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Azubis aus Bergkamen bringen jüdischen Friedhof in Griechenland auf Vordermann

Zwei Wochen lebten und arbeiteten zehn Auszubildende und drei Betreuer von TÜV NORD Bildung im Rahmen des Projekts „young workers for europe“ im griechischen Ioannina.

Arbeitseinsatz auf dem Jüdischen Friedhof in Griechenland. Bild: Bruno Neurath-Wilson für das Aktuelle Forum NRW
Arbeitseinsatz auf dem Jüdischen Friedhof in Griechenland. Bild: Bruno Neurath-Wilson für das Aktuelle Forum NRW

Während des „Handwerkseinsatzes“ verrichteten sie Gartenarbeiten auf dem historischen Friedhof der Jüdischen Gemeinde und an der Synagoge. Während ihres Aufenthaltes konnten sie die Kenntnisse über ihr Gastland vertiefen und sich mit den Einheimischen austauschen.

Die Teilnahme an dem Projekt wird für die Auszubildenden mit einem Abschlusszertifikat dokumentiert. Dadurch wird ihr Lebenslauf mit praktischen Auslandserfahrungen, Fremdsprachenkenntnissen und interkulturellen Kompetenzen aufgewertet und so ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz erhöht.

Gefördert vom Land und der EU

Arbeitseinsatz auf dem Jüdischen Friedhof in Griechenland. Bild: Bruno Neurath-Wilson für das aktuelle forum nrw
Arbeitseinsatz auf dem Jüdischen Friedhof in Griechenland. Bild: Bruno Neurath-Wilson für das aktuelle forum nrw

Das Projekt „young workers for europe“ wird vom aktuellen forum nrw e.V. von 2012 bis 2014 durchgeführt. Das aktuelle forum mit Sitz in Gelsenkirchen ist nach dem Weiterbildungsgesetz des Landes NRW anerkannter Träger der demokratischen und politischen Erwachsenenbildung sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe.

Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die innerhalb des europäischen Programms „XENOS – Integration und Vielfalt“ zur Verfügung gestellt werden. Die notwendige Kofinanzierung leistet das Land NRW. Unterstützt wird der Arbeitseinsatz der Auszubildenden in Griechenland durch die Agentur für Arbeit Hamm und das Jobcenter Kreis Unna.

Zum Abschluss des Handwerkseinsatzes konnte die Gruppe auf dem Friedhof einen Gedenkpfahl zur Erinnerung an den Handwerkseinsatz einbetonieren. Das Foto zeigt die Azubis zusammen mit ihren Ausbildern an diesem Pfahl. Die Jahreszahl „1944“ erinnert an die Deportierung der jüdischen Gemeinde von Ioannina im Jahre 1944 durch die deutschen Besatzungstruppen (damals wurden 1.800 Menschen nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet). Bild: Bruno Neurath-Wilson für das aktuelle forum nrw
Zum Abschluss des Handwerkseinsatzes konnte die Gruppe auf dem Friedhof einen Gedenkpfahl zur Erinnerung an den Handwerkseinsatz einbetonieren. Das Foto zeigt die Azubis zusammen mit ihren Ausbildern an diesem Pfahl. Die Jahreszahl „1944“ erinnert an die Deportierung der jüdischen Gemeinde von Ioannina im Jahre 1944 durch die deutschen Besatzungstruppen (damals wurden 1.800 Menschen nach Auschwitz verschleppt und dort ermordet). Bild: Bruno Neurath-Wilson für das aktuelle forum nrw

 



DRK-Ortsverein Bergkamen ehrt verdiente Mitglieder

In seiner Jahreshauptversammlung zeichnete der DRK-Ortsverein Bergkamen langjährige Mitglieder und besonders aktive Helferinnen und Helfer aus.

DRK EhrungZu den Jubiläen gratulierten Kreisgeschäftsführer Michael Lihl, Kreisrotkreuzleiter Robert Wettkloh und Ortsvereinsvorsitzender Andreas Kray. Geehrt wurden: Jürgen Nikoley wurde für 50 Jahre Mitarbeit im DRK geehrt, Helga Radau für 20 Jahre (betreut die Seniorenrunde Mitte und die Blutspendetermine in Bergkamen-Mitte und Weddinghofen) als freie Mitarbeiterin, Andreas Blaurock und Uwe Florczak für 30 Jahre (z. Z. vor allem Kocheinsätze), Angelika Neumann für 25 Jahre und Christine Kölzow für 15 Jahre.




Weihnachtskalender des Lionsclub BergKamen: Gewinnnummern gezogen

Unter notarieller Aufsicht wurden jetzt die Gewinnnummern für den diesjährigen Lions-Weihnachtskalender gezogen. Zur Freude der Lions ist die achte Auflage dieses inzwischen im heimischen Raum bekannten und beliebten Kalenders fast ausverkauft.

Die Gewinnnummern sind gezogen (vlnr): Gaby Schregel, Tanja Mischel-Solich, Lions-Präsident Reinhard Krause, Dr. Hubert Brinkschulte, Marita Krause, Ernst Schregel, Alessa Mischel, Friedrich-Wilhelm Brumberg
Die Gewinnnummern sind gezogen (vlnr): Gaby Schregel, Tanja Mischel-Solich, Lions-Präsident Reinhard Krause,
Dr. Hubert Brinkschulte, Marita Krause, Ernst Schregel, Alessa Mischel, Friedrich-Wilhelm Brumberg

Die Glücksfee Alessa Mischel hatte reichlich zu tun, sie musste 236 mal in die Lostrommel greifen. Jetzt stehen die Gewinnnummern fest. Sie werden ab dem ersten Dezember in den heimischen Zeitungen, im Bergkamener Infoblog und Sesekegeflüster sowie auf der Homepage www.weskamp-partner.de zu lesen sein.

Zu den 236 attraktiven Gewinnen zählen Einkaufs- und Warengutscheine bis zu 300 Euro und  wertvolle Sachpreise.  Der Hauptpreis am 24. Dezember ist ein Reisegutschein  im Wert von 1000 Euro.

Doch nicht nur die Gewinner werden sich freuen. Da die Herstellungskosten des Kalenders und sämtliche Preise von Spendern und Sponsoren finanziert wurden, ist gewährleistet, dass der gesamte Erlös der Aktion Projekten für Kinder und Jugendliche in Bergkamen und Kamen zukommt.

 




Aktionen in Bergkamen zum Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen!“

Martina Bierkämper, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bergkamen, weist auf die Aktionen zum internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ hin.  In diesem Jahr widmen die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna den gesamten Monat November dem Thema „Häusliche Gewalt“.

Flyer WarnsignaleIn Bergkamen wird das Thema durch die Aktionstage „WARNSIGNALE häusliche Gewalt – erkennen und handeln“ vom 28. bis 30. November in der VHS Bergkamen  an der Lessingstraße umgesetzt.Die  Wanderausstellung „WARNSIGNALE häuslicher Gewalt – erkennen und handeln“ tourt im Moment durch den gesamten Kreis Unna und  wird ab kommenden Donnerstag,  28. Donnerstag, ab 19:30 Uhr in der VHS zu sehen sein. Sie kann dort auch am Freitag während der Öffnungszeiten angesehen werden.

Ausstellung im Treffpunkt

Die Ausstellung beschreibt in 15 Bildern eine 10-jährige Partnerschaft aus weiblicher  Sicht. Sie will sensibilisieren für die Schattenseiten von Liebe und Partnerschaft, für sich einschleichende Entwicklungen von Gewalt mit den begleitenden Emotionen, Demütigungen, Machtspielchen und Ausbrüchen. Am Donnerstagabend führt Martina Ricks-Osei vom Frauenforum Kreis Unna durch die Ausstellung.

Im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung findet eine Veranstaltung mit Kriminalhauptkommissarin Bettina Dresselhaus zum Thema „Schutz vor Stalking“ statt. Die Opferschutzbeauftragte der Kreispolizeibehörde Unna zeigt polizeiliche und juristische Möglichkeiten sowie persönliche Verhaltensweisen auf, Stalkern die „Rote Karte“ zu zeigen. Dem Vortrag folgt die Möglichkeit zu Rückfragen und Diskussionen. Die Besichtigung der Ausstellung sowie der Vortrag sind kostenfrei.

Selbstbehauptungskurs für Mädchen

Das Ende der Aktionstage bildet der in Bergkamen jährlich angebotene Selbstbehauptungskurs für Mädchen. Alle Teilnehmerinnen treffen sich am 30. November ab 10 Uhr im VHS-Treffpunkt an der Lessingstraße. Petra Landwehr von der Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde in Unna spricht Mädchen von 13 bis 14 Jahren an, die lernen wollen, sich in unterschiedlichen Situationen zu behaupten und Warnsignale zu erkennen. Ein Gang durch die Wanderausstellung „WARNSIGNALE“ gibt noch einmal Möglichkeit zu Rückfragen und Gesprächen.

Der Kurs ist um 16 Uhr beendet. Kooperationspartnerin des Kurses ist Imke Vogt, Streetworkerin der Stadt Bergkamen. Anmeldungen für die letzten freien Plätze können im Kinder- und Jugendbüro der Stadt Bergkamen, Tel. 02307/965-381, Zi. 208,  vorgenommen werden.

In Bergkamen und im gesamten Kreis Unna werden rund um die Aktionstage Popcorntüten mit der Aufschrift „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ verteilt.

Die Aktionstage „Warnsignale häuslicher Gewalt –erkennen und handeln“ in Bergkamen sind eine Veranstaltung des Bergkamener Mädchen-und Frauennetzwerkes in Kooperation mit der VHS Bergkamen.




„Unbeschreiblich weiblich“: 1148 Euro für Frauen in Not

„Unbeschreiblich weiblich“ lautet nicht nur der Titel des Kalenders, für den zwölf Frauen ihre Hüllen fallen ließen. In Frauenhand bleibt auch der Erlös aus dem Verkauf des Kalenders, der nun mit 1.148 Euro den Spendentopf von „Frauen in Not“ des Ev. Kirchenkreises Unna  füllt.

Freuten sich gemeinsam über die Spendensumme von 1.148 Euro (v.l.): André Stoltefuß, Karen Falkenberg, Petra Hartmann, Elke Markmann, Josefa Redzepi und Heike Gogolin-Schwering.
Freuten sich gemeinsam über die Spendensumme von 1.148 Euro (v.l.): André Stoltefuß, Karen Falkenberg, Petra Hartmann, Elke Markmann, Josefa Redzepi und Heike Gogolin-Schwering.

Aus einer Schnapsidee entstand das Vorhaben, einen Kalender ganz nach dem Vorbild der „Kalender Girls“ zu gestalten. Schnell hatte die Bergkamenerin Petra Hartmann Mitstreiterinnen gefunden, die sich für ein Foto auszogen. „Wir hatten viel Spaß und haben mit unserem Projekt viele Gespräche und Diskussionen angeregt“, sind sich alle einig. „Wir haben nichts bereut.“ Einziger Mann in der Runde ist André Stoltefuß, der die Verwaltung des Kalenders übernahm.

Sehr gefreut hat sich jedenfalls Pfarrerin Elke Markmann über die Spende, sie verwaltet den Spendentopf von „Frauen in Not“. Ganz unbürokratisch wird Frauen in finanziellen Notlagen aus diesem Spendentopf geholfen, sei es mit einer Fahrkarte zur Beratung oder einem Zuschuss für eine unvorhersehbare Ausgabe.

 

Wer noch einen Kalender im praktischen CD-Format haben möchte, kann sich unter gemeinsamhelfen@ist-einmalig.de an Petra Hartmann wenden. Der Kalender kostet 5 Euro und ist zeitlos und kann damit jedes Jahr benutzt werden.




Islamwissenschaftler stellt Modellprojekt „Abraham trifft Ibrahim“ vor

„Abraham trifft Ibrahim“, so lautet der Titel eines Modellprojektes, das durch den Islamwissenschaftler Dr. Michael Kiefer im Ratssaal der Stadt Bergkamen am Donnerstag, 21. November, um 18 Uhr vorgestellt wird.

Junge Nichtmuslime und Muslime erfahren in diesem Projekt eine Stärkung der Dialog- und Toleranzfähigkeit. „Die damit verbundenen Aufgaben und Erfordernisse stellen gerade für junge Menschen oftmals eine besondere Herausforderung dar. Der Umgang mit unterschiedlichen Religionen, Weltanschauungen und Lebensentwürfen verlangt ein hohes Maß an Akzeptanz und Dialogkompetenz“, so Kiefer von der Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V. aus Düsseldorf. Kiefer gehört ebenfalls zur Gruppe der interdisziplinären Forschereinheit für den islamischen Religionsunterricht „Frieden, Religion und Bildung“ beim Institut für islamische Theologie an der Universität Münster.

„Dieses Projekt eignet sich hervorragend auch für Bergkamener Jugendliche, damit sie für den eigenen Lebensentwurf eine klare Linie entwickeln können und vor dem Zugriff fundamentalistischer Gruppen geschützt  werden. Eine Bergkamener Moscheegemeinde hat bereits weiteres Interesse an der Durchführung bekundet,“ berichtet Juditha Siebert aus dem Bergkamener Integrationsbüro.

Einführen in die Thematik wird Kiefer vorab mit seinem Vortrag „Lebenswelt muslimischer Jugendlicher – Eine Typologie von Identitätsentwürfen“. Es geht insbesondere darum, die Welt der muslimischen Jugendlichen zu beleuchten. Sie sind bei ihrer Entwicklung sowohl den Erwartungen und Einflüssen ihrer Familien als auch den Erwartungen und Einflüssen der deutschen Gesellschaft ausgesetzt. Sie können sich nicht klar für eine traditionelle Norm entscheiden. Wenn sie die kulturellen Wurzeln ihrer Eltern übernehmen, entscheiden sie sich im Allgemeinen gegen die deutsche Kultur, zu der sie doch eigentlich auch gehören sollten.

Diese Entscheidung für die traditionelle Kultur der Familie und gleichzeitig gegen die Kultur der Mehrheitsgesellschaft ist eine Gratwanderung, die Jugendliche oft überfordert. Eigentlich möchten sie sich zu beiden traditionellen Strukturen bekennen und sich mit ihnen identifizieren können. Aber sie identifizieren sich weder mit der einen noch mit der anderen ganz, obwohl sie in Deutschland geboren sind und hier aufwachsen.

Diese zwiespältige Jugendkultur soll näher beleuchtet werden, um Verhaltensmuster im Alltag, in der Schule und unter jungen Erwachsenen besser deuten zu können.

Der letzte öffentliche Vortrag in der Reihe „Zuwanderung und Islam“ des Integrationsbüros der Stadt Bergkamen beginnt am Donnerstag, 21. November um 18 Uhr im Ratssaal, Rathausplatz. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Parkmöglichkeiten bestehen auf dem direkt angrenzenden Kaufland-Parkhaus.

Für Rückfragen steht das Integrationsbüro unter Tel. 02307 965-272 oder Mail j.siebert@bergkamen.de gerne zur Verfügung.

Den Abschluss der Reihe „Zuwanderung und Islam“ bildet in diesem Jahr die thematisch angebundene Wanderausstellung des Bundesamtes für Verfassungsschutz

„Die missbrauchte Religion- Islamisten in Deutschland“ von Freitag, 29.November, bis einschließlich Donnerstag, 12. Dezember. Der Eintritt und die Führungen für Gruppen ( insbes. auch Schüler, Auszubildende) sind ebenfalls kostenlos. Anmeldungen für den 45-minütigen. Rundgang nimmt das Integrationsbüro ab sofort telefonisch unter o.a. Rufnummer entgegen. Einzelpersonen können sich auf Wunsch auch den Gruppen anschließen.

 




Parken an Hellmig-Klinik nicht mehr gratis

Der neue zahlungspflichtige Parkplatz am Krankenhaus. Foto: Carolin Tolkemit
Der neue zahlungspflichtige Parkplatz am Krankenhaus wird derzeit erweitert. Foto: Carolin Tolkemit

Der Parkplatz am Kamener Hellmig-Krankenhaus könnte einen Tick größer sein, regte ein User auf der Internetseite „Nachbarschaft“ bei Immobilienscout 24 an. Das war im Jahr 2008. Im Jahr 2013 wird der Parkplatz vor der Hellmig-Klinik „einen Tick“ größer.

Und nicht nur das. Früher war das Parken für Patienten und Besucher kostenlos. Seit Oktober wird gut die Hälfte des Parkplatzes vor der Klinik bewirtschaftet. Wer nur eine halbe Stunde bleibt, zahlt nichts. Für eine Stunde Parkzeit verlangt das Klinikum Westfalen einen Euro, maximal zahlt man fünf Euro am Tag.

Grundsätzlich kostenlos parken Patienten, die das Reha-Zentrum besuchen, das an das Krankenhaus angeschlossen ist. Dessen Parkplätze liegen direkt vor dem Haupteingang. Der bewirtschaftete Teil des Klinikparkplatzes, der momentan erweitert wird, grenzt daran. Hinter der Schranke stehen künftig mehr als 60 Stellflächen zur Verfügung.




Sylke Funk von der Hilfsorganisation „Ubuntu“ besuchte auch das Gymnasium

Die Bergkamenerin Sylke Funk von der Hilfsorganisation „Ubuntu“ nutzte ihren Heimataufenthalt nicht nur für eine Informationsveranstaltung am Donnerstag in der Thomaskirche, sondern besuchte auch den Jahrgang Q2 des Städtischen Gymnasiums.

Ubuntu gym2Sylke lebt seit 2006 im Hout Bay’s Township in Südafrika und gründete die Hilfsorganisation Ubuntu. Sie kümmert sich mit einem Team, bestehend aus ihrer Familie und Freiwilligen, um die Menschen. Für deutsche Schülerinnen und Schüler bietet „Ubuntu“ eine interessante Möglichkeit  für die Zeit nach dem Abitur, Auslandserfahrungen zu sammeln und Urlaub mit einer sozialen  Tätigkeit zu verbinden.

Nach dem Vortrag saß Sylke Funk noch lange mit einer Vielzahl interessierter Schülerinnen und Schüler  zusammen und informierte sie genau über die Arbeit vor Ort in Kapstadt.

Doch worum geht es genau?  Der Name „Ubuntu“ entstammt einer jahrhundertealten südafrikanischen Lebensweisheit und  bedeutet so viel wie „Gemeinsam sind wir stark“. „Ubuntu“ kümmert sich im Hout Bay’s Township,  einem Armenviertel rund 20 km von Kapstadt entfernt, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene.  Die Projekte, an denen man mitwirken kann, sind vielfältig:

• Unterrichten an Grundschule bzw. Highschool

• Sozialarbeit

• Sport (Volleyball, Fußball etc.)

• Alphabetisierung und Hausaufgabenhilfe

• Mädchenclub „Sistahood“

• „Underdogsprojekt“ in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Tierasyl

• Ambulante Altenhilfe

• Frauengruppe

„Wir sind auch offen für Vorschläge unserer Freiwilligen. Es können auch jederzeit eigene Projekte  angestoßen werden“, erklärte Sylke Funk.

Unterbringung

Sylke Funk legt besonderen Wert auf umfangreiche Betreuung ihrer freiwilligen Helferinnen und   Helfer. Sie kümmert sich nicht nur um die sichere Unterbringung in Gastfamilien, sondern achtet auch darauf, dass Arbeit und Freizeit sich die Waage halten. „Man kann nicht jeden Tag zehn  Stunden arbeiten, man soll auch Zeit haben, sich die Umgebung und das Land anzuschauen“,  berichtet Funk. Auch in punkto Sicherheit vertritt Sylke Funk, die eine Tochter im Alter der Q2-Schüler hat, eine klare Position, mit der sie bisher gut gefahren ist: „Alles, was ich meiner Tochter  nicht erlaube, rate ich auch den Freiwilligen nicht zu tun.“

Ganz kostenlos kann „Ubuntu“ den Aufenthalt und die Mitarbeit vor Ort nicht anbieten, für 26,50  Euro am Tag bzw. 750,- im Monat kann man teilnehmen, alle weiteren Infos auf der Homepage  unter www.unbuntuforafrica.com.




Solidaritätskonzert für die Angehörigen von „Bo“ von den KrombacherKellerKindern

Ein Solidaritätskonzert zu Gunsten der Angehörigen von „BO“ findet am Freitag,  22. November, im Soundclub Yellowstone. „BO“ ist im April 2013 kurz nach seinem Auftritt mit der Band „Krombacher Kellerkinder“ beim Jubiläumskonzert im Yellowstone unerwartet an Lungenversagen gestorben. Mitmusiker, Freunde, Organisatoren und Besucher werden einem langjährigen Weggefährten mit diesem Event gedenken.

Gasoliners
Gasoliners

Der komplette Eintritt und die Erlöse aus dem Getränkeverkauf gehen an die Angehörigen. Für zusätzliche Spenden gibt es natürlich ebenfalls die Gelegenheit. Es spielen vier Bands, die „BO“ sehr geschätzt hat und ein paar Freunde bringen noch einmal BO´s Songs und Lieder, die er mochte auf die Yellowstone Bühne.

Musiker von Woof, KrombacherKellerKinder, Upside Down, Killing Chord und May The Force Be With You spielen BO´s Lieder und covern Songs die er mochte. Vorher rocken sich The Gasoliners (Punkrock, Lünen), A Time To Stand (Melodic-HC, Paderborn), Gods Will Be Done (Thrashmetal, PB) und Disobey (Lünen Style Hardcore) durch den Abend. Die „Beifang & Horrorbiz Allstars” werden dann mit einer Spezialaktion den Abend beenden.

Gods Will Be Done
Gods Will Be Done

Insbesondere The Gasoliners werden den Besuchern einen beeindruckenden Auftritt bieten.     Rock`n Roll ist die perfekte Definition für die Band aus Dortmund und Lünen. Die Performance der Band wird mit Sicherheit in Erinnerung bleiben.  Mit früheren Bands waren die Bandmitglieder auch überregional aktiv, unter anderem in  Italien, England, USA und Holland. Bei diesen Auftritten  teilten sie sich die Bühne unter anderem mit Poison Idea, Nashville Pussy, Cocksparrer, Antiseen und Murder Junkies.

Der Einlass zu der Veranstaltung ist 19.00 Uhr. Beginn ist um 20.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €.

 

 

 




Drewermann-Freunde spenden 1.146,88 € für soziale Projekte in Bergkamen

1.146,88 € spendeten die Besucher der traditionellen Vortragsveranstaltung von Arbeit und Leben mit  Dr. Eugen Drewermann am 9. September.

Spende_2013Dieser Betrg fließt zu zwei Dritteln einem Kooperationsprojekt des Jobcenters im Kreis Unna, der TÜV Nord Bildung und der VHS Bergkamen für Jugendliche ohne Schulabschluss („Schub(s)-Maßnahme“) zu und zu einem Drittel der Revierarbeitsgemeinschaft für kulturelle Bergmannsbetreuung e. V. (REVAG) /  Geschichtskreis Haus Aden/Grimberg 3/4. Der Vorsitzende von Arbit und Leben hat am Dienstag den Vertretern beider Institutionen symbolische Schecks übergeben.

Somit fließen  382,00 € an den REVAG Geschichtskreis Haus Aden/Grimberg 3/4. Mit dieser Spende wird die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder unterstützt. Bei den Vertretern der REVAG möchte sich Eugen Drewerman für ihr ehrenamtliches Engagement, insbesondere in Altersheimen, bedanken.

764,88 € aus dem Spendenerlös unterstützen jetzt die Schub(s)-Maßnahme („Schule und berufliche Orientierung“) zu. Es handelt sich dabei um eine schulische Maßnahme mit einer parallel stattfindenden Berufsvorbereitung für junge Erwachsene von 16 bis 25 Jahren. Diese haben aus unterschiedlichsten Gründen die Regelschulen ohne Schulabschluss verlassen und sind bisher nicht in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt eingemündet. Sie sollen durch den nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses bei der Volkshochschule der Stadt Bergkamen und den begleitenden Erwerb von Schlüsselqualifikationen über von der TÜV NORD Bildung koordinierte Maßnahmen die dazu erforderlichen Voraussetzungen erlangen.

Mit Hilfe der Spende hat in den Herbstferien im Bereich des erwerbsweltlichen Teils dieser Maßnahme ein Mobilitätstraining für die Teilnehmenden stattgefunden. Ziel war der Movie Park in Bottrop. Zum einen wurden durch dieses Training Gruppenkompetenzen vermittelt und der Zusammenhalt der Gruppe gestärkt, zum anderen wurde die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel trainiert. Über dieses positive Erlebnis wurde die Motivation der Teilnehmenden für die nun anstehende Prüfungsphase nachhaltig gestärkt.




Bergkamenerin Sylke Funk hat Hilfsorganisation „Ubuntu“ in Südafrika gegründet

Die Bergkamenerin Sylke Funk hat 2006 die Hilfsorganisation „Ubuntu“ gegründet. Sie unterstützt junge Leute in den Armenvierteln  in Südafrika. Am kommenden Donnerstag, 14. November, wird sie ab 18 Uhr während eines Heimatbesuchs in der Thomaskirche über ihre Arbeit berichten.

Ubuntu bietet in den Grundschulen von Hout Bay und Imizamo Yethu in Südafrika auch Nachhilfeunterricht an.
Ubuntu bietet in den Grundschulen von Hout Bay und Imizamo Yethu in Südafrika auch Nachhilfeunterricht an.

Ubuntu leistet vor allem pädagogische Hilfen und versucht die Lücken, die es in den staatlichen Schulen in den Townships gibt, zu schließen. Diese Arbeit stützt sich vor allem auf Freiwillige aus verschiedenen Ländern. Sie erhalten dafür keine Aufwandsentschädigung. Vielmehr müssen sie für Flug, Unterkunft und Verpflegung selbst aufkommen.

Spannend wird es sicher werden, wenn Sozialpädagogin und Familientherapeutin Sylke Funk am Donnerstag erklärt, warum ihre Freiwilligen dazu bereit sind. Wen  die Bergkamenern sich in Deutschland oder anderswo aufhält, nutzt sie natürlich die Gelegenheit, für diese freiwillige Arbeit zu werben. Vor der Informationsveranstaltung in der Thomaskirche hat sie die Universitäten in Dortmund, Hamburg und Utrecht besucht und auch dort Vorträge gehalten.

Sylke Funk wurde 1957 in Bergkamen und hat hier unter anderem die Freiherr-vom-Stein-Realschule besucht. Weitere Info zu Ubuntu gibt es im Internet hier.