Stadt Bergkamen sucht Nachwuchskräfte!

Für das Einstellungsjahr 2021 werden aktuell Ausbildungsplätze und Plätze für das duale Studium in folgenden Bereichen angeboten:

  • Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten
  • Duales Studium „Bachelor of Laws“ (Verwaltung – ehem. gehobener Verwaltungsdienst)
  • Duales Studium „Bachelor of Arts“ (Soziale Arbeit) an der SRH Hamm
  • Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15.09.2020.

Nach den Herbstferien folgt dann eine weitere Ausschreibung von Ausbildungsangebote, welche im handwerklichen bzw. gewerblichen Bereich anzusiedeln sind:

  • Gärtner*in in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
  • Straßenwärter*in
  • Berufskraftfahrer*in

Mögliche ausbildungsbegleitende Jahrespraktika und Anerkennungspraktika runden das hiesige Ausbildungsangebot ab.

Nähere Informationen zu den einzelnen Ausbildungsberufen und dem Bewerbungsverfahren entnehmen Sie bitte der städt. Homepage (www.bergkamen.de/ausbildung).

 

 




35 Prozent der Ausbildungsplätze unbesetzt: Der Baubranche im Kreis Unna gehen die Azubis aus

Azubis auf Baustellen könnten bald zu einer Rarität werden, warnt die IG BAU – wenn sich die Arbeitsbedingungen in der Branche nicht verbessern. Foto: IG BAU

Bauboom trifft auf Nachwuchs-Mangel: Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind viele Baufirmen im Kreis Unna vergeblich auf der Suche nach Azubis. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur hin. Danach blieben im Juli 35 Prozent aller Ausbildungsstellen auf dem Bau unbesetzt. Von 48 ausgeschriebenen Plätzen im Kreis waren noch 17 zu vergeben.

Friedhelm Kreft von der IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einem „Alarmsignal“. Wenn es den Firmen nicht gelinge, Schulabgänger für die dringend gebrauchte Arbeit als Maurer, Straßenbauer oder Baugeräteführer zu finden, dann gerate das Fundament der ganzen Branche ins Wanken. „Aber nur wenn die Arbeitsbedingungen auf Baustellen attraktiver werden, lässt sich das Nachwuchs-Problem lösen“, ist der Gewerkschafter überzeugt.

In der laufenden Tarifrunde fordert die IG BAU deshalb ein monatliches Einkommensplus von 100 Euro für alle Azubis. Außerdem soll die lange, meist unbezahlte Fahrerei zur Baustelle entschädigt werden, um die Arbeit attraktiv zu halten – auch gegenüber anderen Branchen, in denen weit weniger gependelt wird. „Wer sich bei der Berufswahl für den Bau entscheidet, der muss auch Familie, Freizeit und Arbeit unter einen Hut bringen können. Aber das klappt für die meisten Berufseinsteiger nur sehr selten“, so Kreft. Diese Unzufriedenheit spiegele sich auch in einer hohen Abbrecherquote wider. Laut aktuellem Ausbildungs- und Fachkräftereport der Sozialkassen des Baugewerbes (SOKA-BAU) bringt jeder dritte Azubi die Ausbildung nicht zu Ende.




Ausbildungsbeginn im Garten-Center röttger für zwei Nachwuchskräfte

Ausbildungsstart im Gartencenter röttger.

Zum 1.8.2020 begann das neue Ausbildungsjahr und das Bergkamener Garten-Center röttger begrüßte die zwei neuen Auszubildenden.

Gamze Pakdemir wurde aus einer Einstiegsqualifizierung in ein reguläres Ausbildungsverhältnis übernommen und wird zur „Verkäuferin“ ausgebildet. Sie hat bereits Erfahrungen im Garten-Center röttger gesammelt und durch ihre Einsatzfreude Firmenchefin Claudia Röttger, die Kollegen*innen und Kunden*innen begeistert.

Leonie Kinne konnte während ihrer „Schnupperstunden“ im Bereich der Floristik erproben, ob eine Ausbildung zur Floristin für sie das Richtige ist. Es stellte sich heraus, dass sie sich ganz mit der Ausbildung zur Floristin identifiziert. „Frau Kinne hat sich mit Ihrem Herzen ganz dem Berufsweg zur Floristin verschrieben und zeigt auch schon erstes floristisches Talent“, erklärt Claudia Röttger.

Das Team vom Garten-Center röttger freut sich über den grünen Nachwuchs. Auf dem Foto ebenfalls vertreten: Bianca Lobitz (angehende Floristmeisterin), Miriam Heidrich (Floristin) und Nicole Ortschwager (Abteilungsleitung Zimmerpflanzen).




Neubeginn für die Elternstartkurse „Mein Baby verstehen“ und den Familientreff des Pestalozzihauses

Auch in Zeiten von Corona bietet das Familienbüro der Stadt Bergkamen, unter Einhaltung der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung inklusive der AHA-Regeln (Abstand-Hygiene-Alltagsmaske), wieder in den Stadtteilen Bergkamen-Mitte, Rünthe und Oberaden die kostenlosen Elternstartkurse „Mein Baby verstehen“ an.

Die Kurse werden in Zusammenarbeit mit der Familienbildung des Ev. Kirchenkreises Unna und dem „Elternstart NRW“ durchgeführt. Bei den Kursen handelt es sich um 5 Treffen mit einem Austausch über den Alltag mit Baby. Zu der sonst üblichen Kursabfolge bietet das Familienbüro in diesem Jahr, für die nun schon älteren in der Zeit von November 2019 bis April/Mai 2020 geborenen Kinder, Spaziergänge und Treffen draußen auf dem Hof Middendorf an. Einige freie Plätze stehen noch zur Verfügung. Anmeldungen nimmt das Familienbüro der Stadt Bergkamen unter den Rufnummern 02307/965-264, 02307/965-258 oder 02307/965-476 oder unter b.billhardt@bergkamen.de entgegen.

Auch der Familientreff im Pestalozzihaus eröffnet wieder mit den unterschiedlichen Angeboten wie Geburtsvorbereitung, Stillcafé mit Trageberatung, Babymassage, Kanga, Eltern-Kind-Gruppen, Nähgruppe sowie den unterschiedlichen Themenangeboten und Familientreff Extras nach den Sommerferien. Das Programm ist im Internet unter www.familientreff-bergkamen.de einsehbar. Die Familienkinderkrankenschwester Isabel Veltmann bietet weiterhin von montags bis freitags nach Terminvereinbarung eine Schlaf-Schrei-Still-Beikost-Entwicklungsberatung unter der Rufnummer 0162/8875037 an.

Aufgrund der derzeitigen Corona Pandemie finden alle Veranstaltungen und Kurse sowohl im Familientreff Pestalozzihaus als auch die Kurse zum Elternstart NRW „Mein Baby verstehen“ nur unter Vorbehalt und Einhaltung der geltenden Hygienekonzepte statt. Es kann von daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden, dass die Kurse in veränderter Form, anderem Umfang oder mit gewissen Auflagen stattfinden müssen.

Bitte informieren Sie sich zu den Veranstaltungen und Kursen im Familientreff Pestalozzihaus unter der Rufnummer 02307/280333.

 




Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern bietet Sprechstunden im Familienzentrum „Tausendfüßler“ an

Es gibt eine Vielzahl von Fragen, die Eltern bewegen und manchmal ist es für sie schwierig, allein passende Lösungen zu finden. In Rahmen von Sprechstunden haben deshalb Eltern und Anwohner aus dem Sozialraum Oberaden die Möglichkeit ihre Anliegen, Unsicherheiten oder Sorgen vertraulich zu besprechen.

Frau Hagemeier (Diplom-Sozialpädagogin) oder Herr Ronge (Diplom-Psychologe) von der kommunalen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern stehen hierfür jeden dritten Freitag im Monat von 9:00 bis 11:00 Uhr im Familienzentrum „Tausendfüßler“ zu Verfügung.

Die Termine im Überblick:

18.09.2020

16.10.2020

20.11.2020

18.12.2020

Aufgrund der Covid-19-Pandemie und den damit verbundenen Infektionsschutzmaßnahmen ist eine Voranmeldung unter der Rufnummer 02306-80141 zwingend erforderlich.




Regionales Ausbildungsmanagement im Kreis Unna: Passgenaue Beratung als Modell für ganz NRW?

Ausbildungsfähige Jugendliche finden keine Lehrstelle, Ausbildungsbetriebe können ihre Nachwuchsstellen nicht besetzen, weil sie nicht den passenden Bewerber finden. Diese schon typische Situation der Vorjahre könnte sich im Zuge der Corona-Pandemie bis zum Herbst erheblich zuspitzen, wenn Betriebe in wirtschaftlichen Notsituationen ihre Ausbildungsplätze nicht besetzen können. Das „Regionale Ausbildungsmanagement“ im Kreis Unna hatte es sich erfolgreich zum Hauptanliegen gemacht, Betriebe und Jugendliche passgenau zusammenzubringen. Ob das Modell nun auf andere Regionen übertragbar ist und auch Lösungen für die aktuelle Krise bietet, das wollen die Arbeitsmarkt-Akteure jetzt mit den zuständigen Landesministerien klären. Auf Einladung von Landrat Makiolla werden dazu Anfang September zwei hochrangige Vertreter des Landes ins Kreishaus kommen.

Von 2018 bis 2019 wurden im Rahmen des Modellversuches „Regionales Ausbildungsmanagement“ (RAM) unter der Regie der Werkstatt im Kreis Unna im Kreis Unna/Hamm über 1.000 Jugendliche und mehr als 250 Betriebe erreicht und intensiv beraten. Am Ende fanden nach passgenauer Vermittlung 100 junge Menschen den Weg zum Berufsabschluss. Entwickelt und getragen wurde der innovative Ansatz von den Geschäftsführungen und Leitungen aller relevanten Arbeitsmarktakteure, von der Bundesagentur für Arbeit und den beiden Jobcentern im Kreis Unna und Hamm, über die IHK zu Dortmund, die Handwerkskammer und die Kreishandwerkerschaft Hellweg, den DGB bis hin zum Kreis Unna. Zentrale Zielgruppe waren Jugendliche ohne Berufsabschluss an den Berufskollegs der Region. Die praktische Umsetzung erfolgte durch die Werkstatt im Kreis Unna, die auch die Förderung beim Arbeitsministerium NRW und dem europäischen Sozialfond einlobte.

Die Auswertung der beteiligten Partner Ende 2019 fiel überaus positiv aus, und man verabredete sich darauf, gemeinsam mit den zuständigen Ministerien (Arbeit und Schule) Bilanz zu ziehen. Durch die Corona-Krise musste die für das Frühjahr geplante Zusammenkunft in den kommenden September verschoben werden. Am 9.9. werden nun die zuständigen Gruppenleiter, aus dem Arbeits- und dem Schulministerium im Kreishaus erwartet und mit den regionalen Akteuren zusammentreffen. Gemeinsam will die hochkarätige Runde prüfen, wie die Erfolge des Regionalen Ausbildungsmanagements fortzusetzen und nach Möglichkeit zu verstärken sind.

Landrat Michael Makiolla hofft: „Es wäre gut und wünschenswert, wenn das Land erfolgreiche Elemente des regionalen Ausbildungsmanagements, wie etwa die zielgerichtete Beratung von Berufsschülern, in sein Regelsystem einarbeiten würde. Dies könnte sowohl grundsätzlich beim Kampf gegen den Fachkräftemangel helfen als auch in der momentanen Corona-Krise eine wichtige Unterstützung bieten“. Für Werkstatt-Geschäftsführer Herbert Dörmann sprechen die aktuellen Ausbildungszahlen für sich. Von den 2.227 Lehrstellenbewerbern im Kreis waren im Juni noch immer 909 unversorgt. Auf der anderen Seite blieben bisher noch 730 der 1.887 Ausbildungsstellen unbesetzt: „Es wird eine Daueraufgabe bleiben, Jugendliche gerade aus den Berufskollegs und Stellen in der Region systematisch zusammenzubringen“, sagt Dörmann.




Bluspendetermin am Freitag im Haus der Mitte in Rünthe

Der nächste Blutspendetermin in Bergkamen findet am kommenden Freitag, 7. Juli, von 15 bis 19.30 Uhr im Haus der Mitte in Rünthe statt.

Die Corona-Pandemie hat das Blutspendewesen nachhaltig verändert und für große Probleme bei der Versorgung von Patienten mit Blut gesorgt. Wie seitens des DRK-Blutspendedienst bereits befürchtet, sorgt die Ferienzeit für weitere Einbrüche beim Blutspendeaufkommen. Aktuell fehlt es deutlich an ausreichend Blutspenden über alle Blutgruppen hinweg, insbesondere aber bei den Blutgruppen 0 Rhesus positiv und 0 Rhesus negativ.

Der Blutspendedienst ist dringend auf jede Blutspende angewiesen und bittet alle Bürger, die zu Hause geblieben oder bereits aus dem Urlaub zurückgekehrt sind, eine Blutspende zu leisten. Die Dringlichkeit erläutert Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes am Beispiel der ausgefallenen Firmen- und Universitätstermine: „Durch Corona können aktuell viele Blutspendetermine nicht durchgeführt werden. Etliche Mitarbeiter und Studenten arbeiten und lernen aktuell im Home-Office, wodurch die üblichen Firmen- und Unitermine derzeit beinahe komplett ausfallen. Alleine dadurch fehlen dem DRK-Blutspendedienst monatlich tausende Blutkonserven. Wichtig wäre es, dass jetzt alle Spender, die sonst im eigenen Unternehmen spenden, nun einen der zahlreichen DRK-Termine in den Heimatgemeinden aufsuchen und dort Blut spenden. Nur so können wir die Ferienzeit überstehen und weiterhin zuverlässig unsere lebensrettenden Blutspenden an Krankenhäuser liefern.“

Termine können über die Website www.blutspende.jetzt gefunden werden. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger. Begleitpersonen und Kinder von Blutspendern dürfen aus Infektionsschutzgründen das Blutspendelokal leider derzeit nicht betreten. Blutspender werden gebeten, wenn möglich, einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen und eigene Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen. Blutspender werden nicht auf Corona getestet – für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. Bluttransfusionen sind sicher und unverzichtbar.

Da der Imbiss nach der Blutspende zurzeit nicht stattfindet, gibt es zum Abschluss einen Lunch-ToGo mit einem kleinen Imbiss. Ständig aktualisierte Infos gibt es unter https://www.blutspendedienst-west.de/corona. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.




Bürgermeister begrüßt die neuen Nachwuchskräfte der Stadt Bergkamen

Bürgermeister Roland Schäfer und die neuen Nachwuchskräfte der Stadt Bergkamen.

Schon traditionell wurden die neuen Nachwuchskräfte zu Beginn der Ausbildung offiziell durch den Bürgermeister Roland Schäfer begrüßt. In diesem Jahr nehmen 15 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung, das duale Studium oder das ausbildungsabschließende Anerkennungsjahr im Dienst der Stadt Bergkamen auf.

Neben den klassischen Verwaltungsberufen wie Verwaltungsfachangestellte/r und Bachelor of Laws, wurde in diesem Jahr erstmalig eine Nachwuchskraft für den neuen Studiengang der Verwaltungsinformatik (Bachelor of Arts) eingestellt. Zudem wird in den gewerblichen Berufen „Gärtner*in in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, sowie Straßenwärter*in ausgebildet. Im Bereich der Erzieher*innen erstreckt sich die Ausbildung von der Praxisintegrierten Ausbildung (PiA), über das klassische Anerkennungsjahr, bis hin zum berufsvorbereitenden Jahrespraktikum im Bereich „Sozial- und Erziehungswesen“.

Gärtnerin bzw. Gärtner in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Praktische Ausbildung am städtischen Baubetriebshof

Berufsschule: Paul-Ehrlich-Berufskolleg in Dortmund

  • Melanie Heinen
  • Jannik Schmiemann

Straßenwärter

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Praktische Ausbildung am städtischen Baubetriebshof

Berufsschule: Hellweg-Berufskolleg in Unna

  • Jan Luca Steuer

Verwaltungsfachangestellte/r

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Praktische Ausbildung innerhalb der Stadtverwaltung Bergkamen

Berufsschule: Hubertus-Schwartz-Berufskolleg in Soest

Dienstbegleitende Unterweisung am Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Soest

  • Jana Sophie Katzenberg
  • Dominik Günsch

Duales Studium „Bachelor of Laws“ – Verwaltung

Ausbildungsdauer: 3 Jahre (jeweils 50%-Anteil Praxis und Studium)

Fachpraktische Studienabschnitte innerhalb der Stadtverwaltung Bergkamen

Theoriemodule an der Hochschule für Polizei und Verwaltung in Münster

  • Lisa Marie Tschersich
  • Lea Zimmermann

Duales Studium „Bachelor of Arts“ – Verwaltungsinformatik

Ausbildungsdauer: 3 Jahre (jeweils 50%-Anteil Praxis und Studium)

Fachpraktische Studienabschnitte innerhalb der Stadtverwaltung Bergkamen

Theoriemodule an der Hochschule für Polizei und Verwaltung in Münster

  • Sebastian Kulok

PiA – Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Praktische Ausbildung in den städt. Kindertagesstätten

Berufsschule: Lippe-Berufskolleg in Lünen

  • Laura Günther
  • Robin Merchel
  • Florian Thimm

Anerkennungsjahr in der Ausbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher

Praktikumsdauer: 1 Jahr

Praktische Ausbildung in den städt. Kindertagesstätten

Berufsschule: Lippe-Berufskolleg in Lünen / Märkisches Berufskolleg in Unna

  • Melike Durmaz
  • Louisa Spier
  • Annika Rusinowski

Vorbereitendes Jahrespraktikum (Fachoberschulpraktikum) im Sozial- und Gesundheitswesen

Praktikumsdauer: 1 Jahr

Praktische Ausbildung in den städt. Kindertagesstätten

Berufsschule: Lippe-Berufskolleg in Lünen / Märkisches Berufskolleg in Unna

  • Fiona Otte



Ausbildungsjahr 2020 – Auch ein späterer Start ist möglich: IHK informiert Betriebe über Ausbildungsprämie

Der 1. August gilt traditionell als Start des Ausbildungsjahres. Auch in diesem Jahr verzeichnet die Industrie- und Handelskammern (IHK) zu Dortmund zum Monatsbeginn mehr als 3.000 neue Ausbildungsverhältnisse. Und doch ist im Jahr 2020 vieles anders. Covid-19 hat dazu geführt, dass Ausbildungsmessen ausgefallen sind und Vorstellungsgespräche verschoben wurden. Die Folge: Der Ausbildungsmarkt ist in seiner Entwicklung mehrere Wochen hinterher.

Aktuell sind bei der IHK zu Dortmund 3.085 neue Ausbildungsverhältnisse eingetragen, gegenüber 2019 ein Rückgang von 8 Prozent. „Wir gehen aber davon aus, dass deutlich mehr Ausbildungsverhältnisse erst später beginnen werden“, so Michael Ifland, IHK-Geschäftsführer und Leiter des Bereichs Berufliche Bildung und Fachkräftesicherung. „Der Ausbildungsstart 1. August ist nicht in Stein gemeißelt. Unternehmen werden auch bis in den Winter hinein noch Azubis einstellen.“ Trotz dieser Flexibilität gelte aber das Prinzip „je früher desto besser“, denn Spätstarter stünden vor der zusätzlichen Herausforderung, den versäumten Berufsschulstoff aufzuholen.

Dass auf dem Ausbildungsmarkt noch vieles möglich ist, verdeutlichen auch die in der vergangenen Woche veröffentlichen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit: In NRW waren zum Monatsende Juli noch fast 39.000 Ausbildungsplätze frei, in der Lehrstellenbörse der IHK-Organisation sind noch rund 200 Stellen in Dortmund, Hamm und in den zehn Kommunen des Kreises Unna zu finden. Für Schulabgänger ohne Anschlussplan hat Ifland einen Tipp: „Wer schon weiß, was er werden will, sollte in der IHK-Lehrstellenbörse unter https://www.ihk-lehrstellenboerse.de/ vorbeischauen und sich so schnell wie möglich bewerben. Allen anderen helfen wir gerne mit Orientierung und Beratung weiter.“

Auch den Ausbildungsbetrieben steht die IHK zu Dortmund mit Rat und Tat zur Seite und informiert jetzt auch über die Möglichkeiten der finanziellen Förderung mit der „Ausbildungsprämie“: Damit will der Bund die Unternehmen unterstützen, die den Fachkräftebedarf in der Region während der Corona-Krise sichern. Kleine und mittlere Unternehmen, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten aus dem Konjunkturpaket für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine Prämie in Höhe von 2.000 Euro. Unternehmen, die ihr Ausbildungsplatzangebot sogar erhöhen, erhalten für zusätzliche Ausbildungsverträge 3.000 Euro. Weiter Infos und die Details bekommen IHK-Mitgliedsunternehmen über die Hotline 0231 5417-400 und über die E-Mail-Adresse ausbildungspraemie@dortmund.ihk.de.

Darüber hinaus werden Betriebe finanziell unterstützt, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen. Unternehmen, die Azubis aus Corona bedingten insolventen Firmen aufnehmen, können eine Übernahmeprämie erhalten.




IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen wählt einen neuen Vorstand

Die IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen führt am Samstag, 26. Serptember, um 11 Uhr in der Gaststätte Kuhbachstuben ihre Vorstandswahlen durch.Der zur Zeit amtierende Vorstand mit dem Vorsitzenden Mario Unger wird sich zur Wahl stellen.

Die Ortsgruppenwahlen sind laut Satzung zwingend als Präsenztermin durchzuführen. Eine Briefwahl ist nicht möglich. Auch werden an diesem Tag die Delegierten für die Bezirksdelegiertenkonferenz gewählt. Die Veranstaltung ist unter den zu dem Zeitpunkt gültigen Hygienevorschriften des Landes NRW durchzuführen.

Der Vorstand hofft, dass es im nächsten Jahr wieder möglich ist, Veranstaltungen durchzuführen. Dazu zählen u.a. die Jubilarfeier, der politische Frühschoppen, der Klönabend, die Mitgliederversammlungen und das Skatturnier.

In diesem Jahr findet auf Grund der Coronapandemie keine Jubilarfeier statt, sie wird aber im nächsten Jahr nachgeholt. Die Jubilarpräsente und Urkunden werden voraussichtlich  postalisch zugesandt.

Besonders stolz ist der Vorsitzende , dass mit Horst Wolgast und Herbert Engeldinger, zwei Versichertenälteste der Knappschaft in seinem Vorstand sind, die immer über aktuelle Dinge in der Kranken- und Rentenversicherung informieren. Somit können und konnten die Themen auch schnell an die Mitglieder weitergegeben werden.




Gewerkschaft NGG fürchtet um „Generation Corona“: Im Kreis Unna sank Zahl der Ausbildungsplätze um 11,2 Prozent

Ausbildung in einer Bäckerei: Die Gewerkschaft NGG fordert Betriebe dazu auf, auch in Krisenzeiten weiter auf Azubis zu setzen. Foto: NGG

Wenn Corona die Karrierepläne durchkreuzt: Vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vor gravierenden Folgen der Pandemie für Berufsanfänger im Kreis Unna gewarnt. Bereits im ablaufenden Lehrjahr hätten viele Firmen die betriebliche Ausbildung deutlich zurückgefahren oder ganz eingestellt. Nach Angaben der Arbeitsagentur sank die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze im Kreis zwischen Oktober und Juni um 11,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Trotz Krise sollten die Unternehmen alles daransetzen, die Ausbildung aufrechtzuerhalten und dafür die neuen staatlichen Fördermittel nutzen. Wer heute auf Azubis verzichtet, dem fehlen morgen die Fachkräfte“, betont der Geschäftsführer der NGG-Region Dortmund, Torsten Gebehart.

Besonders dramatisch sei die Lage in Hotels und Gaststätten, aber auch im Lebensmittelhandwerk. „Corona könnte den Fachkräftemangel ausgerechnet in Branchen verschärfen, die ohnehin seit Jahren kaum noch Nachwuchs finden“, warnt Gebehart. Dabei greife die Politik betroffenen Firmen längst unter die Arme. Nach den Beschlüssen der Großen Koalition bekommen kleinere und mittlere Betriebe, die im Zuge der Coronakrise Umsatzeinbußen von mehr als 60 Prozent verzeichnet haben, einen Zuschuss von 2.000 Euro für jeden nicht gestrichenen Ausbildungsplatz. Wer zusätzliche Azubi-Stellen schafft, erhält pro Platz 3.000 Euro. Außerdem können sich Firmen, die wegen Corona Arbeitsausfälle von mindestens 50 Prozent haben, drei Viertel der Ausbildungsvergütung erstatten lassen.

„Wer gut durch die Krise gekommen ist, sollte als Unternehmer eine besondere Verantwortung zeigen und Azubis aus insolventen Betrieben übernehmen“, fordert Gebehart. Auch dafür hat die Bundesregierung eine Prämie beschlossen. Wer in technischen Berufen, etwa als angehender Mechatroniker, von der Pleite des Arbeitgebers betroffen ist, kann auch von einem Süßwarenhersteller oder einer Großbrauerei zu Ende ausgebildet werden. Wegen der vergleichsweise guten wirtschaftlichen Lage der Lebensmittelindustrie sei die Branche auch in der Region aktuell noch auf der Suche nach Azubis, so die NGG.

„In den kommenden Monaten müssen die Unternehmen dafür sorgen, dass die Coronakrise nicht zu einer Azubi-Krise wird. Am Ende geht es auch darum, ob Gäste beim Restaurant- oder Hotelbesuch künftig noch den gewohnten Standard erwarten können. Den garantieren langfristig nur gelernte Köche und ausgebildete Hotelfachleute“, so Gebehart.