Lkw- und Busfahrer gesucht: Jobcenter und Arbeitsagentur fördern Qualifizierung

Roland Klemt, Teamleiter Markt und Integration im Jobcenter Kreis Unna
Foto: Archiv Jobcenter

Im Kreis Unna werden aktuell rund 40 Lkw- und Busfahrer gesucht. Geeignete Bewerber gibt es in der Region jedoch kaum. Die Agentur für Arbeit Hamm und das Jobcenter Kreis Unna sehen sich veranlasst, verstärkt entsprechende Fortbildungen zu finanzieren. Interessierte Arbeitslose aus dem Kreis Unna können sich noch um die sechsmonatige Qualifizierungsmaßnahme bewerben.

„Damit wir den Fachkräftebedarf schnellstmöglich decken können, haben wir gemeinsam zu Logistikwochen aufgerufen“, erklärt Roland Klemt, verantwortlicher Teamleiter im Jobcenter Kreis Unna und meint damit beide Behörden – das Jobcenter und die Arbeitsagentur. Bis Anfang September sollen verstärkt Kundinnen und Kunden über die Berufsbilder des Kraftfahrers und des Busfahrers informiert werden und Möglichkeiten aufgezeigt werden, in einem der Berufe Fuß zu fassen. „Wir arbeiten dabei eng mit Arbeitgebern der Region zusammen und wollen die kommenden Wochen insbesondere nutzen, um interessierte Kunden über das Berufsbild zu informieren“, ergänzt Sengül Bayram, zuständige Arbeitsvermittlerin bei der Agentur für Arbeit Unna. Informationsveranstaltungen finden hierzu noch in Unna und in Schwerte statt.

Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein
Roland Klemt weist darauf hin, dass gewisse Grundvoraussetzungen allerdings gegeben sein müssen: „Bewerber müssen über einen Führerschein der Klasse B verfügen, mindestens 23 Jahre alt sein und über ein tadelloses polizeiliches Führungszeugnis verfügen.“ Bevor es dann losgehen kann mit der sechsmonatigen Qualifizierung zum Kraft- oder Busfahrer, empfiehlt Klemt die dreiwöchige Teilnahme an einer sogenannten Maßnahme zur Eignungsfeststellung. „Diese Zeit dient dazu, noch einmal genau abzuklopfen, ob der Beruf auf Dauer etwas für den Bewerber ist.“ Außerdem werde die Woche genutzt, um das notwendige Gesundheitszeugnis und das polizeiliche Führungszeugnis zu beantragen.

Kontakt Interessierte Kundinnen und Kunden des Jobcenters Kreis Unna oder der Agentur für Arbeit Hamm können sich direkt bei Herrn Klemt unter 02303 2538-3100 mel-den oder über die Servicehotline der Agentur für Arbeit unter 0 800 4 5555 00 einen zeitnahen Termin mit ihrem zuständigen Arbeitsvermittler vereinbaren




Aktionswoche des Bergkamener Demenz-Netzwerks: Hilfen für Betroffene und Angehörige

Das Bergkamener Netzwerk Demenz erläuterte am Mittwoch das Programm und die Ziele der Aktionswoche vom 17. bis 21. September.

Erneut lädt das Bergkamener Netzwerk Demenz vom 17. bis 21. September zu einer Aktionswoche. Hauptziel ist es, die zahlreichen Hilfen und Unterstützungsangebote für Betroffene, aber auch für die Angehörigen noch breiter bekannt zu machen. Gleichzeitig soll die breite Öffentlichkeit für das Thema Demenz und den Umgang mit demenzerkrankten Menschen sensibilisiert werden.

In diesem Netzwerk Demenz sind 28 Bergkamener Institutionen zusammengeschlossen. Viele werden sich mit Veranstaltungen unterschiedlichster Art zum Thema Demenz an dieser Aktionswoche beteiligen. Neben der Vorstellung konkreter Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort finden dabei Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Demenzthemen statt. Darüber hinaus gibt es vielfältige Aktionen und kulturelle Veranstaltungen, die aufzeigen sollen, dass eine soziale Teilhabe von Menschen mit Demenz möglich ist.

Eingeladen sind zu allen Veranstaltungen Bürger und Bürgerinnen, Interessierte und Fachleute. Die Veranstaltungen können ohne vorherige Anmeldung besucht werden. Ausgenommen ist hiervon allerdings das Demenzkonzert. Nähere Informationen zu den Veranstaltungen sind im Seniorenbüro der Stadt Bergkamen vorhanden oder dem Flyer zu entnehmen.

Dass diese Aktionswoche am 21. September mit einem großen Konzert im studio theater endet ist kein Zufall: Es ist der Weltalzheimertag. Er steht 2018 unter dem Motto „Demenz – dabei und mittendrin“.

Bergkamener Demenzwoche 2018

Montag, 17. September
Eröffnung & Tag der offenen Tür 10:00-16:00 Uhr, Comunita Seniorenhaus Sophia, Lüttke Holz 26
Medikation bei Alzheimer: Neue Erkenntnisse der Pharmazie 17:30-18:30 Uhr, Vortrag: Apotheker Christian Weischede, Lesecafé der Stadtbibliothek Bergkamen, Am Stadtmarkt 1

Dienstag, 18. September
Ökumenischer Gottesdienst für Menschen mit Demenz & ihre Angehörige 15:00 Uhr, St. Elisabeth Kirche, Parkstr. 2, im Anschluss gemeinsames Kaffeetrinken

Mittwoch, 19. September
Bewegungsangebot: Wer rastet der rostet! 10:30-12:00 Uhr, Haus am Nordberg, Albert-Einstein-Str. 2 Hilfen und Unterstützung bei Demenz 16:00-17:30 Uhr, Vortrag: Andrea Schulte, Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna, Haus am Nordberg, Albert-Einstein-Straße 2

Donnerstag, 20. September
Informationsstand „Demenz“ auf dem Wochenmarkt 9:00-13:00 Uhr, Wochenmarkt/Stadtbibliothek, Am Stadtmarkt 1 Tanzen mit Alzheimer: Lebenslust vergisst man nicht! 14:30 Uhr, Seniorenglück Haus Rünthe, Rünther Straße  63 – 65

Freitag, 21. September

Spielen beim Demenzkonzert: Die Clarinet Factory (v.l.n.r) Johannes Bitter, Jasmin Garlik und Sabrina Garlik (Klarinette), Werner Ottjes (Bassklarinette).

Alterssimulation & Demenzparcours 9:00-11:00 Uhr, AWO Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum, Marie-Juchacz- Str.1

Salonmusikkonzert für Menschen mit Demenz & ihre Angehörige 16:00-17:00 Uhr, studio theater bergkamen, Albert-Schweitzer-Str.1, Einlass 15:15 Uhr, Moderation Anne Horstmann, Musikakademie Bergkamen. Aufgrund begrenzter Plätze müssen sich Rollstuhlfahrer zwingend anmelden! Infos und Kartenreservierungen im Seniorenbüro der Stadt Bergkamen.

Informationen zum „Demenzkonzert“
Nach dem erfolgreichen Konzert im letzten Jahr wird das Angebot zur kulturellen Teilhabe für Menschen mit Demenz, für Angehörige und Musikbegeisterte fortgesetzt. Das Konzert „Wir tanzen um die Welt. Von der Polka über den Tango bis zum Walzer — Ein musikalischer Streifzug durch die Tanzmusik aus aller Welt“ richtet sich dabei nicht nur ausschließlich an Betroffene, sondern an alle Musikfreunde. Gemeinsam können die Darbietungen des Klarinettenquartetts von Demenzerkrankten, Angehörigen und Musikbegeisterten genossen werden.

Für ein entspanntes Ankommen sorgen die Mitglieder des Netzwerkes sowie Schüler/innen der Altenhilfeschule Diakonie Ruhr-Hellweg. Ab 15.15 Uhr wird in der Mensa der Gesamtschule eine auf die Teilnehmer/innen zugeschnittene Konzerteinführung gegeben. Die Kommunikation und Interaktion über emotional-sinnliche Kanäle wird dabei im Vordergrund stehen. Das Konzert selbst beginnt um 16.00 Uhr und wird 60 Minuten dauern. Anne Horstmann, Projektleiterin der Musikakademie Bergkamen, führt durch das Programm und moderiert die Veranstaltung.

Das Konzert ist für alle Teilnehmenden kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Rollstuhl- und Rollatorplätze nur begrenzt im studio theater zur Verfügung stehen. Organisatorische Anfragen können an das Seniorenbüro der Stadt Bergkamen gerichtet werden. Die Karten für das Konzert können ebenfalls im Seniorenbüro telefonisch unter 02307/965410 reserviert werden.

Das Konzert ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Seniorenbüro, der Musikakademie und dem Bergkamener Netzwerk Demenz, gefördert aus Mitteln des Demenz-Servicezentrum Dortmund.




Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung im Rathaus

Anne Kappelhoff

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 16. August von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 965 218 möglich.

Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls parat haben die Berater Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote oder zur Finanzierung von Hilfsangeboten Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




2500 Pfadfinder aus 38 Ländern beim Eurocamp in Newbury / England mit Teilnehmern aus Bergkamen

 

Die Pfadfinder vom Horst Ritter der Tafelrunde e.V nehmen am Eurocamp des Weltverbands unabhängiger Pfadfinder (WFIS) in Newbury, England teil. Bei dem Großlager, dass alle vier Jahre in Kooperation von nationalen Pfadfindergruppen mit der WFIS in wechselnden Ländern ausgerichtet wird, treffen sich Kinder und Jugendliche ab acht Jahren zu gemeinsamen Aktionen.

Zunächst trafen sich die „Scouts“ der Stämme aus Kamen, Bergkamen und Unna mit weiteren Stämmen aus Hessen und Rheinland Pfalz. Gemeinsam traten sie die Anreise per Reisebus an.
Nachdem die Überquerung des Ärmelkanals mittels Fähre überstanden war, bauten die Pfadfinder ihre typischen schwarzen und weißen Zelte auf. Darunter auch das große Gemeinschaftszelt, die Jurte, die allen Teilnehmern auf 50qm Platz bietet.

Anschließend standen Lagerbauten auf dem Programm. Hierfür hatte der Veranstalter Baumstämme zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmer errichteten daraus ein Lagertor mit Aussichtsturm.

Nachdem die anfängliche Zurückhaltung überwunden war, knüpften die Kinder und Jugendlichen schnell Kontakt zu Pfadfindern aus aller Welt. Die älteren Teilnehmer hatten Gelegenheit ihr Schulenglisch anzuwenden – den jüngeren Kindern gelang die Kontaktaufnahme über einfache Spiele.

In den nächsten Tagen wartet auf die Pfadfinder ein abwechslungsreiches Programm mit Ausflügen, Wanderungen, Spielen und handwerklichen Workshops.
Besonders freuen sich die Teilnehmer auf die Überfahrt zur Insel “Bronsea Island“, auf der der Gründer der Pfadfinder, Lord Robert Baden Powell 1907 das erste Pfadfinderlager veranstaltete.
Dort gibt es heute eine große Parkanlage sowie ein Pfadfindermuseum.

Neben gemeinsamen Ausflügen war vor allem der Kontakt zu Pfadfindern aus unterschiedlichsten Nationen und Regionen ein Highligt für die Kinder und Jugendlichen. Die bunt gemischten „Unterlager“ boten hierzu allerlei Gelegenheiten.

Die Teilnahme an dieser Auslandsfahrt wurde zu etwa der Hälfte aus Mitteln des Kinder- und Jugendförderplans NRW als internationale Jugendbegegnung gefördert. Hierdurch konnte der Träger allen interessierten Kinder und Jugendlichen die Teilnahme ermöglichen.




Diakonie: „GlücksSpirale“ fördert energetische Sanierungsmaßnahmen im „Haus am Meer“ auf Spiekeroog

Petra und Manfred Berg, Leitung „Haus am Meer“, freuen sich über die Förderung durch die „GlücksSpirale“. Foto: drh

Mit vielfältigen Erneuerungs- und Sanierungsmaßnahmen investiert die Diakonie Ruhr-Hellweg in die Zukunft ihrer Freizeitstätte „Haus am Meer“ auf Spiekeroog. Ziel ist es, die verschiedenen Gebäude energetisch auf den neusten Stand zu bringen und dadurch den Stromverbrauch nachhaltig zu senken. Die „GlücksSpirale“ unterstützt die Arbeiten mit rund 23.000 Euro. „Über die finanzielle Zuwendung freuen wir uns sehr“, erklärt Axel Nickol, Zentraler Ansprechpartner Reisen bei der Diakonie. „Das Geld trägt dazu bei, dass wir unsere vielfältigen Erholungsangebote noch attraktiver machen und beständig weiterentwickeln können.“

Mit der Diakonie Ruhr-Hellweg können Familien, Schulklassen, Vereine, Konfirmandengruppen und Einzelreisende einen unbeschwerten Urlaub auf der Nordseeinsel erleben. Auch Familien in sozialen oder wirtschaftlichen Schwierigkeiten sowie Menschen mit Behinderung bekommen hier die Möglichkeit, sich eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Darüber hinaus bietet das von Petra und Manfred Berg geführte Haus gute Bedingungen für Seminar- und Tagungsgäste. Auf der ostfriesischen Insel Spiekeroog gibt es vielfältige Attraktionen für Groß und Klein zu entdecken. Der rund 15 Kilometer lange Sandstrand lädt zum Sonnen, Sandburgen bauen oder Spazieren gehen ein. Die Reisenden können das urige Zentrum erkunden, ein Muschelmuseum besuchen, einen Film im Inselkino ansehen oder ins Meerschwimmbecken gehen. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist auch die historische, 1696 erbaute evangelisch-lutherische Inselkirche.

Die baulichen Investitionen im Haus erstrecken sich zum Beispiel auf die Heizungs- und Warmwasseraufbereitungsanlage in den Hauptgebäuden und des Jugendbereichs. Handwerker haben bereits einen neuen Gas-Brennwertkessel eingebaut. Rohrleitungen wurden ausgetauscht. Mit den Erneuerungs-Maßnahmen soll die Energiebilanz der Ferienstätte weiter verbessert werden. „Auf einer Insel wie Spiekeroog mit Naturschutzgebiet und mitten im UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer gelegen sind auch die Ansprüche, energieeffizient und umweltbewusst Energie verbrauchen zu können, mehr und mehr gestiegen“, erklärt Petra Berg. Gleichzeitig sollen die energetischen Optimierungen nachhaltig Kosten sparen. „Es ist uns wichtig, dass wir auf der Höhe der Zeit bleiben, damit sich unsere Gäste rundum wohlfühlen können“, fasst Manfred Berg zusammen.




Einzelzimmer in Pflegeheimen: Quote wird fast überall erfüllt

Die Bestimmung steht seit 2003 im Landespflegegesetz. Ende Juli lief die Übergangsfrist ab. Damit müssen stationäre Pflegeeinrichtungen landesweit 80 Prozent ihrer Dauerpflegeplätze als Einzelzimmer vorhalten. Klappt das nicht, wird ein Belegungsstopp verhängt. Was sich dramatisch anhört, betrifft im Kreis nur 72 und damit 1,72 Prozent aller Plätze.

Ausgesprochen hat der Kreis einen Belegungsstopp für stationäre Pflegeeinrichtungen in Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Schwerte und Unna. Die betroffenen Heime haben damit Zeit, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um wieder „auf Stand“ zu kommen.

In Bergkamen sind insgesamt sechs Plätze betroffen, in Bönen sind es 12 Plätze. In Fröndenberg gilt der Stopp für insgesamt 19 Plätze und in Schwerte für 21. In Unna greift der Stopp für 14 Plätze. Dazu kommen zwei Plätze (Doppelzimmer), die in einer Einrichtung in Unna derzeit in Kurzzeitpflegeplätze umgewandelt werden. Damit fallen in der Kreisstadt unterm Strich aktuell 16 Plätze aus dem Angebot heraus.

Insgesamt stehen kreisweit 4.190 Dauerpflegeplätze (Stichtag 31.07.2018) zur Verfügung.

Mehr Informationen gibt es auf den Seiten 40/41 im Pflegebedarfsplan. Er findet sich im Internet: https://www.kreis-unna.de/fileadmin/user_upload/Kreishaus/kfp/pdf/Soziales/Vorlage_Pflegebedarfsplan_2017.pdf. PK | PKU




AWO-Familienzentrum Villa Kunterbunt erfolgreich als Familienzentrum rezertifiziert

Das Familienzentrum Villa Kunterbunt“ der AWO konnte im Juni nicht nur sein 25-jähriges Bestehen feiern, sondern sich auch über die erfolgreiche zweite Rezertifizierung als Familienzentrum freuen. Seit 2010 bietet das Team nicht nur den Eltern in der Einrichtung, sondern auch dem Umfeld Angebote zu allen Belangen einer Familie an.

Das Leistungsspektrum der Familienzentren umfasst hochwertige Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder, Treffpunktmöglichkeiten für Eltern mit Kindern, Familienbildungs- und Beratungsangebote für Eltern sowie Informationen über Hilfs- und Unterstützungsangebote für Familien im Sozialraum. Familienzentren wenden sich vor allem an werdende Eltern und Familien mit jüngeren Kindern. Erziehungskompetenzen von Eltern, insbesondere auch von Familien mit Migrationshintergrund, sollen gestärkt werden, damit diese ihre Kinder frühzeitiger und gezielter fördern können. Dadurch sollen die Angebote präventiv wirken und auch einer möglichen Kindeswohlgefährdung vorbeugen. Die Familienzentren sollen zudem Selbsthilfeaktivitäten von Eltern fördern und sich mit anderen Angeboten für Familien im Sozialraum vernetzen.

Das AWO Familienzentrum „Villa Kunterbunt“ hat alle Anforderungen der Auditoren wieder erfüllt und darf sich für vier weitere Jahre Familienzentrum NRW nennen.

Die Villa Kunterbunt hat sich neben den Aufgaben einer Kindertageseinrichtung auch zu einer Begegnungsstätte für alle Nationalitäten, Sprachen, Kulturen und Religionen entwickelt. Durch gezielte Aktionen und Angebote wurden Brücken zur Verständigung aufgebaut. Ein tägliches Stehcafe unterstreicht diesen Ansatz und bildet die Grundlage für weitere Aktionen. Hier werden gezielt die Interessen der Familien in Erfahrung gebracht und umgesetzt.

Der AWO Unterbezirk Unna ist Träger von 31 Kindertageseinrichtungen im Kreis Unna, davon sind 20 Einrichtungen als Familienzentrum zertifiziert.




JederBus: Einfach Bus-Fahren – Fragen und Antworten in leichter Sprache

Seit fünf Jahren kümmert sich das Pro-jekt JederBus um Barrierefreiheit im ÖPNV. Ziel ist es, beeinträchtigten Menschen das Bus fahren leichter zu machen. Sie sollen „ÖPNV-mobiler“ werden. Denn: Mobil sein heißt, frei zu sein, um selbständig seine Ziele zu erreichen.

Ein wichtiges Teilprojekt von JederBus beschäftigt sich mit leichter Sprache. Es macht die Veröffentlichungen der VKU leichter verständlich. Deshalb hat JederBus bereits mehrere Flyer in leichter Sprache entwickelt.

Die Flyer:
• „Einfach Bus fahren“
• „Einfach Taxibus fahren
• „Das SozialTicket“
sind ein großer Erfolg. Auch viele Menschen außer-halb der gedachten Zielgruppen, kommen mit den Flyern in leichter Sprache besser zurecht.

Deshalb hat JederBus in den letzten Monaten eine umfassende Broschüre in leichter Sprache entwickelt. Entstanden ist die Broschüre in Zusammenarbeit mit der Agentur „leicht gesagt“ und der Grafikerin Carla Miller aus Unna. Sie ist im DIN A5-Format und 60 Seiten lang. Die Broschüre beschäftigt sich mit allen Fragen rund ums Bus fahren. Der Leser bekommt Antworten auf Fragen wie:
• Welche Tickets gibt es?
• Woher weiß ich wann der Bus fährt?
• Wie geht das mit dem TaxiBus?
• Wo bekomme ich eine Fahrkarte?
• Wie fahre ich mit dem Rollator oder Rollstuhl Bus?
• Wo bekomme ich Hilfe?
• Kann ich meinen Hund mitnehmen?
• Und vieles mehr….

Die Broschüre beantwortet auch schwierige Fragen mit einfachen Worten klar und deutlich. Bilder und Zeichnungen unterstützen den Text.

Die starke Nachfrage zeigt, dass die leichte Sprache Menschen mit den verschiedensten Lesefähigkeiten anspricht.
Zudem berät das Projekt andere Abteilungen der VKU, um für alle Medien möglichst einfache Sprache zu benutzen. So soll auch der Internet-Auftritt weiterhin überprüft und überarbeitet werden.

Sie erhalten die Broschüre bei fahrtwind, in den Vorverkaufsagenturen oder bei der VKU – Projekt JederBus; Telefon 0 23 07 / 209-68 oder ga-by.freudenreich@vku-online.de.




Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung in Rünthe

Anne Kappelhoff

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 9. August von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Haus der Mitte in Rünthe, Kanalstraße 7 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 89 / 781 957 möglich.

Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls parat haben die Berater Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote oder zur Finanzierung von Hilfsangeboten Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Sprechstunde für Gründungsinteressierte im Bergkamener Rathaus

Sylke Schaffrin-Runkel. Foto: Stadt Bergkamen

Der Weg in die Selbstständigkeit sollte gut vorbereitet werden. Die Sprechstunde im Rathaus bietet die Möglichkeit, die Gründung Schritt für Schritt umzusetzen und alle Gründungsformalitäten zu erledigen. Bei allen Fragen rund um das Thema „Sich selbstständig machen“ bietet das STARTERCENTER NRW Kreis Unna kostenlose Unterstützung aus einer Hand.

Am Montag, 13. August 2018 ab 8.30 Uhr berät Sylke Schaffrin-Runkel vom STARTERCENTER NRW der Wirtschaftsförderung Kreis Unna Gründungsinteressierte und JungunternehmerInnen, die eine Selbstständigkeit planen oder sich im Aufbau befinden.

Beschäftige, Arbeitslose oder Freiberufler sind eingeladen, sich über Angebote zur Existenzgründung oder Unternehmensentwicklung beraten zu lassen, auch wenn eine Gründung im Nebenerwerb geplant ist.

Für die persönliche Beratung im Rathaus Bergkamen ist eine Terminabsprache unter Tel. 02303-272590 oder per E-Mail an s.schaffrin-runkel@wfg-kreis-unna.de unbedingt erforderlich.




UKBS baut Kita an der Berliner Straße: Preisgeld für Projekte und Initiativen ausgesetzt

UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer

Für eine intensive Förderung der Kinder- und Jugendbetreuung im Quartier macht sich die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft seit Jahren stark. So will sie derzeit u.a. auch den Bau einer Kindertagesstätte in Bergkamen an der Berliner Straße realisieren. Darüber hinaus hat die UKBS gemeinsam mit den in der Gruppe WIR (Wohnen im Revier e.V.) zusammengeschlossenen kommunalen Wohnungsunternehmen einen entsprechenden Förderpreis ausgelobt. Dabei sollen Projekte und Initiativen in den Ruhrgebiets-Quartieren mit insgesamt 10.000 Euro unterstützt und gefördert werden.

„Wir wollen mit diesem Preis andere Akteure und die Bürgerinnen und Bürger motivieren, über unsere baulichen Maßnahmen hinaus interessante Angebote und Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche im Wohnquartier zu schaffen und weiterzuentwickeln“, begründet UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer die Initiative zu diesem WIR-Förderpreis. „Denn“, so Fischer weiter, „Kinder sind unsere Zukunft und wir wollen ihnen eine Perspektive in unseren Quartieren bieten“.

So haben die kommunalen Unternehmen nicht nur viele familiengerechte Wohnungen im Angebot, sondern engagieren sich zum Beispiel auch beim Bau von wichtigen Infrastruktureinrichtungen für Familien. In den letzten Jahren haben die in der Gruppe „WIR“ zusammengeschlossenen Unternehmen allein rund 3.000 Kindertagesplätze geschaffen – weitere sind derzeit in Planung oder sogar schon im Bau.

Fünf Kits in der Planung

Bei der UKBS sind nach Auskunft von Geschäftsführer Fischer gleich fünf neue Kindertagesstätten in der „pipe-line“. Neben dem Objekt in Bergkamen an der Berliner Straße noch je zwei weitere in Holzwickede und in Unna. „Insgesamt sind das also rund 360 neue Kita-Plätze“, weiß der UKBS-Chef zu berichten.

Um die Bemühungen in der Kinder- und Jugendarbeit „vor Ort“ zu optimieren, sind nach Auskunft von Fischer Ideen und Initiativen gefragt, die sich mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen: Wie kann im Quartier die Perspektive für

Kinder und Jugendliche gefördert werden; wie gelingt es, benachteiligte Kinder und Jugendliche im Quartier zu
integrieren; wie kann der Einfluss der Kinder- und Jugendarbeit gestärkt werden?

Die UKBS weist daraufhin, dass sich Projekte und Initiativen ab sofort bis zum 31. Oktober 2018 online unter www.wir-foerderpreis.de bewerben können. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen. Eine aus mehreren Fachdisziplinen bestehende Jury wird im Anschluss
beraten und die Sieger-Projekte auswählen. Die UKBS ist eines von 14 Mitgliedsunternehmen der Gruppe WIR, die über insgesamt fast 95.000 Wohnungen verfügt und damit über 250.000 Menschen im Revier ein sicheres Zuhause bietet.