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Ausstellung über Gewalt in der Partnerschaft „Und das soll Liebe sein …“

Gewalt in der Partnerschaft entsteht nicht von heute auf morgen. Auf frühe Signale will eine Ausstellung unter dem Motto „Und das soll Liebe sein …“ aufmerksam machen, die die Gleichstellungsbeauftragte der Stadtverwaltung und das Klinikum Westfalen gemeinsam im Hellmig-Krankenhaus vom 7. bis 9. November organisieren.

Meist ist es ein schleichender Prozess, der fast unmerklich mit Kleinigkeiten beginnt. Gerade deswegen werden erste Signale viel zu häufig übersehen, so Martina Grothaus, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kamen. Daher will die gemeinsam mit dem Hellmig-Krankenhaus organisierte Ausstellung „Warnsignale häuslicher Gewalt – erkennen und handeln“ Aufmerksamkeit wecken. Wann wird aus Streit Gewalt? Wann wird aus Fürsorge Kontrolle und wie kann ich Grenzen erkennen? „Für diese Fragen möchten wir sensibilisieren, um Warnsignale frühzeitig zu erkennen“, erklärt Martina Grothaus, „denn nur durch Wahrnehmen und Erkennen ist Handeln möglich. Gleichzeitig möchten wir über Unterstützungsmöglichkeiten und Anlaufstellen informieren, nicht nur für Betroffene.“

Die mehrsprachige Wanderausstellung ist vom 7. bis 9. November im Übergang vom Severinshaus (Ebene 1), Nordenmauer 18,  zum Erdgeschoss des Hellmig Krankenhauses zu sehen. „Unserem Haus kommt, wie anderen Krankenhäusern auch, bei diesem Thema eine besondere Rolle zu“, berichtet Krankenhausleiterin Anke Ronge. „Viele Gewaltopfer suchen aufgrund von Verletzungen einen Arzt oder eine Ärztin auf. Deren Kompetenz und Sensibilität spielen bei der Aufdeckung von häuslicher Gewalt und auch der Vorbeugung deshalb eine entscheidende Rolle“.

Martina Grothaus wird gemeinsam mit der Krankenhausleitung, die Ausstellung am Donnerstag, 7. November, um 11 Uhr eröffnen. Das Konzept erläutert anschließend Martina Ricks-Osei vom Frauenforum im Kreis Unna und Bettina Dresselhaus, Opferschutzbeauftragte der Kreispolizeibehörde. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung, die im November noch in weiteren Kommunen des Kreises zu sehen ist, unterstützt die Kampagne der Gleichstellungsbeauftragten „Gewalt kommt nicht in die Tüte“. An den Aktionstagen werden überall im Kreisgebiet Popkorntüten mit dieser Aufschrift verteilt.




Alte Handys helfen Kindern in Not in Bergkamen und Kamen

„Ihr altes Handy hilft Kindern“, unter diesem Motto steht eine neue Aktion, mit der der Lionsclub BergKamen Kinder und Jugendliche in Kamen und Bergkamen unterstützen möchte.

Lions-Vizepräsident Martin Weber (li.) und die Bürgermeister Roland Schäfer (mitte) und Hermann Hupe mit einer Handy-Sammeltonne des Lionsclubs BergKamen.
Lions-Vizepräsident Martin Weber (li.) und die Bürgermeister Roland Schäfer (mitte) und Hermann Hupe mit einer Handy-Sammeltonne des Lionsclubs BergKamen.

Nach Expertenschätzungen liegen in deutschen Schubladen und Schränken weit über 80 Millionen ausrangierte, defekte oder ungenutzte Handys. Möglichst viele davon möchten die Lions einsammeln. Die Handys sollen sortiert, verpackt und an einen Fachbetrieb zum Recycling transportiert werden. Der Erlös dieser Sammlung  wird jeweils zur Hälfte der Kamener  Initiative „Kinderarmut – dagegen stellen wir uns auf“ und der Bergkamener Initiative „Kinder im Zentrum“  zur Verfügung stehen.

Beide Gruppen kümmern sich mit großem ehrenamtlichen Engagement um benachteiligte Kinder und Jugendliche und helfen jungen Familien in schwierigen Situationen.  Mehrfach hat der Lionsclub beide Gruppen  schon unterstützt.

Sammeltonne auf Severins- und Lichtermarkt

Jeder Euro, den die Löwen mit der Sammlung der Mobiltelefone einnehmen, wird garantiert ohne Abzüge jungen Menschen vor Ort helfen. Alle Kosten, die bei der Aktion entstehen, tragen die Lions und das Sammeln, das Sortieren und der Transport werden ehrenamtlich erledigt. Schirmherren der Aktion sind der Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer und sein Kamener Amtskollege Hermann Hupe, die sich beide von der Idee begeistert sind.

Die Löwen planen, an verschiedenen Stellen in beiden  Städten Sammeltonnen aufzustellen. Außerdem werden in Zukunft bei allen Lions-Veranstaltungen Handys gesammelt. Zum ersten Mal werden die Bürger zur Kamener Severinskirmes aufgefordert, ihre alten Mobiltelefone mitzubringen. Am Samstag und am Sonntag während der Kirmes starten die Löwen traditionell den Verkauf ihres beliebten Weihnachtskalenders. Bei dieser Gelegenheit werden auch erstmalig Handys eingesammelt. Die Bergkamener können am Freitag, 25. Oktober, ihr altes Handy zum Lionsstand auf dem Lichtermarkt mitbringen. Jedes Gerät, egal wie alt oder wie defekt,  wird angenommen. Die Lions garantieren eine fachgerechte Entsorgung.

Foto: Lions-Vizepräsident  Martin Weber und die Bürgermeister Roland Schäfer und Hermann Hupe (vlnr) mit der ersten Handy-Sammeltonne des Lionsclubs BergKamen




Weihnachtskalender des Lionsclub BergKamen: Helfen und Gewinnen

Auch in diesem Jahr präsentiert der Lions Club BergKamen einen Weihnachtskalender mit Kamener und Bergkamener Motiven. Die achte Auflage dieses inzwischen im heimischen Raum bekannten und beliebten Kalenders wird in Kamen zum ersten Mal während der Severinskirmes an diesem Wochenende und in Bergkamen am Lichtermarkt am Freitag, dem 25. Oktober zum Stückpreis von 5 Euroverkauft.

Lionsmitglied Ernst Schregel (li.) und Bürgermeister Roland Schäfer päsentieren den Lionskalender 2013-
Lionsmitglied Ernst Schregel (li.) und Bürgermeister Roland Schäfer päsentieren den Lions-.Weihnachtskalender 2013.

Helfen und Gewinnen ist das Motto dieser Aktion. Mit dem Reinerlös werden Projekte der Kinder- und Jugendarbeit in Kamen und Bergkamen gefördert.  Hinter den 24 Türchen verbergen sich Gewinne im Gesamtwert von über 9000 Euro. Allesamt gestiftet von großzügigen Handel- und Gewerbetreibenden, Sparkassen/Banken und Großunternehmen aus beiden Städten, dafür bedankt sich der Club bei allen Unterstützern.

Zu den 236 attraktiven Gewinnen zählen Einkaufs- und Warengutscheine bis zu 300 Euro und  wertvolle Sachpreise, darunter ein aktuelles Iphone, hochwertige Uhren, ein Gemälde eines heimischen Künstlers und ein Candlelightdinner.  Der Hauptpreis am 24. Dezember ist ein Reisegutschein  im Wert von 1000 Euro.

Jeder Weihnachtskalender hat auf der Rückseite eine Gewinnnummer. Die hinter den Türchen versteckten Gewinne und die entsprechenden Gewinnnummern werden vom 1. -24. Dezember auf den Lokalseiten der heimischen Zeitungen und im Internet veröffentlicht. Nach der großen Nachfrage im vergangenen Jahr haben die Lions die Auflage des Kalenders auf 3333 Exemplare erhöht, durch die ebenfalls größere Zahl von Preisen bleibt die Gewinnquote aber so wie in den Jahren zuvor.

Zu haben sind die Kalender auch in den Geschäften der Sponsoren und unterstützenden Unternehmen in beiden Städten. Plakate weisen auf dieses Angebot hin.  Da die Herstellungskosten des Kalenders und sämtliche Preise von Spendern und Sponsoren finanziert werden, ist gewährleistet, dass der gesamte Erlös der Aktion Projekten für Kinder und Jugendliche in Bergkamen und Kamen zukommt.




Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen: Neutral und kostenfrei

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Rat gibt es im Pflegestützpunkt des Kreises in Kamen und bei Beratungsstunden vor Ort. Die nächste Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen findet am Donnerstag, 17. Oktober statt.

Die Fachleute der im Auftrag des Kreises tätigen Verbraucherzentrale NRW stehen Ratsuchenden von 10 bis 12 Uhr im Rathaus, Rathausplatz 1 (Raum 608 in der 6. Etage) zur Verfügung. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter 0 23 07 / 96 52 18 möglich. Falls sich weitere Fragen ergeben, sind die Fachleute unter Tel. 0 23 07 / 289 90 60 zu erreichen.

Bei der Beratung können Fragen rund um das Thema Pflege und Wohnen gestellt werden. Da kann es z.B. um den Antrag auf Leistungsgewährung gehen, um die Grundlagen, nach denen der Medizinische Dienst der Krankenkassen seine Begutachtung durchführt, um die Frage, wie sich Pflegebedürftige auf diese Begutachtung vorbereiten können oder auch um die Finanzierung und Abrechnung eines ambulanten Pflegedienstes oder die Finanzierung des Pflegeheimplatzes. Aber auch Ratsuchende, die Fragen nach technischen Hilfsmitteln oder einer Wohnraumanpassung, wie z. B. einem barrierefreien Badezimmer haben, können die gemeinsame Sprechstunde aufsuchen.

Die Beratung erfolgt trägerübergreifend, also unabhängig von der Zugehörigkeit der Ratsuchenden zu einer Kranken- oder Pflegekasse. Die „Hilfe aus einer Hand“ ist kostenfrei, neutral und persönlich.

Wer den Termin in Bergkamen nicht wahrnehmen kann, kann sich an einen der drei Pflegestützpunkte im Kreis wenden. Sie wurden vom Kreis Unna am Standort Kamen, Nordenmauer 18 (Tel. 0 23 07 / 289 90 60), von der AOK am Standort Unna, Märkische Straße 2 (Tel. 0 23 03 / 201-135), und von der Knappschaft am Standort Lünen, Arndtstraße 4 (Tel. 0 23 06 / 70 03-91), eingerichtet.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de – Gesundheit und Soziales – Hilfen bei Pflegebedürftigkeit.




Spielzeug und Kleidung – nicht neu aber günstig bietet Basar im Hellmig-Krankenhaus

Einen Second-Hand-Markt für Kinderbekleidung organisiert die Elternschule des Hellmig-Krankenhauses Kamen am Samstag, 9. November, von 10 bis 12 Uhr. Ab 10 Uhr  sind die Türen des Krankenhauses an der Nordstraße für Besucher geöffnet.

In einem erweiterten Angebot werden Schwangerschaftsbekleidung, Erstlingsausstattung, Kinderkleidung für Kinder von 0 bis 2 Jahren, Kinderwagen, Spielzeug und alle weiteren wichtigen Dinge rund um das Kind angeboten. Einige Stände sind noch zu vergeben. Die Standgebühren betragen 10 €. Ein Tapeziertisch muß mitgebracht werden. Interessenten können sich unter der Telefonnummer 0231-922 1252 melden.

„Selbstverständlich gibt es nur gut erhaltene Waren“, betont Marianne Künstle von der Elternschule. Das Prinzip heißt: Was die einen nicht mehr brauchen können, weil die Kleinsten und Kleinen herausgewachsen sind oder anderes Spielzeug viel lieber nutzen, können viele andere Familien für ihre Sprösslinge wieder gut gebrauchen- und finden es dann auf den Ausstellungstischen.

Zudem ist die Veranstaltung ein Ort für Austausch und Gespräche der Eltern. Fachliche Beratung versprechen die Stände der Elternschule  und des Familienservices der Stadt Kamen. Marianne Künstle: „Vorbeischauen lohnt sich. In gemütlicher Atmosphäre sind alle recht herzlich zu einem Bummel entlang der Stände  eingeladen.“




10 Jahre „Offener Frühstückstreff“ im Heinrich-Martin-Heim

Ein besonderes Jubiläum feiert der „Offene Frühstückstreff“ des Bergkamener Seniorenhilferinges am kommenden Donnerstag, 17. Oktober, von 8.30 Uhr bis 11.15 Uhr. Vor fast genau 10 Jahren wurde dieser Treff, im Heinrich-Martin-Heim, Am Wiehagen 32 als Angebot für alle älteren Menschen in Bergkamen durch das Seniorenbüro der Stadt Bergkamen ins Leben gerufen.

Ein Treffpunkt für jüngere und ältere Senioren, wo man ganz locker zusammen kommt, gemeinsam frühstückt und zu besonderen Anlässen auch ausgiebig feiert. Das nun auf 10 Jahre zurückgeblickt werden kann und der „Offene Frühstückstreff“ sich offensichtlich zu einer beliebten Einrichtung entwickelt hat, ist für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Grund genug zu feiern.

Zu diesem Jubiläumsfest anläßlich des 10-jährigen Bestehens unter dem herbstlichen Motto „Rund um den Kürbis“ sind natürlich alle Senioren und Seniorinnen herzlich eingeladen, die gerne mitfeiern möchten. Für ein abwechslungsreiches musikalisches Programm wird die 1. Bergkamener Seniorenband und Stargast Mona Lichtenhof sorgen.

Einlass zu der Veranstaltung ist um 8.30 Uhr. Jeder wird mit einem Glas Sekt von den Bundesfreiwilligen des Mobilen Sozialen Hilfsdienstes begrüßt. Der Unkostenbeitrag für ein komplettes Frühstück beträgt 1,60 €.

Um 9.30 Uhr wird Herr Bürgermeister Roland Schäfer seine Glückwünsche überbringen.  Weitere Auskünfte sind im Seniorenbüro der Stadt Bergkamen bei Frau Scherney unter der Rufnummer 02307/965-410 erhältlich.




Brand in der Hoeterstraße: Hilfen laufen auf Hochtouren

Die Hilfen für die 7-köpfige Familie, deren Haus an der Hoeterstraße am Montagnachmittag durch einen Brand unbewohnbar gemacht wurde, laufen auf Hochtouren. Dabei hat es nicht nur einen großen Gebäudeschaden gegeben, sondern viele Einrichtungsgegenstände, Bekleidung und, persönliche Dinge sind unbrauchbar geworden.

Feuer Hoeterstraße (5)Sehr schnell ist der Verein „Die kleine Nana“ aktiv geworden. Er hat eine finanzielle Soforthilfe geleistet und kümmert sich auch weiter um die Familie. Die Stadt Bergkamen bittet darum, Geldspenden auf das Konto der Kleinen Nana zu überweisen. Da der Verein, der sich vor allem um Kinder aus sozial schwachen Familien kümmert, gemeinnützig ist, können diese Spenden bei der nächsten Steuererklärung steuermindernd beim Finanzamt geltend gemacht werden.

Die Kontonummer des Vereins lautet:

„Die kleine Nana e. V.“
Sparkasse Bergkamen-Bönen
BLZ 410 518 45
Konto-Nr. 17 03 99 59
Stichwort: „Hausbrand Hoeterstraße“

Sachspenden sammelt die Facebook-Gruppe „Du bist ein Bergkamener, wenn…“. Wer hier helfend tätig werden möchte, sollte einfach in diese Gruppe hineinschauen. Dort gibt es Tipps und Hinweise. Gut wäre es natürlich auch, wenn man dort Mitglied werden würde.

Hier ist noch ein Beispiel für Hilfe durch eine Firma. „Feuerwerkszauber Hamm/Bergkamen“ will fünf Prozent vom Wert jeder Bestellung, die bis zum 15. Oktober eingegangen ist, der Familie zur Verfügung stellen.




Zum 25. Mal fährt ein Hilfstransport aus Weddinghofen zum Kinderheim Ludwigsdorf

Zum 25. Mal startet die St. Michael-Gemeinde Weddinghofen im November einen Hilfstransport zum Heim für behinderte Kinder in Ludwigsdorf/Schlesien. Die Gemeinde bittet deshalb jetzt um Sach- und Geldspenden.

LudwigsdorfHochwillkommen sind haltbare Lebensmittel wie zum Beispiel Reis, Nudeln, Pudding, Kartoffelmehl, Fette, Margarine, Dosenobst oder Nougatcreme, und Pflegemittel wie Deo, Duschgel, Seife, Windeln, Babycreme usw. Gesucht werden auch Gehhilfen und Krankenfahrstühle. Natürlich werden auch Geldspenden gerne angenommen.

