Drewermann-Spende an Projekt für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten
Übergabe der Drewermann-Spende (hinten v. l.): Sabine Ostrowski, Jochen Wehmann, Harald Sparringa und Gabi Wehmann.
Es ist gute Tradition, dass nach jedem Referat von Dr. Eugen Drewermann anstelle eines Eintritts für einen guten Zweck gesammelt wird. Eugen Drewermann ist in Bergkamen geboren. Deshalb nimmt er von der VHS kein Honorar an.
Diesmal kamen 927,50 Euro zusammen. Dieses Geld überreichte jetzt VHS-Leiterin Sabine Ostrowski im Raum der Lernwerkstatt des Bergkamener Vereins für Kinder- und Jugendhilfe im ev. Jugendzentrum „John“ in Oberaden.
Dieser Raum wird von der Martin-Luther-Kirchengemeinde kostenlos für das Nachhilfeangebot an Kinder und Jugendliche zur Verfügung gestellt, berichteten ihr Jochen Wehmann und Harald Sparringa vom Vereinsvorstand. Seit vielen Jahren unterstützt der Verein mit seiner Lernwerkstatt sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten.
Für die Kinder und Jugendlichen selbst ergeben sich keine Kosten. Geleitet wird die Lernwerkstatt ehrenamtlich durch eine ehemalige Schulleiterin und einen ehemaligen Schulleiter. „Darüber hinaus haben wir Lehrkräfte eingestellt, die bezahlt werden müssen“, berichtete Jochen Wehmann. Ein Teil der Kosten könne über das Bildungs- und Teilhabepaket abgerechnet werden. Deshalb sei die Lernwerkstatt auf Spenden angewiesen.
„Wie bewerbe ich mich richtig?“ – IHK-Beratungstag am 9. Oktober
„Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck“ – alleine die Bewerbungsunterlagen entscheiden schon darüber, ob eine Bewerberin oder ein Bewerber überhaupt zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Deshalb gilt es umso mehr, sich überzeugend darzustellen, wobei es nicht nur auf die Noten, sondern auf den Gesamteindruck der Bewerbung ankommt.
Telefonische, persönliche oder schriftliche Bewerbung – was ist der richtige Weg? Welche Angaben gehören in den Lebenslauf und wie muss dieser formal aussehen? Welche Zeugnisse muss ich beilegen? Und gilt das alles auch für Online-Bewerbungen? Für Fragen und Informationen von der Vorbereitung über das perfekte Bewerbungsschreiben bis hin zum Vorstellungsgespräch steht die erfahrene IHK-Starthelferin Ursula Siedenburg, Tel.: 0231 5417-102, E-Mail s.siedenburg@dortmund.ihk.de, am Dienstag, 9. Oktober, zur Verfügung.
Dieser kostenlose Beratungs- und Vermittlungsservice wird durch das Programm »Starthelfende Ausbildungsmanagement« möglich, welches mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird.
Fachseminar der Diakonie in Bergkamen: Altenpflegehilfskräfte starten ins Berufsleben
Für die Absolventinnen und Absolventen beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Mit ihnen freuen sich unter anderem Diakonie-Vorstand Christian Korte (hinten rechts), Fachseminar-Leiterin Heike Brauckmann-Jauer (vorne rechts), Kursleiterin Ute Tamm (hinten links) und Sozialdezernentin Christine Busch (vorne links). Foto: drh
Erfolgreicher Abschluss einer fundierten Ausbildung: Acht Auszubildende des Fachseminars für Altenpflege haben ihre Abschlussprüfung bestanden. Jetzt dürfen sie sich staatlich anerkannte Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer nennen. Die feierliche Verabschiedung mit Zeugnisübergabe fand Ende September in der Altenpflegeschule in der Ebertstraße statt.
Schulleiterin Heike Brauckmann-Jauer begrüßte die Absolventinnen und Absolventen und deren Angehörige sowie die weiteren Gäste. Auch Christian Korte, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg, und die Sozialdezernentin der Stadt Bergkamen, Christine Busch, nahmen an der Feierstunde teil. Zu Beginn gestaltete Kursleiterin und Pflegelehrerin Ute Tamm eine Andacht, in der es um das Segenskreuz ging. Ein solches Kreuz erhielten die Absolventinnen und Absolventen dann auch als Andenken und Wegbegleitung.
Für die Fachkräfte beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Während ihrer einjährigen Ausbildung standen unter anderem Fächer wie Pflege, Alterstheorien, Biografiearbeit oder Rechtskunde auf dem Stundenplan. „Nun können Sie ihre neuen Kenntnisse und Fähigkeiten mit Herz und Hand in die Pflegepraxis umsetzen. Hierbei wünschen wir Ihnen gutes Gelingen, viel Freude, Begeisterung und Gottes Segen“, so Diakonie-Vorstand Christian Korte und Schulleiterin Heike Brauckmann-Jauer. Korte hob in seiner Ansprache die vielseitigen beruflichen Möglichkeiten hervor, die die Diakonie bietet – von der Altenpflegehilfskraft über die Pflegefachkraft bis hin zur Pflegedienstleitung.
Sozialdezernentin Christine Busch überbrachte das Grußwort der Stadt Bergkamen. Sie freute sich mit den Absolventinnen und Absolventen über deren bestandenes Pflegeexamen und fand anerkennende und wertschätzende Worte für die künftigen beruflichen Aufgaben: „Nie waren Sie so wertvoll wie heute – Sie werden in den Pflegeeinrichtungen in unserer Region dringend gebraucht.“
Ihre Zeugnisse erhielten: Carina Bussmann, Laura Ellerkmann, Jana Kogelheide, Jana Michalski, Melissa Michalski, Susanne Schirrmacher, Jan-Lukas Schröer und Sevilay Ürkmez.
Am 1. Oktober hat wieder ein neuer Altenpflegehilfe-Ausbildungskurs in der Altenpflegeschule in Bergkamen begonnen.
Informationen zu den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es unter der Telefonnummer 02307-98300-50 oder im Internet unter: www.diakonie-ruhr-hellweg.de
Neuer AWO Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems gegründet: Karin Schäfer stellv. Vorsitzende
Hartmut Ganzke (6. v.r.) führt ab dem 1.1.2019 gemeinsam mit seinem Vorstandsteam den neuen Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems. Foto: AWO
Am heutigen Samstag trafen sich 50 Delegierte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) aus den Kreisverbänden Unna, Warendorf und Hamm, um einen neuen Unterbezirk für die Organisation der hauptamtlichen Angebote und Dienstleistungen zu gründen.
Vor dem Hintergrund der großen gesellschaftlichen Herausforderungen und der gleichzeitig schwieriger werdenden Rahmenbedingungen, hatten die drei Kreisverbände bereits im Juli die entsprechenden Beschlüsse gefasst, um die hauptamtlichen Kräfte zu bündeln und sich gemeinsam stark für die Region aufzustellen. Die beiden Unterbezirke Unna und Hamm-Warendorf passen vor diesem Hintergrund sehr gut zusammen. Die Aufgabenfelder ergänzen sich. An einigen Stellen wie bei den AWO Töchtern Bildung+Lernen gGmbH und DasDies Service GmbH wird seit langem erfolgreich zusammengearbeitet.
Der Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems wird nach der ab dem 01.01.2019 wirksamen Fusion rund 2.000 Mitarbeitende haben und ein Umsatzvolumen von etwa 67 Millionen Euro erreichen. Große Arbeitsschwerpunkte sind u.a. die rund 50 Kindertageseinrichtungen und die ambulanten Gesundheitsdienste.
In zwei Talkrunden zu Beginn der Konferenz, haben der AWO Bezirksvorsitzende Michael Scheffler, Landrat Michael Makiolla, die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen und die Hammer Bürgermeisterin Monika Simshäuser die Bedeutung der AWO deutlich gemacht. Dies gelte einerseits als professionelle und verlässliche Anbieterin von sozialen Dienstleistungen , als auch für die soziale ehrenamtliche Struktur in der Region. Auch vor dem Hintergrund erstarkender Stimmen und Stimmungen aus dem rechten Lager, sei die AWO mit ihrer langen demokratischen Geschichte ein wichtiger Verband und Gegenpol.
Ehrenamtlich zuständig für den neuen Unterbezirk ist ein elfköpfiger Vorstand, dem der Unnaer Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke vorsitzt und der aus Vertreter*innen aus allen Kreisverbänden besteht. Die Konferenz hat allen einstimmig das Vertrauen ausgesprochen.
Ganzke machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, wie wichtig die Mitarbeitenden für den Erfolg des neuen Unterbezirks sind. „Die Mitarbeitenden sind mit ihrer Kompetenz der Garant für die gute Arbeit zum Nutzen der Menschen sowie die positive Entwicklung der AWO in der Region.“ Gemeinsam mit den vielen ehrenamtlich Tätigen wolle man auch ein starkes soziales Sprachrohr sein.
Eine besondere Ehre wurde den noch amtierenden Unterbezirksvorsitzenden Wilfried Bartmann (Unna) und Günter Harms (Hamm-Warendorf) zu teil. Beide wurden aufgrund ihres jahrzehntelangen Engagements von der Konferenz einstimmig zu Ehrenvorsitzenden gewählt und können somit auch zukünftig die Vorstandsarbeit begleiten.
Der neu gewählte Vorstand im Überblick
Vorsitzender:
Hartmut Ganzke MdL
Stellv. Vorsitzende:
Marc Herter MdL, Burkhard Knepper, Wolfram Kuschke, Karin Schäfer
Beisitzer*innen:
Peter Barsnick, Christiane Klanke, Andrea Kleene-Erke, Julian-André Koch, Wolfgang Rickert, Roswitha Ritter
IG BCE Weddinghofen lädt zum „Politischen Frühschoppen“ ein
Die IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen lädt am Samstag, 20. Oktober, um 11 Uhr zum „Politischen Frühschoppen“ ins Vereinsheim des Kleingartenvereins Krähenwinkel ein. Gemeinsam bei einer Brotzeit und kühlen Getränken soll mit Bergkamener Kommunalpolitikern diskutiert werden.
Hierbei geht es unter anderem um Fragen wie:
Wo drückt uns in Weddinghofen der Schuh?
Was gefällt mir, was kann man besser machen?
Wie schätzt man die allgemeine politische Lage ein?
Wie präsentiert sich Weddinghofen in der Zukunft?
Zu diesem „Politischen Frühschoppen“ sind nicht nur Mitglieder, sondern alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen.
Empfang für 40 Gartenfreunde aus Weißrussland: Hilfen für junge Tschernobyl-Opfer seit 24 Jahren
Empfang für 40 Gartenfreund aus Weißrussland im Bergkamener Rathaus.
Erste Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters begrüßte am Freitagmorgen eine 40-köpfige Reisegruppe der Gartenfreunde aus Belarus (Weißrussland) in Empfang. Organisiert wurde das Treffen über den Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V. in Verbindung mit dem Bezirksverband Hamm-Kreis Unna.
Der Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V. unterstützt seit vielen Jahren das seit 1994 bestehende Kinderzentrum NADESHDA in Belarus. Dieses Zentrum ist ein naturverbundener
Rehabilitationsort für Kinder im Alter von 6-17 Jahren, die aus durch Tschernobyl „verstrahlten“ Gebieten stammen. Im Rahmen dieser Unterstützung finden regelmäßig gegenseitige Besuche statt. Dieses Jahr wieder in Deutschland.
Der Empfang im Ratstrakt war einer von vielen schönen Programmpunkten, den die Reisegruppe in der Zeit vom 30.09. – 06.10. auf dem Reiseplan hatten.
Der Erste Beigeordnete begrüßte die Anwesenden und erläuterte den Ort des Treffens genauer. Anschließend folgte ein kurzer Vortrag zur Stadt Bergkamen sowie zu den Aufgaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, bei dem Dr. Hans-Joachim Peters im Fachausschuss für Städtebau und Umwelt auf nationaler Ebene aktiv ist.
Seit 24 Jahren finden im Kinderzentrum NADESHDA in Belarus Kinder im Alter von 6-17 Jahren Erholung, pädagogische und medizinische Betreuung. Sie essen gesundes Obst und Gemüse, das in den Gärten des Kinderzentrums wächst.
Heute können gleichzeitig 280 Kinder aus den verstrahlten Gebieten im Zentrum untergebracht werden. Der medizinische Bereich wurde erneuert und die Mensa erweitert. Im Sinne einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Entwicklung wurde die Energieversorgung des Zentrums auf erneuerbare Energien (Holzhäcksel, Solar, Photovoltaik) umgestellt.
Der umweltverträgliche Anbau von Obst und Gemüse sichert die Versorgung der Kinder mit frischen Gartenprodukten, angebaut in einer strahlungsfrei gebliebenen Zone, ohne synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel. Die Entwicklung dieses Projektes haben die Kleingärtner aus Westfalen-Lippe von Beginn an unterstützt: durch Beratung, Saatgut und Spendengelder. Kleingärtner aus der Region Hamm waren von Anfang an als Aufbauhelfer mit dabei. Sie haben beherzt mit angepackt, die ersten Obstgehölze gepflanzt und gepflegt. So ist ein ökologisch-gärtnerisches Unternehmen entstanden, das in Belarus landesweit als Pilotprojekt anerkannt wird. Der Landesverband, viele Verbände, Vereine und Gartenfreunde unterstützen das Projekt auch im Rahmen der Aktion „Taten statt Weihnachtskarten“. In der Weihnachtszeit verzichten wir auf den Versand unserer obligatorischen Weihnachtsgrüße und spenden für NADESHDA.
POCO und Consors Finanz unterstützen Kinder in Not
Die Organisation „Kinderlachen“ hilft schnell und direkt – mit Sachspenden und Aktionen zugunsten benachteiligter und kranker Kinder. POCO und das Kreditinstitut Consors Finanz unterstützen den Verein seit vielen Jahren mit der Aktion „Shoppen, Sparen, Glücklich machen“. Vom 6. bis zum 19. Oktober ist es wieder soweit.
Das Konzept: Für jeden Euro Umsatz in den POCO-Märkten mit der POCO Mastercard spenden die beiden Partner zwei Wochen lang einen Cent an „Kinderlachen“. Gleichzeitig profitieren die Kunden. Denn wer mit der POCO Mastercard bezahlt, sichert sich einen Fünf-Prozent-Treuebonus* auf die Einkäufe und steigert gleichzeitig das Spendenergebnis, das am 1. Dezember bei einer großen Spendengala in den Dortmunder Westfalenhallen übergeben wird. Rund 50.000 Euro insgesamt sind allein 2017 auf diese Weise für den Verein zusammengekommen, der seit nunmehr 16 Jahren erfolgreich bundesweit tätig ist.
Die Hilfsorganisation unterstützt gemeinnützig Kinder in Not mit all dem, was sie dringend benötigen. Dazu gehören Möbel, Schulmaterial, medizinisches Gerät, Betten und vieles mehr. Darüber hinaus werden Kinderträume im Rahmen von unvergesslichen Veranstaltungen zum Beispiel in Krankenhäusern realisiert. Eine Grundregel dabei lautet: Geldspenden sammeln und als Sachspenden weitergeben. So ist garantiert, dass die Spenden dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
„Wir möchten dazu beitragen, dass Kinder bestmögliche Chancen für ihre Zukunft haben und in Notsituationen ihr Lachen wiederfinden. Wir haben alle eine Verantwortung für die nächsten Generationen“, betonen POCO-Geschäftsführer Thomas Stolletz und Gerd Hornbergs, CEO Consors Finanz.
*begrenzt auf 100 Euro pro Jahr
Schulpsychologische Beratungsstelle: 4.000 Beratungen in zehn Jahren
V.l.n.r.: Cornelia Heinz (Bezirksregierung Arnsberg), Bernd Engelhardt (Ausschuss Bildung und Kultur), Anja Seeber (Fachbereichsleiterin Schule und Bildung), Andreas Hunke (Leiter Beratungsstelle) und Schuldezernent Torsten Göpfert freuen sich über die positive Bilanz. Foto: Fabiana Regino – Kreis Unna
Amokläufe an Schulen erschütterten vor einigen Jahren Deutschland. Der Kreis zog gemeinsam mit dem Land die Konsequenzen und richtete die Schulpsychologische Beratungsstelle für den Kreis Unna ein. Zehn Jahre und über 4.000 Beratungen später ist klar: Die Einrichtung ist aus der Schullandschaft nicht mehr wegzudenken.
Die sechs Psychologen stehen jeder Schule im Kreis direkt und unkompliziert mit schulpsychologischer Hilfe zur Seite. „Die Arbeit wird immer notwendiger, weil unsere Gesellschaft zunehmend vielschichtiger wird“, verdeutlicht Bernd Engelhardt, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Kultur, den Stellenwert der Beratungsstelle. Herausforderung und Auftrag zugleich hierbei sei der Leitgedanke „kein Kind zurückzulassen“, ergänzt Schuldezernent Torsten Göpfert.
Hilfestellung geben die Schulpsychologen in verschiedenen Formen. Im besonderen Fokus steht der präventive Ansatz, um Krisen möglichst vorzubeugen. Schülerbezogene Einzelberatung, Unterstützung bei Schulentwicklungsprojekten, diverse Fortbildungen und Schulungen von Krisenteams sind ein Auszug des Portfolios. „Insbesondere das Thema Mobbing und daraus resultierende Situationen gehören zu unserem Beratungsschwerpunkt“, berichtet Andreas Hunke, Leiter der Schulpsychologischen Beratungsstelle, und weiß: „Sensibilisierte Lehrer sind aufmerksamer, erkennen schwierige Situationen eher und reagieren angemessener“, so Hunkes Erfahrungen.
Kreis Unna als Vorbild für andere Kommunen
„Der Kreis Unna ist mit seinem schulpsychologischen Engagement beispielhaft“, so Cornelia Heinz, Fachbeauftragte für Schulpsychologie bei der Bezirksregierung Arnsberg. Der Kreis sei damit ein Modell für andere Kommunen. Schuldezernent Torsten Göpfert gibt das Kompliment zurück und beschreibt gemeinsam mit Cornelia Heinz die Zusammenarbeit kurz und knapp: „produktiv und harmonisch.“
Beide richten den Blick in die Zukunft: „Es ist unerlässlich, dass wir die Zusammenarbeit weiter stärken, vor allem sollen Schulen und Jugendhilfe noch enger verzahnt agieren“, so Schuldezernent Torsten Göpfert. „Die Ansprüche an Schulen und Lehrer steigen stetig. Deshalb müssen wir weiter am Ball bleiben.“ PK | PKU
Fördermittel werden gekürzt: Diakonie fürchtet um den Bestand ihrer Sozialkaufhäuser im Kreis Unna
Tagung der Diakoniekonferenz bei „Kaufnett BAMBINI“: Diakoniepfarrerin Anja Josefowitz (2. von links), Diakonie-Vorstand Christian Korte (3. von links) und Christine Weyrowitz, Geschäftsführerin der Kaufnett gGmbH (7. von rechts) mit den weiteren Teilnehmenden. Foto: drh
Die Diakoniekonferenz der Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Unna hat sich jetzt zu ihrer Tagung im Diakonie-Kaufhaus „Kaufnett Bambini“ in Kamen getroffen, um sich über die Zukunft der Diakonie-Kaufhäuser zu informieren.
In den vier Diakonie-Kaufhäusern namens „Kaufnett“ im Kreis Unna sind aktuell 63 Menschen als Mitarbeitende eingestellt, die durch das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ gefördert werden. Allen gemeinsam ist, dass sie zuvor lange Zeit arbeitslos waren und gesundheitlich eingeschränkt sind. Viele sind alleinerziehend und haben es schwer, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden.
Zum Jahresende laufen alle Stellen aus, und die Diakonie weiß noch nicht, wie es für die Menschen weitergehen kann. Eines ist klar: Es wird sehr viel geringere Fördermittel für einen sozialen Arbeitsmarkt geben. „Besonders deutlich ausgegrenzt von der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft sind die Menschen, die trotz brummender Konjunktur und rückläufiger Arbeitslosenzahl abgehängt sind und keine Chance auf Arbeit haben“, so Christian Korte, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg.
Die Arbeitsmarktpolitik im Kreis Unna war erfolgreich, und das Engagement für die Menschen, die auch aktuell keine Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt erhalten, bleibt wichtig – eine echte Erfolgsgeschichte, die hier auch mit den Diakonie-Kaufhäusern geschrieben wurde.
Denn neben der Ressourcenschonung durch Wiederverwendung fänden hilfebedürftige Menschen täglich in den Diakonie-Kaufhäusern gutes Gebrauchtes zu kleinen Preisen, berichtet Christine Weyrowitz, Geschäftsführerin der Kaufnett gGmbH. „Im Schnitt kommen täglich 3000 Menschen, die Bekleidung, Möbel, Hausrat, Kinderspielzeug oder Elektrogeräte benötigen. Möglich wird die Versorgung durch die große Spendenbereitschaft in der Bevölkerung und das Engagement unserer Mitarbeitenden, die alles sortieren, pflegen, reparieren und in den Diakonie-Kaufhäusern anbieten.“
Dass diese Arbeit weiter dringend nötig ist, betonten die Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden. Diakoniepfarrerin Anja Josefowitz sagte: „Gerade die Menschen, die hier Arbeit und Perspektive gefunden haben, dürfen nicht aufgegeben werden, hier muss Kirche deutlich die Not der Menschen zu Gehör bringen.“
Weitere Informationen:
Im Kreis Unna gibt es „Kaufnett“ an folgenden Standorten: Filiale Holzwickede: Bahnhofstr. 27, Öffnungszeiten: Mo – Fr: 10 – 18.30 Uhr, Sa: 10 – 15 Uhr; Filiale Unna: Massener Str. 38-40, Öffnungszeiten Mo – Fr: 10 – 18.30 Uhr, Sa: 10 – 15 Uhr; Filiale Werne: Flöz-Zollverein-Str. 2, Öffnungszeiten: Mo – Fr: 10 – 18.30 Uhr, Sa: 10 – 14 Uhr; Filiale Kamen BAMBINI: Edelkirchenhof 1; Mo – Fr: 9.30 – 17.30 Uhr, Sa: 9.30– 14.30 Uhr; Verwaltung und Zentrallager in Unna: Hellweg 31-33, Spendenannahme: Mo – Do: 8 – 16.30 Uhr, Fr: 8 – 14 Uhr.
Internet: www.diakonie-ruhr-hellweg.de
IHK bietet Lehrgang zum „Geprüften Wirtschaftsfachwirt (IHK)“ an
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund bietet ab dem 3. November den Lehrgang „Geprüfter Wirtschaftsfachwirt (IHK)“ an. Im Rahmen dieses Lehrgangs werden Teilnehmer mit kaufmännischer Ausbildung und Berufserfahrung zu umfassend qualifizierten Generalisten herangebildet, die ihre Kompetenzen insbesondere bei der Begleitung und Gestaltung innerbetrieblicher Prozesse und Leistungen in Unternehmen und Wirtschaftsorganisationen unterschiedlicher Größe und Branche einbringen.
Der berufsbegleitende Lehrgang findet im IHK-Seminargebäude, Märkische Straße 120, statt. Er umfasst rund 600 Unterrichtseinheiten und dauert bis zum 7. November 2020. Anmeldeschluss ist der 19. Oktober 2018. Die Kosten betragen 3.350 Euro, eine Förderung durch das Aufstiegs-BAföG ist möglich.
Weitere Informationen und Anmeldung bei Sabrina Schnell, E-Mail: s.schnell@dortmund.ihk.de, Tel.: 0231 5417-421, oder über die Homepage unter www.ihkdo-weiterbildung.de
Pflege- und Wohnberatung im Haus der Mitte in Rünthe
Anne Kappelhoff
In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 11. Oktober von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Haus der Mitte in Rünthe, Kanalstraße 7 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 89 / 781 957 möglich.
Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls parat haben die Berater Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote oder zur Finanzierung von Hilfsangeboten Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.
Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU