willkommen in Deutschland“ gezeigt. Einlass ist ab 19:30 Uhr. Die Veranstaltung wird durch den Bürgermeister der Stadt Bergkamen, Herrn Schäfer, eröffnet. Der Film thematisiert die Frage der Identität türkischer Gastarbeiter in Deutschland, die in den 60-iger Jahren für die Arbeit im Bergbau angeworben wurden.

Am Samstag, 23.06.2018, werden ab 13:00 Uhr geschichtsträchtige Orte besucht, die als Schnittstelle zwischen Bergbau und Religion in Bergkamen existieren. Folgende Stationen werden besichtigt:
in Bk- Oberaden
• Bergbaustollen im Stadtmuseum
• Martin-Luther-Kirche
• St. Barbara Kirche
in Bk- Mitte
• Milli Görus Moschee
• ehemalige Monopolgelände
• Kurt-Schumacher-Platz
in Bk- Rünthe
• Arbeitersiedlung

Die Stationen können sowohl mit dem eigenen Fahrrad- als auch mit dem Bus angefahren werden. Treffpunkt für die Radtour ist das Stadtmuseum in Bergkamen- Oberaden, Jahnstraße 31. Die Bustour startet auf dem Parkplatz am Treffpunkt, Lessingstraße 2.
Ab 17:00 Uhr ist ein gemeinsamer Abschluss mit „Bergmannskost“ für alle Teilnehmer im Treffpunkt vorgesehen.

Für die kostenlosen Rundfahrten ist eine Anmeldung bis zum 13.06.2018 zwingend erforderlich. Folgende Anmeldemöglichkeiten bestehen:

Gemeindebüro der ev. Martin-Luther- Kirchengemeine 02306 83120
Gemeindebüro der ev. Friedenskirchengemeinde 02307 984263
Gemeindebüro des kath. Pastoralverbundes 02307 87011
DITIB Gemeinde Bk- Oberaden 0163 2934839
Milli Görüs Gemeinde (IGMG) 0174 5898914
Integrationsbüro der Stadt Bergkamen 02307 965272
oder per Mail an: integration@bergkamen.de




Pflege- und Wohnberatung im Haus der Mitte in Rünthe

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 14. Juni von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Haus der Mitte in Rünthe, Kanalstraße 7 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 89 / 781 957 möglich.

Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung, zum Pflegetagebuch oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls parat haben die Berater Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote oder zur Finanzierung von Hilfsangeboten Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU