Erste Hilfe für Vorschulkinder der Villa Kunterbunt

Fotos: AWO

Die Vorschulkinder des AWO-Familienzentrums Villa Kunterbunt in Bergkamen-Mitte haben sich im März mit dem Thema Erste Hilfe beschäftigt. Die Krankenschwester Yvonne Kutschke brachte den Kindern, wie bereits in den Jahren zuvor, viel Wissenswertes rund um das Thema näher.

Die Kinder lernten, warum es wichtig ist, seine Adresse zu wissen und wie man einen Notruf absetzt. Wie sich Keime verteilen und warum es wichtig ist sich gründlich die Hände zu waschen haben die Kinder durch ein spannendes Experiment gelernt .Ebenso haben sie durch ausprobieren gelernt wie man ein Pflaster richtig aufklebt, und auch die Gefahrenzeichen auf verschiedenen Putzmitteln sind den Kindern bereits bekannt.




Halbzeit in der Bewerbungsrund 2018/19: Ausbildungsmarkt hat keinen Schwung

Die Agentur für Arbeit zieht eine erste Bilanz zum Ausbildungsmarktjahr 2018/2019, das bereits seit vergangenem Oktober läuft. In Hamm und im Kreis Unna suchen aktuell noch 1.943 junge Männer und Frauen einen Ausbildungsplatz. Ihnen stehen 1.585 unbesetzte Ausbildungsstellen zur Verfügung und damit statistisch noch 0,8 Stellen pro Bewerber.

Dieses Verhältnis stagniert im Vergleich zum Vorjahr und liegt damit weiterhin deutlich unter dem landesweiten Schnitt (1,1) oder der Relation in der Nachbarstadt Dortmund (1,4). Im Agenturbezirk weist der Kreis Unna die bessere Lage (0,9) auf als die Stadt Hamm (0,7). Agenturleiter Thomas Helm macht deutlich: „Auch, wenn die Kombination von rückläufigen Bewerberzahlen und gleichzeitig steigendem Ausbildungsstellenangebot in die richtige Richtung geht, so reichen die Bemühungen bisher nicht aus, um ein Gleichgewicht herzustellen und damit jedem einzelnen Wunsch nach Ausbildung nachkommen zu können. Damit bleibt der Bezirk der Arbeitsagentur Hamm hinter seinen Erwartungen sowie den Bilanzen der Nachbarregionen und des Landes zurück.“

Besonders viele offene Stellen und damit immer noch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz bestünden laut Thomas Helm jetzt noch im Verkauf, in der Lagerlogistik oder für angehende Berufskraftfahrer. Für die Unternehmen sieht er immer noch ein großes verfügbares Potenzial an jungen Menschen, das es einzustellen lohnt: „Bisher konnten erst knapp 17 Prozent aller Bewerber einen Ausbildungsvertrag unterschreiben, das vorhandene Angebot an interessierten, jungen Menschen könnte von Arbeitgebern also noch deutlich besser genutzt werden. Heute für morgen ausbilden – das sollte vor dem Hintergrund der demografischen Herausforderungen die Devise aller zukunftsorientiert agierenden Unternehmen sein.“

Kreis Unna:  TOP 10 der…

… unversorgten Bewerberinnen und Bewerber … unbesetzten Ausbildungsstellen
Kaufmann/-frau – Büromanagement 101 Kaufmann/-frau im Einzelhandel 74
Medizinische/r Fachangestellte/r 80 Verkäufer/in 69
Kaufmann/-frau im Einzelhandel 69 Berufskraftfahrer/in 47
Kfz.-Mechatroniker/in – PKW-Technik 67 Fachkraft – Lagerlogistik 45
Verkäufer/in 60 Kaufmann/-frau – Büromanagement 45
Industriekaufmann/-frau 39 Industriekaufmann/-frau 39
Tischler/in 38 Medizinische/r Fachangestellte/r 37
Automobilkaufmann/-frau 31 Handelsfachwirt/in (Ausbildung) 33
Industriemechaniker/in 29 Zahnmed. Fachangestellte/r 29
Fachkraft – Lagerlogistik 27 Kaufmann/-frau Groß-/Außenhandel 24

Jugendliche, die sich beruflich orientieren möchten, können sich jederzeit bei der Berufsberatung melden unter: 0800 / 4 5555 00 oder im BiZ der Arbeitsagentur Hamm unter 02381 / 910 1001.

Arbeitgeber können jederzeit freie Arbeits- und Ausbildungsplätze melden unter: 0800 / 4 5555 20. (Die Servicerufnummern sind für den Anrufer kostenfrei.)




Neue Initiative des Jobcenters für kreative Köpf: Netzwerk unterstützt geflüchtete Gründungswillige

Freuten sich über den Zuspruch der Netzwerkpartner: Sandra Johland (4. v. re.) und Julia Siebert (5. v. re.). Foto: Jobcenter Kreis Unna / A. Mega

Unter dem Motto „Perspektiven schaffen-vielfältig gründen“ unterstützt die Initiative „Gründungswerkstatt“ des Jobcenters Kreis Unna gründungswillige Menschen mit einem Fluchthintergrund. Die Verantwortlichen kooperieren hierfür mit der Familienbande Kamen, der IQ Fachstelle Migrantenökonomie und dem Projekt IQ NRW „ActNow“.

„Im Jobcenter Kreis Unna begleiten wir seit Jahren Personen, die den Weg in eine Selbstständigkeit gehen wollen. In den letzten Monaten haben wir vermehrt auch Vorsprachen von Interessierten aus Ländern wie z.B. Syrien“, erklärt Sandra Johland, zuständige Teamleiterin im Existenzgründer- und Selbstständigen-Team des Jobcenters Kreis Unna. „Daher haben wir die Initiative Gründungswerkstatt ins Leben gerufen und Unterstützer gesucht, die durch ihr Fachwissen unsere Dienstleistungen in Gesprächen mit Interessierten ergänzen können.“

Gemeinsam mit Julia Siebert von der IQ Fachstelle Migrantenökonomie lud sie daher am vergangenen Donnerstag Vertreter aus verschiedenen Institutionen und Initiativen zu einem Netzwerkaustausch in die Räumlichkeiten des Kooperationspartners Familienbande Kamen ein, u.a. die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, Wirtschaftsförderung Kreis Unna, Agentur für Arbeit sowie die Handwerkskammer Dortmund. Besonders wichtig für die Bildung des Netzwerks war den Initiatoren auch die Teilnahme von Vertretern der regionalen Flüchtlingsinitiativen sowie dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Unna: „Alle Teilnehmenden haben uns ihre Unterstützung bei unserem Vorhaben zugesagt. Wirklich toll, wie schnell sich ein Netzwerk mit allen wichtigen Institutionen und Akteuren gebildet hat, das so offen und konstruktiv das Thema Gründungsunterstützung Geflüchteter anpackt“, erklärte Julia Siebert im Anschluss an die Veranstaltung.

Eine vollumfängliche Beratung sei für jeden Gründungswilligen generell enorm wichtig, bestätigen beide Frauen. Aber besonders bei Menschen mit einem Fluchthintergrund müsse man noch sensibler beraten, schon aufgrund der Sprachbarrieren oder der fehlenden regionalen Kenntnisse. Daher sei eben ein solches Netzwerk etwas Besonderes, sind sich Sandra Johland und Julia Siebert einig: „Wir bieten ab sofort mit der Gründungswerkstatt eine vollumfängliche Dienstleistung für diese Personengruppe an. Im Idealfall wird sich damit ein langfristiges Format etablieren, das eine passende Ergänzung zu den jetzigen Angeboten darstellt.“

Weitere Informationen zur Gründungswerkstatt für Menschen mit Fluchthintergrund erhalten Interessierte unter der Tel.: 02303 2538-5422.




Jobcenter Kreis Unna informiert: Verkürzte Öffnungszeiten an zwei Tagen

Alle Geschäftsstellen des Jobcenters Kreis Unna schließen diesen Mittwoch, 10. April 2019, auf Grund einer internen Veranstaltung schon um 11:00 Uhr.

Am Gründonnerstag, 18. April 2019, schließen alle Geschäftsstellen schon um 13:00 Uhr. Um Beachtung wird gebeten.

Hinweis:
Allgemeine Anliegen und Anfragen unserer Kunden können grundsätzlich auch telefonisch unter der 02303 25 38-0 weitergeleitet werden.




Arbeitsagentur am 11. April erst ab 13.30 Uhr geöffnet

Die Agentur für Arbeit Hamm sowie die Geschäftsstellen in Kamen, Lünen, Unna und Schwerte sind am Donnerstag, 11.04.2019, wegen einer internen Veranstaltung erst ab 13:30 Uhr geöffnet.

Dies betrifft auch das Berufsinformationszentrum (BiZ) in Hamm. In der Geschäftsstelle Schwerte sind an diesem Tag auch nachmittags nur Vorsprachen mit Termin möglich. Kunden mit Terminen beim Ärztlichen Dienst, Berufspsychologischen Service, dem Jobcenter oder der Wehrdienstberatung sind von den Einschränkungen nicht betroffen.

Adressänderungen, Abmeldungen in Arbeit und weitere Anliegen können bis 18 Uhr auch telefonisch über die kostenfreien Service-Rufnummern mitgeteilt werden: 0800 4 5555 00 (für Arbeitnehmer und Arbeitsuchende) und 0800 4 5555 20 (für Arbeitgeber).
Zusätzlich kann rund um die Uhr auch der eService auf www.arbeitsagentur.de genutzt werden.




Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung im Haus der Mitte Rünthe

Anne Kappelhoff

In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 11. April von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Anne Kappelhoff ist im Haus der Mitte in Rünthe, Kanalstraße 7 zu erreichen. Eine telefonische Kontaktaufnahme ist unter Tel. 0 23 89 / 78 19 57 möglich.

Bei der kostenlosen und neutralen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Auch Adressen und Informationen über ortsnahe Angebote oder zur Finanzierung von Hilfsangeboten haben die Berater parat. Informationen gibt es ebenso zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, später noch Fragen hat oder einen Hausbesuch vereinbaren möchte, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 06 0 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Klasse 6a der Gesamtschule sammelt 70.000 Deckel gegen Kinderlähmung

Über 70.000 Deckel hat die Klasse 6a der Willy-Brandt-Gesamtschule für die Aktion „Deckel gegen Polio –
500 Deckel für 1 Leben ohne Kinderlähmung“ gesammelt. Foto: Sandra Wiemhoff

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6A beteiligten sich an der offiziellen Sammelaktion des Rotary-Clubs zur Bekämpfung der Kinderlähmung. Angeregt wurde die Initiative für die Deckelsammelaktion von Frau Kaya im Unterricht zum „Sozialen Lernen“ in der Klasse 6A.

Die Kinder informierten sich im Internet über Polio und bereiteten Referate vor, sie gingen durch die Klassen, um weitere Lerngruppen für die Sammelaktion zu begeistern, so dass sich schon bald daraus eine regelrechte Challenge zwischen teilnehmenden Klassen entwickelte.

In nur 10 Wochen wurden über 70.000 Deckel gesammelt

Durch den Weiterverkauf der Deckel an Recyclingunternehmen können Polio-Impfungen finanziert werden, wobei 500 gesammelte Plastikdeckel eine Polio-Impfung ergeben. Der Rotary-Club hat sich mit der Aktion zum Ziel gesetzt die Kinderlähmung (Polio) weltweit auszumerzen, die es heute nur noch in drei sehr armen Ländern gibt: Afghanistan, Pakistan und Nigeria.




Bergkamen ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Patrick Seyffert (l. Sachgebietsleiter Organisation) und
Bürgermeister Roland Schäfer mit der Fairtrade-Urkunde.

Die Stadt Bergkamen erfüllt weiterhin die fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2015 durch TransFair e.V. verliehen. Seitdem baut die Kommune ihr Engagement stetig aus.

Der Rat der Stadt Bergkamen hat in seiner Sitzung am 26.03.2013 beschlossen, sich um den Titel „Stadt des Fairen Handels“ zu bewerben. Die benötigten Unterlagen konnten im März 2015 eingereicht werden und wurden durch ein Prüfungsgremium überprüft und positiv beschieden.

Daraufhin erhielt die Stadt Bergkamen vor vier Jahren von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel. Die Erneuerung des Titels „Fairtrade-Stadt“ musste jetzt zum zweiten Mal erneuert werden. Nach einer intensiven Prüfung von Seiten der TransFair e. v. wurde mit Schreiben vom 21. März 2019 der Stadt Bergkamen die Titelerneuerung für weitere zwei Jahre bestätigt.

Unter anderem engagierte sich die Steuerungsgruppe in den letzten Jahren an den Kampagnen: Fairtrade-Schools, Fairtrade Rosenaktion, Fairtrade-Aktionstag (Banana Fairday, Coffee Fairday…) und der Fairen Woche.
Die Stadt Bergkamen ist eine von fast 600 Fairtrade-Towns in Deutschland.




SPD Overberge übergibt Spende an das DRK

Spendenübergabe (v. l.): Uwe Reichelt, Rebecca Döhr, Monika May, Andreas Kray und Peter Kollmann. Foto: DRK

Einen Scheck über 200 Euro hat der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Overberge, Uwe Reichelt, zusammen mit der Schriftführerin Rebecca Döhr an das DRK Bergkamen übergeben. Das Geld war beim traditionellen jährlichen Grünkohlessen des Ortsvereins
Overberge gesammelt worden.

„Spenden sind uns immer sehr willkommen, denn sie ermöglichen es uns z.B. Erste Hilfe Material für Sanitätseinsätze zu beschaffen“, so die Rotkreuzleiterin Monika May, die die Spende zusammen mit dem Vorsitzenden Andreas Kray und dem stellv. Vorsitzenden Peter Kollmann entgegengenommen hat.




Richtfest an der Sugambrerstraße: Am 1. August geht die neue Kita der Johanniter in Betrieb

Richtfest für die die 2. Kita der Johanniter in Bergkamen.

Die 2. Kita der Johanniter in Bergkamen nimmt langsam Form an. Jetzt feierte die Kindertageseinrichtung an der Sugambrerstraße in Oberaden bei sonnigem Wetter Richtfest. Dazu gratulierten für die Stadt Bürgermeister Roland Schäfer und die zuständige Beigeordnete Christine Busch.  In der Kita sollen 75 Kinder im Alter von 0,4 Jahren bis zum Schuleintritt in vier Gruppen betreut werden.

Kinder erleben laut Johanniter eine ganzheitliche Pädagogik, die stark macht, durch entwicklungsgerechte Bildungsangebote, Bewegungsspielräume, spielerische Sprachentwicklung und vielfältige Werk- und Gestaltungsmöglichkeiten. Sie lernen die eigene und andere Kulturen kennen und erwerben unterschiedliche Kompetenzen.

„Zudem finden Eltern in uns kompetente Erziehungspartner und erleben eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dies stellen wir sicher durch aufmerksames und freundliches Fachpersonal, das den Eltern unterstützend und beratend zur Seite steht“, erklärt der Verband. Die Eröffnung ist für den 01.08.2019 geplant.

Johanniter im RV Östliches Ruhrgebiet
Im Regionalverband Östliches Ruhrgebiet engagieren sich rund 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. In den Städten Dortmund, Hamm, Lünen und Unna, welche zum Regionalverband gehören, arbeiten 364 hauptamtliche Mitarbeiter. Sie betreuen und begleiten Menschen im Rettungsdienst und Krankentransportdienst, beim Hausnotruf und Fahrdienst, beim Wohnen mit Service, bei der Ausbildung in Erster Hilfe und in der Ambulanten Pflege. Ferner gibt es im Regionalverband sechs Offene Ganztagsschulen in Schwerte, fünf Kindertageseinrichtungen, plus fünf weitere in Planung, mit zurzeit rund 1000 Kindern in Betreuung und 21 Schulen, die im Bereich Schulsanitätsdienst betreut werden. Die Johanniter am Standort Dortmund und Lünen leisten tausende Stunden ehrenamtliches Engagement vor allem im Sanitätsdienst und Katastrophenschutz.




Auch im März weniger Arbeitslose in Bergkamen im Vergleich zum Vormonat

Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 348 auf 14.491. Im Vergleich zu März 2018 ging die Arbeitslosigkeit um 798 Personen (-5,2 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich im Berichtsmonat auf 6,9 Prozent und damit um 0,1 Punkte gegenüber dem Vormonat.

In Bergkamen sind Ende März 25 Personen weniger als Arbeitslos gemeldet als im Februar.  2.174 Frauen und Männer haben keinen Job. Die Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 8,3 Prozent (minus 0,1 Prozentpunkte).

„Nachdem schon im Februar an den Abwärtstrend aus dem letzten Jahr angeknüpft werden konnte, unterbietet der März sogar wieder die 7-Prozent-Marke im Kreis Unna“, bilanziert Agenturchef Thomas Helm die aktuelle Entwicklung. Besonders der Vergleich mit dem Vorjahr spricht für Helm eine deutliche Sprache: „Heute sind fast 800 Menschen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen, das ist für die Dauer eines Jahres ein guter Erfolg, und bisher ist kein Ende dieser Entwicklung in Sicht.“

Dem Arbeitsmarktexperten ist es wichtig zu betonen, dass es sich dabei um eine echte Verbesserung für die Menschen im Kreis Unna handelt: „Heute üben knapp 2.800 Menschen mehr eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aus als noch vor einem Jahr. Auch wenn es sich im kollektiven Gedächtnis eingebrannt hat, dass im Ruhrgebiet Massenarbeitslosigkeit herrscht: Wir müssen uns einfach daran gewöhnen, dass dies der Vergangenheit angehört und stattdessen viel bewusster zur Kenntnis nehmen, dass wir es immer mehr mit einer starken Wirtschaft zu tun haben.“

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In neun von zehn Kommunen des Kreises Unna konnte Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat abgebaut werden. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Bönen (-7,8 Prozent bzw. 52 auf 616). Danach folgen Holzwickede (-5,4 Prozent bzw. 26 auf 458), Unna (-3,1 Prozent bzw. 58 auf 1.808), Kamen (-3,1 Prozent bzw. 49 auf 1.554), Werne (-3,0 Prozent bzw. 24 auf 788), Lünen (-2,3 Prozent bzw. 102 auf 4.415), Selm (-1,8 Prozent bzw. 16 auf 859), Fröndenberg (-1,3 Prozent bzw. sieben auf 537) und Bergkamen (-1,1 Prozent bzw. 25 auf 2.174). In Schwerte stieg die Arbeitslosigkeit um 0,9 Prozent bzw. 11 auf 1.282.