Die Spenden können bis zum 10. November bei Familie Malkusch, Distelfinkstraße 23, oder bei Familie Krabs, Töddinghauser Straße 31, abgegeben werden.

Die Kontakte der Weddinghofer kath. Kirchengemeinde zu diesem Kinderheim bestehen bereits seit über 30 Jahren. Dort werden rund 100 schwerbehinderte Kinder und Jugendliche betreut.

Der Anstoß zu dieser Aktion kam vom Dekanat Unna. Polen befand sich damals auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzungen zwischen der Gewerkschaftsbewegung Solidarnosc und dem polnischen Staat im Ausnahmezustand. Die Versorgungslage der Bevölkerung wurde immer schlechter.
Unterstützung wurde aus akuter Not geborenDie kath. Kirche hatte bundesweit ihre Gemeinde aufgerufen, humanitäre Hilfe zu leisten. Die Caritas im Dekanat Unna hatte im Januar 1982 ihre Mitarbeiterinnen zu einer Besprechung aufgerufen: Am 15. Februar 1982 sollte der erste Transport mit dringend benötigten Gütern auf die Reise geschickt werden.An dieser Vorbesprechung nahmen auch drei Mitglieder der Pfarrcaritas St. Michael Weddinghofen teil. Dort wie auch in den anderen Gemeinden wurde von der Kanzel, mit Handzetteln und Plakaten die Bevölkerung zu Spenden aufgerufen.

Als Sammelstelle in Weddinghofen diente das Pfarrhaus. Die Sachspenden wurden dort sortiert und nach den strengen Vorschriften des polnischen Staats verpackt, bevor sie von einem Lkw abgeholt wurden.

Insgesamt hat der Caritasverband für der Kreis Unna 1982 vier Hilfsgütertransporte nach Polen organisiert Der letzte fuhr kurz vor Weihnachten mit Medikamenten und Krankenhausbedarf. „Wir spendeten dafür 200 DM aus unserer Kasse“,berichteten die beiden langjährigen Vorsitzenden der Carítas St. Michael, Elisabeth Schmitt und Margarete Molewicz.

Die Hilfsgüter seien ohne Ausnahme wohlbehalten und ohne Probleme in Polen angekommen, erklärte Mitstreiterin Irene Klopfleisch. Der damalige polnische Weihbischof Domin, Vorsitzender der Caritas-Kommission der polnischen Bischofskonferenz, schickte ein Dankschreiben und bat, auch weiterhin die Menschen, die in Not leben, zu unterstützen.

Mit Sicherheit hätte es dieser Aufforderung in Weddinghofen nicht bedurft. Denn bereits vor dem ersten Hilfstransport aus dem Dekanat Unna knüpfte die Caritas St. Michael über Margarete Molewicz die ersten Kontakte zum Kinderheim in Ludwigsdorf. Margarete Molewicz wurde in Ludwigsdorf geboren und kannte das Kinderheim aus eigener Anschauung.

„In unserer Gemeinde wurde in einer Kollekte fürs Kinderheim gesammelt“, erinnert sich Irene Klopfleisch. Das Geld und die Pakete wurden damals von Margarete Molewicz und ihrem Mann persönlich nach Ludwigsdorf gebracht und an das Kinderheim übergeben.




Blutspendetermin im ehemaligen Jochen-Klepper-Haus

Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes lädt in diesem Monat in Bergkamen nur zu einem  Blutspendetermin ein. Er findet statt am Freitag, 11. Oktober, 16.00 – 20.00 Uhr,
im ehemaligen Jochen-Klepper-Haus, Im Sundern 11, in Oberaden.




7. Aktionstag des Mädchen- und Frauennetzwerks an der Hellwegschule in Rünthe

„Sich selbst besser kennenlernen“ lautet das Motto des 7. Aktionstag des Mädchen- und Frauennetzwerks am Donnerstag, 10. Oktober, an der Hellwegschule in Rünthe.

7.Mädchenaktionstag_Plakat 2013neuBei diesem Aktionstag legen die Schülerinnen der Hellweg-Hauptschule in der Rünther Str. 80 die Schulbücher für zwei Stunden zur Seite und erleben einen ganz besonderen Nachmittag. Von 13:15 bis 15:15 Uhr stehen viele verschiedene Aktionen auf dem Programm.

Wie das Plakat ganz klipp und klar deutlich macht, ist die Veranstaltung „for girls only“ – nur für Mädels. Der Aktionstag wird in diesem Jahr exklusiv für die Hauptschule in Rünthe durchgeführt. Die Mädchen der 8. bis 10. Klassen sind in dieser Zeit vom regulären Schulunterricht befreit. Alle Beteiligten des Mädchen- und Frauennetzwerkes Bergkamen sind wieder mit viel Engagement dabei, um den Mädchen einen außergewöhnlichen Tag zu bereiten.

„Dass der Mädchenaktionstag bereits zum 7. Mal durchgeführt wird, zeigt, dass die Veranstaltung gut angenommen wird“, erklären die Veranstalterinnen vom Mädchen- und Frauennetzwerk. „Es ist für die Mädchen unglaublich wichtig, sich mit ihren eigenen Fragen und Bedürfnissen in lockerer Atmosphäre auseinanderzusetzen und sich somit selbst noch besser kennenzulernen“, so die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bergkamen Martina Bierkämper im Namen aller Beteiligten des Netzwerkes.

In der Hellweg-Hauptschule werden verschiedene „Erlebnis“-Stationen aufgebaut. Jede Station vermittelt Wissen und gibt gleichzeitig hilfreiche Tipps für verschiedene Lebensbereiche. Dabei wird es immer auch genug Gelegenheit für die Mädchen geben, mit den Beteiligten des Mädchen- und Frauennetzwerkes offene Fragen zu klären. Da nur Mädchen anwesend sind, braucht sich niemand dabei zu schämen, wenn er vielleicht auch einmal ungewöhnliche Fragen stellt.

Und da brennt den Mädchen einiges unter den Nägeln, wie bereits die vergangenen Veranstaltungen gezeigt haben. Dabei scheint gerade die Kombination aus Themen wie Schönheit und erster Liebe und kreativen Elementen bei den Mädchen gut anzukommen. So geht es im Bereich „Benimm ist in“ z. B. darum, wie man durch ein gutes Styling positiv auf andere Menschen wirken kann. Das anschließende „Fotoshooting“ lässt den Mädchen Raum, sich kreativ vor einer Kamera in Szene zu setzen, sich zu verkleiden und/oder in eine andere „Hülle“ zu schlüpfen. Es macht außerdem Spaß und steigert das Selbstbewusstsein. Verwandlungsfähigkeit und Flexibilität sind auch wichtige Eigenschaften, die beim Einstieg in einen Beruf von jungen Mädchen erwartet werden.

Zudem wird ein Rauschparcours angeboten und eine Polizistin gibt Sicherheitstipps. Die Mädchen haben somit Gelegenheit, sich an den verschiedenen Erlebnis-Stationen selbst auszuprobieren und ihre Stärken besser zu erkennen. Wenngleich der Spaß an der Sache im Vordergrund steht, bekommen die Mädchen hilfreiche Tipps für ihre berufliche und private Zukunft mit auf den Weg.

„Wir freuen uns sehr über Anfragen weiterer Schulen, z. B. für das kommende Jahr. Interessierte können sich gerne bei unserem Netzwerk melden“, erklärt Martina Bierkämper. Einen guten Überblick über die beteiligten Akteure des Netzwerkes, die sich aus verschiedenen sozialen und städtischen Einrichtungen zusammengetan haben, bekommt man auf der Internetpräsenz www.frauen-netz-bergkamen.de. Hierüber können Interessierte sich weitere Informationen besorgen und auch in Kontakt mit den Netzwerklerinnen treten.




Pflegeberatung kommt nur ein Mal im Oktober

Die Pflegeberatung in Bergkamen am Donnerstag, 3. Oktober fällt wegen des Feiertages aus. Die nächste Sprechstunde findet am Donnerstag, 17. Oktober statt. Darauf weist das Team des Pflegestützpunktes Kamen, das die Beratungen durchführt, hin.

Informationen gibt es im Pflegestützpunkt des Kreises in Kamen, Nordenmauer 18, Tel. 0 23 07 / 28 99 060, Fax 0 23 07 / 28 90 66 oder per E-Mail an psp.kamen@kreis-unna.de. Die Öffnungszeiten im Pflegestützpunkt sind montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr.